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BMW...aber nicht nur

Verschiedenes aus dem Alltag eines Autofans

30.05.2009 14:51    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: BMW, Erfahrungen, Erlebnisse, Renault

Gut ein halbes, nachdem mir mit einem freundlichen Händedruck der rosafarbene Übergangslappen ausgehändigt wurde, möchte ich gerne mal meine Eindrücke und Erfahrungen im ersten halben Jahr als aktiver Strassenverkehrsteilnehmer niederschreiben.

 

Noch deutlich sehe ich vor mir, wie ich im Herbst 2008 nervös von einem Bein auf das andere tretend vorm Strassenverkehrsamt stand. Mein Freund, der direkt vor mir Prüfung haben sollte, und ich wurden von unserem Fahrlehrer direkt morgens abgeholt und zusammen gingen wir nocheinmal einige wichtige Punkte für die Prüfung durch.

 

Dann aber war es soweit, nach einer scheinbar endlos lange halben Stunde, in denen sich die Prüfer am Nebentisch das Frühstück haben schmecken lassen, war mein Kumpel als erster an der Reihe. Für mich hieß es allerdings zu versuchen, mich vor der bevorstehenden Prüfung nicht verrückt zu machen.

Ich hatte zwar von meinem Fahrlehrer öfters gehört, dass ich doch wirklich ganz gut fahren könne und hatte auch selbst von mir den Eindruck, das meiste, von den technischen Parts über die Autobahn bis zum Einparken, alles ganz gut zu beherrschen.

Aber vor so einem wichtigen Ereigniss fällt das alles recht flach. Man ist einfach unglaublich nervös und hofft, dass alles gut geht.

Der Druck wurde umso größer, als der Fahrschulwagen mit einem grinsen Fahrer am Steuer wieder auf den Parkplatz rollte.

 

Schließlich dann aber saß ich im Wagen, so aufgeregt, dass ich mit meinem zitternden Bein an der Ampel fast die Kupplung losgelassen hätte, aber 45 Minuten später war auch ich stolzer Besitzer des Führerscheins mit 17:)

 

 

Nun begann für mich eine neue Ära und meine Eltern und ich tauschten bei den meisten Fahrten die Plätze. Bei vielen, weil mein Vater selbst sehr gern Auto fährt und er verständlicherweise seinen 5er neben den Fahrten zur Arbeit auch so gern so häufig wie möglich bewegen möchte.

Seine bessere Hälfte, wie man so schön sagt, also meine Mutter ließ sich aber von anfang an gerne Fahren, auch wenn das Zusammenspiel zwischen mir und dem Renault Twingo anfangs ein wenig problembehaftet war.

Aus dem Audi A3 1.9 TDI wär ich nämlich ein schön kräftiges Dieseltriebwerk mit einem ordentlichen Drehmoment gewöhnt. Anfahren oder rückwärts einparken nur mithilfe der Kupplung war absolut kein Problem.

 

Und daran hatte ich mich wärend der Fahrstunden dran gewöhnt. Umso schwerer fiel es mir entsprechend, mit den gut 50PS des kleinen Wägelchens und einer Kupplung klarzukommen, die einem tritt in eine Schale Vanillepudding nicht viel nachsteht.

Nur wie es so läuft, habe ich mich mittlerweile auch an den manchmal störrischen zweiten Gang gewöhnt und schalten die Gänge meistens mit einem butterweichen Anschluss durch.

So soll es sein:D

 

Deutlich anders hingegen lief es von anfang an mit dem 530d väterlicherseits. Da mit einer Automatik ausgestattet, musste ich mich erstmal daran gewöhnen, nicht am Wählhebel rumzuzerren oder nach einem dritten Pedal im Fussraum zu suchen, welches nicht vorhanden ist.

Entgegen meiner Vermutung war bzw. ist dies kein Problem und es macht überhaupt nichts aus, vom Schaltwagen zur Automatik zu wechseln, ohne dabei Unsicherheiten aufkommen zu lassen.

 

Problematischer ist im Zusammenhang mit dem BMW eher, dass man doch ein wenig erfürchtig und und anfangs auch ein wenig ängstlich fährt, wenn man so ein teures Teil über deutsche Strassen bewegt. Vor allem die knapp 4,90m Außenlänge sind z.B im Parkhaus alles andere als witzig, da gefällt der Twingo deutlich besser, aber die Souveränität des Reisens ist im 5er schon beeindruckend, genauso wie die Fahrleistungen, aber dazu in einem gesonderten Fahrbericht mehr.

