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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


06.08.2014 13:39    |    60omecu8

Och Leute, Physik ist doch nicht so kompliziert.

 

 

 

Man hat ZWEI wesentliche Effekte.

 

 

 

Punkt 1 ist natürlich der Heizwert. Je weniger Heizwert, desto mehr Sprit brauchts bei gleichem Wirkungsgrad. Aus diesem Grund könnte man natürlich einfach behaupten, dass Alkohol gegen Benzin mit seinen 11 zu 7,5 kWh/kg mal eben ein paar Prozent Mehrverbrauch kostet. Stimmt aber nicht.

 

 

Weil Punkt 2 vergessen wurde. Das ist die Verbrennungskinetik. Je schneller die Verbrennung nach Zündung erfolgt, desto höher ist der Kolben während des Verbrennungsvorgangs im Schnitt verdichtet worden. Und je höher die mittlere Verdichtung, desto höher ist der Wirkungsgrad des Motors. Durch die höhere Oktanzahl kann man Ethanol sogar etwas früher zünden und die Abbrandgeschwindigkeit ist gerade bei Alkoholen auch nicht ohne. Ratet mal wieso Dragster mit Methanol fahren...

 

 

 

Und Punkt 3 bitte ebenfalls nicht übersehen.

Stickoxide kommen u.a. aus lokalem Sauerstoffüberschuss und damit inhomogenem Kraftstoff/Luftgemisch. Im Mittel 14.7:1 verdichtet ist eben nicht lokal 14.7:1. Bei 20% Ethanol im Benzin hat ein Kraftstoff seine höchste Flüchtigkeit und damit die größte Chance sich bestmöglich und homogen zu verteilen.

 

 

 

Quelle 1: TREN/D2/454-2008-SI.2.522.698 (Final Report) 12/31/2009 Ethanol/Petrol Blends: Volatility Characterisation in the Range 5-25 Vol% (BEP525). Und zu den Emissionen an sich äußert sich

Und zu den Emissionen an sich äußert sich Quelle2: "EFFECTS OF ETHANOL–GASOLINE BLENDS ON ENGINE PERFORMANCE AND EXHAUST EMISSIONS IN MOTORCYCLE, Proceedings of the 5 th International Symposium on Machinery and Mechatronics for Agriculture and Biosystems Engineering (ISMAB) 5-7 April 2010, Fukuoka, Japan "

 

 

 

Bis 15/20% Ethanol gehen die Emissionen runter und "komischerweise" haben Benzin/Ethanolmischungen dort den höchsten Dampfdruck. Zufälle gibts.... Vor allem weil etwas Alkohol im Benzin neben homogeneren auch schneller abbrennende Gemische erzeugt. Denn der Luftüberschuss ist bezüglich der Flammgeschwindigkeit nur an einem einzigen Punkt wirklich ideal.

 

 

 

Sorry, mich kotzt dieses pseudowissenschaftliche Genörgel gegen E10 an. Wenn jemand der Ansicht ist, dass prinzipiell essbares nicht in den Tank gehört ist - das ein moralisches Argument. Diesem aber angeblich technische Gründe vorzuschieben ist angesichts der Datenlage in der gesamten Literatur aussichtslos. Einfach auf Brennwerte zu starren ist leider stark vereinfachend. Als Physiklehrer der 10ten Klasse oder als BILD-Redakteur ist das als "Nullte Näherung" zu entschuldigen, mit etwas mehr im Schädel nicht mehr wirklich. Ich persönlich würde E15-E20 tanken und habe keine Bedenken, dass außer etwas positiven Trimwerten noch was anderes hässlicheres passiert. Gerade im Winter bietet sich E10 durch den gesteigerten Dampfdruck und damit weniger Kondensateintrag ins Motoröl geradezu an.

 

 

Des weiteren verbreitet sich die landläufige Meinung, dass

"Bei einem seriellen BENZINmotor, ohne Änderung der Steuereinheit, bringt E10 keinerlei Vorteile."

