• Online: 4.691

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


15.03.2011 13:45    |    DerBandit_01

Zitat:

Aber Strom und fließend Wasser habt Ihr schon ?

 

In welchem Urwald lebst denn Du ?

 

Markus

Japp das haben wir. :cool: Aber viele Tankstellen hier tief im Westen der Republik, wo Holland nah ist, haben noch kein E10 eingeführt.

Ich wohne in der Nähe von Aachen. Und ich bin nicht traurig darüber das das Zeugs hier noch eher selten zu finden ist.


15.03.2011 14:12    |    Z4Zampano

Den nächsten E10 Gipfel (kommt bestimmt) könnte man ja auch zur Abwechslung mal auf den unsinnigen Donnerstag legen, damit man den Faschingsdienstag nicht zu sehr strapaziert. :D


15.03.2011 16:29    |    Andi B

Moin,

in der Nächsten Ausgabe des Focus (müsste Montag der 21.3. sein) wird mein Leserbrief zum Thema E10 abgedruckt ;)

 

 

mfg Andi


15.03.2011 16:30    |    PattyOhh

15.03.2011 16:59    |    olli27721

Zitat:

Nur gut, dass ich direkt an der Grenze zur Schweiz wohne.

-

 

Toll - als ob das jemanden hilft - im Ausland tanken.

 

Kann man ja schon fast "Steuerhinterzieher" zu sagen.

 

Es geht doch auch nicht drum, ob Du Deinen Sprit billig kriegst, sondern ob man sich hier in D verar. . . . en lässt, oder nicht.

 

Die Merkel hat mit dem "AKW aussetzen" - richtig muss es heissen "AKW ausSITZEN" - doch schon die nächste

 

Verar . . . ung gestartet.

 

Wartet mal ab, wie es nach den Wahlen weitergeht.

 

Warum kostet auf einmal hier in HB E10 das gleiche wie Super ???

 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

Überall bei Esso E10 und Super95 auf 1,59.9

 

500m weiter bei Aral gibts noch keine E10 Säule und die verkaufen das Super95 für 1,52.9

 

Was ein Witz !!!


15.03.2011 18:12    |    zwanzigeins

@Olli27721

 

Wenn kein Wähler auf dieses Manöver herein fällt. ist ja alles ok. WENN!


15.03.2011 19:35    |    shellby

Ich habe mehrere Autos ,die meisten der Marke Ford und ein Käfer Cabrio, ich tanke E10 nicht da es noch keine genauen Erkenntnisse gibt was wirklich passiert, die Hersteller sagen zwar es dürfte nichts passieren aber genaues wissen sie auch nicht,ergebnisse gibt es keine für jedes model. zB.Ford :Ruft man an bekommt man unterschiedlicheaussagen die 1.: ab Modelljahr 96 dürfe man ohne bedenken E10 fahren ,ausser gewisse Mondeo modelle mit direkteinspritzung, die 2.: man könnte zwar ab modelljahr 96 E10 tanken man würde es aber abraten,erst ab modelljahren nach 2000 wäre es unbedenklich,Häää? wie jetzt? und dan die 3. :Laut rundschreiben bei den Fordhädlern darf man ab Modelljahr 92 E10 tanken!!! wer hat jetzt recht?

 

Ich habe bei Ford angerufen und bekam die erste aussage und ein Clubmitglied bekam die 2. Aussage.

Die 3. Aussage habe ich von meinem Fordhändler .

 

Das Beste ist aber die Aussage der Fordhotline auf die Frage ob meine zwei US Ford´s ( 95 Mustang GT und 2000 F150 Lightning) den E10 vertragen,das kann er mir nicht sagen ,da soll ich in Amerika anrufen oder mal in die Betreibsanleitung der autosschauen ? super hilfe oder?

