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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


07.04.2011 16:16    |    trixi1262

Und die paar Cent sind mir egal, fahre ja sowieso einmal die Woche nach Österreich und da Tanke ich eben noch billig UND DAS BESTE ES GIBT DORT KEIN E10 :-)

 

So geh jetzt zu meinem BMW und blass ein paar Klima-schädliche Gase in die Luft (und hab Spaß dabei)

 

kleinersadam1 !

OHNE WORTE :confused:


07.04.2011 20:57    |    MauiSven

Zitat:

Code:
10.03.2011 | saturn78

Ich denke mal in 2Wochen redet kein Schwein mehr davon.

...

Ich klink mich dann mal aus, in zwei Wochen (das ist dann der 23.03.) schau ich mal wieder rein.

Wir weden dann ja sehen, was aus der E10-Panik geworden ist...

... und man hat nix mehr von ihm weder gehört noch gesehen, dabei hatte er doch immer alles am besten gewußt, schaaaaaaaaade,

Denken ist halt manchmal Glückssache... :p:p:p


07.04.2011 21:28    |    trixi1262

Vielleicht ist er verspätet in den Winterschlaf ,gefallen ,oder er hat auf dem Weg zum Rechner den Grips verloren,denn :

DARAN DENKEN, IST AUCH GLÜCKSSACHE !!! D:D:D

mfg trixi1262


07.04.2011 22:54    |    cocker

ich hab diverse Dummschwätzer auf meiner Ignore-Liste... damit ich mir so manchen geistigen Dünnschiss nicht antun muss ;)


07.04.2011 23:29    |    trixi1262

@cocker

gute idee und angenehme nachtruhe!

mfg trixi1262

ps:wie macht man sowas?????


08.04.2011 08:24    |    cocker

@trixi

Beispiel:

du willst mich auf die Ignorelist stellen. Dann stellst du mal deinen Mauszeiger auf den Namen neben meinem Avatar. Rechts unten in dem dqnn aufgehenden Fenster steht dann "Ignorieren", direkt unter "Buddy hinzufügen". Draufklicken und Ruhe ist :)


08.04.2011 11:55    |    tekoon

Vorbildlich klare Aussage??

 

Ich habe bezüglich meines Ascona C Bj. 1987 mit einem C20NE Motor und einer Einspritzanlage direkt bei Opel angefragt.

 

Hier die Antwort:

 

wir bedanken uns für Ihre E-Mail vom 05.04.2011.

 

 

 

Alle Fahrzeuge der Adam Opel GmbH sind bis auf wenige Ausnahmen E10 geeignet -zu beachten ist jedoch weiterhin die in der Betriebsanleitung vorgeschriebene Mindest-Oktanzahl. Ebenso uneingeschränkt E10-tauglich sind Erdgas- (CNG) und Autogasfahrzeuge (LPG) im Benzinmodus. Ausnahmen sind lediglich die Opel Vectra, Signum und Zafira Modelle mit dem Motor „2.2 Direct“ (Motorcode Z22YH), die nicht für E10 geeignet sind.

 

 

 

Ihr Opel Ascona ist somit für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

 

 

Diese Fahrzeuge befinden sich in der Regel nicht mehr im ursprünglichen Zustand in dem sie das Produktionswerk verlassen haben. Es können daher eventuelle Restrisiken z.B. aufgrund von Umrüstungen oder der Verwendung von nicht Opel-Originalteilen im Laufe des Fahrzeuglebens nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Auch eine Vorschädigung bestimmter Teile aufgrund natürlicher Alterungsprozesse ist natürlich möglich.

 

Diese Risiken können durch die Verwendung von E5 Kraftstoff für solche Fahrzeuge minimiert werden.

------------------------------------

Also widersprüchlicher geht es meiner meinung nach nicht!!!


08.04.2011 12:04    |    Kung Fu

Und was ist daran widersprüchlich?

Opel sagt, daß seine Produkte E10-tauglich sind - mehr geht ja wohl nicht.

Wenn du da irgendwelche Teil von anderen Hersteller dranbauen läßt, ist das natürlich dein Bier. Soll Opel jetzt noch für die Teile anderer Hersteller garantieren?

