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Sun Jul 30 15:13:16 CEST 2023    |    jennss    |    Kommentare (256)

225xe Hybrid225xe Hybrid

Mal angenommen, es war wirklich ein Akku, der den Brand auf der Autofähre bei Ameland ausgelöst hat. Es ist zwar aktuell nur eine Vermutung, aber möglich. Welche Konsequenzen könnte das haben?

 

- Verbot von E-Autos, Mild- und PlugIn-Hybriden auf Autofähren? Da Hybride ja deutlich mehr brandgefährdet sind als reine E-Autos, könnte man es auch zunächst bei einem Hybrid-Verbot belassen. Laut verschiedener Auswertungen sind Hybride mit der Kombination aus Verbrenner und Akku wesentlich kritischer als reine E-Autos. Beispiel die Auswertung einer Versicherung:

https://www.golem.de/.../...aeufiger-als-elektroautos-2202-162964.html

Zitat:

Pro 100.000 verkauften Fahrzeugen sind Hybridautos in 3.475 Brände verwickelt, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor brannten immerhin in 1.530 Fällen von 100.000 Verkäufen. Bei Elektroautos sind es 25 von 100.000 verkauften Fahrzeugen. Für die Studie wurden laut AutoinsuranceEZ die Zahlen für das Jahr 2021 ausgewertet.

 

Die Gesamtzahlen, die ebenfalls in der Studie veröffentlicht wurden, sind angesichts der ungleichen Verteilung der Antriebsarten eher Randnotizen. In den USA kam es zu 199.533 Bränden bei Verbrennern, bei Hybriden waren es 16.051. Dagegen ist die Zahl von 52 Elektroautobränden sehr gering, doch davon gibt es auch deutlich weniger. Zudem ist die Studie natürlich eine Momentaufnahme eines einzigen Jahres.

Es gibt noch mehr Auswertungen, die ähnliche Ergebnisse haben, z.B.:

 

Zitat:

Daten der US-Verkehrswacht und schwedischer Aufsichtsbehörden würden zeigen, dass E-Autos 25 Mal seltener Feuer fangen.

Hybride mit Lithium-Ionen Akkus sind z.B. die eTSIs von VW im Golf etc. Davon gibt es bei Verbrennern schon sehr viele Modelle bei vielen Herstellern, sind ja quasi schon der neue Standard bei Verbrennern. Bei Mercedes sind fast alle Modelle mit Lithium-Ionen-Akku und E-Motoren (Mild- oder PlugIn-Hybride) ausgestattet. Fähren dürften dann nur noch reine Verbrenner transportieren, keine Hybride mehr, egal, ob PlugIn oder Mild. Anders sind die Toyota Vollhybride, da sie einen anderen Akkutyp haben (NiMH). Der ist wohl ohne Risiko, wenn ich mich nicht irre. Ein aktueller Prius hat aber auch NMC-Akkus (PlugIn-Hybrid).

 

- Transport von E-Autos und Hybriden nur, wenn sie einen LFP-Akku oder Feststoff-Akku haben, da nicht oder sehr viel weniger brandgefährdet, z.B. im Tesla Model 3 Standard oder im Volvo EX30 Standard oder bei BYD. Gibt sicher noch mehr E-Autos mit den kobaltfreien LFP-Akkus.

 

- Fähren anders bauen, um im Brandfall besser löschen zu können.

 

- Härtere Prüfungen für NMC-Akkus bzgl. Qualität/Produktionsfehler. (wobei ich nicht weiß, wie die Hersteller aktuell prüfen)

 

Welche Punkte fallen euch noch ein? Eigentlich halte ich die Diskussion aktuell für etwas übertrieben, da auch NMC-Akkus qualitativ i.A. schon sehr gut sind, aber man muss doch mal mögliche Konsequenzen durchdenken. Der Fall vom Chevrolet Bolt/Opel Ampera-e (2017 bis 2019) und Samsung Note 7 zeigte, dass Fehler möglich sind, wie auch immer die entstanden sind.

j.

 

PS: Hier noch etwas zu spontanen Selbstentzündungen:

https://www.wiwo.de/.../24457024-3.html

 

Zitat:

„Es gibt, wenn auch sehr selten, auch Spontanbrände“, sagt Winter. Die gibt es auch bei Benzinern und Dieseln. Fast immer sind sie auf Produktionsfehler der Hersteller zurückzuführen, wenn eine Ursache ermittelt werden kann.

PPS:

Das Gerücht, dass es ein Elektroauto gewesen sein sollte, stammt von einem Mitarbeiter der Küstenwache. Um zu sagen, ob es wirklich ein bestimmtes Auto war, von dem zuerst der Brand ausgingen, müsste er im richtigen Moment in der Halle gewesen sein. Und er müsste sich recht gut auskennen mit den Fahrzeugen. Man kann nämlich nicht so leicht unterscheiden ob es z.B. ein BMW i4 ist oder ein 420i und er müsste auch unterscheiden können mit Hybriden. Das ist ja ein großer Unterschied, ob es ein Hybrid oder ein Elektroauto war.

Es ist wohl wahrscheinlich, dass die Elektroautos nicht alle zusammen gestanden haben, sondern im Kreis ihrer Marken mit den Verbrennern standen.

 

In welcher Situation kommt eigentlich ein Mitarbeiter der Küstenwache in den Frachtraum? Wenn er wegen eines Brandes gerufen wurde? Kann man dann den noch sagen, welches Auto es war? Da müsste doch einige Zeit vergangen sein bis er dort unten ist.

