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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


08.03.2011 15:11    |    Digi3,2qKompressor

Da ich eh nur 98 marken Benzin tanken muss, ist mir das sch**** E10 eh egal. :D


08.03.2011 15:26    |    Archduchess

Wieso hat Hyundai eigentlich nen solala Daumen? Steht eindeutig dran wer darf. Und die meisten Hyundai sind auch von vornherein nur auf Benzin 91 Oktan ausgelegt gewesen, mindestens noch bis 2008. Nur gibts das heute auch nicht mehr.

 

Naja egal.

 

Es würde keinen stören wenn

 

1. das Ethanol aus kleinen "Destillen" neben Pommesfabriken oder ähnlichem gewonnen würde. Aus den Abfallprodukten! Aber dafür WEIZEN zu verwenden oder evtl. zu importieren...

 

2. es Super95 E5 weiterhin geben würde.

 

3. es steuerbegünstigt wäre und ein Abstand zu 2. im Rahmen von 10-20 Cent gegeben wäre. Und zwar im Sinne von nach unten, nicht Super(+) E5 nach oben "korrigieren".

 

 

Außerdem gibt es mehr Möglichkeiten, man muß nicht unbedingt E10 jetzt auf Biegen und Brechen auf den Markt schmeißen.

 

Man könnte:

- wie Frankreich Elektroautos fördern.

- Erdgas fördern.

- Flüssiggas fördern.

- E85 fördern.

 

Und mal schauen was freiwillig kommt. 2015 nochmal nachsehen.

 

 

Probleme durch E10.

Können durchaus auftreten.

 

vergleichendes Beispiel zu Öl. (wir gehen davon aus, beide Sorten freigegeben für das Fahrzeug)

Fahrzeug, 10 Jahre alt, mit 10W40 Öl gefahren.

Jetzt nimmt der nächste Besitzer 5W30 Öl weil er dem Fahrzeug was gutes tun will.

 

Das kann schiefgehen...

Wohlgemerkt, KANN - aber blöde Situation.

 

Nur wer ist schuld?

Der Ölhersteller?

Der Fahrzeughersteller?

 

Und jetzt mal auf E10 übertragen... ;)


08.03.2011 15:28    |    chris230379

Doch jetzt nich etwa E10?

 

Ich bin total entsetzt! ;)


08.03.2011 15:55    |    BelijKarp

Kann Motor-Talk.de diese Umfrage an die Regierung weiterleiten?


08.03.2011 15:57    |    chris230379

Frag das einen Mod


08.03.2011 15:59    |    BelijKarp

welcher Mod ist hier denn zuständig?


08.03.2011 16:34    |    rabbit_injection

...früher oder später (eher früher) haben wir doch gar keine andere Wahl, als auf "nachwachsende Rohstoffe" auszuweichen - Erdöl ist nunmal nicht unerschöpflich! (Und der Bedarf steigt)

 

Alternative Energie, ist eine der sehr wenigen Möglichkeiten, sich gegen die stetig steigenden Preise der Öl-Multis zu wehren!

 

(Von mir aus, auch darf's auch E85 sein - siehe USA)


08.03.2011 16:50    |    Meikiober

Die Politik, dabei der Wirtschaftsminmister, die Mineralölindustrie, der ADAC , der Verband der Ethanolhersteller, alle waren sie sich einig. Tja, die Politik und die Wirtschaftsverbände, das ist schon soe ein Erfolgsmodell.

Da kann man gar nicht anders als überzeugt sein, daß all diese Organisationen nur an uns Bürger und unser Wohl denken, und nicht an etwa an ihre Eigeninteressen.

In "WISO" hatten die , glaube ich , gestern gesagt, daß der E10 Mehrverbrauch 700 Mio. pro jahr zusätzlich an Steuern in die Kassen spülen wird.

 

Also ran an die Zapfpistollen!

 

Gruß Mike


08.03.2011 16:54    |    cng-lpg

Die Umfrage ist nicht überzeugend.

 

Ich habe mich für die Option Boykott entschieden, weil die anderen Gründe noch verkehrter gewesen wären.

E10 (eigentlich ist auch E5 schon völliger Mist!) zersetzt sich schneller als reines Benzin. In Folge sind die E-Panschereien für alle Fahrzeuge, die nur seltener betankt werden erheblich gefährlicher. Unsere Autos laufen beide mit LPG und werden daher nur alle paar Monate betankt. Da wird auch ein E10-tauglicher Motor E10-untauglich.

