• Online: 5.491

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


11.03.2011 23:42    |    trixi1262

sorry,andi b !

Aber eh die aus dem Ars.. kommenhaben ca. 50% der Gegner resigniert und tanken die brühe !

Ich habe es ja auch versucht,aber selbst Zeitungen in Berlin lehnen mündlich eine Stellungnahme ab.

Schriftlich,sowieso nicht.

Hatte versucht in einer Zeitung ,in folgender Rubrik einen Annonce zu veröffentlichen!

Suche:

Kontakte, Leute !!!

Suche Menschen,welche nicht einverstanden sind mit der Bio-Sprit-Einführung E10

Ihr findt uns unter. www.motor.-.....de, Boykott E10

Nix,null,chance,habe ebenfalls keine Lust mehr

mfg trixi1262

 

mir fällt der erste Name nicht ein,zwerg gegen goliat,nee so hiess es nicht !

ihr wisst jedenfalls,was ich meine!

noch nicht einmal den Aufkleber, "E 10,nein Danke" findet man in der Hauptstadt

mfg trixi1262


11.03.2011 23:46    |    nova2003

Dein Engagement in allen Ehren, aber das bringt nix! Wir müssen auf die Straße! Die Medien sind hier scheinbar gekauft. Bestes Beispiel: sternTV von dieser Woche! Die ganze Schei*e soll wohl totgeschwiegen und ausgesessen werden?


11.03.2011 23:46    |    Andi B

Ich gebe nicht auf, wenn sich da nix tut, werde ich weiter schreiben, die Anrufen, oder sonstwas.

 

Das können die voll knicken, dass ich mir das Gefallen lasse.

 

Auf Leute, bleibt dabei, lasst euch nicht verarschen! Macht den Boykott öffentlich, wenn jemand an der Tanke E10 tankt, informiert die Person doch mal über die Sache mit dem E10, vielleicht kann man ja auch so ein paar Leute erreichen...

 

Und eine Petition dagegen müsste ja auch die nächsten Tage mal online gehen....

 

mfg Andi


11.03.2011 23:49    |    Andi B

Na dann macht doch auch mal was, wenn irgendeine Demonstration organisiert wird, ich bin sofort dabei!

 

 

Aber ich kann nicht alles machen, ich bin im Abi-Stress... Immerhin versuche ich alle Stellen, die mir einfallen, mit meinen Mails zu nerven und zum Umdenken zu bewegen....

 

 

mfg Andi


11.03.2011 23:50    |    trixi1262

andi das ist doch ok,was du möchtest,aber wie ?

man hat jetzt himmel und hölle versucht in bewegung zu setzen,wir brauchen einen Hacker,der alle Foren mit einander vernetzen kann,oder sowas !keine Ahnung ??????????????

Die Medien kannste in der Pfeife Rauchen,gekauftes Pack !!!

mfg trixi1262


11.03.2011 23:52    |    f_native

Gibts hier irgendwen, der sich mit Webdesign oder ähnlichem auskennt?

Die Domain "www.E10-Boykott.de" ist noch nicht vergeben.

Da könnt man mal eine Protest-Seite aufziehen.

Würde auch für Serverkosten gerne was spenden.


11.03.2011 23:53    |    Andi B

Es sollten sich evtl mal ein paar Leute zusammenschließen, und eine Demonstration organisieren... Das wäre noch eine letzte Möglichkeit, die mir einfällt....

 

mfg Andi


11.03.2011 23:56    |    f_native

Muss doch irgendeine Möglichkeit geben, den Herrschaften zu sagen, dass sie sich das Zeug dahin stecken können, wo die Sonne nicht scheint...

:mad::mad::mad:


11.03.2011 23:59    |    eckix

Ecki zu E10 :

 

Ecki hat laut E10 Listen den einzigen 300 E Motor, der E10 verträgt.

Alle 300er des Typs 124 dürfen kein E10 tanken.

Der 300 CE ist in der Liste nicht aufgeführt.

Da ich seit einiger Zeit an der Westfalia Tankstelle meinen Sprit abzapfe, habe ich auch kein Problem mit E10. Diese Tankstelle hat den Sprit nicht.

Allerdings mußte ich heute ferststellen, dass nach dem Tanken und kurzer Fahrstrecke schon der elektrische Kühlerventilator ansprang.

