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Wed May 07 20:51:13 CEST 2025    |    jennss    |    Kommentare (212)

Was fahrt ihr öfter, wenn ihr beides zur Verfügung habt?

Eine spezielle Frage an Leute, die zuhause beides zur Verfügung haben (oder zeitweilig hatten):
E-Auto und Verbrenner.
Was fahrt ihr mehr? Wie sind eure Erfahrungen dabei? Welche Modelle sind es bei euch?
Plugin Hybride nehme ich mal aus.
j.

Golf ID3Golf ID3
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Wed May 14 23:48:07 CEST 2025    |    Steffen_i4

Zitat:

@Hanno23 schrieb am 14. Mai 2025 um 22:49:44 Uhr:



Zitat:

@Steffen_i4 schrieb am 14. Mai 2025 um 16:47:08 Uhr:



Ich saß letztlich eine Stunde bei meinem Vater im C180. Sicher kein High End Gerät aber trotzdem ein gutes leises Auto. Ich war selbst überrascht, wie oft man den Motor hört.

Auch bei Ü100?

Im Vergleich nehme ich da gerne die Hybriden daher und Ü100 hört man bei konstanter Fahrt schlicht nicht, ob der Verbrenner läuft oder nicht. Die Wind und Abrollgeräusche übertönen den Verbrenner so deutlich, dass dieser nicht mehr wahrnehmbar ist, selbst als Diesel.

Unterschiede ergeben sich vor allem kalt und bei geringen Geschwindigkeiten.

Die konstante Fahrt ist einfach viel seltener, als man glaubt. Ständig gibt es irgendeinen Grund, langsamer oder schneller zu werden und sobald man den Gasfuß bewegt hört man den Verbrenner. Ich bin über 30 Jahre Verbrenner gefahren, viele obere Mittelklasse und zum Schluss mit 530d auch Oberklasse. Der i4 oder auch id7 sind eine andere Welt, auch auf der AB.

Es hat mich im 5er nie gestört. Aber wenn ich jetzt nach 500..550km den Blinker zur zweiten Ladepause setzte, will ich die Ruhe und Gelassenheit der letzten 4..5h die ich da schon im Auto saß, nie wieder hergeben.

Thu May 15 00:00:22 CEST 2025    |    _RGTech

Zitat:

@Hanno23 schrieb am 14. Mai 2025 um 22:49:44 Uhr:


Vorsicht. Die Versicherungswirtschaft hat keine Umfrage gemacht, sondern eine statistische Auswertung getätigt, was eine ganz andere Qualität ist. Denn das Problem bei Umfragen zu Autos ist, dass schon immer 99% mit ihrem aktuellen Auto zufrieden waren und das wird auch so bleiben. Denn das verbleibende Prozent sagt indirekt, „ich bin zu doof, mir ein Fahrzeug zuzulegen, mit dem ich auch zufrieden bin“ und das gibt niemand gerne zu.

Das kommt bestimmt öfters vor (ich kenne auch so Leute, die sich ihre Entscheidungen selber schönreden), aber es gibt ja (hier besonders) auch die Situation, dass man sich anhand der Papierdaten was aussucht, anschafft, und... mit der Zeit merkt, dass es da noch eine andere Ebene gibt. Dinge, die man vorab nicht rausfindet.

Was glaubst du z.B., warum meine Winterautos vergleichsweise oft gewechselt haben?

Bei solchen Umfragen kommt es also schon auch auf den Punkt im Haltedauerzyklus an, an dem man steht. Wenn ich ein Auto z.B. 4 Jahre besitze und schon keine Lust mehr drauf habe, gebe ich das auch ehrlich an, und das Urteil wird nicht sonderlich positiv ausfallen.
Wenn ich's hingegen frisch gekauft habe, wird da (hoffentlich) noch wenig vorgefallen sein, und ein Vertrauensvorschuss ist auch da.

Dein Text liest sich so, als ob Zufriedenheit nur davon abhinge, die "richtige" Wahl getroffen zu haben... dem ist aber mitnichten so. Man kann sich das theoretisch ideale Auto gekauft haben, aber wenn der Hersteller zickige Steuergeräte und bröselnde Kabelbäume und thermisch überbelastete Kunststoffe verbaut, ist das eine Mistkarre, und dafür kann man beim Kauf nun wirklich nix.

