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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


09.03.2011 12:20    |    saturn78

Mit nix lässt sich so viel Geld verdienen, wie mit Angst der Deutschen, um ihr "heiliges-Blechle".

Interessant auch, dass der immer gleiche Müll ständig nachgequatscht wird.

 

Mehrverbrauch? Ja, Rechnerisch ermittelbar! Sollte so bei 1,5% liegen.

Ölverdünnung? Wodurch sollte die stärker sein als bei E5????? Technische Erklärung bitte!

Langzeiterfahrungen? Gerne: USA (seit 1978), Frankreich (2009), Scaninavien (teil. E85).

 

Ich beschäftige mich beruflich schon seit Jahren mit E85.

Bis jetzt habe ich noch nie, niemals, einen Schaden an einem Fahrzeug gesehen, der eindeutig auf E85 zurück zu führen war.

Einzige Ausnahme, ein falschbetankter TDI.

Wie auch? Die Komponenten werden von den Zulieferern doch nicht nur für den deutschen Markt produziert, die müssen genauso in Nord/Südamerikanischen Märkten halten, auch in Frankreich und Scandinavien.

 

Das Chaos um E10 hat einen ganz anderen Grund und das ist kein technischer:

 

Die Mineralöl-Firmen (der Name sagt es schon) haben kein Interesse an Ethanolbeimischungen, diese sprudeln nämlich nicht aus den eigenen Quellen (da wird das Geld verdient), sondern müssen teuer zugekauft werden.

Da verdient nicht der Scheich dran, sondern der Bauer in McPom.

Also wird erst gar nicht informiert, dann gezielt desinformiert und dann , wenn das Chaos perfekt ist, wird zum einen auf die Politik geschimpft, zum anderen werden lustige Aufkleber an die Zapfsäulen geklebt.

Auf dem einen steht "Super E5", auf einer "Super E10" (mit dem Warnhinweis, dass der Fahrzeughersteller befragt werden soll, ob eine Freigabe vorliegt), und auf der teuersten steht :"V-Power, für ALLE Benzinmotoren geeignet", der deutsche Michel, der bisher nur Super (ohne E) kannte ist völlig verunsichert und greift zum teureren V-Power, schimpft auf die Politik und tankt für 1,70€.

 

Übrigens ohne sich zu fragen, ob die Dichtungen seines GolfIII für den Additivmix des Edelsprit überhaupt ausgelegt sind.

Die Edelsorten enthalten als Oktanbooster übrigens MTBE und ETBE (einfach mal Googeln, damit löst man Dichtungen).

(aber keine Sorge, die werden so wenig angegriffen, wie mit Ethanol)

 

Der Mineralöl-Onkel lacht sich krank!

 

Bei den Fahrzeugen, die keine E10 Freigabe haben, handelt es sich um eine Handvoll FSI, mit sog. NOx-Speicherkat.

Auch hier ist der Grund wieder kein technischer, sondern die NOx-Kats (nur für den europ.Markt) wurden nie hinsichtlich ihres Abgasverhaltens unter E10 geprüft, also keine Freigabe.

Die meisten müssen übrigens sowieso SuperPlus tanken.

 

Generell kann man in Deutschland mit Halbwahrheiten und Angst immer ein gutes Geschäft machen, weil der deutsche Michel ja leider nur Überschriften liest.

 

Beispiele:

Mehrverbrauch (siehe oben)

Alkohol greift Alu an:

Ja, dass stimmt, ist nicht gelogen.

Wenn ich allerdings heute einen Zylinderkopf in REINEN Alkohol einlege, werde ich seine (relevante) Zersetzung nicht mehr erleben, nicht mal meine Kinder.

 

Ölverdünnung:

Ja, das ist wieder richtig!

Im Kurzstreckenbetrieb wird die theoretische Ölverdünnung steigen, wieder so um 1% rum.

Allerdings gast Ethanol aus dem Öl auch schon bei geringeren Öl-Temperaturen wieder aus, so dass dieser Effekt kompensiert wird.

 

Durch E10 werden Lebensmittel teurer:

 

Die Weltmarktpreise für z.B. Weizen werden durch drei Faktoren bestimmt:

- Ernte

- Transport (Ölpreis)

- Spekulation auf Ernte und Transport

 

Bei hohen Ölpreisen haben wir hohe Weltmarktpreise für Weizen, Mais, Reis etc...

