• Online: 1.578

MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

06.11.2008 15:06    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.048)    |   Stichworte: Kfz-Steuer, Neuwagen, Steuer, Umfrage

Steuerbefreiung für "saubere Neuwagen" sinnvoll?

Die Regierung will ein 16-Punkte-Notprogramm beschließen, das die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze sichern und die Konjunktur beleben soll.

 

Geplant ist unter anderem, dass für Neuwagen keine Kfz-Steuer fällig werden soll. In der Presse lässt sich folgendes schon nachlesen:

 

Käufern von Neuwagen wird die Kfz-Steuer zwölf Monate lang erlassen. Beim Kauf eines schadstoffärmeren Autos (Euro-5 und Euro-6), zahlt man 24 Monate lang keine Kfz-Steuer. Erst ab 2011 soll die Steuer von Hubraum auf Schadstoffausstoß umgestellt werden. Die Befreiung soll laut Presse bereits ab November gelten. Diese Regelung ist nicht nur auf Fahrzeuge deutscher Hersteller beschränkt.

 

Für diesen Vorschlag der Regierung gibt es nicht nur Zuspruch. Warum das so ist, sieht man an dem Rechenbeispiel des Bundesgeschäftsführers Deutsche Umwelthilfe (DUH) Jürgen Resch (gelesen im Spiegel):

 

Der Erwerb des spritsparenden Kleinwagens Smart würde mit 40,50 Euro subventioniert, der knapp drei Tonnen schwere Geländewagen Q7 mit 500 PS und 298 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer hingegen mit 1.852,80 Euro.

 

Das heißt, vom Steuernachlass wird wohl nur der Käufer von Neuwagen mit großen Hubraum und hohem Kraftstoffverbrauch profitieren. Statt also den Kauf von Autos mit geringem CO2-Austoß zu fördern, werden die Spritfresser bezuschusst und die Automobilindustrie noch dafür „belohnt“, dass sie den Anschluss an die Entwicklung von kraftstoffarmen Autos verpasst hat.

 

Zudem wirft es die Frage auf, ob man nur deswegen ein neues Auto für mehrere 1000 Euro kaufen will, weil man 100 oder 200 Euro Steurern sparen kann? Wohl kaum! Oder?

 

Wie siehst Du das? Findest Du das Paket der Regierung sinnvoll? Würdest Du Dir unter diesen Gesichtspunkten einen Neuwagen kaufen? Welche Lösung würdest Du bevorzugen?


07.11.2008 09:22    |    udowenzlik

purer Aktionismus;

wer sich kein neues Fahrzeug kaufen kann, zahlt auch noch anteilig diese Steuerausfälle!


07.11.2008 09:22    |    DDF-BK

Wer ein nagelneues Verbrennungsmotor Auto kauft, der hat den Schuß nicht gehört!

Selbst wer einen Neuwagen mit Stern oder aus Zuffenhausen kaufen sollte, wird in 2-3 Jahren einen EXTREMEN WERTVERLUST haben!!!

Besser:

Noch 1-2 Jahre warten bis ENDLICH der E-Antrieb und serieller Hybrid in Serie sind.

Bis dahin den alten weiterfahren oder wenn nicht möglich, ein gutes gebrauchtes, aber auf keinen Fall ein neu produziertes.

Wir müssen die Hersteller zwingen, die Produktion von reinem Verbrennungsantrieb einzustellen! Das Otto-Motor Prinzip ist 130 Jahre alt und hat längst ausgedient.

 

Wir, das sind die Konsumenten, wir Käufer eben. Wir sind die Macht. Die Brötchen der Automobillobby zahlen wir, sonst niemand. Wir haben die Macht, wissen es nur nicht.

Über Konsumverweigerung können wir die längst überfällige Produktionsumstellung auf E-Antrieb und Hybrid erzwingen.

Im übrigen erweisen wir den deutschen Herstellern damit einen Bärendienst, weil sie sonst völlig von den Mitbewerbern aus China, Japan, Frankreich, USA überholt werden :-))

 

Hier ein Aktionsvorschlag dazu:

email Bombardement an Deutsche Hersteller


07.11.2008 09:23    |    bastelfredchen

Steuererleichterung für den Bürger kann und will sich die Regierung nicht leisten.

Wenn ich mir einen Neuwagen leisten kann, und nur dann, ist die steuerliche Subventionierung von Vorteil. In der jetzigen wirtschaftlichen und politischen Verunsicherung kaufen selbst die Leute ungern einen Neuwagen, die sich einen leisten könnten. Weiter muss man sich fragen, wer kann sich noch einen Neuwagen leisten? Ich denke, mit Umweltschutz hat das wenig zu tun. Die Steuerpolitik finde ich verfehlt und fühle mich verscheißert.


