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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


29.03.2011 16:13    |    cocker

@trixi

ich glaub nicht, dass sich die Obrigen was aus einer Umfrage der BILD-Zeitung machen... spiegelt zwar in etwa die Volksmeinung wider, aber darum schert sich bekanntlich niemand...

 

@hwgmf

wenn ich mir dein Beitrittsdatum hier angucke, fährst du entweder noch nicht lange Opel oder/und hast ein weiteres Forum zum Stänkern gefunden. Schönes Hobby... beneidenswert, wenn man sonst nichts zu tun und die Höflichtkeit nicht mit Löffeln gefressen hat... aber intolerante Forenrüpel muss es schliesslich auch geben.


29.03.2011 16:21    |    trixi1262

hallo cocker !

hat da gerade ein Hund gebellt,namens @hwgmf ???

Dachte,ich hätt was gehört ??? :confused:

mfg trixi1262


29.03.2011 16:29    |    MauiSven

"hwgmf" = "habe wiedermal großen mist formuliert"


29.03.2011 16:38    |    trixi1262

sehr zutreffend ! :)


29.03.2011 16:47    |    Massa Tom

Revolution? Ja, bitte!

 

 

Ich bin jetzt schon bereit!

 

Welche Waffen schlagt Ihr vor? Wenn schon, denn schon, dann machen wir das richtig....!


29.03.2011 17:05    |    hwgmf

Oh ja wirklich ässerst treffend formuliert. Hihi Köstlich. Oh man :rolleyes:


29.03.2011 18:21    |    cocker

naja ... da der User hwgmf ja noch nicht gar so viele Beiträge in diesem Board erstellt hat, hab ich mal kurz überflogen... weitestgehend sinnfrei und verzichtbar...

Wenn man in mehreren Foren als Stänkerer unterwegs ist, macht es natürlich auch viel Arbeit und wenig Sinn, ein Profil sauber einzurichten... ich denke, den kann man getrost auf die Ignoreliste stellen... da verpasst man nicht wirklich was ;)


29.03.2011 18:35    |    nova2003

Hi Trolls! (Betroffene Hunde mögen mal wieder bellen ;) )

 

Nette Nachrichten:

 

http://www.bild.de/.../...uper-produktion-wieder-an-17141714.bild.html

 

Da hat's wohl jemand verstanden.


29.03.2011 18:47    |    Opelukki

Also angeblich soll das E 10 Benzin ja nicht lange im Tank der Tankstelle bleiben, da es die Dichtungen angreifen soll. Da ist doch die Frage erlaubt, was passiert mit der "Plörre" die keiner haben will ?

Die Raffenerien haben ihre Tank's voll und die "Plörre" der Tankstellen wird vermutlich heimlich umgefüllt in den Normal-Super-Tank der Tankstelle und dem "dummen Kunden" untergejubelt...

Soviel mir bekannt ist, soll es ab April den Sommersprit geben und bis dahin muß ja der Wintersprit weg. Ich bin mir sicher - wir werden vera****t und bekommen die, dann verdünnte E 10 "Plörre"

als "Sommersprit" verpasst.

 

"Das macht doch nichts, dass merkt doch keiner ! "


29.03.2011 18:48    |    d01_

Zitat:

E10-Verbrauchstest

 

Das Ergebnis ist eindeutig – und ein Schock!

 

Der Verbrauch steigt. Und zwar erheblich. So schluckt der Golf (Turbomotor, 122 PS) bei Vollgas mindestens 1,2 Liter mehr im E10-Betrieb als mit konventionellem Superbenzin (95 Oktan).

 

Auch in der Stadt und auf Landstraßen steigt der Spritdurst beim Einsatz des Bio-Benzins um rund fünf Prozent. Bei Konstantfahrt mit Tempo 140 km/h erhöht sich der Verbrauch ebenfalls um drei Prozent.

Wie gesagt, 7...8 % Mehrverbrauch im Selbstversuch - das deckt sich halbwegs mit den genannten Testwerten.


29.03.2011 19:24    |    cocker

ist ja alles gut und schön - aber mittlerweile traue ich dene zu, dass sie uns das E10 klammheimlich unterjubeln... E5 steht drauf, E10 ist drin... das könnte noch weite Kreise ziehen. Immerhin widersetzen wir uns hier einer EU-Richtlinie, die vorgibt, wieviel E10 unter Strafe verkauft werden muss...


29.03.2011 19:49    |    tom4371

Nö die E10 Plörre will ich lieber nicht in mein Auto kippen

hab kein Vertrauen zu irgendwelchen Herrstellerzusagen und unsere Regierung mit ihr komisches Umweltgewissen, alles nur um den Spritpreis anheben zu können, das war doch wohl klar..