 

Niemand nimmt einem armen Kind in Afrika eine Tonne Weizen weg um daraus E10 für Niedersachsen zu pressen. Das lohnt sich hinten und vorn nicht.

Sicherlich würden die Europ.Anbauflächen nicht ausreichen, um Deutschland mit E85 zu versorgen. Aber estens reden wir nur um eine Anhebung von 5% auf 10% und zweitens legen wir immer noch Landwirtschaftliche Nutzflächen subventioniert still.

 

Und da ist es mir 10x lieber, dass teile meiner Kraftstoffkosten nach McPom bzw. Niedersachsen fließen, als nach Lybien.

 

Vielleicht sollte man sich, wenn man über das Pöse, pöse Ethnanol spricht, mal eines vor Augen halten:

Bier ist schon E3 bis E5

Wein ist E14

Wodka ist E40

Die selben Leute, die abends am Stammtisch über E10 schimpfen, weil sie Angst um ihren Motor haben, schütten sich, noch während sie schimpfen, bedenkenlos E4 in ihren Körper rein.

 


09.03.2011 12:21    |    Bumbes

... die Abstimm- Buttons sind nicht beschriftet ...


09.03.2011 12:25    |    Andi B

Moin,

 

"FALSCH !

RICHTIG wäre:

Von irgendeinem Theoretiker genannter Wert 1,9% (oder waren es 1,7).

In Praxistests ermittelte Werte: 5 % .. 7 % .. 8 % ... MEHRverbrauch !!!"

 

Die 1,9%, die Offiziell immer genannt werden, reichen aber schon, um zu beweisen, dass die Umweltbilanz dieser Plörre für den Allerwertesten ist.

 

Wie in anderen Beiträgen geschrieben hatte ich bei meinen 2 Tanks mit E10 selbst einen Mehrverbrauch von rund 4-6%! inclusive bescheidenem Kaltstartverhaltens ;)

 

 

mfg Andi


09.03.2011 12:29    |    Schrauber 47

Opel Werkstatt in Kirn sagt Nein zum Betanken des Corsa D 1.2 80 PS ; Baujahr 09


09.03.2011 12:30    |    trixi1262

Zum Thema :

Wo sind die Ethanoler ?

Ich tanke kein E10,ich tanke E50

mfg trixi1262


09.03.2011 12:31    |    johnsklotz

die Politiker können sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, ich tanke kein E 10. Ich lasse mich nicht nötigen um dann

festzustellen dass a) die Lebensdauer meines Motors reduziert ist und b) daß ich durch den höheren Verbrauch draufzahle.

 

Laßt die Wahlen kommen, dann zeigen wir es der heißgeliebten Kanzlerin wer hier in der Republik das Sagen hat: nämlich der Verbraucher und Wähler.


09.03.2011 12:37    |    cocker

spätestens jetzt sollte auch der Allerdümmste mitgekriegt haben, dass da oben geschmiert wird, was das Zeug hält... und zwar von Seiten der Mineralölkonzerne - und nicht mit Motoröl, sondern mit Dollars oder Euros...!!

Es muss doch möglich sein, da einen Riegel vorzuschieben.

Die Ölmultis nutzen jeden umgefallenen Sack Reis für eine Preiserhöhung. Da kommt doch der EU-E10-Schwachsinn grade recht. Händereibend werden schon die Taschenrechner gezückt... aber oweh - die Deutschen wollen kein E10 - dann eben mit Schmiergeld und Gewalt..!!

Lasst die das bitte noch viel Geld kosten - die sollen bluten, bevor wir untergehen!

Mein Prinzip:

 

Wenn ich von einer Übermacht angegriffen werde und weiss, dass ich nicht lebendig rauskomme, reiss ich im Todeskampf mindestens einem der Idioten noch mindestens ein Ohr ab, damit er ein Leben lang an mich denkt!


