Wed May 07 20:51:13 CEST 2025
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jennss
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Kommentare (212)
Was fahrt ihr öfter, wenn ihr beides zur Verfügung habt?Eine spezielle Frage an Leute, die zuhause beides zur Verfügung haben (oder zeitweilig hatten): ![]() |
Tue May 13 06:37:38 CEST 2025 |
XF-Coupe
Ich finde elektrisch fahren einfach geil. Gerade mit leistungsstarken E-Fahrzeugen fasziniert der spontane Antritt. Da ich viel Landstraße fahre (täglich 80 km, 4 x die Woche) ist das schon ein Aspekt. Da kann man an Stellen überholen, wo man auch mit einem leistungsstrarken Verbrenner nicht mal drüber nachdenkt.
Bei uns wurde auch das Langstreckenfahrzeug (ein CLS 400d) mittlerweile durch ein BEV ersetzt (Taycan 4S Facelift). Der Taycan stellt bei meiner Art Langstrecken zu fahren keinerlei Einschränkung dar. Ich habe auch mit dem Diesel spätestens nach 250 - 300 km ein Päuschen gemacht. Der Taycan ist auch bei höheren Geschwindigkeiten effizient (21,9 kWh bei 130 Durchschnittsgeschwindigkeit) hat mit 97 kWh einen großen Akku und lädt extrem schnell (50 kWh Zwischenladen in 11 Minuten).
Der einzige Verbrenner im Bestand ist noch das Cabrio, das aber nur 10% meine jährlichen Fahrleistung von 35 - 40 tkm macht. Der Rest verteilt sich auf drei BEVs.
Beim Offenfahren hat der 8-Zylinder natürlich seinen akkustischen Reiz und es fehlt derzeit noch an E-Cabrios, die meine Anforderungen an Reichweite und Ladegeschwindigkeit erfüllen. Denn gerade mit dem Cabrio macht man mal ein langes Wochenende und bewegt sich nicht unbedingt dort, wo die Dichte an Schnellladern hoch ist. Gäbe es ein E-Cabrio das die Reichweite und Ladeperformance des Taycan bietet, käme ich ernsthaft ins Grübeln.
Tue May 13 07:52:32 CEST 2025 |
Swissbob
Grancabrio Folgore?
Tue May 13 10:20:34 CEST 2025 |
bruno.banani
Seit ein paar Wochen dürfen wir (eine 5köpfige Familie) testen, ob ein e-Smart (1.Generation) unser familiäres Mobilitätskonzept komplettiert bzw. komplettieren kann
Seitdem wir den Smart haben, fährt ganz klar ÖFTER (und das ist ja die gestellte Frage) der E-Smart für die ganz kurzen und kurzen Strecken.
Die V-Klasse fährt seltener, dafür aber (und das MUSS eigentlich zwingend die zweite Hälfte der Frage sein, die hier nur leider NICHT gestellt wurde) deutlich mehr Kilometer pro Monat.
Seitdem wir den Smart haben, fahren wir aber auch - und das finde ich FATAL - mehr Auto und WENIGER Fahrrad.
Ich nehme übrigens alternativ gern einen EQV oder ein anderes Modell mit 7 Sitzen UND gegenüberliegend positionierbaren Bänken/Sitzen PLUS Tisch dazwischen, wenn ich damit 1000km am Stück mit Durchschnittsgeschwindigkeit 120-130 fahren kann (sprich: Tempomat 150-160) und auf der Strecke max. 45min Ladezeit habe. Soweit ich sehe (irre ich mich???), gibt es dieses Fahrzeug aber bisher nicht, meine vorgenannten Bedingungen sind aber nicht weiter verhandelbar.
Wenn es das aber irgendwann geben sollte UND ich einschätze, dass die Stromverfügbarkeit langfristig unkritisch sowie die Preise langfristig akzeptabel sein werden, brauchen wir nicht mehr 2 Autos.
Die wir jetzt auch NUR deswegen brauchen, weil wir einen großen Diesel mit den ewigen Kurzstecken totgefahren haben und das nicht noch einmal tun werden.