29.03.2011 20:00    |    Z4Zampano

Jetzt habt Euch nicht so. Z.B. SHELL will jetzt Garantien für äh gegen Motorschäden anbieten..... :D

 

http://auto.t-online.de/.../index


29.03.2011 20:15    |    Z4Zampano

@Opelukki

 

unabhängige Kontrollstellen werden bestimmt das momentane Geschehen verstärkt und unbemerkt im Auge behalten. ;)


29.03.2011 21:01    |    Finn79

Ihr sollte das mal bei Patentamt anmelden, weil ihr sachen messt die garnicht so zumessen sind. egalob theoretisch oder praktisch.

 

ihr rechnet mit einer Kommastelle, aber bei 1-1,5% weniger energie müsstet ihr die 2 udn 3 Kommastelle mit betrachten um eine wirklich aussage zumachen.


29.03.2011 21:12    |    wwke2

ich bin Schuld an Benzinpreiserhöhungen, was mach ich denn jetzt.

 

:D:D:D

 

 

no E10


29.03.2011 21:30    |    brainstormer

Zitat:

Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

Motor-Talk-Team, die Frage ist erlaubt, und wie ist die Antwort?

 

Unserer Alltagsautos sind älter als 20 Jahre. Sie heben es ohne E10 dorthin geschafft. Und?

 

Was soll also Ihre Frage aussagen?


30.03.2011 01:05    |    Gti.racer

weiter boykottieren diese rotzbrühe. Die brühe tankt echt kein mensch (beobachtungen an der tanke beim super plus tanken :D


30.03.2011 08:10    |    Massa Tom

E 10 ist eine Steuerlüge und Jauche für das Auto obendrein! Die Befürworter sind die berüchtigtigten Ökofaschisten und regierungsnahe Steuerabzocker (sh. Strafsteuer als Aufschlag).

 

Das ganze wurde erfolgreich erprobt bei schädlichen Quecksilberlampen: sie sind Shice, vollkommen unsinnig, teuer, spülen aber Geld in die Kassen. Und LED ist nicht der Ersatz - das gleiche Spiel. Offensichtlich ist ein Großteil der Bürger schlicht zu doof um das alles mitzukriegen.

Die Abzockserie kann beliebig fortgesetzt werden.


30.03.2011 08:33    |    bestaude

"Europaweite Maut für Autos ab 2014

EU will Autofahrer zur Kasse bitten

VON ANJA INGENRIETH - zuletzt aktualisiert: 29.03.2011 - 09:52 (RP) Die Europäische Union hält Investitionen von 1500 Milliarden Euro in Europas Verkehrssysteme für nötig – auf lange Sicht. 550 Milliarden Euro sollen in den Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken für Züge fließen. In den Innenstädten sollen Mautgebühren kommen."

 

....nur zur Erbauung...............................


30.03.2011 16:33    |    trixi1262

Es wird Zeit,den Saftladen in Brüssel dicht zu machen.

Wir deutschen Steuerguppis zahlen da sowieso immer das meiste ein,oder ???

Langsam kotzt mich der Euro an,will die gute alte DM wieder haben !!!

Die musste,so glaube ich jedenfalls nicht jedes Pleiteland stützen,wenn ich falsch liege,ich lern gern dazu ????

mfg trixi1262


30.03.2011 16:54    |    wwke2

Zitat bestaude

"Europaweite Maut für Autos ab 2014

 

EU will Autofahrer zur Kasse bitten

 

VON ANJA INGENRIETH - zuletzt aktualisiert: 29.03.2011 - 09:52 (RP) Die Europäische Union hält Investitionen von 1500 Milliarden Euro in Europas Verkehrssysteme für nötig – auf lange Sicht. 550 Milliarden Euro sollen in den Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken für Züge fließen. In den Innenstädten sollen Mautgebühren kommen."

 

__________________________________

 

Ist doch kein Problem, im Rettungsschirm sind doch schon 700Mrd drin. Wäre ja schon fast die Hälfte.;):D

 

Ja, Brüssel ist ein Problem was demokratisch nicht zu lösen ist, das ist ein von allem losgelöster Verein jenseits einer demokratischen Legitimation. Ein gemenge aus Lobbyisten, Opportunisten und Leuten die Zuwendungen aller Art nicht abgeneigt sind.

 

Gruß

WW


30.03.2011 17:42    |    trixi1262

Davon gehen doch xxx. millarden in die Pleitegeier-Länder !

Wer rettet denn uns,wir sind doch auch bankrott !!!

Siehe Schulden-Tick.Tack !!! :(

mfg


30.03.2011 18:20    |    Roland0815

Solange wir Interntional noch ein A-Rating haben, sind wir (auf dem Papier) nicht pleite. Und zugeben würde das sowieso keine Regierung...

