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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


20.03.2011 15:13    |    Finn79

Nein wie wollen die Schmerzgrenze ausloten, mehr nicht.


20.03.2011 15:50    |    Reachstacker

@ Z4Zampano

 

 

Gebs mir. :D Für das gesparte Geld kann ich mir alle 10 Jahre ein neues Auto kaufen.

Obwohl Mazda Motoren mit E10 mindestens 20 Jahre halten. ;)


20.03.2011 17:18    |    Nanotech

Zitat:

@Nanotech was labberst du für eine Schrott, meinst du wenn wir kein Ethanol tanken, wird die Welt sich ändern? Im Leben nicht, die Welt und die Natur wird solange vom Menschen ausgebeutet, bis sie nichts mehr her gibt. Weil der Mensch ist nicht fähig bis Übermorgen zu denken, sieht nur morgen das Geld.

Wenn man weiter denkt ja und warum?

 

Wir in Deutschland sind im Automobilbau, natürlich neben anderen Länder, recht gut dabei. Die Automobilindustrie baut lieber weiter starke Motoren und die anderen Ursachen wie Gewicht etc. und können sich zurück lehnen und sagen was solls, der Sprit wächst ja nach.

Irgendwann gibt es immer mehr Ethanol im Sprit und die Anbauflächen für Ethanol vergrößern sich. Es werden immer mehr Bauern enteignet durch Konzerne, ist ja schon der Fall sie Indonesien. Was dann mit den Bauern passiert, denk mal das ist klar.

 

Was passiert wenn über 90% der Deutschen weiterhin kein E 10 tanken?

 

Ich denk mal das dürfte ja auch klar sein oder meinst das die Konzerne weiter E 10 herstellen wenn die Lager voll sind?

 

Das der Spritpreis steigen wird dürfte auch klar sein aber was sind die Folgen?

 

OBACHT!!! jetzt kommt wieder viel Schrott.

 

Der Druck auf die Automobilindustrie steigt und irgendwann müssen die auch reagieren mit alternativen Antriebskonzepten oder durch sparsamere Autos.

Sieht man auch jetzt durch die Atomkraftwerk Debatte!!!

 

Klar die Welt wird sich nicht drastisch ändern aber es ist ein Anfang.


20.03.2011 18:27    |    Finn79

Wir haben aber mehr Brachland wie Anbaufläche, warum diese nicht nutzen. Ich glaube du hast nicht verstanden auf was ich hinaus wollte.

 

Meinst du nur wenn wir keine Ethanol fahren lösen wir die Hungersnöte? NEIN. Deswegen habe ich versucht dem Sachverhalt die seltenden Erden gegenüber zustellen. Wir können/wollen nicht darauf verzichten, es wird genau darauf hinaus laufen.

 

Man stelle sich vor die Bauern können Ertragsgerecht ihr Brachland bewirtschaften, dann brauchen sie kein Geld von der EU.

 

Genauso die USA vernichten jedes Jahr tausende Tonne Getreide um den Preis künstlich oben zu halten. Da regt sich keiner auf, die könnten das ja auch nach Afrika schicken?

 

Geld regiert die Welt und das wird auch in 100 Jahren so sein und die schwachen müssen es halt büßen.


20.03.2011 18:50    |    olli27721

Zitat:

Wir haben aber mehr Brachland wie Anbaufläche, warum diese nicht nutzen.

-

 

Vielleicht freut sich der Acker, wenn er sich mal erholen kann - früher DreiFelderWirtschaft genannt.

 

Aber wer sagt denn, dass das was auf dem Brachland genutzt wird unbedingt mit den Autos verfeuert werden muss.

 

Ich kann mir auch eine Ethanol-Heizung vorstellen und noch vieles mehr (Strom aus Ethanol).

 

Und wenn die Automobilindustrie wirklich einen Ethanolfesten Motor hat, warum steht sie denn da nicht voll mit Garantie hinter ???

 

Und wenn nicht, dann eben einen bauen - so schlimm kann das auch nicht sein.