:confused:


08.04.2011 12:15    |    nova2003

Lt. EU in Brüssel, soll Diesel deutlich teurer werden als Benzin. Der Steuersatz soll um 28 Cent je Liter angehoben werden. So langsam sehen wir, worauf die hinauswollen. Quelle kann ich derzeit nicht klar angeben. Habe ich bei RTL eben gerade gehört.

Für mich wird die Abzocke vorerst bald ein Ende haben.

Rüste um auf Gas.

Und E10 kommt mir trotzdem NIEMALS in den Tank!

 

 

Edit: http://www.welt.de/.../...sion-plant-Diesel-deutlich-zu-verteuern.html


08.04.2011 12:32    |    Fu90

Vielleicht haben sie auf die Ethanol-Kritiker gehört, welche sich um die Umwelt sorgen gemacht haben.

Nun wird scheinbar nachgebessert.

 

Mal sehen wie die anderen Kraftstoffe dabei angepasst werden.


08.04.2011 12:38    |    hoc777

Das zeigt mal wieder, welch ein Quatsch in Brüssel gemacht wird. Mal gucken, was Industrie- und Transportunternehmen dazu sagen.


08.04.2011 16:30    |    dieseldonner

So, so, Leute. Da will uns also Brüssel mal wieder den Wischlappen um die Ohren hauen, wie schon so oft. (siehe Bananenverordnung aus den 80ern). Belgien hat schon seit Jahren keine eigene Regierung mehr (wirklich wahr!) und versucht nun, über das EU Parlament uns neue Diktate aufzuerlegen. Sollen die doch erst mal ihren eigenen Dreck vor der Haustüre kehren, um sich dann um andere Länder zu kümmern. Warum müssen eigentlich die Westeuropäer sich um den Schadstoffausstoß der ganzen Welt kümmern, während dessen die USA, Russland, Asien und Afrika machen können, was sie wollen? Insbesondere mausert sich Deutschland als der Oberlehrer der Welt, einzig und allein des Geldes wegen. Und hier geht es nur um´s Geld.

 

Alle Plausibilitäts-Erklärungsversuche unserer Regierung zu mehr "ÖKO" widersprechen sich schon im Ansatz, die meisten "Öko-Steuern" fließen in unwiederbringbare dunkle Kanäle und verschwinden auf nimmerwiedersehen. Das ist die Lizenz zum Gelddrucken.

 

Bereits jetzt schon liegt in der Brüsseler Schublade der neueste Horror! Elektroautos sollen demnach in absehbarer Zukunft einen Ökoaufschlag nach Leistungsfähigkeit der Elektromotoren in Höhe der Kw/h Leistung vergleichbarer Kraftstoffe zusätzlich besteuert werden. (wegen Rückläufigkeit der fossilen Brennstoffe und den damit einhergehenden Steuerausfällen) Dies soll über eine 1/2-jährliche Kilometerangabe (beweisbar über vorgeschriebenes Fahrtenbuch) an die Finanzbehörden mitgeteilt werden um die Steuern berechnen zu können. Die Höhe der Abgaben sind noch nicht genau definiert. Diese (noch inoffizielle) Info habe ich von einem befreundeten Abgeordneten des EU- Parlaments. Ihr, liebe Autofreunde, seht also, dass ausreichend für späteren Geldnachschub vorgesorgt wurde. Die Ernüchterung wird schon bald für alle kommen, die jetzt noch meinen, mit einem "ÖKO"- Auto Kostenexplosionen ausweichen zu können. Der Vorreiter soll sich erst in Benzine, (was ja schon mit "Erfolg" klappt) dann in Autogase und später dann eben in Elektroenergie preislich niederschlagen.

 

Bleibt vielleicht noch eine Alternative: Fahren mit Methangas vom Landwirt. (ist umweltneutral in der Verbrennung) Aber auch hier wird man sich was einfallen lassen...(es sei denn, man furzt sich selbst mal illegal in den Tank. Fernfahrten dann mit Familienfurzen) lol. Die armen "Schnüffelhunde" vom Zoll tun mir jetzt schon leid.

