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23.10.2021 16:05    |    ElHeineken    |    Kommentare (48)    |   Stichworte: 1 (GD), Honda, Jazz, Reifenwechsel, Sommerreifen, Verschleißzahlen, Winterreifen

Eigentlich erst im November geplant brachte uns das Souvenir, welches unser Jazz unterwegs eingesammelt hatte, in Zugzwang. Zeit die Hebebühne abzustauben und das übliche Programm durchzuziehen.

 

Gehört da nicht hinGehört da nicht hinDie Schraube im Hinterreifen war der Klassiker: Mit dem Vorderrad drüber fahren - Schraube stellt sich auf - und dann zielsicher mit dem Hinterrad aufgesammelt.

 

Blöd aber wenigstens mitten ins Profil. So haben wir zumindest die Chance den Reifen flicken zu lassen. Ein Freund von mir kennt sich damit aus und bekommt daher am Montag das Rad vor die Garage gestellt.

 

Als Ehefrau eines Schraubers hatte meine Frau kein Problem in der Tiergarage ihres Arbeitgebers das Ersatzrad aufzuziehen.

 

mickrig aber funktioniertmickrig aber funktioniertKleiner Tipp am Rande: Beim Reifendruck kontrollieren das Ersatzrad nicht vergessen, sonst wechselt man nur von einem platten Reifen zum nächsten .. war aber dieses mal nicht der Fall :D

 

Samstagmorgen, aufstehen, frühstücken, Arbeitsklamotten anziehen und die Kinder mit dem Hinweis das der Schlagschrauber zum Einsatz kommt in die Garage locken - und schon kann es los gehen.

 

Kinder temporär aus der Garage bitten, aufpassen dass kein Gegenverkehr die Straße vor der Doppelgarage kreuzt, Jazz auf die Bühne.

 

HilfsmechanikerHilfsmechanikerRampenverlängerungen hinten (weil da ist das Auto leichter) einrasten, Gummiklötze unter die Aufbockpunkte und hoch damit. Keine Überraschungen mit der Hebebühne, funktioniert noch einwandfrei.

 

Bei der Gelegenheit gleich mal die Reserveradmulde aussaugen. Reserverad abmontieren und zusammen mit Wagenheber, Werkzeug und Verbandskasten wieder unter dem Boden des Kofferraums unterbringen.

 

Papa hält den Schlagschraube und der Nachwuchs darf abwechselnd kurz auf den Auslöser drücken - klappt hervorragend und alle haben Spaß dabei.

 

Nachdem alle vier Räder herunter sind geht die Arbeit im Alleingang weiter. Restprofil in die Unterlagen aufnehmen und gleich mal zwei neue Sommerreifen auf die Einkaufsliste aufnehmen.

 

auf halbem Wegauf halbem WegDa der Jazz zum Gammeln an der Bremsen der Hinterachse tendiert nutze ich den Reifenwechsel immer dazu die Führung der Bremsbeläge zu reinigen und mit ein wenig Kupferpaste wieder einzubauen.

 

Dabei kann man auch gleich die Belag- und Scheibenstärke kontrollieren, das dann auch an allen vier Rädern. Noch mehr für die Einkaufsliste: Neue Scheiben und Beläge für die Hinterachse.

 

Nachdem alles wieder zusammen gebaut ist kommen die Räder wieder drauf und werden vor dem herunter lassen des Autos mit dem Schlagschraube leicht angezogen.

 

Nun noch mal einen Blick auf den Unterboden werfen und alle potentiell rostig aussehenden Stellen mit Korrosionsschutzfett einsprühen und das Auto darf wieder herunter.

 

EndergebnisEndergebnisSobald die Kiste auf den eigene vier Rädern steht wird mit dem Drehmomentschlüssel auf Spezifikation nachgezogen. Radkappen drauf und raus aus der Garage.

 

Den defekten Hinterreifen in den Kofferraum, die zu ersetzenden Vorderreifen oben auf den Reifenstapel in der Garage damit man später nicht noch umschichten muss.

 

Etwas mehr Arbeit als ein einfacher Reifenwechsel aber so weiß man sauber über den Stand des Wagens Bescheid - der Winter kann kommen.

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23.10.2021 16:10    |    ToledoDriver82

So ne Bühne ist schon was feines:) und das der Nachwuchs beim Schlagschrauber volldabei ist,ist doch klar:D das war doch bei uns nicht anders;)


23.10.2021 16:17    |    ElHeineken

So sieht's aus :D


23.10.2021 19:31    |    PIPD black

Also nen Schlagschrauber gab es in Vadderns Garage nicht. Maximal Radkreuz mit Verlängerungsrohr.