 

PPPS: Es würde mich mal interessieren, wie viel Prozent der Leute, die jetzt ein E-Auto verteufeln, zu Hause in der Wohnung ein E-Bike stehen haben. Sollte ein E-Bike-Akku in der Wohnung brennen, dürfte das wohl noch gefährlicher sein, als ein Auto draußen.

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Sun Aug 13 16:12:05 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Ja, tragisch.

Man hätte ja auch den Asphalt opfern können, wie es bei E-Autos obligatorisch sein soll.

Mon Aug 14 10:59:23 CEST 2023    |    jennss

Es war offenbar kein E-Auto die Ursache für den Brand auf dem Autofrachter, denn die 500 E-Autos sind in gutem Zustand:

 

https://www.golem.de/.../...frachter-in-gutem-zustand-2308-176702.html

 

Die Frage nach der Ursache bleibt somit noch offen.

j.

Mon Aug 14 11:36:11 CEST 2023    |    Lewellyn

Komisch, gibt gar keine Schlagzeilen dazu.

Mon Aug 14 11:41:53 CEST 2023    |    Lewellyn

Wenn ein Verbrenner die Ursache war, muss natürlich über den Transport von Verbrennern auf Schiffen und Fähren neu nachgedacht werden. Überhaupt das Abstellen in geschlossenen Räumen wie Tiefgaragen von Verbrennern kann nicht weiter toleriert werden, ohne das die Autos mit einem automatischen Löschsystem ausgestattet werden.

 

Kennt man schon die verwendete Biermarke, die offenbar effektiv Verbrenner löschen kann?

Mon Aug 14 12:06:17 CEST 2023    |    Kurbl

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 14. August 2023 um 11:41:53 Uhr:

Wenn ein Verbrenner die Ursache war, muss natürlich über den Transport von Verbrennern auf Schiffen und Fähren neu nachgedacht werden. Überhaupt das Abstellen in geschlossenen Räumen wie Tiefgaragen von Verbrennern kann nicht weiter toleriert werden, ohne das die Autos mit einem automatischen Löschsystem ausgestattet werden.

 

Kennt man schon die verwendete Biermarke, die offenbar effektiv Verbrenner löschen kann?

Die Vorschriften sind beteits für Verbrenner ausgelegt. Da besteht kein zusätzlicher Regelungsbedarf. Batterielektrische Anlagen (und dazu zählen auch EAuto und deren Installationen) dagegen sind vergleichsweise Unreguliert und stellen so eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. Zudem in D die elektrischen Anlagen sehr alt sind und weit von den aktuellen Vorschriften entfernt.

 

Wir sind auch in dem Bereich ein echtes Entwicklungsland.

Mon Aug 14 12:13:59 CEST 2023    |    TH-H

Es muss ja auch gar kein Auto gewesen sein, sondern irgendwas anderes auf dem Schiff.

Aber so wie die Autodecks verschmolzen sind, wird dass schwer feststellbar sein!

Theoretisch müssten die Decks Stück für Stück zerschnitten werden um evtl. eine Brandursache zu finden.

Was, falls das Schiff repariert werden soll, eh gemacht werden muss.

Zum Reparieren müsste man die verschmolzenen Decks eh raustrennen und völlig neu aufbauen.

Mon Aug 14 12:25:09 CEST 2023    |    Andreas4

Die elektrischen Anlagen stehen an erster Stelle der Brandursachen in der Seefahrt. Von daher würde es mich nicht wundern.

Mon Aug 14 13:05:03 CEST 2023    |    jennss

Als Skandal sehe ich es, wie schnell viele Medien über das E-Auto geurteilt haben.

j.

Mon Aug 14 13:06:30 CEST 2023    |    Andreas4

Bringt halt Klicks und betrifft eigentlich alle kontrovers diskutierten Themen.

Mon Aug 14 13:44:13 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 14. August 2023 um 11:36:11 Uhr:

Komisch, gibt gar keine Schlagzeilen dazu.

Sarkasmus jep.

 

 

Erinnere mich etwas an das Österreicher Akku Drama und dann stellte sich im Nachhinein heraus der war faßt heile und nicht die Ursache.

Aber die Medien dreschen erst mal los ohne Ahnung.

Mon Aug 14 15:34:45 CEST 2023    |    Gravitar

Der Brandauslöser ist nach wie vor unbekannt. Jetzt aus einigen Aussagen zur Unversehrtheit einer großen Anzahl von e-Fahrzeugen auf den tieferen Decks gleich den Spieß umzudrehen und es kategorisch auszuschließen ist mindestens genauso grotesk, wie die anfänglich hysterisch überreizte Schuldzuweisung zu E-Fahrzeug-Batterien. Offensichtlich legen sich viele gerne die aktuellen Ergebnisse der Ermittlungen so zurecht, dass das eigene Meinungsgefüge möglichst ideal repräsentiert ist. Warten wir doch eine Brandursache ab, sie wird schon wegen der Regulierungssumme sehr genau ermittelt werden. Nichts hassen Versicherungen mehr, als mal eben eine viertel Mrd. Euros herauszuschmeißen, wenn sie sich auch darum drücken können....

 

Gruß

 

Gravitar

Mon Aug 14 16:31:01 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

PHEV... ? nach wie vor ungeklährt.

 

Vielleicht hat noch ein Computer irgendwo deinen Temperaturanstieg ermittelt ansonsten wird es wahrscheinlich sehr schwierig.