 

Bisher ist das für mich alles ein grosser Witz - und da mache ich nicht mit.


20.03.2011 18:51    |    olli27721

Zitat:

Genauso die USA vernichten jedes Jahr tausende Tonne Getreide um den Preis künstlich oben zu halten. Da regt sich keiner auf, die könnten das ja auch nach Afrika schicken?

-

 

Oder eine Bio-Gas-Anlage bauen (Die vernichten nicht nur Getreide sondern viel mehr auch fertige Lebensmittel). Wir auch.

 

Es muss nicht zwingend ins Auto.


20.03.2011 19:28    |    lucky.s

Ist doch alles merkwürdig! In Brasilien fahren die Autos seit den ´90er Jahren mit wesentlich höheren

Anteilen ohne Probleme!?


20.03.2011 20:38    |    Finn79

Richtig Lucky genauso in den USA, das will nur keiner hören das die Kisten da laufen.


20.03.2011 21:05    |    Andi B

MEIN GOTT, SO LANGSAM WISSEN WIR DOCH, DASS ES NICHT UM TECHNISCHE DEFEKTE GEHT!

 

Die Amis zahlen 80 Cent für die gallone, wir 1,60€ für nen Literchen... Vor E10 waren es im Schnitt noch 1,40€, was auch schon übertrieben war, aber dank E10 konnten die die Abzocke nochmal weiter ausbauen, und das ist es worum es geht und um nichts anderes!

 

Der Staat beutet uns aus, und wir haben kein Bock mehr darauf --> Wir tanken das E10 nicht, um ihm zu zeigen, dass er nicht alles mit uns machen kann!


20.03.2011 21:13    |    Roland0815

Die Zeiten, wo die Gallone 80ct kostete, sind schon lange vorbei. Der Preis in US$/Gallone sieht inzwischen relativ vertraut aus. Klar bekommt man das Dreifache fürs Geld. Und dass der Spritpreis bei uns problemlos um ein Drittel billiger sein könnte, ist auch nichts neues. Aber die vielen Extra-Wünsche der dt. Bürger wollen irgendwie finanziert werden...

 

Aber solange der durchschnittliche Autofahrer-Depp die ihm angebotene Brühe zu jedem Preis tankt, wird sich nichts ändern.


20.03.2011 21:16    |    Andi B

Deswegen ja der Boykott!


20.03.2011 21:17    |    habs280

Die Sache ist nur die, selbst wenn ich mich jetzt gegen den Staat stelle und sage ich tanke nur noch ganz teures Super Plus und jeder Mensch lässt E10 aus seinem Gedächtnis streichen. Dann würde die Regierung früher oder später den Preis für Super so teuer machen, das keiner sich mehr Super leisten könnte.

 

Ich wäre der letzte, der mal gegen die Regierung vorgehen würde. Allerdings nicht auf dem Niveau von links oder rechts.

 

Wir sind und bleiben Mariunetten der Regierung.

 

ich werde das mit dem E10 in meinem Auto jedenfalls ausprobieren.

Wie gesagt, noch ist E10 nicht flächendeckend vertreten und solange wird quasi immer noch E5 in den Tanks sein.

Und das mit dem Mehrverbrauch stimmt schon mal überhaupt nicht, im Gegenteil, die Leute die es getankt haben, sagten ihr Wagen verbracht weniger. naja und Wasser im öl halte ich für totalen Schwachsinn. Rein technisch gesehen, was soll der verbrennungsprozess mit dem Öl zu tun haben?


20.03.2011 21:30    |    hubi170

Es gibt meines Wissens keine Langzeit-Tests mit E10!

Also kann mir auch kein Hersteller sagen, was durch diesen Sprit für Schäden entstehen können.

Fackt ist: das durch E5, welches schon viele Jahre auf dem Markt ist oft Verunreinigungen an

Vergaser und Einspritzanlagen entstehen.

Soll ich dann bei E10 noch früher alles reinigen oder gar austauschen?

Ich tanke diesen Mist nicht.


20.03.2011 21:38    |    Kung Fu

Ja, das ist ganz sicher "Fackt". Mit der Realität hat es nichts zu tun.