 

So viel zum Thema Kostenkontrolle!


08.04.2011 22:17    |    tekoon

Zitat:

Und was ist daran widersprüchlich?

 

Opel sagt, daß seine Produkte E10-tauglich sind - mehr geht ja wohl nicht.

 

Wenn du da irgendwelche Teil von anderen Hersteller dranbauen läßt, ist das natürlich dein Bier. Soll Opel jetzt noch für die Teile anderer Hersteller garantieren?

--------------

 

1.Opel schreibt der Ascona sei E10 tauglich.

 

2. Opel schreibt aber auch das aufgrund des Alters und der daher möglichen Vorschädigungen es besser sei E5 zu tanken um die Risiken zu minimieren( ! ! ! welche Risiken? ? ?

Entweder ja oder nein!

 

Opel bestätigt doch hiermit das es ein Risiko(dieses Wort gebraucht Opel selbst!) gibt seinen Motor zu schädigen wenn mann E10 tankt!


08.04.2011 22:29    |    olli27721

Opel - und auch kein anderer Hersteller - wird sowieso NUR dann Garantie / Kulanz übernehmen, solange Originalteile in einer Opel-werkstatt verbaut werden.

 

Genau DAS ist mit o.g. Wortlaut gemeint.

 

Zitat:

2. Opel schreibt aber auch das aufgrund des Alters und der daher möglichen Vorschädigungen

Der Ascona wurde bis 1988 gebaut - das war vor immerhin 23 Jahren.

 

Wenn eine Maschine solange mit S95 gelaufen ist, sollte man eh nix anders mehr reinkippen, da sich die Teile (kann man eigendlich nicht Vorschädigung nennen) aufeinander eingespielt haben.

 

Auch können sich durch den höheren Ethanol-Anteil etwaige Ablagerungen - die bei einer so langen Betriebszeit durchaus normal sind - lösen und somit nicht gut verträglich für den Motor sind.

 

Und da sich da kein Hersteller sicher ist - wird auch keiner Garantie geben.

 

Genauso ist es bei den Sprit-Herstellern - die haben erst Recht keine Ahnung, was die veränderte Chemie in einem alten Motor anrichtet.

 

Längere Testphasen mit E10 sind mir nicht bekannt - das soll anscheinend wieder der Käufer übernehmen.


08.04.2011 22:32    |    testmal

Zitat:

dieseldonnerSo, so, Leute. Da will uns also Brüssel mal wieder den Wischlappen um die Ohren hauen, wie schon so oft. (siehe Bananenverordnung aus den 80ern). Belgien hat schon seit Jahren keine eigene Regierung mehr (wirklich wahr!) und versucht nun, über das EU Parlament uns neue Diktate aufzuerlegen. Sollen die doch erst mal ihren eigenen Dreck vor der Haustüre kehren, um sich dann um andere Länder zu kümmern. Warum müssen eigentlich die Westeuropäer sich um den Schadstoffausstoß der ganzen Welt kümmern, während dessen die USA, Russland, Asien und Afrika machen können, was sie wollen? Insbesondere mausert sich Deutschland als der Oberlehrer der Welt, einzig und allein des Geldes wegen. Und hier geht es nur um´s Geld.

 

Alle Plausibilitäts-Erklärungsversuche unserer Regierung zu mehr "ÖKO" widersprechen sich schon im Ansatz, die meisten "Öko-Steuern" fließen in unwiederbringbare dunkle Kanäle und verschwinden auf nimmerwiedersehen. Das ist die Lizenz zum Gelddrucken.