 

Mein Rat, den ich auch unserern Kunden und meinen Freunden gebe solange kein Hersteller schriftlich zusichern kann das seinem auto nichts passiert ,sollange soll man sich weigern E10 zutanken ,man hat ja gesehen was passiert is wie der biodiesel rausgekommen ist,war auch so ein schnellschuß unserer Regierung und wer trug die kosten die kleinen Leute die mit ihren kaputten Autos im stichgelassen wurden.Und jetzt gibt es fast kein biodiesel mehr und von wegen Umweltschonent war der ja auch net.

 

Das alles ist die reine willkür unserer Regierung und den Großen Krafstoffherstellern uns kleinen Leute ,die hart für ihr geld Arbeiten müssen,den letzten cent auch noch aus der Tasche zu ziehen und uns zu verarschen!!!!

 

WAS KOMMT ALS NÄCHSTES ???? frag ich mich, es reicht Langsam!


15.03.2011 20:45    |    DonC

Kommt?

 

Ist doch schon da....

 

Jetzt schalten sie die Kernkraftwerke ab, damit jeder am Geldbeutel merken soll wie wichtig sie doch ist.....für den Geldbeutel....welch eine Farce!

 

Total verstrahlt alle - aber es regt sich Widerstand - vor allem auch im Atomlobbyland France...


15.03.2011 21:12    |    Mac-64

Ich bin echt gespannt wie die Landtagswahlen in Baden-Württemberg ausgehen, mal sehen wieviele Scharfe übrig bleiben.

 

Also so vergesslich kann Mann (Frau) nicht sein: Banken Rettung, Euro Rettungsschirm, dicke Provisionen der Banken, Diäten erhöhung, Hartz 4 scherz, Laufzeitverlängrung, Stuttgart 21, Einseitige Betragserhöhung für die Krankenkassen, Strompreis erhöhung, E10 usw............... das war erst vor kurzem.

 

BW Wahlen sind jetzt Maßstab für die zukünftige Bundespolitik, vorausgesetzt die Politischen Fehler werden nicht vergessen.

 

Boykot bis die Ordnung wieder hergestellt ist!


15.03.2011 21:16    |    wwke2

die anderen machen alles besser.;)

Das is immer so.:)

 

Gruß

 

Tanke kein E10:)


15.03.2011 21:16    |    buratino4

Nabend , ja wenn nur noch E10 angeboten wird , wie es mir passiert ist, dann mußt den Mist tanken ob du willst oder nicht. Alternative wäre du lässt dein Auto an der Tanke stehen genau vor der Zapfsäule schließt es ab und gehst heim. Das wär mal was für die Bild.

 

Servus


15.03.2011 21:21    |    TPI-Skoda

E10-Tanker_Standheizung/Zuheizer

 

E10-Tanker sollten sich auch Gedanken machen und sich darüber informieren, ob der Kraftstoff E10 auch geeignet ist für den Betrieb einer Standheizung bzw. Zuheizer sofern diese verbaut oder nachgerüstet wurden...

Es gibt auch in diesem Bereich Zweifel, dass diese Problemlos funktionieren.

 

Gruß


15.03.2011 21:44    |    Reachstacker

Zitat:

shellby:

Das Beste ist aber die Aussage der Fordhotline auf die Frage ob meine zwei US Ford´s ( 95 Mustang GT und 2000 F150 Lightning) den E10 vertragen,das kann er mir nicht sagen ,da soll ich in Amerika anrufen.

Ich kann Dir gerne die Nummer meines Fordhändlers geben. :D

Das Problem ist das der die Frage nicht versteht, nicht weil Dein english sooo schlecht ist, sondern weil der Total nicht darauf vorbereitet ist das 33 Jahre nach Einführung von E10 jemand danach fragen würde. :D

 

Wenn da ein US Motor drinne ist hatte er wahrscheinlich 5 Tropfen E10 im Tank als er aus dem Werk kam... Mein 2001 Taurus fuhr auch immer E10, nicht weil ich darauf scharf bin, sondern weil es zu umständlich ist Tankstellen zu finden die es nicht haben. Nahe der Grosstadt hat man da eh Pech E0 zu finden.

