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BMW...aber nicht nur

Verschiedenes aus dem Alltag eines Autofans

18.03.2009 23:12    |    BMW-Fan91    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Führerschein, Meinung, Umfrage, Verschiedenes

Da es für mich noch recht aktuell und ja sonst auch bei vielen jungen Leuten ein Thema ist, möchte ich euch heute mal nach eurer Meinung zum Thema Führerschein mit 17 fragen.

Vor einer Weile stückweise in Deutschland eingeführt, ist er mittlerweile zum Liebling aller 16 und 17 jährigen avanciert. Auch ich fand es ehrlich gesagt mehr als vielversprechend ein Jahr lang schon mal auf Vatterns Auto zu üben bevor ich alleine in den Verkehr losgelassen werde:p

 

Noch dazu wurde bei mir nun die Freude und die Lust aufs Fahren richtig geweckt. Endlich war es soweit.

Eine neue Ära konnte beginnen, auf die man schon so lange gewartet hat:cool:

Und auch alle Bekannte, Freunde, Verwandte sprachen sich eindeutig für den verfrühten Führerschein aus, gerade deshalb, weil auch sie der Meinung waren/sind, dass das eine Jahr begleitetes Fahren den Neuling Erfahrung sammeln und Sicherheit aufbauen lässt.

 

Um die Langzeitwirkung des Führerschein mit 17 einzuschätzen dauert es wohl noch eine Weile, jedoch besitzt grad die junge Fahrergruppe einfach ein zu hohes Unfallrisiko, wogegen mit dem Begleiteten Fahren, wie ich finde, gut gegen angegangen werden kann.

 

Persönlich hab ich bis jetzt auch wenig Negatives über die verfrühte Fahrerlaubnis gehört. Aber man weiß ja nie;)

Wie steht ihr dazu?

Teilt es mir doch einfach mit oder stimmt ab:)

 

 

LG

BMW-Fan


18.03.2009 23:19    |    Schattenparker48337

Ich find das super und mache es selbst:)

Das ist eine wirklich sinnige Sache, das BF 17.

 

In 15 Bundesländern gibt es die Möglichkeit das zu machen, nur in BaWü gehts nicht. Eigentlich schade, denn viele Länder bemerken mittlerweile, dass die 18-jährigen, die BF 17 gemacht haben wesentlich weniger Unfälle bauten als, die in den Jahren zuvor ohne BF 17.

 

Im Land Schleswig-Holstein gab es im Jahr 2008 ganze 2 Unfälle, an denen 17-jährige Schuld waren, bei beiden war es Unaufmerksamkeit. Also soll niemand sagen, dass es schlimm ist, wenn noch jüngere Fahrer auf die Straße gelassen werden.

 

Mfg


18.03.2009 23:23    |    BMW-Fan91

Ich denk auch, dass der BF 17 vor allem die traurigen Zahlen bei den 18-25 jährigen aufbessern kann.

Aber leider wurde dies von offizieller Seite wohl noch nicht immer so erkannt.


18.03.2009 23:33    |    Electican3

An sich eine gute Sache.

Da ich nich genau weiß wie die Sache gehandhabt wird, hier mal ein paar Anmerkungen die mir spontan einfallen:

Werden die "Aufpasser" geprüft, oder reicht ein gewisses Alter und Führerscheindauer? Hier würde ich dazu tendieren zu sagen, man fährt so wie man es kennt, hat man nun eher nen "Raser" als Aufpasser könnten sich hierbei ungewollte Verhaltensausprägungen ausbilden.

Wird nach diesem ersten, begleitenden Fahren nochmals eine Prüfung abgelegt? Oder kommt die direkt nach der Fahrschule am Anfang und dann nichts mehr? Evtl. wäre hier die Möglichkeit zu prüfen ob diese Zeit auch erfolge zeigt. (wiegesagt, hier meine Unkenntniss..)

Wie schauts eigentlich in der Zeit mit der Promillegrenze aus? Würde mich mal interessieren (Fahrer&Beifahrer).

Aus persönlicher Sicht: ich glaub ich hätte das Jahr nicht überstanden, da was das Fahren an sich angeht, die Meinung meine Eltern und meine Meinung (auch nach ca. 150.000 unfallfreien km und nun fast 8 Jahren Führerschein) stark divigieren ;)


19.03.2009 00:04    |    Batterietester14894

Hey ho!