 

Bereits jetzt schon liegt in der Brüsseler Schublade der neueste Horror! Elektroautos sollen demnach in absehbarer Zukunft einen Ökoaufschlag nach Leistungsfähigkeit der Elektromotoren in Höhe der Kw/h Leistung vergleichbarer Kraftstoffe zusätzlich besteuert werden. (wegen Rückläufigkeit der fossilen Brennstoffe und den damit einhergehenden Steuerausfällen) Dies soll über eine 1/2-jährliche Kilometerangabe (beweisbar über vorgeschriebenes Fahrtenbuch) an die Finanzbehörden mitgeteilt werden um die Steuern berechnen zu können. Die Höhe der Abgaben sind noch nicht genau definiert. Diese (noch inoffizielle) Info habe ich von einem befreundeten Abgeordneten des EU- Parlaments. Ihr, liebe Autofreunde, seht also, dass ausreichend für späteren Geldnachschub vorgesorgt wurde. Die Ernüchterung wird schon bald für alle kommen, die jetzt noch meinen, mit einem "ÖKO"- Auto Kostenexplosionen ausweichen zu können. Der Vorreiter soll sich erst in Benzine, (was ja schon mit "Erfolg" klappt) dann in Autogase und später dann eben in Elektroenergie preislich niederschlagen.

 

Bleibt vielleicht noch eine Alternative: Fahren mit Methangas vom Landwirt. (ist umweltneutral in der Verbrennung) Aber auch hier wird man sich was einfallen lassen...(es sei denn, man furzt sich selbst mal illegal in den Tank. Fernfahrten dann mit Familienfurzen) lol. Die armen "Schnüffelhunde" vom Zoll tun mir jetzt schon leid.

 

So viel zum Thema Kostenkontrolle!

Moin Dieseldonner,

schöner Beitrag, das mit den E-Mobilen wäre echt der Hammer!

Schönen Gruß


08.04.2011 22:43    |    cocker

egal, womit wir in Zukunft durch die Gegend fahren oder was wir uns in den Tank schütten - der Staat schaut schon, dass er steuertechnisch nicht zu kurz kommt. Irgendwelche neuen Steuern - wie auch immer betitelt - sind schnell beschlossen, wenns darum geht, die Staatskassen zu füllen... man ist halt flexibel und kreativ.


08.04.2011 22:45    |    Joeckel

Es dürfete schwer sein und teuer werden zu beweisen das ein evetueller Motorschaden auf die betankung von E10 hervorgeht.

Dies betrifft fast alle Benzin Motoren.

Finger weck von E10


08.04.2011 23:16    |    testmal

Zitat:

JoeckelEs dürfete schwer sein und teuer werden zu beweisen das ein evetueller Motorschaden auf die betankung von E10 hervorgeht.

Dies betrifft fast alle Benzin Motoren.

Finger weck von E10  

Moin Joeckel,

ich bin voll bei Dir, niemals E 10!

Motorschäden sind nachträglich, auch nicht mit dem besten Anwälten ,

einklagbar!!!!   :rolleyes:

Schönen Gruß


09.04.2011 04:00    |    dieseldonner

@testmal

 

Zitat:

Moin Dieseldonner,

schöner Beitrag, das mit den E-Mobilen wäre echt der Hammer!

Schönen Gruß

 

Zitat Ende.

 

Ja leider. Es wird so kommen. Ich habe dieses vorläufige Dekret (Rechtsverordnung) bereits in voller Länge lesen können. Die Umsetzung soll bei einer innerdeutschen Zulassungsrate von E-Autos und Hybriden ab ca. 8% greifen. Durch die geplanten Kontrollmechanismen (Führung von Fahrtenbüchern) wird das Persönlichkeitsrecht vollkommen ausgehebelt, weil diese Fahrten auf öffentlichen Straßen den zuständigen Polizeiorganen bei Kontrollen vorzuzeigen sind. (wie bei Alkoholikern) Damit ist jede angetretene Fahrt mit diesen Fahrzeugen ohne aktuellen Eintrag im Fahrtenbuch als illegal anzusehen und bußgeldpflichtig!