 

 

Gruss, Pete


15.03.2011 21:58    |    testmal

Zitat:

E10-Tanker_Standheizung/Zuheizer

 

E10-Tanker sollten sich auch Gedanken machen und sich darüber informieren, ob der Kraftstoff E10 auch geeignet ist für den Betrieb einer Standheizung bzw. Zuheizer sofern diese verbaut oder nachgerüstet wurden...

Es gibt auch in diesem Bereich Zweifel, dass diese Problemlos funktionieren.

 

Gruß

Moin,

so eine Frage kann nur von einem Stinkdieselfahrer kommen.

Ein Benziner braucht keine Zusatzheizung :D

Diese Diesel-Fahrzeuge haben das ganze Elend eingeleitet,

die Zone (Zitat) wieder eingeführt, und weil Bio-Diesel nicht funktionierte,

müßen wir es jetzt ausbaden.

Und das alles, um nur ein paar € im Jahr zu sparen.

Ich bin stinkig,

- verheizt doch diese Lebensmittel !!!

Geiz fressen Seele


15.03.2011 22:04    |    Golf G70

Also,ich habe die ganze Zeit E40 gefahren----selbst gemischt---- jetzt ist die Karre stehen geblieben, keine Kompression mehr un dder Spritfilter zugepampt.

 

Verbrauch war 1 Liter mehr auf 100km, bei 94 cent pro liter Ethanol gerade noch erträglich.

 

 

Früher oder später brauchen wir eine alternative,denn auch Super Plus wird irgendwann leer sein,also macht euch schonmal gedanken!

 

Es sei denn, Rohöl ist wirklich ein Produkt des Erdkerns und wird nicht durch einen millionenjahre alten Prozess gewonnen- Nun, Magma ist eine Verbrennung,oder nicht??? Vielleicht ist was wares dran und Rohöl ist das Produkt was übrig bleibt!

 

Aber selbst,wenn jemand das raus bekommt wird er gut bezahlt ,es wieder zu vergessen!!


15.03.2011 22:50    |    testmal

Zitat:

also,ich habe die ganze Zeit E40 gefahren----selbst gemischt---- jetzt ist die Karre stehen geblieben, keine Kompression mehr un dder Spritfilter zugepampt.

Moin G70,

nun ist Dir doch das passiert, was wir schon angesprochen haben, bevor es von der Industrie bestätigt wurde.

Ethanol hat eine sehr gute Reinigungswirkung an den Zylinderwänden.

Ist leider gegen die Motorschmierung.

War dir das nicht bekannt, schade.


15.03.2011 23:04    |    Finn79

@testmal was schreibst du den für einen Bullshit, erlär mir mal wie angeblich der Sprt aus dem Zylinder wieder in den Spritfilter kommt.

 

NAja wenn der vierte Block in Japan hoch geht ist bestimmt auch ethanol dran schuld...............


15.03.2011 23:32    |    testmal

Zitat:

@testmal was schreibst du den für einen Bullshit, erlär mir mal wie angeblich der Sprt aus dem Zylinder wieder in den Spritfilter kommt.

 

NAja wenn der vierte Block in Japan hoch geht ist bestimmt auch ethanol dran schuld...............

Na ja,

kann ja an Deinem Tank liegen.

Vieleicht mag der kein Ethanol, wehrt sich, löst seine obersten Schichten,

damit Du erstmal stehen bleibst, und mal nach denkst.

- und lass die armen Japaner raus!!!!


15.03.2011 23:41    |    trixi1262

@testmal!

Wenn die karre eh im Arm ist,dann kannst du doch mal Bilder von Zyl.-Kopf nach dem Abnehmen machen,oder ??? Ventile usw.

Komm jetzt nicht,die Arbeit mach ich mir nicht,wird verschrottet !!!

Du wirst doch wenigsten deine ständigen Behauptungen darlegen wollen,oder ???

Benzinfilter zu,O.K. ,aber fehlende Kompression vom Ethanol??????

Da ist dir vor Faulheit,oder aus Geiz der Zahnriemen weggeledert und die meisten Fahrzeuge sind keine Freiläufer !!!