 

 

 

Dazu bitte die zweite zitierte Literaturstelle lesen und verstehen. Ethanolbeimengungen bis 20% steigern den Dampfdruck des Benzins bei zugleich hoher Oktanzahl. Eine homogenere Gemischbildung senkt sowohl die Stickoxidemissionen und parallel geht der Wirkungsgrad etwas hoch. Ihre Aussage "bringt nichts" ist also Unfug. Ein Mehrverbrauch in der nach Heizwert-Tabelle kalulierten Aktenlage trifft übrigens auch nicht zu, egal ob die Dekra, Spiegel-TV oder der ADAC gemessen haben. Außer die vielen rollenden Prüfstände der AUTOBILD Leser, die haben teilweise phantastische Mehrverbräuche ermittelt. Von denen hat übrigens keiner verstanden, wie sich ein Bordcomputer den Benzinverbrauch errechnet und was real passiert, wenn z.B. die Trimwerte durch etwas viskoseren Kraftstoff um 2-3% ansteigen

 

 

Alkohol war früher übrigens nur bis 5% erlaubt (bzw. alkoholischer Sauerstoff limitiert), da der Staat die Beimengung irgendwelcher Alkohole nach Marktpreislage (billiger Otanzahlbooster) vermeiden wollte. Und Alkohol im Benzin kann auch ETBE sein. ETBE ist genau wie MTBE ein seit mindestens 30 Jahren gebräuchlicher Oktanzahlbooster und der hat chemisch mit Spiritus gar nichts mehr zu tun. Zählt aber zu den "bis 5%" in normalem Super bzw. "bis 10%" dazu. Ab 20-30% senkt sich der Dampfdruck eines echten Benzin-Alkoholgemisches wieder und sinkt ab E50 deutlich ab. Mehr als E50 würde ich in einem nicht angepassten PKW auch nicht fahren.


06.08.2014 18:16    |    Diabolomk

Danke für die ausführliche Darstellung, auch wenn es vielen nichts neues ist und den Unbelehrbaren wohl auch nicht hilft. Ich denke, es wird Zeit für E20. Ich tanke es sofort. Die große Frage ist nur woher den Ethanolbedarf decken.


06.08.2014 18:24    |    Drahkke

Den Ethanolbedarf könnte man decken, in dem man Bio-Abfälle konsequenter sammelt und verwertet. Leider ist die Biotonne hierzulande immer noch kein flächendeckender Standard.


06.08.2014 19:24    |    notting

@Drahkke: Bio-Abfällen werden IMHO am umweltschonensten verwertet, in dem man sie selbst auf dem Grundstück oder zumindest in der direkten Nachbarschaft kompostiert und die Erde z. B. für seine Blumen nutzt bzw. deswegen weniger Erde im Laden kauft. Schon alleine bis die Biotonnen produziert und regelmäßig eingesammelt wurden, geht viel Energie drauf...

 

notting


06.08.2014 19:48    |    Drahkke

Sicherlich. In Dörfern und ländlichen Vororten ist das durchaus eine Alternative.

 

Allerdings sind in den Innenstädten die dafür nutzbaren Grundstücke im Verhältnis zur Bebauung und dem dort anfallenden Biomüll so klein, daß sie sich bei dieser Methode ziemlich schnell in Morastfelder verwandeln würden.


06.08.2014 20:33    |    notting

@Drahkke: Dann wurde in den Innenstädten halt zu eng gebaut, typ. Fehlplanung halt. Wohne übrigens in einer der 50 größten Städte des Bundeslandes, allerdings etwas außerhalb der Innenstadt (aber kein Vorort/Dorf) -> fast jeder private Grundstückseigentümer hat etwas Grasfläche/Vorgarten, wo er Platz für einen Komposter hätte oder schon einen stehen hat oder hat etwas außerhalb ein Grundstück, wo sowas möglich wäre. Für das bisschen Innenstadt würde sich das hier sicherlich nicht lohnen. Im Umkreis von 40km gibt's aber auch nur noch 2 Städte, die weiter oben auf dieser Liste sind mit mind. gleichgroßer Innenstadt. Also selbst wenn man die dazunimmt - weiß nicht, ob sich das hier rentiert.