09.03.2011 12:37    |    hofbauer51

Nochmal eine Kopie für johnsklotz zur heissgeliebten Kanzlerin

 

Heute Beitrag in der SZ - Überschrift "Vergesslicher Trittin"

 

...Bis 2020 wolle man...den Anteil alternativer Kraftstoffe auf 25% steigern. Und das obwohl ein Gutachten des Umweltrates....das der Ministar selbst in Auftrag gegeben hatte, die Schwächen anprangerte. Seit Beginn der 80er hatten Wissenschaftler vor der Produktion von Benzin aus Energiepflanzen wie Mais oder Raps gewarnt....

 

Dass ausgerechnet die Grünen den Bio-Sprit förderten ist eine Ironie der Geschichte.

 

Trittin und seine Parteifreunde ließen sich selbst von den grünen Europa-Parlamentarieern nicht umstimmen.....Bärbel Höhn.. Bio-Sprit ist keineswegs umweltschädlich.

 

Heute lamentieren sie von Totalausfall von Röttgen

 

Soviel zu unserer dagegen-Partei !!!

 

Gruß

 

Günther


09.03.2011 12:38    |    chris230379

"Bio-Sprit ist keineswegs umweltschädlich"

 

würd´ ich so nicht stehenlassen,

 

Erdöl ist auch biologisch :D


09.03.2011 12:40    |    saturn78

Zitat:

In Praxistests ermittelte Werte: 5 % .. 7 % .. 8 % ... MEHRverbrauch !!!"

Quelle? Dein Schwager? Der Onkel? Oder "mal gehört"?

 

E100 hat einen um 30% geringeren Brennwert, im Verhältnis zu E0.

Das heist, steigern wir von E5 auf E10, verringern wir den Brennwert um ca.1,5%. Da alle Werte gerundet sind, werden allgemein 1,9% angenommen.

Die TU Wien hat dies in einem Prüfstandsversuch verifiziert, der ADAC ebenfalls.

 

Zitat:

Wie in anderen Beiträgen geschrieben hatte ich bei meinen 2 Tanks mit E10 selbst einen Mehrverbrauch von rund 4-6%! inclusive bescheidenem Kaltstartverhaltens

Dann solltest du mit deinem Fahrzeug mal eine Werkstatt aufsuchen.

Schlechtes Kaltstartverhalten durch E10??? Never!


09.03.2011 12:41    |    MauiSven

@saturn78 und alle anderen Befürworter

Ausgangspunkt unserer Streitigkeiten sind doch eigentlich gar nicht die Inhalte und Folgen (für das Fahrzeug) von Exx, sondern die Informations- und Preispolitik sowie die Lügen von Regierung und Konzernen.

Das ist ja gerade das Traurige, daß wir uns in dieser Diskussion hier mehr bilden, als VOR der Einführung von E10.

Also kommt und haut Euch nicht Euer "Ich weiß es besser"-Gehabe um die Ohren (Augen), sondern zieht an einem Strang, wenn es um offensichtliche Verblendung der Bürger (Aufwand/Nutzen) und künstliche Verteuerung geht, einverstanden ??

 

PS: Alle U18 dürfen meinetwegen noch Kindergarten spielen.


09.03.2011 12:42    |    Nova0912

Die größte Frechheit besteht darin, E10 und andere sogenannte BIO-Zusätze als derart umweltfreundlich durch die Politik zu verkaufen! Es scheint vielmehr eine sinnlose Maßnahme der Politik, um etwas für den Klimaschutz getan zu haben! Die Wirklichkeit sieht anders aus, denn für den so angepriesenen BIO-Zusatz werden in Südamerika Urwälder abgeholzt, um Raps etc. anzubauen und diesen zu BIO-Sprit zu verarbeiten.


09.03.2011 12:43    |    saturn78

Ich warte hier eigendlich auch immer noch auf die ganzen Beispiele von verreckten Fahrzeugen in den USA, Frankreich, Scandinavien....


09.03.2011 12:43    |    meckisteam

Die deutsche Polizei hat eine ganz klare Anweisung das ältere Dienstfahrzeuge kein E10 tanken dürfen. Und dann soll ich meinem Opel Astra (15 Jahre, 250.000 km) die Plörre antun ? Ich bin mir ziemlich sicher das Opel die Fahrzeuge dieses Alters nicht auf E10 tauglichkeit getestet hat. Deshalb vertraue ich der Freigabe nicht. Denn für den Fall das ein Schaden auftritt bin ich in der Beweispflicht. So ein Gutachten wäre doch für mich gar nicht finanzierbar.