20.03.2011 21:48    |    MauiSven

Zitat:

? 20.03.2011 21:05 | Andi B

MEIN GOTT, SO LANGSAM WISSEN WIR DOCH, DASS ES NICHT UM TECHNISCHE DEFEKTE GEHT!

Die Amis zahlen 80 Cent für die gallone, wir 1,60€ für nen Literchen... Vor E10 waren es im Schnitt noch 1,40€, was auch schon übertrieben war, aber dank E10 konnten die die Abzocke nochmal weiter ausbauen, und das ist es worum es geht und um nichts anderes!

Der Staat beutet uns aus, und wir haben kein Bock mehr darauf --> Wir tanken das E10 nicht, um ihm zu zeigen, dass er nicht alles mit uns machen kann!

Ich bekomme auch langsam Lust, denen das TÄGLICH persönlich per Post zuzuschicken, diese Ignoranz des eigentlichen Diskussionspunkts ist ja nicht zum Aushalten, für diese Leute fehlt die Abstimmungsalternative

"Ja, obwohl ich weiß, daß mich die da oben verarschen"...

 

*1000-fach kopfschüttel*


20.03.2011 22:02    |    olli27721

Zitat:

Wir sind und bleiben Mariunetten der Regierung.

-

 

Und mit dieser Einstellung bleibst Du auch die Marionette.

 

Kannst Du abends in den Spiegel gucken ?

 

Möchtest Du, das sich was ändert - dann tue etwas.

 

Ich habe z.B. einen Autofreien Tag am Wochenende eingerichtet. (Fahrrad im Keller und Bus vor der Tür).

 

Mein Kollege fährt auch schon seit 3 Wochen stramm mit dem Fahrrad. Der nimmt seinen Wagen nur noch zum Einkaufen und wenns Bindfäden regnet .

 

Zur Not geht auch Fahrgemeinschaft.

 

So what ???


20.03.2011 22:06    |    Roland0815

Unter Boykott verstehe ich aber etwas anderes, als die teuerste verfügbare Alternative zu kaufen. Boykott ist für mich "gar nicht kaufen". Sonst ist es lächerlich.

 

Aber vielleicht bin ich ja auch nur Altmodisch...


20.03.2011 22:44    |    Andi B

E10 Boykott:

Wir kaufen kein E10, damit die auf dem zeugs sitzen bleiben... So schwer zu verstehen?

 

Ein genereller Boykott ist nunmal nicht möglich, hier wird es sich keiner leisten können, für einen Boykott nicht mehr zur Arbeit/Schule fahren zu können.

 

Aber wenn das E10 nicht verkauft wird, kann man wenigstens ein kleines Zeichen setzen, und denen zeigen, dass die die Sache doch anders angehen müssen, da der Deutsche Michel doch nicht ganz so sau blöd ist, und sich ausnahmsweise vielleicht doch mal ein kleines bisschen wehrt, so weit wie es eben in seiner Möglichkeit steht ;)

 

mfg Andi


20.03.2011 22:51    |    buratino4

@Andi B .leider kann man hier kein Danke drücken........

 

Servus


20.03.2011 22:59    |    dieseldonner

@habs280

 

Zitat:

 

Die Sache ist nur die, selbst wenn ich mich jetzt gegen den Staat stelle und sage ich tanke nur noch ganz teures Super Plus und jeder Mensch lässt E10 aus seinem Gedächtnis streichen. Dann würde die Regierung früher oder später den Preis für Super so teuer machen, das keiner sich mehr Super leisten könnte.

 

Zitat Ende.

 

Von Wirtschaft verstehst Du nun wirklich nicht viel. Wenn das so wäre, würde die Wirtschaft zusammenbrechen und der Staat gleich mit. (fehlende Steureinnahmen wegen Unbezahlbarkeit von Kraftstoffen?) Lächerlich, sorry...

_______________________________________________________

 

Zitat:

 

Ich wäre der letzte, der mal gegen die Regierung vorgehen würde. Allerdings nicht auf dem Niveau von links oder rechts.