 

Ich hab mit meinem 19 Jahren, den BF 17 gemacht (vor 2 jahren)

Das war ganz angenehm, mit Mamas Omega 2,5 V6 rzmzufahren ^^

 

Um als Aufpasser zugelassen zu sein Muss man mindestens 4 Jahre den Lappen haben und keine Punkte in Flensburg.

Soviel ich weiß.

 

Aber ansonsten: Ganz top, ich hab zwar meine Probezeit auf 21 verlängert (Rotlichvergehen Ampel..)

Aber ansonsten ganz schön Sinnig


19.03.2009 00:49    |    richta

Gibts in Österreich seit 10 Jahren. Ist schon eine tolle Sache. ;)

Hier gibts nähere Infos falls jemand Interesse hat: http://www.help.gv.at/Content.Node/4/Seite.040110.html


19.03.2009 09:13    |    BMW-Fan91

@Electrican3

Die Begleiter müssen seit fünf Jahren im Besitz einer Fahrerlaubnis sein und dürfen wie salazzares schon sagte keine Punkte in Flensburg haben.

Nahezu gleich alte Geschwister als Begleiter zu haben fällt damit raus.

 

Soweit ich gehört habe, dürfen die Fahranfänger selbst während der Probezeit die 0,0Promille nicht überschreiten.

Der Beifahrer darf eigentlich maximal die normalen 0,5 Promille intus haben.

 

Eine extra Prüfung am Übergang zum selbstständigen Fahren halte ich nicht für so sinnvoll.

Zum einen würde es schon wieder Kosten verursachen und zum anderen sind die jungen Fahrer meiner Meinung nach noch besser auf Gefahren sensibilisiert als die, die sofort selbstständig fahren dürfen.


19.03.2009 09:43    |    stef 320i

Hi.

 

Meine Freundin hat den Führerschein mit 17 gemacht. Daher hat sie jetzt auch Vorteile bei der Versicherung ihres neuen Punto. Also mal vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet keine schlechte Investition.

 

Ausserdem denke ich wie meine Vorredner dass das Unfallrisiko der Fahranfänger stark minimiert werden kann. Denn mal ehrlich: Direkt nach der Fahrschule darf man zwar Auto fahren, kanns aber nicht richtig. Ich vertrete sowieso die Meinung: Fahrschüler sollten mindestens 2 Tage Fahrsicherheitstraining machen, das bringt mehr als 20 Übungsstunden lang durch die Stadt gondeln.


19.03.2009 09:46    |    BMW-Fan91

Über den Vorschlag mit dem Fahrsicherheitstraining hab ich ja auch schon mal geschrieben.

Halt es auch weiterhin für eine sinnvolle Sache.

 

Was die Versicherung angeht hast du noch einen wichtigen Punkt genannt.

Die Axa z.B. stuft Fahranfänger mit dem Führerschein ab 17 sofort als 25 jährige ein.

Ich denke das spart auf längere Sicht im Geldbeutel noch mal einiges.


19.03.2009 10:39    |    rallediebuerste

Hatte das Vergnügen, letztes Jahr mal 21 km hinter dem 17jährigen Sohn eines Freundes herzufahren und muss sagen: er hat sich wacker geschlagen. Also ich find's in Ordnung.

 

Achja, fast die Pointe vergessen: der Sohn fuhr Papis Subaru WRX STI (so ~300 PS), und das ganze fand auf der Nordschleife statt ;)


19.03.2009 13:51    |    Cruiser-Benz

Zitat:

nur in BaWü gehts nicht.

Seit letzem Jahr geht es auch in BaWü.

 

Ich finde die Sache auch sehr gut. Es spricht meiner Meinung nach gar nichts dagegen. Die Erfahrungen in dem 1 Jahr sind sicherlich nicht zu unterschätzen.


19.03.2009 14:29    |    meehster

Zitat:

Original geschrieben von BMW-Fan91

Was die Versicherung angeht hast du noch einen wichtigen Punkt genannt.

Die Axa z.B. stuft Fahranfänger mit dem Führerschein ab 17 sofort als 25 jährige ein.