Witz komm raus,Du bist umzingelt ! :D

mfg trixi1262


16.03.2011 00:13    |    reiler44

Hallo alle miteinander,

die Diskusion um E10 denke ich ist als zeume man das Pferd von hinten auf. 1. ist E10 Umwelt und Menschenfeindlich, da durch den Mehrverbrauch von Kraftstoff mehr Schadstoffe den Auspuf verlassen, 2. durch die vermehrte Nutzung der landwirtschaftliche Nutzfläche wird weniger Nutzfläche für die Ernärung der Menschen zu verfügung stehen, dadurch werden die Lebensmittelpreise in naher Zukunft stark steigen und 3. dadurch wird der weg für die Einführung von Gen manipulerten Lebensmittel geebnet, oder?

Durch den Mehrverbrauch von Treibstoff zahlt der Kunde natürlich pro 100 Km drauf.

Anfrage, wer ist der Nutzniezer durch die Einführung (19% pro Liter, Anteilsteuer pro Liter,usw)....?

Mineralölgesellschaften, Staat, Banken???

MfG RW


16.03.2011 00:29    |    testmal

Zitat:

@testmal!

Wenn die karre eh im Arm ist,dann kannst du doch mal Bilder von Zyl.-Kopf nach dem Abnehmen machen,oder ??? Ventile usw.

Komm jetzt nicht,die Arbeit mach ich mir nicht,wird verschrottet !!!

Du wirst doch wenigsten deine ständigen Behauptungen darlegen wollen,oder ???

Benzinfilter zu,O.K. ,aber fehlende Kompression vom Ethanol??????

Da ist dir vor Faulheit,oder aus Geiz der Zahnriemen weggeledert und die meisten Fahrzeuge sind keine Freiläufer !!!

Witz komm raus,Du bist umzingelt ! :D

mfg trixi1262

Ach so,

hatte auch schon mal ein 1€ Car gekauft, in Stand gesetzt und fuhr dann noch 5 years.

- Aber es gibt Dinge, die müssen gemacht werden, egal ob Lust und Laune.

Sonst wars dann!

Ich brauchs nicht testen


16.03.2011 02:53    |    CopCar

Wie saturn78 ja schon schrieb ist Ethanol-Zusatz in den USA wie so vieles im Automobilbereich längst ein alter Hut. Daher hatte ich meinen Oldsmobile Custom Cruiser Bj.91 und den MB S500 Bj.92 bedenkenlos damit betankt als es angeboten wurde.

 

Der Benz stand jetzt 3 oder 4 Wochen vollgetankt herum. Sicher genug Zeit damit das teuflische Ethanol sich wie hier gelesen im Tank absetzen und sein böses Werk an Leitungen, Dichtungen und O-Ringen verrichten konnte.

 

Wie erwartet ist davon nichts eingetreten. Auch beim täglich gefahrenen Olds nicht. Der Durchzug fühlt sich unverändert an und zum Verbrauch kann ich mangels Interesse nichts sagen.


16.03.2011 03:27    |    alsaco38

Auch hier auf den Philippinen, wo ich einen"alten" MB 230TE, 1986, fahre , regt sich niemand auf..und mein Benz fährt mit E10 ohne Probleme. Hat man in D die Ankündigung der Grünen vergessen, die den Sprit gerne auf 2,50euro sehen wollen! Wählt nun grün /rot, dann habt Ihr es bald. Ewig meckern, ist kein Zeichen besonderer Intelligenz!!!, wenn nichts zur Lösung der Frage beigebracht wird.


16.03.2011 03:40    |    dieseldonner

Was ist denn das jetzt für eine Schweinerei in Berlin?