 

Fazit : Kein E10 für mein Auto ! Eher gehe ich das Risiko ein meine alte Kiste noch an Gas zu gewöhnen.


09.03.2011 12:46    |    julietta

ich fahre KEIN E10 !!

 

 

1. habe ich einen oldtimer u. 1 älteres auto

 

2. bin ich echt sauer über die verarschung und preiserhöhung von super plus aus gründen der quotenerfüllung für E10... das übrigens dem verbraucher auch immer noch nicht mitgeteilt wird mit der quote!

 

3. lehne ich es ab, da es nicht zum umweltschutz beiträgt.. im gegenteil.. und auch noch die lebensmitttel langfristig verteuern wird!

 

 

lg.

http://psychobullimuenchen.tumblr.com/

 

und wenn wir schon grad dabei sind, auch ein wichtiges thema: http://www.campact.de/gentec/bl1/bula

 

 

____________________________


09.03.2011 12:47    |    chris230379

09.03.2011 12:48    |    NordseeVW

Ich werde auf keinen Fall E10 tanken.


09.03.2011 12:48    |    chris230379

} > sondern die Informations- und Preispolitik sowie die Lügen von Regierung und Konzernen. < {

 

das wollen viele Pro-Ethanoler aber nicht kapieren


09.03.2011 12:50    |    MauiSven

@saturn78!!!

Zitat:

Ich warte hier eigendlich auch immer noch auf die ganzen Beispiele von verreckten Fahrzeugen in den USA, Frankreich, Scandinavien....

Nä nä nä nä nä nä, ätsch, pffffff, Mann, darum geht es doch nicht wirklich, nur wieder verletzter Stolz! (oder doch noch Kind, dachte 33 oder so, aber man kann sich ja irren)

 

 

Ups: Grad seinen Fuhrpark gesehen, wow, daß gerade ER über Umwelt diskutiert bei den angehäuften Hubräumchen, Treppenwitz!


09.03.2011 12:51    |    chris230379

So oder so

 

viele verstehen es eben nicht, oder wollen es nicht verstehen


09.03.2011 12:52    |    josef910979

also ich tanke auf jeden fall KEIN E10

VW-gti v5 170Ps


09.03.2011 12:55    |    snupi08

http://www.schlapp-gelacht.com/lustig/1293_neue_sprit_lieferung.html schaut mal hier


09.03.2011 12:56    |    bestaude

Wir Bürger (ob Autofahrer oder nicht) haben der Autoindustrie 10 Mrd € für die Abwrackprämie spendiert,

VW hat 2010 über 7 Mrd € Gewinn gemacht,

jetzt schreit die Autoindustrie nach weiteren mindestens 4 Mrd Subventionen für die Entwicklung des E-Autos,

funktioniert so eine freie Marktwirtschaft, noch Fragen?


09.03.2011 12:57    |    saturn78

Zitat:

@saturn78 und alle anderen Befürworter

Ausgangspunkt unserer Streitigkeiten sind doch eigentlich gar nicht die Inhalte und Folgen (für das Fahrzeug) von Exx, sondern die Informations- und Preispolitik sowie die Lügen von Regierung und Konzernen.

Das ist ja gerade das Traurige, daß wir uns in dieser Diskussion hier mehr bilden, als VOR der Einführung von E10.

Also kommt und haut Euch nicht Euer "Ich weiß es besser"-Gehabe um die Ohren (Augen), sondern zieht an einem Strang, wenn es um offensichtliche Verblendung der Bürger (Aufwand/Nutzen) und künstliche Verteuerung geht, einverstanden ??

Weil ich in Zeitungen nicht nur die Überschriften lese, habe ich Anfang 2009 gewußt, dass E10 definitiv 2011 kommt. Zunächst sollte es schon 2008 kommen (wer sich noch erinnert). Zu "Blei-Zeiten" hatten wir übrigens bis zu 15% Ethanol im Kraftstoff (nur mal so).

 

Die Informsationspolitik der Fahrzeughersteller kann ich irgendwie auch nicht richtig schlecht finden, ich finde auf deren Seiten meist ganz klare Aussagen. Und das nicht erst seit erstem März!