 

Zitat Ende.

 

Feigling!

_______________________________________________________

 

Zitat:

 

Wir sind und bleiben Mariunetten der Regierung.

 

Zitat Ende.

 

...wenn Du Dich an Deinen "Marionettenfäden" ziehen läßt, dann ja! (Obrigkeitssyndrom)

_______________________________________________________

 

Zitat:

 

ich werde das mit dem E10 in meinem Auto jedenfalls ausprobieren.

 

Zitat Ende.

 

Probier es ruhig aus. Es gibt 1000 Gründe es nicht zu tun! Beschwere Dich ja nicht hier in diesem Forum, wenn es schief geht!

 

_______________________________________________________

 

Zitat:

 

Wie gesagt, noch ist E10 nicht flächendeckend vertreten und solange wird quasi immer noch E5 in den Tanks sein.

 

Zitat Ende.

 

"Russisch Roulette" funktioniert genau so! Die Kugel wird schon nicht bei mir losgehen, oder wie? Oh Mann...

 

_______________________________________________________

 

Zitat:

 

Und das mit dem Mehrverbrauch stimmt schon mal überhaupt nicht, im Gegenteil, die Leute die es getankt haben, sagten ihr Wagen verbracht weniger. naja und Wasser im öl halte ich für totalen Schwachsinn. Rein technisch gesehen, was soll der verbrennungsprozess mit dem Öl zu tun haben?

 

Zitat Ende.

 

Ok. Ich sehe es ein. Dir ist nicht mehr zu helfen. Willkommen im Club, aus dem ich mit Überzeugung und Wissen ausgetreten bin. Träum weiter...und immer schön E10 tanken...Frau Merkel (Mutti) und Herr Röttgen (ihr Bimbo) brauchen wenigstens EINEN, auf den sie stolz sein können...


20.03.2011 23:26    |    MauiSven

Zitat:

? 20.03.2011 22:59 | dieseldonner

...

Diesem Artikel ist nichts hinzuzufügen, danke dieseldonner und gute Nacht...


21.03.2011 00:27    |    Reachstacker

Normal kostet 3.70 Dollar die Gallone, Super 4.10 die Gallone.

Alles Benzin hier hat seit Jahren bis zu E10 drin.

 

Zitat:

Es gibt meines Wissens keine Langzeit-Tests mit E10!

Gibt es denn für überhaupt was "Langzeittests"? Da müsste ja jeder nur 20 Jahre alte Technik fahren...

 

Ausser meinen 20 Jahre alten Mazda von 91 mit 290 000 km. Das ist mir Langzeit genug... ;)

 

Es ist ja inzwischen bekannt das es nur um Politik geht. Warum schiebt ihr dann in jeden zweiten Satz technische Probleme vor die:

 

a. nicht stimmen

b. nicht beweissen könnt ?

 

Nieder mit E10, lang lebe das Fahrrad! :p

 

Gruss, Pete


21.03.2011 00:31    |    hwgmf

@ dieseldonner

 

1000 Gründe?

 

 

Ich will ja nicht so sein. Mir reichts wenn du mir 150 Gründe nennen kannst E10 nicht zu tanken.


21.03.2011 01:55    |    dieseldonner

@ dieseldonner

 

1000 Gründe?

Ich will ja nicht so sein. Mir reichts wenn du mir 150 Gründe nennen kannst E10 nicht zu tanken.

 

@hwgmf

 

...nein, ich tue mir sowas nicht mehr an. Allein in diesem Thread sind mehr als 150 Gründe vorgegeben. Lies sie und Du wirst erleuchtet... (oder auch nicht). Nach mittlerweile 47 Seiten ist alles gesagt!


21.03.2011 05:29    |    Nanotech

Ich finde die Diskussion hier laufen wie im Bundestag, es wird nicht direkt auf eine Aussage geantwortet.

 

Ich will erst-mal nur eine Frage, auch auf die Gefahr das ich mich wiederhole, von den Befürworter beantwortet haben.