 

Die BEV waren wahrscheinlich sowieso auf Überhitzungsschutz eingestellt ;) :p

Mon Aug 14 16:56:07 CEST 2023    |    Andreas4

Zitat:

@Gravitar schrieb am 14. August 2023 um 15:34:45 Uhr:

Jetzt aus einigen Aussagen zur Unversehrtheit einer großen Anzahl von e-Fahrzeugen auf den tieferen Decks gleich den Spieß umzudrehen und es kategorisch auszuschließen ist mindestens genauso grotesk, wie die anfänglich hysterisch überreizte Schuldzuweisung zu E-Fahrzeug-Batterien.

Ich muss den ganzen Thread wohl noch mal durchlesen...wer hat denn hier kategorisch ausgeschlossen, dass ein BEV die Ursache war? Mir ist das entgangen...

Tue Aug 15 11:50:02 CEST 2023    |    jennss

Interessant:

https://youtu.be/VgHCy_8ShbY

 

Die Feuerwehr demonstriert hier die aktuelle Löschtechnik mit Löschlanze für E-Autos. Nach 17 Minuten war das Fahrzeug in diesem Versuch gelöscht. Durch die direkte Flutung des Akkus wurde der Thermal Runaway gestoppt.

j.

Tue Aug 15 11:57:10 CEST 2023    |    Frooooonk

...ich gehe davon aus, das eine batterie eines e-autos in brand geraten ist, es ist übrigens kein einzelfall, im märz ist ein frachter mit 4000 autos, auf dem weg in die usa gesunken, ebenfalls nach einem brand.

 

Lg

 

https://www.ndr.de/.../...os-im-Atlantik-gesunken,autofrachter108.html

Tue Aug 15 12:30:43 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Frooooonk schrieb am 15. August 2023 um 11:57:10 Uhr:

...ich gehe davon aus, das eine batterie eines e-autos in brand geraten ist..

Das ist ja noch schlimmer als "womöglich"

Tue Aug 15 13:04:31 CEST 2023    |    jennss

Zitat:

@Frooooonk schrieb am 15. August 2023 um 11:57:10 Uhr:

...ich gehe davon aus, das eine batterie eines e-autos in brand geraten ist, es ist übrigens kein einzelfall, im märz ist ein frachter mit 4000 autos, auf dem weg in die usa gesunken, ebenfalls nach einem brand.

 

Lg

 

https://www.ndr.de/.../...os-im-Atlantik-gesunken,autofrachter108.html

Zitat aus dem Link:

 

Zitat:

Ursache des Brandes weiter unklar

j.

Wed Aug 16 08:06:37 CEST 2023    |    Andreas4

Und jetzt suche man bitte auch einmal fleissig nach Brandfällen von Schiffen die gar keine Autos transportiert haben...

Wed Aug 16 08:57:18 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Das Anthropozän ist im Gange: :rolleyes:.

Im Jahr brennen so um die 40 größeren Schiffe wegen der Fracht. Natürlich sind auch Batterien das Problem, aber dann in der Regel wegen Fehl-Deklaration.

Somit konnten sie nicht sachgemäß gelagert werden.

Thu Aug 17 11:31:55 CEST 2023    |    TomBy1961

Da bis heute keinerlei erklärung über die Ursache bekannt ist wird wohl auch nie eine kommen :cool: ein Schelm wer Böses dabei denkt :D

Thu Aug 17 11:36:21 CEST 2023    |    jackknife

Zitat:

@Kurbl schrieb am 14. August 2023 um 12:06:17 Uhr:

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 14. August 2023 um 11:41:53 Uhr:

Wenn ein Verbrenner die Ursache war, muss natürlich über den Transport von Verbrennern auf Schiffen und Fähren neu nachgedacht werden. Überhaupt das Abstellen in geschlossenen Räumen wie Tiefgaragen von Verbrennern kann nicht weiter toleriert werden, ohne das die Autos mit einem automatischen Löschsystem ausgestattet werden.

 

Kennt man schon die verwendete Biermarke, die offenbar effektiv Verbrenner löschen kann?

Die Vorschriften sind beteits für Verbrenner ausgelegt. Da besteht kein zusätzlicher Regelungsbedarf. Batterielektrische Anlagen (und dazu zählen auch EAuto und deren Installationen) dagegen sind vergleichsweise Unreguliert und stellen so eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. Zudem in D die elektrischen Anlagen sehr alt sind und weit von den aktuellen Vorschriften entfernt.

 

Wir sind auch in dem Bereich ein echtes Entwicklungsland.

Angesichts dessen, dass die Brandgefahr bei E-Autos um ein vielfaches kleiner ist als bei Verbrennerfahrzeugen bleibt die Frage, ob es da tatsächlich einer Regulierung bedarf.

Das schwedische Verkehrsministerium hat dazu Zahlen aufgenommen, E-Fahrzeuge sind gegenüber den normalen Benziner was Brände angeht fast vernachlässigbar.

 

Was hingegen ein Problem darstellen könnte ist, dass einige moderne Verbrenner eine Lithium-Ionen-Batterie als Pufferspeicher oder teils auch als leichte, kleine Starterbatterie haben, und diese nicht wie bei einem richtigen E-Auto über einen entsprechenden Trenner schnell abschaltbar ist.