Thu May 15 00:20:36 CEST 2025    |    Steffen_i4

Das Preisproblem der E-Mobilität heilt die Zeit von ganz alleine. Ab 35..40k sind wir Ausstattunggleich jetzt schon pari pari und je mehr sich von denen, die es sich leisten können, jetzt BEV kaufen, desto schneller kommen gute Gebrauchte auf den Markt und desto einfacher wird es für die Hersteller auch BEV für die unteren Preisklassen zu bauen.

Thu May 15 03:37:15 CEST 2025    |    Swissbob

Bei Tempomat 130 höre ich sogar in meiner V-Klasse nix vom Motor, auf meiner Stammstrecke gibt es nur einen kurzen Autobahnanstieg bei dem ich den Motor höre und das auch sehr dezent ( von 2h Fahrzeit sind das etwa 2min) sowie beim einspuren auf die neue Autobahn, aber auch da schaltet die Automatik normalerweise bei 1800U/min.

Bei Tempomat 130 dreht der Diesel etwa 1600U/min, dabei liegen 500Nm an.

Richtig laut werden die Verbrenner nur bei sehr zügiger Fahrweise und ständig wechselnden Geschwindigkeiten.

Aber wenn man im grossen Gang dahin bummelt hört man in der Regel nix vom Motor.

Thu May 15 09:59:54 CEST 2025    |    jennss

https://www.instagram.com/p/DJqPsfrqmL-

So ist das wohl auch beim E-Auto :).

j.

Thu May 15 14:21:17 CEST 2025    |    flyer32

"Die Versicherungswirtschaft hingegen hat kürzlich veröffentlicht, dass auf rund 1/3 aller BEVs im Vertrag ein Verbrenner folgt. Das muss natürlich nicht immer Unzufriedenheit sein, aber ist schon ein Indiz dafür, dass "einmal BEV, immer BEV" so nicht gilt. Auch weil genau die Personen aus den Umfragen wieder raus fallen."

Das werden häufig wohl Fahrzeuge des Nachwuchses sein, die auf den Namen der Eltern laufen um Kosten zu sparen.

Bei mit ist das Hauptfahrzeug im Vertrag ein Benzin-Trike, das seit 2019 keine 100km bewegt wurde. Darauf folgen ein e-Motorrad das in der Zeit 60.000km zurückgelegt hat und ein e-Auto bei dem es 90.000km waren.

Thu May 15 22:22:56 CEST 2025    |    Sp3kul4tiuS

Zur finanziellen Impotenz. Die möglichen Sprünge werden immer kleiner.

Würde ich heute ein anderes Auto benötigen wäre aktuell mein Limit knapp über 10.000€.

Der zweite Erstwagen clio aus 2012 (2018 für 5200€ gekauft) wurde spontan gegen einen Golf v Variant (Bruder hat den abgegeben wegen Neuanschaffung) getauscht.

Als der Clio Grand tour noch groß genug war wollte ich mal einen E-up kaufen aber die Preise waren zu abgehoben ~2022 und die Ersparnis (Investition in Leitungen und Lader zuhause) zu gering. Den Preisunterschied zu einem Benziner up hätte man nie reingefahren (+10.000€ waren das zu dem Zeitpunkt)

Aktuell hat es sich etwas entspannt (es ist einfach alles teurer 😁 ) der up aber total uninteressant geworden. Der Clio kostet bei Händlern so wie wir ihn haben immer noch fast 5000€. Fast kein Wertverlust aus Händlersicht. Das sind aber wohl Summen wo sich viele Anwesenden (nicht alle!) hier ein E-Bike für kaufen und sagen das die Lohnsteigerungen nach Tabelle Y alle Verteuerungen aufgefangen hat.

Normalerweise müsste das ein Auto für 2000€ vom Händler sein. Sowas gibt es aber auch fast nicht mehr.

Der Golf steht ohne Kennzeichen in meiner Einfahrt und es kommen unaufgefordert Exporthändler die den haben wollen.

