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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


12.03.2011 17:37    |    dieseldonner

Gerade eben ist die Sendung "Auto & Verkehr" im 1. Programm ausgestrahlt worden. Thema: E10-Verträglichkeit. (Ende der Sendung 17.30 Uhr)

 

Dort bestätigten Fachleute eindeutig: E10 ist schädlich im Motor, weil es Wasser im Motor ablagert, insbesondere, wenn das Fahrzeug nicht 100% ig IMMER warm gefahren wird. Eindeutiges Fazit: Erhöhtes Risiko für Schmierfilmriss (Kollateralschaden), vorzeitiger Ölwechsel nötig, deutlich erhöhtes Verschleißverhalten beim Kaltstart, Korrosionsschäden im Motor und Einspritzpumpen, etc, etc.... Immer noch Fragen ungeklärt?


12.03.2011 17:41    |    Finn79

@ Andi, also sass immer ein Mensch hinter dem Lenkrad und es war immer das gleiche Auto. Weist du wie gross da alleine der Messfehler ist. Das nicht mal wissenschaftlich, geschweige den Aussage kräftig. DAs hat Bildniveau. Fraglich ist sogar wie gemessen wurde, wahrscheinlich mit der Zapfpistole. Lol man bekommt den Tank auch imemr gleich voll.

 

Solche Tests müssen verboten werden, weil sie stastisch nicht verwertbar sind.

 

Richtige Messungen müssen als erstes unter Ausschluss von mehreren Faktoren sein. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und ganz klar der Mensch. Schon alleine das früh wenn es kalt war mit e10 gefahren worden ist und Mittags mit e5 kommt schon einen Kopfschuss nahe, was die verwertbarkeit angeht.

 

Dann der Mensch, ich wette ich bringe dir einen Mehrverbrauch von 15% mit e10 wenn es sein muss, stelle ich halt meine Gichtlatte einfach bisschen mehr aufs Gas.

 

Richte Test würden so aus sehen, 10 Auto mit möglichst der gleichen KM Laufleistung, am besten werksfrisch, einklimatisierter prüfstand und alle Bedienungen über einen PC.

 

Alles kann ich auch auspendeln, aus der Glaskugel lesen oder mit der Wünschelrute rumlaufen, kommt aufs gleiche raus.

 

Und du hast es im letzten Satz dir selber erklärt, ohne es zu verstehen. Die ölmultis wollen kein e10 verkaufen, sonder teueres Super und Super+. Wieso werden soviele unbelegte Behauptungen gemacht werden? Damit man Angst bekommt und lieber teuer tankt.


12.03.2011 17:43    |    dieseldonner

Zitat:

 

? 12.03.2011 17:28 | Firebird20

 

Als ich heute tanken gefahren bin, musste ich doch mit Entsetzen feststellen, dass die Super- und Super+Zapfhähne verriegelt waren *kopfschüttel*. Man konnte nur noch diese E10 Sch**** tanken, was ich natürlich nicht gemacht habe

 

Ich bin dann direkt zur nächste Tankstelle gefahren und hab Super+ getankt

 

Zitat Ende.

 

Bravo, gut gemacht. So kann auch eine kleine Ameise dem großen Löwen "die Zähne zeigen"! Weiter so konsequent bleiben und wir machen die Löwen platt ! Endgültig !


12.03.2011 17:51    |    Andi B

@Finn79:

 

Mein Gott, man kann auch alles verkomplizieren. Blätter mal 2 Seiten vor, da habe ich geschrieben, dass ich letzten Sommer in Frankreich unbewusst E10 getankt hab. Da hatte ich noch keine Ahnung von dem Scheiß.

 

Beweis mir dann bitte mal das Gegenteil, dass der Verbrauch nicht um mindestens 1,5% steigt!

Kannst du garantiert auch nicht. Also hör doch bitte auf hier immer die Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen, wenn du nichts gegenteiliges beweisen kannst.