Sollte im Tank meine Tankstelle statt Super bleifrei doch etwas anderes drin sein ?

Ich werde das beobachten und beim nächsten Tankstellenbesuch Normal bleifrei einfüllen. Mal beobachten, ob der Fentilator auch so schnell anspringt.

In der Umfrage habe ich angekreutzt, das ich E10 aus Prodest nicht kaufen werde.

Ich betrachte das sogenannte Klimaverbessunrungs-Szenario als das idiotischste Gehabe unserer Huldaregierung.

"Diese" scheint nicht zu wissen, welche Temperatur auch im Sommer in 20 Km Höhe herrscht! Auch hat "diese" noch nichts von dem im Eis der Pole abgelagerten Schmutz-und Rußschichten der letzten 1000 Jahre gehört.

Hätten wir eine staub-und rußfreie Luft, würde es auf der Erde zu extremer Hitze kommen.

Über dieses Thema streiten sich viele Expertengruppen und die neue entstandene Industrie verdient damit gutes Geld. Allerdings muß der Bürger all diese Errungenschaften bezahlen.

 

Ecki, der Werkstatthasser und ...


11.03.2011 23:59    |    Andi B

Gibt auch schon www.e10-gegner.de ... Ist aber nur nen Forum mit sehr geringer Beteiligung...

 

Aber immerhin wird dort schon über eine Demosntration vor dem Bundestag nachgedacht....

 

mfg Andi


12.03.2011 00:00    |    Hartgummifelge

Wer legt die Sprengladung an das Ende des Zündstoffs Reachtstacker?

Nicht mehr lange, dann wird der Schnaps aus dem Sprit destilliert,

Glycol im Wein gabs schon, bald auch Sprit aus Sprit


12.03.2011 00:08    |    trixi1262

hartgimmifelge,wie ist das gemeint,sorry

mfg trixi1262


12.03.2011 00:19    |    TheHulk

Zitat:

Hartgummifelge

Nicht mehr lange, dann wird der Schnaps aus dem Sprit destilliert,

Glycol im Wein gabs schon, bald auch Sprit aus Sprit

Na das nenn ich mal 'ne innovative Idee! Wo sind die Chemiker, die mir erklären können wie das geht. Jeden Tag lecker Cubalibre saufen und mit dem Abfallprodukt könnte man noch Auto fahren (wenn man dann noch fahren kann). :D


12.03.2011 00:20    |    trixi1262

sorry,hartgummifelge !

auf Grund,das manch Einer mal einen Thread aus der mitte raus nimmt,Bsp. Reachtstacker ,konnte ich jetzt nicht folgen,zudem kein hinweis auf Ihn gegeben war,musste ein Endezurück scrollen !

aber ich glaube,das jemand schon erwähnt hattte,das der,oder die Moderation von "Motor-talk"

einen direkten Draht ins "Weisse Haus,der BRD,stellen könnte,oder wenigstens eine Idee hat ???

mfg trixi1262


12.03.2011 00:34    |    trixi1262

Gute Nacht,ihr liebn Leut !

mfg trixi1262 ,war eine anstrengende Woche !

die,Die Arbeit haben,machen sich den Rücken krumm und andere gehen leer aus.

blöde Arbeitsteilung


12.03.2011 01:20    |    Reachstacker

Zitat:

TheHulk:

Na das nenn ich mal 'ne innovative Idee! Wo sind die Chemiker, die mir erklären können wie das geht. Jeden Tag lecker Cubalibre saufen und mit dem Abfallprodukt könnte man noch Auto fahren (wenn man dann noch fahren kann.

In Brasilien kann man das. Die nennen es Chassascha oder so ähnlich (Zuckerrohrschnaps) und es ist der gleiche zum trinken als zum fahren. Ethanol ist ja auch Trinkbar, ich nehme aber an das in den USA und Deutschland dieser Bitterstoff reingekippt wird damit man es nicht trinken kann, wegen der Alkoholsteuer.

 

Da braucht man nix 3 mal umwandeln wie User hartgummifelge weiter oben meint...

 

Guck mal hier

 

Gruss, Pete


12.03.2011 01:32    |    Hartgummifelge

Zur State University/ Wisconsin Departement of Commerce sollte man einen direkten Draht verlegen.

Dort sind alle Fahrzeugmodelle gelistet, die mit E10 Schäden in den USA aufgefallen sind..