PS: Der Smart mit seinen nur 2 Sitzen wird nicht dauerhaft bleiben, soviel steht schon fest. Es wird ein möglichst kleiner 4 bis 5-Sitzer als Benziner oder E.
Tue May 13 10:46:50 CEST 2025 |
XF-Coupe
... nach meiner Erfahrung kann man bei flotter Fahrweise von der WLTP-Reichweite 1/4 abziehen, dann bleiben noch gut 330 km.
Der Taycan hat knapp über 600 WLTP und eine reale AB-Reichweite von 450 km im Sommer.
Ansonsten ist der Maserati ein geiles Auto und die Ladegeschwindigkeit würde auch passen.
Tue May 13 10:51:31 CEST 2025 |
Steffen_i4
Donnerstagnachmittag 24.2. 470km nach Garmisch in 4:43* zzgl. 30min Laden (bin nicht voll losgefahren und wollte nicht leer ankommen) *Das war Verkehr nicht Elektro
Zurück am Sonntag von der Piste 475km in 4:17 zzgl. 16min Laden.
AC Laden in Garmisch zuerst am ersten Abend beim Essen, dann voll über Nacht auf einem Parkplatz 300m vom Hotel entfernt.
Gekostet haben die knapp 1000km 73€ zzgl. ein paar kWh am Büro
Apropos "die Reste sind kalt..." zumindest die Elektrokarre ist im Winter nie kalt.
Sorry, aber um bei deinen Worten zu bleiben, ich kann mir auch auf dem Weg zum Skiurlaub den Verbrenner nicht mehr schönsaufen.
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Tue May 13 11:33:16 CEST 2025 |
bruno.banani
@Steffen_i4: Wenn wir jetzt einmal der Vergleichbarkeit wegen Deine Heimfahrt nehmen, liegen wir mit Tempomat 160 - davon sprach @_RGTech ja - im Endeffekt bei ca. 130 Durchschnitt, macht auf Deiner Strecke 3:36h. Du hast laut eigener Aussage 4:33h gebraucht.
Wenn ich jetzt alles richtig verstanden und gerechnet habe und wir einfach nur diese zwei Zahlen vergleichen, kombiniert mit der vereinfachenden Annahme, dass beide exakt gleich lang auf ihr Essen warten, müsste man - lässt man einfach mal die Emotionen raus - konstatieren: Die Reste des Einen sind definitiv total kalt, wenn der Zweite sein Essen bekommt.
Müssen beide nur sehr kurz auf ihr Essen warten (was aber nichts mit dem Antriebskonzept, sondern eher mit den Prozessen in dem Laden zu tun hat und daher eigentlich völlig irrelevant ist) - tatsächlich auch schon bevor der Zweite ankommt. Und darum ging es doch, oder?
Ja, wenn Du der Zweite bist, hättest Du dafür Dein Essen dann quasi zum Nulltarif, weil Du das bei den Fahrtkosten gespart hast.
Ich habe übrigens die im Vergleich zu Dir doppelte Strecke zum Skifahren. Da sieht dann meine Rechnung schon ein bisschen anders aus, siehe weiter oben.
Warum kann man nicht einfach anerkennen, dass ein Anderer unter seinen konkreten Bedingungen und Anforderungen auch bezüglich seines Antriebskonzeptes im Auto oder seines Wärmekonzeptes im Keller oder ... zu einem vielleicht ganz anderen Schluss kommen kann als ich selbst UND das ist völlig in Ordnung so?
Tue May 13 12:12:32 CEST 2025 |
Steffen_i4
Ich bin auf der Heimfahrt wo es möglich war Tempomat 150 gefahren. Durch München, plus ein paar Baustellen, kommt halt nur ein 110er Durchschnitt raus. Mehr als eine halbe Stunde auf 500km oder ca. 1 Stunde auf 900km fährt man mit dem Verbrenner nicht raus. Und das ändert an dem Skiwochenende rein gar nix. Spätestens wenn es es dann durch Österreich geht fahre ich mit 130 im Vergleich zu 100 (IG-L) locker ein Ladestop raus.