 

Bei den Mopeds überlege ich noch, ob sie E10 bekommen. Eigentlich kämen sie mit Benzin aus, Super ist bereits die völlige Abzocke!

 

Um die alten Motoren zu schützen, kann man aber auf einen in Oldtimerkreisen bewährten Trick zurückgreifen: Zweitaktöl. In deutlich geringerer Dosierung als für Zweitakter vorgesehen wird ein raucharmes Öl dem Benzin zugegeben. Die Ölanteile schmieren und schützen die Bauteile im Vergaser und werden problemlos verbrannt.

 

Unterm Strich wird das Tanken damit noch teurer als nötig, aber die 30 und mehr Jahre alten Motoren überleben diese Superduperhyperchemieplörremitbrotundbutteranteilen, die heutzutage, also in der Nach-dem-Benzin-Epoche verkauft wird.

 

Gruß Michael


08.03.2011 16:54    |    catwieseloo1

wenn alle E10 boykottiere, werden die Regierenden bestimmt ein Problem haben. Denn es nützt nichts wenn man etwas hat was keiner will !!!!!!!!!!!!!!!

Bleibt beim Normalen Super dann kann es auch keinen Mehrverbrauch geben und die Gefahr auf einen Motorschaden sitzen zu bleiben.

 

Denn kein Autohersteller gibt darauf eine Garantie das der Motor keinen Schaden nimmt.


08.03.2011 17:01    |    RedCougar

Da ich in E10 keinen Sinn sehe (weder ökologisch noch ökonomisch) werd ich

es nicht tanken, obwohl Ford eine Freigabe erteilt hat.

 

Das ist ein halbherziger und vor allem kurzfristig gedachter Zwang der Politik,

die sich ihrerseits keine globalen und langfristigen Gedanken dazu gemacht

haben - frei nach dem Motto "wir schreiben uns Umweltschutz auf die Fahne

- schaut ja gut aus". Egal ob echter Umweltschutz drinnen ist oder nicht.


08.03.2011 17:11    |    cng-lpg

Nochmal etwas zur Garantie:

 

Die wär doch sowieso für die Tonne!

 

Gäbe es eine Garantie und es träte ein Schaden ein, dann könnte kein Mensch sagen, woran der Schaden lag. Da wird doch ganz bestimmt irgendwann irgendwo minderwertiger und nicht normgerechter Sprit getankt worden sein... => leider keine Haftung...

 

Klare Sache: Geht am Motor was kaputt, zahlt der Eigentümer des Autos, ob mit oder ohne Garantie.

 

Außerdem ist es so, daß E10 im Regelfall keine Schäden nach dem Motto "Montag getankt, Dienstag Motor kaputt" verursacht. In den meisten Fällen wird nur der Verschleiß erhöht. Natürlich sind die Motoren also E10-tauglich - im Grunde alle! Nur halten bestimmte Teile eben nicht mehr so lange... Einspritzanlagen oder bei älteren Motoren Vergaser und und und...

 

Und schon deshalb lässt sich im Leben kein Garantieanspruch durchsetzen! Auch normales Benzin kann sich so zersetzen wie E10, aber es dauert länger. E10 ist also nicht schädlich, es ist nur verschleissfördernd.

 

Gruß Michael


08.03.2011 17:13    |    marcu90

Zitat:

Denn kein Autohersteller gibt darauf eine Garantie das der Motor keinen Schaden nimmt.

Warum sollten die Herrsteller auch erweiterte Garantien geben? Warum? Wenn es schäden am Fahrzeug gibt, dann treten sie nach längerer Zeit auf, lange nach ablauf der Garantie. Wer weiß, was mit dem Motor gemacht wurde, wer weiß, ob es wirklich E10 war, welches den Motorschaden hervorgerufen hat?

Wenn die Hersteller etwas veröffentlichen würden, dass sie Folgeschäden übernehmen, würden sie am nächsten Tag von Leuten überrant werden, welche Schadenersatz/Reperaturen haben wollen. Wenn der Hersteller nun sowas veröffentlicht hätte, könnte man den Hersteller verklagen. Lasst mich euch eins sagen: bei solchen Sachen läuft es häufig auf einen Vergleich hinaus, da es sich der Hersteller nicht leisten kann, negativ lange in der Öffentlichkeit zu stehen, die Sache sollte schnell bereinigt werden.