Ob es möglich ist, Regressansprüche gegen den Bund stellen zu können, weiss ich nicht, die Produkthaftung und Garantie ist mit tanken von E10 ausgeschlossen.

VW hat Kulanz zur Behebung von E10 Schäden angekündigt, wie wohl diese neue Kostenfalle aussehen mag?.. Mit einem Griff ins Klo, hat man meist mehr Erfolg, um wenigstens etwas rausholen zu können..

Die Kulanz auf die Frostmotore, zahlen die, die sich einen Golf 6 kaufen, wie sonst, ist eine fast 67%ige Preiserhöhung innerhalb von 5 Jahren zu erklären?

Nachtrag

Wird man aber reinigen müssen Reachtstacker,

wenn die Mineralkonzerne auf dem seit Januar angehäuften Winter E10 sitzen bleiben. Denn der Supersprit ist nicht lange lagerfähig, sodass sie sich schleunigst etwas überlegen müssen, um den nicht verkauften Sprit vom Schnaps und den Additiven zu trennen.

Als 2. Raffinade kommt der Schnaps vielleicht als Appelkorn in Flaschen und als 2. Raffinade der Sprit in die Tanks.


12.03.2011 01:55    |    Reachstacker

@ hartgummifelge

 

Mach das doch nicht sooo kompliziert! Da wird nix 2te Raffinade. Einfach mehr Benzin reingekippt und ab in den E5 Tank, was nennt ihr das? Superplus Dingsbums? Fertig.

 

Keine Ahnung was das Problem in Wisconsin ist. Wahrscheinlich zuviele besoffene Halbstarke Studenten im Golf GTI den Daddy bezahlt hat? In New York fahren Deutsche, Britische und Amerikanische Fahrzeuge seit 1978 mit E10, die stehen sogar friedlich nebeneinander an der Ampel. :D . Allerdings gebe ich zu das ein paar von diesen Importschrottkisten in der Zwischenzeit** nicht mehr fahren. :p

 

Mein 74er MGB läuft aber noch.... :cool:

 

Ich wiederhole mich: Euch geht es nicht um Lösung technischer Fragen, euch geht es darum aus Treibstoff (politischen) Zündstoff zu produzieren.

 

Das ist in Ordnung und mir eigentlich egal aber Politische Parolen sollten nicht als Technik Antworten kaschiert werden, darum geht es mir. Warum ihr zum Volksaufstand ausgerechnet E10 braucht, anstatt Käse, Fernsehsteuer oder den Preis von Dachziegeln entzieht sich meiner Kenntnis.

Aber wie sagt man? "Jedem Tierchen sein Plaisirchen" ;)

 

 

Gruss, Pete

 

 

** die "Zwischenzeit" beträgt nach Adam Riese, grob geschätzt 33 Jahre und die Durchschnitts Ami Karre ist nur 10 Jahre und 8 Monate alt.... ;) Mein Mazda allerdings 21 jahre mit 280 000km, jetzt weiss ich warum die Kardanwelle gebrochen ist. Es war das Scheizz E10!!! :eek:


12.03.2011 03:03    |    chaos123

Liebe Forumsuser,

 

als "E 10 - Gegner" und "Benzin ins Feuer Kipper" im Zusammenhang mit "politisch motivierter Bevormundung" des Verbrauchers sind mir noch eine Gedanken durch den Kopf gegangen, die ich hier gern los werden möchte:

 

Ich ziehe meinen Hut vor den Betreibern/ der Moderation dieses Forums - weil

 

a.) Anregen einer öffentlichen Diskussion im Internet im Sinne von "Öffentlichkeit herstellen"- politisch aktiv sein- im reinsten Sinne des Wortes ist.

 

b.) Dieser Versuch und die "Abstimmung" hart an der Grenze zum "nicht Machbaren" sind, weil das Internet zwar ein breites, jedoch das als "basisdemokratisch" am schlechtesten geeignete Medium ist.

 

c.) ...nehme ich Bezug auf einen Beitrag am Anfang dieser Seite..( Trixi 1262).....Diese "Arbeit" nicht von Printmedien oder Verbänden/Vereinen geleistet werden kann, weil ständig "Interessenvertreter" im Hintergrund agieren...

 

d.) Ich sehr hoffe, daß sämtliche Beiträge in diesem Blog - egal wie motiviert - nicht nur in Blitzableiterfunktion verenden.

