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06.11.2008 15:06    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.048)    |   Stichworte: Kfz-Steuer, Neuwagen, Steuer, Umfrage

Steuerbefreiung für "saubere Neuwagen" sinnvoll?

Die Regierung will ein 16-Punkte-Notprogramm beschließen, das die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze sichern und die Konjunktur beleben soll.

 

Geplant ist unter anderem, dass für Neuwagen keine Kfz-Steuer fällig werden soll. In der Presse lässt sich folgendes schon nachlesen:

 

Käufern von Neuwagen wird die Kfz-Steuer zwölf Monate lang erlassen. Beim Kauf eines schadstoffärmeren Autos (Euro-5 und Euro-6), zahlt man 24 Monate lang keine Kfz-Steuer. Erst ab 2011 soll die Steuer von Hubraum auf Schadstoffausstoß umgestellt werden. Die Befreiung soll laut Presse bereits ab November gelten. Diese Regelung ist nicht nur auf Fahrzeuge deutscher Hersteller beschränkt.

 

Für diesen Vorschlag der Regierung gibt es nicht nur Zuspruch. Warum das so ist, sieht man an dem Rechenbeispiel des Bundesgeschäftsführers Deutsche Umwelthilfe (DUH) Jürgen Resch (gelesen im Spiegel):

 

Der Erwerb des spritsparenden Kleinwagens Smart würde mit 40,50 Euro subventioniert, der knapp drei Tonnen schwere Geländewagen Q7 mit 500 PS und 298 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer hingegen mit 1.852,80 Euro.

 

Das heißt, vom Steuernachlass wird wohl nur der Käufer von Neuwagen mit großen Hubraum und hohem Kraftstoffverbrauch profitieren. Statt also den Kauf von Autos mit geringem CO2-Austoß zu fördern, werden die Spritfresser bezuschusst und die Automobilindustrie noch dafür „belohnt“, dass sie den Anschluss an die Entwicklung von kraftstoffarmen Autos verpasst hat.

 

Zudem wirft es die Frage auf, ob man nur deswegen ein neues Auto für mehrere 1000 Euro kaufen will, weil man 100 oder 200 Euro Steurern sparen kann? Wohl kaum! Oder?

 

Wie siehst Du das? Findest Du das Paket der Regierung sinnvoll? Würdest Du Dir unter diesen Gesichtspunkten einen Neuwagen kaufen? Welche Lösung würdest Du bevorzugen?


07.11.2008 09:51    |    Nexia07

Ich halte von der Art der Steuerersparniss überhaupt nichts.

Wieso müssen die älteren Fahrzeuge wieder bluten, nur weil sich nicht alle ein Neufahrzeug leisten können?

Finde das frech, gerade weil die großen Schlitten und Spritfresser belohnt werden, dabei stoßen die ja wohl noch am meisten aus, meistens noch mehr, als eln armes Euro1 Auto was aber weniger Tonnen hat.

Finde das alels nicht fair und deswegen die Kunden zu locken, das kanns nicht sein.

Würden uns auch gerne ein neueres kaufen, aber nur, weil unserer zu klein wird und nicht, weil man sparen kann, denn das Geld für einen Neuwagen haben wir nicht und ob sich das wegen dem bisschen Steuer sparen lohnt, ich weiß nicht,

der Staat soll lieber andere Methoden überlegen wie er sparen kann oder wie er sparsame Autos fördert.

Ich denke und finde, das nach tatsächlichem Farhverhalten berechnet werden sollte, also das solch Messer eingebaut wird und wer nur imemr 100-120 km auf der Autobahn fährt etc. zahlt wneiger Steuern, da er ja weniger auspustet und wer richtig schnell und doll fährt müsste richtig zahlen, da er ja doppelt soviel auspustet, das wäre gerechnet und nicht, was die machen.

Meine Meinung, würde, wenns ginge, dagegen protestieren!!!!


07.11.2008 09:51    |    david62

wer kann sich den heute noch ein neuwagen leisten ? familie ein kind und 1400 euro netto und dann noch 750 miete .

warum sind die überhaupt die mieten so hoch ,wieso ist der verdienst so niedrig und warum machen autokonzerne milliarden gewinne auf des dummens kosten.

gern würde ich mir immer den neusten wagen kaufen.wer fährt schon gerne schrott.

wenn dann noch werksangehörige eines autoherstellers den vollen preis müssen wäre das auch ein bischen gerecht.der staat sollte sich für seine politik schämen.


07.11.2008 09:53    |    jamjam21

Hallo,

 

leider sind die Antworten auf die Umfrage nicht ausreichend,

ich halte schon etwas von dieser Art von Subventionierung,

aber das der Steuererlass so nicht sinnvoll ist wäre gut gewesen,

wieder werden die "großen" und "umweltschädlichen" bevorteilt.

 

Wir haben uns gerade einen T5 mit Gasanlage bestellt und

werden vom Steuererlass wohl auch nicht so viel haben.

