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30.07.2023 15:13    |    jennss    |    Kommentare (257)

225xe Hybrid225xe Hybrid

Mal angenommen, es war wirklich ein Akku, der den Brand auf der Autofähre bei Ameland ausgelöst hat. Es ist zwar aktuell nur eine Vermutung, aber möglich. Welche Konsequenzen könnte das haben?

 

- Verbot von E-Autos, Mild- und PlugIn-Hybriden auf Autofähren? Da Hybride ja deutlich mehr brandgefährdet sind als reine E-Autos, könnte man es auch zunächst bei einem Hybrid-Verbot belassen. Laut verschiedener Auswertungen sind Hybride mit der Kombination aus Verbrenner und Akku wesentlich kritischer als reine E-Autos. Beispiel die Auswertung einer Versicherung:

https://www.golem.de/.../...aeufiger-als-elektroautos-2202-162964.html

Zitat:

Pro 100.000 verkauften Fahrzeugen sind Hybridautos in 3.475 Brände verwickelt, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor brannten immerhin in 1.530 Fällen von 100.000 Verkäufen. Bei Elektroautos sind es 25 von 100.000 verkauften Fahrzeugen. Für die Studie wurden laut AutoinsuranceEZ die Zahlen für das Jahr 2021 ausgewertet.

 

Die Gesamtzahlen, die ebenfalls in der Studie veröffentlicht wurden, sind angesichts der ungleichen Verteilung der Antriebsarten eher Randnotizen. In den USA kam es zu 199.533 Bränden bei Verbrennern, bei Hybriden waren es 16.051. Dagegen ist die Zahl von 52 Elektroautobränden sehr gering, doch davon gibt es auch deutlich weniger. Zudem ist die Studie natürlich eine Momentaufnahme eines einzigen Jahres.

Es gibt noch mehr Auswertungen, die ähnliche Ergebnisse haben, z.B.:

 

Zitat:

Daten der US-Verkehrswacht und schwedischer Aufsichtsbehörden würden zeigen, dass E-Autos 25 Mal seltener Feuer fangen.

Hybride mit Lithium-Ionen Akkus sind z.B. die eTSIs von VW im Golf etc. Davon gibt es bei Verbrennern schon sehr viele Modelle bei vielen Herstellern, sind ja quasi schon der neue Standard bei Verbrennern. Bei Mercedes sind fast alle Modelle mit Lithium-Ionen-Akku und E-Motoren (Mild- oder PlugIn-Hybride) ausgestattet. Fähren dürften dann nur noch reine Verbrenner transportieren, keine Hybride mehr, egal, ob PlugIn oder Mild. Anders sind die Toyota Vollhybride, da sie einen anderen Akkutyp haben (NiMH). Der ist wohl ohne Risiko, wenn ich mich nicht irre. Ein aktueller Prius hat aber auch NMC-Akkus (PlugIn-Hybrid).

 

- Transport von E-Autos und Hybriden nur, wenn sie einen LFP-Akku oder Feststoff-Akku haben, da nicht oder sehr viel weniger brandgefährdet, z.B. im Tesla Model 3 Standard oder im Volvo EX30 Standard oder bei BYD. Gibt sicher noch mehr E-Autos mit den kobaltfreien LFP-Akkus.

 

- Fähren anders bauen, um im Brandfall besser löschen zu können.

 

- Härtere Prüfungen für NMC-Akkus bzgl. Qualität/Produktionsfehler. (wobei ich nicht weiß, wie die Hersteller aktuell prüfen)

 

Welche Punkte fallen euch noch ein? Eigentlich halte ich die Diskussion aktuell für etwas übertrieben, da auch NMC-Akkus qualitativ i.A. schon sehr gut sind, aber man muss doch mal mögliche Konsequenzen durchdenken. Der Fall vom Chevrolet Bolt/Opel Ampera-e (2017 bis 2019) und Samsung Note 7 zeigte, dass Fehler möglich sind, wie auch immer die entstanden sind.

j.

