• Online: 4.771

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


17.03.2011 00:27    |    Gti.racer

an wehn war das jetzt?


17.03.2011 00:28    |    trixi1262

na nova !


17.03.2011 00:29    |    nova2003

;)

Ach, daher weht der Wind?

Alles klar ;)


17.03.2011 00:30    |    Gti.racer

was macht dein hund so?


17.03.2011 00:34    |    trixi1262

Trixi oder Lumpi,es geht beiden gut :)

Danke,der Nachfrage !

mfg trixi1262


17.03.2011 00:46    |    trixi1262

So,Ihr Alkis und Nichtalkis !

Angenehme Nachtruhe,Allerseits

mfg trixi1262


17.03.2011 09:18    |    Morone

Zitat:

Original geschrieben von nova2003

trixi1262

Erst warst für E10, dann haste Radiosender angeschrieben und zum Boykott aufgerufen und jetzt wieder für E10?

Jo, recht labill unser Hausmeister hier.. wie ein Fähnchen im Wind.

Frei nach dem Motto:"Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern, bin doch schizo." :D


17.03.2011 09:21    |    cocker

... so langsam hab ich das Geühl, dem einen oder anderen geht hier einer ab beim Schreiben. Kaum zu glauben, dass hier die Leute angeblich alle eine Fahrerlaubnis haben - Kindergarten das !!! Fragt euch mal, ob ihr noch alle Latten am Zaun habt... kriegt ihr im Real-Life nix geregelt und müsst euren Frust hier ablassen...???

Unglaublich!

 

Ich tanke weiterhin kein E10. Weil ich es nicht will. Und auch weil mir mein Vertragshändler, bei dem ich gestern zur Inspektion war, nicht dazu geraten hat.

Ich tanke in Luxemburg, da kostet Super E5 1,32€/L. Ich spar nicht viel aber ich leg auch nix drauf.


17.03.2011 09:21    |    bestaude

Geht hier zu wie bei den anderen Problemen. Ihr streitet euch und die oben freuts! Lasst euch gegeneinander ausspielen (wie z.B.Harz4 ler gegen Leute mit Job!) anstatt solidarisch oder zumindest zurückhaltend zu sein!

Gruß


17.03.2011 09:51    |    MauiSven

So, Leute, erstmal *kopfschüttel* über die Beiträge von heute Nacht, obgleich auch ich mich über trixies Wendungen doch arg wundere...

Nun gut, aber offensichtlich brauchen wir einen gewissen Anteil an E10-Tankern, damit wir unseren ordentlichen E5-Sprit noch (bezahlbar) bekommen, also insofern schonmal danke an jeden weiteren unverbesserlichen ;)

 

Und nochmal: Hauptgrund für den Ärger war die ART UND WEISE wie das Zeug uns aufgedrängt werden sollte (NACHWEISLICH!), sekundär sind dabei Mehrverbrauch und Fahrzeug- bzw. Umwelt-Schäden, worüber KEINE (offizielle) Seite bisher fundierte und glaubwürdige Aussagen treffen konnte bzw. wollte.

 

Noch zu stern TV: Erstaunliches Ergebnis, wo doch die Industrie selbst vorab einen Mehrverbrauch (egal jetzt wie hoch) angedeutet hat..., wie der Wind eben gerade weht.

 

PS: Dank Tankstellenpreis-Abfrage (Inet ADAC) habe ich für die vergangenen 3 E5-Tankfüllungen Super bzw. Super+ gar nicht mehr bezahlt, da die Unterschiede - hier in Dresden - so extrem waren, daß an einigen Tanken E10 (bei mir um die Ecke) so teuer war wie Super E5 an einer anderen (nur 1 km weiter!!), weil diese noch kein E10 anbot. Soviel zu den uns "vorgeworfenen" vermeintlichen horrenden Mehrkosten, die wir wg. Boxkotts nun gehabt hätten, Käsekuchen! :D


17.03.2011 10:47    |    trixi1262

Nun ,noch einmal, zu Wendungen,meinerseits, E10 betreffend !

Guten morgen,erst mal,ob nun pro der contra !

Wenn ich von Anfang an gewusst hätte,was hier u.U. an Anfeindungen und so weiter ankommen,so hätte ich (wenn ich gewusst hätte,wie )

in einer Signatur,gleich meinen Standpunkt zum Thema, E10 festgehalten !

Ich habe weder meinen Standpunkt dazu geändert,noch irgendwem versucht etwas aufzutischen oder vorzuschreiben !