 

 

Und wie gesagt, selbst wenn der Verbrauch unter Labobedigungen nur 1% betragen würde:

Rchtfertigt diese marginale Senkung des Co2 Ausstoßes wirklich diese Verarsche durch den Staat und die Konzerne, dass wir jetzt 12 Cent mehr für den Sprit bezahlen?

 

Also wenn du einen Geldscheißer daheim sitzen hast, ist das ja schön und gut, aber es gibt nunmal Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, und zusehen müssen, wie sie das Geld für den Sprit zusammenkrigen!

 

 

Lass mich raten, du tankst E10, weil du dir einbildest, es sei toll für die Umwelt, und unsere Politiker verarschen uns auch kein bisschen?

Kannst du von mir aus gerne machen, trotzdem verstehe ich nicht, warum du alle gegenteiligen Aussagen als falsch bezeichnen willst...

 

mfg Andi


12.03.2011 17:55    |    MauiSven

Die E10-Befürworter sollten das Zeugs mal nehmen, um sich deren Verkrustungen aus Augen und Ohren zu spülen... :rolleyes:

Die akzeptieren aber auch gar keinen Gegenbeweis: Weder kürzlich hier geschilderte Erfahrungen noch Zeitungs- und/oder Internetartikel noch Fernsehbeiträge! Aber immer schön behaupten, wir wären hier nicht repräsentativ, UNGLAUBLICH! :eek:


12.03.2011 17:57    |    R208

Hallo,

 

wer zusätzlich protestieren möchte, kann das auch bei seinen Abgeordneten im Wahlkreis tun. Die reagieren da eher empfindlicher auf Proteste.

Ober hier http://www.norbert-roettgen.de/wahlkreis/mein-wahlkreisbuero.html


12.03.2011 18:04    |    dieseldonner

Zum besseren Verständnis für alle !

 

Kein einziger Autohersteller ist bereit, eine schriftliche Garantieübernahme von evtl. Schäden bei E10- Gebrauch zu geben. KEINER!

 

Konformitätserklärungen sind eine reine Farce, wenn nicht gleichzeitig die damit verbundene Garantie gewährleistet ist. Wenn sich also ein Autohersteller so sicher ist und die Erlaubnis für diese Brühe gibt, warum übernimmt er dann nicht auch die Garantie? Antwort: Weil es keine praktischen Erfahrungen im Langzeittest gibt, deswegen. Alles Andere ist reine Theorie.

 

Deshalb: Hände weg von diesem Versuchskaninchen E10 ! Mögliche Schäden gehen allein zu unseren Lasten !

 

E10- DER MILLIARDENFLOP


12.03.2011 18:06    |    Brunolp12

Zitat:

MauiSven

Die E10-Befürworter sollten das Zeugs mal nehmen, um sich deren Verkrustungen aus Augen und Ohren zu spülen

gibts die überhaupt? Ich kenne allenfalls ein paar Leute, denen es relativ egal ist.

 

Zitat:

MauiSven

Die akzeptieren aber auch gar keinen Gegenbeweis: Weder kürzlich hier geschilderte Erfahrungen noch Zeitungs- und/oder Internetartikel noch Fernsehbeiträge! Aber immer schön behaupten, wir wären hier nicht repräsentativ, UNGLAUBLICH!

mir ist kein solcher Fall bekannt. Immerhin sind sich hier sogar mal Autofahrer und Umweltverbände einig über den zweifelhaften Nutzen von E10. Das ist ja gerade das Erstaunliche, daß die Einführung dennoch "durchgezogen" wird.

 

Zitat:

dieseldonner

Zum besseren Verständnis für alle !

Kein einziger Autohersteller ist bereit, eine schriftliche Garantieübernahme von evtl. Schäden bei E10- Gebrauch zu geben. KEINER!

Zum besseren Verständnis für Dich:

Du sitzt einer Fehlinterpretation auf, wenn du denkst, dies würde irgendetwas über E10 aussagen. Wach auf! Solche Garantien sind aus ganz vielen Gründen schlicht utopisch.