 

Ihr tankt E 10 und dafür braucht man Anbauflächen. Da ja Deutschland auf Nachhaltigkeit besteht die ja angeblich auch überprüft werden sollen - es sei den man glaubt Politiker.

Jetzt gehen Konzernen in den dafür gedachten Länder hin und enteignen die Bauern. Jetzt kommt es auf das Land an was ein Bauer macht. Entweder er verliert seine Basis und Pech gehabt oder er muss umziehen und rodet den Regenwald.

 

Gerne kann ich Euch Links posten da könnt ihr Euch die Reportagen anschauen.

 

Und jetzt BITTE eine Antwort, findet Ihr das gut?

 

Aber jetzt nicht mit seltener Erde oder anderen Dingen antworten sondern nur speziell auf diese Frage.


21.03.2011 06:44    |    Claudio007

Das ist ja das was ich total miserabel finde, wenn ich mir vorstelle, ich würde so behandelt werden, echt menschenverachtend, und das für NICHTS außer ärger


21.03.2011 08:05    |    andis hp

Da ist auch viel Geldmacherei von den Ölkonzernen jetzt drin.

Beispiel gestern Sonntagnachmittag:

 

Bei uns im Ort ist E10 noch nicht erhältlich: Super E5: 1,51 (Freie Tanke)

3km weiter (anderer Landkreis) Super E5 nicht erhältlich, Super E10 1,51, SuperPlus 1,57 (freie Tanke)

nochmal 1km weiter (in der Stadt) Super E5 nicht erhältlich, Super E10 1,55 und SuperPlus 1,65 (ARAL)

 

Und jetzt der Witz: SuperPlus ist an der teuren ARAL-Tanke nicht zu haben, Grund: seit ca. 3 (!!!) Wochen ist die Zapfsäule angeblich defekt.

 

Und jetzt fragt mal, wo gestern nachmittag die Hölle los war: klaro, an der freien Tanke bei uns im Ort!!!

 

Kann mir das jemand erklären? Die Aral-Tanke konnte das jedenfalls nicht. Einzige Aussage: "die Preise und die Spritsorten werden mir von der Zentrale vorgeschrieben."

 

Das zeigt doch auf, das E10 (angeblich ja so billig) auf jeden Fall zum normalen (teuren) Preis von den Mineralöl-Ketten beim Autofahrer durchgedrückt werden soll. Seit fast 4 Wochen ist bei uns im Dorf die Hölle los, es kommt immer wieder zum Stau, weil alles hierhin fährt um mal schnell das E5 zu tanken (wenn sie nicht gleich nach Luxemburg fahren, da gibts kein E10).

 

Mfg

Andi


21.03.2011 10:13    |    Fensterheber70

Und was haltet Ihr davon? ;)

 

Quelle: "Kitzinger Zeitung vom 19.03.2011


21.03.2011 11:45    |    micwuellner

Es gibt genug alternativen , Gas tanken, Elektromobil, Fahrrad, aber solange Leute das Auto brauchen um 5km oder weniger zur Arbeit zu kommen weil Radfahren zu unbequem und das Elektroauto mit 30-40km Reichweite nicht tauglich ist ,kostet der Sprit immernoch zu wenig! Jammern können alle . Alternativen ausprobieren will keiner!


21.03.2011 14:06    |    MauiSven

Zitat:

? 21.03.2011 10:13 | speedmike

Und was haltet Ihr davon?

"Umrüstung kostet ca. 100 Euro"

Quelle: "Kitzinger Zeitung vom 19.03.2011

Ups, wie oft "passen" 10 ct. (0,1 Euro) in 100 Euro? Naaaaaaaaaaaaaaaa...

Jawoll, da sind sie die 1000 Gründe, das Zeugs nicht zu tanken!

 

Tanke für diese wertvolle Info!


21.03.2011 14:23    |    habs280

Ich habe schon des häufigeren mit dem Gedanken gespielt, mir eine Gasanlage einbauen zu lassen oder gar einen Toyota Prius zu kaufen. Gerade weil ich 30km zur Arbeit hinfahren muss und die Gegend leider nicht so perfeckt an den Bus/Bahnverkehr angebunden ist.