 

notting


07.08.2014 11:56    |    Diabolomk

Ich vergaß, Rohölforderung ist harmlos und verläuft ohne Komplikationen.:rolleyes:

Zudem hier zu vieles zusammengewürfelt wird und mit dem Erhanol welches hier verwendet wird nix zu tun hat!

 

Zudem das ne andere Baustelle zur bisherigen Diskussion der letzten Tage ist.

Denn man muss nicht E10 tanken weil man meint der bessere Öko zu sein, es reicht es zu tanken weil man das beste Preis/Leistungsverhältnis als Kunde hat. Umweltsünder ist man aber im Vergleich zu E0 aber noch lange nicht!


08.08.2014 12:19    |    60omecu8

Absolut

 

ich verweise auf eine Dokumentation "wie die ölkonzerne unsa Klima vergiften"

es geht hier im GAS FLARING!!

Jeder Tropfen Erdöl ist noch ein ungleich grösserer Segen.


09.08.2014 01:38    |    schelle1

Egal welchen Energieträger mir verfeuern..., hauptsache der Scheich ist reich !!!


09.08.2014 11:25    |    Diabolomk

Klar ist, wer E5 tankt lässt den Ölkonzernen die höhere Wertschöpfung, bei E10 die niedrigste.

Alleine deswegen kann man schon davon ausgehen, dass Geld in die Anti Ethanol Lobby gesteckt wird.


09.08.2014 12:26    |    Kung Fu

Bei E85 ist sie noch ein bischen niedriger. :p


09.08.2014 13:22    |    schelle1

Was glaubst du warum ich 20 Jahre VK30 für 0,50/Ltr. inc.0,20 für die Lobby gefahren bin ???


18.09.2014 21:48    |    Kilon

Es scheint hier viele Meinungen darüber zu geben ob die (in Zahlen massiv niedrigere Energiedichte von Ethanol verglichen mit "Benzin": nämlich ca. 26,8 MJ/kg verglichen mit rund 43 MJ/kg bei Benzin waren meine Zahlen. Ich weiß nicht ob mit 43 MJ/kg bereits Super Plus gemeint ist aber jedenfalls ist das erstmal ein großer Unterschied.

 

Ich gebe zu an verschiedene Wirkungsgrade usw. habe ich gar nicht gedacht, weil ja offenbar so ziemlich jedes (westliche?^^) Fahrzeug welches nach dem Jahr 2000 gebaut wurde E10 bzw. wohl sogar auch E15 verträgt ohne irgendeine besondere Anpassung (wie beim wie ich bereits erwähnte beliebtem Autogaz in einigen Regionen). Daher dachte ich: selbes Fahrzeug, zu 100% identischer Motor usw. ergo keine großen Unterschiede bei der Effizienz (ein E-Motor ist extrem effizient soweit mein laienhaftes Wissen da nichts durcheinander bringt, der Tesla Model S ist in den USA überaus erfolgreich. Die Annäherung an 150,00$ je 158,98 Liter Rohöl im Sommer 2008 haben wohl selbst in den USA wo ein Liter Benzin derzeit deutlich unter 1€/Liter bzw. in den meisten Staaten sogar unter 1 US-$/Liter zu einem Umdenken geführt.

 

Die Tesla Modelle sind ja leider in Europa vergleichsweise teuer (Produktion in den USA...wo die USA nicht gerade bekannt für ihre extrem niedrigen Personalkosten sind... dazu Transportkosten, evtl. Einfuhrzölle? Wechselkursschwankungen aktuell beispielsweise).

 

Zitat:

In den Vereinigten Staaten war das Model S 2013 die mit Abstand meistverkaufte Luxuslimousine: ungefähr 18.000 Stück gegenüber 13.303 S-Klasse Mercedes, 10.932 7er-BMW, 10.727 Lexus LS, 6.300 Audi A8 und 5.421 Porsche Panamera.

