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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


12.01.2015 02:34    |    Kung Fu

Wenn du das Ethanol verheizt, wird das "fossile" CO2 ja letztendlich doch in die Atmosphäre geblasen.


12.01.2015 19:59    |    Drahkke

Bei Treibstoffen auf Erdöl- Basis (Benzin, Diesel) ist das aber genauso.


13.01.2015 14:39    |    S Klasse Fan

"Hallo Freunde des Alkohols schaut Euch mal den Film an!

http://www.spiegel.tv/filme/ndr-45min-biogas/

 

Habe in den Nachrichten zufällig diesen Beitrag zum EEG gefunden, da ist der Zusammenhang

mit der Bioalkoholproduktion gut vorstellbar - katastrophal in den Auswirkungen und unseriös

in der Umsetzung. Biogasproduktion wird dabei von Fachleuten mit Ethanol gleichgesetzt.

Nur bei der Verwendung von organischen Reststoffen akzeptabel.

 

Allein die Subventionen sind eine ganz große Schande, Umdenken angesagt!"

 

Abgesehen davon dass Spiegel Online keine seriöse Quelle ist, ist die Erkenntnis daraus schon mal ein Anfang ;)

 

Das EEG ist wahrscheinlich der größte Betrug des 21. Jahrhunderts bisher, und die willkürliche starke oder schwache Förderung verschiedener erneuerbarer Energiequellen ist einfach unerklärbar.

 

Warum wird Windenergie so stark gefördert? Oder besser gesagt, warum wird 1kwh Windenergie stärker gefördert als 1 kwh Wasserenergie? Das kann nur zu Verzerrungen und fehlender Effizienz führen....

 

Was ausserdem vergessen wird ist der Zertifikatehandel. Wenn Deutschland seinen Energiequellen vermeintliche Nachhaltigkeit für unfassbar viel Geld aufzwingt werden Zertifikate frei, die ins Ausland verkauft werden.

 

Das was hier eingespart wird, darf dadurch woanders ausgestoßen werden.

 

Im Prinzip ist das Ganze nichts weiter als ein europäischer Umverteilungsmechanismus, aber nicht von Umweltfreundlichkeit, sondern von Geld.


26.01.2015 09:55    |    60omecu8

Na ja, leider ist dem so.

Aber die Luft zum Atmen könnte ja schon deutlich verbessert werden, würde man den Dieselstinkern Einhalt gebieten.

ah nein.......geht ja auch nicht....da steht da die Kfz Lobby dahinter, welche ja die Disziplin "Verkauf den Verbraucher für dumm" geradezu weltmeisterlich beherrscht


23.02.2015 03:39    |    schelle1

Etwas anders formuliert: Der Verbraucher ist zwar dumm aber er kann nun mal nur das kaufen, was im "Schaufenster" steht ! ...Und falls er doch mal die Wahl hat, siehe große Überschrift und 129 Seiten, dann sind die meisten eben auch wieder nur dumm.


28.04.2015 14:14    |    MauiSven

Soo, nun ist es passiert:

Nach vier Jahren des Tankens von Super E5 statt E10 muß ich in die Privatinsolvenz...

 

100 mal tanken zu 30,- statt zu 29,40 hat mich satte 60 (in Worten SECHZIG) Euro gekostet und somit das Genick gebrochen...

 

Auf Wiedersehen und schön, daß ich mit Euch diskutieren durfte...

 

Hochachtungsvoll

MS


28.04.2015 23:00    |    Drahkke

Andere Zeitgenossen gehen für 60,- € gepflegt essen, anstatt das Geld durch den Auspuff zu jagen... ;)


29.04.2015 12:56    |    MauiSven

Zitat:

28.04.2015 23:00 | Drahkke

Andere Zeitgenossen gehen für 60,- € gepflegt essen, anstatt das Geld durch den Auspuff zu jagen...

Haha, und die warten darauf ganze 4 (in Worten VIER) Jahre ???