12.03.2011 18:12    |    Andi B

@Brunolp:

Deine beiden Zitate von Mauisven hat er glaube ich auf Finn79 bezogen, der hier anscheinend erzählen will, dass man mit E10 keinen messbaren Mehrverbrauch hat, und es anscheinend ganz toll für die Umwelt ist....

 

mfg Andi - Schön dass du auch der meinung bist, dass die E10 Einführung einfach nur daneben ist.


12.03.2011 18:15    |    GOLFTFATF

Hallo Alle zusammen,

 

und nun gibt es auch noch scheinbar eine neue Hiobsbotschaft was ich so nebenbei erfahren musste über Kollegen. Ich habe aber dazu noch Nichts näheres da im Web gefunden oder im TV gesehen, denn durch die sehr schlimme Naturkatastrophe in Japan ist eh Alles da durcheinander und man findet nur gerade darüber was.

 

Doch das mit E10 kam irgendwie ins Hintertreffen. Aber wenn das aber jedoch stimmen sollte, was ich hörte, dann sieht es bald echt düster aus für die, wo da nur normales Super tanken dürfen ( wie ich beim Golf ), sprich das gute Alte mit E5 ! Denn es wird scheinbar geplant um E10 doch noch da irgendwie an den Verbraucher zu bringen, dass E5 - Super Bleifrei da ganz vom Markt verschwinden zu lassen !

 

Bei vielen Tankstellen ist es ja schon der Fall. Und zwar so, dass nur noch die Wahl zwischen E10 - Super Bleifrei, dem Sprit wo es da keine Garantie gibt, ob der Wagen das verkraftet oder nicht und dem sehr teuren Super Plus gibt, was die Meisten eh sich nicht leisten können und die meisten Autos auf Deutschland´s Strassen da noch weniger mit fahren dürfen als mit dem E10 !

 

Ich hoffe aber, dass das E5 - Super Bleifrei jedoch bleibt, weil nämlich die EU schreibt das vor bis 2013, dass es parallel angeboten wird. Und wegen E10 ... es fehlt einfach die Langzeitstudie, die alle Zweifel hätte ausräumen können an dem neuen Sprit, denn dann wäre das E10 - Disaster auch nie passiert !

 

Gruss Thomas


12.03.2011 18:30    |    Claudio007

Also ich lese hier, dass sich die meisten in Sachen E10 einig sind. Mit was für Argumente, gepostete Video-Clips, Zeitungsbeiträgen etc. Ich bin mir sicher, das diese Einigkeit (das merkt ihr bestimmt selber auch :-)),  unseren Politikern unerwartet miserabel auf den Sack geht, denn es grenzt ja schon an arroganter Penetranz immer ihr Ding einfach über das Volk weg durchzuziehen,

man spürt richtig die Niederträchtigkeit und das schleimige grinsen dieser Volksverbrecher.

Hoffentlich kriegen die öfter mal einen solchen Zusammenhalt um die Ohren, dass sie sich überlegen, gleich das Volk mit bestimmen zu lassen. Wie lange soll ich als Deutscher den noch der Volldepp der ganzen Welt sein???????

Auf jeden Fall kein E10, ich könnte es tanken, aber nicht auf diese Art und Weise. Alternativen gibt es nämlich auch schon länger, Motoren mit geringeren Verbrauch etc..., aber es gibt eben    keine Alternativen zu den Steuereinnahmen, die nämlich schlagartig um Milliarden zurückgehen würden.


12.03.2011 18:35    |    Brunolp12

Zitat:

Andi B

Deine beiden Zitate von Mauisven hat er glaube ich auf Finn79 bezogen, der hier anscheinend erzählen will, dass man mit E10 keinen messbaren Mehrverbrauch hat, und es anscheinend ganz toll für die Umwelt ist

ach so... da hab ich in der Tat nicht erkannt, worauf sich das bezog und wurde ja auch schon von Mauisven komisch (direkt oder indirekt) angemault, ohne daß klar wurde, was überhaupt los ist.