 

Glaubwürdigkeit herstellen - da wird es dann ganz schwer. Ich persönlich würde meinen heiß geliebten 2t - Luxuswagen lieber in der Garage verrotten lassen, als meinen Stolz schlucken.

 

Ein ehemaliger Kanzler einer "roten Partei" machte das ganz anders, der nahm lieber das Geld von einem Gaskonzern.... + für das "Durchdrücken" von E 10 wird es andere Motive geben.... von denen, die jetzt gerade am Drücker sind.

 

FAZIT: Es gibt kein anderes Mittel als den Boykott durchzuhalten. Man hat keine Nachteile zu befürchten. Unterm Strich ist E 10 nicht billiger als Super+ . NUR DAS muß man sich ständig wieder vor Augen führen, bevor man den Tankrüssel wählt! Keine noch so gepflegte, neue WebSite, könnte MEHR leisten!

Grüsse Jürgen


12.03.2011 08:25    |    olli27721

Zitat:

Es sollten sich evtl mal ein paar Leute zusammenschließen, und eine Demonstration organisieren... Das wäre noch eine letzte Möglichkeit, die mir einfällt....

mfg Andi

-

 

Blödsinn - Demos sind Lachnummern.

 

Einfach nicht (E10) tanken und gut.

 

Im Sommer schön aufs Fahrrad und bewusst Nahrungsmittel aus der Region kaufen.

 

Fahrgemeinschaften bilden und unnötige Wege meiden.

 

-

 

E10 wird sich wohl trotzdem durchsetzen, solange es billiger ist, da häufig der aktuelle Geldbeutel der Leute den Tankvorgang beeinflusst. Häufig wird das Fahrzeug gar nicht solange gefahren und dann hat 'eh der Gebrauchtkäufer das Nachsehen. :confused:

 

Ich sehe schon die Anzeige: "Gebrauchter E10-freier Wagen . . . zu verkaufen " :eek:

 

Kostet dann mehr.


12.03.2011 08:27    |    koleosdriver

Auch wenn der Twingo meiner Frau E10 verwenden darf, werden wir es nicht machen. Schon aus dem Grund weil keiner sagen kann ob bei einem Fahrzeug dass E10 tauglich ist nicht doch langfristige Schäden auftreten.

 

Bis jetzt konnte mir auch keine folgendes bestätigen.

In Frankreich soll es schon lange E10 geben und Renault hat angeblich keine Probleme mit den E10 tauglichen Modellen. Auch der Verbrauch soll kaum steigen. Renault sagt dazu nichts. Weder schriftlich noch telefonisch.

Wenn dem so ist, kann man mit einem E10 tauglich Renault diesen Treibstoff wohl bedenkenlos danken.

Hat jemand eine Info?

 

Noch immer suche ich nach dem E10 Sinn.

Deutscher Politiker bringen bekanntlich nie etwas vernünftiges zustande. Vielleicht wäre es besser wenn sie dem Gutenberg folgen. Nur am Rande erwähnt.


12.03.2011 08:36    |    BananaJoe

Hat euch das jemand bei der E5-Einführung bestätigt, dass keine Langzeitschäden auftreten können? :confused::rolleyes:


12.03.2011 08:38    |    olli27721

Zitat:

Noch immer suche ich nach dem E10 Sinn.

-

 

Minimierung der Abgas - Grenzwerte (analog dazu Markenflotte) --> Verkauf von Fahrzeugen mit hohem Verbrauch/Abgas.

 

Automobilindustrie will lieber SUV statt Kleinwagen verkaufen, da die kleinen nur über Stückzahl Profit bringen und der Markt bei den kleinen relativ gesättigt ist (dank Abwrackprämie).

 

Technische Innovationen zum Spritverbrauch können erstmal in der Schublade bleiben.

 

Die Politik ist doch sowieso nur noch ein Sprachrohr der Wirtschaft.

 

Ich fahre seit ca. 30 Jahren Auto. Schon damals kam ein Kadett C mit 6/7 Litern aus. Wo ist der Fortschritt ?? - ausser beim Gewicht ???


12.03.2011 08:41    |    olli27721

Hat euch das jemand bei der E5-Einführung bestätigt, dass keine Langzeitschäden auftreten können? :confused::rolleyes:

 

-

 

Nein, aber das ist sekundär.