07.11.2008 09:24    |    mosfet

Da hat man wieder Schwachsinn und Unbgerechtigkeit zugleich auf den Weg gebracht.

Was soll das für ein Anreiz für den Normalbürger sein der zum bsp. einen Wagen mit 1400 ccm Hubraum kauft und damit in 2 Jahren gerade mal bei Euro 4 - 189 Euro spart ?

Entweder ich brauche ein neues Auto weil das Alte weg muß oder kaputt ist ,aber wegen nicht mal 200 € da lohnt es nicht mal drüber nach zu denken !!!! ,und was machen die vielen tausenden Leute die wegen ihrer Behinderung sowie so schon von der KFZ Steuer befreit sind ? was kriegen die jetzt für eine zusätzliche Vergünstigung ?,da sie diese zusätzliche Steuerbefreiung ja nicht in Anspruch nehmen können ?


07.11.2008 09:24    |    Spurverbreiterung142

Ist schlicht und einfach Blödsinn auf ganzer Linie. Einzig der Mitnahmeeffekt ist hier von Bedeutung. Wer sich eh einen Neuwagen kaufen wollte nimmt das Geld natürlich mit, wer dies nicht vorhatte wird sich durch die paar Euro auch nicht umstimmen lassen.

Mobilität wird heute langsam aber sicher zum Luxus, auch wenn die Spritpreise vorübergehend mal wieder gesunken sind. Dem muss entgegengewirkt werden. Ein Großteil der Bevölkerung kann sich in der heutigen Zeit sowieso keinen Neuwagen mehr kaufen. Und den eines deutschen Herstellers schon dreimal nicht. Von daher ist das doch eh nur wieder Augenwischerei. Das Autofahren an sich muss wieder finanzierbar werden. Ein Neuwagen kaufen? Kann ich mir als alleinerziehender Vollzeitverdiener eh nicht leisten...


07.11.2008 09:25    |    Sencer

Also ich muß sagen, dass ich an mir selber festgestellt habe, dass die Frage ob man selber profitiert sehr starken Einfluß darauf hat, was man von der Subvention hält!

 

Ich habe nämlich mein Auto bestellt als das Gesetz noch in Diskussion war (vor einer Woche) und war skeptisch, dass es kommt weil es mir unsinnig erschien (es fördert eben nicht den Verkauf von Neuwagen).

 

Nachdem ich dann aber erfuhr, dass ich nun doch davon profitieren werde (immerhin >600 Euro in 2 Jahren) muß ich sagen hat sich meine Einstellung verändert! :D Ich würde jetzt so argumentieren: Autofahrer werden ohnehin generell überdurchschnittlich belastet, und mit der Steueersubnvetion bei Neufahrzeugen kann man absehbar und kalkulierbar eine Entlastung für einen Teil erbringen, und zwar für genau jenen Teil der in dieser schwierigen wirtschaftlichen Situation Geld in die Hand nimmt undd genau das tut was wir _alle_ gesamtwirtschaftlich brauchen. Die Steuerersparnis mag nicht den Kauf von Neuwagen fördern, aber das gesparte Geld wird eben für andere Dinge ausgegeben, und hat so dann trotzdem einen zusätzlichen wirtschaftsfördernden Effekt.

 

Ich bin mir sicher, dass es vielen die hier gegen die Subvention gestimmt haben ähnlich gegangen wäre. Das soll nicht heißen, dass sie es den anderen nicht gönnen und deswegen dagegen sind, aber wie das bei Subventionen so ist, "sollen halt immer die abgebaut werden von denen andere profitieren, aber die eigenen sind dann doch irrgendwie ganz nützlich..." :D

 

(Btw: Ich hab gestimmt für "Ist mir egal", obwohl ich mich schon über das "geschenkte" Geld freue. Mitnahmeeffekt ist in Bezug auf Neuwagenkauf sicherlich richtig, aber wie gesagt, wird das Geld trotzdem zügig dem wirtschaftskreislauf zugefügt werden...)


07.11.2008 09:25    |    mack3457

Komisch, dass die Regierung Großbanken oder die Autoindustrie unterstützen möchte, sich im Gegenzug aber mehr und mehr aus der Finanzierung der Bildung herauszieht. Oder auch eine vergleichbare Unterstützung für Kleinunternehmer nicht anbietet.

 

Also was soll diese Ungleichbehandlung? Und was soll diese Priorisierung z.B. GEGEN(!) die Bildung (Unis etc.)?

 

Thomas Mack


07.11.2008 09:26    |    duc750ss

Moin,

alles nur heisse Luft!