Da rächt es sich wohl, daß hier in den Blogs eine richtige "zitieren" Funktion fehlt und das Zitieren enorm mühsam ist.

 

 

Zitat:

GOLFTFATF

... nun gibt es auch noch scheinbar eine neue Hiobsbotschaft...

es wird scheinbar geplant um E10 doch noch da irgendwie an den Verbraucher zu bringen, dass E5 - Super Bleifrei da ganz vom Markt verschwinden zu lassen ! ...

Ich hoffe aber, dass das E5 - Super Bleifrei jedoch bleibt, weil nämlich die EU schreibt das vor bis 2013, dass es parallel angeboten wird.

da frag ich mich schon, wo du die letzten 5 Wochen gewesen bist? Mars? Libyen? Der Verstoß gegen diesen sog. "Bestandsschutz" wurde schon Anfang Februar als "Abzocke" bezeichnet (u.a. ADAC) und seitdem laufen ja auch diese ganzen Diskussionen.


12.03.2011 18:36    |    Trennschleifer157

Ich befürchte bei anhaltender Absatzflaute von E10, dass irgendwann das Zeug heimlich dazu gemischt wird, ohne Kenntnissnahme des Verbrauchers.

Angeblich wurde aber inzwischen schon mehr E10 verkauft, warum auch immer.( lt. Zeitung)

Ich tanke E10 auch in Zukunft nicht, zumal die Preise seit letzter Woche wieder leicht gefallen sind und E10 immer teurer wird.:D


12.03.2011 18:37    |    dieseldonner

@brunolp12

 

Zitat:

 

dieseldonner

 

Zum besseren Verständnis für alle !

 

Kein einziger Autohersteller ist bereit, eine schriftliche Garantieübernahme von evtl. Schäden bei E10- Gebrauch zu geben. KEINER!

 

Zum besseren Verständnis für Dich:

 

Du sitzt einer Fehlinterpretation auf, wenn du denkst, dies würde irgendetwas über E10 aussagen. Wach auf! Solche Garantien sind aus ganz vielen Gründen schlicht utopisch.

 

Zitat Ende.

 

...so, so. Zum noch besseren Verständnis speziell nur für Dich:

Wir haben in der BRD ein ausgeklügeltes Garantie bzw. Gewährleistungsrecht, dem sich niemand beim Verkauf seiner Produkte entziehen kann und darf. (gilt insbesondere für den gewerblichen Handel)

 

Wenn ich dann also meinen Garantie & (oder) Gewährleistungsanspruch verliere, sagt mir das eine ganze Menge. Wach auf! Solche Garantien sind eben aus ganz vielen Gründen schlicht REALISTISCH ! Sonst könnten wir diese Rechte einfach kippen, sie wären nicht das Papier wert, auf dem sie stehen! Dich möchte ich mal erleben, wenn Deine neue Karre bei wenigen Km verreckt und Du den Schaden allein bezahlen musst?! Dann bist Du garantiert der Erste, der lauthals beim Verbraucherverein interveniert. Man(n), erzähl uns nichts vom Pferd, sorry...


12.03.2011 18:39    |    R208

Muster-Protestbrief an Röttgen hier: http://umweltinstitut.org/.../e10_online_aktion-835.html


12.03.2011 18:45    |    Claudio007

Wenn man besser über E10 aufgeklärt wäre, wäre das Desaster garnicht passier!!!!!!

 

Wenn ich dieses Argument lese, dann fällt mir wieder auf, das einige garnicht wissen wo es herkommt, wie es gewonnen wird, und wie die Menschen jetzt schon leiden, die für uns ihre Existenz auf Spiel setzen müssen. Da kommt es mir doch gleich sauer hoch, wenn ich überlege, dass unsere Herren Deutschland und Brüssel, einige Länder unterdrücken,  bis sie fast nichts mehr zu fressen haben. Soll das der Anfang von der neuen Weltordnung sein, erst spendet man Brot für die Welt, dass sie nicht verhungern, jetzt beuten wir sie aus, echt krass was hier abgeht.