 

Jedenfalls macht es mir jedes Mal aufs neue unglaublich Spass, eines der beiden Fahrzeuge zu bewegen, auch wenn ich nicht wie anfangs erhofft, jede Woche zum Fahren komme.

Dafür ist es in anderen Wochen aber wieder mehr.

 

Was man aber merkt ist, wie sich das Fahrvermögen im Laufe des ersten halben Jahres doch gebessert hat. Dank meiner mir stets anmerkend zur Seite stehenden Eltern konnte ich, wie ich finde, schon einiges an Wissen und Handlungsweisen auch für schwierige und unübersichtliche Situationen mitnehmen.

Generell denke ich, dass sich der Führerschein mit 17 absolut lohnt und für beide Seiten, die Eltern und die Fahranfänger eigentlich nur Gutes bringt.

Einerseits lernen die schon länger im Besitz der Fahrerlaubniss sich befindenen Erwachsenen, jüngeren und unerfahreneren Fahrern zu vertrauen und zum anderen ist die Tatsache, dass immer einer über das ganze Geschehen wacht dem eigenen Können und dem Fahrverhalten alles andere als abträglich.

Immer wieder wende ich mich zum Beispiel bei Autobahnfahrten an meinen Vater, wenn ich mir bezüglich unübersichtlichen Situationen oder anderer Sachen nicht ganz sicher bin.

 

Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass viele Leute direkt nach der Fahrschule in einem eigenen Auto, ohne zwei wachsame Auge zur rechten, auf den Verkehr losgelassen werden und wenn ich dann noch daran denke, wie selbstbewusst man aus der Fahrschule kam "Jetzt kann ich fahren, Leute ich komme", was ein fataler Trugschluss ist, dann wird mir die Bedeutung des begleiteten Fahrens erst richtig bewusst.

 

Meiner Meinung nach sollte man noch viel öffentlichkeitswirksamer darauf aufmerksam machen, wie hilfreich der Führerschein mit 17 für das weitere Autofahrerleben ist.

Wenn das ganze jetzt noch fahrschulseitig mit einem Basis Pflichtfahrtraining bereichert werden würde, wär die Einführung des verfrühten Führerscheins schlichtweg perfekt, aber auch so würde ich ihn jederzeit wieder dem ab 18 Jahren vorziehen.

 

 

Liebe Grüße

René


30.05.2009 15:08    |    HyundaiGetz

Ich hab auch den Führerschein mit 17 gehabt (hab ihn jetzt vor fast 3 Jahren bekommen... man wo bleibt die Zeit?) und war / bin sehr glücklich darüber ihn gemacht zu haben. Die ca. 8.000 km die ich in der Zeit mit dem Auto meiner Mutter fahren konnte, haben mir später sehr geholfen. Ich würde es auf jedenfall wieder machen. Praktisch hinzu kommt, das man mit 19 schon mit der Probezeit fertig ist. ;)


30.05.2009 17:42    |    Patriots

Super geschrieben Rene.

 

Wolfgang


30.05.2009 18:45    |    Hannes1971

Nachdem ich bei der Einführung des ganzen ein entschiedener Gegener dieses Führerscheins mit 17 war, sehe ich das ganze mittlerweile komplett anders. Und zwar genau aus den Gründen, die Du oben aufgezählt hast.


30.05.2009 18:59    |    dertester123

Toller Bericht!

 

Du hast die wesentlichen Punkte aufgeführt und hast damit auch recht.

 

Ich weiß noch, als ich meinen Führerschein hatte und das erstmal mit meinem Kumpels im Auto saß (nat. Mama´s Auto ;D) und alle wie blöd fahren wollten und ich erstmal Schiss hatte.

 

Es gibt in den ersten Wochen doch immer wieder viele Situationen, wo man mit der eigenen Entscheidung konfrontiert wird. Erst dann wird einem bewusst, wie sehr doch ein Beifahrer oder ein Fahrlehrer in diesen Momenten unterstützt.

 

Wenn du mit 18 alleine färhst, bist du schon wesentlich souveräner unterwegs und kannst besser reagieren.

.......

 

 

Aber freu dich, wenn du selber fahren kannst, und dich die ersten Momente alleine erreichen.

 

Ich weiß noch ziemlich genau von meinen ersten Spaßfahrten...

 

Ob das nachts allein auf dem Parkplatz war.. nur Ich, das Auto und das Gaspedal..

oder auch mal auf dem Feldweg mit dem Straßenauto Ralley spielen..

