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31.01.2016 15:47    |    nick_rs    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: C-Klasse, Fahrberichte, Mercedes, S205

Hallo liebe Leser,

 

das Vorwort zu meiner Fahrbericht-Reihe findet ihr hier.

 

Heute geht es um eine echter Vertreterkiste: Das Mercedes C220d T-Modell

 

Den dazu gehörigen Fahrzeugtest findet ihr hier. Ich bitte um eine positive Bewertung, wenn euch der Test überzeugt :)

 

 

 

 

Intelligent Light SystemIntelligent Light SystemDie Vorgeschichte

 

Es war Sommer und es stand mal wieder einen Trip in die Heimat an. Ein guter Kumpel hatte Geburtstag und so buchte ich prompt einen Mietwagen der mich nach Stuttgart und zurück begleiten sollte. Auch wenn ich bei Europecar inzwischen Vielbucher-Rabatt bekomme war MB Rent in diesem konkreten Fall günstiger, da der Diesel- und vorallem der Junge-Fahrer-Zuschlag nicht anfällt.

So stand ich also an einem Freitagmorgen in dem riesigen Autohaus. Am Telefon hat man mir eine E-Klasse zugesagt, am Ende wurde es doch nur eine C. Na gut. Nach der gemeinsamen Übergabe durch den Verkäufer ging es auch sofort los. Silber, ganz vernünftig ausgestattet als Avantgarde mit Navi, Teilleder, E-Sitzen, E-Heckklappe, Keyless, Anhängerkupplung, Rückfahrkamera, allen möglichen Assistenzsystemen, einem riesigen Panoramaglasdach und vorallem das Intelligent Light System, das ich das Wochenende noch schätzen lernen werde. Im Kofferraum fand ich das Preisschild des Wagens. Neupreis 58.684€, nach dem Gebrauch als Mietwagen soll er dann später mit ca. 15.000km noch 50.270€ kosten. Aktuell hatte er circa 5000km.

Knapp 2000km und 4 Tage hat mich der kleine C begleitet.

 

Die Geschichte

 

Mit dem Mercedes 190er W201 begann 1982 die Ära des "Baby Benz". Nach dessen riesigen Erfolg musste natürlich auch ein würdiger Nachfolger her. Der 1993 eingeführte W202 hieß allerdings nicht mehr 190er, sondern C-Klasse. Erstmals war auch ein Kombi lieferbar. Mit der Einführung des W203 ergänzten bald ein Coupe mit Pummelheck - genannt Sportcoupé das mir dem 3er Compact konkurrieren sollte - und ein richtiges Coupe, welches CLK hieß die Modellpalette. Bei der Einführung der neuen C-Klasse W204 wurde das Sportcoupe nur optisch angepasst, nicht aber wie Limousine und Kombi komplett neu entwickelt. Komplett neu war das zum Facelift des W204 erscheinende Coupé, das erstmals auch C-Klasse hieß und den CLK ersetzte.

Seit Februar 2014 ist die aktuelle C-Klasse der Baureihe W205 auf dem Markt. Etwas später folgte das hier gefahrene T-Modell (S205) und schließlich auch das neue Coupe (C205)

 

Die Karosserie und der Innenraum

 

Eingestiegen in die C-Klasse und schon ging es los. Vorne ist ausreichend Platz, einzig die breite Instrumententafel drückt nach langer Fahrt sehr auf das Knie, wenn man lange Beine hat. Hinten enttäuscht das Platzangebot, was auch die Mitfahrer bemängeln. Die Kopffreiheit ist gerade noch ausreichend, aber an den Knien wird es doch eng, auch wenn der Platz durch die kurze Sitzfläche der Rückbank optisch ausreichend groß aussieht.

Die Ablagefächer sind in "durchschnittlicher" Größe und Menge vorhanden. In die Tür passt leider nicht so viel kram und selbst im Fach unter den Mittelarmlehnen wird es für ein sperriges iPhone 6 Plus schnell eng, auch wenn es vom Volumen her nicht klein ist. Ein Brillenfach oder einen kleinen Schlitz wo man "mal kurz das Handy reinschieben" kann sucht man vergebens. Vor der Radio Bedienung befinden sich nur zwei Cupholder.