 

PS: Hier noch etwas zu spontanen Selbstentzündungen:

https://www.wiwo.de/.../24457024-3.html

 

Zitat:

„Es gibt, wenn auch sehr selten, auch Spontanbrände“, sagt Winter. Die gibt es auch bei Benzinern und Dieseln. Fast immer sind sie auf Produktionsfehler der Hersteller zurückzuführen, wenn eine Ursache ermittelt werden kann.

PPS:

Das Gerücht, dass es ein Elektroauto gewesen sein sollte, stammt von einem Mitarbeiter der Küstenwache. Um zu sagen, ob es wirklich ein bestimmtes Auto war, von dem zuerst der Brand ausgingen, müsste er im richtigen Moment in der Halle gewesen sein. Und er müsste sich recht gut auskennen mit den Fahrzeugen. Man kann nämlich nicht so leicht unterscheiden ob es z.B. ein BMW i4 ist oder ein 420i und er müsste auch unterscheiden können mit Hybriden. Das ist ja ein großer Unterschied, ob es ein Hybrid oder ein Elektroauto war.

Es ist wohl wahrscheinlich, dass die Elektroautos nicht alle zusammen gestanden haben, sondern im Kreis ihrer Marken mit den Verbrennern standen.

 

In welcher Situation kommt eigentlich ein Mitarbeiter der Küstenwache in den Frachtraum? Wenn er wegen eines Brandes gerufen wurde? Kann man dann den noch sagen, welches Auto es war? Da müsste doch einige Zeit vergangen sein bis er dort unten ist.

 

PPPS: Es würde mich mal interessieren, wie viel Prozent der Leute, die jetzt ein E-Auto verteufeln, zu Hause in der Wohnung ein E-Bike stehen haben. Sollte ein E-Bike-Akku in der Wohnung brennen, dürfte das wohl noch gefährlicher sein, als ein Auto draußen.

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30.07.2023 15:50    |    Schwarzwald4motion

Was habe ich vor circa 20 Jahren alles ein Mist an Ersatzakkus insbesondere für Handys erworben. Mann wusste nicht viel, die Informationen vermischten sich je nach Kenntnisstand grandios, meistens hat man sie falsch behandelt, und wenn mal richtig war das Produkt einfach nur reißerisch und falsch beworben.

 

Kein einziges ist mir jemals "explodiert", aber einige mit der Zeit verformt.

30.07.2023 15:56    |    eddy_mx

Warum sind Hybride brandgefährderter als Vollelektrische?

30.07.2023 15:58    |    Schwarzwald4motion

Es liegt an der Verdopplung der Antriebe und der Vernetzung.

30.07.2023 16:01    |    jennss

Zitat:

@eddy_mx schrieb am 30. Juli 2023 um 15:56:36 Uhr:

Warum sind Hybride brandgefährderter als Vollelektrische?

Genau kann ich es auch nicht sagen, ist anhand der Auswertungen aber ja eindeutig. Benzin ist halt sehr entzündlich und die Kombination mit elektrischen Teilen, von denen Hybride ja mehr haben als reine Verbrenner, ist wohl ungünstig, kann sich eher entzünden. Der Grund ist jetzt nur Spekulation, die Zahlen sind jedoch Fakt.

j.

 

PS: Habe oben noch etwas zu spontanen Selbstentzündungen ergänzt.

30.07.2023 16:52    |    ATECA-HH

Es ist noch nix bekannt, aber die Medien propagieren die eAutos mal wieder als Brandursache.

Das im Zusammenhang mit dem Brand auch die eAutos Feuer gefangen haben und die dann abgegangen sind wie ein Fritteusenbrand ist klar. Aber ein vollgetankter Verbrenner geht auch gut ab... ;-)

 

Mich würde viel mehr interessieren, welcher Hersteller ggf. einen fetten Check von der Versicherung erhält.