 

In dieser vorgesehenen "Verordnung" steht noch etwas ganz Anderes: Die Hochbesteuerung von Schiffsdiesel (Schweröl) und Flugbenzin (auch Cerosine)! Ebenfalls wird der Bundesregierung dringend angeraten, die PKW-Mautgebühr einzuführen (Anpassung der Wettbewerbsbedingungen in der EU)! Das wird bei den "Grünen" garantiert auf fruchtbaren Boden fallen. Wenn die regierungsfähig werden, ist definitiv "Schluss mit Lustig". Das wird dazu führen (erklärtes Ziel der EU), dass viele Autofahrer, die am unteren Einkommenslimit stehen, ihr Auto abschaffen müssen. (man geht davon aus, dass diese Fahrzeuge eher dem Alter von mind. 10+ Jahren entsprechen und den Abgasanforderungen (Verbrauch) nicht den Vorstellungen der EU entsprechen.) Das eindeutige Signal dafür gab die Bundesregierung schon mit fadenscheinigen Vorwänden (Bankenkrise, Rezession, Kurzarbeit der Autoindustrie und deren Zulieferer) durch die sogenannte "Abwrackprämie" mit Förderung von 2.500€ je Fahrzeug. Das war kein Geschenk! Das holen die sich wieder. Doppelt und dreifach! (sind schon kräftig dabei)

 

Weitere Dekrete der EU (in Planung) möchte ich hier gar nicht eingehend nennen, denn es würde den Rahmen sprengen und auch zu unserem Thema E10 nicht passen. Nur so viel: Emissionshandel soll höher besteuert werden, Müllsortierung (Verwertung) soll neu angepasst werden (Emissionen), Nutzfahrzeugbesteuerung soll geändert werden (natürlich noch mehr Geld) und ,und, und.

 

Der User "cocker" hat das auch schon auf seine Art und Weise völlig richtig erkannt.

 

Sorry, ich wollte Euch nicht das Wochenende verderben, aber was ich da las, hat mich schon in Panik versetzt.


09.04.2011 04:11    |    Druckluftschrauber50

Lebe in den USA, hier gibt's 10% Ethanol im Benzin schon seit Jahren. Mein 2001 M Roadster hat noch nie was anderes gesehen, der laeuft super. Mein 2009 A4 kennt auch nichts anderes, keine Probleme.

Ueberhaupt habe ich das Gefuehl, man sucht in Deutschland immer etwas, worueber man sich aufregen kann :(

Wozu der ganze Nerv? Glaubt Ihr, Ihr muesstet die Welt retten?


09.04.2011 04:47    |    dieseldonner

@Luis_66

 

Zitat:

Lebe in den USA, hier gibt's 10% Ethanol im Benzin schon seit Jahren. Mein 2001 M Roadster hat noch nie was anderes gesehen, der laeuft super. Mein 2009 A4 kennt auch nichts anderes, keine Probleme.

Ueberhaupt habe ich das Gefuehl, man sucht in Deutschland immer etwas, worueber man sich aufregen kann

Wozu der ganze Nerv? Glaubt Ihr, Ihr muesstet die Welt retten?

 

Zitat Ende.

 

1. Wir können und wollen die Welt nicht retten!

2. Wenn Du aufmerksam gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass das Thema "Fahrzeuge in den USA" vielfach kommentiert wurde. Daher noch einmal extra für Dich: Motoren, die nicht mehr als 75 Meilen= 120Km/h laufen dürfen, sind nicht für deutsche Verhältnisse relevant. Im Hochgeschwindigkeitsland "old Germany" sieht die Belastung der Motoren etwas anders aus. Außerdem sind die Motoren und Steuergeräte alle auf US Standart E10 und mehr modifiziert.

3. Hast Du wohl kaum verstanden, um was es uns hier in Deutschland wirklich geht. Wir wollen einfach nicht schon wieder durch den Staat bevormundet werden. Diese Spritpreisjongleure tricksen uns nach Strich und Faden aus und rauben uns die Existenz. Eure Gallonenpreise (3,785 Liter) von 3,00$ oder 3,50$ sind leicht zu verkraften. Kommen unsere Preise bei Euch auf die Tanksäulen, wirst Du anders reden und Dich fragen, wofür Du überhaupt noch arbeiten gehst, wenn eine Gallone 8,60$ kostet. (entspricht zur Zeit unserem Benzinpreis) Das ist unser hausgemachtes Problem, wogegen wir uns wehren wollen. Alles klar?