 

Auch in den ersten 4 Monaten des Jahres 2014 knüpfte Tesla an diesen Erfolg an und war mit 8066 verkauften Stück deutlich Marktführer in der Oberklasse vor BMW, Mercedes, Audi und Porsche.

Meiner Meinung nach ist das Model S eindeutig das erfolgreichste E-Auto aller Zeiten oder auf einem guten Weg dahin es zu werden und die EPA gibt den Verbrauch mit 237,5Wh je Kilometer an für die 85kWh-Variante (45% Highway, 55% Stadt? US-Durchschnitt?), apropo Energiedichte das macht 2,64 Liter Benzin je 100km, ich vermute US "conventional" (absoluter Marktführer dort) und damit wohl sogar etwas weniger Super/Super Plus. Die kaum gebaute 60kWh-Version kommt sogar auf 2,47 Liter je 100km da bekanntlich die Akkus bzw. bezahlbare Akkus in großen Mengen mit hoher Energiedichte je kg sowie langer Lebensdauer eigentlich "das" Problem ist.

 

However, das ist ein völlig anderes Fahrzeug und ein E-Motor ist viel effizienter aber dass ein Ottomottor bei Ethanol einen höheren Wirkungsgrad als bei Super (Plus) mit seinen zahlreichen Additiven usw. erreicht darauf wäre ich nie gekommen, es sei denn bei den brasilianischen Modellen die ja alle E30 und großteils sogar E85 vertragen und es fällt mir schwer zu glauben, dass 10 Liter E85 also 8,5L Ethanol und 1,5L "Benzin" den Wagen weiter/schneller fahren lassen als sein praktisch identisches EU-Gegenstück mit 10 Liter Super ergo max. 0,5 Liter Ethanol und 9,5 Liter Super mit vielen "Gasoline Motor Blending Components" wie die EIA es so schön nennt.


23.09.2014 18:43    |    Roland0815

Noch einer, der in Mathe und Physik nicht wirklich wach war...

 

Ist ja niedlich, dein Geschreibsel.

 

1.: Rechne doch mal den Heizwertunterschied einer Mischung aus 90% Super und 10% Alkohol aus.

2.: Ist ein Otto-Motor kein Brennwert-Heizkessel. Bei letzterem ist es nämlich egal wie lange der Brennstoff braucht um die Energie umzusetzen. Bei Motor kommt es maßgeblich auf die Flammgeschwindigkeit an. und die ist bei Alkohol deutlich schneller als beim Öl-Sprit.

3.: Musst du beim E-Auto zum "extrem effizienten" E-Motor noch die Verluste der Akkus und Ladetechnik rechnen.

 

DSF. Danke, setzen. Fünf.


27.09.2014 20:53    |    testmal

@ 60omecu8

 

Moin,

 

Deine Argumentationen klingen gut und physikalisch einleuchtend.

- Nur, meine Kiste mag das Gebräu nicht :D

Er stottert, schüttelt und will nicht rund laufen!

- Da man nicht einfach , wie früher, Zündung und Vergaser anpassen kann,

ist dieser Sprit nicht tragbar!

 

Es ist nur ein Geschäft für alle Beteiligten,

- für den Verbraucher nur ein schlechter, teurer Kompromiss.

 

Weil man nicht über einen so leistungsfähigen Motor verfügt,

bei dem Minderleistung nicht spürbar ist,

kommen diese Nachteile zu Tage!

 

schönen Gruß


27.09.2014 20:56    |    Drahkke

Meiner (MB C180, W202, EZ 4/1999) läuft hervorragend mit E10. Würde er das nicht tun, würde ich die Ursache dafür als Erstes beim Motor bzw. bei der Einspritzanlage suchen. ;)


17.10.2014 18:44    |    DaZaina2

Ich? Nein. Ich Werde es nie Tanken! Habs einmal ausprobiert, und 1: Veringert Leistung, 2. Den Biomüll können die Bauern Tanken, da es mein Motor zwar Mag, aber ich meinen Moter eig. nur Schade! Ich rate davon Ab!