 

Deutschland (BRD) ist schon seit den späten 70ern pleite, die DDR war es schon früher. Zumindest wenn man es nach kaufmännischen Gesichtspunkten betrachten würde.


30.03.2011 19:02    |    cocker

ich bin froh, dass ich schon 39 werde.

Wenn ich in knapp (spätestens) 40 Jahren diese Welt verlasse, krieg ich zum Glück nicht mehr mit, wie das alles den Bach runter läuft...


30.03.2011 19:16    |    wwke2

ja ist schon traurig, man wird angesichts der Hoffnungslosigkeit schon fatalistisch.:(


30.03.2011 19:18    |    cx500c_alex

Was mich an unseren chaoten in berlin so stört:

Die haben E10 wider besseren wissens (co2) eingeführt.

 

http://www.wbgu.de/.../wbgu_jg2008.pdf

Seite 341 / Unterpunkt 12.4.3 Wichtigster Auszug:

 

12.4.3

Technologiepolitik neu ausrichten

Aus der Förderung flüssiger Biokraftstoffe aussteigen und Elektromobilität fördern

Die Förderung vor allem flüssiger Biokraftstoffe lässt sich nach Ansicht des WBGU besonders in Industrieländern unter Nachhaltigkeitsgesichts-punkten nicht rechtfertigen. Gegen eine Förderung sprechen u. a. die hohen Vermeidungskosten von Treibhausgasemissionen, die geringen bzw. überwiegend negativen Vermeidungsleistungen pro Fläche und die Gefahr von Lock-in-Effekten in eine ineffiziente Verkehrsinfrastruktur auf der Basis von Verbrennungsmotoren. Allenfalls in einigen Entwicklungs- und Schwellenländern lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen der Ausbau der Biokraftstoffproduktion für den regionalen Verbrauch für eine Übergangszeit rechtfertigen, wenngleich auch hier Subventionen aus Effizienz-, Umwelt- und sozialen Aspekten kritisch zu sehen sind.

Der WBGU empfiehlt deshalb den raschen Ausstieg aus der Förderung von Biokraftstoffen zumindest in Industrieländern und insbesondere ein sofortiges Einfrieren von Beimischungsquoten. Innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre sollten außerdem die derzeitigen Beimischungsvorgaben von Biokraftstoffen zu fossilen Kraftstoffen ganz zurückgenommen werden.


30.03.2011 19:22    |    wwke2

Das darfst du den Befürwortern von E10 aber nicht zeigen. Die halten das für eine Verschwörung.:)

 

Wir sind ja nur falsch informiert.:confused: Ist alles Bio.

 

 

 

 

 

no E10


30.03.2011 19:32    |    buratino4

gerade brachten sie auf Pro7 das eine Umweltaktivistin wegen dem E10 geforscht hat und siehe da 35% des Bioethanols wird importiert und das kommt aus Ländern wie Brasilien etc..... Die Lunge der Welt wird verbrannt um Plantagen zur Spritproduktion zu erschaffen...... DAS kann nicht gut sein und schon garnicht BIO!!!!111

 

Servus


30.03.2011 19:52    |    Roland0815

Die Dappe, die da mit ihren Auto sinnlos durch de Gegend kurvte? Typisch Aktivistin. Viel Äktsch, kein Sinn. Als wenn auf dem Tanklaster hinten ein Schild klebt "Ich bin Böse[tm]"...

 

Du musst dann schon richtig zuhören: Der BioDIESEL kommt aus den Regenwäldern. Und das nicht nur für die Zapfsäulen, sondern auch für die von ROT/GRÜN so gefo(e)rderten Regenerativen-Kraftwerke...

P.S: Und das übrigens schon seit 5..6 Jahren. Das ist wieder typisch Galileo, man schmeißt alles wild durcheinander, um dann daraus irgend etwas glaubhaft aussehendes zu machen. Die Sendung ist schon seit 3 Jahren BILD mit Ton...


30.03.2011 20:46    |    Kung Fu

Außerdem stammt der Großteil der deutschen Ethanol-Importe bekanntlich aus Frankreich - also was soll dann von den insgesamt 35% noch groß für Brasilien etc. übrigbleiben. Lächerlich, diese Amateur-Journalisten.


30.03.2011 22:34    |    nova2003

Zitat:

"Das darfst du den Befürwortern von E10 aber nicht zeigen. Die halten das für eine Verschwörung."

 

Wie Recht Du hast :D


30.03.2011 23:45    |    AR147

Hab letztens auch wieder E10 getankt, Ergebnis: 100% Mehrverbrauch! Den Tag bin ich nämlich mit der U-Bahn gefahren!