Wenn Jemand glaubt,etwas Anderes gelesen zu haben, Bitte ein "Link" zu diesem von mir verfassten thread.

Und zum thema,Auseinnandersetzungen heute Nacht :

Wenn ich angegriffen,mir was unterstellt wird,o.ä. dann Schiesse ich natürlich zurück !

Teilweise mit Ironie,Sarkasmus,oder aber auch Ernst .

Beste Beispiel: nova2003

mfg trixi1262


17.03.2011 11:02    |    Joeckel

Das ganze ist ein Politischer Kindergarten. Politiker reden viel, sie sollten aber über was sie reden auch das nötige Wissen haben.

Es war Sigmar Gabriel der das ganze angezettelt hat.


17.03.2011 11:32    |    nova2003

@trixi1262

 

Reicht Dir das?

Zitat:

 

"hallo ,ihr anti E 10 Guppys !

 

Scheisse ist,mit Mehrverbrauch

 

Fahrt ihr Piepen mal weiter super plus ,freut auf jedenfalls die Mineralölkonzerne

 

und die Merkeline

 

Armleuchter und suppihelden

 

mfg trixi1262

 

Und passt auf,das Euch der Motor nicht zerfressen wird,hi,hi, habt ihr umsonst,wieviele Teuros mehr ausgegeben ?????????????

 

Mal sehen,wie E 10 jetzt getankt wird,NIX Boykott !!!!!!!!!"

 

 

So, und jetzt ist gut!

Du hast Deine Meinung und ich "Mercedes-Heini", habe Meine ;-)


17.03.2011 11:44    |    markusbre

Zum Glück kann ich über die Grenze in die Schweiz fahren, denn da ist es nicht nur billiger sondern da gibts wenigstens noch das leckere Super und Super Plus.

 

Hier bald nicht mehr, denn das geht langsam aus. :D

 

Dann müsst Ihr E 10 tanken ob Ihr wollt oder nicht Ihr armen Schweine. :D

 

http://money.de.msn.com/aktien/bilder.aspx?cp-documentid=156292697

 

Denn kein Mensch will das E10 tanken und die Tankstellen haben nicht genügend vom richtigem unvgepanschten Benzin geordert bzw. die Raffinerien produzieren so gut wie keines mehr und nun stehen sie bzw. Ihr jetzt auf dem Trockenen.

 

Einfach nicht zu glauben !

 

Aber wir Wutbürger zeigen den Mädels in Berlin schon, was ne Harke ist und wer hier im Land das sagen hat ! :D

 

Und diese Vollpfosten werden auch noch für diesen Schwachsinn von unseren Steuergeldern bezahlt, das ist unfassbar. Wir sollten den mal dringend das Gehalt kürzen, solange bis sie wieder das machen, was wir wollen !

 

Man wählt Vertreter und die schießen einen noch in den Rücken, wo gibts denn so was. :eek::D

 

Wie heisst es so schön :

 

Beiss besser nicht in die Hand, die dich füttert bzw. säge besser nicht an dem Ast auf dem Du sitzt und das tun die gerade in Berlin. ;)

 

 

Da müssen wir als Bürger mal dringendst Erziehungsmaßnahmen einführen für diese Rasselbande in Berlin, damit die mal wieder ein anständiges Benehmen an den Tag legen. Das geht ja gar nicht ! :D

 

Markus


17.03.2011 11:47    |    cocker

@MauviSven

bin 100%ig deiner Meinung.

Die technische Seite ist zumindest bei mir zweitrangig.

Die Regierung glaubt nach dem Motto verfahren zu können"Friss oder Stirb". Eine traurige Einstellung in einer sog. Demokratie.

CO2 vermindern - ok. Aber dann bitte an der effektiven Stelle ansetzen und nicht irgendwo, wo es erstmal garnix nutzt. Und bitte nicht schon wieder beim Autofahrer, der schon doppelt und dreifach besteuerten Sprit zahlen muss.

Ihr werdet sehn - auch die Tragödie in Japan wird nun wieder zum Anlass genommen, die Spritpreise rauszuschrauben. Irgendwas ist immer da, um das zu rechtfertigen...

 

Laut Radio lehnen immer noch knapp 75 % der Autofahrer E10 ab, aus diversen Gründen.