Der Kofferraum enttäuscht auf selbige Weise wie die Rückbank. Da ich den Vorgänger und auch den größten Konkurrenten - den BMW 3er - schon ausgiebig kenne, überrascht das nicht. Vergleicht man ihn aber mit Mondeo, Passat & Co. ist der Kofferraum höchstens ein schlechter Witz. Mit Golf, Focus & Co. wäre er eher zu vergleichen, ohne ihm hierbei gleich den Sieg zusprechen zu wollen.

Fach unterm KofferraumbodenFach unterm Kofferraumboden"Spara, spara, spara" müsset die Schwoben. So verwundert es nicht, dass die C-Klasse kein Ersatzrad mehr mit sich rumschleppt. Was in Panne leid des im Alltag freut: Unterm Ladeboden befindet sich nun nochmal ein riesiger Stauraum, in welchem sogar ein Motorradhelm Platz findet. Auch der beigelegte Einkaufskorb ist ein nettes Goodie.

Beim Thema Übersichtlichkeit schneidet die C-Klasse garnicht so schlecht ab, wie man es von einem modernen Lifestyle-Kombi erwartet. Ja, die Festerkannte ist hoch und die Säulen recht dick, nichts desto trotz gibt es nichts, was störend ins Auge fällt. Die viel zu dicke D-Säule, die beim Einparken die Sicht versperrt, wird durch ein großes Heckfenster und die Rückfahrtkamera kompensiert.

Dank riesigem und komplett zu öffnendem Panorama-Glasdach ist auch die Sicht nach üben sehr gut, auch wenn das nicht Ausschlaggebend sein sollte :D

 

 

Beim Thema Qualität und Verarbeitung sollte man bei Mercedes Einiges erwarten dürfen. Während diese Erwartungen in der Vergangenheit gerne enttäuscht wurden, so sind die neuen Modelle kein Vergleich mehr zu den vorherigen. Auch die C-Klasse macht dort keine Ausnahme. Während bei der Konkurrenz noch die reinste Plastikwüste herrschte, ist hier fast jeder Schalter mit Aluminium oder Klarlack überzogen. Armlehnen und Türverkleidung sind beledert und auch alles, was noch Kunststoff ist ist fein genarbt und weich hinterschäumt. Man fühlt sich wirklich in einer anderen Klasse als beispielsweise in einen BMW F30. Einzig die große, geschwungene Instrumententafel, die mit Klarlack überzogen ist fühlt sich mehr nach Jogurtbecher an als nach Glas, was es wohl eigentlich imitieren soll.

"Ein Mercedes ist durch und durch komfortabel" hießt es gerne. Auf die C-Klasse trifft das allerdings nicht ganz zu. Die Sitze sind bequem und bieten guten Seitenhalt, könnten aber gerne deutlich weicher sein. Mit den Sitzen älterer Mercedes-Modelle hat das nichts mehr zu tun. Gerade die hinteren Passagiere wünschen sich neben mehr Polsterung auch besseren halt und vorallem mehr Sitzfläche, denn diese ist - wie gesagt - sehr kurz.

Nicht lumpen lässt sich der Benz bei den Geräuschen. Der kleine Diesel ist zwar knurrig, hält sich aber angenehm zurück. Auch Windgeräusche sucht man vergebens. Man fühlt sich fast wie in einem abgeschirmten Käfig.

Die Bedienung läuft super von der Hand, wenn man das System einmal verstanden hat. Mit dem Automatikhebel am Lenkrad und der Bedienung des Navis/Radios haben Hausfrauen-Mütter anfangs sicherlich ihre Probleme, dennoch gibt alles recht wenig Fragen auf. Dass man die Temperatur der Klimaanlage nur im Radio Bildschirm sehen kann, ist verbesserungswürdig.

Ein weiteres, wirkliches Manko bei der Bedienung ist das Scrollen im Musik-Player. Da ich 3500 Titel von 2100 Interpreten auf meinem Handy habe war ich doch erschrocken, dass man nicht nach Buchstaben suchen kann oder bei schnellem Drehen des Knopfes das Menü ein wenig nach unten "springt". Als ich nämlich das Album von "ZHU" hören wollte musste ich über eine Minute hektisch am Rad drehen, bis ich bei Z angekommen war.