Vergleiche kosten aber, und wer bezahlt das letztendlich? Der Autokäufer, indem er (noch) mehr Geld für Neuwagen hinblättern muss und die arbeiter, weil sie einmal weniger Verdienen und zum zweiten teilweise entlassen werden.

Das die Qualität leidet sollte auch selbstverständlich sein.

 

Und wer heult dann wieder rum?


08.03.2011 17:15    |    Mein C4 Avant

Ich tanke E85 und Super zu 50/50 fahre sehr gut damit. Ein Liter für 98 cent. Fahre AUDI A6 C4 2.6 V6 110 Kw.


08.03.2011 17:19    |    Brunolp12

also, jetzt ist es raus:

Die Verunsicherung wird nun anscheinend nur auf angebliche Fehlinformation bzgl. Verträglichkeit geschoben (ihr wolltet es ja so - mit eurem halbgaren Gelaber von Benzinschläuchen und Ölverdünnung):

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,749714,00.html

 

Man begegnet dem "Boykott" also mit "Information & Aufklärung". Das finde ich schade und es geht an der Sache vorbei, denn der Aspekt der reinen Verträglichkeit mit der Technik ist meiner Ansicht nach noch das kleinste Problem vom E10 und die fehlende Information darüber ist auch nicht das, was ich am dringendsten verbessert haben wollte.


08.03.2011 17:24    |    Trackback

Kommentiert auf: Auto News:

 

Benzingipfel: E10 Einführung wird fortgesetzt

 

[...] Raffinerien nur 25 Prozent der E10-Bestellungen auch abgeholt werden. Denn auch, was abgeholt wird, ist ja noch lange nicht verkauft.

 

Auch in einer derzeit laufenden Umfrage auf MOTOR-TALK geben derzeit sieht die Welt etwas anders [...]

 

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08.03.2011 17:34    |    Trackback

Kommentiert auf: Alternative Kraftstoffe:

 

E10 ?????

 

[...] sich freuen, dann tank ich in zukunft nurnoch super plus.

grüße

alex

+ http://www.motor-talk.de/forum/e-10-benzin-t3130344.html

 

+ http://www.motor-talk.de/forum/ethanoliker-treffen-t2418031.html

 

++ http://www.motor-talk.de/.../...-grosse-e10-verwirrspiel-t3156164.html [...]

 

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08.03.2011 17:43    |    flipflipmobbi

Hallo-ich will und brauche den E10-Scheiß nicht. Ich darf mit meinem Wagen eh nur Super Plus tanken und bin deshalb schon gestraft genug all die Jahre.

MfG 


08.03.2011 18:03    |    Kamazfreak

Brüderle und Röttgen es wird Zeit zu gehen !!!


08.03.2011 18:04    |    remanuel

so, der Gipfel hat getagt - und eine Maus geboren. Ausser Spesen nix gewesen. Die Regierung - äääh, der Souverän ist doch eigentlich das Volk???? - hat gesprochen: Wir müssen mit dem E10 leben. Manchmal wünschte ich mir mehr ägyptische Verhältnisse. Irgendwie drängt sich der Verdacht auf, dass das Volk für die Regierung da ist und nicht umgekehrt. An der Tanke Schenkelklopfen: Anstieg bei SuperPlus-Sorte innerhalb von 12 Stunden satte 15 ct. Weiter so, aber nicht vergessen, das Geld, dass an der Tanke bleibt, wird die Binnennachfrage nach anderen Gütern bestimmt nicht beleben.

 

Warten wir mal ab, was das Volk so sprechen wird.....


08.03.2011 18:05    |    chris230379

Boy George

 

äh boykott


08.03.2011 18:18    |    Batman 64

unwort 2011 E 10   :(:D

GRÜSSE BATMAN64 


08.03.2011 18:25    |    Jörgen

Warum sollte ich E10 tanken ? 


08.03.2011 18:25    |    vespaklaus

Wenn es keiner tankt, dann haben die EU-Krawattenburschen und unsere ach so fach- und sachkundigen Politiker eben Pech gehabt. Ich jedenfalls tanke mit meinem VW Polo 1.2 TSI entweder weiter Super 95 oder eben Super Plus. Basta.