 

Mir gehts um die Herstellung v. Ethanol und wie es weitergehen wird.

 

Es wird nicht bei E10 bleiben und irgendwo muss das Zeug herkommen.

 

Sollte die Versorgung klar und keine Schäden für Natur und Mensch zu befürchten sein, dann kippe ich es auch rein.

 

Nur dafür möchte ich erst einen vernünftigen Nachweis - und solange ich den nicht habe = kein E10.

 

 

Im Moment ist KEINER in der Lage, die langfristigen Auswirkungen abzuschätzen.


12.03.2011 08:46    |    koleosdriver

@ BananaJoe

Sei mir nicht böse, ich musste aber schon lachen und meine Frau konnte nur den Kopf schütteln und den folgenden Kommentar sagen. Diese Aussage bringt nur ein Mann zustande. In diesem Fall stimme ich ihr zu und kommentiere deine Posting nicht weiter. Sei nicht böse.

 

@olli27721

Der Fortschritt beim Verbrauch ist schon da. Die Fahrzeuge wurden schwerer. Wunder wird man aber nicht erwarten können. Außer im Labor.


12.03.2011 09:15    |    trixi1262

Guten Morgen,Allerseits !

Ich will ja Niemandem,am Samstag früh auf die Füsse treten,aber von welchen

"Langzeitschäden" reden hier Einige :confused:

Unterliegt nicht jedes Bauteil eines Fahrzeuges,der Alterung und des Verschleisses?

Die Wagen,egal welches Fabrikat sind doch eigendlich nicht dazu gebaut, nun 100 Jahre zu halten.

Wenn dem so wäre, hätten ja alle Autos eine Lebenslange Garantie !

Bestes Beispiel für solch einen Werbegag ist doch CARGLAS und seine 30 jährige Garantie der

neu eingebauten Frontscheibe!

Wer fährt so lange den selben Wagen ?

Die können keine Garantie darauf geben,weil egal was kaputt geht,würde der Kunde

immer erst versuchen,einen Defekt auf E5,oder E10 zu schieben,viele Jedenfalls.

Und die Werkstätten würden mit Fehlerdiagnosen / Fehlersuche überfordert sein.

Eine Auspuffanlage geht nun mal kaputt,usw.,usw !

mfg trixi1262


12.03.2011 09:24    |    trixi1262

Da fälllt mir gerade noch eine Frage ein!

Weiss Jemand,was in den ganzen Additiven drin ist,die man sich in den

Tank usw.kippen kann,drin ist ?

Ventilreiniger,Einspritzdüsenreiniger und der andere Kram ???

Da soll doch auch so was wie Ethanol / Benzol oder sowas drin sein,oder !

mfg trixi1262


12.03.2011 09:29    |    olli27721

Zitat:

Weiss Jemand,was in den ganzen Additiven drin ist,die man sich in den

Tank usw.kippen kann,drin ist ?

-

 

Ja - denn das steht auf der Buddel.

 

Der Hersteller hats getestet und garantiert dafür - jedenfalls ein Renommierter.

 

Bin jahrelang mit LiquiMoli Super Diesel Additiv gefahren - eben um den Biodieselanteil zu egalisieren.

 

Mit bestem Ergebnis.

 

Deutlich weniger Nageln, bessere Laufkultur/Sound, bessere Gasannahme, gute Abgaswerte usw.

 

Andere haben sich stattdessen 2T-Öl reingekippt - das geht auch.

 

So wirds auch bald beim E10 sein - zum Ausgleich wirds ein Additiv dafür geben, das den Motor pflegt.

 

Und ich werde einer sein, der sowas kauft - natürlich nur vom LM.


12.03.2011 09:30    |    Roland0815

Autsch...


12.03.2011 09:34    |    trixi1262

Vielen Dank,olli 27721 !

Einen schönen samstag !

LM , keine Schleichwerbung :D

Kleiner Spass,ich finde es ist gut, wenn Jemand gute,sowie negative Erfahrungen weitergibt !

mfg trixi1262


12.03.2011 09:38    |    olli27721

Ich habe LM grad mal angeschrieben, ob die schon was entwickeln.

 

Mal sehen.


12.03.2011 09:39    |    jl1

E10 ist für mich beim Auto keine Disskusion wert, da ich eine Diesel fahre.