 

6,9L bei 110km/h durchschnitt auf 700km6,9L bei 110km/h durchschnitt auf 700kmDie Fahreigenschaften

 

Nun war ich den 220er Diesel schon im Vorgängermodell mehrmals gefahren und da sich am Motor kaum was geändert hat kommen auch die Erinnerungen von "damals" wieder hoch. Der 4 Zylinder in der mittleren Ausführung ist nicht um sonst der wohl Beliebteste in der C-Klasse. Die Rauen Manieren konnten sie ihm auch im neuen Modell nicht komplett angewöhnen, dafür glänzt er mit gleichmäßiger Kraftentfaltung die sich nach mehr Power anfühlt, als er eigentlich hat. Exzellent passt dazu das 7 Gang Wandler-Automatikgetriebe. Ja, Mercedes Automaten sind nicht die Reaktionsfreundlichsten, aber im Vergleich zu den Älteren ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und langsam schaltet sie auch nicht mehr. Auf die Befehle der Schaltpedals reagiert sie relativ promt und auch beim Gangwechsel lässt sie sich nicht allzu viel Zeit. Eine solch unaufgeregte Automatik passt viel besser zum drehmomentstarken Motor als ein hippelige, die auf jeden Millimeter im Gasfuß reagiert. Einzig die Frage, warum sie gelegentlich den 2. Ganz auch bei sanfter Beschleunigung bis 3500 U/min dreht bleibt ungeklärt.

Über den Verbrauch kann ich nichts Negatives sagen. Ich bin die ganze Zeit recht sportlich gefahren. Auf der Autobahn waren wir voll besetzt und 200km/h+ war eher die Regel als die Ausnahme, sofern es denn ging. Auf der Rückfahrt wurden auf 700km mit 110km/h durchschnitt (davon 1,5h Land- und Stadtverkehr!) 6,9L gemessen. Der Gesamtdurchschnitt lag bei 6,4L, womit die C-Klasse nicht mehr verbraucht hat als die anderen auf der Strecke gefahrenen Autos mit deutlich weniger Leistung.

Positiv fällt mal wieder Mercedes Typisch der Wendekreis auf. Zwar mag er nachgemessen garnicht so klein sein, so ist das Rangieren mit dem Auto aber ein Kinderspiel.

Schlussendlich sei noch das Fahrwerk erwähnt, welches meiner Meinung nach einen sehr guten Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort darstellt. Zwar betrifft die Einstellung des "Agility"-Schalters mehr Motor, Lenkung und Getriebe als Fahrwerk, so ist dieses doch für die meisten Situationen gut gerüstet. Auch wenn es mit dem kompromisslos komfortablen Mercedes-Fahrwerk nichts mehr am Hut hat und ein E-Klasse Fahrer sich wohl eher unwohl fühlen würde, so ist es nicht komplett bretthart und federt Unebenheiten ausreichend gut weg.

Die Lenkung ist Mercedes Typisch recht leichtgängig, was mir persönlich sehr gut gefällt. Auf Knopfdruck gibt sie deutlich mehr Rückmeldung.

Kurze Erwähnung finden noch die Assistenzsysteme. Ich bin kein Fan von Diesen, da sie gerne mal mit Fehlfunktion glänzen. So diesmal auch der Abstandsradar der C-Klasse, der ein paar mal urplötzlich wild piepte, obwohl ich alleine auf der Autobahn war. Da hatte es sich wohl eine Fliege auf dem Radar gemütlich gemacht. Positiv zu erwähnen ist aber das Intelligent Light System. Ich bin zwei mal mit der C-Klasse bei Nacht gefahren, sowohl über Land, als auch über die Autobahn. Dauerhaft mit Fernlicht fahren zu können gibt einem unglaublich viel Sicherheit. Man kann gut beobachten wie der Gegenverkehr oder die vorausfahrenden Fahrzeuge ausgeblendet werden. Fehlfunktionen gab es in meinem Fall nicht. Ein wirklich tolles System.