 

Grüße aus dem Sauerland

 

jamjam21


07.11.2008 09:55    |    heiland

Ich denke den einzigen denen geholfen wird sind die Autohersteller. Deren Lobby ist so groß, dass sämtliche umweltgerechten Maßnahmen so oder so sofort im Keim (oder im CO2...) erstickt werden.

Die Steuernotfallregelung ist nur eine versteckte Subventionierung.

In meinem Bekanntenkreis (und der ist ziemlich groß) kann keiner auch nur darüber nachdenken sich einen Neuwagen anzuschaffen, das wäre finanziell gar nicht möglich.

Wir sind leider dazu gezwungen, Autos mit Euro2 Norm zu fahren, da ein neues Auto für uns zu teuer ist.

Nur der der sowieso schon so viel Geld hat sich einen Neuwagen zuzulegen wird begünstigt und je größer der Wagen um so mehr Ersparnis...

Für mich hört sich das sehr ungerecht an, da die die nicht in den Genuß der Begünstungen kommen diese aber durch Ihre Steruern (mit)finanzieren.

Das Argument mit den Stellen zählt auch nicht einfach so:

würden die Vorstände nicht nur auf Ihre Rendite (denn darum geht es und nicht um Arbeitsplätze) schauen, sondern ihren sozialen Pflicht (Deutsches Recht!) als Unternehmer nachkommen, wäre es sehr wohl möglich eine gerechte Steuerpolitik zu etablieren.

 

Heiland


07.11.2008 09:56    |    JoJoMS

Ein Anreiz ist es nicht. Da ich aber grad einen Neuwagen bestellt habe, nehme ich die Kfz-Steuererleichterung gerne mit. Ich werde es wohl später wieder draufzahlen, denn ich brauchte ein Nutzfahrzeug und das hat einen Ausstoss von 181 mg CO2. Außerdem werden die ersparten Steuern an anderer Stelle wieder reingeholt und dann zahle ich es auch - oder mehr. Kaufentscheidend war und wäre es auch nicht. Smile ein Erlass der MwSt. beim Fahrzeugkauf - das wäre ein Anreiz. Sowas ist aber wohl unrealistisch. Man muss ja auch sehen, dass andere tragende Wirtschaftzweige gar nicht subventioniert werden, es ist ja nicht so, als ginge es nur der Kfz-Branche schlecht.

 

Die damalige Erhöhung der MwSt. um 3 % hat allerdings auch einen (vorgezogenen) Kaufrausch bzw. Erhöhung der Zulassungszahlen geführt. Bei einem 20TEuro-Auto waren das 600 Euro mehr. Da spielte die Psychologie auch eine große Rolle.

 

Insgesamt ein Tropfen auf den heissen Stein - besser als nicht, aber auch nicht viel mehr.

JoJoMS


07.11.2008 09:57    |    brutehunter

Wenn mir diese Regierung den Neuwagen bezahlt, finde ich das ne gute Sache. Ansonsten können die sich solche Ideen in den A...uspuff schieben. Die wiederlichen Drecksäck´ sollen die Mehrwertsteuer senken.

 

Schwenkt den Hut


07.11.2008 09:59    |    3860ek

Trifft doch nur die die sich einen Neuwagen leisten können und nicht die die überall sparen müssen. Normalbürger werden also nicht entlastet,sondern nur die welche schon ausreichend oder mehr haben.


07.11.2008 10:00    |    110166

Neuwagen? Wozu?

Wegen 200€ Steuerersparnis?

Wegen Co2-Einsparung?

 

Ich fahre meine Autos im Schnitt bis sie 10 Jahre alt sind - wenn sie nicht vorher auseinanderfallen.

Unser Zweitwagen wurde letztes Jahr 2000km bewegt, wenn überhaupt.

Der kommt weg und dafür stelle ich mir einen gar nicht Co2-bewussten 5,7l Oldtimer hin.

Verbraucht auch nicht mehr als SUV & Co. Das konnten wir also vor 30 Jahren schon.

Was gab es alles NICHT vor 30 Jahren? Überall ging es weiter, nur Ölverbrennen haben wir nicht eingestellt.

 

Das Primärfahrzeug fährt auch nicht mehr als 10.000km im Jahr.

Ich spare Co2, in dem ich möglichtst wenig fahre.

 

Was passiert denn mit meinem Zweitwagen?

Die Wahscheinlichkeit ist gross, dass er auf einem anderen Kontinent weiterhin Co2 produziert.

 

Gebt mir eine bezahlbare Alternative zum Verbrennungsmotor und ich bin mit 10.000 weniger produzierten Verbrennungskilometern dabei.


07.11.2008 10:00    |    coolmaster10

Die Steuerersparnis ist doch nur für den , der es sich leisten kann einen Neuwagen zu kaufen. Das Thema passt in das Gesamtbild unserer politischen Zeit " den Wohlstand " zu erhalten. Mit allem was auch immer gemacht wird, findet eine Umschichtung statt. Wie sagte Herr Sodann: "Weil ich arm bin bist du reich". Genau dies ist bezeichnend für unsere Zeit.

MfG.