18.10.2014 11:21    |    Der.Wicky

Bauern tanken meist Diesel...


18.10.2014 13:53    |    notting

@Der.Wicky: Welche Motorsäge verträgt Diesel? Normalerweise wird da Öl ins Benzin gekippt oder https://de.wikipedia.org/wiki/Alkylatbenzin genommen.

 

SCNR

 

notting


19.10.2014 02:04    |    schelle1

19.10.2014 10:24    |    Der.Wicky

notting: ok auch eine Motorsäge braucht treibstoff... Allerdings dachte ich bei TANKEN eher an Fahrzeuge und bei Bauern eher an Traktoren. Motorsägen nutzen eher die Forstwirte... Oder?


19.10.2014 10:51    |    notting

@Der.Wicky: Viele Bauern, die ich kenne, haben auch in irgendeiner Form Bäume, sei es im Wald für Brennholz (inkl. bei der Gemeinde Brennholz zum selber schlagen ersteigert), irgendwelche Bäume auf dem Grundstück wie Weiden,die man nur mit einer Motorsäge in Schach halten kann, etc.

Solche Typen sind mir nämlich in der Hauptsache in dem MS-Kurs begegnet, wo ich war.

 

notting


19.10.2014 14:48    |    schelle1

Ihr habt aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht !!! Der verkauft schließlich auch Bioalkohol !!!

Auf Grund dessen, fahren manche gegen den Baum und brauchen keine Säge dazu !!! Ob das allerdings nur Bauern sind, hat sich noch nicht rumgesprochen !!! Kühe können im Wald ganz schlecht weiden, da eher Pferde auf der Weide !!!


27.10.2014 21:51    |    Drahkke

Nachdem "das große E10-Verwirrspiel" mittlerweile ein Ende gefunden hat, könnte man die Fragestellung ja mal aktualisieren und fragen, wer jetzt überhaupt noch das teurere E5 tankt und vor allem, warum.


28.10.2014 00:41    |    Kung Fu

Och, da gibts noch genug Verwirrte. Der Thread dürfte noch auf Jahre versorgt sein.


28.10.2014 01:53    |    schelle1

Da hab ich gleich mal ne Frage !

Mit welchem Sprit fahre ich, wenns nur noch Strom gibt ???


28.10.2014 09:41    |    ufgnuk

Zitat:

27.10.2014 21:51 | Drahkke

Nachdem "das große E10-Verwirrspiel" mittlerweile ein Ende gefunden hat...

...wer jetzt überhaupt noch das teurere E5 tankt und vor allem, warum.

In welcher Parallelwelt bitteschön soll das denn sein ???

Nichts ist klar, und die "Urheber" werden sich hüten, diese ganze Sache jemals auch als kalkulierte politische wie auch unausgegorene technische "Aktion" zuzugeben.

 

Warum weniger als 15% E10 tanken willste wissen? Weil die überwiegende Mehrheit keine tumben Lemminge sind!


28.10.2014 09:51    |    ITpassion

Zitat:

Warum weniger als 15% E10 tanken willste wissen? Weil die überwiegende Mehrheit keine tumben Lemminge sind!

Ich würde exakt das Gegenteil behaupten. Alle sind gegen E10, also immer schön mitschwimmen.

Nach meiner Erfahrung überwiegen die Vorteile (günstiger, geringerer Verbrauch) die Nachteile (---).


28.10.2014 10:08    |    ScorpaenaLoppei

Zitat:

Warum weniger als 15% E10 tanken willste wissen? Weil die überwiegende Mehrheit keine tumben Lemminge sind!

Oder weil nur 15% der Michel Autofahrer im Stande sind, im Geist festgesetzte Standards zu überdenken und zu verbessern.


29.10.2014 22:10    |    Drahkke

Das Lemming-Verhalten dürfte bei der weiteren Nutzung von E5 eine nicht unerhebliche Rolle spielen; bietet es doch den Vorteil, sich nicht mit den technischen Hintergründen des Kraftstoffeinsatzes auseinandersetzen zu müssen.