Ganz zu schweigen von dem Umweltgeschwafel, das mir hier im Land schon tierisch auf die Nüsse geht. Da wundert es mich nicht, wenn immer mehr Menschen einen gewissen Herrn AH wieder haben möchten


12.03.2011 18:45    |    Brunolp12

Zitat:

dieseldonner

Wir haben in der BRD ein ausgeklügeltes Garantie bzw. Gewährleistungsrecht, dem sich niemand beim Verkauf seiner Produkte entziehen kann und darf. (gilt insbesondere für den gewerblichen Handel)

... naja, wenn dir 2 Jahre reichen, dann stimmt das :rolleyes:. Aber alles, was darüber hinausgeht ist freiwillig.

 

Zitat:

dieseldonner

Wenn ich dann also meinen Garantie & (oder) Gewährleistungsanspruch verliere, sagt mir das eine ganze Menge.

Du verlierst ihn nicht. Es gibt nur keine Extra Garantie & (oder) Gewährleistung wegen E10. Wenn jemand nach 12 Jahren ein Motorproblem hat und annimmt (oder: behauptet), das käme nur vom E10, dann wäre er auf relativ verlorenem Posten.

Das ist die Situation, die ich meine.

Natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn das anders wäre.

Aber ich denke nicht, daß das realistisch machbar ist.

Hier schon wieder hineinzuinterpretieren, daß die Hersteller heute schon wüssten (oder sich nicht festlegen wollten), was E10 für Spätfolgen haben wird, das finde ich einen relativ dünnen Beweis für E10 Probleme.

 

Zitat:

Claudio007

Ganz zu schweigen von dem Umweltgeschwafel, das mir hier im Land schon tierisch auf die Nüsse geht. Da wundert es mich nicht, wenn immer mehr Menschen einen gewissen Herrn AH wieder haben möchten

Na, q.e.d.:

jetzt wisst ihr, was ich mit "dumm" meine- und mit einer Debatte, in der Äußerungen der Sache sicher eher schaden.


12.03.2011 19:00    |    Claudio007

@Brunolp12

Stimmt, darum bin ich ein offener Mensch, der lieber über ALLES redet, und nicht erst versucht was totzuschweigen, denn das ist ja offensichtlich auch nicht der richtige Weg


12.03.2011 19:03    |    dieseldonner

@brunolp12

 

Zitat:

 

Du verlierst ihn nicht. Es gibt nur keine Extra Garantie & (oder) Gewährleistung wegen E10. Wenn jemand nach 12 Jahren ein Motorproblem hat und annimmt oder: behauptet, das käme nur vom E10, dann wäre er auf relativ verlorenem Posten. Das ist die Situation, die ich meine. Natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn das anders wäre. Aber ich denke nicht, daß das realistisch machbar ist.

 

Zitat Ende.

 

...nur mal so am Rande: Mercedes hat beim W210 mal kurzweilig Schrott verbaut. (Türen rosteten) Nach 8 Jahren bekam ich auf Kulanz komplett 4 neue Türen. Nicht, weil Mercedes was zu verschenken hatte, nein, weil hier auch noch zusätzlich das Produkthaftungsgesetz griff und weitere Klagen dem Hause Daimler-Benz wohl auf Dauer zu teuer war. Und dies ist im Prinzip 1:1 übertragbar, wenn der Hersteller bei normalem Gebrauch des Autos nachweisbare Spätschäden zu regulieren hat. Es ist also auch realistisch betrachtet möglich, Spätschäden zu reklamieren, wenn sich herausstellt, dass hier tatsächlich aufgrund Forschungsversäumnissen Schäden entstanden sind. Boahh, jetzt geht´s mir wieder besser...