3.800 Autos auf einen Schlag zu "verkaufen" ist ja auch nett und der Hof ist dann auch wieder etwas leerer...

Schade nur, dass die nicht in der Zulassungsstatisik auftauchen LoL :-)

 

Mir tun nur die Leute Vorort, die Besatzung und die Familie des Verstorben leid. Aber mit Anteilnahme verdienen die Medien ja kein Geld und ist denen auch keine Schlagzeile wert.

 

Hoffe nur, dass nicht noch Schlimmeres passiert!

30.07.2023 16:53    |    AchimoG

Die Unterscheidungen zwischen den verschiedenen Akku- und Fahrzeugtypen werden den Fährunternehmen ziemlich sicher ziemlich egal sein. Wenn, dann werden sie wahrscheinlich alle über einen Kamm scheren. Alles andere wäre ihnen zu viel Aufwand.

30.07.2023 17:08    |    Rainer0849

Infolge Fabrikationsfehler können sich diese Akkus im Pkw von selbst, auch nach Tagen, einfach selbst entzünden.

Die Gefährlichkeit der Dendritenbildung ist wissenschaftlich bewiesen, auch mit Simulationen auf einem Superrechner (Uni Ulm).Der IEEE veröffentlichte Fachartikel zum Thema. IEEE ist ein weltweiter Berufsverband von Ingenieuren, Technikern, Wissenschaftlern und angrenzender Berufe hauptsächlich aus den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnik.

 

Man kann sich Videos von Akkubränden anschauen und selbst mit anderen Bränden vergleichen.

Das hilft zu verstehen. Die Verbrenner werden - schon aus Sparsamkeit - für den Transport nur mit 2-3 Litern im Tank gefüllt. Brennt ein e-Fahrzeug, wie hier neulich auf der Autobahn, mussten mehrere Quadratmeter des Asphalts erneuert werden, es war bis zehn Zentimeter tief einfach weg. Die Hitzeentwicklung ist enorm und eigentlich muss das gesamte Fahrzeug in einen geschlossenen Container versenkt werden.

Liest man in den Zeitungen von Fahrzeugbränden in Garagen etc, , werden kaum Informationen genannt, um welche Art von Fahrzeug es sich handelte. So erfuhr ich, dass die Feuerwehren sich hinsichtlich dieser Infos "bedeckt" halten sollen.

30.07.2023 17:22    |    Schwarzwald4motion

Es wäre zum Beispiel ein Fabrikationsfehler eine Treppe ohne Geländer ausliefern, sowas steckt man dann den Bauaufsichtsamt und nicht der Presse.

Zumindest als zuständiger. Also Spar dir die „“.

30.07.2023 18:03    |    Tikibar1965

......vermutlich wars ein Diesel - SUV, der sich inmitten der E-Cars rein geschummelt hat. Der hat dann natürlich die E-Kisten angezündelt. Da die Verbrenner sich sowieso öfters selbst entzünden (wieso auch immer), wird das die naheliegenste Möglichkeit sein.

Seltsam, wie man nun die Kunststoffe im PKW als Brandquelle nun schon höher einstuft wie die Akku-Blöcke.....

Naja, kann sich jeder seine Wunschlösung zusammenreimen.......die wahre Wahrheit wird vermutlich nicht von den Medien präsentiert werden (dürfen) !

30.07.2023 18:10    |    Kurbl

Die Versicherungssumme anpassen und Schiffsumbauten dh. seperater Bereich oder Spezialschiff.

 

Das trifft dann natürlich auch die Hausversicherung (wegen der Garage und der Ladestation), die mit dem Alter des Elektroautos steigt. Wie es jetzt bei der Hausversicherung schon üblich ist. Dort gibt es einen Versicherungsrabatt für Neubauten, der innerhalb von 15 Jahren sich von 50% auf 0% Reduziert.

Und natürlich Tunneldurchfahrten sowie das Abstellen in Parkhäuser.

 

Übrigens gerade gelesen:

Die norwegische Reederei Havila Kystruten stellte aus Sicherheitsgründen den Transport von Elektroautos ein.