Das ist tatsächlich eine erhöhte Brandgefahr, die geht aber von schlecht designten Verbrennern aus - NICHT von E-Autos. Auch wenn sich das dann in der Presse nicht so gut vermarkten lässt, weil man ja nicht mit Ängsten von Leuten, die die Technik nicht kennen, spielen kann. Klickt dann ja keiner, kann man sich ja nicht drüber empören.

Thu Aug 17 11:36:30 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

So eine Recherche mit Auswertung von Laborergebnissen stelle ich mir schon sehr zeitaufwändig vor.

Ob das dann schon veröffentlichtungsfähig ist steht auf einem ganz anderen Blatt, schließlich wird bei uns (in D) nicht vorverurteilt ;)

Fri Aug 18 10:53:10 CEST 2023    |    Avantinus

Wenn das Löschen von brennenden E-Autos so schwer ist, wird dann -ähnlich wie bei Autogas-Autos - das Parken in Parkhäusern oder Tiefgaragen für E-Autos wohl demnächst verboten werden.

Fri Aug 18 11:38:45 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Das Thema ist schon lange durch, und dafür gibt es auch alternative Lösungen wie zum Beispiel die Löschlanze oder die Decke.

Das Problem in Tiefgaragen ist auch bei Verbrennern gegeben, nur halt nicht so selten wie bei E-Autos, vielleicht gibt es dann bald eine Zusatzgebühr zur Versicherung, wenn man einen Verbrenner einstellt :p

 

Die Thematik bei den Transportschiffen ist die fehlende Zugänglichkeit, weil die Teile sehr sehr knapp aneinander stehen.

Sat Aug 19 00:39:40 CEST 2023    |    Sp3kul4tiuS

Zitat:

@Tikibar1965 schrieb am 30. Juli 2023 um 18:03:40 Uhr:

......vermutlich wars ein Diesel - SUV, der sich inmitten der E-Cars rein geschummelt hat. Der hat dann natürlich die E-Kisten angezündelt. Da die Verbrenner sich sowieso öfters selbst entzünden (wieso auch immer), wird das die naheliegenste Möglichkeit sein.

Seltsam, wie man nun die Kunststoffe im PKW als Brandquelle nun schon höher einstuft wie die Akku-Blöcke.....

Naja, kann sich jeder seine Wunschlösung zusammenreimen.......die wahre Wahrheit wird vermutlich nicht von den Medien präsentiert werden (dürfen) !

Was dagegen spricht zum dürfen das die Nachrichten gleich vom E-Auto ausgehen.

Ich denke man muss noch 10 Jahren warten bis auch genug Halter Elektroautos fahren denen der Zustand recht egal ist.

 

Habe mal gesucht ob es eine Auflistung gibt ab welchen Alter Autos brennen. Da sagt aber niemand etwas zu.

Was ich gefunden habe 25% der Brände sollen Brandstiftung sein. Vom Rest ein Großteil wegen mangelnder Wartung. Was auf das Alter schließen lässt.

Aber dann ja altes Auto + entsprechender Halter = höheres Risiko bei einem Verbrenner.

 

Wenn es wie bei RC akkus ist dann fackeln die eher beim Laden ab.

Sat Aug 19 02:22:30 CEST 2023    |    Bnuu

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 18. August 2023 um 11:38:45 Uhr:

Das Thema ist schon lange durch, und dafür gibt es auch alternative Lösungen wie zum Beispiel die Löschlanze oder die Decke.

....oder einfach auspusten.

 

Lustiger wirds heute nicht mehr....

Sat Aug 19 03:17:04 CEST 2023    |    nickydw

Gibt es auf solchen Autotransportern keine automatischen Löschanlagen? An Wasser mangelt es ja nun überhaupt nicht und wenn ein Auto brennt und die Anlage auslöst brennen die restlichen Autos nicht ab. Oder hat man am falschen Ende gespart und sie fehlt.

Verbrenner sind leicht zu enzünden, da reicht schon eine schiefe sitzende Schelle am Kraftstoffschlauch und etwas Glut oder ein Funke. Ein Akku dagegen, sofern er nicht beschädigt/verformt wurde ist alles andere als leicht zum brennen zu bringen. Das haben auch mehrere Unfälle gezeigt wo zwar das Auto ausgebrannt ist, der Akku aber noch intakt war.

Sat Aug 19 06:04:32 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Bnuu schrieb am 19. August 2023 um 02:22:30 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 18. August 2023 um 11:38:45 Uhr:

.. Löschlanze oder die Decke.

....oder einfach auspusten.

 

Lustiger wirds heute nicht mehr....

Verlinkt.

Sat Aug 19 10:54:19 CEST 2023    |    jennss

Interessant: https://efahrer.chip.de/.../...miker-kontert-mit-harten-fakten_1014562

 

Zitat:

Bötticher stellt in seinem Video außerdem eine Vergleichsrechnung auf: Ein E-Auto benötigt rund 50 Kilogramm Lithium bzw. Lithium-Vorprodukte für die Produktion seiner Batterie. Wird das Lithium mit der gängigen Verdampfungsmethode produziert, werden dafür rund 1.300 Liter Frischwasser gebraucht. Die Produktion eines Kilogramms Rindfleischs erfordere indes den Verbrauch von 15.000 Liter Frischwasser.

Zitat:

Man müsse sich zudem immer vor Augen halten, wozu Elektroautos überhaupt dienen sollen, so Bötticher. Es gehe nämlich nicht darum, einzig mit Elektroautos die Welt zu retten, sondern den Bedarf an Rohöl so schnell und so drastisch wie irgend möglich zu senken. Der Abbau von Öl ziehe regelmäßig schwerere Umweltprobleme an mehr Orten der Welt nach sich, während der Lithiumabbau im Vergleich deutlich weniger schädlich und geografisch deutlich stärker begrenzt sei als der Abbau von Öl.