Ich denke das spart auf längere Sicht im Geldbeutel noch mal einiges.

Es hat eben seinen Grund: Die, die begleitet fahre, fahren hinterher tendenziell deutlich sicherer.

Aber auch ohne die besondere Versicherungseinstufung finde ich die Sache gut. Schade nur, daß ich davon nicht profitieren konnte. Aber inzwischen habe ich schon über 11 Jahre meine Fahrerlaubnis.


19.03.2009 15:02    |    HyundaiGetz

Ich habe den Führerschein mit 17 auch gemacht - im Juni ist das 3 Jahre her (Man, wo ist die Zeit geblieben?) und würde es auf jedenfall wieder machen.

 

Man hat schonmal etwas Fahrerfahrung, wenn man mit 18 in sein eigenes Auto steigt. Außerdem wird es wie schon gesagt bei der Versicherung angerechnet, was wirklich praktisch ist. Außerdem hat man mit dem "vollen" Führerschein nur noch 1 Jahr Probezeit.

 

Ich denke aber, junge Leute, die Rasen wollen, fangen das trotzdem mit 18 an - auch wenn sie den Führerschein mit 17 hatten. Die meisten müssen noch austesten, wie weit sie gehen können...

 

Mein Fazit: Seit dem 06.06.06 ungefähr 65 tkm Unfall frei gefahren ;) Ob es am Führerschein mit 17 liegt? Ich würde es nicht abstreiten...


19.03.2009 15:08    |    UHU1979

Aus meiner Sicht hat der Gesetzgeber viel zur Entkriminalisierung beigetragen:

Zitat:

Schade nur, daß ich davon nicht profitieren konnte. Aber inzwischen habe ich schon über 11 Jahre meine Fahrerlaubnis.

Zumindest ich - jetzt gestehe ich die dunklen Seiten meiner Vergangenheit, ist aber auch schon verjährt und Beweise gibt es auch nicht :D - durfte auch manchmal in Begleitung meiner Eltern deren Wagen auf öffentlichen Straßen fahren, während parallel noch die offiziellen Fahrstunden liefen.


19.03.2009 18:26    |    Schattenparker48337

Also die Bedingungen sehen so aus;)

 

Mindestalter des Begleiters ist 30 Jahre.

Der Führerschein muss der Begleiter mindestens 5 Jahre ununterbrochen haben.

Der Begleiter darf nicht mehr als 3 Punkte in Flensburg haben.

 

Mfg


19.03.2009 19:54    |    BMW-Fan91

@UHU

oha gefährlich:p

Ich hatte beim erste Hilfe Kurs einen neben mir sitzen, der ist wenige Tage vor der Prüfung mit dem elterlichen Fahrzeug leicht gegen eine Laterne gefahren.

 

Dann konnte er erst mal eine ordentliche Zeit warten, bis er wieder anfangen durfte und musste natürlich alles nochmal machen, auch unter finanziellen Gesichtspunkten nicht ganz unrelevant.

 

Also ich hab mich nicht getraut auch nur ein einziges Mal vorher zu fahren. Hab dafür gerne ein paar Fahrstunden mehr in Kauf genommen:D


19.03.2009 20:07    |    UHU1979

Natürlich waren die möglichen rechtl. Konsequenzen gefährlich (=> quasi vernünftig fahren aus Angst vor Entdeckung), weshalb ich die neue Möglichkeit gut finde. Ich muss aber auch schreiben, dass meine Familie viel Vertrauen in meine Fahrweise gezeigt hatte und noch hat.


19.03.2009 20:14    |    BMW-Fan91

Bezüglich Vertrauen in die Fahrweise fällt mir spontan noch ne Anekdote ein.

Ich weiß nicht wie es bei euch war, aber ich hab beim anbremsen an z.B eine Ampel immer die Kupplung getreten, rollenlassen und später vom vierten oder fünften direkt in den ersten zurückgeschaltet.

 

Meine Eltern haben aber noch die Motorbremse gelernt (ist mir beim Fahren zu aufwendig;)) und jetzt gibts jedesmal eine kleine Diskussion wie man am besten bremst. Na gut, manchmal...