08.03.2011 18:27    |    warnkb

Der Beschluss, nachwachsende Rohstoffe zwangsweise den handelsüblichen Kraftstoffen beizumischen, existiert schon seit Jahren. Das macht auch Sinn, denn

 

 

 

- irgendwann ist das Rohöl alle. Warum sollten ausgerechnet wir das Recht haben, alles davon zu verfeuern und unseren Kindern und Enkeln "verbrannte Erde" zu hinterlassen, nur weil wir zu bequem bzw. gierig sind, uns brauchbare Alternativen zu leisten.

 

- Die davon angeblich bedrohten Regenwälder (die uns jahrzehntelang völlig egal waren) gehören nicht uns. Die Leute in den Ländern, in denen Biokraftstoffe hergestellt werden, können durchaus selbst entscheiden, was sie mit ihren Ressourcen anstellen, das geht uns nichts an. Es ist wirklich der Gipfel der Arroganz, den Bewohnern dieser Länder Vorschriften machen zu wollen, nur damit wir weiter bequem Ressourcen verballern können.

 

- Mir persönlich ist es lieber, mit einem Teil meines Geldes den Landwirten dieser Welt ein vernünftiges Einkommen zu ermöglichen, als es irgendwelchen gierigen Ölscheichs in den Hintern zu stecken. In fast allen ölproduzierenden Ländern wird die Bevölkerung unterdrückt, ohne Öl würden die Typen da nur ihre Kamele hüten und nichts auf die Reihe kriegen. Dann schon lieber einen hart arbeitenden Landwirt unterstützen.

 

- Die Nahrungsmittelpreise werden steigen, wenn zusätzlich zum jetzigen weltweiten Bedarf an Lebensmitteln noch biogene Kraftstoffe hergestellt werden müssen. Das ist auch nur zu begrüßen, denn Lebensmittel sind bei uns viel zu billig. Der Anteil unseres Einkommens, den wir für Lebensmittel ausgeben, war noch nie so niedrig wie heute (und Menschen in der dritten Welt verhungern trotzdem). Das Hungerproblem existiert wegen ungerechter Verteilung der Nahrungsmittel, nicht wegen zu geringer weltweiter Produktion. Wenn die Preise steigen, können viele Menschen weltweit in der Landwirtschaft ein ausreichendes Einkommen erzielen und damit in ihrer jeweiligen Gegend einen wirtschaftlichen Aufschwung erzielen, der allen Bewohnern nützt. Damit ist den Menschen mehr geholfen als mit dem heutigen System, das riesige Vermögen in den ölproduzierenden Staaten anhäuft und für die dritte Welt nichts als Almosen bereithält. Hilfe zur Selbsthilfe ist allemal effektiver als Spenden für "Brot für die Welt". Die zusätzlichen Produktionskapazitäten für biogene Kraftstoffe sind leicht zu erzielen, allein durch effektive Nutzung der heute bereits landwirtschaftlich genutzten Flächen in der dritten Welt. Wenn die Nahrungsmittelpreise hoch genug sind, lohnt es sich auch, Maschinen und effektive Pestizide zu kaufen. Und sowas wird, welch Wunder, gern auch in Deutschland gekauft (Die deutsche Landmaschinenindustrie und die chemische Industrie sind weltweit technologisch führend, so ist das nun mal hierzulande üblich...)

 

 

 

Es ist also nicht so, dass wir den Hungernden in der Welt das letzte Brot wegnehmen und uns in den Tank stecken. Bei genauerer Betrachtung tritt eher das Gegenteil ein, und wir selbst profitieren eher davon als dass wir verlieren würden. Den Ölscheichs wird der gesunkene Bedarf an Rohöl nicht sonderlich wehtun, die wissen eh nicht wohin mit der ganzen Kohle, die wir ihnen bereitwillig in den Hintern stecken.

 

 

 

Soviel zur moralischen Seite der Geschichte.

 

 

 

Technisch ist das Ganze eigentlich kein Thema, es wird nur mit der üblichen Hysterie behandelt, wenn es um des Deutschen liebstes Kind geht.