Ja ich selber fahre noch einen Impreza wrx als Vorführwagen 2006 gekauft für 23.000€ an dem ich noch klammere. Weil etwas vergleichbares wird es für mich nicht als Ersatz geben. Ein ID3 GTX hätte z.b die selben 0-100 daten aber bei viel mehr Motorleistung. Die Variante darunter dann eher ist aber in allen punkten langsamer. Wohlgemerkt im Alltag werden die massiv flotter sein ist mir aber nicht so wichtig. Da waren schon einige Autos in der Vergangenheit mit früher mehr Drehmoment zu haben. Vmax ist ja heute ein Thema aus der Antike geworden. Am besten gar nicht mehr drüber reden. Würde man die damalige Leistung hochrechnen wären über 300ps ein Ersatz der den damaligen Standpunkt des Fahrzeugs entsprächen. Wertverlust ist für mich vorüber auch wenn das Internet hier abgehobene Preise zeigt. Die Einschläge kommen aber näher. Wer es nicht weiß das ist nicht das Topmodell sondern eher ein Golf V GTI mit Allrad mit weniger Komfort und Ausstattung. Da konnte selbst ein Golf4 schon mehr.

Hatte mal als die Lage noch besser war um 2017 überlegt auf einen I30 mit 250ps umzusteigen. Den gab es, für manche ein lächerlicher Preis, für 24.000€ über Vermittler. Da mein Subaru auch keine Extras über der Serie hat würde ich auch so wieder kaufen. Denn eine automatische Klima, was anderes interessiert mich nicht neben dem Motor, habe solche Autos ja alle.

Thu May 15 23:30:11 CEST 2025    |    Bnuu

Zitat:
@jennss schrieb am 14. Mai 2025 um 08:09:50 Uhr:
Eigentlich sollte man das verstehen, wenn man beides kennt. Welche E-Autos bist du bisher gefahren?....
j.

oh, mal wieder indirekt von oben herab. "eigentlich sollte man", wenn nicht, was dann? Ggf. anderes Verständnis der Begriffe? Durfte ich das nicht fragen?

Mit "direkter" bringt man IMHO in erster Linie Lenkung und Fahrwerksrückmeldung eines Fahrzeuges in Verbindung. Beschleunigung ohne Gedenksekunde würde ich anders bezeichnen, irgendwas mit unmittelbar. Denn bei der Eigenschaft ist ja ein verzögertes Verhalten nicht indirekt, was ja das Gegenteil wäre.

Und was das in fremden Städten..... eventuell um z.B. eine falsche Spurwahl zu kompensieren? Das regelt sich aber spätestens dann, wenn zwei standfremde E-Autofahrer sich gegenläufig korrigieren wollen...

Gefahren Teslas, damals aus Interesse, einige, immer nur kurz, und das Fahrwerk war wie bei Ami-Autos halt.

edit: bei Autos, die heute in den Staaten als normale Neuwagen oder Mietwagen gefahren werden, um nicht mißverstanden zu werden

Jedenfalls nicht so, daß ich so etwas länger haben wollte. Direkte Rückmeldung hatte ich da nicht, schon gar nicht von der HA.

Zitat:
@jennss schrieb am 14. Mai 2025 um 10:37:12 Uhr:
Ich fahre ja auch öfter durch Hamburg und in der City merke ich den Vorteil des direkten Ansprechens oft, also nicht nur beim Anfahren. Auch Spurwechsel, Abbiegen oder Einfädeln werden einfacher, stressärmer. Das ist für mich auch eine Art Komfort.
j.

Ja, wie gesagt, wenn man alleine unter sonst 'normal- bis bekannt-sehr-dynamischen' Fahrern ist.

Wenn sich zwei oder mehr Anhänger Deiner Fahrweise treffen wird es interessant - und nein, ich habe nichts dagegen, mit irgendeinem Schaltwagen extrem zügig einzufädeln. Wenn das aber jeder zehnte kann und der zehnte, der zwanzigste und der dreißigste treffen sich an einer mehrspurigen Straßenkreuzung, ohne voneinander zu wissen.... das wird lustig :-)

Und übrigens sind alle diese Manöver beim Schaltwagen mit Drehzahl und Akustik verbunden, so daß die anderen "Schäfchen" das schon _ohne_ hinzusehen eindeutig als Wolf erkennen, und das mühelos, passiv, auch mit normaler AGA des Einfädlers, wwweil der Motor hoch dreht und das eben auch durch Schallschutzscheiben noch wahrnehmbar ist. Das ist bei E nicht der Fall.