30.10.2014 09:49    |    ufgnuk

Nee, dazu habe ich tatsächlich keine Zeit. Ich muß mich täglich schon permanent mit den bio-chemischen Hintergründen des Nahrungsmitteleinsatzes auseinandersetzen... :D


30.10.2014 09:53    |    ufgnuk

Zitat:

28.10.2014 09:51 | ITpassion

1) Ich würde exakt das Gegenteil behaupten.

2) Alle sind gegen E10, ...

zu 1) Und unter welchen Bedingungen?

zu 2) Aha!


01.11.2014 21:33    |    Drahkke

Verarbeitetes Ethanol ist als Antiklopfmittel (teuer) im Super Plus enthalten ... quasi das 'geheime' zweite E10 an der Tanke (5% Ethanol, 5-7% Ethanol im ETBE).

 

So muss man am Verstand der Autofahrer zweifeln, die einen der wichtigsten Bestandteile von Benzin verteufeln. Ohne Bioethanol keine ETBE und damit überhaupt keine kopffesten Ottomotoren ohne Giftstoffe wie Benzol o. Bleiverbindungen.

 

Optimal wären für die EU E30-Kraftstoffe, wobei dies unsere heutige Landwirtschaft locker mitproduzieren kann.

 

Technisch betrachtet ist E10 - E100 kein Problem für die Motorbauer, wobei über E30 der Dampfdruck im Winter eine Vorheizung erfordert.


02.11.2014 08:15    |    Onmyoji

Lasst Euch doch nicht überall ver...schen!

Für E10 werden Anbauflächen für Lebensmittel mißbraucht um den Profit der beteiligten

Konzerne durch Spekulation zu optimieren.

Diese Spekulationen machen den Hunger in der Welt unerträglich. Alleine in Indien verhungern

täglich 4 bis 5000 Kinder!!

Also weg damit, E10 hat in der Gemeinschaft keinen Platz, es dient nur Spekulanten!


02.11.2014 10:42    |    S Klasse Fan

Das....ist populistischer Unsinn.

 

Die EU subventioniert Deutsche Landwirte dafür ihre Anbauflächen brachliegen zu lassen weil unsere Landwirtschaft so übereffizient ist dass sie bei Auslastung den Markt sofort fluten könnte und die Preise ins bodenlose fallen würden.

 

Wenn in Deutschland Bioabfälle zu Treibstoff umgewandelt werden ist das sicher nicht der Grund für globale Nahrungsmittelknappheit.

 

Da muss man sich dann eher an Länder wie Brasilien halten...

 

Aber davon hast Du natürlich keine Ahnung, weil das wieder zu kompliziert wäre. Und stark, das ganze dann mit "lasst euch doch nicht verarschen" einzuleiten, wenn man selbst völlig ohne Plan ist.


02.11.2014 11:06    |    marcu90

Zitat:

S Klasse Fan

Und stark, das ganze dann mit "lasst euch doch nicht verarschen" einzuleiten, wenn man selbst völlig ohne Plan ist.

Also ich persönlich liebe die Ironie, die sein Post dadurch bekommt :D


02.11.2014 17:29    |    Der.Wicky

Oh. Palmöl von deutschen Äckern. und die Subventionen für brachliegende Flächen sind nur deswegen weil Deutschland sonst den Markt mit billig hergestellten Lebensmitteln überschwemmen würde. Und Treibstoff wird nur aus Bioabfällen hergestellt.

 

Sorry aber ... DANKE :-) Ich war grad schlecht drauf. Nun bin ich aufgeheitert.


02.11.2014 18:38    |    Drahkke

Schon lustig - E10 mit dem Hinweis auf den Hunger in der Welt verteufeln, aber selbst E5 oder SuperPlus tanken - mehr Scheinheiligkeit geht wirklich nicht... :D :rolleyes: :eek:


02.11.2014 18:38    |    Kung Fu

Jo, besonders lustig sind die "Experten", die nicht Öl von Alkohol unterscheiden können.

Beim Tanken vor den Zapfsäulen wie der Ochs vorm Berg. :D


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"