 

Die Beimischungsverordnung verpflichtet jeden "Inverkehrbringer", also Raffinerien und Tankläger, einen Gesamtanteil von 6,25% biogener Kraftstoffe an der Gesamtproduktion zu garantieren. Im Diesel ist schon 7% RME enthalten, im Benzin ist 5% Ethanol. Da auch noch Heizöl ohne Beimischung verkauft wird, muss der Ethanolanteil im Benzin erhöht werden, um insgesamt über 6,25% zu kommen. Wird dieser Anteil an biogenen Kraftstoffen auf das Jahr betrachtet unterschritten, muss der Inverkehrbringer eine Strafe zahlen. Wenn also zu wenig Ethanol beigemischt werden kann, weil nicht genug Leute E10 tanken, steigt der Benzinpreis für die übrigen Sorten, weil die Strafen auf die Endkunden abgewälzt werden.

 

Die Spezifikation für E10 sagt, dass 0-10% Ethanol enthalten sein müssen. In Deutschland ist eine Beimischung von 5-10% vorgeschrieben.

 

Aufgrund der oben beschriebenen Zusammenhänge wird der Anteil an Ethanol im Benzin auch nicht dauerhaft 10% betragen, sondern es wird nur soviel Ethanol beigemischt, dass der Gesamtanteil aller Produkte 6,25% Biosprit enthält. Je mehr also E10 getankt wird, desto geringer der Ethanolgehalt im E10. (Ethanol ist die teuerste Benzinkomponente und wird so gering wie möglich beigemischt)

 

Daraus folgt, dass der Mehrverbrauch von Autos, die mit E10 betrieben werden, nur bei maximaler Beimischung von tatsächlich 10% Ethanol um die besagten 3% steigen wird. In der Realität werden es wohl zwischen 6% und 8% Beimischung sein, je nachdem, wie hoch der Anteil an E10 am Benzinmix sein wird.

 

 

 

Das Argument, dass Ethanol im Kraftstoff Wasser enthält und dadurch ein häufigerer Ölwechsel nötig wird, ist Schwachsinn. Sämtliches Benzin wird im Motor in CO2 und Wasser umgewandelt, genauso verhält es sich mit Ethanol. Wenn der Motor Betriebstemperatur hat, verdunstet jegliches Benzin oder Wasser im Motorenöl, egal ob Benzin- oder Ethanolbetrieb. Wenn man im extremen Kurzstreckenbetrieb fährt und der Motor nie richtig warm wird, kriegt man immer Wasser / Benzin ins Motorenöl, das ändert sich auch mit Ethanol nicht.

 

 

 

Dass die Fahrzeughersteller keine schriftlichen Garantien abgeben, dass E10 nicht zu Motorschäden führt, ist ja wohl nachvollziehbar. Jeder, der in den kommenden Jahren irgendwas am Auto hätte, würde es auf E10 zurückführen und den Hersteller in Regress nehmen wollen.

 

Ich möchte kein Meister bei Mercedes sein und mir die endlosen Diskussionen von irgendwelchen Schlaumeiern anhören, die "mal irgendwo im Internet" was gelesen haben und sich dann noch auf eine wie auch immer geartete Garantie berufen könnten.

 

Einer Firma wie Mercedes traue ich schon zu, dass sie beurteilen können, ob die von ihnen hergestellten Motoren E10 verkraften oder nicht, Garantien darf man aber keine erwarten.

 

 

 

E10 wird eingeführt werden, und es wird sich durchsetzen. Die Leute, die heute noch schwören, es nie zu tanken, werden in ein paar Wochen auch E10 tanken. Da sorgt der Preisunterschied schon dafür, Gier schlägt Überzeugung.

 

Und wer zu dämlich ist, sich zu informieren, ob sein Auto E10 verträgt oder nicht, oder irgendwelchen Verschwörungstheorien selbsternannter Experten Glauben schenkt, soll halt mehr bezahlen und Super Plus tanken, selbst schuld.

 

 

 

Bernd


08.03.2011 18:31    |    Mikesch_X

Was für ein Verwirrspiel???

Man schaut auf den diversen Internetseiten (ADAC, DAT,...) nach und weiß dann, ob sein Auto E10 verträgt oder nicht.

Hilfreich wäre natürlich gewesen, wenn die Tankstellen Listen ausgehängt hätten, denn nicht jeder hat Internet.

Ob E10 was für die Umwelt bringt, ist eine andere Frage.


08.03.2011 18:34    |    GrobiGrobi

Andi B hat alles gesagt, was gesagt werden muss.