 

z.B. Volkswagen: "Alle Benzinmotoren für Volkswagen Pkw- bis auf wenige Ausnahmen - sind für die Nutzung von E10 geeignet!"

zu lesen unter: http://www.volkswagen.de/de/misc/E10_information.html

Dort findet man auch die Liste mit den wenigen Ausnahmen. Bei Audi genauso.

 

Unter aller Sau ist allerdings die Desinformationspolitik der Mineralölfirmen, die die (für sie unlukrative) Zwangsbeimischung nun durch die Verbraucher abwenden wollen (siehe oben).

Übel finde ich auch, dass sich zu solchen Anlässen sämtliche "Experten" berufen fühlen, ihre Bedenken abzusondern.

Damit werden nur Schlagzeilen gemacht und Verwirrung gestiftet.

 

Alle relevanten Protagonisten (Mineralölwirtschaft, Verbände, Politik, Hersteller, Importeure) saßen bei den Diskussionen zu E10 (irgendwann 2006) mit am Tisch.

Schon damals hatte keiner der Hersteller (Importeure) ein Problem damit, die Fahrzeuge, die in anderen Märkten Jahre und Jahrzehnte mit E10 fahren, auch für den deutschen Markt freizugeben.


09.03.2011 12:57    |    Bayernmichi

Servus,

ich werde mit meinem Audi auch auf keinen Fall diesen E10 Müll tanken. Es wurden einfach keine gescheiden Langzeittests damit durchgeführt. Erst vor paar Tagen, hat BMW verlauten lassen, das E10 wohl doch schädlicher für die Autos ist als angenommen. E10 soll das Öl verwässern. Dadurch ist die Schmierung nicht mehr gewährleistet. Das heißst wiederrum, dass für E10 Fahrzeuge der Ölwechsel angepasst werden müsste.

 

Ich lass lieber die Finger davon, bevor ich einen Motorschaden riskiere.

 

 

Die Abstimmungsbuttons sind bei mir auch nicht beschriftet.

 

 

Grüße

Michi


09.03.2011 12:58    |    chris230379

Weil ich in Zeitungen nicht nur die Überschriften lese,

 

} > wir lesen auch die ganzen Artikel, ;)

 

da kannst du sicher sein.

 

So ein Gelaber,

 

Sorry.


09.03.2011 12:59    |    saturn78

Zitat:

 Ups: Grad seinen Fuhrpark gesehen, wow, daß gerade ER über Umwelt diskutiert bei den angehäuften Hubräumchen, Treppenwitz!

Ähm, der CC 3,6 FSI fährt übrigens mit E85.

 

Ich weiß schon, wovon ich spreche (schreibe).


09.03.2011 13:00    |    chris230379

unbestritten

 

wir auch ;)


09.03.2011 13:00    |    bestaude

"Alle relevanten Protagonisten (Mineralölwirtschaft, Verbände, Politik, Hersteller, Importeure) saßen bei den Diskussionen zu E10 (irgendwann 2006) mit am Tisch."

Statt Protagonisten hättest lieber Lobbyisten geschrieben!


09.03.2011 13:01    |    chris230379

treffender


09.03.2011 13:02    |    emfini

ich bin verärgert,

weil mal wieder etwas beschlossen und uns aufgedrückt wurde,

ich möchte selbst entscheiden können in wie weit ich die Umwelt entlasten kann, so wie es mir möglich ist.

Hier sehe ich kein wirkliches Potential für die Umwelt und möchte nein sagen.

Kämpfe eh schon jeden Tag mit dem Börsenspiel an den Tankstellen,

(Preis mal oben, dann unten und unerfindlich am nächsten Tag wieder um 5 cent höher)

So wird man wieder zum Jäger (Schnäppchenjäger) :-((

 

 

dann dieses Versteckspiel mit den Nebenwirkungen:

 

E10 = Verbrauch steigt

E10 Verträglichkeit ungewiss

E10 Preis so hoch wie der alte Super-Preis

 

Hier wird uns so gesehen schlechteres Benzin verkauft für endlich mehr Geld, oder?

 

 

 

dann doch lieber Super plus, da fährt man weiter und etwas sicherer,

 

ich tanke aus Protest kein E10, solange ich es mir noch leisten kann .....