17.03.2011 12:18    |    Mein C4 Avant

Hallo Leute, ersteinmal muß ich fragen: Ist das hier ein Schlachtfeld, oder ein Diskusionsforum. Ich denke Ihr solltet doch sachlich bleiben.:(:(:(:(

So, nun zum Thema: Ich fahre einen Audi A6 C4 2.6 V6. Für dieses Fahrzeug gibt es eine E10 Freigabe. Seit drei Tankfüllungen läuft mein Auto mit E85. Das einzige " Problem " ist morgens der Kaltstart, da läuft der Motor die ersten 3 sek. noch nicht Rund. Aber sonst gibt es keine Sorgen damit. Im Gegenteil, der Motor nimmt direkter Gas an und läuft ruhiger. Ein Mehrverbrauch ist auch nicht feststellbar. Wenn das weiter so gut läuft werde ich den Motor auf E85 einstellen lassen. Mehr Geld kann man dann nicht sparen.

Wenn man das ganze von der ökologischen Seite betrachtet, dann können einem jedoch schon Bedenken über den Sinn von E10 kommen. Denn es kann ja nicht sein das Lebensmittel zur Kraftstoffgewinnung angebaut werden. Andererseits zahlt die EU Mrd. Euronen an die Bauern damit sie die Äcker brach liegen lassen. Aber das ist Politik und die ist für den Bürger nicht immer nachvolziehbar.

Ich jedenfalls tanke E85, weil ich dabei sparen kann. Und weil mein Auto es verträgt.:D:D:D


17.03.2011 14:14    |    anntike

Leute, wir sind im "stern"! :D

 

Ich tipps mal eben ab. Aus dem Artikel "Der Öko-Bluff", Seite 98:

 

"... Eine Online-Umfrage unter 16000 Teilnehmern der Auto-Community „Motor-Talk“ ergab, dass knapp die Hälfte der Fahrer nicht nur Angst um ihre Wagen hat, sondern sich auch nicht sicher ist, ob der neue Pflanzensprit ökologisch-moralisch okay ist. ..."


17.03.2011 14:17    |    bestaude

Na ja, rechnen können die auch nicht, knapp die Hälfte sind bei mir weniger als 50%.


17.03.2011 14:50    |    anntike

Ja, die Daten sind eben nicht die Frischesten, mittlerweile haben ja um die 22000 Leute abgestimmt.


17.03.2011 15:09    |    Massa Tom

Diese Jauche ist eine Unverschämtheit. Nicht nur, daß hungerne Menschen auf Ernteerträge verzichten müssen, ist es geradezu pervers, so eine Brühe zur Geldabzocke einzusetzen. Denn darum gehts ja nun. Und tatsächlich gibts Idioten genug, die sich dazu breitschlagen lassen.

 

Nein und nochmal nein zur E10-Jauche und alle anderen Bio-Schwindel-Artikel auch.

 

Kann man denn nicht wenigstens Atomstrom für Autos nutzbar machen?


17.03.2011 15:14    |    Reachstacker

Bauern liefern aber nicht an hungernde sondern an bezahlende Kunden.

Dem Landwirt ist es letzten Endes egal ob ihr Kuchen backt mit dem Mais oder es in euren Tank schüttet. ;)


17.03.2011 15:19    |    Mein C4 Avant

Hallo Massa Tom, ich habe eigentlich gedacht das hier ein anderer Ton gewählt wird.Aber leider ist Dein Kommentar auch einer der mit sachlichkeit nichts zu tun hat.

Und Du glaubst doch nicht im ernst,das wenn es kein E10 gäbe ,das Getreide oder der Mais in die Hungerländer geschickt wird. Das geschieht so lange nicht wie die EU Mrd. Euro für Brachland an die Bauern zahlt.


17.03.2011 15:19    |    Ugrossbe

Aber, aber ...

 

"Nein und nochmal nein zur E10-Jauche und alle anderen Bio-Schwindel-Artikel auch."

 

Wen interessiert denn wo der Zucker für den Alk herkommt?

 

Eine gute Bio-Banane wird ja auch mit dem guten alten Segelschiff um Kapp Horn geschippert.

Der Bio-Kaffee wird von einem glücklichen Bio-Andenbauern auf seinem lustigen Eselchen bis zum Schiff in einem verträumten Hafenstädtchen gebracht.

So zieht denn auch der Reisbauer, Zuckerrohrpflanzer im Frühtau zu Berge, das Häcklein auf der Schulter ein gar fröhlich Liedlen pfeifend.

 

Sie sind einfach ein miese Peter.

 

PS:

 

Das Zeug darf ich garnicht tanken, will es nicht tanken und das nächste Gefährt wird ein Diesel.