 

Die subjektiven Eindrücke

 

Ja, die C-Klasse gefällt mir. Von Vorne und vor allem von Innen. Die neue Designsprache im Innenraum ist unheimlich elegant und trotzdem sehr aufgeräumt. Wirklich sehr gelungen. Die äußeren, neuen Design-Elemente gefallen ebenfalls. Allerdings finde ich, dass sowohl C- als auch die neue E-Klasse in den Proportionen unheimlich viel Eleganz verloren haben. Die Motorhaube ist länger geworden, was das Auto größer werden lässt. Aber alle Modelle haben ein hässliches Bummelheck bekommen, welches bei der Limousine noch mehr auffällt als beim Kombi. Die Fahrerkabine wirkt unnatürlich nach hinten versetzt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Des Weiteren sieht es durch die geschwungenen Linien aus manchen Perspektiven so aus, als sei eine Beule in der hinteren Tür. Nicht nur einmal hatte ich mich kurz erschrocken.

 

 

Fazit

 

Viel Positives und viel Negatives erzählt habe ich in diesem Bericht.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die C-Klasse für einen Familienkombi komplett ungeeignet ist. Es fehlt an Platz an allen Ecken und nicht zuletzt ist da noch der Preis. So sind Mutti und Kinder mit einem Passat, Mondeo oder vergleichbaren besser bedient als mit einem Lifestylekombi. Auch die Erwartungen an einen komfortablen Mercedes erfüllt er nicht.

Betrachtet man die C-Klasse aber eher als Vertreterwagen der nur selten Etwas transportieren muss sondern meist auf der Autobahn unterwegs ist, so ist die C-Klasse sehr nahe an der Perfektion. Fahrwerk, Getriebe und Motor sind gut abgestimmt und auch im Innenraum bleiben wenig Wünsche offen. Am Ende liegt die Entscheidung wohl aber an den Leasing-Konditionen für den Arbeitgeber ;)

 

C-Klasse und mein CabrioC-Klasse und mein Cabrio

 

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Bei gefallen des Artikels bitte ich um eine positive Bewertung :)

Hat Dir der Artikel gefallen? 18 von 21 fanden den Artikel lesenswert.

31.01.2016 15:48    |    Dynamix

Erster :D


31.01.2016 16:52    |    Turboschlumpf6

Dass ich die aktuellen Mercedesse hässlich finde, habe ich bestimmt schon oft erwähnt, oder?


31.01.2016 16:57    |    nick_rs

Kann mich nicht daran erinnern. Schadet sicher nicht es nochmal zu sagen :D


31.01.2016 17:03    |    apfelgruener

Netter Bericht. Ordentlich ausführlich :D

 

Zum Design. Es ist mir schon in der C Klassen Limo die Markus damals dabei hatte aufgefallen, dass das Auto relativ beengt ist. Vorne wie hinten hat man nicht so viel Platz wie man vermuten könnte.

Das 50 Euro Aldi Tablet gefällt mir gar nicht. Es verschandelt das ganze Amaturenbrett ...


31.01.2016 17:44    |    Markus_95

Zuerstmal zum wichtigsten Punkt....Da passt sehr wohl eine 1,5l Flasche in die Tür!!! :D

Windgeräusche fehlanzeige? -> Da bin ich aber ganz anderer Meinung, gerade im höheren Tempo 200+ hat man bei nur geringem Seitenwind ein sehr nerviges Windgeräusch von oben links...

Das der Abstandswarner gleich mehrmals bei leerer Fahrbahn auf der Autobahn aufleuchtet und pipt kann ich dir so leider nicht glauben. Das ist mir nämlich noch nie passiert. Beim W204 hat er noch gepipt wenn irgendwas (Schnee) auf dem sensor war. Beim W205 meldet er dann aber einfach nur das er was auf dem Sensor hat und dass das entsprechende Assistenzsystem nicht mehr funktioniert.

Das die Sitze zur hart sind ist nix neues, was ich aber gut finde ist dass man seit w205 die Sitzfläche vorne ja verlängern kann (Kann es sein das du das übersehen hast?)

Es als Familienkombi aus zu schließen finde ich jetzt aber definitiv übertrieben. Durch den zusätzlichen Stauraum unterm Kofferraum würde ich sogar behaupten, dass das Kofferraumvolumen gewachsen ist.

Voll scheiße finde ich auch das "50 Euro Aldi Tablet", das will einfach nicht in den Rest passen.

Außerdem nervt mich die riesige A-Säule mega. Ansonsten ist wie du sagst die Übersicht aber sehr gut.


31.01.2016 17:44    |    VentusGL

Mich stört, dass das Tablet irgendwie leicht weg vom Fahrer angewinkelt ist. Da wäre eine Ausrichtung zum Farher viel sinnvoller, wenn es schon die ganze schöne Linie vom Rest verschandelt..