30.07.2023 18:25    |    jennss

Das Gerücht, dass es ein Elektroauto gewesen sein sollte, stammt von einem Mitarbeiter der Küstenwache. Um zu sagen, ob es wirklich ein bestimmtes Auto war, von dem zuerst der Brand ausgingen, müsste er im richtigen Moment in der Halle gewesen sein. Und er müsste sich recht gut auskennen mit den Fahrzeugen. Man kann nämlich nicht so leicht unterscheiden ob es z.B. ein BMW i4 ist oder ein 420i und er müsste auch unterscheiden können mit Hybriden. Das ist ja ein großer Unterschied, ob es ein Hybrid oder ein Elektroauto war.

Es ist wohl wahrscheinlich, dass die Elektroautos nicht alle zusammen gestanden haben, sondern im Kreis ihrer Marken mit den Verbrennern standen.

 

In welcher Situation kommt eigentlich ein Mitarbeiter der Küstenwache in den Frachtraum? Wenn er wegen eines Brandes gerufen wurde? Kann man dann den noch sagen, welches Auto es war? Da müsste doch einige Zeit vergangen sein bis er dort unten ist.

 

Das habe ich oben noch ergänzt.

j.

30.07.2023 18:49    |    Bnuu

Haben die vielleicht sowas Neumodisches wie Rauchmelder und Kameras an Bord? Könnte sein.....

 

 

https://www.n-tv.de/.../...uer-Brand-auf-Frachter-article24289538.html

 

Kontakt zum Kapitän. Klar kann man alles anzweifeln. Aber eben im Zweifel muß man vorbeugen, bis der Sachverhalt sicher ist.

 

Mir kam der PHEV nicht in die Tiefgarage des EFH, nie im Leben. Auch ohne, daß er geladen würde.

 

Und auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines Brandes höchst gering ist. Denn _wenn_, dann ist es ein Drama aufgrund der Unlöschbarkeit, der langen Branddauer, der extremen Hitzeentwicklung, weit über der von 50 Liter Benzin oder Diesel - und das Haus wäre schwerst beschädigt.

30.07.2023 19:06    |    Kurbl

Zitat:

@jennss schrieb am 30. Juli 2023 um 18:25:22 Uhr:

 

In welcher Situation kommt eigentlich ein Mitarbeiter der Küstenwache in den Frachtraum? Wenn er wegen eines Brandes gerufen wurde? Kann man dann den noch sagen, welches Auto es war? Da müsste doch einige Zeit vergangen sein bis er dort unten ist.

 

Das habe ich oben noch ergänzt.

j.

Von Rettungshubschrauber, der sieht nach ob man jemanden vergessen hat. Ausserdem werden die Versuchen bei der Gelegenheit den Brand zu Beurteilen, wegen der Löschmassnahmen. Bei einem Hausbrand versucht das die Feuerwehr ja auch.

 

Ich habe irgendwo gelesen um einen Benziner zu Löschen braucht es ca.1000l Wasser für ein Elektroauto 10000l Wasser. Das kann ein Schiff schon mal in Schwierigkeiten bringen.

30.07.2023 19:10    |    jennss

Zitat:

@Bnuu schrieb am 30. Juli 2023 um 18:49:17 Uhr:

Haben die vielleicht sowas Neumodisches wie Rauchmelder und Kameras an Bord? Könnte sein.....

 

 

https://www.n-tv.de/.../...uer-Brand-auf-Frachter-article24289538.html

 

Kontakt zum Kapitän. Klar kann man alles anzweifeln. Aber eben im Zweifel muß man vorbeugen, bis der Sachverhalt sicher ist.

Ist eine 3 Tage alte Seite. Was besagt denn der Funkverkehr genau? Konnte er die Automarke nennen oder das Modell? Zu welchem Zeitpunkt kam der Mitarbeiter der Küstenwache zum Schiff? Wie schnell schlägt ein Brand auf ein zweites Auto um?

j.