 

Nach dem ich nun mal wieder tanken musste, stellte ich fest, dass es nirgendwo mehr Super-Benzin gibt. Darauf hin habe ich im Internet nachgeschaut und siehe da, es gibt zur Zeit nur noch ganze 2 Tankstellen in der 3,5 Mio. Stadt Berlin, die diesen Kraftstoff anbieten. Das ist ein glattes Diktat! So also will uns die Spritmafia ihren Willen aufdrücken, E10 zu kaufen. (oder Super-Plus, was eh kaum einer wirklich braucht und auch den Geldbeutel wenig schont)

 

Jetzt frage ich mich, ob die Uhr rückwärts läuft und wir uns unseren Sprit wieder in den Apotheken mischen lassen müssen? (so fing es ja mal an)


16.03.2011 05:36    |    alsaco38

hier ein Zitat aus einem anderen Forum. Dieser Meinung schließe ich mich gerne an.

 

Diet Man

Moderator

 

Registriert seit: 28.11.2008

Ort: Hudson, Wisconsin, USA

Beiträge: 2.766

 

Standard

Zitat:

 

Ich persoenlich halte das Gerede um E10 fuer unnoetig. Wir hier fahren seit etwa 15 - 20 Jahren mit E10, und ich habe bisher weder privat noch in den Medien von Problemen gehoert.

Sogar unser Triumph's fahren ohne Probleme mit E10

 

Fuer mich hoert sich das fast so an, wie das Geunke bei der Einfuehrung des Katalisators, da war die deutsche Autowelt ja auch fast am Rande des Abgrunds.

 

Wenn es so gemacht wird wie derzeit in Deutschland, haelt sich, meiner Meinung nach die Autoindustrie ein Hintertuerchen offen, um eventuell Garantiefaelle dem E10 zu zuschieben


16.03.2011 06:31    |    Claudio007

Er schreibt ja auch "Wir fahren HIER", in einigen anderen Ländern sind die Motoren eben darauf abgestimmt. Z.B. Brasilien. Mein 18 Jahre alter Mitsubihi verträgt auch E10, viele neuere Audis ab 2004 aufwärts auch nicht, eigenartiger weise.

Ich meine, es ist nicht eben mal Standard, weil ich mit einem Auto hier fahren kann, dann kann ich überall damit rumkurven, so einfach ist es dann doch nicht.

Fahr mal nach Sibierien mit unseren Autos. Jetzt kommt gleich eine Antwort, machst halt anderes Öl rein und fertig. Womit wir wieder beim E10 wären, tank halt E10 und fertig


16.03.2011 09:17    |    PattyOhh

@alsaco38...vielen geht es auch darum, dass wir uns nicht alles unterjubeln lassen wollen. Wenn E10 wirklich umweltfreundlicher wäre, könnte ich´s noch verknusen...aber so geht es mir gewaltig auf den A....h und vielen anderen auch. Und das es in anderen Ländern, wo E10 schon jahrelang angeboten wird so problemlos ist, das ist nicht richtig.

Und Zitat: "Ewig meckern, ist kein Zeichen besonderer Intelligenz!!!"...Alles brav hinnehmen auch nicht!!!

 

MfG..


16.03.2011 10:08    |    MauiSven

Zitat:

? 15.03.2011 23:32 | testmal

 

Zitat:

von Finn79 @testmal was schreibst du den für einen Bullshit, erlär mir mal wie angeblich der Sprt aus dem Zylinder wieder in den Spritfilter kommt.

NAja wenn der vierte Block in Japan hoch geht ist bestimmt auch ethanol dran schuld...............

Na ja,

kann ja an Deinem Tank liegen.

Vieleicht mag der kein Ethanol, wehrt sich, löst seine obersten Schichten,

damit Du erstmal stehen bleibst, und mal nach denkst.

- und lass die armen Japaner raus!!!!

Die (Gegen)Argumentation so manchen E10-Befürworters wird tatsächlich nun immer peinlicher! :mad:

Ein deutlicheres Zeichen für die Anerkennung ihrer "Niederlage" gibt es aber wohl nicht... :p

 

Also, wenn Ihr Euch nicht weiter lächerlich machen wollt, denkt bitte wenigstens ein halbes Mal nach, bevor wieder sowas kindisches wie oben rausgehauen wird!


16.03.2011 10:09    |    HaroldF

"man hätte die Autos schon lange sparsamer und leichter machen müssen."