Ein Jammer wen Jemand den Sprit tanken würde sobald er weiß, dass sein Auto es vertragen würde. Hier geht es um was anderes.


08.03.2011 18:36    |    Fuchs1953

Ich frage mich was die Regierung sich dabei denkt.

E 10 verbraucht 1. mehr Benzin und ist zudem auch noch teuer.

Die Minister sollten sich mal überlegen was dies alles mit dem Umweltschutz zu tun hat, wenn man mehr hinten rauspustet.

Sage deshalb tankt kein E 10 und schont die Umwelt.

 

Gruß

Fuchs 1953


08.03.2011 18:38    |    k1nGsTiRe

Ich tanke kein E10 solange Menschen auf dieser Erde Hungern.

Bekanntlich wird E10 ja aus Nahrungsmitteln gewonnen (Teilweise zumindest, Bio-Ethanol), finde ich moralisch sehr unkorrekt.


08.03.2011 18:41    |    chris230379

"(ADAC, DAT,...) nach und weiß dann, ob sein Auto E10 verträgt oder nicht."

 

Nur dass es dem Hersteller nach Garantieablauf total egal ist,

 

wenn die Kiste 2 Jahre überstanden hat, nicht mein Probem.

 

"Hier geht es um was anderes."

 

Das auch ;)


08.03.2011 18:44    |    black hole

Hallo

ich werde es nicht ein mal kostenlos Tanken eher tanke ich Piese.

Die Regierung soll sich mal um Wichtigere Dinge Kümmern,

als was ich Tanke.

Kassieren Die nicht genug Steuern auf Sprit

Wen seine Interessen Vertreten eigentlich die Regierung.

Dem Volk unseren oder Ihre eigenen.


08.03.2011 18:45    |    chris230379

Die der Lobbies.

 

Ihrer Geldgeber


08.03.2011 18:50    |    black hole

Genau und wir lassen uns zu viel gefallen

deshalb dachten Sie das wir wieder ja und Amen sagen

und Tanke Tanken Tanken und Tanken


08.03.2011 18:51    |    chris230379

Danke, Danken, Danken und Danken ;)


08.03.2011 18:52    |    KaeptnAhab

Moin,

 

mein Boykott,

a) wegen des Herstellungsprozesses und

b) ich ne Mail von BMW gelesen habe, in der vor korrodierten Schwimmernadeln nach der Überwinterung mit E10 gewarnt wird

c) ich zuwenig Geld habe um bei evtl Motorschaden durch E10 ein neues Auto zu kaufen


08.03.2011 18:53    |    chris230379

Boy George


08.03.2011 18:57    |    itasuomessa

E-Anteile von E10 und E85 können aus anderen Grundstoffen (zB Prozessabfall aus der Lebensmittelindustrie, Holzabfall, ...) gewonnen werden und das wird auch schon kommerziell gemacht. Lies hier

 

Nur kostet das durch die klimaneutralere dezentrale Produktion von Rohethanol mehr wie E aus Getreide, Zucker oder Mais. Es scheitert also nicht am technisch machbarem sondern am Geiz der (deutschen) Mineralölkonzerne, die Kosten beim Ethanolanteil niedrig halten wollen.


08.03.2011 18:57    |    black hole

wen man überlegt was der Sprit in DM Zeiten gekostet hat

und was wir Heute zahlen nah dann kann ich auch weiter mehr zahlen

und muss aber meinen Kinder nicht erklären müssen warum

noch mehr Mensch und Tiere Hungern müssen auf dieser Welt


08.03.2011 18:59    |    Trackback

Kommentiert auf: BMW 3er E36:

 

Und wieder, E10 Kraftstoff

 

[...] Die Meisten hier sind nicht wegen eventueller Schäden gegen E10. ;)

http://www.motor-talk.de/.../...-grosse-e10-verwirrspiel-t3156164.html

[...]

 

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08.03.2011 19:01    |    martin nickel

Habe E10 in meine zwei Autos getankt

Mein Honda Accord BJ 2010 .17000 km

fährt mit einer Tankfüllung nur 660 km stad 750km.

darum ist super (superplus )für mich biliger.

Und mein Ford Fiesta BJ 1995 .71000km

Braucht ein wenig mehr aber er läuft unrunder

Und ruckelt


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"