 

Heute fahre ich wesentlich gediegener, aber wo soll die Erfahrung herkommen....


30.05.2009 20:24    |    notting

@BMW-Fan91: Zum vorletzten Absatz: Das liest sich ja fast so, als ob du glaubst, dass man als Nicht-BF17er also mit vollwertigem B nicht z. B. mit einem Elternteil auf dem Beifahrersitz fahren darf. Da ich mit 18 noch kein eigenes Auto gebraucht habe (Gymnasiast bzw. Eltern haben die von der Schule vergünstigte Monatskarte gezahlt), ist am Anfang meist meine Mutter mitgefahren, die mir auch Tipps gegeben hat bzw. wenn's um's Anhänger fahren ging mein Vater -> hier sind die Eltern etc. gefragt, dazu braucht man nicht zwangsläufig BF17.

 

@HyundaiGetz: Na und? Mein Bruder hat weder BF17 noch Probezeit beim B gehabt -> A1 mit 16. Rest siehe oberen Teil meines Postings.


30.05.2009 22:40    |    Phaetischist

Ich kann den Führerschein mit 17 auch nur uneingeschränkt empfehlen. Für beide Seiten!


30.05.2009 23:47    |    Trennschleifer28934

Ich find den Schein ab 17 auch toll. Mal was gutes aus unserer Politik.

Ich muss dem Threadersteller rechtgeben.

 

Wo ich meinen schein gemacht habe, gabs dass noch nicht......besser währs gewesen.

 

Der erste crash endete am baum....über die schuld kann man streiten. Dicke Eisplatte und 30km/h waren wohl doch zu schnell....na ja..

 

Der zweite crash war dann etwas heftiger. Mit 120km/h aus der kurve rausgeflogen und 2 rollen durch die luft. Ein krasses feeling. Empfehle ich jetzt mal nur Action- und Adrenalinjunkies. Passiert is mir nix. Meinem Heiligtum dafür umso mehr.

 

Mit dem Schein ab 17 wärs mir vielleicht nicht passiert.....wer weiß.

 

Aber ich denke, das diese Sache solche Unfälle, wie meine, deutlich verringern kann.

 

Allzeit Beulenfreie fahrt

 

Krümel


31.05.2009 00:00    |    Faltenbalg30327

Habe meinen Führerschein damals auch mit 17 gemacht und gehe bald auf die 20 zu, bereue es wirklich nicht damals mit den Eltern gefahren zu sein.

Wo sie gemerkt hatten das ich gut fahren kann sind wir (gut, ehr ich xD) dann zu allen Autohäusern in der Umgebung gefahren, haben getestet und natürlich alles angeschaut. Zuerst sollte ein Auto mit maximal 2 Jahren und unter 50.000km kommen, hatte auch einen passenden A4 gefunden gehabt. Nur die 2,4l Maschine hatte mir persönlich zu wenig Power und ständig über 10l BC-Verbrauch waren mir dann doch zu viel.

 

Also haben wir auschau nach einen Golf Jahreswagen gehalten. Leider waren für meinen Geschmack nicht das passende Modell vorhanden und der Verkäufer hat aus Spaß mal einen Neuwagen konfiguiert. Der war zwar etwas über dem Limit von 24.000€, aber mit 26.700€ noch "verkraftbar" für meine Eltern. Da mein Vater und der Chef vom Autohaus alte Schuhlkollegen sind und er dort Stammkunde ist hat es schließlich doch noch geklappt.

So durfte ich dann am 14. März '08 meinen V'er Golf mit 9km auf der Uhr abholen. Der Tag war einfach unbeschreiblich, mit 17 schon den ersten Neuwagen zu haben ist schon was besonderes. :)

 

Bis heute nach knapp 2 Jahren bin ich schon fast 42.000km gefahren (mit meinen nicht ganz 20.000km) und hatte bis heute noch keinen einzigsten Kratzer in ein Auto gefahren, aber leider hatte mein Golf schon 2 Unfälle wo ich nicht Schuld war.

Beim ersten Unfall ist mir jemand im Winter in die Seite gerutscht und beim Zweiten vor gut 1,5 Wochen ist mir eine gute Frau auf einer engen Straße frontal reingefahren, da sie wohl noch nichts vom Rechtsfahrgebot gehört hat. :rolleyes:

Die Ironie der ganzen Geschichte ist das ich geplan hatte auf eine GT-Front umzubauen und es nun fast geschenkt bekomme, nur so habe ich fast 4 Wochen kein Auto (dafür gibts Nutzungsenschädigung von der Versicherung, womit die nächsten Tankfüllungen gesichert sind :D).