09.04.2011 06:40    |    olli27721

Zitat:

3. Hast Du wohl kaum verstanden, um was es uns hier in Deutschland wirklich geht. Wir wollen einfach nicht schon wieder durch den Staat bevormundet werden. Diese Spritpreisjongleure tricksen uns nach Strich und Faden aus und rauben uns die Existenz. Eure Gallonenpreise (3,785 Liter) von 3,00$ oder 3,50$ sind leicht zu verkraften. Kommen unsere Preise bei Euch auf die Tanksäulen, wirst Du anders reden und Dich fragen, wofür Du überhaupt noch arbeiten gehst, wenn eine Gallone 8,60$ kostet. (entspricht zur Zeit unserem Benzinpreis) Das ist unser hausgemachtes Problem, wogegen wir uns wehren wollen. Alles klar?

-

 

Leider gibts hier keine grünen Daumen.

 

Auf jeden Fall von mir jede Menge dicke Grüne.


09.04.2011 06:44    |    Finn79

@Luis DAS IST DEUTSCHLAND


09.04.2011 10:58    |    Kung Fu

Zitat:

2. Wenn Du aufmerksam gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass das Thema "Fahrzeuge in den USA" vielfach kommentiert wurde. Daher noch einmal extra für Dich: Motoren, die nicht mehr als 75 Meilen= 120Km/h laufen dürfen, sind nicht für deutsche Verhältnisse relevant. Im Hochgeschwindigkeitsland "old Germany" sieht die Belastung der Motoren etwas anders aus. Außerdem sind die Motoren und Steuergeräte alle auf US Standart E10 und mehr modifiziert.

Hehe manchmal muß man doch schmunzeln, was für eine laienhafte Vorstellung manche von der Technik der Verbrennungsmaschinen und dem internationalen Automobilmarkt haben. Am lustigsten ist es aber, wenn diese Leute mit ihrer kindlichen Vorstellung noch anderen unbedingt alles erklären wollen und sich für die Schlausten halten. Köstlich. :)


09.04.2011 12:58    |    Claudio007

Wer welchen Sprit wann und wo tankt, bestimmt aber auch nicht die Autoindustrie, dass sind nämlich mit die letzten die was zu sagen haben, am allerwenigsten die Politiker. GELD regiert die Welt, und wer hat am meisten?  Ich kann heute auch nicht in jedes Auto steigen, und um den Globus fahren. In einigen "Drittländern" fahren die Motoren schon längere Zeit mit Bio-Ethanol. In Amerika ist Benzin fast 3x billiger, glaubt hier einer die verbrauchen auch fast 3x weniger?, nee, die nehmen sich einfach die Frechheit raus, andere Länder für sich zahlen zu lassen (wie wir z.B., weil es ja die Retter sind) obwohl laut OPEC alle Länder eine Mindestmengen importieren müssen, naja, Deutschland zahlt für alle, und wir können die Welt nicht retten, wir sollen bloß für alle anderen zahlen. Mit Bio unabhängiger vom Öl, so ein Quatsch, wir brauchen tag täglich so viel synthetische Artikel, wir wären auf einmal wieder in der Steinzeit wenn es kein Öl mehr geben würde. Es ist eben für die globale Finanzwelt die lukrativste Einnahmenquelle den Autofahrer zur Kasse zu bitten, und wer meint, ich steig jetzt um auf Alternativen wie Gas Elektro....na wartet mal ab, selbst wenn einer meint, er bastelt sich Solarzellen auf das Autodach und dann umsonst Auto fährt, der wird auch bald eines besseren belehrt.

Mich würde ja interessieren, mit wem der Umweltm. Röttgen wieder ein linkes Ding gedreht hat, denn er will ja auf biegen und brechen dem Bürger sein Dreck andrehen, und diese penetrante Aroganz macht mich nicht nur wütend, sondern auch neugierig. Ich frage mich, warum unsere Oberen so scheinheilig tun und an den Gadaffi appelieren der Demokratie den Vormarsch im Land zu gewähren, und bei uns????? ich lach mich tot, hier zwingt man dem Bürger was auf.....


09.04.2011 15:17    |    nova2003

Zitat:

"Lebe in den USA, hier gibt's 10% Ethanol im Benzin schon seit Jahren. Mein 2001 M Roadster hat noch nie was anderes gesehen, der laeuft super. Mein 2009 A4 kennt auch nichts anderes, keine Probleme.