31.01.2016 18:06    |    Dynamix

Kontroverse!!!!!


31.01.2016 18:27    |    nick_rs

Danke Markus.

Mit der 1,5L Flasche kann es sein, dass ich mich täusche. Ist ja schon eine Weile her, war mir aber sicher dass das nicht geht. Naja du fährst das Auto öfter.

Windgeräusche kann ich nur das wiedergeben was ich empfunden habe. Im Vergleich zu meinen Autos und den anderen Mietwagen war es angenehm ruhig.

Ob du mir das glaubst oder nicht, es war tatsächlich so, dass der gepiepst hat. Können dir die Mitfahrer bestätigen ;) ich erinnere mich, dass dein Vater Distronic Plus hatte. Das hatte der nicht. Vielleicht hat er deswegen noch die fehlfunktionen aus dem W204.

Die vorderen sitze habe ich - bis auf die Härte - auch garnicht bemängelt. Mir ging es um die Rückbank.

 

Zum Stautraum: wir waren zu viert unterwegs und hatten Gepäck für ein Wochenende dabei. Die laderaumabdeckung ging nicht mehr zu. Und darüber ist dank des abfallenden Hecks auch garnicht so viel Platz. Wie wäre das erst mit 2 Kindern und dem 2 wöchigen Familienurlaub? Der Platz unten ist gut für Krimskrams, aber einen Koffer bekommt man da nicht rein.

Das "Tablett" finde ich garnicht so schlimm, auch wenn mir die Lösung in E und S-Klasse besser gefällt. Ein ticken größer könnte es sein, aber das gibt es ja auch gegen Aufpreis. Wenn der Bildschirm schon aufgesetzt ist hätte man ihn aber auch gerne drehbar machen können. Das ist richtig.


31.01.2016 18:36    |    Dynamix

Kommt auch immer drauf an ob man dazu neigt den Automessie raushängen zu lassen. Wenn man mit 2 Personen natürlich schon den halben Haussstand mitnehmen muss sollte man eher Tieflader fahren. Als meine Schwester noch keine Kinder hatte haben Sie und Ihr Mann es regelmäßig geschafft einen Focus Kombi bis unters Dach vollzupacken, MIT umgeklappter Rückbank und die beiden haben nur 2 Tage übernachtet ;)


31.01.2016 18:48    |    Turboschlumpf6

1,5-Liter-Flaschen gehen nicht rein? Fuck! Was mache ich dann bloß mit meinem 20-Liter-Kanister? Ich trinke ja ständig - anders ist es kaum auszuhalten. Deswegen muss auch ein Klo an Bord sein. Ist das Klo Serie beim S205 oder muss man das dazu kaufen?

 

Es könnte ein wenig Ironie in meinem Beitrag stecken. Wer findet sie?


31.01.2016 18:51    |    apfelgruener

Das Problem mit den 1.5 Liter Flaschen kenn ich auch. ...

Bis mir dann irgendwann mal die Idee gekommen ist für längere Fahrten 0.5 Liter Flaschen zu kaufen. :D

Während der Fahrt hab ich dann auch noch festgestellt, dass man aus den kleinen Flaschen während der Fahrt auch noch viel besser trinken kann als aus den großen. :D

 

Wie hat dir das Panorama Dach gefallen Nick?


31.01.2016 18:52    |    Dynamix

1,5 Liter Flaschen kann ich bei meinen Autos einfach zwischen Armlehne und mir parken dank durchgehender Sitzbank :D Das mit dem Klo wäre aber echt mal was für die Zukunft :p

 

Wer kennt das nicht? Da ist man gerade dabei mal richtig Strecke zu machen und dann meldet sich die blöde Blase mal wieder zu Wort. Zu allem Überfluss dauerts dann auch noch wieder 235923592384 km bis man mal ne Tanke oder einen Rastplatz mit Klo findet was das Ganze nicht besser macht :D


31.01.2016 19:01    |    apfelgruener

Gibt nur ein Problem: Da wo andere den Tank haben hat mein Auto nen Eimer.

Selbst wenn ich 1.5 Liter Flaschen horten könnte und nen Klo hätte, müsste ich dauernd zum tanken anhalten :D


31.01.2016 19:02    |    nick_rs

Das Panoramadach ist schon sehr cool. Hatten wir im Venga ja auch.