 

Der TE hat ja auch das Thema Automatik angesprochen. Mein Golf hat DSG, was vorallem in der Stadt wirklich komfortabel ist. Viele meinen aber das man eine gewisse Zeit als Fahranfänger einen Schalter fahren sollte.

Ich aus meiner Sicht kann nur sagen das ich keine Probleme habe als Automatikfahrer auf einen Schalter umzusteigen. Die ersten paar Meter sind zwar etwas ungewohnt, aber dann fährt man eigentlich wie immer. Was man 1x gelernt hat kann man eben doch fast für ewig.

10 Tage lang hatte ich ja einen Leihwagen wegen meines Unfalles (war ein Eos) und dort hat auch alles wunderbar geklappt. Hatte glaube ich 2-3 Abwürger auf fast 1.500km in den paar Tagen, aus meiner Sicht ist das doch wirklich ok (glaube wenn der einen Berganfahrassisten hätte wäre es mindesten 1 weniger gewesen). :D


31.05.2009 09:26    |    Buick-Fan

Zu meiner Zeit gabs den Führerschein mit 17 noch nicht. Dem gegenüber wäre ich auch nicht abgeneigt gewesen.

Fahrschulauto war ein GIV 1.9 TDI und auch ich hatte das Problem anfangs mit der Kupplung, als ich auf meinen Twingo umgestiegen bin. Die Probefahrt war der Hammer. :D

Die Fahrpraxis zu sammeln ist das Wichtigste, vor allem gleich nach dem Bestehen der Pappe. Mit meinen 54PS damals war ich nie in der Position übermütig zu werden - war ja keine Leistung da, wobei ich mich seit jeher als besonnene Person sehe.

Wünsche euch weiterhin gute Fahrt.

 

edit: Gut geschriebener Blog!


31.05.2009 11:52    |    ballex

Zitat:

 BMW-Fan91 BMW-Fan91

...und wenn ich dann noch daran denke, wie selbstbewusst man aus der Fahrschule kam "Jetzt kann ich fahren, Leute ich komme", was ein fataler Trugschluss ist, dann wird mir die Bedeutung des begleiteten Fahrens erst richtig bewusst.

Ehrlich gesagt kam ich nicht so aus der Fahrschule und wenn man sich selbstkritisch betrachtet, dann weiß man auch, dass man nach den paar Stunden noch nicht gut und sicher fahren kann. Aber du hast recht, viele denken so und landen dann im besten Fall im Graben, im schlimmsten Fall am nächsten Baum...

 

Der Führerschein mit 17 ist deshalb sicher wirklich sinnvoll und richtig. Gerade in Situationen bei denen man nicht weiß wie man sich zu verhalten hat, ist ein erfahrener Beifahrer immer gut...schon allein als Wegweiser.

Allerdings muss man auch geeignete Begleitpersonen haben die ruhig und besonnen neben einem blutigen Anfänger sitzen können, das kann nicht jeder! ;)

Bei mir hat sich die Frage nach dem begleiteten Fahren allerdings gar nicht gestellt, da in Bawü Führerschein mit 17 erst eingeführt wurde, als ich selber schon 17 war und regulär mit Fahrschule angefangen hatte.

 

Aber auch ohne Begleitperson kann man langsam seine Erfahrung steigern und sicherer werden, die Fahrweise und das Sammeln von Fahrpraxis ist in den ersten Monaten entscheidend.

Für irgendwelche Experimente wäre mir außerdem mein Auto viel zu schade! :)

 

mfg ballex


31.05.2009 22:24    |    BMW-Fan91

Danke erstmal für euer zahlreiches Feedback zum Thema.

 

@ballex

Ich geb dir recht, nicht jeder verlässt mit diesen wenig selbstkritischen Gedanken die Fahrschule, aber ich kenne selbst viele (mich eingeschlossen:D), die doch von sich überzeugt waren, weil man im Vergleich zu den ersten Stunden schon sehr viel dazu gelernt hat und einem einfach die Vorstellung dafür fehlt, dass man trotzdem praktisch noch keine Fahrerfahrung hat.

Dies merkt man aber leider erst später, wo es ohne wachenden Beifahrer möglicherweise schon zu spät sein kann.

 

@deepsilver

Ich glaub, dass ist der Traum von jedem Fahranfänger, zum Bestehen einen schönen eigenen Wagen geschenkt zu bekommen.