Was meinst Du, wie toll es jemand findet, der mit normalen Fahrmanövern rechnet, wenn Du Dich hayabusalike aber superleise irgendwo einfädelst?

Ich sag sowas seeehr selten, aber das ist einfach nur ein Extrem der Rücksichtslosigkeit. Du weißt, daß Du es kannst und die anderen sind Dir egal.

Du kannst ja nicht vorher Bescheid sagen: don't worry, ich hüpfe Dir mal den kompletten ohnehin schon knappen Sicherheitsabstand vollständigt weg, aber keine Angst, ich bin gleich wieder auf Abstand zu Dir.

Wenn derjenige mit dem Bremshuf zuckt ist es natürlich sein Problem. Und ggf. das dessen Hintermannes. Du merkst gar nichts davon, was Du eventuell verursacht hast.

Fri May 16 00:00:23 CEST 2025    |    Swissbob

@jennss

Ich hab einen Blog Vorschlag, weshalb gibt es in Elektroautos kaum Ledersitze?

Sogar im Maserati Folgore bestehen die Sitzbezüge aus seltsamen Recycling Material, damit der Innenraum Vegan ist.

Fri May 16 06:33:33 CEST 2025    |    Elektrofahrer

Zitat:
Wo es mir z.B. die Zähennägel hoch treibt, sind die ganzen Assistenten in den neuen Autos. Alles wäre nicht so schlimm, wenn diese dauerhaft abschalbar wären, aber die Vorschrift sagt, sie müssen bei jedem Neustart wieder aktiv sein. Ein echter Graus. Ich hasse das und ich glaube auch, dass fast niemand es gut findet, dass er die Option der Abschaltung auch nach Neustarts nicht mehr hat, gut findet. Die volle Bevormundung mag eigentlich niemand. Denn auch ganz objektiv machen sie einfach gerne keinen Sinn. Hier z.B. sind die Straßen so eng, dass der Assistent für die Spur zwar zu recht laufend warnt, aber entsprechendes Fahren gar nicht anders geht. So etwas ist kein Sicherheitsgewinn, es nervt nur.
Daher habe ich Zweifel, dass BEV Vorschriften wirklich so schnell breite Zustimmung finden. Ganz im Gegenteil und das liegt weniger an der Qualität, sondern am Preis.

Es gibt nur eine Geschwindigkeitswarnung aufgrund von EU Recht, die sich jedesmal beim Start wieder anschaltet. Und das ist kein Assistenzsystem.
Ansonsten müssen Spurhaltesysteme und der ganze Rest aktiv geschaltet werden oder täusche ich mich da?

Ich fahre inzwischen auch auf Landstrasse mit allen eingeschalteten Assistenzsystemen und bis auf wenige Ausnahmen hatte ich da keine Probleme mit der Erkennung der Spuren oder Ähnliches. Seitdem gab es nicht einen einzigen Strafbescheid wegen Geschwindigkeitsüberschreitung und das gesamte Fahren ist wesentlich entspannter. Mag sein dass die BMW Systeme besonders zuverlässig sind, und vor allem nicht durch nervige Bimmelei glänzen, aber grundsätzlich verstehe ich dieses Gejammer und die Klage über Assistenzsysteme nicht. Schalt sie einfach nicht an, wenn sie dich nerven.

Fri May 16 10:47:40 CEST 2025    |    jennss

Zitat:
@Swissbob schrieb am 16. Mai 2025 um 00:00:23 Uhr:
@jennss
Ich hab einen Blog Vorschlag, weshalb gibt es in Elektroautos kaum Ledersitze?
Sogar im Maserati Folgore bestehen die Sitzbezüge aus seltsamen Recycling Material, damit der Innenraum Vegan ist.

Ja, ok., ist vorgemerkt.

Der Grund ist meiner Vermutung nach, dass echtes Leder Tierhaltung voraussetzt und damit CO2 und Methan erhöht. Gerade bei E-Autos gibt es ja das Bestreben, möglichst umweltfreundlich zu bauen. Naja, man kann es als Bevormundung verstehen. Allerdings ist das künstliche Leder inzwischen schon ziemlich gut.