Hubert


07.11.2008 10:00    |    b12-uwe

Wenn ich mir einen Neuen kaufen würde, hätte ich die ersten 2 Jahre ca. 720 Euro an Steuern gespart.Allerdings wären dann ca. 30000 EURO für den Neuwagen fällig. Da mein 124er Mercedes noch richtig gut in Schuß ist und die nächsten Jahre halten wird, bleib ich lieber bei dem.Sind für mich 30000 Euro gespart. Rechnet man den Wertverlusst - des Neuen Wagens - innerhalb der nächsten 2 Jahre, au weia !! Zwecks Umwelt mach ich mir keinen Kopf, der Verbrauch meines Autos, liegt um die 6,5 Liter Diesel auf 100 KM. Es geht nämlich nicht nur um Schadstoffausstoss, sondern um immer knapper werdende Ölreserven. Ob ich meine alte Kiste betanke, oder einen Neuen Wagen betanke, beide brauchen den gleichen Kraftstoff und der ist in der Herstellung identisch. Wenn ich mir den Verbrauch der Oberklasse Kisten anschaue, lach ich mich kaputt. Da sind Verbräuche jenseits der 15 Liter !!!!!! normal. Noch einen Satz zum Schadstoffausstoss: Auch bei "Sauberen Autos" kommen Schadstoffe aus dem Auspuff, ist so bei einer Verbrennung.Und umso mehr Verbrennt, umso höher die Schadstoffkonzentration. Wer auf Grund der lächerlichen Steuerersparnss einen Neuwagen kaufen will, der soll das tun. Wird zwar der Umwelt nichts bringen, aber die Wirtschaft wird angekurbelt !!

Ich fahr meinen "Made in Germany" 124er Mercedes weiterhin und brauch mir keine Kopfschmerzen wegen der Kreditrate zu machen. Alt, gut UND bezahlt !!!

Schönes WE !!


07.11.2008 10:02    |    Thomas1000

Wer hat noch Geld? Nur die dicken Bonzen, brauchen die eine Steuerbefreiung? Ottonormalverbraucher kauft Gebrauchtwagen, da sollte mal was passieren in Sachen Steuer! Aber Vater Staat weiß genau wo er am wenigsten Verluste macht! würde er die Steuer für alle gebrauchten Kfz senken bzw. abschaffen, wären die Kassen recht schnell leer!


07.11.2008 10:02    |    Opel72

Ich finde die Steuerersparnis gut. Ob Tropfen auf den heißen Stein oder nicht. Der Staat hat sich einmal durchgerungen dem Bürger etwas zu schenken. Was mich an der Sache ärgert ist das nur Neuwagen von der Regelung profitieren. Was wenn jemand schon ein Fahrzeug nach EURO 5 hat? Oder viele Fahrzeuge wahrscheinlich mit EURO 5 eingestuft werden könnten. Der Unterschied beim Benziner zwischen EURO 4 und 5 erscheint nicht so groß.

 

www.de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm


07.11.2008 10:03    |    zippolein

Hallo,

 

Schwachsinn, was unsere Politiker da treiben. Ich habe meinen heiß geliebten 7 jahren alten Audi Allroad Quattro vor 11 Monaten abgegeben weil es Bauart bedingt keinen Rußfilter gibt. Warum habe ich ihn abgegeben, weil ich die grüne Plakete nicht bekommen konnte. Es war also damals eine Frage der Zeit, wann ich nicht mehr in die Städte rein komme. Habe mir eine neue C-Klasse gekauft. Jetzt hört man kaum noch etwas von dieser Verordnung.

 

Fazit, ich habe wegen einer "Luftblase" mir viel zu früh eine neues Auto gekauft und viel Geld verloren. Mein alter Audi fährt jetzt in Belgien und verpestet da die Luft. Ich sehe es kommen, meine "C" Klasse ist in 2 Jahren wieder ein "Stinker".

 

Guide Westerwelle, bringt es auf den Punkt. KFZ-Steuer weg, alles auf den Benzinpreis, was gerechteres gibt es nicht.


07.11.2008 10:04    |    wolfgang362

Moin auch,

 

meine "Neuwagen" sind vor mindestens 10 Jahren erstmals auf die Straße gekommen. Erst wenn die Regierung die Differenz zu den Kosten eines heutigen Modells übernehmen würde, könnte ich mir einen Wechsel überhaupt leisten. Bei sich weiter öffnender Schere zwischen Einkommenssenkung und Kostensteigerung ist für mich demnächst das Ende der Fahnenstange erreicht und ich werde Fußgänger. Wie schon geschrieben wurde: die Leute mit Geld bekommen noch welches hinterhergeschmissen, wer knapp bei Kasse ist, wird bestraft. Andererseits: wer als Privatier alle drei Jahre einen Neuwagen kauft, hat zuviel Geld und braucht keine Subventionen.