 

Zudem könne Lithium wiederverwendet werden. Anders als Öl, das einfach verbrannt wird, kann der Batterierohstoff schon heute mit guter Effektivität recycelt werden und wird dabei nach ersten Erkenntnissen sogar mit jedem Recycling-Kreislauf reiner.

j.

Sat Aug 19 10:58:18 CEST 2023    |    jennss

Zitat:

@Avantinus schrieb am 18. August 2023 um 10:53:10 Uhr:

Wenn das Löschen von brennenden E-Autos so schwer ist, wird dann -ähnlich wie bei Autogas-Autos - das Parken in Parkhäusern oder Tiefgaragen für E-Autos wohl demnächst verboten werden.

Es ist eigentlich nicht schwer, den Thermal Runaway zu stoppen, aber die Feuerwehren müssen halt mit der Löschlanze geschult werden.

 

Aus der Beschreibung zum Video:

https://www.youtube.com/watch?v=VgHCy_8ShbY

 

Zitat:

Das Resümee:

Eine konventionelle Brandbekämpfung geht mit dem Einsatz der E-Löschlanze immer einher. Die konventionelle Brandbekämpfung löscht das Feuer, welches auf das Fahrzeug übergegangen ist. Die E-Löschlanze das Feuer in der Antriebsbatterie. Die Struktur des Fahrzeugs muss nicht verändert werden, Türen können – zum Schutz der Einsatzkräfte – geschlossen bleiben.

Beim Eindringen der E-Löschlanze in den Fahrzeugraum werden die Rauchgase durch das bereits fließende Löschwasser ventiliert. Das Werkzeug kann mit wenigen Schlägen platziert werden. Die Temperatur sinkt während des Einsatzes innerhalb von 30 Sekunden von 550 auf 90 Grad. Die E-Löschlanze unterbricht erfolgreich und effektiv die Reaktion in der Batterie.

In diesem Versuch war nach 17 Minuten und 2.000l Wasser der Brand bekämpft. Eine HV Spannung aus der Antriebsbatterie konnte an den zahlreichen Messpunkten nicht wahr genommen werden.

Somit konnten wir deutlich unter Beweis stellen, dass die E-Löschlanze eine Methode ist, den Brand von Elektrofahrzeugen zu bekämpfen.

j.

Sat Aug 19 13:05:00 CEST 2023    |    Bnuu

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. August 2023 um 06:04:32 Uhr:

Zitat:

@Bnuu schrieb am 19. August 2023 um 02:22:30 Uhr:

 

 

....oder einfach auspusten.

 

Lustiger wirds heute nicht mehr....

Verlinkt.

Auch mal lesen, soll jetzt jeder Wagen auf dem Schiff in eine Decke?

 

"Dafür müsse das E-Auto allerdings auf den unteren Teil der Schutzumhüllung geschoben werden,"

 

Löschlanze sieht im PDF ja gut aus, aber alles an unverqualmten Wagen. Denk doch einfach mal selbst nach. Dort steht: "Das in Vollbrand stehende Fahrzeug wird mit einem Löschmittel gelöscht (unter Beachtung der regionalen Bestimmungen)" Also nix in dem Moment mit Löschlanze.

 

Das Ding ist max 1m lang, lächerlich, wenns begonnen hat zu brennen. Und diese Lanze ist realistischerweise erst 15 bis 20 min nach Abstellen des brennenden Wagens am Ort.

 

Im Video wird die Löschlanze nach 4 min eingesetzt, realitätsfern, in der kurzen Zeit ist der Akku noch gar nicht richtig durchgegangen.

 

Der FW Mann faßt sie mit einer Hand am nicht isolierten Teil mit Handschuhen an. Klar, es muß ein geschlossener Stromkreis vorhanden sein, damit es gefährlich wird. Sollen die selbst einschätzen. IMHO zweifelhaft.

 

Das s/w Bild im PDF zeigt eine offene Fondtür, dann will man die 1m Lanze mit einem "E-Abstandshalter", damit der der sie hält elektrisch isoliert ist und nicht gefährdet wird, mit einem Vorschlaghammer einschlagen. Und dann wissen sie nicht mal ganz genau, wie weit sie die Lanze freihand einschlagen. Komm, komm, noch, noch, ja, ja, ja , Mist, zu weit. Zurückziehen, Vorsicht, verkantet wegen Zug am Abstandshalter...geht nicht zurück, Scheiße... Alles unrealistisch. Aber man wird sehen, wenn das Ding 3 bis 4 m lang wäre, mit mechanischem Support , dann könnte das was werden. So aber nicht.

 

 

Schon lustig, wie in Bezug auf Stromer von den Stromerfans gebetsmühlenartig das häufigere Brennen der Verbrenner genannt wird. Decke geht nur sehr begrenzt, muß am sehr frühen Anfang des Brandes am Ort sein,

 

Habe jetzt nicht alles gelesen, auch nicht ob das nun eine Stromer war, nur als Frage: wieviele Autotransportschiffe sahen bisher, d.h. zu 70 plus x Jahren reinen Verbrenner-Transport-Zeiten, wg. Autobrand so aus?