31.01.2016 19:50    |    Markus_95

Da hast du irgendwas verdreht Nick das Distronic plus hatte er im w204 und sonst nie wieder...(leider :( )

Zum Display...äh Tablet ohen touch :D

Wenn du wirklich Command hattest, hast du schon den großen Bildschirm :D

 

Beim Thema Panorama Schiebedach... Wie meinst du das, dass es komplett auf geht...? Weil es geht ja eigentlich nur vorne wie ein normales Schiebedach auch auf und hinten bleibt der "Panorama" teil zu ...


31.01.2016 21:07    |    nick_rs

Ja, es gibt aber auch panoramadächer die gehen garnicht auf oder höchstens gekippt.


31.01.2016 23:15    |    BigMäc

Du hast nicht wirklich ein Cabrio mit Quattro-Umbau, oder??? :eek:


01.02.2016 00:01    |    Turboschlumpf6

Doch! Das ist ein echter Quattro ..... quattro posti! :)


01.02.2016 07:03    |    nick_rs

Lange, schon oft ausgekaute Geschichte... Nein ;)


01.02.2016 10:24    |    pico24229

Das mit dem Klo ist ne geile Idee :D:D

Könnte ich mir auch bei Mercedes vorstellen! Oder bei Skoda- simply clever ;)

 

Habe mal gehört das LKW fahrer einen "trichter" haben mit nem schlauch durch die tür nach draussen... :D naja vlt nen gerücht, die gute alte Flasche tuts doch auch :D

 

Ganz ehrlcih: das "stilvoll" zu optimieren ist eine Marktlücke :P


01.02.2016 20:29    |    Guatemala261097

Das auf den Bildern gezeigte Fahrzeug hat kein Comand, sondern Audio 20. Das Comand hat einen größeren Bildschirm mit Glasabdeckung.


01.02.2016 20:56    |    nick_rs

Tatsache. Ich hatte auf jeden Fall navigiert aber ich sehe es gibt ja auch ein Garmin Navi für das Audio 20. habe das Korrigiert, danke.


01.02.2016 21:58    |    HL66

Toll daß jetzt alle beschichtet ist ...warte mal ab bis 100.000km vorbei sind, dann blättert das überall ab und der Innenraum sieht aus als hätten die Wilden drin gehaust...auf sowas kann ich verzichten

 

In der Firma hatten wir den 220er im Vorgängermodell... einen lauteren und raueren Diesel kann man nicht herstellen... ich glaube daß ein alter Mercedes LKW aus den 70ern noch schöner läuft... ich gebe doch nicht 50-60.000 Eur aus und dann plärrt mir permanent der MOtor die Ohren voll...furchtbar...würde ich mir nie kaufen


05.02.2016 12:35    |    sPeterle

W204 und W205 kannst du nicht wirklich vergleichen der 205er ist sehr gut gedämmt und wirklich leise 200+ und in Zimmerlautstärke unterhalten ist kein Problem


05.02.2016 12:37    |    sPeterle

bevor ich es vergesse softlack gibt es nicht, also nichts was abblättert. Avantgarde wie in dem Testwagen ist natürlich auch tiefergelegt und etwas härter als standard oder exklusiv... Ich habe Avantgarde außen Exklusive innen und die Memory Sitze, das ist eine sehr sportliche und doch komfortable Zusammenstellung....


09.02.2016 19:21    |    big wackel

Fahre seit 52000 Km einen 205er nach 204er. Was über den Innenraum geschrieben wurde ist ein selten großer Quatsch! Man kann nicht nach einigen wenigen Fahrten ein Auto ordentlich Beurteilen. Man bemerkt nur alles was anders ist als beim zuvor gefahrenen. Gruß bw


09.03.2016 21:40    |    donBogi

Hatte den Wagen als Benziner zum Kilometerspulen von Sixt bekommen.

Der Automatikhebel den ich anfangs grässlich fand wusste mir am Schluss doch zu gefallen, schön in Reichweite.

Die harten Sitze haben mich nicht gestört, haben mir sogar gefallen! :)

 

Was allerdings gar nicht geht ist die Oberfläche auf der Mittelkonsole und auf der Bedienung vom Monitor, sowas eckliges, sowie der Monitor selber. Dieser wirkt deplatziert und hasslich. Weniger einfallslosigkeit konnten sie nicht zeigen, machen allerdings fast alle Hersteller ...