17.03.2011 15:26    |    Mein C4 Avant

Hallo Ugrossbe. Aber Fakt ist doch leider, das auch zu Zeiten vor E10 keine Hilfslieferungen von "übermengen " an Getreide etc in Kriesenlander gebracht wurde.


17.03.2011 15:28    |    Reachstacker

Ihr dürft doch protestieren, boykottieren, oder sonstwas. :D

 

Nur solltet ihe Mann genug sein euch nicht hinter hungrigen Kindern mit grossen Kulleraugen zu verstecken, oder gar unschuldigen Motoren die keine Ahnung haben von was ihr redet. :p

 

"Ich will NICHT" sagte der Struwelpeter und stampfte den Fuss auf den Boden.

Das langt doch als Begründung. :D

 

 

 

Gruss, Pete


17.03.2011 15:33    |    Mein C4 Avant

Ich brauche mich ein Glück nicht verstecken, wie gesagt ich tanke E85. Und auch wenn ich das nicht machen würde, kommt auch nicht mehr Hilfe in den armen Ländern an.


17.03.2011 15:43    |    Reachstacker

@ Mein C4 Avant

 

Congratulation zum E85, ich nehme an das funktioniert Problemlos?

 

Eigentlich hilfst Du Denen. Die meisten Entwicklungsländer leben von der Agrarwirtschaft. Bessere Preise bedeuten mehr Essen auf dem Tisch für die Leute. Das Alkohol Programm in Brasilien hat ja auch Tausende von neuen Arbeitsplätzen geschaffen. Ergo: weniger Hunger.

 

Für Europa würde es weniger Brachland und weniger Steuergelder zur Bauernstützung bedeuten.

 

Man kann das ideologisch oder pragmatisch betrachten. Träumen oder mit offenen Augen in die Welt gucken, das bleibt jedem selbst überlassen.

 

 

Gruss, Pete

 

PS: für BP und die Saudi's ist E85 allerdings nicht so gut... ;)


17.03.2011 15:44    |    chris230379

Außerdem bekommst du E85 steuerbefreit

 

wir E10 nicht . . . ;)


17.03.2011 16:37    |    VentoRaser

Keine Ökokrütze in meinen Tank!

 

auch wenn meine Karre des Zeugs "vertragen" würde kommt es einfach nicht rein.

finds echt Klasse das jetzt endlich der Großteil der Leute genau so denkt und boykottiert.

WIRD AUCH ZEIT DEN TROTTELN OBEN ZU ZEIGEN DAS IN EINER DEMOKRATIE DAS VOLK REGIERT!!!!!!!!!!

 

nur Lügen über Lügen, anstatt sich um wirklich wichtige Dinge zu kümmern, und z.B. massiv Förderungen für Solaranlagen zu verteilen oder andere erneuerbare Energien ertragreich und attracktiv zu machen und auszubauen, vernichten sie lieber Autos, treiben den Strompreis massiv in die Höhe, oder kompensieren mit Kohlekraftwerken die zukünftig fehlende Kernkraft, weil das ist ja umweltfreundlicher!!!

 

Es scheint wirklich immer mehr so zu sein, dass in diesem Land den Politikern der Bezug zur Realität fehlt. Anstatt Stück für Stück eine "grüne Volkswirtschaft" zu schaffen (ja das geht, Norwegen machts vor) wird in Deutschland versucht mid dem Holzhammer auf die Leute loszugehen um ihnen einfach was aufzudrücken. Zum Schluss hat man den gewünschen Effekt wie immer ins Gegenteil gewandelt, die Leute verärgert, die Lebenserhaltungskosten gesteigert und einen Volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet. Es wäre nur zu schön wenn sie Einsicht hätten und wieder das alte Super einführen könnten.

Wenn man schon Umweltschutz betreibt, dann bitte mit REINEN Etanolautos und E85 wie in Brasilien!

was wiedermal aufzeigt, dass in anderen Ländern der Erde wirklich sinnvolle Beiträge zum Umweltschutz gemacht werden.


17.03.2011 16:46    |    Mein C4 Avant

Hi Ventoraser, Du vergisst dabei das dein Super oder Super Plus aus Erdöl gewonnen wied. Diese Vorräte sind aber begrenzt. Da macht es doch Sinn auf Biokraftstoff zu wechseln. :cool:


17.03.2011 17:01    |    VentoRaser

Zitat:

Hi Ventoraser, Du vergisst dabei das dein Super oder Super Plus aus Erdöl gewonnen wied. Diese Vorräte sind aber begrenzt. Da macht es doch Sinn auf Biokraftstoff zu wechseln. :cool:

was ich auch geschrieben habe ... E85!

aber mit Sicherheit nicht auf Kosten der jetzt am Markt befindlichen Motoren

einfach E85 auch in Deutschland einführen, da können sie dann soviel von dem Zeig reinpanschen wie sie wollen, aber das was sie jetz verordnet haben ist nicht tragbar

weder als Umweltschutz, noch für die Leute

ist es nicht lächerlich E10 als umweltfreundlicher zu bezeichen als Super Plus wenns nicht den Tatsachen entspricht?