Tue May 13 12:42:08 CEST 2025 |
XF-Coupe
... muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.
Ich bin vor ein paar Wochen über 500 km vom Schwarzwald nach Hause gefahren. Mit 74% losgefahren, einmal 10 Minuten Ladepause (und Frühstückskaffee wegbringen) und mit 12% zu Hause angekommen.
Bis zum Ladestopp lief es verkehrsbedingt etwas zäh, Durchschnittsgeschwindigkeit 110 und 21,3 kWh Verbrauch und nach dem Ladestopp lief es besser (siehe Foto)
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Tue May 13 13:44:57 CEST 2025 |
bruno.banani
@Steffen_i4: Ich bin min. 4x jährlich in den Alpen, kann mich aber nicht genau erinnern, wann ich das letzte Mal durch München gefahren bin.
Auf so eine Idee würde ich kommen, wenn ich ... äh ... Reichweite sparen möchte und Zeit keine bzw. eine sehr untergeordnete Rolle spielt.
Könnte es vielleicht so gewesen sein? Oder was hat dafür gesorgt, dass Du Dich durch München quälen musstest?
Tue May 13 14:16:24 CEST 2025 |
Steffen_i4
Aus Thüringen geht es quasi immer die A9 Richtung Alpen, nach Garmisch gibt es nur den Weg über die A95, Richtung Brenner und alles was westlich davon ist, ist der Weg über A99, A8, Inntalautobahn versus Mü, A95, Fernpass m.E. im Verhältnis 70:30 schneller aber auch da geht es um 10..20min und das Bauchgefühl was man gerade hat. Richtung Brenner sind wir meist Inntalautobahn, Richtung Paznauntal meist Fernpass gefahren. Von Norden nach Süden Richtung A95 ist der Weg durch Mü über den mittleren Ring zu 99% besser als die Westumfahrung München weil, wenn man steht, steht man an der gleichen Stelle kurz vor Auffahrt/Beginn der A95. Das sind meine Erfahrungswerte der letzten 25 Jahre, davon fahre ich erst 2,5 Jahre i4.
Tue May 13 14:51:09 CEST 2025 |
bruno.banani
@Steffen_i4: Ok, dann macht Deine Routenführung schon Sinn und mein Zynismus war fehl am Platz - sorry!
Tue May 13 16:18:50 CEST 2025 |
XF-Coupe
Geht mir auch immer so, dass ich durch München muß, wenn ich ins Schongau fahre, meine Tochter mit Familie besuchen.
Tue May 13 18:20:41 CEST 2025 |
jennss
Danke! Das kann ich verstehen. Diese Kameraspiegel finde ich auch unsinnig. Mir scheint, dieser kurze Trend ist schon wieder vorbei. Ich hatte das beim Honda e probiert und fand das auch nicht gut.
Notentriegelung habe ich in >5 Jahren noch nie gebraucht. Lässt sich das nicht mit SW-Update beheben?
j.
Tue May 13 18:53:48 CEST 2025 |
Swissbob
Software Updates wurden 2 gemacht, brachte keine Besserung.
Wegen dem enormen Wertverlust würde ich mir am ehesten ein 1 jähriges Elektroauto holen, keinen Neuwagen mehr.
Audi und Kia bieten die Kameras ebenso wie Lotus noch immer an.
Tue May 13 20:58:48 CEST 2025 |
jennss
Das ist ja übel 🙁.
Beim ersten E-Tron waren es auch gleich zwei wertsenkende Schritte. Zuerst kam der Q8 mit deutlich mehr Reichweite und dann kam der Q6 mit 800 V und niedrigerem Preis. Nicht alle E-Autos verlieren so schnell an Wert. Ich meine, z.B. ein BMW i4 hat einen relativ ordentlichen Restwert.
Sterben wohl irgendwann wieder aus, schätze ich.
j.
Tue May 13 22:55:21 CEST 2025 |
_RGTech
Ich glaube, das kann man so unterschreiben.
Tue May 13 23:06:58 CEST 2025 |
Swissbob
Genau so sieht es aus.
Mich reizt am ehesten der G580, mit Schiebedach.