 

Eher sollte man die KFZ Steuer komplett auf den Kraftstoff umlegen, dann kann jeder auf seine Art sparen, oder auch nicht.

Außerdem ist die geplante CO2 abhängige Steuer Humbug, solange nicht der individuelle Verbrauch zur Grundlage genommen wird. Und die bösen Diesel haben dann sicher auch wieder die A-Karte, weil ja aus dem Benziner nur warmer Sauerstoff rauskommt. - ODER?!

Interessant!

 

duc

 

edit: war 'n bissel OT - Schnellschuss, es geht ja eigentlich nicht um die Umwelt sondern um die Förderung des Absatzes...hab ich etwas überlesen!


07.11.2008 09:28    |    clode48

ich halte nicht viel von solchen aktionen da dies nur zeitlich begrenzt erscheint. die autoindustrie muss schnell auf die geänderten verbraucher- und umweltschutz-bedürfnisse reagieren. die neuwagenpreise sind auch mit dem euro sehr stark gestiegen. die breite masse bedient sich doch zur zeit, nicht mit neuwagen. weiter denken und neue sinnvolle autos, das ist die zukunft!


07.11.2008 09:29    |    Ste-ph-anus

....übrigens, dem Staat tut es doch eh nicht weh. Nicht vergessen, es gibt beim Verkauf eines Neuwagens satte 19% Märchensteuer. das bedeutet bei einem Nettopreis von 25.000€ immerhin 4750,-€ Märchensteuer.

 

Da ist doch ein Erlass von 250,-€, meinetwegen auch von 600,-€ KFZ-Steuer, wirklich kein Problem. Leute, die Politik verars... uns auch weiterhin.


07.11.2008 09:29    |    Pascal_1964

Ich gehe davon aus, dass zu Beginn des kommenden Jahrzehnts Erdölprodukte durch peak oil insgesamt sehr viel teurer werden als bisher. Deshalb bringt die Steuerersparnis für ein neues Auto nicht viel, sie wird durch die zu erwartende Inflation sicherlich mehr als überkompensiert. Die guten Tage für die Automobilindustrie sind vorbei, es wird ein neues Zeitalter beginnen, der einen neuen Lebenswandel erfordert, in dem das Verbrennen von Erdöl nicht mehr im Mittelpunkt des täglichen Lebensinhaltes von Millionen stehen wird.

 

Da das heutige Fiat-Geld (der Euro) ohnehin eine sehr ungerechte Sache ist, weil es den Reichtum in der Gesellschaft von unten nach oben umverteilt, d.h. die Superreichen reicher macht und die Masse ärmer, tut mir ein mögllicher Zusammenbruch der Erdöl-getragenen Zivilisation im nächsten Jahrzehnt eigentlich nicht besonders leid. Ich hoffe sehr, dass die Geldschöpfung der Superreichen über die Zentralbanken eines nicht zu fernen Tages ein Ende findet.


07.11.2008 09:29    |    Henry_Morgan

Und noch ein Steuergeschenk an die Reichen...

Diejenigen, die immer noch in den sogenannten "Dreckschleudern" rumfahren, werden sich dadurch auch kein neues Auto leisten können.

 

Ich fordere Mindestlohn statt Ausbeutung durch Lohndumping. Wieviele Milliarden hat MC-D.... und Co jedes Jahr an Überschuss?


07.11.2008 09:29    |    nigthawk

Ich habe mir am 01.10.08 einen Ford Kuga gekauft. Was die Regierung hier vorhat,ist regelrecht eine Verarsche des Autofahrers. Anders kann man das nicht nennen.

Unsere Etablierten Politnieten die wir haben, sollten besser mal hingehen, und den Autofahrer entlasten,denn dies kann

wohl nur ein Witz sein.Es geht genau wie viele Jahre zuvor auch,erst alles dem Autofahrer schmackhaft machen,und dann später wieder zuschlagen wie es bisher immer der Fall war.

Die KFZ.Steuer,auf die die Länder ja nicht verzichten werden, sind nur dafür da, Haushaltslöcher zu stopfen.

Nein, diesen Etablierten Politnieten,kann man kein Wort mehr glauben,und der denen trotzdem noch glaubt,wird seine

Erfahrungen bald machen,nähmlich nach der nächsten Wahl in 2009.

Wirtschaft ankurbeln mit dieser Maßnahme, da krieg ich nen Lachkrampf und das Kotzen noch dazu.

Ich erinnere hier nur an die von den Politnieten abgeschaftte KM.Pauschale für die Arbeitnehmer.

Weiterhin Ökosteuer auf Kraftstoffe ect. Mehrwertsteuer rauf noch auf 19% Versicherungssteuer ect.