 

Wolfgang


07.11.2008 10:04    |    epp4

Ich finde es auch eine Schnapsidee, mit der man nur den Spritfressern noch das Geld hinten reinschiebt. Als ob irgendjemand ernsthaft aufgrund der Steuerfreiheit ein Auto kauft oder nicht. Wenn überhaupt, hätte man es schon degressiv machen müssen, d.h. je geringer der Hubraum, umso länger die Steuerbefreiung. Aber da würde man ja die "falsche" Klientel bedienen. Ich warte nur noch darauf, dass ein Politiker den folgenden Kommentar bringt: "Die kleineren Autos brauchen deshalb nicht besser gestellt werden, weil der Halter ja bereits durch den geringeren Verbrauch günstiger fährt".


07.11.2008 10:05    |    Rumgleiter

Mir könnte es ja recht sein, weil es mir wirtschatlich verhältnismäßig gut geht, und ich mir einen Neuwagen leisten könnte. Was aber mit all den armen Säcken, die das Geld nicht mit dem Schaufelbagger nach Hause schleppen müssen? Vor zehn Jahren hätte ich noch gesagt, 90%, was arbeitslos rumoxidieren tut, ist selber schuld und will einfach nicht. Heute aber sieht es so aus, dass ja selbst die, die arbeiten gehen und Geld redlich verdienen, können sich vieles sowieso nicht mehr leisten (und wehe, es kommt aufgrund der kartellblinden Energiepreispolitik mal wieder ein harter Winter!!!), und schon gar keinen Neuwagen. Wie sagt H. Ford: irgendwann wird man merken, das Autos keine Autos kaufen können, sinngemäß übertragen also, dass dieses erneute Ding der Unmöglichkeit von unserer Finanzregierung m.E. wieder mal nur aggressiv macht, und an der Wirklichkeit vorbei gedacht ist. Um dort helfen zu können, wo es notwendig ist, sollte man vielleicht Prämien zahlen, wenn ein Altauto bei Neukauf eines Autos verschrottet wird. So könnte es vielleicht ein bisschen Sinn machen, wobei die Frage immer noch da ist, wo für Viele Alt- und Ältestwagenfahrer überhaupt das Geld für was Neues herkommen soll, aus der Energiepreispolitik oder von den Mindestlöhnen oder etwa aus den wieder mal kartellblinden Krankenkassenbeitragsangleichungen ohne Krankenkassen-Zusammenlegungsverpflichtung? Aber, kann mir ja schnuppe sein, mir geht`s ja gut.... es kotzt mich einfach nur an!

 

Ach ja, und wer mir jetzt sagt, es ginge um die arme Umwelt, der sollte sich die Gesamt-Umweltbilanz eines Autos ansehen, was also alles verbraucht wird, um überhaupt ein neues Auto herzustellen, und es nach dem Leben wieder in seine Bestandteile zu zersetzen. Derjenige sollte nicht ansatzweise überhaupt an einen Neukauf denken.

 

Gruß rumgleiter, der eigentlich solche Abstimmungen äußerst selten mitmacht, und schon gar keine Kommentare dazu schreibt.


07.11.2008 10:07    |    Hellraiser 406

Die schwachsinnigste Idee welche jemals umgesetzt wurde!!!!!!!

im Schnitt 200€-300€ Steuererlass ist doch bitte für niemenden ein Kriterium für einen Neuwagenkauf!?

"Ich will mir eigentlich kein Neuwagen kaufen, aber jetzt wo ich innerhalb von 2 Jahren 200-300€ spare, schlage ich natürlich zu..." Sowas bescheuertes habe ich wirklich noch nie gehört. Aufschwung = 0!!!!!!!!!!

Diese Aktion auf mindestens 5 Jahre erweitern und die Sache könnte etwas, aber auch nicht viel, bewirken.

Für den, welcher über den Kauf eines Smart nachdenkt ist die Ersparnis einfach viel zu gering.

Demjenigen, der sich nen Q7 kaufen will, ist die Steuer sowieso scheißegel...

Dieses Idee ist eine absolute Verarschung und ich kann nicht einen positiven bzw. vor allem sinnvollen Aspekt daran finden.


07.11.2008 10:08    |    Audi 80 GTE Bj 76

Wie schon fast alle es richtig sehn, werden die belohnt die eh schon genug Geld haben und die die den Euro zwei mal umdrehen bekommen mit einer Erhöhung eins aufs Dach. Somit wird mal wieder nur erreicht das der abstand zwischen Reich und Arm vergrößert wird denn die Mittelklasse wirds eh bald nicht mehr geben. Ich kann aus finanziellen Gründen kein neues Auto fahren und muß mich mit meinem allten der Euro 2 hat begnügen ( Damals wurde dieses Auto als Schadstoffarm gelobt und heute als Umweltschädlich beschimft ) Und sollte wirklich ein WUNDER geschehen und jeder hier in Deutschland fährt ein neues Auto würde es der Umwelt auch nichts nützen denn das was hier an Umweltfreundlich?? erreicht werden sollte wird durch die Industrie ( auch andere Länder ) von vornhherein zu nichte gemacht. Der Beitrag ( Neues Auto ) ist ein Tropfen auf einem heisen Stein.