 

Hat man. Bloß wollte die keiner kaufen, weil 1. mager ausgestattet (auf Klimaanlagen muß man verzichten, liegt ja auf der Hand),

2. weil sie zu teuer waren (wieso eigentlich, bei der Ausstattung?).

Stattdessen sind immer mehr Hausfrauenpanzer (SUV´s) unterwegs. Weil die deutschen Strassen so schlecht geworden sind?

Oder das Benzin bzw. Diesel noch zu billig ist?

Warum hat Audi die Produktion des sehr sparsamen A2 eingestellt, und statt dessen eine breite Palette von SUV´s im Programm?

Ich würde sagen, weil sich mit denen einfach besser Geld verdienen läßt, weil vom Konsumenten so gefordert.

Wir sind ein Volk?? Denkste.


16.03.2011 12:08    |    Mac-64

Die Verträglichkeit von E10 geht mir am Ars...... vorbei ob ich es Tanke oder nicht ist auch mein Problem.

 

Für ich Maßgebend das mir das Zeug mir nichts dir nichts einfach vorgesetzt wird noch dem Motto Friss oder Stirb.

 

Und erst in einpaar Jahren werden die Auswirkungen des Biosprits sichtbar werden wenn, ringsrum Monokulturen wachsen damit kommt die Gentechnik ins Spiel und die Lebensmittel Preise, wie heute die Energiepreise, explodieren werden die DEPPEN dieser Nation verstehen das man Geld nicht Essen kann (Spruch aus den 80ern) sowie E10 nicht trinken kann.

 

Die Lebensmittelpreise die gilt zum Glück für jeden somit sitzen wir wieder in einem Boot.

 

Die die uns das Zeug eingebrockt haben, sollten E10 Trinken dann kommt wieder schwund in die Politik.

 

Boykot bis das Zeug weg ist!


16.03.2011 12:18    |    Vincent Ultimus

Soweit ich weiss könnte ich E10 tanken, was micha ber abschreckt sind vollgende 2 Dinge.

Mir ist zu Ohren gekommen, dass es möglich ist, dass bei E10 Wasser ins Öl kommt.

Mein Vater meint, das passiert nur wenn man nur kurzstrecke fährt.

Aber trotzdem bleibt das Gerücht erhalten.

 

Die 2. und wichtigste Sache ist doch der Mehrverbrauch.

Angeblich soll der nur 1-2 % mehr betragen, manche sagen aber auch 0,5 l pro 100.

Im ersten Fall wären das dann bei einer Fahrleistung von 9000 km im Jahr 90-180 Liter.

Das sind bei einem Preis von 1,50 der Liter (Bis jetzt war ich immer unterm Preis, aber der steigt ja ständig), 145- 270 Euro.

Nehmen wir aber mal an ich verbrauche 0,5 Liter mehr pro 100.

MEin Fiesta schluckt wegen meiner Fahrweise 7 Liter (In der Stadt Fahr ich wie ein Berserker, auf der Autobahn höchstens 110), dann brauch ich für die 9000 Kilometer bis jetzt 630 Liter, mit einem mehrverbrauch von 0,5 Liter mehr pro 100 wären es 675 Liter.

Also 945 Euro zu 1012,5 Euro. Das wären nur 70 Euro.

Irgendwo liegt anscheinend ein rechenfehler vor.

 

Doch die Bilanz ist die selbe:

Wenn E10 Preislich unter Super liegen würde, würde ich es tanken!

Bei gleichem Preis und gestiegenen Risiken, ist doch wohl klar, dass ich das tanke womit ich immer gut gefahren bin.

Wofür machen wir uns sonst bitte "unabhängiger" von den Ölstaaten?


16.03.2011 12:21    |    alsaco38

Das andere Benzin wurde uns auch vorgesetzt!!!

 

Nun geht es nicht mehr um die möglichen Schäden an den Motoren..!!!Jetzt ist wieder die Zeit der Demagogen a la Trittin!!