Beim Cyberster gibt es wohl enorme Probleme mit dem Service, sobald was kaputt geht, wird es heiter.
Wed May 14 06:51:47 CEST 2025 |
XF-Coupe
Ich sehe die Abwehrhaltung eher bei den Verbrennerfahrern 😉
Natürlich kann jeder machen, was er für richtig hält, ich bin da nicht ideologisch geprägt, sondern BEV macht mir mehr Spaß.
Aber die Nachteile werden auch mit jeder Generation weniger. Ich hatte bis Ende April einen Skoda Enyaq 80x als Dienstwagen, der war schon gut. Einziger gravierender Nachteil, er konnte den Akku noch nicht vorkonditionieren, was im Winter am Schnelllader schon übel war.
Seit gut 2 Wochen fahre ich jetzt einen Ford Explorer AWD als Dienstwagen. Ist ja auch MEB Plattform, aber auf die letzten 3 Jahre hat sich doch viel verbessert. Der Explorer hat jetzt 340 PS anstelle 265 PS und geht nochmal deutlich besser. Dabei ist der Verbrauch (auf mittlerweile über 1.200 km) deutlich niedriger. Auf meiner täglichen Pendelstrecke rund 15% weniger Verbrauch, da liege ich für Hin- und Rückfahrt zusammen bei 14,5 kWh auf 100 km und die Temperaturen sind morgens noch nicht optimal, da geht noch was. Und auch beim Laden gabe es eine Verbesserung. Von 10 auf 80% sind das nur 3 oder 4 Minuten, aber meist braucht man ja nur noch zwischen 20 und 40 kWh um sicher nach Hause zu kommen und da lädt der Explorer 42,5 kWh in 15 Minuten. Für eine 400V-Technologie nicht schlecht.
Wed May 14 08:09:50 CEST 2025 |
jennss
Eigentlich sollte man das verstehen, wenn man beides kennt. Welche E-Autos bist du bisher gefahren? Es reicht schon ein Smart Fortwo EQ oder ID.3. Ich bin am Wochenende wieder den Boxster 718 meines Bruders gefahren. Der hat 300 PS und eine tolle Beschleunigung mit PDK. Aber diese Schaltverzögerungen machen ihn in der City im Vergleich zu einem Smart EQ träge. Das E-Auto reagiert viel spontaner. Man ist immer im richtigen Gang mit dem besten Drehmoment. Beim Verbrenner habe ich wegen der Verzögerungen Handschalter gekauft (ausgenommen beim Hybrid). Damit kann man sich gangmäßig vorbereiten und z.B. im 3. Gang auf der Landstraße auf den Moment zum Überholen warten. Trotzdem ist das E-Auto insgesamt direkter und spontaner. Man kann zwar sich auch bei Automatik vorbereiten und den richtigen Gang manuell wählen, aber mit vorbereiten ist man eben schon nicht mehr so spontan. Beim Hybrid habe ich die manuelle Gasse nur ganz selten genutzt.
Ich würde sagen, dass der spontane Antritt der wesentliche Grund dafür ist, dass so viele das E-Auto öfter fahren als den Verbrenner im Haushalt.
j.
Wed May 14 08:44:30 CEST 2025 |
jennss
Mehr Zeit im Auto.
Wahrscheinlich hängt es auch davon ab, wen man fragt. Hier eine andere Umfrage:
https://www.msn.com/.../ar-AA1wd9Rq?...
Zitat:
Sowas ist auch nicht untypisch, wenn man mal wieder Verbrenner fährt:
https://www.msn.com/.../ar-AA1DEBcc
Zitat:
😁
j.
Wed May 14 09:02:33 CEST 2025 |
windelexpress
Wer ist schon ehrlich und gibt zu eine Fehlentscheidung getroffen zu haben.
Wie hier die vermeintlichen steigenden e Zulassungen zustande kommen, kann ich nicht nachvollziehen. Sieht hier nicht so aus.
Wed May 14 09:19:53 CEST 2025 |
nobrett
Glaube ich nicht. In meinem Umfeld steigen immer mehr Leute um oder planen das in naher Zukunft.