 

@ElHeineken Vorbildliche Arbeiten, aber dass du die Räder nicht säuberst……tssssss

Die Winterräder stehen ja NOCH vor Dreck. So lagerst du die ein?:eek:


23.10.2021 20:44    |    ElHeineken

Sorry, das Auto ist jetzt über 16 Jahre alt :D

PS: Früher habe ich das gemacht ..


23.10.2021 20:50    |    ToledoDriver82

Ausreden,alles nur Ausreden :p


23.10.2021 20:54    |    PIPD black

Ja echt mal…..das geht gar nicht. Putzen gehört zur Wartung dazu. Und wenn es nur 1x im Jahr ist.;):D


23.10.2021 21:36    |    ElHeineken

Hab' gerade herausgefunden der Seat ist über den TÜV - der muss auf jeden Fall vorher geputzt werden :D


23.10.2021 22:03    |    ToledoDriver82

Ach so,waschen nur vorm TÜV:p:D


23.10.2021 22:09    |    ElHeineken

Wie stand das da oben: Putzen gehört zur Wartung, also alle zwei Jahre halt :D


23.10.2021 22:31    |    ToledoDriver82

Aber der rote wird dafür täglich umarmt...wenn das mal kein Neid aufkommen lässt :p


24.10.2021 08:28    |    ElHeineken

.. der muss auch gewaschen werden ..


24.10.2021 09:22    |    lippe1audi

Außer der Frequenz von Wasch-Vorgängen könnte auch interessant sein, wie - genauer gesagt: wo - die Schraube in den Reifen gelangt ist. Da hätte ich einen heißen Tipp, weil mein Dicker (Kosenamen für den Blechhaufen, der mein Auto ist) auch 'ne Schraube und auch 'nen Nagel im Reifen hatte:

In unserer Stadt wird das "Bringhof" genannt, und ist ein städtisches Betriebsgelände, auf welchem zahlreiche Container aufgestellt sind. Dorthin darf und soll man Müll, rsp. Abfälle fast jeglicher Art entsorgen, manche kostenlos, manche gegen geringe Gebühr. Rangiert man auf diesem Gelände um andere Kfz und/oder Container-Plätze drum herum, ist die Wahrscheinlichkeit, Stählernes in die Reifen zu bohren, extrem hoch. Ganz, ganz viele Fahrer, rsp. Bringer von Müll sind völlig sorglos, um nicht zu sagen: völlig rücksichtslos beim Entladen ihrer Kfz. Da landet dann Vieles auf dem Boden und nur Manches davon wird wieder aufgehoben, geschweige denn, dass sich jemand die Mühe macht, den selbst angerichteten und gefährlichen Schlamassel am Boden mit Besen/Handfeger und Schüppe zu beseitigen. Oder wenigsten den städtischen Angestellten einen Hinweis zu geben, dass man aus Missgeschick da für eine gefährliche Gemengelage gesorgt hat.

Ich rate zu extremer Vorsicht beim Befahren solchen Geländes. Wenn man sensibilisiert ist und sich die Mühe macht, während des Fahrens den Boden nach solchen Teilen optisch abzugrasen, wird man mit Grausen auch Vieles entdecken. Obacht, Leute....... Den Bringhof schätze ich sehr wegen der tollen Möglichkeit, alles an Müll problemlos loswerden zu können, aber wenn ich da drauf bin, schauert es mich jedesmal.

Grüße, lippe1audi


24.10.2021 10:00    |    miko-edv

Moin,

 

beliebt bei den Reifenmonteuren sind die Tage nach Sperrmüll ... da bleibt wohl so mancher Nagel, der mal im Leichtbau-Schrank steckte, auf der Strecke ... äähh Straße


24.10.2021 10:05    |    Quertraeger

Tja, das Thema "eingefahrene Schraube" ist für die meisten Zeitgenossen selten genug, weshalb man es dem Blogger einfach nachsehen muss, wenn er dieses "Ereignis" hier zum besten gibt. :p ;)


24.10.2021 10:16    |    miko-edv

och, ich war diese Jahr auch schon unter den "Glücklichen" - mit knapp 50tkm Laufleistung und im 4. Sommer hat sich die Reparatur nicht mehr wirklich gelohnt, so wurden es dann gleich 2 neue ;)