30.07.2023 19:21    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Tikibar1965 schrieb am 30. Juli 2023 um 18:03:40 Uhr:

......v....die wahre Wahrheit wird vermutlich nicht von den Medien präsentiert werden (dürfen) !

:mad:

Wer sollte das verbieten? Bei uns sind die Medien nicht gleich geschaltet!

 

Abgesehen davon ist nach aktuellem Wissensstand das Verhältnis immer noch 7:1 für Verbrenner.

30.07.2023 19:38    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Kurbl schrieb am 30. Juli 2023 um 18:10:11 Uhr:

… gerade gelesen:

Die norwegische Reederei Havila Kystruten stellte aus Sicherheitsgründen den Transport von Elektroautos ein.

Da handelt es sich um Passagiertransport, und es ist eine kleine Reederei, die finanziell nicht gerade sehr stabil dasteht. Auf anderen Fähren kann das E-Auto geladen werden.

 

IMHO handelt es sich schlicht um eine ausstehende Optimierung/Anpassung aktuell notwendiger, Voraussetzungen.

30.07.2023 19:43    |    Bnuu

Zitat:

@jennss schrieb am 30. Juli 2023 um 19:10:47 Uhr:

Zitat:

@Bnuu schrieb am 30. Juli 2023 um 18:49:17 Uhr:

Haben die vielleicht sowas Neumodisches wie Rauchmelder und Kameras an Bord? Könnte sein.....

 

 

https://www.n-tv.de/.../...uer-Brand-auf-Frachter-article24289538.html

 

Kontakt zum Kapitän. Klar kann man alles anzweifeln. Aber eben im Zweifel muß man vorbeugen, bis der Sachverhalt sicher ist.

Ist eine 3 Tage alte Seite. Was besagt denn der Funkverkehr genau? Konnte er die Automarke nennen oder das Modell? Zu welchem Zeitpunkt kam der Mitarbeiter der Küstenwache zum Schiff? Wie schnell schlägt ein Brand auf ein zweites Auto um?

j.

Einfach mal gelassen abwarten? Ich weiß, das ist heutzutage unmodern, da stellt man lieber alles mögliche in Frage - ohne selbst etwas zu wissen - wenn es dem eigenen Narrativ nicht paßt.

30.07.2023 19:49    |    jennss

Zitat:

@Bnuu schrieb am 30. Juli 2023 um 18:49:17 Uhr:

Mir kam der PHEV nicht in die Tiefgarage des EFH, nie im Leben. Auch ohne, daß er geladen würde.

Auch Mildhybride haben Lithium-Ionen-Akkus. Die muss man natürlich auch ausschließen aus der Tiefgarage, also bestimmt gut die Hälfte aller aktuellen Autos im Programm bei VW, Mercedes, BMW, Audi ezc.

j.

30.07.2023 19:50    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Bnuu schrieb am 30. Juli 2023 um 19:43:57 Uhr:

…Einfach mal gelassen abwarten? Ich weiß, das ist heutzutage unmodern..

Natürlich hast du recht, ich hoffe nur wenn endlich was bekannt ist wird es auch in den Medien thematisiert, und irgendwann verlinkt auch noch jemand hier das Ergebnis. :(

30.07.2023 20:26    |    jennss

In vielen Diskussionen auf Instagram, Facebook etc. ist die Sache schon klar, es war ein E-Auto.... Deswegen ist es nicht so ideal, wenn die Aufklärung so lange dauert. Zumindest zu dem Funkverkehr der Küstenwache müsste es doch genauere Aussagen geben können.

j.

30.07.2023 20:51    |    Turbotobi28

Ich finde es spielt eigentlich keine Rolle ob der Brand von einem Akku ausgelöst wurde oder nicht.

 

Die Gefahr besteht und das löschen ist dann schwierig bis unmöglich bei der aktuellen Technik.

 

Für den Transport von E Fahrzeugen braucht man einfach besondere Vorkehrungen.