19.03.2009 20:38    |    Antriebswelle32616

Ich hatte auch die Möglichkeit ( in BaWü, wie schon jemand erwähnt hat), den Führerschein mit 17 zu machen. Habe dies aber NICHT, da ich den FS Klasse A gleich mitmachen wollte (gestern meine erste Fahrstunde Motorrad gehabt :)).

Mittlerweile habe ich meinen Auto-FS seit 2einhalb Monaten und bin noch unfallfrei :D. Und um ehrlich zu sein, genieße ich es, allein zu fahren, oder Papi oder Mami. Die sagen mir nämlich immer, ich solle am Steuer nicht immer so viel fluchen :D, an meiner Fahrweise (manchmal etwas zu schnell [ca. 60 km/h in der Stadt] ) haben sie allerdings nichts auszusetzen.

Natürlich kann es sein, dass die Unfallzahlen durch BF 17 bei Jugendlichen zurückgehen, allerdings ist es ja nicht garantiert, dass die Jugendlichen dann mit 18, wenn sie allein fahren dürfen, vernünftiger fahren als "normale" Fahranfänger. Es ist schon logisch, dass die BF 17er ein wenig mehr Routine besitzen, aber es verhindert nicht das Rasen oder andere "Schandtaten" :D. Das hängt immer vom Menschen selbst ab.

Naja, jedem das Seine ;)


19.03.2009 20:56    |    meehster

@ BMW-Fan91: Bei halbwegs modernen Autos ist es auch Schwachsinn, die Gänge einzeln zu schalten. Heutzutage hat quasi jedes Auto synchronisierte Getriebe.

 

Im Alter des Autos ist das einzelne Zurückschalten sogar kontraproduktiv, da es die Lebensdauer von Getriebe (insbesondere Synchronringen), Kupplung und Motor etwas gerabsetzt. Daher ist bei mir jetzt fast Gesetz: Wenn man zurückschaltet beim Kuppeln Gas geben, um die Drehzahlen selbst zu synchronisieren!


19.03.2009 21:26    |    BMW-Fan91

Meinen Eltern geht es dabei weniger ums synchronisieren, sondern vielmehr um einen erhöhten Bremsenverschleiß, der ja mit einer häufiger genutzten Motorbremse verringert werden könnte.

 

Ob es mir das Wert wär in jeder Situation einfach das Getriebe Gang für Gang runterzufahren anstatt Gänge zu überspringen sei mal dahingestellt.


19.03.2009 21:36    |    meehster

Bremsenverschließ hat - um es mal so zu sagen - hierfür lächerliche Relevanz. Der entstehende Verschleiß ist an den anderen genannten Teilen erstens höher und zweitens auf Dauer teurer.


19.03.2009 22:00    |    Antriebswelle14885

Also ich habe selber vor knapp 3 Jahres am BF17 teilgenommen.

War schon was anderes, aber ich woltle das unbedingt, obwohl mein Vater der in seinem A6 immer daneben saß ne eigene Meinung zum richtigen Fahren hat. Aber er hat mir viele Dinge gut beigebracht. Das hat mir viel gebracht.

Als ich dan 18 war, war die erste Fahrt alleine schon was anderes, irgendwie mulmig. Auf sich allein gestellt zu sein. Will garnicht wissen, wie schlimmdas gewesen wäre, wenn ich nicht wirklich häufig mit meinen Eltern gefahren wäre.

Die ersten Situationen waren auch gleich richtige Hämmer. Sinnflutartiger Regen bei dunkelheit. Das war ekelig.

Naja, Auf jeden fall kann ich nur jedem dringend empfehlen BF17 mitzumachen. Es sollte vllt. sogar verpflichtet werden, was natürlich nicht geht. Aber gut wärs schon.


19.03.2009 22:40    |    BMW-Fan91

Die erste Fahrt mit elterlicher Begleitung fand unter gleichen Bedingungen statt.

Strömender Regen, überschwemmte Fahrbahn, Wagen zigmal abgewürgt:rolleyes:

 

Hatte auf einem Diesel gelernt und bin dann auf einen kleinen Benziner umgestiegen.

Mittlerweile hab ich mich aber mit der feinen Kupplung angefreundet.

Mit dem Pumpe-Düse konnte man ja alleine mit der Kupplung rückwärts ne Böschung hochfahren.

Der Benziner geht schon aus wenn du nur daran denkst:p


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