12.03.2011 19:03    |    GOLFTFATF

Hmmm war 2008 nicht auch schon die Debatte um E10 da gewesen ? :confused:

 

Wenn ich so zurück denke war doch irgendwie da was gewesen oder was meint Ihr ? Denn damals als wir noch die Rot - Schwarze Regierung hatten, da wurde es dann auch durch die Oppisition und die SPD doch da gestoppt und damals kam man ja auch schon zu dem Schluss, der Heute besteht !

 

Und zwar, dass E10 nicht das hält was es da verspricht. Warum wurde es dann jetzt doch noch eingeführt, obwohl man es vor fast 3 Jahren schon wusste, dass das Nichts bringen wird ?

 

Gruss Thomas


12.03.2011 19:04    |    R208

Jeder der E10 teuer tankt, subventioniert damit den Absatz großer Luxuskarossen.Der Anbau von Agrospritpflanzen wird sowieso schon auf unseren Steuergeldern gefördert.

 

Hier nochmal alle Hintergründe als Video von Frontal21 http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1

 

(PS: mein kleiner hat nur 136 PS)


12.03.2011 19:16    |    PattyOhh

Hier bei uns im Norden wird E10 an den Tankstellen noch nicht angeboten, nur die Zapfsäulen sind vorbereitet. Nicht mal die Polizei etc. darf E10 tanken (hier bei uns)...wundert mich irgenwie, wo das Zeug so unbedenklich sein soll ^.^

Von Renault habe ich noch keine Antwort erhalten und mein Automechaniker sagt ich soll die Finger davon lassen...


12.03.2011 19:18    |    olli27721

Hmmm war 2008 nicht auch schon die Debatte um E10 da gewesen ? :confused:

 

Wenn ich so zurück denke war doch irgendwie da was gewesen oder was meint Ihr ? Denn damals als wir noch die Rot - Schwarze Regierung hatten, da wurde es dann auch durch die Oppisition und die SPD doch da gestoppt und damals kam man ja auch schon zu dem Schluss, der Heute besteht !

 

-

 

Genau.

 

Und nu ???

 

Allein das zeigt, dass es nicht um Öko geht, sondern um Kohle.

 

Nur wirtschaftliche Interessen.

 

Der Autofahrer soll zahlen.

 

Denkt lieber bei der nächsten Wahl dran.

 

Auch wenn die Anderen das danach nicht besser machen muss die Regierung spüren, dass der Wähler sich nicht vera . . . chen lässt.


12.03.2011 19:18    |    Foonming

@Brunolp12

 

In der Anlage der Leserbrief aus der FAZ.

Die angegebene Homepage sagt mir nichts, auch nicht Hintergrund.

 

Öfter Motoröl wechseln:

Hatte mehrere Autohäuser angeschrieben und um schriftliche Bestätigung gebeten,daß E10 für meinen Wagen paßt.

 

In dem Zusammenhang brachte ich das Wasserproblem zur Sprache - mein erster Motor hatte sich verabschiedet, weil eine Ölemulsion in den Kühlkanälen des Motors die Kühlung blockierte - Somit wurde mir hier der Rat erteilt, das Motoröl öfter zu wechseln. Und beides bat ich dann, mir auf mein Schreiben wie im Geschäftsverkehr üblich, schriftlich zu bestätigen: das könne man nicht! Schlug dann vor, meine Fragen dann ans Hauptwerk zu richten, wie das eigentlich die Aufgabe einer Werksvertretung sei: das hätte man noch nie gemacht, woraufhin ich nur meinte, dass dieser Wunsch bei mir unter Kundenzufriedenheit falle. In Ost-Falen ist hier noch Nachholbedarf! :)

Fehlanzeige! Auf das Nichtwollen, ich warte noch ein paar Tage ab,

dann gibt es eine Mahnung hinsichtlich meiner schriftlichen Anfrage, dass ich noch keine Antwort bekommen habe. Immer wieder, bis der Gaul endlich säuft.