 

Man könnte z.b. verschiedene Abteile schaffen in dem jeweils nur einige dutzend Fahrzeuge stehen und die sich dann bei bedarf zumindest teilweise mit Wasser fluten lassen.

30.07.2023 20:55    |    PIPD black

Zitat:

@ATECA-HH schrieb am 30. Juli 2023 um 16:52:11 Uhr:

Aber mit Anteilnahme verdienen die Medien ja kein Geld und ist denen auch keine Schlagzeile wert.

Und auf den gleichen Zug springen dann auch bestimmter Blogger auf.:rolleyes::(

30.07.2023 20:57    |    PIPD black

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 30. Juli 2023 um 20:51:07 Uhr:

Für den Transport von E Fahrzeugen braucht man einfach besondere Vorkehrungen.

Jepp. Gleich in einem Container voll Wasser versenken. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.:D

30.07.2023 20:58    |    Swissbob

Zitat:

@PIPD black schrieb am 30. Juli 2023 um 20:57:27 Uhr:

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 30. Juli 2023 um 20:51:07 Uhr:

Für den Transport von E Fahrzeugen braucht man einfach besondere Vorkehrungen.

Jepp. Gleich in einem Container voll Wasser versenken. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.:D

Oder im U-Boot transportieren, löscht es sich noch leichter….

30.07.2023 21:02    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@jennss schrieb am 30. Juli 2023 um 20:26:00 Uhr:

..Zumindest zu dem Funkverkehr der Küstenwache müsste es doch genauere Aussagen…

Ist doch trotzdem alles nur Spekulation anhand von Wahrnehmungen die alle belastet sind, durchdrungen vom unwissenschaftlichen Medienhype der letzten Jahre angeführt von den Veränderungsunwilligen.

 

Ich hoffe auf die Brandermittler.

30.07.2023 21:23    |    Bnuu

Alles, was nicht nur Blei-oder AGM-Batterien hat - die nicht zum Vortrieb eingesetzt werden und daher keine hohe Energiedichte haben - ist riskant. Nicht wegen der Häufigkeit, sondern wegen den Auswirkungen, _wenn_ die Kiste brennt. Und was in Social Media rumgeunkt wird ist eh egal, dort ist die Basis ja, daß jeder ohne Ahnung eine Meinung haben kann. Bitte, gern, aber für mich gar keine Grundlage von Informationen.

 

Ich seh ein Busdepot, dort arbeiten Profis. Ich seh die MotoE-Mopped-Garage von vor 2 (?) Jahren, dort arbeiten Profis. Das ist für mich (mit) Grundlage zur allgemeinen Meinungsbildung. Wenn die damit nicht klarkommen, dann Otto Normalverbraucher erst recht nicht.

 

Dazu nehm ich grundentspannt einzelne Meldungen, die irgendwann Validität liefern. Dazu kommt, daß ich ggf. zweifelhafte Produktionsvorgänge kenne, aus eigenem Berleben oder glaubhaften Berichten. Z.B. wurden beim Audi TT mal Karosserieteile von Hand durch einen Punktschweißer geschoben (2003 oder 2004). Und eine Person, die da gearbeitet hat, fand es in der Kneipe lustig, daß nicht alle Punkte soo genau gepunktet waren. Keine Sau hat das geprüft. Ich bin dann einfach davon ausgegangen daß der Ing. schon etwas Reserve mit eingebaut hat ;-)

 

Akkus werden heute vollautomatisch hergestellt (hoffe ich) aber auch da kann der Einrichter was falsch oder lax machen oder die Isolierung ist nicht nach Spezi. Hält trotzdem fast immer, mit der Betonung auf fast.

 

Am Ende ist _für mich_ unter Berücksichtigung aller Umstände (von Rohstoffgewinnung unter den bekannten Umständen, den Dreckemmissionen in Kraftwerken, Solar ist nur add on - bis zur schöngeredeten Alltagstauglichkeit) ein E-Auto Augenwischerei. Zugegeben, auf technisch hohem Niveau innerhalb sehr weniger Jahre.