Vermutlich ist das erste Auto eines der größten Highlights in jungen Jahren, neben den zwischenmenschlichen Beziehungen natürlich:p

 

Grüße


31.05.2009 22:49    |    UHU1979

Wirklich schön geschrieben. Ich kann mich an meine praktische Prüfung gar nicht mehr richtig erinnern, war aber sicherlich auch sehr nervös.

 

Führerschein mit 17 gab es damals noch nicht. Ich finde es aber (mittlerweile) eine sinnvolle Sache, schließlich trägt sie zur Entkriminalisierung bei. Ich – und da war ich sicher keine Ausnahme, und ich postete das auch nur, weil es mittlerweile verjährt ist – hatte bereits vor Erhalt meiner Fahrerlaubnis mit dem Fzg. meiner Eltern quasi begleitetes Fahren praktiziert und so neben den praktischen Fahrstunden Erfahrung gesammelt. Meine Tante merkte an, ich würde ohne Führerschein besser Fahren als ihre Kollegen mit :)

Im Ergebnis hatten meine Eltern dann auch kein Problem damit, mich ihren Wagen nach Erhalt des Führerscheins fahren zu lassen.

 

Der erste richtige, selbst bezahlte (Neu)wagen kam erst am Ende meines Studiums.


02.06.2009 08:31    |    Antriebswelle15121

toll geschrieben.

 

in einigen situationen, habe ich mich selbst wieder erkannt ;)

 

bei uns in AT is das ein wenig ansers.

dieser nennt sich L17. zu beginn musst du mind. 12 fahrstunden und den halben krs absolviert haben, bevor du die "Übungstaferl" bekommst.

 

diese taferl musst du dir vorne und hinten in die scheiben kleben und ab gehts;)

natürlich mit einem erziheungsberäticht´tgten an der seite;)

 

so musst du nun 3000km absolvieren und alle 1000km musst du zu einer weiteren fahrstunde in die schule.

 

nachdem du diese 3000km gefahren bist, den kompletten kurs absolviert hast und dein fahrtenbuch vervollständigt hast, kannst du zur theorie prüfung.leider ist bei uns theorie und praxis mind. eine woche auseinander, also eine sehr kribbelige woche;)

 

nach bestandener prüfung, darfst du alleine auf die strasse. ohne elternteil.

wolhgemerkt: die prüfung kannst du mit 17 machen ;)

 

also ich bin seit 2jahren glücklicher besitzer eines l17-scheines und ..... naja ok.......hier und da mal geblitzt worden....nichts tragisches aber ;)

 

lg

dominik


02.06.2009 13:33    |    BMW-Fan91

Scheint mir aber ziemlich aufwendig zu sein der L17. Fahrtenbücher führen und die Prüfung erst am Ende der 3000km. Aber wenn man dafür schon mit 17 alleine fahren darf, hat es sich ja gelohnt;)


02.06.2009 13:41    |    notting

Oje, meine Eltern schaffen mit Müh' und Not 4000-5000km/Jahr und da sind einige Fahrten dabei, wo, wenn ich ein BF17er gewesen wäre, aus praktischen Gründen nicht hätte fahren können (z. B. einkaufen, wenn ich gerade ganz wo anders bin)...


02.06.2009 15:53    |    Antriebswelle15121

@bmw-fan

 

auf jeden fall...

 

wenn ich firma und privat rechne, bin ich in den fast 2 jahren ca 200k km gefahren :D:D:D


02.06.2009 19:23    |    dertester123

Hmm... das Fahrtalent und auch -Temperament ist bei jedem anderes.

 

Unbedingt toll finde ich es nicht, mit 17 schon die Leute auf der Straße alleine rumgurken zu lassen. Nix gegen die Fahrer, aber ich finde das allein Fahren sollte ab 18 sein. Vor allem sollte man auch die Haftbarkeit der Eltern mit 17 nicht ganz auslassen.

 

Dann ist man (bei Abi) auch nicht mehr in der Schule und wird geistig und auch finanziell schneller erwachsen, als wenn man mit 17 noch vor dem ende der schönsten Zeit es nochma krachen lassen kann jeden Tag.

 

.......

 

Obwohl 3.000 Km schon was sind fürn Anfänger. Anfangs waren meine Fahrten nicht länger als 10km.... jetzt zwei Jahre später mach ich die 3.000 jeden Monat voll.

 

Zum Glück bis jetzt noch Unfallfrei und auch Kratzerfrei.