 

Ueberhaupt habe ich das Gefuehl, man sucht in Deutschland immer etwas, worueber man sich aufregen kann

 

Wozu der ganze Nerv? Glaubt Ihr, Ihr muesstet die Welt retten?"

 

Dann bezahl mal 2,45 USD pro Liter für angeblichen "Ökosprit" und versuche dabei, Dich nicht aufzuregen ;)


09.04.2011 17:05    |    nutellaboy36

Ich tank nur noch ARAL Ultimate 102.. das BESTE ist nie schädlich!


09.04.2011 18:05    |    dieseldonner

@kungfu

 

Zitat:

Hehe manchmal muß man doch schmunzeln, was für eine laienhafte Vorstellung manche von der Technik der Verbrennungsmaschinen und dem internationalen Automobilmarkt haben. Am lustigsten ist es aber, wenn diese Leute mit ihrer kindlichen Vorstellung noch anderen unbedingt alles erklären wollen und sich für die Schlausten halten. Köstlich.

 

Zitat Ende.

 

Falls Du mich damit meinst: Ich weiß genau, wovon ich rede. Bei Dir bin ich mir da nicht so sicher mit Deinen nichtssagenden Äußerungen. Klare Fakten kommen ebenso wenig, wie sinnvolle Sätze von Dir. Aber ok. Jeder hat das Recht sich zu äußern. Mehr Hintergrund wäre vorteilhaft...KUNGFU sagt ja auch schon was aus, sorry...


09.04.2011 18:13    |    dieseldonner

09.04.2011 17:05 | nutellaboy36

 

Ich tank nur noch ARAL Ultimate 102.. das BESTE ist nie schädlich!

 

...aber unnütz teuer. Welches Auto braucht schon 102 Oktan? Genau auf solche Tankgewohnheiten baut die Spritmafia. Gemäß dem Moto: Ihr habt´s ja vorher schon freiwillig getankt und jetzt hört auf zu meckern, nur, weil wir dafür die anderen Spritsorten "leicht" erhöhen. Gott sei Dank denken die meisten Autofahrer nicht so wie Du. Mit Wirtschaftlichkeit hat das wohl wenig zu tun, oder? Aber bitte, tanke was Du willst, es gibt auch noch vernünftige Menschen, die so einen Blödsinn nicht mitmachen. Hier geht es schließlich um viel Geld, was viele einfach nicht mehr übrig haben...


09.04.2011 18:17    |    MauiSven

Zitat:

09.04.2011 10:58 | Kung Fu

Hehe manchmal muß man doch schmunzeln, was für eine laienhafte Vorstellung manche von der Technik der Verbrennungsmaschinen und dem internationalen Automobilmarkt haben. Am lustigsten ist es aber, wenn diese Leute mit ihrer kindlichen Vorstellung noch anderen unbedingt alles erklären wollen und sich für die Schlausten halten. Köstlich.

Dann warten wir jetzt alle gespannt auf Deinen professionellen, fundierten und vor allem erwachsenen Vortrag, uuuuuuuuuuuuuuuuund bitte...

 

Code:
[Beginn des Wartens: 09.04.2011, 18:15]


09.04.2011 18:20    |    dieseldonner

@MauiSven

 

Verkauft Deine Tankstelle jetzt schon Drogen oder warum bist Du so high? Lass ihn doch schwätzen, was Anderes kommt bei ihm eh nicht aus der Tastatur...


09.04.2011 18:20    |    Finn79

Und wie bekommt V Bauer und Ultikack die hohe Oktanzahl? Durch Alkohol....................


09.04.2011 18:25    |    MauiSven

Zitat:

09.04.2011 18:20 | dieseldonner

@MauiSven

Verkauft Deine Tankstelle jetzt schon Drogen oder warum bist Du so high?

???

(gemeint war Fung Ku, Mißverständnis...?)

 

PS: Keine Ahnung, was die zur Zeit verkaufen, hab noch immer Super E5 für 1,52 im Tank, hab damals (vor ca. 3 Wochen) vollgetankt... :p


09.04.2011 18:29    |    dieseldonner

@MauiSven

 

Ja, sorry. Hab den Absender überlesen. War nicht so gemeint. MISSVERSTÄNDNIS!