Für wie blöd halten die eigentlich noch Ottonormalverbraucher?

Hoffentlich fallen hier nicht viele Verbraucher und Autofahrer auf deren Trick wieder rein.

MFG Nigthawk


07.11.2008 09:30    |    Fighter1

Wie immer wird von unserer Regierung derjenige unterstützt der sowieso genug Geld hat. Wenn die so weitermachen würde es mich nicht wundern wenn demnächst mal wieder so einige mit einem defekten Fallschirm spielen.


07.11.2008 09:30    |    Foka5

Die Kfz-Steuerersparnis beim Kauf eines Neufahrzeuges holt sich unser Staat um ein vielfaches über die Mehrwertsteuer zurück. Dazu ein Blick in die Schwacke-Liste bringt Klarheit über das weggeworfene Geld.


07.11.2008 09:31    |    humue1

<img alt=":confused:" src="http://static.motor-talk.de/images/smilies/confused.gif" />... mir fällt da nix mehr zu ein ...

1. eine bodenlose Frechheit und Arroganz unserer Politiker ...

- es wird wieder mal nur die "Oberschicht" gefördert

2. wie zuverlässig ist diese Aussage ...

- was kommt nach den 2 Jahren "Steuerumschichtung"

Ich werde meine Fahrzeuge (beide knapp 10 Jahre alt) bis zum bitteren Ende fahren - das ist allemal billiger ...

Wer sich heute ein Fahrzeug neu kauft, hat schon vor dem ersten Kilometer - also noch bevor er beim Händler vom Hof fährt - 2000 bis 5000€ "verbrannt" - dafür das nun sein Name in den Papieren steht ...

So schnell kann man sein Geld nicht verdienen...

 

Aber wir sind doch alle selbst mit daran schuld - wir haben diese Komiker alle gewählt - und werden es auch wieder tun ...

Wir haben in Deutschland doch schon lange keine Demokratie mehr!!!!

Beispiele:

- Pendlerpauschale

- Afghanistaneinsatz der Bundeswehr

- und nun dieser Schwachsinn usw.

Es wird selbstherrlich regiert - immer schön gegen den Willen des Volkes ....

 

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kot... könnte.


07.11.2008 09:31    |    gagamello

Diese Art der Subventionierung bringt weder dem "Normalverdiener", also der breiten Mehrheit, noch der Umwelt etwas. Die Aktion ist imho ein Schnellschuss aus Kreisen in Berlin, deren Mitglieder pro Monat Einkünfte verbuchen, für die ein Arbeiter ein halbes Jahr arbeiten muss.

 

Wichtiger wäre es nach meiner Meinung, den Leuten mehr Reallohn in der Tasche zu belassen als durch fadenscheinige "Steuergeschenke" den Eindruck zu erwecken, man interessiere sich wirklich für die finanziellen Nöte der Mitbürger. Was nützt mir ein Minimalbetrag den ich "sparen" kann, wenn ich dafür erstmal einen zigfach höheren Betrag ausgeben muss?

 

Schön für die, die das Geld für einen Neuwagen aus der Portokasse bezahlen können.

Doch wer möchte gerne einen Wagen abzahlen müssen (so er denn den nötigen Kredit bewilligt bekommt), wenn er nicht mal sicher sein kann, das er morgen noch einen Job hat, um die Raten zu finanzieren.

 

Wirklich bemerkbar macht sich die Ersparnis ohnehin nur bei PKW´s der gehobeneren Preisklasse (inkl. entsprechendem Verbrauch). Das aber sind PKW´s, die sich der Normalverdiener aufgrund der stetig wachsenden Lebenshaltungskosten wohl kaum leisten kann/will. Deutschland besteht nunmal nicht nur aus Gut- und Besserverdienern.

 

Wenn die Regierung 500 Mrd. Euro aufbringen kann um die Fehler unfähiger "Finanzgenies" zu korrigieren, warum bringt sie dann nicht entsprechende Zuschüsse für den Kauf eines neuen PKW´s auf den Weg?

 

Nicht die KFZ Steuer ist der Kausus Knacktus für einen Normalverdiener, sondern die Kaufsumme die so ein Neuwagen kostet. Nicht jeder hat die Bonität für einen Kredit. Schon gar nicht in Zeiten, in denen sich die Banken nicht mal untereinander vertrauen, noch viel weniger einem Allein- / Kleinverdiener.

 

Zuschüsse zum Kaufbetrag würden wohl eher einen Kaufanreiz darstellen. Möglicherweise gestaffelt nach Bedürftigkeit (Kinder, Verdienst, Verkehrsanbindung etc.)

 

Das Geld für die Steuer muss/kann sich (fast) jeder übers Jahr zusammensparen. Das Geld für einen Neuwagen nicht.