07.11.2008 10:09    |    morti850tdi

Wer kann sich denn schon heute noch ein neues Auto leisten? Privatleute ja wohl kaum noch, es sei denn sie haben wesentlich mehr als der Durchschnitt zur Verfügung.

Und diejenigen sind auf eine Befreiung von wenigen Hundert Euro ja wohl kaum angewiesen. Es läuft also wieder einmal auf eine Begünstigung der (Viel-) Besserverdienenden hinaus. Einen Anreiz, einen Neuwagen zu Kaufen, wird mit der temporären Steuerbefreiung von 1-2 Jahren mitnichten geschaffen. Da müsste man schon eine Null dranhängen und sagen 10 Jahre frei, das wäre vielleicht schon eher ein Anreiz.


07.11.2008 10:09    |    Harmon

Das ist wieder einmal typisch für unsere Regierung. Dem zum Sparen gezwungenem normalem Bürger wird so nicht im Geringsten geholfen. Der kauft, wenn überhaupt möglich, einen 1-2 Jahreswagen, weil der Spareffekt hier bei einigen tausend Euro liegt.


07.11.2008 10:09    |    Izzmir

Dagegen! Die sollen lieber das französische Modell übernehmen und nach Co2-Ausstoß besteuern! Q7-Fahrer sollen blechen, den stört das bissel Steuer doch auch gar nicht im Gegensatz zu Hyundai Getz fahrern!

 

zudem ist mir völlig Schleierhaft wie die mit den paar Kröten Erlass die Neuwagenverkäufe signifikant erhöhen wollen! Zudem wollen das die Länder ja auch gar nicht.

 

Ach Deutschland, wo soll das nur hinführen?

 

Ich bin für Einfuhrzölle auf asiatische Produkte :D


07.11.2008 10:10    |    Balze

Guten Tag!

 

Zwei Dinge die mir unangenehm auffallen:

 

1. Ist es der Politik, leider wieder einmal (...und ich wünschte wirklich, es wäre anders!) nicht gelungen das Geld, dass ihnen anvertraut ist, um uns allen zu nützen, sinnvoll einzusetzen! Es ist weder gelungen, dieses "Geschenk" bei der Zielgruppe vernünftig "zu verkaufen", so dass es auch Wirkung erzielt (siehe Umfrageergebnis und subjektivem Selbstempfinden). Noch kann ich einen echten Anreiz erkennen (Subvention liegt bei ca. 1 % vom Kaufpreis bei Kleinstwagen), gerade jetzt sein Geld für einen Neuwagen auszugeben, obwohl die Anschaffung nicht geplant war. Aber genau das sollte doch das Ziel dieser Aktion sein.

 

2.Statt die reinen Verbrennungsmotorenfahrzeuge weiter zum Schaden aller (außer der Mineralölwirtschaft) zu subventionieren, sollte unser aller Geld besser dazu verwendet werden, die in den Schubladen der Konzerne liegenden Projekte (einige nahezu Produktionsreif) für Hybrid/Elektro/Wasserstoffkonzepte endlich auf den willigen Markt zu bringen. Innovative Antriebskonzepte mit Zukunft und ohne Abhängigkeit vom Ölpreis, DASS wäre ein Anreiz ein neues Fahrzeug zu erwerben! Und nicht nur für mich....denke ich!

 

Schönen Tag noch!

Balze


07.11.2008 10:10    |    chripa

Bei dem Zustand unserer Staßen in Dresden und Sachsen sollte man eigentlich noch etwas herausbekommen.

Die Reparatur der Achsschenkel und Radlager sollte der Freistaat übernehmen.

Ansonsten ein untauglicher Versuch. Chripa


07.11.2008 10:11    |    Sci661

das bevorteilt nur wieder die reichen....

 

der kleine mann der sich nen neuen kleinwagen gerade mal so kaufen kann spart dann für 2 jahre für seine 1,4 liter hubraum mit euro 4 norm .. keine ahnung 60 euro pro jahr (fiktiver wert - hab keien ahnugn im moment).... super ersparniss von 120 euro ... die kann sich der kleine mann auch gerade so noch auf 2 jahre leisten .... wenn er gerade 15T euro für seinen Polo ausgegeben hat.

 

Die "reichen" die eh alle jahre sich neue Nobelkarossen mit 5 Liter V8 kaufen sparen da deutlich mehr obwohl es sie eigentlich garnicht interessieren würde wieviel steuern die spritschleuder und umweltbelaster kosten. die zahlen dann eben keien KFZ steuer mehr wenn sie sich alle 2 jahre nen neues auto kaufen .... toller plan !


07.11.2008 10:11    |    Polo6NFDTCiV

Der Steuervorteil ist doch nur vorrübergehend, denkt mal an Zeit der Einführung der Kats, 13,20DM je 100cm³ waren es nach Stuerbefreuung nach Anschaffung oder Umrüstung, heute kann sich kaum noch die Steuer für EURO1 Fahrzeuge leisten, macht Euch keine Illusionen, der Bund verschenkt nichts, der Wucherzins auf "geschenktes Geld" kommt später...