Haha, was für ein Nasenbär, unglaublich...:D

 

Lesen, Inhalt richtig erfassen und wenn das nicht gelingt, einfach noch einmal lesen!!! :rolleyes:

(Ist doch nicht so schwer, und wie oft man dies tun muß, wird ja niemand erfahren...:p)

 

Noch ein super Tip dazu:

Man könnte dafür natürlich auch EINMAL pro Monat für 1,25 gaaaaaaanz gepflegt essen gehen... :D:D:D

(Wer möchte und dies auch kann, kann das jetzt natürlich auch auf Woche oder Tag runterbrechen... ;))


29.04.2015 13:25    |    Kung Fu

Boaaa ey, voll genial, unser kleiner Smilie-Freund! :)

 

Ich seh ihn schon im Flieger stolz sein Flugticket rumreichen:

"Guck mal, hab nur 60€ mehr gezahlt als ihr! Haha haha, hihihihihi seid ihr alle doof!!!!!!!" :D:D:D:D:D:D:D:D:D


29.04.2015 14:59    |    MauiSven

Zitat:

29.04.2015 13:25 | Kung Fu

Ich seh ihn schon im Flieger stolz sein Flugticket rumreichen:

"Guck mal, hab nur 60€ mehr gezahlt als ihr! Haha haha, hihihihihi seid ihr alle doof!!!!!!!"

Na bloß gut, daß ich nicht mit so 'nem Tiefflieger wie Dir (der das mit der Aufteilung auf VIER Jahre auch nicht verstanden hat, und somit selbst schon der zweite Doofe hier ist :rolleyes:) unterwegs sein werde... :p

 

Was hast Du denn mit den gesparten 1,25 pro Monat gemacht, Du Experte?

Angespart, 4 Jahre lang den Roller-Führerschein gemacht und mit dem Rest (:D) 'nen neuen Roller gekauft, vermute ich mal...:o

 

PS an die Männer: Für 60 Öcken kriegt man hier im "Ort" nicht einmal ne halbe Stunde Spaß... ;)


29.04.2015 18:37    |    Drahkke

Ich hätte nicht gedacht, daß es so schwer ist, zu realisieren, daß man mit dem gesparten Geld in vier Jahren einmal zusätzlich essen gehen kann... :D


29.04.2015 19:07    |    MauiSven

Zitat:

29.04.2015 18:37 | Drahkke

Ich hätte nicht gedacht, daß es so schwer ist, zu realisieren, daß man mit dem gesparten Geld in vier Jahren einmal zusätzlich essen gehen kann...

Ich hätte nicht gedacht, daß es so schwer ist, zu realisieren, daß man AUCH OHNE dem INNERHALB VON VIER JAHREN gesparten Geld in vier Jahren SOOFT MAN WILL zusätzlich essen gehen kann... :rolleyes:

 

Aber kommt, retten wir die Welt, indem wir jetzt alle für 60 Euro essen gehen... :D:D:D

... und vielleicht ein Schlückchen E10 dazu genehmigen, hicks... :p

 

You made my day, funny guys...! :cool:


29.10.2015 03:39    |    schelle1

Nur gut, daß diese E10 Plörre keine Schäden verursacht !!! > > >

Diese Benzinleitung stand unter 2 bar Druck, ein Funke aus einem durchschlagendem Zündkabel hätte gereicht, um Auto und Garage in Rauch aufzulösen !....Wegen 2 Pfennig billiger fahren. Vogelzeigsmilie.


Bild

29.10.2015 09:09    |    MauiSven

@schelle

Danke für das in der Praxis nachgewiesene Beispiel.

 

"Wir" wissen das zu schätzen, auch wenn hier demnächst Dein Beitrag von den "anderen" zerpflückt werden wird mit deren ganzem Blabla, das wir alle jetzt schon kennen. :rolleyes:

Interessant wird nur sein, welcher dieser uns allseits bekannten "Pappenheimer" sich hier als erster wieder lächerlich machen wird... :p

 

PS: Und einige werden sich fürchterlich an der von Dir verwendeten Währungsangabe "aufhängen", weil sie resistent gegen das Erkennen von Ironie sind... ;)


29.10.2015 11:30    |    X_FISH

Na ja, irgendwann ist die Leitung aus einem DKW eben fällig.

 

Grüße, Martin


29.10.2015 18:23    |    Drahkke

Die Stelle, an welcher diese "Benzinleitung" verbaut gewesen sein soll, würde ich gerne mal sehen...


29.10.2015 18:32    |    Fu90

Was sehen wir hier? Eine zerbröselte Ummantelung eines Schlauches an einem 40 Jahre alten Auto.

Also wenn das tatsächlich von e10 stammt, dann ist da wohl längere Zeit Benzin von außen auf den Schlauch getropft. (Monate, gar Jahre?) Da scheint einiges im Argen zu sein.

 

Im Übrigen, sind wenn ich mich nicht täusche mindestens 97 Oktan vorgeschrieben. Also heutiges Super+.