 

Ach ja, ich möchte natürlich ungern auf einer Fähre fahren, auf der ein Auto mit Gasumbau (wird sehr selten sein und man kann es nicht ganz so leicht feststellen) oder mit Antriebsakkus mitfährt. Auch wenn fas ´t immer alles gut geht.

30.07.2023 21:29    |    jennss

Wenn es neue Autos waren, kann ich mir kaum vorstellen, dass von den knapp 4000 € Autos nur 500 einen Lithium-Ionen-Akku haben sollten. Wenn man sich das aktuelle Portfolio der Hersteller anguckt, sind da schon fast alle mindestens Mildhybride mit Li-Io-Akku.

 

Ich hoffe auch auf die Brandermittler. Das Feuer dürfte ja mittlerweile aus sein. Auf jeden Fall müsste der Mitarbeiter der Küstenwache sagen können, welches Auto seiner Meinung nach die Brandquelle war.

j.

30.07.2023 22:49    |    Brot-Herr

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 30. Juli 2023 um 20:51:07 Uhr:

Ich finde es spielt eigentlich keine Rolle ob der Brand von einem Akku ausgelöst wurde oder nicht.

 

Die Gefahr besteht und das löschen ist dann schwierig bis unmöglich bei der aktuellen Technik.

 

Für den Transport von E Fahrzeugen braucht man einfach besondere Vorkehrungen.

 

Man könnte z.b. verschiedene Abteile schaffen in dem jeweils nur einige dutzend Fahrzeuge stehen und die sich dann bei bedarf zumindest teilweise mit Wasser fluten lassen.

Ob ein E-Auto der Auslöser war oder nicht: Auch wenn das Feuer darauf übergreift, sind die Kisten schwerer zu löschen.

30.07.2023 23:05    |    jennss

Jupp. Allerdings sind die sehr viele Autos im Schiff eh nicht so einfach zu löschen. Und es steht hier:

https://www.tagesschau.de/.../frachter-bergungsplan-102.html

 

Zitat:

Das Löschen eines Autotransporters sei besonders problematisch. Die Decks seien dicht an dicht mit Fahrzeugen vollgestellt. Da könne man mit einem Schlauch nicht zum Brandherd vordringen. Nach Ansicht des Experten ist es nicht von Bedeutung, ob Elektroautos beteiligt sind.

Woanders findet man aber auch andere Einschätzungen:

https://www.tagesschau.de/.../...d-fremantle-highway-frachter-100.html

 

Zitat:

Elektroautos brennen nach Erkenntnissen von Auto-Versicherern und der Dekra nicht häufiger als Verbrennerautos. Wenn es aber zum Brand kommt, stellt eine brennende Elektroauto-Batterie die Feuerwehr vor erhebliche Herausforderungen.

Und zum Schiff:

 

Zitat:

Den Grund nennt Experte Schieder: "Die Löschsysteme sind immer noch die gleichen wie vor 50 Jahren und haben mit der Größenentwicklung und den Brandlasten der Schiffe nicht Schritt gehalten." Sowohl die Branderkennung als auch die Löschsysteme unter Deck müssten grundlegend überarbeitet werden. "Sonst bleiben die meisten Brände unbeherrschbar, Brände von Lithium-Ionen-Akkus sowieso.

 

"Das Thema Akku-Brände sei auch nicht auf E-Autos beschränkt, weil sich Lithium-Ionen-Akkus in allen möglichen Geräten, vom Pedelec über Smartphones bis hin zu Werkzeugen, finden. "Sie werden heute wohl kaum noch ein Containerschiff finden, dass auf seiner Reise keine Lithium-Ionen-Akkus geladen hat", so Schieder.

j.

30.07.2023 23:46    |    Turbotobi28

Ein Container bildet aber durchaus eine gewisse Barriere für ein Feuer. Selbst wenn der durch große Hitze benachbarte Container in Brand setzt ist dann vielleicht nach dem 2. oder 3. Container Schluss.