07.11.2008 09:32    |    Gas-Veci

Wo bitte soll hier ein Anreiz sein, wir werden mal wieder für blöd gehalten. Wie wäre es, auf Neufahrzeugen bis 20000 Euro 10% Mehrwertsteuer zu erlassen. Hier wurde der Mittelstand sicherlich zu einem Neufahrzeugkauf angeregt werden. Die Geschäftsleute die sowieso alles von der Steuer absetzen können, müssen doch nicht schon wieder belohnt werden.


07.11.2008 09:32    |    sevenof10

Völliger Blödsinn. Für die, die alte Autos fahren und eigentlich ein sauberes benötigten bringt es gar nichts, weil das Problem die Fananzierung des Neuwagens ist. Diejenigen die, vor allem deutsche, Neuwagen kaufen, nehmen es einfach als nettes Zubrot mit. Ausserdem sollte es auch aus Umweltschutzgründen nicht pauschaliert werden, sondern sich an der Gesamtmenge der Abgase orientieren. Wenn z.B. auf einmal Monster wie der Audi Q7, der Porsche Cayenne oder ähnliches steuerfrei sind, ist das schlicht und einfach eine Frechheit und setzt mit Sicherheit die falschen Zeichen.


07.11.2008 09:34    |    HUKoether

Wenn ich mir einen neuen Wagen bauen lasse, verursache ich mehr Umweltbelastung, als wenn ich mein Auto 20 Jahre weiterfahre, und zwar auf Benzin und ohne Kat.

 

Ich fahre allerdings seit 2001 mit Erdgas bzw. mein Dienstwagen seit 2006 mit Autogas. Diese Treibstoffe sind als wesentlich Umweltverträglicher eingestuft, aber da ich ja auch auf Benzin fahren könnte, bekomme ich keine Steuervergünstigung.

 

Diese Maßnahme soll nur den KfZ-Umsatz ankurbeln, damit die arme (dumme) Autoindustrie nicht verhungert.

 

Warum dumm? Weil sie zu blöd sind echte Elektroautos zu bauen! Ein Elekroauto mit einer Reichweite von 60km auf Akku. Die Reichweitenbegrenzung wird durch einen Universalbrenner-Generator aufgehoben, der bei leeren Batterien autom. anspringt und nachläd. Mit diesem System läßt sich ein Treibstoffverbrauch von 1,5 Litern pro 100 km erreichen, bei normaler Karosserieform und normaler Fahrweise. Auch kann das Auto zuHause über Nacht aufgeladen werden und der Generator zu Hause bleiben, wenn man immer nur Kurzstrecken fährt.

 

Ein reines E-Auto (Skoda-Tesla) fährt bei uns im Eichsfeld seit 1994 herum.


07.11.2008 09:35    |    DDF-BK

Yes we can!

Keine neuen Klimaschweine mehr!

Die Produktion muss gestoppt werden.

Wenn wir es nicht selber tun, dann wird uns der "Peak Oil" dazu zwingen.

-> Weltweit steigt der Ölbedarf ungebochen, doch die Reserven gehen unweigerlich zu Ende.

Also kein neuen Verbrenner mehr kaufen.

Und das mit dem Kfz Steuer Erlass ist ohnehin eine Luftnummer.

Die großen fetten Klimaschleudern profitieren davon, ein kleiner Smart spart  gerade mal 40 Euronen. Und wenn in 3 Jahren die E-Antriebe da sind zahlt der kleine Smart plötzlich das x-fache, weil er ja kein Hybrid oder E-Auto ist, sondern ein Klimaschwein. Und die großen fetten werden eine extremen Wertverlust erleiden. Also nur wer darüber nicht nachgedacht hat, wird sich jetzt noch ein nagelneues Klimaschwein kaufen und sich von den Politikern blenden lassen.

So oder so. Die Ära Otto, Diesel und Co. ist aus. Vorbei. Change. YES WE CAN.

Grüße Theo


07.11.2008 09:35    |    TouranFDB

Zwei Jahre Steuerfrei - das reicht bald nur mehr für einmal tanken!

 

Ich fühle mich zwar übergangen, weil ich gerade erst ein Auto gekauft habe. Trotzdem wäre für mich kein Neuwagen drin gewesen, Jahreswagen vom WA ist da schon wesentlich günstiger.

Ich vermute, die Aktion bringt außer Diskussioinen wirklich nichts für die Wirtschaft!


07.11.2008 09:38    |    Fighter1

Es ist ja super, das so etwas immer in Foren diskutiert wird. Aber seien wir doch mal ehrlich, klar haben die meisten von uns diese Regierung gewählt, aber wird es nicht langsam Zeit das der Deutsche mal etwas lauter wird und sich nicht immer in Foren versteckt. Denn solange wir den Mund halten wird die Momentane Situation in Deutschland sich nicht zum positiven verändern.