07.11.2008 10:12    |    mosscha

So ein Schwachsinn!

Warum wird die KFZ-Steuer nicht endlich ganz abgeschafft und komplett auf den Sprit umgelegt.

Denn es ist doch umweltfreundlicher, mit einer 20 l fressenden alten Schleuder im Jahr 3.000 km zu fahren als 30.000 km mit einem Neufahrzeug. Vielfahrer entscheiden sich dann von sich aus für ein geeignetes Fahrzeug. Und die Oma kann ihren älteren Kleinwagen noch ein bißchen fahren und wird nicht mit Entscheidungen zum Neufahrzeugkauf gequält.

Technologische Vorgaben seitens der Gesetzgebung (Schadstoffausstoß, Verbrauch ...) bei Neuwagen werden jetzt schon gemacht und können auch zielorientiert eingesetzt werden.

Alle wären glücklich (mehr oder weniger)!!


07.11.2008 10:13    |    Taiki

Also wer einen Q7 oder ähnliche Autos (bezogen auf die Preisklasse) kauft wird wohl kaum oder gar nicht den Kauf nicht von der Steuerersparnis abhängig machen. Nicht das diesem Personenkreis Geld egal ist nein, Sie nehmen diesen Bonus gerne mit aber werden bestimmt nicht davon beeinflusst vorzeitig zu kaufen.

 

Und für die Käufergruppe der günstigen Autos bleibt leider nicht viel übrig von diesem Steuergeschenk. Letztendlich finde ich es nicht wirklich durchdacht die Umwelt hat nicht viel davon da es nur Neuwagen betrifft und keine Nach- Umrüstung. Die Wirtschaft wird auch nicht so stark profitieren da in erster Linie finanziell gutgestellte oder ehr was den Autokauf betrifft unabhängige einen "Zuschuss" erhalten.


07.11.2008 10:13    |    frank_oliver

Das ist mal wieder reine Steuergelder Verschwendung, und bringt leider außer ein paar Tankfüllungen für Hubraumstarke SUVs gar nichts. Aber eine Umstellung auf Steuerbefreiung auf den Schadstoffausstoss kann sich die Regierung gar nicht leisten, da würde man hauptsächlich ausländische Autos subventionieren, weil die deutschen Hersteller es komplett verpennt haben was sparsames zu entwickeln.

Man schiebt es mal wieder der falschen Seite in den Allerwertesten, und der Rest geht leer aus. Aber wer die Diskusionen in letzter Zeit verfolgt weiß ja auch, daß sich Leistung lohnen muss. Die Leute die 10-12 Stunden am Tag keulen, leisten halt nichts oder einfach nur wertlose Arbeit. Warum soll man die belohnen?

Hat eigentlich Jemand in letzter Zeit Neuvorstellungen von deutschen Herstellern gesehn die sparsamer sind? Mir sind keine bekannt.

Und bei den schlechten Verkaufszahlen, kann wohl jeder beim Händler mehr Rabbat raushandeln, als er hier zurück bekommt.

 

Was ich so mitbekomme fehlt den Leuten schlicht das Geld für neue Autos und zwar ein paar Tausend Euro, und keine Hundert die man evtl. spart. Aber diese Regierung hat außer Steuer und Abgabenerhöhung bis jetzt auch nicht viel vollbracht. Die 19% Mehrwertsteuer wären viel mehr diskussionswürdig...3% oder 4% weniger für Neuwagen unter 120mg z.B.

 

Aber damit hätten wir ja schon wieder ausländische Autos gefördert...

 

Und der Staat subventioniert ja schon die Dienstwagen (sonst würden möglich noch weniger deutsche Premiumfahrzeuge verkauft) und wir bezahlen das schön von unseren Steuern...was man da sparen könnte!!


07.11.2008 10:13    |    dosig

die paar Hundert Euro sind für mich kein Anreiz ein neues Auto zu kaufen.


07.11.2008 10:14    |    C70Cabrio

Totaler Schwachsinn.

 

Ich geh gleich los und kauf mir ein Auto für ca. 25.000 € damit ich ca. 350 € sparen kann - selten so gelacht.

 

Und bei einem Smart sind es ca. 120€ - wow!

 

 

PS: Wenn ich eine Pizzeria hätte die nicht läuft - würde ich die Bundesregierung zwingen das die Pizzen mit 2€ subventioniert werden müssen. :-)


07.11.2008 10:15    |    Izzmir

"Innovative Antriebskonzepte mit Zukunft und ohne Abhängigkeit vom Ölpreis"

 

das ist doch gar nicht gewollt! Wo sollen den die Verluste durch die geringeren Mineralölsteuern dann herkommen?? Zudem stecken doch die Scheichs überall drin. Ich hoffe nur es lassen sich nicht alle jüngst vorgestellten Konzepte und Start up Firmen platt machen! Dann müssen nämlich die Großen nachziehen!

 

Ich könnte nur lachen über GM! Die hatten schon vor rund 10 Jahren ein super Elektroauto mit dem EV1 und nun stecken sie in der größten Kriese aller Zeiten ...