09.04.2011 18:35    |    dieseldonner

@olli27721

 

Oh, danke für die Blumen...


09.04.2011 22:30    |    cocker

laut Tagespresse wird es sehr bald wieder das normale E5 an den Tanken geben... mal sehen, was man davon zu halten hat. Hört sich zumindest mal wie ein Teilerfolg für uns E10-Gegner an ... ;)

Ich trau denen ja zu, dass sie uns weismachen wir hätten "gewonnen" und jubeln uns heimlich E10 als E5 getarnt unter. Das wär ein Ding...


09.04.2011 23:29    |    Druckluftschrauber50

Zitat von Dieseldonner:

 

"Daher noch einmal extra für Dich: Motoren, die nicht mehr als 75 Meilen= 120Km/h laufen dürfen, sind nicht für deutsche Verhältnisse relevant."

 

So einen Quatsch habe ich noch nie gehoehrt. Denkst Du etwa, bloss weil es hier in USA eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, sind die Motoren weniger leistungsfaehig als in D? In jedem Land ausser in D gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen, auch in Italien, z.B. Deshalb sind ja wohl italienische Ferrari in Italien wohl nicht anders gebaut als in Deutschland verkaufte, oder? Ich fahre mit meinem M regelmaessig auf die Rennstrecke. Der laeuft seine 250 km/h ganz genauso wie in D. Steurgeraete sind an den EPA Fahrzyklus angepasst, weil die Kaltstartphase hier hinsichtlich Emissionen staerker beruecksichtigt wird als in D, das ist aber auch alles. Mein A4 2.0 TFSI Quattro mit 211 PS lauft genauso schnell, wie ein Deutscher

 

.


09.04.2011 23:48    |    testmal

Luis_66 Zitat:

Zitat:

Zitat von Dieseldonner:

"Daher noch einmal extra für Dich: Motoren, die nicht mehr als 75 Meilen= 120Km/h laufen dürfen, sind nicht für deutsche Verhältnisse relevant."

 

 

So einen Quatsch habe ich noch nie gehoehrt. Denkst Du etwa, bloss weil es hier in USA eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, sind die Motoren weniger leistungsfaehig als in D? In jedem Land ausser in D gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen, auch in Italien, z.B. Deshalb sind ja wohl italienische Ferrari in Italien wohl nicht anders gebaut als in Deutschland verkaufte, oder? Ich fahre mit meinem M regelmaessig auf die Rennstrecke. Der laeuft seine 250 km/h ganz genauso wie in D. Steurgeraete sind an den EPA Fahrzyklus angepasst, weil die Kaltstartphase hier hinsichtlich Emissionen staerker beruecksichtigt wird als in D, das ist aber auch alles. Mein A4 2.0 TFSI Quattro mit 211 PS lauft genauso schnell, wie ein Deutscher

Moin Luis_66,

und das alles mit E 10, nicht schlecht,

lass Dich nicht erwischen!

Schönen Gruß


10.04.2011 02:16    |    AbsolutX3

Ich wohne auch in den USA und leider habe ich keine Wahlmöglichkeit. Tankestellen ohne E10 sind ganz vereinzeit. Der größte Schaden befindet sich in kleinen Motoren z.B Rasenmähermotoren und Bootsmotoren. Mein letzte Rasenmäher war nach nur vier Jahren kaputt.

 

Ich kann in der Nähe beim Yachthafen Benzin ohne Ethanol (95 ROZ) finden aber das ist natürlich für Fahrzeuge unpraktisch.


10.04.2011 09:15    |    Trackback

Kommentiert auf: Motorsphere:

 

E10 und der Sprit der Zukunft

 

[...] sego, lies dir doch mal die Umfrage hier bei MT zum Thema "Tankst du E10" durch.

http://www.motor-talk.de/.../...-grosse-e10-verwirrspiel-t3156164.html

Und schau dir mal an was 46,2% der Teilnehmer als Antwort gewählt haben, bevor du hier sinnlos Leute [...]

 

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