07.11.2008 09:38    |    Boarderman61

Das ist mal wieder ein Schlag gegen die Umweltpolitik und sind Geschenke an die Besserverdienenden und den eh schon über 50% Neuwagenkäufen der Firmen... !!

Warum schafft es die Regierung nicht die Besteuerung ähnlich des ADAC Vorschlages (nach CO2 Ausstoss) kurzfristig umzusetzen?

Glaube kaum dass diese Massnahme in Deutschland den Neuwagenkauf ankurbelt!!


07.11.2008 09:38    |    detti62

Warum ausgerechnet die Autoindustrie?

Die Konjunkturschwäche erwischt alle. Natürlich die am wenigsten, bei denen die Konjunktur gar nicht erst angekommen ist. Klar, die müssen dann auch nicht unterstützt werden. Ist doch wie immer, die, die soviel haben, dass sie gar nicht mehr wissen, wohin damit, kriegen noch mehr. Bezahlen tuts doch nur wieder der viel zitierte Otto-Normalverbraucher. Also nix neues in Deutschland. Brauchen wir uns nicht aufregen.

 

MfG


07.11.2008 09:39    |    guenni040746

Ich halte von der Regelung nichts. Hier haben die Politiker wieder vom grünen Tisch entschieden, ohne die reale Welt zu berücksichtigen oder auch zu kennen. Der Normalbürger wird sich wegen dem Erlass der Kfz-Steuer auch kein neues Auto leisten können oder wollen. Wer unbedingt ein neues Auto braucht, kauft es ohnehin. Solange die Bundesregierung die Bürger über die Höhe der künftigen Co2-Besteuerung im Unklaren lässt, ist der Steuererlass auch kein Kaufanreiz. Weiß ich, ob ich nicht im Nachhinein genau diese Steuerersparnis wieder abgenommen bekomme bei einer Neuregelung?

Der Bonze, der sich einen teuren Wagen leisten kann, wird sich diesen auch ohne den Steuererlass leisten.


07.11.2008 09:39    |    Jordan420

Hallo Freunde,

wenn man einen Neuwagen kauft verliert man als Wertverlust jaehrlich wenigstens 2000 Euro. Ob man Steuer zahlt oder nicht macht das keinen grossen Unterschied. Darueber hinaus ist der Steuersatz fuer neuen Wagen sowieso nicht viel.

Mit freundlichen Gruessen,

Jordan


07.11.2008 09:40    |    carfan-48

Hallo,

die Einsparung der Kfz.-Steuer beim Kauf eines Neuwagens wird nicht den

erhofften Schub beim Absatz von Neufahrzeugen bringen.

Ich sehe dabei die Relation Anschaffungspreis/Unterhaltskosten einerseits

und Steuerersparnis andererseits. Insbesondere bei Fahrzeugen der Mittel-

klasse u. Oberklasse dürfte der Anreiz gegen Null laufen.

Obendrein ist zu erwarten, daß für den Service dieser "sauberen Neuwagen"

widerum gepfefferte Preise verlangt werden.

Ich kenne viele Leute, die es partout nicht einsehen, weshalb wir hier beinahe

auf Pferdekutschen umsteigen, während die Chinesen jedes Jahr ca. 5 neue

Kohlekraftwerke in Betrieb nehmen.

 

carfan-48


07.11.2008 09:41    |    feuersteini

Kein großer Anreiz und zudem wie dargestellt äußerst ungerecht. Die Steuerbefreiung müßte mit zunehmenden Hubraum deutlich abnehmen. Wer einen großen Q7, Touareg, MB oder was auch immer fährt, dafür 100.000€ und mehr ausgibt, wird doch sicherlich nicht bei den Steuern knausern, oder?!

Stelle aber auch fest, dass zum Beispiel VW beim Familienauto Nr. 1 dem Touran gar keinen Motor mit EURO 5 liefern kann. VW hat die Zeit glatt verschlafen. Also, wie gesagt, wenig Anreiz zum kaufen.


07.11.2008 09:41    |    volker k

Also ich find es eine Bodenlose Frechheit. Das ist so eine Verar s c h e . Habe mich letztes Jahr entschieden einen neuen Firmenwagen zu Kaufen und habe mir dann Ende Dezember 2007 den Caddy Eco Full geholt. Was habe ich dafür vom Staat bekommen? NICHTS! Ich weiß net aber sauberer kann ich leider nicht mehr fahren! Ich für meinen Teil werde auf lange Sicht kein Neufahrzeug mehr kaufen. Wofür denn? Um weiter von der verdammten Politik auf den Arm genommen zu werden?