24.10.2021 10:40    |    PIPD black

Ich war dieses Jahr auch schon dabei. Nach der Sperrmüllabholung war ich der erste, der auf den Hof fuhr…..morgens im Dunklen ist da nichts groß mit Boden absuchen. Als ich nachmittags vom Hof rollte, meldete sich die RDK. Ich hab gedacht, das System hat einen an der Waffel. Auto aus, Auto an….gleiche Meldung. Leider sagt das Sytem nicht, welches Rad betroffen ist. Optisch konnte ich nix feststellen. Zuhause dann Luftdruck kontrolliert und dabei dann die Schraube (Regalrückwand) entdeckt. Für rd. 40 € war das dann repariert worden.


24.10.2021 12:47    |    Goify

Ich schraube bei meinem alten Auto auch die Winterräder ungeputzt wieder drauf. Ich mein, das Auto ist 1,5 Jahre alt, da mach ich doch nichts mehr sauber! ;)

Irgendwie war mir das früher immer total wichtig, sogar eingewachst habe ich die Felgen vor der Montage.


24.10.2021 15:19    |    _RGTech

Meine Alufelgen am Benz waren original schon gut gebraucht, und die nachgekauften keine teuren - also war ein typischer Räder-nach-dem-Tausch-im-Anhänger-zum-Waschpark-Tag in aller Regel die "normale" Pflege. Bei Bedarf mit Felgenreiniger vorher, ansonsten nur die Hochdruckdusche vor'm Einlagern.

Mittlerweile entfällt auch das, mangels saisonalem Räderwechsel...

Dafür sind halt abriebärmere Bremsbeläge montiert, das sollte das ausgleichen :)

 

 

Gut übrigens, dass das Garagentor eine Gummikante unten hat - vergleiche das Foto mit der offenen Heckklappe ;)

 

 

Zur eigentlichen Misere, ich hatte mittlerweile schon von jeder Sorte: Sechskant, rostiger Nagel, Kreuzschlitz, Schrapnell, und auch eine Geisterschraube. Aber keine so popligen Schrankrückwanddinger :p

Und hatte schonmal jemand von euch ZWEI Fremdkörper im SELBEN Reifen am SELBEN Tag? Nein? Ist ein Gefühl wie ein 6er mit Zusatzzahl :D



24.10.2021 15:46    |    Goify

Ich hatte noch nie Fremdkörper in meinen Reifen gehabt. Ich glaube, ich habe zu 60 % Glück und zu 40 % sehe ich kleine Metallteile und fahre drum herum.


24.10.2021 18:39    |    ElHeineken

@_RGTech Na dann Gratulation, da kann ich nicht mithalten :D


24.10.2021 18:51    |    _RGTech

Ein Verschwörungstheoretiker würde ja eine Attentatsserie entdecken ;)


24.10.2021 19:20    |    Quertraeger

24.10.2021 12:47 | Goify

Zitat:

"Ich schraube bei meinem alten Auto auch die Winterräder ungeputzt wieder drauf. Ich mein, das Auto ist 1,5 Jahre alt, da mach ich doch nichts mehr sauber! ;)

Irgendwie war mir das früher immer total wichtig, sogar eingewachst habe ich die Felgen vor der Montage".

 

Na ja, Goify, irgendwann kommst du auch in das Alter, in dem du auch keine Zähne mehr putzt ... :D


24.10.2021 19:24    |    Goify

Boah, das ist ja fies! :eek:

 

:D


25.10.2021 10:14    |    lippe1audi

Hat mich aber zum spontanen Lachen gebracht!:p

Grüße, lippe1audi


25.10.2021 16:33    |    kappa9

die kommen dann nachts ins Glas ^^


25.10.2021 21:18    |    schweik6

Zum Tipp mit der Kupferpaste sollte erwähnt werden, dass bei Fahrzeugen mit ESP keine Kupferpaste im Bereich der Radnaben und Bremsen verwendet werden sollte.

Kupfer ist leitend und könnte die Sensoren irritieren.

Als Ersatz bietet sich Keramikspray an.


25.10.2021 22:32    |    ElHeineken

Das halte ich immer noch für ein Gerücht .. wenn auch für ein sehr penetrantes ..


25.10.2021 22:37    |    Goify

Exakt. Die Auflagefläche der Felgen und der ABS-Sensor sind nicht besonders nah beieinander. Es ist ausgeschlossen, dass Kupferpaste bis zum Sensor vordringen kann.