Scheint sehr davon abzuhängen in welcher Bubble man sich bewegt.
Mir persönlich fällt kein Grund ein, jemals wieder auf einen Verbrenner zurück zu wechseln.
Wed May 14 09:30:44 CEST 2025 |
XF-Coupe
... wer würde nochmals ein BEV kaufen, wenn er es als Fehlentscheidung betrachtet?
Ich habe trotz BEV-Erfahrung letztes Jahr den i4 und den Taycan gekauft und dieses Jahr als Dienstwagen den Explorer Electric.
Für mich steht fest, dass ich keinen Verbrenner mehr kaufen werde und das nicht aus ideologischen Gründen.
Wed May 14 09:45:53 CEST 2025 |
XF-Coupe
... vor allem bedeutet das "Vorbereiten", dass man länger mit recht hohen Drehzahlen unterwegs ist.
Mein M850i Cabrio hat 530 PS bei einem Gewicht von 2.125 kg. Mein i4M50 hat eine Peakleistung von 544 PS bei einem Gewicht von 2.290 kg. Das spricht erstmal, wie auch die Beschleunigungszeiten von 4,0 bzw. 3,9 sec auf 100 für ähnliche Agilität.
In der Praxis ist es jedoch so, dass die Überholvorgänge mit dem i4 deutlich müheloser vonstatten gehen, einfach durchtreten und gut.
Allerdings sollte man beim i4M50, wenn man z.B. am Ortsende-Schild bei 50 voll reintritt, den oder die Mitfahrer vorwarnen, sonst erschrecken die sich und nein, das ist kein Joke.
Aber üblicherweise nutzt man den Antritt nur beim Überholen, oder auf Beschleunigungsstreifen.
Wed May 14 10:37:12 CEST 2025 |
jennss
Ich fahre ja auch öfter durch Hamburg und in der City merke ich den Vorteil des direkten Ansprechens oft, also nicht nur beim Anfahren. Auch Spurwechsel, Abbiegen oder Einfädeln werden einfacher, stressärmer. Das ist für mich auch eine Art Komfort.
j.
Wed May 14 11:59:42 CEST 2025 |
windelexpress
Wenn man das natürlich braucht fürs EGO, dann kommt man an eine E Büchse natürlich nicht vorbei.
Ich gleite dann lieber mit ü200 dahin, was die meisten Stromer nicht mal schaffen, und spule dann mal 6 bis 800 km ab.
Da war der Stromer dann schon zweimal am Laden.
Wed May 14 12:22:24 CEST 2025 |
XF-Coupe
... in meinem Alter muß man niemandem mehr was beweisen 😉
Aber die Beschleunigung macht Spaß.
Ich kenne keine AB auf der man 6 - 800 km mit ü200 fahren kann. Häufig bin ich schon froh, wenn ich 150/160 fahren kann. 3 meiner 4 Autos können deutlich über 200, fahre ich trotzdem nicht, bin ich auch früher mit dem Diesel nicht gefahren.
Zum Einen weil Verkehrsdichte und Baustellen es nicht zulassen und zum Anderen weil man ständig stark abbremsen und beschleunigen muß. Das steht einem entspannten Ankommen im Weg.
Aber egal, jeder wie er mag ... ich muß hier niemanden überzeugen, wäre aber dankbar, wenn andere in der Diskussion auch sachlich bleiben könnten, Hinweise über das Ego eines Menschen, den man nicht kennt, kann man sich absolut sparen, auch wenn man sonst keien Argumente mehr hat.
Wed May 14 12:30:46 CEST 2025 |
windelexpress
Dann verstehe ich nicht, das in 9 von 10 Pro elektro Post, immer die sagenhafte Beschleunigung hervorgehoben wird.
Wed May 14 12:42:28 CEST 2025 |
nobrett
Es hat in Verbrennerzeiten schon Spaß gemacht, auf der Autobahn alles rauszuholen, kurz vor der Aufhebung der Beschränkung wieder voll durchzutreten, um dann wenn man am Schild vorbei ist den vollen Ladedruck zu haben. Das ist jetzt dank Elektroauto vorbei. Macht keinen Spaß mehr. Ich könnte über 200 fahren, aber wozu?