Sat Aug 19 13:39:48 CEST 2023    |    OpenSourceFan

Aber dass praktisch keine Elektofahrzeuge in den Brand involviert sind, könnte man nochmal erwähnen? Es sollen 500 an Bord sein, ca. 500 sind unversehrt. Eventuell wurde früher nicht darüber berichtet?

 

Brennt ein Deck, dann ist es für das Deck vorbei, egal ob Verbrenner oder Elektro. Offensichtlich sehen die Decks ja so aus, obwohl kaum Elektroautos dort gestanden haben, sofern die Zahlen stimmen.

 

Ein paar Gründe für eine höhere Brananfälligkeit, die mir sofort einfallen

- brennbare Flüssigkeit in der Klimaanlage

- sehr viel mehr Alu oder gar Magnesium -> das sind brennbare Metalle!

- und natürlich auch mehr Kunststoff

 

Ich hatte vorgeschlagen, dass man den Boden wasserdicht macht (möglichst mit verschließbaren Ventilen), die Autos müssen angegurtet sein, man zieht wie bei einem billigen Pool wasserdichte Trennwände hoch (die normalerweise sogar unten sein könnten, wie normale Schotts auch) und nun wäre man in der Lage, einzelne Sektionen zu fluten. Geht etwas schief, muss man noch die Nachbarsektionen fluten oder besprinkeln.

 

Überwachungstechnik dafür ist heutzutage extrem billig.

Sat Aug 19 20:35:26 CEST 2023    |    Kurbl

Gelöscht

Sat Aug 19 22:55:35 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Bnuu schrieb am 19. August 2023 um 13:05:00 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. August 2023 um 06:04:32 Uhr:

 

Verlinkt.

Auch mal lesen, soll jetzt jeder Wagen auf dem Schiff in eine Decke?

Was war meine Antwort auf das Thema Tiefgarage.

 

Was die Schiffe betrifft, entweder geht das in der Mischkalkulation unter den aufwändige Umbauarbeiten kosten Geld; oder sie müssen umgesetzt werden.

Da das aber bisher bei Verbrennern auch nicht der Fall war, gehe ich von einer breiten Akzeptanz des Restrisikos aus.

Sun Aug 20 15:33:15 CEST 2023    |    ermüdungsbruch

Zitat:

@Bnuu schrieb am 19. August 2023 um 13:05:00 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. August 2023 um 06:04:32 Uhr:

 

Verlinkt.

Auch mal lesen, soll jetzt jeder Wagen auf dem Schiff in eine Decke?

 

"Dafür müsse das E-Auto allerdings auf den unteren Teil der Schutzumhüllung geschoben werden,"

 

Löschlanze sieht im PDF ja gut aus, aber alles an unverqualmten Wagen. Denk doch einfach mal selbst nach. Dort steht: "Das in Vollbrand stehende Fahrzeug wird mit einem Löschmittel gelöscht (unter Beachtung der regionalen Bestimmungen)" Also nix in dem Moment mit Löschlanze.

 

Das Ding ist max 1m lang, lächerlich, wenns begonnen hat zu brennen. Und diese Lanze ist realistischerweise erst 15 bis 20 min nach Abstellen des brennenden Wagens am Ort.

 

Im Video wird die Löschlanze nach 4 min eingesetzt, realitätsfern, in der kurzen Zeit ist der Akku noch gar nicht richtig durchgegangen.

 

Der FW Mann faßt sie mit einer Hand am nicht isolierten Teil mit Handschuhen an. Klar, es muß ein geschlossener Stromkreis vorhanden sein, damit es gefährlich wird. Sollen die selbst einschätzen. IMHO zweifelhaft.

 

Das s/w Bild im PDF zeigt eine offene Fondtür, dann will man die 1m Lanze mit einem "E-Abstandshalter", damit der der sie hält elektrisch isoliert ist und nicht gefährdet wird, mit einem Vorschlaghammer einschlagen. Und dann wissen sie nicht mal ganz genau, wie weit sie die Lanze freihand einschlagen. Komm, komm, noch, noch, ja, ja, ja , Mist, zu weit. Zurückziehen, Vorsicht, verkantet wegen Zug am Abstandshalter...geht nicht zurück, Scheiße... Alles unrealistisch. Aber man wird sehen, wenn das Ding 3 bis 4 m lang wäre, mit mechanischem Support , dann könnte das was werden. So aber nicht.

 

 

Schon lustig, wie in Bezug auf Stromer von den Stromerfans gebetsmühlenartig das häufigere Brennen der Verbrenner genannt wird. Decke geht nur sehr begrenzt, muß am sehr frühen Anfang des Brandes am Ort sein,

 

Habe jetzt nicht alles gelesen, auch nicht ob das nun eine Stromer war, nur als Frage: wieviele Autotransportschiffe sahen bisher, d.h. zu 70 plus x Jahren reinen Verbrenner-Transport-Zeiten, wg. Autobrand so aus?

Einer der wenigen guten Kommentare zum Thema. Hier gibt's scheinbar nur gut und böse und es kann nicht sein was nicht sein darf.

Bei dem Schiff ist so viel Müll berichtet worden, da "weiß" man im grund als Außenstehender nichts. Die Presse hat voneinander abgeschrieben und so auch alle Fehler und Missinterpretationen.

 

https://insurancemarinenews.com/.../

 

Janssens Leute waren auf dem Schiff. Die wirklichen Zahlen "was übrig ist" wird man sehen, wenn entladen ist.

 

Es ist ja nicht mal geklärt, was ein "e-Auto" ist und was ein "Verbrenner", wenn es sich um einen Hybrid handelt.