26.10.2021 07:25    |    kappa9

Die Auflageflächen müssen sauber und trocken bleiben.

Zwischen Naben Fläche und Bremsscheibe und Bremsscheibentopf und Felgenauflagefläche gehört rein gar nichts, nur sauber machen. Einzig auf den Zentrierring darf z.B. Hochtemperatur-Keramikpaste.

 

Die Flächen übertragen die Kräfte im Wesentlichen per Haftreibung. Auf Radbolzen und -schrauben gehört keine Scherkraft wie durch die Verwendung von Schmiermitteln auf den Flächen auftreten könnte.

 

Bei vielen Scheibenbremsen darf man die Führungsflächen der Bremsklötze im Bremssattel nach dem Reinigen DÜNN mit spezieller Paste bestreichen. Meist kommt hier ebenfalls Hochtemperatur- Keramikpaste zum Einsatz.


27.10.2021 07:58    |    Addi49

Was ein Aufwand! Rad drehen bis man an die Schraube kommt (ev. anheben), Schraube/Nagel raus ziehen, Loch mit Gleitmittel aufbohren, mit Spezialwerkzeug "Gummiwurst" einführen, überstehendes Ende abschneiden und Reifen wieder aufpumpen (Fußpumpe oder Kompressor für Zigarettenanzünder und fertig. Da ich weder ein Ersatzrad noch ein Notrad wegen LPG-Tank mitführe habe ich mir sowas besorgt: https://www.manomano.de/p/...t-30-vulkanisierungsstreifen-11884045#

Funktioniert prima. In den letzten Jahren 3 x verwendet.


27.10.2021 08:16    |    kappa9

Zitat: "

Was ein Aufwand! Rad drehen bis man an die Schraube kommt (ev. anheben), Schraube/Nagel raus ziehen, Loch mit Gleitmittel aufbohren, mit Spezialwerkzeug "Gummiwurst" einführen, überstehendes Ende abschneiden und Reifen wieder aufpumpen (Fußpumpe oder Kompressor für Zigarettenanzünder und fertig. Da ich weder ein Ersatzrad noch ein Notrad wegen LPG-Tank mitführe habe ich mir sowas besorgt: https://www.manomano.de/p/...t-30-vulkanisierungsstreifen-11884045#

Funktioniert prima. In den letzten Jahren 3 x verwendet.

Zitatende

 

 

Und Deine Methode ist ganz klar verboten - egal, ob Du das schon hundert mal gemacht und Millionen KM damit gefahren bist.

 

Die Anleitung auf der Seite Deines Link hast Du schon gelesen, oder?

Da steht klar, dass es nur zur Pannenhilfe und nicht dauerhaft zulässig sei.

Und selbst das ist jur. umstritten, weil es leider viel zu viele Sparfüchse gibt, die aus falschem Geiz mit dieser Notlösung dann dauerhaft fahren

 

Quellen unter anderem:

§ 36 der Straßenverkehrszulassungsordnung, angewendet werden die Richtlinien für die Instandsetzung von Luftreifen und für die Beurteilung von Reifenschäden von 2001.

____

 

Es gibt zulässige Reifen-Reparaturmethoden, die je nach Schaden und anderen Voraussetzungen erlaubt sind. Dazu gehört in keinem Fall eine "Gummiwurst".

Die darfst Du bei Deinem Fahrrad verwenden, oder bei einer Handkarre, oder einem Kinderwagen...


27.10.2021 08:45    |    Goify

Beim Fahrrad ist das mittlerweile eine gängige Reparaturmethode, wenn man schlauchlos fährt. Aber ich hätte da nicht so ganz das Vertrauen, wenn die Gummiwurst bei Tempo 220 oder mehr sich löst. Dann ist nämlich plötzlich ein sehr großes Loch im Reifen und das kann Instabilitäten hervorrufen. Das kann bei einem reinen Stadtauto noch gehen - macht es aber noch immer nicht legal.


27.10.2021 08:50    |    kappa9

So ist es. Rostende Stahlkarkasse ist auch bei einem Reifenplatzer bei Tempo 100 auf der Landstraße kein Spaß

 

Diese Bestimmungen haben schon über viele Jahrzehnte bewährt ihren Sinn.