Aber es macht schon Spaß um gelegentlich einen Drängler zu distanzieren, so viel Leistung und Beschleunigung zur Verfügung zu haben. Ich fahre ihm dann weit davon, um dann mit meiner Reisegeschwindigkeit auf die Mittelspur zu wechseln und mich daran zu erfreuen, wenn er kurz darauf mit dem Messer zwischen den Zähnen an mir vorbeirast und dabei vermutlich denkt, die „Elektro Büchsen“ könnten halt nicht so schnell und vermutlich sei eh gleich der Akku leer. 🙂
Spaß ist gegeben, nur halt anders. Viel enspannter und aggressionsärmer.
Wed May 14 13:15:18 CEST 2025 |
XF-Coupe
... das ist in etwa so, wie manche in diesen Diskussionen immer betonen, dass sie 500 - 1000 km am Stück ohne Pause durchfahren.
Ich frag mich dann immer, ob die eine Urinflasche dabei haben.
Letztendlich sind es unwiderlegbare Fakten, dass einerseits der Antritt der E-Fahrzeuge deutlich besser ist, weil das Drehmoment sofort anliegt und dass man andererseits mit einem vollen Tank weiter kommt, als mit einem vollen Akku.
Ich find´s toll, dass man die Wahl hat. Und ich finde es auch toll, den technologischen Fortschritt bei den BEVs im wahrsten Sinne des Wortes "erfahren" zu können.
Meine Lebensgefährtin hatte letztes Jahr ein wenig überlegt, ob sie meinen Cupra Born übernehmen soll. Sie hat es gemacht und ist absolut happy mit dem Auto. Die muß bei ihrem Streckenprofil nicht mal an den Schnelllader und kann Alles zu Hause laden.
Wed May 14 15:07:27 CEST 2025 |
windelexpress
Was soll sie auch sagen, wenn die Missionierung so gut funktioniert hat.
Gibt noch genug mit einer eigenen Meinung.
Wed May 14 15:17:53 CEST 2025 |
XF-Coupe
War ihre Entscheidung. Ich hab ihr gesagt, probier ihn, wenn Du ihn haben willst, kannst Du ihn haben, ansonsten wird er verkauft. Ihr Kona war erst 4 Jahre alt, den hätte sie noch ein paar Jährchen fahren können.
Zudem spart sie eine Menge Geld, der Kona Benziner, den sie vorher hatte, hat zwischen 9 und 10 Ltr Super verbraucht und jetzt braucht sie incl. Ladeverlusten rund 20 kWh à 33,9 Cent auf 100 km.
Mir war das egal, wäre nur schade gewesen den 1,5 Jahre alten Wagen mit top Ausstattung zu verkaufen.
Ja es gibt genug mit einer eigenen Meinung, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du diese nur aktzeptieren kannst, wenn sie sich mit Deiner decken 😉 Wer anderer Meinung ist, ist missioniert ...
Wed May 14 15:23:44 CEST 2025 |
Steffen_i4
Im Vergleich zu meinem vorherigen 530d hat der i4 40
Pro: eine gefühlt affenartige, motorradähnliche Beschleunigung. Der Unterschied zwischen i4 (340PS) und 530d (258PS) ist x-mal größer als der vom 530d zum vorhergehenden A6 2.0Tdi (174PS).
Noch mehr als die schiere Beschleunigung, die man (ich) so gut wie nie voll nutze, ist die absolute Ruhe dabei. Der Bumms ist einfach da - auch der leichte mit nur wenig Kraft - ohne von irgendeinem angestrengten Motorgeräusch begleitet zu werden. Das vermittelt so eine Gelassenheit, die ich in keinem anderen Fahrzeug so wahrgenommen habe.
Nebenbei fühlt sich der i4 beim Fahren auch durch die adaptive Rekuperation deutlich moderner an, als andere neue Fahrzeuge.