Aber bei meiner BMW F650 aus 96 mit Vergaser werde ich darauf verzichten. Da das gute Stück doch mal etwas länger in der Garage steht, sind mir die zu erwartenden Wasserabscheidung zu riskant.

 

Im allgemeinen sind mir solche scheibar grünen Ökoprojekte zuwider. Würde mich mal interessieren, wie die Politiker reagieren würden, wenn sich herausstelle, dass in unserem Brot 10% Gengetreide drin ist.

Das Geschrei möchte ich malhören


12.03.2011 09:45    |    Summoner

Anscheinend vergisst man heute sehr schnell. Und solange nicht definitiv die Herkunft des Ethanol ausgewiesen ist, werde ich ganz sicher keines verwenden.

 

Remember 2007 Mexico

 

Leider wird das totgeschwiegen bei der ganzen Diskussion.


12.03.2011 09:57    |    trixi1262

Also,ich spreche nur für mich,aber wenn das Genmanipulierte angebaut wird um Ethanol herzustellen,

dann ist mir das eigendlich egal,solange sich an dem getreide nichts verändert,ausser der Grösse !

Es ist doch da eher der die Fage / Hintergrund,ob man Sollte oder nicht,Darf oder nicht ?

Auch das Brot würde ich essen,warum denn nicht !

Die Zusammensetzung bleibt doch die Selbe,oder sind nach manipulation,Giftstoffe,o.ä. drin ?

Vom rein Rechtlichen,wäre das Geschrei natürlich ,Riesig !

mfg trixi1262


12.03.2011 10:27    |    BananaJoe

Ich weiß nicht in welcher Traumwelt manche leben, Langzeitgarantie/ lebenslange Garantie- sowas hätten wohl alle gerne.

 

Allerdings kann das keiner bestätigen, bzw. wird es so schwammig bestätigt werden, dass es ohnehin nix Wert ist. Wie auch, was weiß der Hersteller in welchen Betriebszuständen ein Kunde sein Fahrzeug bewegt, bzw. was er sich alles in den Tank kippt (diese ganzen tollen Additive zB), etc. Im Zweifelsfall wird dann immer E10 Schuld sein.

 

Am lustigsten sind ja die Dieselfahrer, welche sich freuen das sie nicht betroffen sind. Hier hat sich wohl noch nicht herumgesprochen das diese B7 tanken!

 

Viele tun hier so, als wäre Autofahren bis zur E10-Einführung das Umweltfreundlichste überhaupt gewesen... :rolleyes:

 

Ob die Ökobilanz nun positiv oder negativ von E10 ist wird hier ohnehin keiner behaupten können, auch nachplappern von irgendwelchen Medienberichten hilft hier nicht weiter. Für beide Seiten gibt es entsprechende Untersuchungen, das kann sich dann jeder zurechtlegen wie er es braucht.

 

E10 bedeutet ja bis zu 10 Vol-% Ethanol, wäre mal interessant zu wissen wie viel in den bisher verkauften Sprit überhaupt enthalten war- wo doch manche exorbitante Leistungseinbrüche, bzw. Verbrauchssteigerungen feststellen mussten... :D

 

 

Grüße


12.03.2011 10:41    |    Brunolp12

Zitat:

MauiSven

Früher: "Die Partei, die Partei, die hat immer Recht..."

Heute: "Brunolp12, Brunolp12, der hat immer Recht..."

Hä? Worum gehts?

Was ist dein Punkt?

 

Zitat:

olli27721

Mir gehts um die Herstellung v. Ethanol und wie es weitergehen wird.

Es wird nicht bei E10 bleiben und irgendwo muss das Zeug herkommen

wie gesagt: es ist eigentlich vorgesehen, dies zu kontrollieren. 90% sollen aus Europa kommen, so wird versichert. "Zertifiziert" wird die Herkunft (und noch ein bisschen mehr) auch.

Wenn, dann müsste sich die Diskussion eher darauf richten, in wieweit man diesem "Soll" Glauben schenkt und wenn nicht, dann über die Gründe.

 

Zitat:

Reachstacker

Ich wiederhole mich: Euch geht es nicht um Lösung technischer Fragen, euch geht es darum aus Treibstoff (politischen) Zündstoff zu produzieren

Ja. Obwohl wenn ich hier eher gegen den allgemeinen "Diskussionstrend" opponiere: auch ich glaube nach derzeitigem Stand nicht an den Sinn von E10.