 

Zurück zum Thema, um ernst zu bleiben:

 

"In der nachfolgenden Tabelle sind alle Mercedes-Benz Modelle und Fahrzeugbaumuster aufgeführt, die

nicht mit einer Bioethanol-Beimischung von mehr als 5 Volumen-Prozent betrieben werden dürfen

.......

W124 230 TE 124.083 04.1985 / 10.1985 - 08.1989 M 102 E 23 / 102.982 nur ohne geregelten,

3-Wege-Katalysator"

 

Meine Frage:

 

Was hat dieser Katalysator damit zu tun?

 

Danke für eine Antwort...if possible

 

Michel


16.03.2011 12:41    |    andiwi12

Hallo alsaco38, über den Kat und die dazugehörigen Sonden wird die Einspritzmenge geregelt. Da der Wärmeinhalt von E10 geringer ist muss mehr eingespritzt werden, sonst droht Magergemisch und der motor überhitzt. Deshalb können Multipointeinspritzer E10 besser verarbeiten!


16.03.2011 13:36    |    Kung Fu

Zitat:

 

Was ist denn das jetzt für eine Schweinerei in Berlin?

 

 

 

Nach dem ich nun mal wieder tanken musste, stellte ich fest, dass es nirgendwo mehr Super-Benzin gibt. Darauf hin habe ich im Internet nachgeschaut und siehe da, es gibt zur Zeit nur noch ganze 2 Tankstellen in der 3,5 Mio. Stadt Berlin, die diesen Kraftstoff anbieten. Das ist ein glattes Diktat! So also will uns die Spritmafia ihren Willen aufdrücken, E10 zu kaufen. (oder Super-Plus, was eh kaum einer wirklich braucht und auch den Geldbeutel wenig schont)

 

 

 

Jetzt frage ich mich, ob die Uhr rückwärts läuft und wir uns unseren Sprit wieder in den Apotheken mischen lassen müssen? (so fing es ja mal an)

Japp, und was glaubst du, was die Apotheken da als "Sprit" verkauft haben? ;)


16.03.2011 18:05    |    Reachstacker

Et Spiritus sanktus :D

 

Frei übersetzt: Der Schnaps im Tank ist uns heilig. :p

 

Schwäbisch: Heiligs Blechle Schnäpsle :D


16.03.2011 18:55    |    Joeckel

Wenn es einen Sinn hätte E 10 zu tanken dann wäre die Antwort ja.

Bei uns würden auf die Dauer die Lebensmittelpreise steigen.

Von Genmanipolierten Anbau will ich erst gar nicht reden.


16.03.2011 19:44    |    wwke2

ökologisch gesehen hat E10 eine Negativbilanz. Da hilft auch kein diskutieren.

 

Und als ökologisch wird es uns ja verkauft.

 

Tanke kein E10

 

wählt die anderen.;)


16.03.2011 19:44    |    Finn79

@MauiSven ist dir der Begriff Sarkasmus geläufig?


16.03.2011 19:49    |    lutlo

Bis zur Einführung von E10 war das Tanken in Polen kein Thema. Seit der Einführung und damit auch der Preissteigerung lohnt sich die Fahrt schon alleine des Preises wegen. Und den Sprit ist 100%-ig rein. Also auch mehr Leistung und größere Reichweite.

Sollte jeder für sich prüfen.


16.03.2011 20:17    |    cocker

...E10 ohne Probleme in anderen Ländern... kann ich mir so nicht vorstellen...

Ich mutmaße mal:

Wenn ein 8 - 10 jähriges Auto mit viel km verreckt, wird keine Sau es auf E10 schieben - weder hier, noch in USA oder Frankreich oder sonstwo, wo schon länger E10 verfahren wird. War halt ein altes Auto mit 250 tkm auf der Uhr. Da kann die Maschine schonmal verrecken.

Dass aber eine halbwegs moderne Maschine bei entsprechender Pflege (und evtl. sogar ohne E10) locker das Doppelte schaffen kann, wird dann nicht erwähnt...


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"