Ich verstehe nicht, wie man zu geizig für eine fachgerechte Reparatur z.B. mit Reifenpilz / Minicombi, oder eine echte Heißvulkanisation sein kann. Die gibt es beim ausgebildeten Reifenfachhandel schon ab ca. 30€

 

Aber auch dort wird der Stichkanal TROCKEN mit einer geeigneten Reibahle aufgerieben ohne jegliche "Schmiermittel". Diese verhindern eine Verbindung / Kaltvulkanisation.

Auch wird dabei vom Fachmann geprüft, ob der Stichkanal gerade (senkrecht zur Lauffläche) mit geringen Abweichungen ist. Schräge Durchstiche gelten als nicht fachgerecht reparierbar!

 

 

Im letzten Sommerurlaub musste ich für einen ca 6mm Schnitt in der Lauffläche meines E-MTB auch eine Gummiwurst verwenden, weil die Tubeless-Dichtmilch das nicht mehr geschafft hatte.

Das hielt dann so etwa 14TAGE. Dann habe ich den Mantel richtig repariert.


27.10.2021 10:11    |    lippe1audi

Ist sicher eine Frage, wie schnell der betroffene Wagen fahren kann und mehr noch, wie schnell man damit tatsächlich fährt. Selbst würde ich einen Reifen nicht flicken lassen. Es passiert zwar extrem selten, aber einmal pro Jahr dann doch: dann juckt mich das Fell und ich probiere mal wieder, wie schnell mein Kfz noch so ist. Dabei kann der nach Tacho auf 250 km/h kommen. Wenn ich etwas Bestimmtes gaaaaaaanz sicher nicht erleben möchte, dann ist es ein Reifenschaden bei diesem Tempo... oder auch "nur" bei 180 km/, eine Geschwindigkeit, die ich häufiger fahre. Der Preis für einen neuen Reifen ist es mir immer wert, ein ruhiges Gefühl zu haben.

Grüße, lippe1audi


27.10.2021 10:29    |    kappa9

Nein, es ist keine Frage wie schnell der Wagen noch fahren kann. Es ist ganz einfach eine Frage der Zulässigkeit. Da gibt der Gesetzgeber weder Platz für Zetern, noch für Interpretationsspielraum.

 

Ein fachgerecht reparierter Reifen hat in der Regel auch keine gesonderte Geschwindigkeitsbegrenzung. Man darf weiterhin die der aufgedruckten Klasse entsprechende Höchstgeschwindigkeit ohne Einschränkung nutzen.


27.10.2021 10:35    |    lippe1audi

Da hatte ich mich wohl missverständlich ausgedrückt: es war keineswegs meine Absicht, eine nicht fachgerechte oder gar überhaupt nicht zulässige Reifenreparatur hintenrum doch als akzeptabel erscheinen zu lassen. Im Gegenteil habe ich wenig bis kein Verständnis fürs Reifenflicken, egal, ob das evtl. in den Zulässigkeitsbereich fallen könnte.

Grüße, lippe1audi


27.10.2021 11:32    |    kappa9

Entschuldige, lieber @lippe1audi , dann hatte ich Dich falsch verstanden.

Gegen eine zeitwertgerechte und fachgerechte Reparatur ist nichts einzuwenden. Es schont Umwelt und Geldbeutel.

Einzig wer nur Neureifen verkaufen will, wird da ein Argument haben - nämlich seinen eigenen Umsatz.

 

LG


28.10.2021 01:01    |    VAG-POWER

@kappa9

Ja, das mit Fett an der Nabe, da habe ich schwere Diskussionen mit einem "VW Mann"

Angeblich machten die das auf der Arbeite alle Monteure so damit den Bremsscheiben wieder gut runter gehen.

Mir ist das Gesicht eingeschlafen als ich gesehen hatte wie er da Fett drauf gemacht hat. Selbst nachdem ich ihm erklärt habe das die "Pressung" Rad/Bremsscheibe/Nabe das ist was das Rad am Ende fest macht.

Was macht er mit dem Fe tt? Baut praktisch ein Lager ein, lol

 

Viele machen das ja auch zwischen Felge und Bremsscheibe, ist ja am Ende genau der gleich Mist. Nicht jeder sollte am Wagen schauben nur weil er es kann. Oder gar "gelernt" hat


05.11.2021 01:42    |    Twinni

Suuuuuuuuuuuuper. So eine Bühne will ich auch. Wo gibt's die?


Deine Antwort auf "Honda Jazz - Erzwungener Reifenwechsel"

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