Aber:

Es ist die Art und Weise, wie das Thema hier läuft. Die finde ich weniger überzeugend und mische mich daher hier und da per "Gegenrede" ein.

 

Das hysterische Bangen um den geliebten Benzinschlauch, Vergleiche zum dritten Reich, Abdriften in globalgalaktische Politikverdrossenheit etc. ... - da braucht man sich nicht wundern, wenn einen Außenstehende nicht Ernst nehmen.

Außerdem sind die Kernthesen -entgegen der hier geäußerten Zweifel an der Pressefreiheit- längst offen und werden/wurden in den Medien besprochen. Glaube, das Thema war vielfach auf "Seite 1" und diversen Titelblättern.

Gibt es wirklich noch Menschen in Deutschland, die das Thema nicht kennen?


12.03.2011 10:47    |    Opelukki

Also wenn einige hier im Forum angeben mit "E 10" hätten sie nur minimalen Mehrverbrauch gegenüber dem bisherigen Superbenzin, gehe ich einfach davon aus, dass an der besagten Tanke noch Rest-Super drin war und dann mit "E 10" aufgefüllt worden ist. Also gepanscht!!!

Dann ist ev. ein Verhältnis von ca. 6 - 7 % Ethanol im Super drin.

Frage : Wer merkt das denn???

 

Dazu: man sollte doch einige Tropfen beim Tanken mal in einem Reagenzglas aufheben, um gegebenenfalls später die "Panscherei" beweisen zu können!

 

Wieder andere geben an, ein Mehrverbrauch von ca. 10% bei gleicher Strecke sowie Fahrweise zu haben. Die haben dann "Reines E 10" erhalten und müßen dann öfter wieder auftanken und haben weniger "Durchzugskraft" und kürzere Strecke zurückgelegt...

 

Ich bin auch gegen die "Verordnung" von oben, kann aber leider keine eigenen "Erfahrungen"

beisteuern, da ich Diesel tanke, wo sicherlich auch schon Ethanol beigemischt worden ist.

 

Schönes Wochenende und nur Montags ,wenns billiger ist, tanken fahren...


12.03.2011 11:28    |    BananaJoe

Ich glaube keiner hat hier die Möglichkeiten einen objektiven und wissenschaftlichen Verbrauchstest durchzuführen!!!

 

Schon alleine was die Kaltstartphase je nach Außentemperatur ausmacht...

 

Auch ist das subjektive Beschleunigungsverhalten des Fahrzeuges wohl auch stark von der Tagesform des Fahrers abhängig.

 

Hier wäre mal ein Blindtest interessant... "E10-Geschädigter" als Beifahrer mit verdeckten Augen, dann 10x mal 0-100 (dabei Variation mit E5 oder E10 im Tank) und der Proband muss erkennen wann mit E10 oder E5 gefahren wurde.... ich denke das Gelächter wird groß sein!


12.03.2011 11:36    |    Andi B

Ich bin, wie etliche Seiten vorher schonmal gschrieben, letzten Sommer mehr oder weniger Unbewusst E10 gefahren, als ich in Fraankreich im Urlaub war...

 

Da stand das Auto dann 2 Tage, und beim Starten lief er im ersten Moment nur auf 4 Zylindern, und lief sehr unrund.. Das hat sich nach 3 Minuten wieder gegeben.

Der Verbrauch war etwa 5% höher.

War genau die selbe Strecke wie vorher mit E5 gefahren, ziemlich eben und immer 110 bzw 135 auf den Großen Bundesstraßen bzw Autobahn, ohne viel Beschleunigen oder Abbremsen.

Außentemperatur war unverändert.

 

Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung von E10, hatte das E10 an der Zapfsäule neben dem Super garnicht so richtig wahrgenommen. Erst im Nachhinein wurde mir klar, was ich da eigentlich getankt hab.

 

mfg Andi


12.03.2011 11:43    |    BananaJoe

Trotzdem, nur weil man die gleiche Strecke mehr oder weniger gleich fährt (evtl. mit +-5% ;) ) ist das kein aussagekräftiger Vergleich.

 

Das mit 4 Zylindern hatte er nur in Frankreich? Zugegeben, das wäre dann schon ein komischer Zufall, allerdings scheint die Maschine auch nicht mehr ganz taufrisch zu sein oder? ;)

 

MfG


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"