Gas ist so etwas das würde ich sofort ausprobieren, aber mein Auto hat derzeit nur noch einen Wert von 2000€. Wenn ich mir jetzt eine Gasanlageeinbauen lasse für ca. 2000€ bleibt die Frage ob sich das noch lohnt. Wahrscheinlich nicht, denn bis ich den Preis raus habe ist mein Auto vielleicht schon Schrott oder ich habe sowieso einen neuen.

 

Prius wäre eine interessante Alternative, die ich sofort ausprobieren würde. Aber der Anschaffungspreis ist leider noch sehr hoch.

 

Bei uns an den Tankstellen ist es eher gemischt.

Es gibt diese, die E10 ausPrinzip nicht tanken, dann gibt es diese, die sich überhaupt nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben und irgendwas tanken und dann diese, die E10 tanken weil ihr Auto es vertragen kann, dann diese dessen Fahrzeug nicht für E10 frei gegeben ist aber es trotzdem tanken und dann diese, die sich informiert haben auf Verträglichkeit und deshalb keinen E10 tanken.

 

 

Ich tanke E10 weil ich günstig von a nach b kommen möchte. Wir zahlen doch sowieso schon so viel für Steuern, Versicherung, Parkplätze u.s.w.

Laut Preistafel von heute Morgen kostete

E10 1,46

Super 1,51

Super Plus 1,56

 

Diesel 1,41

 

Ich fahre immer den günstigsten Kraftstoff den ich kriegen kann. Mein Auto ist zugelassen für ROZ91.

 

Die Kraftstoffpreise werden in naher Zukunft eh nur noch steigen, also dann mal die große Frage, wieviel würdet ihr denn max. zahlen für Sprit?

 

Wenn ich nicht müsste, würde ich auch nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren, aber das geht leider nicht.

Ansonsten mache ich Privat schon viel mit dem Fahrrad. In die Stadt oder einkaufen u.s.w. Selbst die Kids müssen mit dem Bike fahren. Wenn ich jedes meiner Kinder vom Sportverein oder Freund oder Freundin abholen wollte, dannn könnte ich noch locker 20km pro Tag mehr einrechnen. Mit dem fahrrad können wir quasi querfeldein fahren.

 

Diese Leute wie mein Nachbar, das sind die schlimmen, die starten morgens um 9 ihre 6 zylinder und machen ihre 500m zum Bäcker und dann Mittags noch einmal und zwischendurch noch einmal. Das schlimme daran ist, er hat einen 6 zylinder Diesel. Fährt im Jahr vielleicht seine 7000km und beschwert sich, das der Wagen nicht schnell genug warm wird.


21.03.2011 14:36    |    Andi70

Zitat:

micwuellner:

Es gibt genug alternativen , Gas tanken, Elektromobil, Fahrrad, aber solange Leute das Auto brauchen um 5km oder weniger zur Arbeit zu kommen weil Radfahren zu unbequem und das Elektroauto mit 30-40km Reichweite nicht tauglich ist ,kostet der Sprit immernoch zu wenig! Jammern können alle . Alternativen ausprobieren will keiner!

Ehrlich? Habe an meinem Auto noch keinen Gaseinfüllstutzen gefunden, 8.000 Euronen für ein einigermaßen akzeptables Elektromotorrad kann ich im Moment nicht ausgeben, Fahrrad??? bin doch nicht lebensmüde. Vielleicht empfiehlst Du mir jetzt auch noch den stinkenden Bus (mit dem ich täglich mindestens 1,5 Stunden länger unterwegs wäre).

Tut mir Leid, da ist leider keine Alternative für mich dabei.


21.03.2011 14:39    |    Andi B

"Ich fahre immer den günstigsten Kraftstoff den ich kriegen kann. Mein Auto ist zugelassen für ROZ91. "

 

Reche bitte mal über ein paar tankfüllungen den Mehrverbrauch aus.