 

BEV und klassische Antriebe i.S: Brandgeschehen zu vergleichen geht schon deswegen schief, weil es viel mehr alte uralte, privat rumreparierte und sonstige Kisten gibt auf der klassischen Seite als bei den BEV. Statistiken dazu sind so unscharf wie es nur geht und wer sich etwas auskennt oder praktische Erfahrungen aus dem BOS Bereich hat, weiß wie "Brandursachen" bei einem gewöhnlichen KFZ Brand "ermittelt" werden.

 

Löschen wird man zukünftig ein BEV vermutlich tatsächlich mit so einer Lanze o.ä. weil man sonst in den Akku nicht reinkommt. Mit einem elektrisch isolierten Halter und mit vielen Infos um welchen Fahrzeug es sich exakt handelt und wie man da am bestens in den Akku reinkommt. Im Video ist gut zu sehen, wie die mit der bereits sprühenden Lanze den Innenraum teilweise beaufschlagen. Gut auch zu sehen wie die Kameraden Deckung geben.

Leider wird nicht klar ob die nur mit Wasser oder mit Wasser-Schaummittelgemisch löschen und leider wird auch -wie der zitierte Post es thematisiert- nicht klar, wie das ist, wenn der Brand schon gute 10 min am Kokeln ist. Nimmt man an, dass es qualmt, jemand ruft die Feuerwehr, da sind mindestens schon 2 Minuten rum. Dann sind die restlichen 8 Min bis zum Eintreffen des Fahrzeugs mit der Lanze schon optimistisch.

Sun Aug 20 16:01:53 CEST 2023    |    TH-H

Zitat:

@OpenSourceFan schrieb am 19. August 2023 um 13:39:48 Uhr:

Aber dass praktisch keine Elektofahrzeuge in den Brand involviert sind, könnte man nochmal erwähnen? Es sollen 500 an Bord sein, ca. 500 sind unversehrt. Eventuell wurde früher nicht darüber berichtet?

Da würde ja die "Sensationmeldung" für die Yellow Press wegfallen!

Die sich, seit feststeht, dass die E-Autos so gut wie alle unbeschädigt sind, eh aus der Berichterstattung zurückgezogen hat.

 

Zitat:

Brennt ein Deck, dann ist es für das Deck vorbei, egal ob Verbrenner oder Elektro. Offensichtlich sehen die Decks ja so aus, obwohl kaum Elektroautos dort gestanden haben, sofern die Zahlen stimmen.

 

Ein paar Gründe für eine höhere Brananfälligkeit, die mir sofort einfallen

- brennbare Flüssigkeit in der Klimaanlage

- sehr viel mehr Alu oder gar Magnesium -> das sind brennbare Metalle!

- und natürlich auch mehr Kunststoff

Wenn ein Auto brennt, gehen, auf Grund der engen Packdichte, auch andere mit Hoch.

Und wenn der Brand nicht sofort bemerkt wird, breitet sich das Feuer rasant aus, wie hier ebenfalls geschehen.

 

Zitat:

Ich hatte vorgeschlagen, dass man den Boden wasserdicht macht (möglichst mit verschließbaren Ventilen), die Autos müssen angegurtet sein, man zieht wie bei einem billigen Pool wasserdichte Trennwände hoch (die normalerweise sogar unten sein könnten, wie normale Schotts auch) und nun wäre man in der Lage, einzelne Sektionen zu fluten. Geht etwas schief, muss man noch die Nachbarsektionen fluten oder besprinkeln.

 

Überwachungstechnik dafür ist heutzutage extrem billig.

Da die Decks beweglich sind, sprich in der Höhe verstellbar, wird das nichts bringen.

Auch sind dann noch die Auffahrrampen von Deck zu Deck da.

Und es steht ja bisher nichtmal Sicher fest, dass ein Kraffahrzeug, egal ob Verbrenner oder E, die Ursache war.

Es könnte auch von der Elektrik oder Hydraulik oder was anderem an Board verursacht worden sein.

Da die Autos mit den Decks verschmolzen sind, wird es extrem schwer werden, die genaue Ursache zu finden!

Und es wird dauern und zwar eine längere Zeit!

 

Aktuell ist man ja dabei die unbeschädigten Autos zu bergen.

Was auch nicht ganz einfach ist, da sie alle noch an Board des Schiffes gewaschen werden müssen, damit sie keine Schadstoffe mit an Land bringen.

Das geht auch nicht von Heute auf Morgen.

Dann muss der Treibstoff im Schiff abgepumpt werden, sowie Schadstoffe, wie z.B. das Löschwasser, was sich da angesammelt hat und hoch belastet ist.

Dass muss an Land gesammelt und dann nach und nach Gereinigt und Entsorgt werden.

Und das größte Problem wird noch kommen, wenn die verschmolzenen Decks begutachte werden!

Da muss dann evtl. vorher gereinigt werden, da fallen dann wieder Ruß und Schadstoffe im Abwasser an.

 

Es wird Wochen oder eher Monate dauern, bis man wegen der Brandursache etwas genauer weis!

Was jetzt passiert, dass sind eher Vorbereitungen, wie das Entfernen der unbeschädigten Autos etc.

Denn wenn die oberen Decks dann gereinigt werden, wird alles in die unteren Decks laufen, wo jetzt die Wagen noch stehen.

Ich kann mir gut vorstellen, erst so bis Herbst was genaues zur Brandursache zu hören!

 

Bis dahin ist alles reine Spekulation!