 

Seine "Dinger" dreht ja jeder irgendwo mal (siehe Bild)


Bild

02.06.2009 19:34    |    notting

@dertester123: "Dann [bei 18jährigen, nehme ich mal an] ist man (bei Abi) auch nicht mehr in der Schule und wird geistig und auch finanziell schneller erwachsen, als wenn man mit 17 noch vor dem ende der schönsten Zeit es nochma krachen lassen kann jeden Tag."

 

Den Anfang dieses Satzes kapiere ich nicht. Bei Abi ist man doch länger in der Schule als bei den anderen Schularten. Fehlt da evtl. ein "außer"? Aber selbst das muss man heute wg. G8 stark einschränken. Abi mit 19/20 haben heute nur noch

- 1x Sitzengebliebene G8er

- Leute, die vorher auf einer Realschule waren

- Leute, die 1 Jahr auf Schüleraustausch waren

 

18/19 ist heute das Sollalter.

 

notting


02.06.2009 21:16    |    ballex

@notting:

Nein, das ist so nicht richtig! In Bawü beispielsweise haben die ersten G8 Jahrgänge erst 2012, in Bayern 2011 das Abitur nach 8 Jahren in der Tasche! Deshalb ist das Sollalter in der Masse heute immer noch 19/20!

Allerdings bin ich auch der Meinung das vor 18 unbegleitetes Fahren nicht gut und nötig ist.

 

mfg ballex


02.06.2009 21:29    |    notting

@ballex: Dann war ich wohl meiner Zeit voraus. Aber laut Wikipedia gibt's das in en paar ostdeutschen Bundesländern schon?

 

notting


02.06.2009 23:17    |    ballex

Ja da schon, hab ja von der "Masse" geredet und die ist eben noch nicht so weit! :)

Bin übrigens auch kein Fan von G8...und froh noch Abitur mit G9 gemacht zu haben...aber das gehört nicht hier her, back to topic! ;)

 

mfg


03.06.2009 10:43    |    BMW-Fan91

Bezüglich unbegleitetem Fahren fällt mir grad noch was ein. Am Wochenende war eine gute Bekannte meiner Mutter zu Besuch. Normalerweise lebt sie in den USA und ihre Tochter (15) fährt schon alleine, darf allerdings keine Leute mitnehmen. Ab 16 dann kann sie so fahren, wie es hier in Deutschland ab 18 Jahren möglich ist.

Find ich schon beeindruckend, dass man Leuten dort schon mit 15 zutraut, allein das Verkehrsgeschehen zu bewältigen.

Ich persönlich halte es aber für zu früh, wenn man sich mal anschaut, wie unvernünftig viele mit mit 15 noch sind.

 

Grüße


03.06.2009 11:06    |    Antriebswelle15121

schln mit 15?!

wenn ich daran denke, dass mein bruder 15 ist und teilweise leicht angetrunken moped fährt und das als selbstverständlich für ihn gilt, da stelllen sich mir die haare auf.........


03.06.2009 11:38    |    notting

@BMW-Fan91: Du weißt, dass man mit 15 schon ein paar Jahre als Fahrradfahrer auf der Straße fahren darf und dass man mit 15,5 bzw. 16 Jahren mit deutschen Führerscheinen mit bestimmten motorisierten Fahrzeugen mit bis zu 80km/h am Straßenverkehr teilnehmen darf?


03.06.2009 11:50    |    Antriebswelle15121

bis zu 80km/h?

 

was is das fürn schein?


03.06.2009 11:56    |    notting

@Letti90: Lies mal http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerschein

 

Klasse A1:

Krafträder mit einem Hubraum von bis zu 125 cm³ mit einer Motorleistung von bis zu 11 kW (15 PS). Erwerb ab 16 Jahren. Bis zum 18. Lebensjahr muss das Motorrad auf 80 km/h mechanisch oder elektrisch gedrosselt gefahren werden.

 

Klasse AM (M):

Zwei- oder dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h. Erwerb ab 16 Jahren. Es ist erlaubt, den Führerschein mit 15½ Jahren zu absolvieren und anzuwenden

 

notting


03.06.2009 11:59    |    Antriebswelle15121

Klasse A1 kann bei uns erst ab 18 gemacht werden und ist bis zum 21. LJ bis 125Cubik beschränkt.

 

Klasse AM gibts bei uns auch


Deine Antwort auf "Zwischenfazit nach einem halben Jahr Führerschein mit 17"

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