 

SCHOCK SCHOCK SCHOCK HORROR-BENZIN, BEI JEDEM LITER E10 STIRBT EIN KLEINES KÄTZCHEN - BILD BERICHTET EXKLUSIV!

 

Zitat:

E10-Verbrauchstest

 

Das Ergebnis ist eindeutig – und ein Schock!

 

Der Verbrauch steigt. Und zwar erheblich. So schluckt der Golf (Turbomotor, 122 PS) bei Vollgas mindestens 1,2 Liter mehr im E10-Betrieb als mit konventionellem Superbenzin (95 Oktan).

Das ist rechnerisch zwar nicht möglich und verstößt gegen jede Mathematik, aber BILD wird es schon wissen!


31.03.2011 01:08    |    ChrissGrolm

Oh Scheiße... Meine Kofferraumbeleuchtung ist gestern ausgefallen, liegt bestimmt daran das ich E10 getankt habe... Jetzt ist es ganz dunkel im Kofferraum....


31.03.2011 01:14    |    Gti.racer

der rest wir auch mit der zeit dunkel werden wenn du damit dein auto weiter vergiftest...


31.03.2011 01:23    |    testmal

Moin trixi1262,

gestern, auf dem Weg, 8 km in Ham, zählte ich 6 PKWs, welche vom Adac verarztet

wurden :rolleyes:

Das ist wirklich nicht normal!

War am Wochende 700 km unterwegs, habe vorher mal den teuersten Sprit getankt,

um den Motor von E 5 zu reinigen.

Oh Wunder, habe bei Vollgas nur etwas über 7 L/100km verbraucht! :D

Das sind noch eimal 1 Liter weniger, als im heimischen Stadtverkehr mit Super-Plus!!!!

- Wenn man bedenkt,

- das ich mit Super E 5, über 10 L/100km verbrauche,

- mit Super-Plus 8,2 L/100km

- mit Super-Plus E 5, ~ 9 L/100km

rechnet sich jeder Tropfen, obwohl er erst einmal sehr teuer erscheint.

Der Mehrverbrauch kommt teuer,

mfg

Testmal

 

Trixi, wenn ich E 50 tanken müßte, würde der Motor wohl nur kurz anspringen,

und mir dann den Finger zeigen.


31.03.2011 08:21    |    bestaude

"ich bin froh, dass ich schon 39 werde.

 

Wenn ich in knapp (spätestens) 40 Jahren diese Welt verlasse, krieg ich zum Glück nicht mehr mit, wie das alles den Bach runter läuft..."

 

 

Du bist ja Optimist! Den Bach geht alles viel früher runter, lass nur mal eine unserer Garantien fällig werden!

Ich bin für teuren Sprit, egal ob E5, E10 oder Supiplus! Schließlich bringt das Steuereinnahmen, die wir brauchen, unser Außenminister hat schließlich versprochen in Libyen nach dem Krieg kräftig den Geldbeutel zu öffnen. Also es liegt nicht nur an der EU!


31.03.2011 08:24    |    r-o-b-e-r-t

Deutschland öffnet doch für jeden A* auf der Welt den Geldbeutel, nur für die eigenen Bürger irgendwie nicht (kaum)...


31.03.2011 08:50    |    olli27721

Zitat:

- Wenn man bedenkt,

- das ich mit Super E 5, über 10 L/100km verbrauche,

- mit Super-Plus 8,2 L/100km

- mit Super-Plus E 5, ~ 9 L/100km

-

 

ich lach mich gleich scheckig :D:D:D

 

Ich weiss zwar nicht was für eine Karre Du fährst, aber so oft, wie Du anscheinend die Spritsorten wechselst, kannst Du (durch die Vermischung) gar nicht solche Verbrauchsunterschiede haben.

 

Einzig Dein Glaube und Dein Gasfuss fördern solche irrsinnigen Aussagen (Verbrauchsangaben) zu Tage.

 

Wenn Du schon E10 drin hattest ist es eh zu spät - entweder die Kiste hält oder nicht.

 

Die meisten neueren Autos werden das E10 vertragen.

 

Entscheidend ist, ob man E10 tanken WILL.

 

Ich kann auch - WILL aber nicht, da ich mir nicht aufzwingen lasse, was ich tanken soll.

 

Am Geld liegts nicht.


31.03.2011 09:57    |    bestaude

@r-o-b-e-r-t "Deutschland öffnet doch für jeden A* auf der Welt den Geldbeutel, nur für die eigenen Bürger irgendwie nicht (kaum)..."

 

falsch! Schon auch um was aus dem Beutel zu nehmen!


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"