 

es ist zwar klar das man in Deutschland gar nicht den Platz hat die Rohstoffe anzubauen um komplett alle Autos mit E85 zu versorgen. Man kann aber Elektro, - Hybridfahrzeuge, ..... herstellen. DIE MENGE MACHTS!

ABER EINFACH BLIND DAS MISCHEN ANZUFANGEN, OHNE DIE KOMPLETTEN KONSEQUENZEN überhaupt zu kennen find ich mehr als fragwürdiger.

 

und bis dahin wird man vernünftiger weise nicht um Super Plus herumkommen.;)


17.03.2011 18:15    |    cocker

HAHA - jetzt wirds ja noch lustiger...

Da sie jetzt offenbar nach und nach die Atomkraftwerke abschalten wollen (jahaa... nach dem Beben in Japan sind auch die deutschen Kraftwerke plötzlich scheisse...), muss der Strom ja irgendwo herkommen. Und das kann ja dann effektiv nur von Gas- oder Kohlekraftwerken kommen, die schön Dreck in die Luft blasen .Da kann man doch auf E10 zur CO2-Vermeidung glatt wieder scheissen :D

Die schiessen sich ein Eigentor nach dem anderen... Wir sehn uns bei der Wahl ihr Dummbeutel...


17.03.2011 18:25    |    Kung Fu

Was soll das wieder für ne seltsame Logik sein. Je mehr AKW abgeschaltet werden, desto MEHR E10 muß doch verkauft werden, um die CO²-Menge einzusparen.


17.03.2011 18:31    |    Andi B

ES WIRD ABER KEIN CO2 DURCH DIE VERWENDUNG VON E10 EINGESPART!!!!!


17.03.2011 18:33    |    Andi B

http://www.auto.de/.../Bestaetigt-Mehr-CO2-mit-E10


17.03.2011 19:01    |    olli27721

Im Moment ist hier in HB-Nord E10 gleich teuer wie Super95 - heute 1,50.9

 

Ich verstehs nicht.

 

Einzige Erklärung: Schwarz/Gelb sieht die Wahlen in Gefahr - auch wg. Japan/AKWs.


17.03.2011 19:07    |    Kung Fu

Dann ist auch nur E5 im Tank.


17.03.2011 19:13    |    Gti.racer

ich weiß bald nicht mehr was ich zu dem ganzen schwachsinn der hier in deutschland passiert sagen soll.

 

wir müssen uns dagegen doch wehren können! bürgerkrieg oder sowas


17.03.2011 19:41    |    Foonming

@cocker

Das Gehirn der Menschheit ist doch richtig kurzlebig. Habt Ihr denn alle schon vergessen, dass unser Gaspromspezi mit Putin den Gasdeal durch die Ostsee abgeschlossen hatte und die Pipeline in Kürze das dringend benötigte Gas liefern wird? Wohin nur mit den ganzen Kohlenstoffen?

 

Auch LNG kommt mir wie E 10 nicht in den Tank, solange Äthanol hygroskopisch ist und Wasser und Öl eine Emulsoin bilden, die mir die Kühlkanäle im Motor zusetzen und der Motor den Abflug ins Nirwana

unternimmt. Keiner wird mir aufgrund der zahlreichen Einflußnahmen später bestätigen können, was der Grund der Verabschiedung war, nur jeder ist stark daran interessiert, mir ein NEUES Auto zu verkaufen. Die Auto-Industrie LEBT vom Verkauf! Fragen? Etwas mehr kaufmännisches und kostenbewußtes Denken an den Tag legen.

Gruß Foonming


17.03.2011 19:59    |    cocker

bis dein Auto an E10 verreckt, ist es so alt und hat soviele km, da fragt kein Mensch mahr nach E10-Schäden - dann ist es auf einmal völlig normal, dass ein 9jähriges Auto mit 250 tkm auf der Uhr verreckt... obwohl es mit E5 evtl. noch 100 tkm mehr hätte schaffen können.

So wird es sein. Und die Autoindustrie boomt wieder....


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"