Es gibt aber durchaus E-Autos mit Ledersitzen, z.B. bei BMW.

Persönlich sind mir Stoffsitze von den Eigenschaften her am liebsten.

j.

Fri May 16 10:56:24 CEST 2025    |    jennss

Zitat:
@Bnuu schrieb am 15. Mai 2025 um 23:30:11 Uhr:
oh, mal wieder indirekt von oben herab. "eigentlich sollte man", wenn nicht, was dann? Ggf. anderes Verständnis der Begriffe? Durfte ich das nicht fragen?
Mit "direkter" bringt man IMHO in erster Linie Lenkung und Fahrwerksrückmeldung eines Fahrzeuges in Verbindung. Beschleunigung ohne Gedenksekunde würde ich anders bezeichnen, irgendwas mit unmittelbar.

Ich habe vom Antrieb "direkter und spontaner" geschrieben, oft auch vom Ansprechverhalten. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen den Antrieben E und Verbrenner. Deswegen meine ich, dass man das eigentlich versteht, wenn man es kennt, also wer selbst E-Auto gefahren ist. Das fällt doch sofort auf. Es ist für viele Fahrer das wesentliche Argument pro E-Auto. Daher habe ich vermutet, du bist noch keins selbst gefahren. Sorry, wenn das von oben herab klang.

j.

Fri May 16 22:55:09 CEST 2025    |    ErichW

Zurück zum Thema.

Ich habe selber zwar nur zwei Verbrenner aber ein guter Freund von mir hat sich vor kurzem einen i4 gekauft. Bisher war er ein typischer Petrolhead mit 240i, Mini und Motorrad. Den Mini hat er verkauft und der 240i steht meistens nur noch rum. Selbstverständlich fährt er mit dem i40 auch weite Strecken und in den Urlaub. Bisher ist er total begeistert.

Fri May 16 23:41:04 CEST 2025    |    Swissbob

Zitat:
@jennss schrieb am 16. Mai 2025 um 10:47:40 Uhr:
Ja, ok., ist vorgemerkt.
Der Grund ist meiner Vermutung nach, dass echtes Leder Tierhaltung voraussetzt und damit CO2 und Methan erhöht. Gerade bei E-Autos gibt es ja das Bestreben, möglichst umweltfreundlich zu bauen. Naja, man kann es als Bevormundung verstehen. Allerdings ist das künstliche Leder inzwischen schon ziemlich gut.
Es gibt aber durchaus E-Autos mit Ledersitzen, z.B. bei BMW.
Persönlich sind mir Stoffsitze von den Eigenschaften her am liebsten.
j.

Es ist Bevormundung, wir haben weniger als 5% Vegetarier. Dementsprechend wird es stets genug Leder geben.

Man versucht auch da Woke zu sein.

Es gibt erstaunlich wenig Elektroautos mit Ledersitzen, nur bei Mercedes Benz,BMW und Porsche wird es in allen Baureihen in unterschiedlichen Farben angeboten.

Bei Audi und Hyundai gibt es meistens nur 1 oder 2 Farben.

Ich bevorzuge Nappaleder mit Sitzbelüftung. Stoff erinnert mich immer an Lieferwagen, ich empfinde es als minderwertig.

Ich empfehle mal eine Testfahrt im G580EQ und dessen Innenraum.

Sat May 17 08:19:28 CEST 2025    |    Steffen_i4

Im i4 habe ich Leder nur, weil mir bei Sensatec die Farben nicht gefallen haben. Ich habe nichts gegen Leder, aber eigentlich zahle ich den Aufpreis nur ungern. Wenn es noch das Velours der 90er geben würde, wüsste ich, wo ich das Kreuz setzte.

Sat May 17 13:59:58 CEST 2025    |    jennss

Zitat:
@Swissbob schrieb am 16. Mai 2025 um 23:41:04 Uhr:
Es ist Bevormundung, wir haben weniger als 5% Vegetarier. Dementsprechend wird es stets genug Leder geben.

Es sind ca. 11% Vegetarier in Deutschland, meine ich. Aber ja, eigentlich müsste wohl genug Leder von der Fleischindustrie abfallen. Ich habe jedoch keinen genauen Überblick.