Sun Aug 20 20:15:21 CEST 2023    |    eddy_mx

Laut Medienberichten konnten um die 1100 Autos geborgen werden. Die Hersteller sollen entscheiden, was mit diesen Fahrzeugen nun geschieht.

Sun Aug 20 20:35:11 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Schätze mal Irgendwas zwischen Dritte Wahl und Ersatzteillager, ganz bestimmt, jedenfalls nicht über die Hochglanz Vertriebsstationen Europas ;)

Sun Aug 20 21:25:40 CEST 2023    |    OpenSourceFan

Zitat:

@TH-H schrieb am 20. August 2023 um 16:01:53 Uhr:

 

Da würde ja die "Sensationmeldung" für die Yellow Press wegfallen!

Die sich, seit feststeht, dass die E-Autos so gut wie alle unbeschädigt sind, eh aus der Berichterstattung zurückgezogen hat.

Wenn es der Yellow Press nur um die Sensation gehen würde... Ist aber leider nicht so.

Das behauptet jemand von Bild:

https://twitter.com/marionhorn/status/1692972091706868107

Das sind die Reaktionen

https://twitter.com/Hoellenaufsicht/status/1692972910254625279 (*)

https://twitter.com/danielreitzig/status/1693209357524038133

https://daserste.ndr.de/.../...erichte-auf-Bestellung,doepfner130.html

 

Hier, was die Springer-Presse wirklich ist

https://twitter.com/leseerlaubnis/status/1690176868966715394

Dem Konzern KKR gehört Springer inzwischen zum großten Teil. KKR hat viel in fossile Energie und Wohnungen investiert und hat nicht das geringste Interesse an stabilen Verhältnissen in Deutschland.

 

Und nur, um ein paar Mythen zu zerstören - Bloch glaubt ihr doch, oder?

https://www.youtube.com/watch?v=OYaoxPzNKAg

Meine Meinung: Akkus als Energiespeicher brauchen wir nicht. Es genügt, wenn das Laden im Extremfall etwas gedrosselt werden kann. Die ganze Transformation wird sich über Jahre hinziehen, in der dann zugebaut werden kann.

 

Dabei ist eines tatsächlich wichtig: Leisten können! Das wird vor allem dann der Fall sein, wenn wir es schaffen, auch in Zukunft Autos zu verkaufen. Zurückziehen vom Automarkt ist für Deutschland keine echte Option. Schaffen wird es nicht, auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Autoproduktion einzunehmen, dann sollte Deutschland - so wie es zur Zeit existiert - sehr große Probleme bekommen.

 

(*) https://www.faz.net/.../...r-wissing-soll-auskunft-geben-19112993.html

Erinnert ihr euch nach an den Graichen-Fall? Wie viele Skandale wurden bei der FDP und vor allem bei der Union aufgedeckt, weil es intern aufgefallen ist? Im Fall Graichen wurde vom Wirtschaftsministerium eine Stelle zum 2. Mal ausgeschrieben, weil die Compliance-Regeln verletzt wurden. Darauf hat die Presse einen weiteren Dauerbeschuss von Habeck initiiert. War nicht der erste - Backouts haben wir auch nicht gehabt, der Gaspreis ist zurück auf das Niveau vor 24.2.22. Man sollte noch bemerken, dass Graichens Verwandte unter Führung der Union mehr Aufträge erhalten hatten, als unter der Ampel.

 

Im Verkehrsministerium liegen die Dinge anders. Aber zumindest ist es wohl auch hier intern aufgefallen. Siehe (*) in der YP. Da sind wir aber noch nicht bei Kategorien wie Maskenaffäre unswusf.

 

Zusammenfassend: Die Yellow Press ist nicht nach Sensationen aus, sondern die haben politische Ziele. Meist keine guten. Sind wirklich nicht die Interessen von uns oder von Deutschland.

 

Ich werde dazu nichts weiter schreiben - es war nur dazu gedacht, dass man bei bestimmten Meldungen wirklich skeptisch sein muss. Weiss eigentlich jeder, aber man vergisst es machmal und dann man denkt, dass zumindest irgendetwas dran sein müsste. Außer Interessen manchmal auch gar nichts.

Sun Aug 20 22:13:42 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@OpenSourceFan schrieb am 20. August 2023 um 21:25:40 Uhr:

…Zusammenfassend: Die Yellow Press ist nicht nach Sensationen aus, sondern die haben politische Ziele…

Ich denke das gilt mehr oder weniger für alle, die was zu sagen haben und nicht unbedingt Wissenschaftler sind, und auch bei denen muss man mehr oder weniger aufpassen ;)

 

D.h., aber sicher nicht dass sie das permanent machen, Fokus Bild-Zeitung und Konsorten, jedenfalls haben einen starken Hang zum Clickbait. Wenn das politisch motiviert wäre, wäre es substanzieller.

Sonst sollte man sich eine Anklage wegen Aufwiegelung überlegen :D

 

Das die Presse generell früher noch viel stärker nach links und rechts gespalten war ist ja kein Geheimnis. Was sich geändert hat ist die Umstände, in denen sie ihr „Geschäft verrichten“ :p.

Der Kannibalisierungs-Prozess ist noch im Gange, und Konzerne, wie KKR wollen dabei ihren Reibach machen.

 

Und natürlich sollten wir weiterhin die Marken Namen verwenden, den dann weiß jeder, was gemeint ist, Namen von Firmen-Konsortien ändern sich im Zweifel täglich.

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