21.04.2016 11:20    |    BMWTordi

Ich verstehe auch die ganz Platzdiskussion nicht. Entweder reicht mir der Platz oder ich kauf ein größeres/anderes Auto. Einfach vorher zum Händler gehen und das ausprobieren. Das ist ja der Grund warum jeder Hersteller verschieden große Modelle anbietet..:)


21.04.2016 14:06    |    Telsch

Nachdem der Thread eh wieder hochgeholt wurde schreib ich auch mal was zum Wagen.

Ich habe vor kurzem den C180 über 1000km bewegt.

 

Mein Fazit: grottenschlechtes Fahrwerk (es ist hart, aber trotzdem nicht sportlich; auf schlechten Straßen versetzt es extremst), viel zu komplizierte und unintuitive Bedienung, viel zu lahme und ruckartige Automatik, aber die Ledersitze waren gut und auch die Verarbeitung war sehr gut.

 

PS: Die 1,5 Liter Flasche geht in die Tür, aber nicht ganz widerstandsfrei


12.07.2016 17:24    |    sPeterle

Ich habe kürzlich von Hof nach Nürnberg einen Schnitt von 211km/h gehabt. So schlecht kann das Fahrwerk also nicht sein ;-) Und das im übrigen sehr entspannt, aber vielleicht hatte deiner ja als SA runflat Reifen...

 

Motor 250d (also gleicher Rumpfmotor) und Avantgarde außen.... (das selbe Fahrwerk)


12.07.2016 17:33    |    donBogi

Finde das Fahrwerk auch total ok! Die Automatik muss beim 180er viel kompensieren, sieht man bei leistungsschwächere Autos noch deutlicher.


13.07.2016 08:26    |    sPeterle

aber zum trinken sin 0,5 während dem fahren tatsächlich einiges handlcher. Speziell hinter dem Lenkrad bekommt man eine 1,5L Flasche ja gar nicht vernünftig an den Mund. Naj zu trinken halte ich auch an, im Blindflug über die AB ist nicht so mein Ding


03.08.2016 14:27    |    Protectar

Einige Angaben wurden ja bereits korrigiert, daher noch der Hinweis zu weiteren Fehlangaben:

- die Schalter sind nicht mit Aluminium überzogen

- das Auto hat keine Teilleder Sitze (gibt es gar nicht bei Mercedes) es handelt sich bei dem gezeigten Auto um Artico-Soff Sitzbezüge.

- die Armlehnen in der Mitte u. in der Tür sind ebenfalls nicht aus Leder wie behauptet (ist alles nur Kunststoff, genauer gesagt Vinyl Kunststoff, der so aussehen soll wie Leder, Mercedes nennt das Artico). Selbst wenn man Echtledersitze in der C-Klasse hat, bleiben die Armlehnen in Vinylkunststoff als sogenannte Ledernachbildung.


03.08.2016 20:28    |    nick_rs

Gut zu wissen, danke. Edel sieht es trotzdem aus. Selbst vollledersitze sind heutzutage nicht mehr komplett aus echtem Leder.


13.01.2017 20:53    |    AsiRider

@nick_rs

Schöner Bericht! Interessant ist, dass Deine und meine Eindrücke bis auf ein paar Punkte wirklich sehr ähnlich sind. Und Du hast absolut Recht: Ich sehe auch keine Ausstattungsunterschiede zwischen unseren Testfahrzeugen.


13.01.2017 22:09    |    nick_rs

Hab ihn entdeckt, meiner hatte ein Panoramadach


13.01.2017 23:19    |    AsiRider

@nick_rs

Stimmt! Angeber:-)


07.10.2017 17:48    |    Trackback

Kommentiert auf: Nick's Blog:

 

Fahrbericht: Mercedes C200 - Wie schlägt sich der Benziner?

 

[...] Bewertung, wenn euch der Test überzeugt

 

Wichtig: Dieser Artikel ist eine Ergänzung zum Fahrbericht des Mercedes C220d T, weswegen ich die Kapitel "Geschichte", "Karosserie und Innenraum" sowie meine Eindrücke zum Fahrwerk nicht wiederholen [...]

 

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