Contra: Geringere Reisegeschwindigkeit und Ladepausen alle 2..300km
Fazit: nach 33 Monaten und 55kkm Die Pros sind mir ganz persönlich so viel mehr wert bieten mir so viel mehr Fahrkomfort, dass die zwei cons nichtig werden.
Letztlich auf de Heimfahrt von Holland habe ich mich gefühlt, wie nach 12 Monaten als Nichtraucher. Damals hatte ich gerade erkannt, dass die Momente des Nichterfüllten Rauchverlangens nach 12 Monaten Nichtrauchen seltener waren als zu Zeiten des aktiven Rauchens.
Jetzt nach 2,5 Jahren i4-Fahrens sind die Momente des nicht erfüllten Schnellfahr-Verlangens seltener als als 530d-Fahrer. Ich weiß nicht mehr, warum ich vor 3..4 Jahren noch bei jeder Fahrt die Ehrgeiz hatte schneller als jeder jeder andere anzukommen. So wie ich die Leute fahren sehe, bin ich sicher immer noch im vorderen Drittel, aber eben ein bissel langsamer als als 200+Dieselfahrer.
Den t-roc Cabrio meiner Frau haben wir im Dez. gegen einen Cupra Born getauscht. Seit dem wickeln wir Kurzstrecken auch wieder öfters mit den Zweitwagen ab. Den t-roc nutzte in in den letzten 2 Jahren ausschließlich meine Frau, wenn ich mit meinem unterwegs war.
Wed May 14 16:35:27 CEST 2025 |
windelexpress
Ah, Wind und Abroll Geräusche hat ein Stromer auch nicht. Lächerlich!
Ü100 höre ich bei mir nur noch den Wind und die Reifen.
Wed May 14 16:47:08 CEST 2025 |
Steffen_i4
Ich saß letztlich eine Stunde bei meinem Vater im C180. Sicher kein High End Gerät aber trotzdem ein gutes leises Auto. Ich war selbst überrascht, wie oft man den Motor hört. Ständig gibt er Geräusche ab, ob beim Beschleunigen oder im Schiebebetrieb. Ständig gibt es irgendeinen Grund schneller oder langsamer zu werden. Die Abroll und Windgeräusche sind natürlich da, aber nur als Hintergrundrauschen.
Mich haben die Geräusche im 5er auch nicht gestört, aber jetzt da ich weiß, wie es ohne sie ist...
Das ist ein Unterschied, wie Tag und Nacht.
Sicher sind das ganz persönliche Eindrücke, auch wenn sie sich hier weitgehend mit denen anderer BEV-Fahrer decken, und dich mag es bei deinem Verbrenner nicht stören. Zu sagen, das gibt es nicht oder wäre lächerlich, ist aber objektiv falsch.
Wed May 14 18:21:34 CEST 2025 |
_RGTech
Irgendwie hab ich das Gefühl, wir haben hier einen Troll.
Wed May 14 18:33:26 CEST 2025 |
HellmichHolger
Wir haben einen Dacia Spring der ersten Generation. Dieser kleine Elektrowagen wird zu 80% genutzt, reicht völlig im Stadtverkehr. Den Caddy nur Fernfahrten und zum Anhänger ziehen. Meinen Omega B Caravan ist mehr Hobby und wird nur im Sommer gefgahren und zum Anänger ziehen.
Für die Arbeit Firmenwagen Golf 8 Variant TDI. Somit gut aufgestellt.
Wed May 14 19:09:35 CEST 2025 |
windelexpress
Du behauptest das doch.
Bin letztens mit so nem elektrischen Audi feiernde nach Hause gefahren und da war bei 150 der Koffer um längen lauter als meine alte Schüssel. Da hörst Du bei der Geschwindigkeit vom Motor noch nix.
Auf der Strecke von 70 km hat die Reichweite von anfänglich 200km auf unter 60 abgenommen, und das auch nur, weil der Besitzer vorsorglich Heizung runter gedreht und Radio aus gemacht hat. Sonst wären wir noch wo gestrandet bei Minus 8 grad.
Verteilt hab ich die einzelnen mitfahrenden dann doch lieber mit meinem, da brauch ich nicht noch ne Dose suchen, um 10 km nachzuladen.
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