95 oktaniges hat in diesem Auto nix verloren.


29.10.2015 19:50    |    thesithlord

Ich tanke bedenkenlos E10 in meinen japanischen Hybrid und der fährt immer noch wie ne eins. Wg. max. 10% ethanol im Sprit ne Welle machen??? Ne ... gibt auch welche die E85 fahren, leider ist das Tankstellen Netz hierfür nicht flächendeckend, da gibt es Prius Fahrer die E85 runter auf E50/60 Mischen wg. Wintebetrieb ohne techn. Umrüstung... Es gibt Länder da wird fast nur auf Ethanol basis gefahren (*hicks*).

 

Außerdem soll im Super Benzin eh schon 5% Ethanol drin sein... die 5% mehr bei E10, herrjott...


29.10.2015 19:58    |    notting

@thesithlord: Die Regelung bessagt nur, dass max. x% E im Sprit sein darf. Um die Vorgaben bzgl. dem E-Anteil im gesammten Super-Sprit einzuhalten, müssen IIRC im E5 keine 5% E drin sein.

 

notting


29.10.2015 20:21    |    thesithlord

@notting deswegen verstehe ich die ganze schlechtrederei von E10 nicht... eher würd ich sagen das der eine oder andere Autobauer minderwertiges Material verbaut und oder die Redakteure zu ungunsten gewisser Fremdfabrikate einfach mal "das Recherchierte Ergebnis" falsch wiedergeben um ihre Boni zu kassieren...


29.10.2015 20:23    |    notting

@thesithlord: Ich wollte damit sagen, dass im E10 der reale E-Anteil näher beim jew. erlaubten Maximum sein könnte als beim E5...

 

notting


29.10.2015 20:26    |    thesithlord

@notting ich weiß^^ das dem so ist, danke^^


29.10.2015 22:51    |    testmal

Moin,

 

warum verbrennen sie zur Zeit mal wieder die Regenwälder in Indonesien???

 

und bis Papua?

 

Noch mehr günstige Biotreibstoffe müssen aufgrundt der Beimischungsverpflichtung her!!!

 

Die Brandrodungen sind ja wohl nicht die gewollten Umweltschutzmasshahmen,

 

- durch E10 -

 

Schluß mit dem Blödsinn !!!

 

schönen Gruß


30.10.2015 01:50    |    Fu90

@testmal

Warum Regenwälder in Indonesien brennen? Vielleicht wegen des Palmöls, welches zu 95 Prozent zu Nahrungsmittel und Kosmetika verarbeitet wird?

 

Du kannst uns gerne einen Nachweis bringen, welcher belegt, daß dies wegen des in Deutschland benötigten E10s ist.

Wir lernen gerne alle dazu.


30.10.2015 06:28    |    X_FISH

Bei meiner BMW hat sich - mutmaßlich nach 15 Jahren - die Bremsleitung verabschiedet. Ich habe E10 getankt. Gibt es einen Zusammenhang? ;)

_____

 

@Drahkke:

 

Der Rest vom Fahrzeug hat sich vermutlich ebenfalls aufgelöst, daher sind keine weiteren Bilder möglich. :D

 

Grüße, Martin


30.10.2015 08:51    |    AleroBlau

Bei meiner BMW hat sich - mutmaßlich nach 15 Jahren - die Bremsleitung verabschiedet. Ich habe E10 getankt. Gibt es einen Zusammenhang? ;)

 

_____

 

 

 

@Drahkke:

 

 

 

Der Rest vom Fahrzeug hat sich vermutlich ebenfalls aufgelöst, daher sind keine weiteren Bilder möglich. :D

 

 

 

Grüße, Martin

 

Hallo Martin, warscheinlich ist es so, mein Käfer hat über 42 Jahre durchgehalten, kaum gibt es E10, schon beginnt er zu rosten


30.10.2015 09:43    |    MauiSven

Zitat:

29.10.2015 09:09 | MauiSven

..., auch wenn hier demnächst Dein Beitrag von den "anderen" zerpflückt werden wird mit deren ganzem Blabla, das wir alle jetzt schon kennen. :rolleyes:

 

...wieder lächerlich machen wird... :p

Und BINGO! Alles wie vorhergesehen: :p

Blabla und lächerliche Argumente! Ihr seid so ein Kindergarten, funny... :D

 

Wieder ganz typisch: Dieser "Schrei" nach Beweisen für Beweise *andenKopfklatsch* :rolleyes:

 

Also gut Fu, ganz in Deinem (Un)Sinne:

Du kannst uns gerne einen Nachweis bringen, welcher belegt, daß dies (Du weißt schon) NICHT wegen des in Deutschland benötigten E10 ist. Wir lernen gerne alle dazu... ;)


30.10.2015 16:43    |    X_FISH

»Brot für Welt und nicht in den Tank !!!!«

 

Alkohol ist kein Brot. Sag mal, wo warst denn du als Herr Rach und Herr Lafer das erklärt haben? :D

 

Grüße, Martin


30.10.2015 16:48    |    X_FISH

@Maulsven:

 

Keine Bezeichnung von PKW, Waschmaschine oder Gardena Garteschlauchrolle. Was auch immer da kaputt gegangen ist, es könnte auch ein chinesischer Klon eines Gartenschlauchschnüffelstücks sein.

 

Das ist in etwa so beweiskräftig wie dieses Bild:

 

Nach Ausfällen von E10 Fahrzeugen in Millionenhöhe und Verbot für den 2.0 TDI aus dem VW-Konzern sehen alle deutsche Autobahnen in der Urlaubszeit jetzt so aus.

 

Selbst Flüchtlinge meiden die Autobahnen wegen der Feinstaubbelastung!

 

Grüße, Martin


30.10.2015 19:04    |    MauiSven

Blablablaaaaaaaa (oder in Deinem Fall eher "Blubblubbluuuuuub" :p)...

Jeder versteht das, was er verstehen will oder eben nur kann... :rolleyes:


30.10.2015 23:15    |    X_FISH

@MaulSven:

 

»Jeder versteht das, was er verstehen will oder eben nur kann..«

 

Sorry das wir eben ein »wenig« mehr Durchblick haben. Aber du kannst ja noch an dir arbeiten. :)

 

Du postest seit Jahren (!) nur hier im Thread. Hast also offensichtlich keinerlei Fachwissen in irgendwelchen Boards beizutragen. Außerdem hast du eine sehr seltsame Definition von »Beweisführung«. Führt man dir das dann vor Augen, kommt nicht mehr viel.

 

Fazit: Kauf dir einen Diesel, da hast du keine E10-Problematik. Dann kannst du auch das Abo hier im Thread löschen und musst nicht jedes Jahr deine 5 Postings hier machen. ;)

 

Grüße, Martin


31.10.2015 00:57    |    schelle1

5 Postings reichen aber aus, 100 Lachnummern zu generieren. :D

Wo ist eigentlich das angeführte "Fachwissen" der restlichen ~5000 Kommentare ??


31.10.2015 13:56    |    Drahkke

Tatsache ist doch, daß so ein Stück vergammelter Schlauch nichts, aber auch 'rein garnichts beweist, wenn nicht einmal die Herkunft belegt werden kann.


31.10.2015 15:55    |    schelle1

@ Drahkke, und wo sind die Belege der restlichen ~5000 Meinungen.:confused:

Ohne solcher Lachnummern würde der Fred einfach keinen Spaß machen und wer sollte dann noch was schreiben ? :D


31.10.2015 16:03    |    Kung Fu

Na gut, jetzt haben wir gelacht, hast du gut gemacht. Hast du schon einen yt-Channel mit der Nummer?


31.10.2015 16:17    |    X_FISH

@Dahkke:

 

Einfach auf ignorieren setzen. Wenn er bei Lidl wieder ein Ladegerät findet, verbeißt er sich darin und ist erst mal glücklich.

 

Die beiden Helden merken nicht mal das sie von den 5'000 Postings selbst einen Großteil generiert haben. So schießt man sich selbst ins Knie. :D

 

Grüße, Martin


31.10.2015 19:30    |    schelle1

...Kannst du das belegen ? :D:D:D


01.11.2015 14:52    |    MauiSven

Zitat:

30.10.2015 23:15 | X_FISH

@MauiSven:

Du postest seit Jahren (!) nur hier im Thread. Hast also offensichtlich keinerlei Fachwissen in irgendwelchen Boards beizutragen.

Du verschwendest Zeit für Nachforschungen, um dann am Ende nicht einmal fehlerlos recherchiert zu haben. :rolleyes:

Ich bin glücklich trotz (vermeintlich) weniger Fachwissen, denn in der von Dir sinnlos verbratenen Zeit für so nen Scheiß hab ich nen paar Mal meine Freundin gebumst... :p

Mithin kann ich Dich nur bedauern, Du armer Fachwissender... :(:(:(


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