 

Ich bin mir sehr sicher, dass sich das ziemlich amortisiert (also E5 das gleiche kostet wie E10, da mit E5 der Verbrauch etwas niedriger ist).

Ist also nicht gerade die geschickteste Rechnung, nur an der Zapfsäule zu gucken...

 

Mein Audi ist auch ab 91 Oktan zugelassen, wenn Super Plus aber weniger als 5 Cent teurer ist als Super E5 (derzeit nur 2 cent differenz), dann tanke ich Super Plus, denn damit brauche ich wieder nen Schluck weniger Sprit, gebe also im Edeffekt das gleiche aus, hab aber einen noch nen ticken besser laufenden Motor ;)

 

 

mfg Andi - Der dank 60km täglicher Fahrleistung einfach nicht aufs Auto verzichten kann, mehr als 2 mal die Woche kann ich die Strecke nicht mit dem Fahrrad zurpcklegen....

Und Kurzstrecken meide ich mit dem Auto generell, tut dem ja auch nicht gut, wenn es nicht auf Betriebstemperatur kommt.

 

Und nein, alternative Verkehrsmittel gibt es nicht. Elektroatuos/Hybride sind alle Schweineteuer und auch nur Pseudo Umweltfreundlich, Busse fahren hier fast nie und brauchen Ewigkeiten, und Bahn gibtds sowieos nichts im 30km Umkreis ;)


21.03.2011 15:00    |    andiwi12

Andi B schrieb:

"Reche bitte mal über ein paar tankfüllungen den Mehrverbrauch aus.

Ich bin mir sehr sicher, dass sich das ziemlich amortisiert (also E5 das gleiche kostet wie E10, da mit E5 der Verbrauch etwas niedriger ist).

Ist also nicht gerade die geschickteste Rechnung, nur an der Zapfsäule zu gucken..."

 

Was für einen Mehrverbrauch bei 5% mehr Ethanol ist das denn? Bei E85 habe ich einen Mehrverbrauch je nach Fahrweise von 20 - 30 %. Also bei 5% mehr Ethanol 5% von 2 -3 Liter Mehrberbrauch!!!!! Oder? Das Steuergerät in Zusammenarbeit mit den Lampdasonden merkt gar nicht, dass E10 getankt wurde und deshalb gibt es auch keinen Mehrverbrauch! Es sei denn ihr fahrt die ganze Zeit im Vollastbereich!

 

Da bleibt wirklich nur die Sache mit den Lebensmitteln. Wobei Biosprit inzwischen auch aus Algen oder anderen organischen Stoffen hergestellt werden kann!!!!

 

Und eine Frage habe ich noch. Wieso verdienen Mineralölkonzerne an Ethanol?


21.03.2011 15:07    |    bestaude

Mit dem Mehrverbrauch wäre ich vorsichtig! Nachdem das E10 (ist im großen Tank der Tankstellen!) nur wie "sauer Bier" weggeht, ist davon auszugehen, dass sich im großen Tank noch altes E5, allenfalls eine Mischung E5 - E10 befindet. Schöne Grüße!


21.03.2011 15:25    |    andiwi12

Na dann hat sich ja fast nix geändert und wir können E10 tanken. Oder?


21.03.2011 16:13    |    Massa Tom

E 10 ist Shice: umweltzerstörend, Gift für Motoren, höherer Verbrauch. Den einzigem dems hilft ist der Finanzminister. Die Ökofaschisten glauben,sie haben jetzt Hochkonjunktur, aber da fehlt noch einiges.

Diese Wähler haben noch nichts davon gehört, daß die Amazonaswälder in Brasilien zugunsten dieser Jauche vernichtet werden und wir werden bald auch nur noch Fabrikhühner fressen müssen, da die Getreideflächen geopfert werden. Diese Spinner wollen auch keine AKWs und gleuben allen ernstes, Strom kommt aus der Steckdose oder aus dem Misthaufen.

 

Die Gasbomber kann fahren wer will, ich nicht, ich tanke Super Plus, weil es meinem Alfa schmeckt, basta!