 

 

Grüße

 

Volker


07.11.2008 09:41    |    Lord-Pendragon

Also ich denke zwar darüber nach demnächst ein Auto zu kaufen, aber 200 oder 300 Euro Steuerersparnis bringen mich nicht dazu unbedingt einen Neuwagen zu kaufen.

Bei dem Preis was ein Neufahrzeug kostet spielt so ein Betrag keine Rolle!!!

Viel Sinnvoller wäre es doch die Konjugtur über andere Maßnahmen anzukurbeln.


07.11.2008 09:41    |    bratislav metulskie

Wie blind muss man denn sein, um zu glauben, dass das die Konjunktur belebt????? Die Gewinne der Automobilhersteller werden ansteigen, daraufhin wird sich das Management eine satte Gehaltserhöhung genehmigen , um dann, als kleinen Bonus sozusagen, ein paar Stellen zu streichen. Das ist mal wieder nur ein weiterer Schritt von Frau Merkel, das Geld von unten nach oben zu verteilen!!


07.11.2008 09:43    |    Pepperduster

Das ist mal wieder der Beweis das Politiker nicht NACDENKEN können und viele wohl in Mathematik in der Schule nicht aufgepasst haben.  HINSETZEN 6


07.11.2008 09:45    |    OpenOS

Hallo Steuerzahler,

 

ich halte von der Regelung gar nix. Kaum ein Normalverdiener wird sich in der heutigen Zeit von 100 - 200€ Steuerersparnis zu einem Neuwagenkauf verleiten lassen, wenn er nicht sicher weiß, dass er Morgen noch Arbeit hat. Somit haben wieder nur diejenigen etwas davon, die eh genug Geld haben oder im Einzelfall die wenigen, die grad gezwungen sind sich ein neues Auto zu kaufen. So ist das Ganze wieder nur ein Beleg dafür, wie weit unsere politische Kaste der Realität des kleinen Mannes schon entrückt ist.

 

Nach meiner Meinung sollte das Geld lieber zielgerichtet für Forschung und Entwicklung in den entsprechenden Bereichen bzw. ganz allgemein für die Bildung ausgegeben werden, um langfristig einen technologischen Vorsprung Deutschlands zu sichern, insofern von dessen Existenz überhaupt noch gesprochen werden kann. Das würde sicherlich nachhaltiger zur Arbeitsplatzsicherung in Deutschland beitragen, als den Superreichen ihre spritfressenden Monsterspielzeuge in Form von Luxus-SUV's zu subventionieren! Zumal die das auch ohne staatliche Hilfe weiterhin tun können und werden.

 

Ein fortgeführtes und sinnvolles Downsizing im automobilen Fahrzeugbau und die damit einhergehende Verbrauchsminimierung führt doch - über das langfristig wesentlich größere Einsparpotential - ganz von selbst zu potentiellen Fahrzeugkäufen, insofern das im Einzelfall finanziell überhaupt möglich ist.

 

Und wer dies aus finanziellen Erwägungen zur Zeit nicht kann, wird es aufgrund einer zeitlich begrenzten Micky-Maus-Ersparnis auch in naher Zukunft nicht können. Das Geld wird dann eher dazu verwendet, die immens gestiegenen Energiekosten abzudecken oder andere offene Verpflichtungen zu begleichen - und nicht dem erhofften Konsum im Binnenmarkt.

 

Am Anfang steht halt immer zuerst der Faktor Arbeit. Und nur wer über einen langfristig sicheren Arbeitsplatz mit entsprechend ausreichender Netto-Entlohnung verfügt, wird überhaupt die Bereitschaft zum Konsum zeigen. Bei allen anderen geht es weit vor dem potentiellen Autokauf immer zuerst um die nackte Existenzsicherung und sonst gar nix...

 

Also Vater Staat - nutze zuerst einmal das gesamte von Lobbyisten geblockte Einsparpotential (s. z.B. Pharma- und Energiewirtschaft), schließe sämtliche Steuerschlupflöcher der Superreichen und nutze dann das Geld dazu, Arbeitsplätze zu schaffen und nachhaltig das Netto vom Brutto in den Taschen der arbeitenden Bevölkerung zu erhöhen. Den Rest macht der Markt dann schon ganz von selbst!


07.11.2008 09:45    |    patsa

Weltfremd und lächerlich!

 

Bevor ich mir einen teuren Neuwagen kaufe um 200 - 300 € Steuern zu sparen, orientiere ich mich lieber auf einen 2-3 Jahre alten Gebrauchten mit Vollausstattung und spare dabei 5stellig zu einem vergleichbaren Neuwagen.