Gruß Foonming


Bild

12.03.2011 19:19    |    Foonming

@ Brunolp12

 

Hatter vergessen, dass mich die beiden Firmen auf meinen Brief hin anriefen!

Gruß Foonming


12.03.2011 19:21    |    olli27721

Zitat:

. . . . und mein Automechaniker sagt ich soll die Finger davon lassen...

-

 

Sicher - sonst kommst Du danach wieder und sagst, er hätte gesagt . . . .

 

Klar ist, dass nix klar ist.

 

Darum eben auf Nummer sicher und erstmal weiter mit dem alten Zeug.

 

Verdienen tun die Multis sowieso. :(

 

Mein Fahrrad steht schon bereit - noch ein paar Grad wärmer und die können mich alle mal.


12.03.2011 19:53    |    OpaHildegard

in der Abstimmung fehlt ein "nein, weil ich es boykottiere"


12.03.2011 19:54    |    chris230379

"Nein, ich boykottiere E10, obwohl mein Auto es vertragen würde."


12.03.2011 19:57    |    deville73

Ist doch da. :confused:


12.03.2011 19:58    |    chris230379

Ich habe schon den richtigen Button geklickt ;)


12.03.2011 19:59    |    Antares400

In meinen OPEL Meriva kommt kein E10!!

Vor kurzem hatte ich eine Durchsicht und unterhielt mich mit dem Werkstattmeister und dieser hat mir geraten die Scheiße an der Tanke zu lassen.


12.03.2011 20:01    |    Finn79

@Andi

 

Nöö ich tanke kein E10, ich tanke e85, hättest du mal besser gelesen, wüsstest du das. Ich habe Momentan einen Mehrverbrauch von 20%. Nun Multipliziere mal 20% mal 0,118 und schaue was da raus kommt. Die 20%habe ich über 50tkm gemessen, gegen über den Werksverbrauch, trotz Tuning etc. Ich fahre viel Anhänger und gerne drehe ich den auch mal bis 7500.

 

Werkangabe ist noch normales Benzin kein E5. Ist es schon Unlogisch die Aussage von 5%. Das was dort verbreitet wird, basiert auf keiner wissenschaftlicher basis, genau das stört mich.

 

Desweiteren Null Mehrverbrauch ist möglich, in Amerika gibt es spezielle Kennfelder die +-null fahren.

 

Und komisch wie keiner auf das Argument der USA eingeht, was ich schon mehrfach eingeworfen habe. Dort drüben ist alles noch ein wenig schlimmer und ich glaube nicht, das BMW, Daimler und Co die Autos dort laufen lässt mit e10 wenn eine Gefahr bestehen würde.


12.03.2011 20:05    |    bayerleverkusen

E10..... Njet

Versuche dem auszuweichen wie es nur geht.

Fahre einen Top-gepflegten Mitsubishi Sigma von 1995.

Da ist mir das Risiko viel zu hoch das dieser kaputt geht


12.03.2011 20:12    |    Pizzaesser

Ich werd das gute E10 mal tanken, wenn ich meinen Simson 50 ccm Boliden wiederbelebe. Da man das 1:50 Gemisch ja eh per Hand anrühren muss (warum gibts keine Tankstellen mehr mit Gemischwahlknopf? Servicewüste! :D ) schwankt der Brennwert der Suppe sowieso und gegen Wasser im Tank gibts seit jeher einen Schnapsgläschen Spiritus in den Tank. Einen für Vaddi, einen fürs Motörchen. Prösterchen!


12.03.2011 20:14    |    Andi B

Moin,

"In Amerika gibt es spezielle Kennfelder die +-null fahren."

 

Und da haben wir den Punkt!