 

 

sodenn verbleib ich,

verärgert aber hoffnungsvoll boykottierend


09.03.2011 13:02    |    saturn78

Zitat:

"Alle relevanten Protagonisten (Mineralölwirtschaft, Verbände, Politik, Hersteller, Importeure) saßen bei den Diskussionen zu E10 (irgendwann 2006) mit am Tisch."

Statt Protagonisten hättest lieber Lobbyisten geschrieben

Kann man auch schreiben, macht aber keinen Unterschied....

 

 


09.03.2011 13:03    |    MauiSven

Zitat:

Ähm, der CC 3,6 FSI fährt übrigens mit E85.

Ach so, ja, dann kommt ja hinten nur 3,6L Wasser je 100 km raus, verstehe...


09.03.2011 13:03    |    Angie888

ich fahre smart mcc (benziner) erst zulasung 17-12-2001

 

kann mir bitte jemand sagen ob ich e-10 tanken darf ???

gruß angie


09.03.2011 13:04    |    chris230379

Mach´s lieber net,

 

selbst wenn eine Freigabe existiert,

 

haftet der Hersteller nicht über die Garantiezeit hinaus...

 

Ob eine Freigabe existiert findest du über DAT oder ADAC raus . . . ;)


09.03.2011 13:08    |    saturn78

Zitat:

 Ach so, ja, dann kommt ja hinten nur 3,6L Wasser je 100 km raus, verstehe...

Nein, 3,6 ist der Hubraum. (ich wusste nicht, dass ich das Erklären muss).

Hinten kommen CO2, NOx, HC, H2O....raus, fast wie beim "normalen" Benziner.


09.03.2011 13:08    |    chris230379

Das war Sarkasmus :rolleyes:


09.03.2011 13:11    |    trixi1262

Selbstvertsändlich haben Ethanolbefürworter den eigendlichen Knackpunkt mitbekommen,Abzocke ,usw.

Und:Sicherlich unterstütze ich die E10 Blockade !

Tanke Super Plus und E85

Ein jeder soll tanken,was er für Richtig erachtet !

Es geht nur darum,gewisse Halbwahrheiten und: Ich habe gehört,usw.

durch unsere Selbsttest zu wiederlegen !

Ihr verlangt immer,das wir Euch belegen sollen,Haltbarkeit / Verbrauch

aber von Euch kommt ja ebenfalls nichts Handfestes an Schäden usw.

Wählt das Kruppzeug ab,da oben !

Schei.. Lobbyladen .

mfg trixi1262

Es gibt halt keine Langzeittests für Deutschland produzierte Fahrzeuge


09.03.2011 13:14    |    Oesianer

Zitat:

eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde.

Da sagt aber der ADAC etwas gaaanz anderes! Und wie verhält es sich, wenn der Motor nicht die "entsprechende Betriebstemperatur" erreicht, so bei Kurzfahrten?

 

Was mich noch viel mehr ärgert, ist der Umstand, dass wir 2 PKW`s haben, die BEIDE KEIN E10 vertragen. Und nun? So zwingt man uns ab 2013 zwei (bis dahin) /4 und 5 Jahre alten Autos zu verschrotten! Wer zahlt für eine Neuanschaffung? Die Herren Politiker? Wohl kaum! Hauptsache deren Geld passt.

 

Vollidioten!


09.03.2011 13:14    |    saturn78

Zitat:

haftet der Hersteller nicht über die Garantiezeit hinaus...

Das stimmt! Macht er aber nie!

 

Zusammengefasst lässt sich wohl feststellen, dass mit Panikmache (Ich habe mal gehört...Es soll...). Richtig viel Geld verdient werden kann.

 

Zitat:

Erst vor paar Tagen, hat BMW verlauten lassen, das E10 wohl doch schädlicher für die Autos ist als angenommen.

Interessante Aussage für einen Hersteller, dessen Fahrzeuge seit 1978 in den USA problemlos mit E10 fahren.

 

"Der in der Berichterstattung fälschlicherweise hergestellte Zusammenhang zwischen der Verwendung von E10 Kraftstoff und einem „schnelleren Motorenverschleiß“ besteht nicht."

 

"Bei BMW Benzinermodellen, die ab Januar 1990 produziert wurden, ist uneingeschränkt der unbedenkliche Einsatz des neuen E10 Super Kraftstoffs möglich."

 

www.bmw.de/.../content.html?...


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