 

Bei solchen Stückgutfrachtern kann sich das Feuer wohl weitgehend ungehindert ausbreiten.

 

Darum sag ich ja neue Schiffe mit abgetrennten Bereichen könnte man teilweise fluten auch ohne das das Schiff deswegen Sinkt oder in Schieflage gerät.

31.07.2023 00:41    |    Batterietester136517

31.07.2023 05:59    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Bnuu schrieb am 30. Juli 2023 um 21:23:37 Uhr:

...Ich seh ein Busdepot, dort arbeiten Profis...

Die wie ein Fähnchen im Wind von der Politik und den kommunalen Entscheidern, "durch die Hölle gehen"

Angefangen von Wasserstoff wo man dann hinterher feststellt dass der Speicher nicht kostendeckend innerhalb der City aufgebaut werden kann.

Oder mit unseren Steuergeldern subventionierte Prototypen!:mad: sich einen in ein Häufchen Asche verwandeln.

 

Die Rahmenbedingungen geben die Möglichkeiten vor.

31.07.2023 16:47    |    jennss

Es würde mich jetzt mal interessieren, wie viel Prozent der Leute, die jetzt ein E-Auto verteufeln, zu Hause in der Wohnung ein E-Bike stehen haben. Sollte ein E-Bike-Akku in der Wohnung brennen, dürfte das wohl noch gefährlicher sein, als ein Auto draußen.

j.

31.07.2023 17:35    |    Swissbob

Zitat:

@jennss schrieb am 31. Juli 2023 um 16:47:24 Uhr:

Es würde mich jetzt mal interessieren, wie viel Prozent der Leute, die jetzt ein E-Auto verteufeln, zu Hause in der Wohnung ein E-Bike stehen haben. Sollte ein E-Bike-Akku in der Wohnung brennen, dürfte das wohl noch gefährlicher sein, als ein Auto draußen.

j.

Volle Zustimmung, drum fahre ich Elektroauto und kein E-Bike.

31.07.2023 17:41    |    Rainer0849

Zitat:

@Swissbob schrieb am 31. Juli 2023 um 17:35:59 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 31. Juli 2023 um 16:47:24 Uhr:

Es würde mich jetzt mal interessieren, wie viel Prozent der Leute, die jetzt ein E-Auto verteufeln, zu Hause in der Wohnung ein E-Bike stehen haben. Sollte ein E-Bike-Akku in der Wohnung brennen, dürfte das wohl noch gefährlicher sein, als ein Auto draußen.

j.

Volle Zustimmung, drum fahre ich Elektroauto und kein E-Bike.

Das ist so nicht ganz nachvollziehbar. Immerhin kommt beim Elektroauto noch die Hochvoltanlage dazu.

https://www.tcs-engineering.de/.../

31.07.2023 17:42    |    Rainer0849

gelöscht

31.07.2023 17:58    |    Swissbob

Zitat:

@Rainer0849 schrieb am 31. Juli 2023 um 17:41:14 Uhr:

Zitat:

@Swissbob schrieb am 31. Juli 2023 um 17:35:59 Uhr:

 

 

Volle Zustimmung, drum fahre ich Elektroauto und kein E-Bike.

Das ist so nicht ganz nachvollziehbar. Immerhin kommt beim Elektroauto noch die Hochvoltanlage dazu.

https://www.tcs-engineering.de/.../

Das Elektroauto steht draussen , den Akku des E-Bikes lädt man in der Regel im Haus/Wohnung.

31.07.2023 18:48    |    Kurbl

Das E-Bike hat deutlich weniger Leistung.

31.07.2023 18:58    |    Schwarzwald4motion

Der Akku eines E-Bike hat leider kein Batterie-Management aber ist ordentlich Gekapselt.

Wenn ich ihn aus dem Fahrradrahmen nehme, kommt er trotzdem in eine Blechdose.

Deine Antwort auf "Fährenbrand: Angenommen, es war wirklich ein Akku..."

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