07.11.2008 09:46    |    Mantarati

Tja, das ist mal wieder typisch. Personen mit einer dicken Brieftasche die sich den Luxus eines Neuwagens leisten können, werden durch Kfz-Steuer-Befreiung belohnt, während andere diese subventionieren müssen, da sie sich kein neues Auto leisten können. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass durch diese Maßnahmen mehr kleinere Neuwagen verkauft werden können, die steuerlich aber sowieso nicht viel bringen. Wenn tatsächlich die Wirtschaft angekurbelt werden soll, würde ich mehr Geld in den Straßenbau geben. Und zwar im Westen!!! Denn mittlerweile sind unsere Straßen und Autobahnen in einen katastrophalen Zustand. Aber dann auch gleich richtig: Nicht dass man wie am Kamener Kreuz seit über 3 Jahren!!! eine Baustelle hat.


07.11.2008 09:47    |    Matze76

@DDF-BK

Entwicklung verschlafen? Elektroantrieb / Hybrid?

 

Ich weiß nicht wie sehr du dich mit Motoren auskennst, aber bei den meisten Fahrprofilen bringt der vielgelobte Toyota Prius mit Hybrid keine Vorteile. Da bist du mit einem kleinen Diesel besser bedient.

 

Zum Thema Elektroantrieb --> wo willst du denn die Energie speicher? auf alten NiMh Akkus? moderne LiIo oder LiPoly Akkus gibt es in ausreichender Stückzahl und Größe gerade mal für Handys / MP3 Player / Digicams / Akku Hausgeräte usw. Und wenn man sich die Preise der Originalakkus in der kleinen Ausführung anschaut, will ich gar nicht wissen wie teuer ein so großer Akku wäre, der von der Leistung für ein Auto ausreichen würde (10-20 kW?)

 

Und wenn ich mir die "Diesel Promo Tour" von Audi durch die USA anschaue, wo normale Durchschnittsfahrer mit einem 3.0l Diesel Q7 zwischen ca. 7 Liter / 100 km verbrauchen finde ich das schon bemerkenswert für so ein großes schweres Auto!

 

Man sollte froh sein, dass wir in Deutschland so viele Autobauer haben! Wenn man bedenkt, was da für Arbeitsplätze dran hängen.

 

Viele Grüße

Matze


07.11.2008 09:47    |    MBTester

Hallo,

 

dann muss ich mir wohl so ein Neupannenfahrzeug kaufen,

mich mit den Werkstätten rumärgern,

siehe Ford Focus (Bericht SAT1 Akte..),

habe so ein Fahrzeug (Bj2008 74kW) als Mietwagen gefahren,

bei normaler Fahrweise (Landstraße) 9,5l Super auf 100km.

Da spart man ein paar Euro Steuern und zahlt beim Verbrauch gleich drauf,

Das Fahrzeug hatte Motorruckeln !

Dann auch eher unübersichtliches Heck.

Da fahr ich lieber CLK (100kW) mit 8-9l.


07.11.2008 09:48    |    Willi-20002

<p>Hi</p>

<p>Unsere Politiker gehören doch ganz einfach nur an die Wand gestellt. Sie Lügen und Betrügen wo es nur geht. </p>

<p>Mit jedem neuem Gesetzentwurf tragen sie dazu bei, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnet.</p>

<p>Hier noch eine Gratis Vorhersage. </p>

<p>Neues Bundesland wurde in die USA integriert. Name : DEUTSCHLAND </p>


07.11.2008 09:50    |    Mikebaum

Klar, ich schmeisse sofort 20000 bis 50000 Euro zum Fenster hinaus, damit ich dann 100 bis 1000 Euro sparen kann.

Das eine "Milchmädchenrechnug", zu glauben dass man dabie etwas spart.

Nur wenn man sowieso dringend ein neues Auto kaufen will, ist es eine minimale Ersparnis. Jetzt kann man viel mehr herausholen, wenn man beim Händler gut verhandelt!

Warum überhaupt einen Neuwagen, mit dem riesen Wertverlust? Besonders in der heutigen Zeit, wo man den Wagen nach wenigen Jahren kaum noch zum akzeptablen Preis verkaufen kann. Wegen der ständigen Änderungen (Abgas,...) und dem nur widerwilligen "Nachziehen" der Automobilindustrie, die bereits seit langem bessere, umweltfreundlichere Autos anbieten könnte. Ob man dabei wirklich so viel Profit verlieren würde? Oder mehr verlieren würde, als wenn der Markt jetzt zusammenbricht?


Deine Antwort auf "Kfz-Steuerfrei mit „sauberen Neuwagen“"