07.11.2008 10:15    |    Owlmirror

Derartige Subventionen bringen nichts, denn profitieren tun davon nur die Reichen. Wenn sich jemand einen Kleinwagen kauft (nur hier wäre sowas theoretisch sinnvoll), kommt es auf die 200€ nicht mehr an. Und diejenigen, die sich ein großes Auto kaufen und dadurch von den Steuern profitieren, können die Steuern zahlen, ohne finanziell auszubluten.

Besser wäre es, die Abgasreinigungsinvestitionen für Altfahrzeuge zu finanzieren. Das bringt der Umwelt mehr.


07.11.2008 10:15    |    doncrawalo

na super !

da sind die leute, die sich gerade ein neues auto gekauft haben, mal wieder in den A**** gef**** !!

ob das Steuerpaket ein Kaufanreiz ist sei dahingestellt.

die holen sich dann doch garantiert die Kohle wieder über die Mineralölsteuer rein.

ich finde, dass das mal wieder so eine "ich blende mal wieder die Bürger mit faulen versprechen - verarsche" !!!

 

LIEBE REGIERUNG: GLAUBT IHR WIRKLICH, DASS DIE BÜRGER DIESES LANDES SO BLÖDE SIND, UM AUF SO EINEN FAULEN TRICK REINZUFALLEN ???

IHR SITZT AUF EURE FETTEN ÄRSCHE, SCHNIPST MIT DEN DAUMEN UND KILLT DIE STEUER FÜR 2 JAHRE BEI "NEUWAGEN". DENKT IHR ECHT, DASS IHR DAMIT DIE WIRTSCHAFT WIEDER FLOTT BEKOMMT? MACHT DOCH ENDLICH MAL WAS FÜR EUER VERDAMMTES GELD UND SUCHT NACH RICHTIGEN LÖSUNGEN !!!


07.11.2008 10:15    |    DschiPi

Wird Talfahrt nicht stoppen

 

Schon wieder wird die Milchkuh der Nation, der Mittelstand samt Geringverdiener steuerlich benachteiligt. Nach dreiprozentiger Mehrwertsteuererhöhung zulasten der Bevölkerungsmehrheit folgt jetzt eine Steuerbefreiung für alle Neuwagenkäufe. Bei PS-Boliden lohnt die Summe, doch bei Mittel- und Kleinwagen beträgt die Entlastung etwa 100 Euro im Jahr. Beim Preis eines Autos ist das lächerlich.

Auch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm einschließlich der Erhöhung der Absetzbarkeit für Handwerkerleistungen greift nicht in die Breite, sondern fördert eine Minorität an Wohlhabenden. Die explodierten Rohstoffpreise haben schon längst dafür gesorgt, dass der Durchschnittsbürger sein Erspartes ins tägliche Leben statt in Anschaffungen stecken muss und wo nichts mehr für Investitionen übrig ist, gibt’s logischerweise keine Förderung.

 

Deshalb verfolgt die offensichtlich neoliberale Berliner CDU-SPD-Koalition auch nicht mehr die steuerliche Absetzbarkeit der gesetzlichen Krankenkassen. Nicht zuletzt – auch bei den zu erwartenden Kostensteigerungen ab 2009 durch den Gesundheitsfond – würde dabei eine für die Allgemeinheit bemerkbare Steuerminderung zu erwarten sein.

 

Das neueste 15-Milliarden-Konjunkturprogramm wird die stetige Talfahrt im Einzelhandel und dem Autoinlandsmarkt nicht stoppen, sondern beschleunigen. Wer dauernd vielen nimmt und wenigen gibt, vernichtet die wichtigste Innlandskaufkraft, die der deutschen Bevölkerungsmehrheit. Doch auch diese Finanzblase wird bald Platzen. Das Ende der Fahnenstange ist deutlich bemerkbar erreicht, denn: Die Kuh ist geschlachtet und Milch gibt’s nur noch Reste.


07.11.2008 10:16    |    audi-s6plus

Dieseses Konjunkturspritzchen kann nicht's bringen.

Es sollte den "Deutschen" Autoherstellern helfen, die Produktion zu halten

und keine oder weniger Arbeitsplätze abzubauen.

Das kann nicht funktionieren weil:

1. der grösste Absatzeinbruch Deutscher Hersteller in Amerika passiert

2. die paar € (ca. 2%) vom Neuwagenpreis untergehen, wenn ich 20 % runterhandeln kann

3. Es werden auch Japaner,Franzosen,Italiener u.s.w mit Deutschen Steuergeldern     subventioniert.

Das ist die gleiche Augenwischerei wie der Klimaschutz.

Das ist nur ein Mittel, den Bürgern die Kohle(die sie nicht haben) aus den Taschen zu ziehen

um die Wirschaft zu beleben damit sich Merkel un Co positiv in den Geschichtsbüchen finden.

Die, welche die Umwelt wirklich belasten (Braunkohlekraftwerke) kriegen ohne Filterauflagen

Baugenehmigungen (z.Zt >10) damit die Stromriesen noch mehr Gewinn machen.