Man versucht auch da Woke zu sein.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine echten Gründe gibt. Etwa 500 Liter Wasser braucht das Gerben von einem Quadratmeter Leder.

Es gibt erstaunlich wenig Elektroautos mit Ledersitzen, nur bei Mercedes Benz,BMW und Porsche wird es in allen Baureihen in unterschiedlichen Farben angeboten.
Bei Audi und Hyundai gibt es meistens nur 1 oder 2 Farben.
Ich bevorzuge Nappaleder mit Sitzbelüftung. Stoff erinnert mich immer an Lieferwagen, ich empfinde es als minderwertig.

Ansichtssache. Ich mag Stoff von den Eigenschaften her lieber und empfinde es nicht als minderwertig, schon gar nicht Alcantara.

Ich empfehle mal eine Testfahrt im G580EQ und dessen Innenraum.

Den habe ich leider bisher noch nirgendwo gesehen, aber ich kann mir vorstellen, dass es ein feiner Innenraum ist.

j.

Sat May 17 15:43:21 CEST 2025    |    _RGTech

Leder gibt's ja in unterschiedlichen Qualitäten - das dünne labbrige Zeug mit den dicken Beschichtungen, das man heute oft bekommt, würde ich auch nicht mehr vorziehen. Ist zwar immer noch besser als Imitat aus Plastik (-> Veganer, so rettet ihr nicht die Welt!), aber da ist sogar Stoff sinnvoller. Auch wenn der empfindlicher gegen Flüssigkeitsflecken ist (hier sei auch Schnee genannt!). Und ebenfalls nicht mehr das ist, was er mal war (der dicke Webstoff im Golf 2 ist mir immer noch in Erinnerung; die Sitze hätt ich echt behalten sollen!).

Alcantara sieht halt immer aus wie reingefurzt, wenn man's nicht nach dem Aussteigen glattbürstet - fühlt sich zwar gut an, aber das ist meiner Hose üblicherweise auch egal... würde ich wohl auch keinen Aufpreis zahlen.

Das auch erwähnte Velours... hatten wir im Passat. Indiskutabel. Ohne Schonbezüge bekam man bei jedem Aussteigen eine geschossen.

Zugegeben: Im Premium-Preisbereich wird man zwar wahrscheinlich auch hochwertigeren Stoff oder Plastikbezüge bekommen, wenn's schon kein Leder gibt... das sind aber Preisbereiche, in denen ich gar nicht mitreden [i]will[/i] :p

Sat May 17 15:47:44 CEST 2025    |    jennss

Schönen dicken Stoff gibt es bei Volvo.

Ist Kunstleder so schlecht? Dachte, das wäre inzwischen ähnlich gut wie Leder.

j.

Sat May 17 17:48:32 CEST 2025    |    Steffen_i4

Also wir hatten Velours im E36, und das war 9 Jahren noch 1a. Weil das so gut war, haben wir bei den Kindersitzen auch Velours gewählt, die haben unsere beiden und noch zwei andere fast klaglos überstanden.

Mon May 19 09:39:58 CEST 2025    |    XF-Coupe

... ich bin, außer beim Cabrio ein Freund von Alcantara. Im Sommer nicht so heiß und im Winter nicht so kalt.

Ich konnte es nicht verhindern am Wochenende 1.350 km mit einem Diesel Plug-In E300de fahren zu müssen.

War seit Jahren die erste längere Strecke mit einem Verbrenner und ich habe es als grauselig empfunden und beschlossen mich nicht noch ein weiteres mal breitschlagen zu lassen, nicht mit dem E-Auto zu fahren.

Lustigerweise haben wir auch mit dem Diesel dort Pausen gemacht, wo ursprünglich meine Ladepausen mit dem BEV geplant gewesen wären. Zeitvorteil - Keiner.

Mon May 19 10:58:37 CEST 2025    |    Steffen_i4

Der E300de ist doch aber ein Überdiesel, automobile Oberklasse, bestens gedämmt und mit E-Unterstützung. Was war den so grauselig? Laut der Verbrennerfahrer hätte man nicht mal hören dürfen.