 

E85 fährt man mit Umrüstung, d.h. die Einspritzung wird optimal auf den neuen Sprit eingestellt! Gehe auch mal davon aus, dass du dein Auto mit E85 nicht in der Standardeinstellung fährst, oder? ;)

 

Aber keiner wird für E10 seine Einspritzung komplett neu einstellen lassen, die Folge ist bei Einstellung von E0 oder E5 ein Mehrverbrauch/Leistungsverlust!

 

 

 

 

Wegen dem USA Argument:

Die nutzen die Motoren ja eh nur zum rumrollen... Nur Geradeaus und alles extreme Tempolimits... Da merkste den Unterschied wirklich nicht... Aber hier in Deutschland bzw Europa wird nunmal doch ein winzig kleines bisschen zügiger gefahren, was den Unterschied wohl auch noch größer macht.

 

Und wegen der Verträglichkeit sage ich ja sowieso nichts, ich würde auch E85 fahren wollen, wenn es hier denn wenigstens ne Tanke dafür geben würde... Aber sowas wird halt von unsrem tollen Staat nicht gefördert, stattdessen verarscht er uns mal wieder mit dieser Zwangsbeimischung!

 

 

mfg Andi


12.03.2011 20:44    |    Hartgummifelge

Auch in den USA geht mit E10 und auch bereits erhältlichem E20 der Flottenverbrauch hoch. Zwangsläufig, denn, der Energiegehalt des Alkohols ist geringer.

Die Zündung muss in jedem Fall auf das E10 angepasst werden, um das gefährlliche Klingeln zu vermeiden, das zu Löchern in den 4-18 Kölbchen führen, oder auch zum Verglühen eines Teils der bis zu 72 Ventile beitragen kann..

Klopfsensoren stellen die Zündung entsprechend ein, ältere Motore müssen entsprechend von Hand und mit Gehör eingestellt werden, um ein Überhitzen durch übereilte Frühzündung zu vermeiden..


12.03.2011 20:57    |    wwke2

Zu USA,

es dürfte auch einen Unterschied machen ob ich einen 7,4l V8 mit 12001/min und sagenhaften 65mph über die Straße jage;) oder in Deutschland unterwegs bin.

 

Ich tanke kein E10:D


12.03.2011 20:59    |    Finn79

Klingeln hää, erklär mal wie das entstehen soll? Ethanol kühlt den Brennraum und ist dazu noch Klopffester, also völliger Schwachsinn was du erzählst.

Ich fahre auch einen Kadett mit 14:1 verdichtung, der klingelt null unter e85.

 

Leute beschäftigt euch doch erst mal mit dem Thema ehe ihr wieder solch einen geistigen Dünnschiss los lasst.

Klopfende Verbrennung ist unter e85 bei saugern garnicht Möglich und bei Turbos erst mit extremen Verdichtungen und dazu hohen Ladedrücken.

 

Deswegen schont ja Ethanol ja den Motor weil man diese Grenze nach oben setzt. Heisst weniger thermische Belastung an Kolben und Auslassventilen

 

Das einzige was ich gemacht habe, sind grössere Ventile und einen Chip der auf Super+ abgestimmt ist.


12.03.2011 21:01    |    Andi B

"Das einzige was ich gemacht habe, sind grössere Ventile und einen Chip der auf Super+ abgestimmt ist."

 

Weil das ja auch jeder E10 Fahrer macht, gell....

 

 

mfg Andi


12.03.2011 21:04    |    slz3

E10 rechnet sich nicht!

 

z.B.: E10 kostet 1,50€/Liter

 

Super Plus kostet dann 1,58€/Liter

 

Mehrverbrauch bei E10 ca.5% (Mineralölgesellschaften reden von 3%)

 

Das sind 7,5 Cent.

 

Dann kann ich auch direkt Super Plus tanken das auch noch einen höheren Brennwert hat.

 

( Höherer Brennwert heißt: leicht geringerer Verbrauch)

 

Kann mich der Meinung von clk200kmarcus (Brot für die Welt) nur anschiessen.


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"