Egal, was wir machen - das Klima ändert sich - auch wenn wir alle Autos einstampfen

und Rad fahren (was die Grünen vor 20 Jahren versprachen - heute lässt sich Joschka mit'nem

12 Zylinder fahren - der zahlt's ja nicht).

Audi-S 6 Plus

357g/100km Co2 - und ich bin stolz darauf


07.11.2008 10:18    |    pinguido

...bei meinem fahrzeug,wie schon in einem kommentar erwähnt, ca.130,- € sparen wow, eine menge kohle gespart, geh gleich los und kauf 2 neuwagen da spare ich doppelt.......alles firlefanz...hab ja sowieso kein geld für neuwagen, fahre seit eh und jeh gebrauchtwagen in diesem sinne schönes we....


07.11.2008 10:19    |    golf 5 vari

Das ist mal wieder typisch, wer´s hat bekommt´s noch zusätzlich in den allerwertesten geblasen und wer´s nicht hat muss weiter abdrücken.

 

Die Kfz-Steuer soll doch zum erhalt von Straßen und Neubau verwendet werden und begründen, oder?

 

Beispiel 1: Der Vertreter /Aussendienstler fährt seine 100.000 km im Jahr mit seinem neuen A6 TDi (steuerfrei)

 

 

 

Beispiel 2:Oma von nebenan hat Ihren alten Ford Granada 2,8l fährt nur zum einkaufen und Kaffekränzchen 2000 km im Jahr (€ 428,40 Steuern)

 

 

 

Beispiel 3: Ich habe einen Mondeo 2,5l Bj 95 denn ich für den Alltag und Familie nutze, fahre ca. 15000 km im Jahr (€ 190 Steuern)

 

Als Alfa Fan habe ich als Hobby einen 164 V6 3.0 den ich nur bei gutem Wetter am Wochenende fahre, ca.5000km im Jahr (€459,00 Steuern)

 

 

 

Fazit: Ich und Oma von nebenan zahlen € 1077,40 Steuern im Jahr bei einer km Leistung von 22.000 km, während der Vertreter das 5 fache unterwegs ist und nichts zahlt. Wer ist den heute noch in der Lage ein neues Auto zu kaufen ? Ganz speziell Familien .

 

Ist das gerecht?

 

 

 

Die Lösung :

 

Man addiere alle Einkünfte über Kfz-Steuer und dividiere durch getankte Liter Treibstoff in Deutschland pro Jahr. Dieses Ergebnis ist die Erhöhung des Treibstoffs pro Liter. das wären dann ca. 5 ct. dann zahlt jeder seine Kfz Steuer nach gefahrenen km. Und als Nebeneffekt zahlen auch alle die, die nicht aus Deutschland kommen und hier nur durch fahren.

 

dieser Kommentar trift den nagel auf dem Kopf ;oder seit ihr nicht Dermeinung!!


07.11.2008 10:20    |    Rolly123

Die Unsicherheit, ob Verbrennungsmotoren in naher Zukunft überhaupt noch etwas wert sind, weil alternative (billige) Kraftstoffe genutzt werden können, spielt mit Sicherheit auch eine sehr große Rolle! Bis vor ca. 3Jahren existierte doch bereits eine Steuerbefreiung für Neufahrzeuge. Ich habe überhaupt den Eindruck, dass ohne Verstand an den verschiedensten wirtschaftspolitischen Schrauben gedreht wird und bezweifele, dass die paar Euro Ersparnis ein Anreiz wären zum Kauf eines Neuwagens. Solange mein Auto fährt (auf LPG umgerüstet) warte ich brav bzw. würde mir kein teures, neues Auto kaufen.


07.11.2008 10:20    |    TuWo

Die Lobbyisten haben wieder mal ganze Arbeit geleistet und unsere traurigen Gestalten in Berlin sind wieder mal in die Knie gegangen. Natürlich nimmt die Steuerersparnis jeder gerne mit, aber sie kaum jemand dazu bringen einen Auto zu kaufen, das er sonst nicht gekauft hätte. Wieder mal werden Steuergelder hirnlos vergeudet. Wer 100.000 € für einen Q7 ausgibt, für den ist die Ersparnis kein Anreiz und der Kleinwagenkäufer kauft den Wagen ebenfalls sowieso oder eben nicht, aber die max. 100 € sind sicher kein Anreiz. Viel sinnvoller wäre es kleineren und mittelständischen Betrieben zu helfen, z.B. mit Darlehen, da hier viele nur deshalb Existenzprobleme haben, weil sie von den Banken kein Geld mehr bekommen - die verzocken es lieber, macht merh Spaß.

Euer

TuWo


07.11.2008 10:20    |    kombibomber

Ich finde der Anreiz ist nicht groß genug !

In meinem Fall könnte ich nur 242,00 Euro in 2 Jahren sparen , muss dafür aber ca. 30000,00 Euro ausgeben !!! Ha Ha Ha , dass ist dann vielleicht eine Monatsrate für den Neuwagen.

Gruß Kombibomber


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