Mon May 19 11:18:37 CEST 2025    |    XF-Coupe

... eine leichte Geräuschkulisse ist immer da. Und so ein 4-Zylinder-Diesel in Verbindung mit einem E-Motor hat auch nicht die Laufruhe eines 6-Zylinder-Diesels. Als E-Fahrer ist man das eben nicht mehr gewohnt. ;) Beim Beschleunigen nach Baustellen/Tempolimits oder auch um auf der linken Spur schneller zu fahren (das kommt doch häufiger vor, als es hier dargestellt wird) wird das Geräusch dominanter und es kommen doch auch Schaltrucke usw. dazu. Das wirkt dann doch Alles sehr angestrengt. Denn wenn man die Beschleunigung von E-Autos gewohnt ist, empfindet man so einen 300de mit seinen gut 300 PS Systemleistung, doch doch eher als "müde Krücke" :D

Nachdem in dem Hotel (mit vernünftigem Parkplatz) wo wir bei diesen Terminen sonst immer übernachten keine Zimmer mehr frei waren, mußten wir auf ein suoboptimales Hotel mit suboptimalem Parkplatz ausweichen. Da hätten wir den Taycan nicht parken wollen. Ich wollte ja mit dem i4 oder dem Explorer fahren, Aber mein Bruder wollte dann, dass wir Seinen nehmen. Mache ich nicht nochmal.

Mon May 19 11:38:12 CEST 2025    |    Steffen_i4

☺️Ich wollte es nur nochmal genau so lesen. ☺️

Mon May 19 12:13:51 CEST 2025    |    XF-Coupe

Den Kostenvergleich hatte ich noch vergessen 😜

Mit dem Taycan hätten wir auf die 1.350 km 13,5 x 22 kWh = 297 kWh + 10% Ladeverluste, also gesamt 327 kWh verbraucht. Macht bei 39 Cent pro kWh (hatte nur Ionity und Aral Puls geplant, was beides mit Porsche-Charging 39 Cent kostet) in Summe 127,53 €. Stimmt aber nur bedingt, weil wir ja mit 100% über PV geladen losgefahren wären und nur mit rund 20% wieder zu Hause angekommen. Also muß man eigentlich 80 kWh davon nur mit 8 Cent rechnen ;), wären also in unserem Fall noch rund 25 € weniger gewesen.

An Diesel haben wir auf die 1.350 km 6,5 Ltr. auf 100 km verbraucht, macht 87,75 Ltr. à 1,519 €, sind gesamt 133,29 €. Und da ist der volle Akku mit dem wir losgefahren sind, noch nicht berücksichtigt.

Mon May 19 15:23:49 CEST 2025    |    Bnuu

Zitat:
@XF-Coupe schrieb am 19. Mai 2025 um 09:39:58 Uhr:
... ich bin, außer beim Cabrio ein Freund von Alcantara. Im Sommer nicht so heiß und im Winter nicht so kalt.
Ich konnte es nicht verhindern am Wochenende 1.350 km mit einem Diesel Plug-In E300de fahren zu müssen.
War seit Jahren die erste längere Strecke mit einem Verbrenner und ich habe es als grauselig empfunden und beschlossen mich nicht noch ein weiteres mal breitschlagen zu lassen, nicht mit dem E-Auto zu fahren.
Lustigerweise haben wir auch mit dem Diesel dort Pausen gemacht, wo ursprünglich meine Ladepausen mit dem BEV geplant gewesen wären. Zeitvorteil - Keiner.

Grauselig? Was eine grauselige Propaganda.

Millionen Menschen sind Ford T-Modell oder Käfer oder sonstwas gefahren. Und mehr als 1000 km mit heutigen Verbrennern am Stück. Lustigerweise haben fast alle überlebt und wenn nicht, dann nicht aufgund der Geräuschkulisse. Vielleicht war am E auch das Radio kaputt und die Insassen mußten sich zwangsläufig unterhalten oder anschweigen.

Und wer nicht in der Lage ist, sich Zeitvorteile zu verschaffen, hat eben keine, so einfach ist das.

Mon May 19 15:36:00 CEST 2025    |    windelexpress

Zitat:
@Bnuu schrieb am 19. Mai 2025 um 15:23:49 Uhr:
Grauselig? Was eine grauselige Propaganda.

👍

Armselige propaganda trifft es eher.

Wenn man will kann man alles schön rechnen.

Deine Antwort auf "Verbrenner und E-Auto in einem Haushalt"

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