21.03.2011 16:21    |    Andi B

"Das Steuergerät in Zusammenarbeit mit den Lampdasonden merkt gar nicht, dass E10 getankt wurde und deshalb gibt es auch keinen Mehrverbrauch! "

 

Ja also, somit läuft der Motor nicht im optimalen Wirkungsgrad, und der verbrauch steigt nochmals an.

 

Und ich bin mir sicher, dass man das nicht 100% vergleichen kann:

 

Für die Fahrerei mit E85 rüstet man das Auto um, d.h. es läuft mit E85 optimal.

 

Für den Betrieb mit E10 rüstet man kein Auto um. Und ältere Autos sind im Normalfall für E0 ausgelegt --> Das Auto ist nicht genau darauf eingestellt, und läuft somit nicht so optimal --> Mehrverbrauch

 

 

Ich habe wie schon 100000 mal geschrieben mehrfach einen Verbrauchsanstief von um die 5% ermittelt....

 

Dass es 1l mehr sein soll, glaube ich auch nicht, da ist viel Geschwätz dabei, aber bei objektiven Tests liegt der mehrverbrauch bei 3-6%.

 

 

--> Wie viel billiger ist E10 zu E5?

Hier 4 Cent, 1,459 zu 1,499, das sind also gerade mal ca 2,5% günstiger

 

--> Bei 3% Mehrverbrauch ist das "teure" E5 GÜNSTIGER!

 

Hinzu kommt noch, dass wenn wir wirklich wegen 1 Cent Erpsarnis das E10 tanken, wir der Regierung zeigen, dass die wirklich alles mit uns machen können... Und Autofahren ist eh schon schweineteuer, kommt es da wirklich auf ein paar Cent drauf an?

 

Irgendwann ist die Grenze eben mal erreicht bzw überschritten, und das ist bei mir und vielen anderen seit der E10 Einführung der Fall: Wir lassen uns die Verarsche nicht mehr gefallen, und tanken das Zeug (zusätzlich zu den bekannten Nachteilen) aus Protest nicht, um denen zu zeigen, dass wir uns nicht alles aufzwingen lassen.

 

Hab ich unseren Standpunkt nun verständlich dargelegt?

 

 

mfg Andi


21.03.2011 16:23    |    Reachstacker

Na ja, nach 47 Seiten dreht sich das hier ziemlich im Kreis rum.

Zeit zum "ausklinken" ;)


21.03.2011 16:25    |    dieseldonner

Es gibt genug alternativen , Gas tanken, Elektromobil, Fahrrad, aber solange Leute das Auto brauchen um 5km oder weniger zur Arbeit zu kommen weil Radfahren zu unbequem und das Elektroauto mit 30-40km Reichweite nicht tauglich ist ,kostet der Sprit immernoch zu wenig! Jammern können alle . Alternativen ausprobieren will keiner!

 

@micwuellner

 

Alternativen? Elektroauto ist sehr teuer, der Batterieaustausch erst recht! (Neupreis eines Kleinwagens) Hast Du das Geld dafür? Ich nicht!

 

Gasanlage? Mach das mal einem Kleinverdiener klar, wo er plötzlich 1.500-2.000 € für den Einbau herholen soll. (mal abgesehen von den zusätzlichen Kosten der extra vorgeschriebenen Nachprüfungen der Gasanlage)

 

Fahrrad? Warum nicht, wenn es denn zumutbar ist. Diejenigen, wo es sich anbietet, werden es ohnehin schon so machen. Was aber ist mit den Anderen? Den Alten? Den Kranken? Den Müttern mit Kind(ern)? Deine Vorschläge sind mir zu pauschal.

 

Spritkosten noch zu niedrig? Entschuldige bitte, das ist ja wohl nicht Dein Ernst, oder? Schon heute verzichten viele auf zusätzliche Fahrten, eben weil die Spritkosten kaum noch zu schultern sind. Also komme mir bitte nicht mit solchen Sprüchen. Wer sein Auto braucht, wird es auch nutzen, nur eben verantwortungsvoller als früher...


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"