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Sun Aug 06 21:57:36 CEST 2023    |    jennss    |    Kommentare (226)

Im Laufe der Jahre hat sich das Auto mit Verbrennungsmotor stark verändert:

1. Damals gab es öfter 6, 8 und 12 Zylinder. Die gibt es noch heute, sind aber viel seltener geworden. Die Grenze für einen 6 Zylinder liegt heute bei etwa 350 PS. Um die 300 PS sind es allermeist noch 4 Zylinder. 3 Zylinder gibt es jetzt auch mit mehr als 200 PS.

2. Damals gab es Sauger, heute fast nur noch Turbos.

3. Heute gibt es Otto-Partikelfilter und Diesel-Partikelfilter, damals nicht.

4. Damals hieß es: "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn durch Hubraum". Heute sind die Hubräume viel kleiner geworden, dank Turbos.

5. Heute haben auch Verbrenner sehr viel Software. Ein Golf 8 unterscheidet sich bei Bedienung und Software kaum von einem ID.3. Bei anderen Marken ist es auch so.

6. Damals waren Verbrenner reine Verbrenner. Heute haben sehr viele aktuelle Modelle Lithium-Ionen-Akkus und E-Motoren. Beispiele sind bei Audi die TFSIe, bei VW der eTSI oder eHybrid, bei Mercedes erkennt man die Mild- und PlugIn-Hybride im Konfigurator an den addierten PS-Leistungen, z.B. der C180: 170 PS + 23 PS oder C300 de: 197 PS + 129 PS Bei C-, E- oder S-Klasse gibt es keine einzige Limousine mehr ohne Akku-Unterstützung. Auf dem brennenden Autofrachter gab es sehr wahrscheinlich viel mehr Verbrenner mit Lithium-Ionen-Akkus als E-Autos. Die Hybridisierung sieht bei vielen anderen Herstellern genauso aus.

7. Damals gab es viele Handschalter, heute gibt es in vielen Modellreihen nur noch Automatiken.

8. Durch obige Maßnahmen sind auch Verbrenner nicht mehr so billig. Ein Golf fängt z.B. mit 2,0 TDI 150 PS DSG bei 40425 € vor Abzug von Händlerrabatten an, über einem ID.3 mit 204 PS vor Abzug der Umweltprämie. Mal sehen, wie das dann mit Euro7 aussieht.

Was ich insgesamt sagen will: Der Schritt zum Elektroauto ist gar nicht mehr so weit, im Positiven (Schadstoffe), wie auch im Negativen (Sound). Wer den alten Werten hinterher trauert, muss sich dann einen gebrauchten, schön alten Verbrenner holen, kein aktuelles Modell. Der aktuelle Verbrenner ist nicht mehr das, was er mal war. Der Abschied hat schon lange begonnen. Nicht traurig sein. Das E-Auto macht mehr Spaß als viele Verbrennerfans vermuten.
j.

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Fri Aug 18 23:43:15 CEST 2023    |    Gravitar

Viele denken so, ich kann mich auch nicht davon frei machen. Allerdings bin ich, und ich vermute, die anderen dieser Meinung auch, Menschen einer Generation (ü50), deren Ableben absehbar passieren wird und deren Meinung für zukünftige Mobilität irrelevant ist, weil sie sich zu einer Zeit gebildet hat, die lange vorbei ist. Ich sehe viele Vorteile neuer Konzepte und möchte auch selbst nicht im ewig gestrigen verharren. Ich habe das Glück in einer Zeit zu leben, die voller Veränderungen ist, die ich niemals erlebt hätte, wäre ich im 15.Jh irgendwann zur Welt gekommen. Ich bedanke mich für dieses Privileg und für die vielen Momente besonderen Wandels, die mir dadurch ermöglicht wurden, bisher ohne Krieg, Not und Gewalt für mich.

Ich bin zuversichtlich, dass das bessere des guten Feind ist, so war es schon immer. In 50 Jahren werden nur noch wenige Menschen über Verbrenner sprechen, sie werden die Vorteile neuerer Konzepte nutzen und zufrieden sein. Mich stört selbst noch der viel zu hohe Preis, sonst würde ich einen Versuch wagen. Kommt Zeit, kommt Preis....

Gruß

Gravitar

Sat Aug 19 03:55:31 CEST 2023    |    nickydw

Reine Verbrenner sind am Ende ihrer Entwicklung angekommen. Was soll auch noch kommen, den Einspritzdruck von 2500 auf 2600 Bar steigern, nochmal einen Turbolader extra anbringen, statt 5W30 0W20 Öl einfüllen. Das alles um 0,2l (auf dem Papier) zur vorigen Motorengeneration zu sparen. Signifikante Einsparungen sind nur noch durch Mildhybridisierung bzw Vollhybride möglich. In Zukunft (Euro 7) wird es der Gesetzgeber nicht mehr akzeptieren dass man eine Kaltlaufphase hat wo munter Schadstoffe rausgehauen wird. Kats werden dann vom 48V/HV System vorgeheizt, bevor der VM gestartet werden kann, so wie es z.B. beim AMG One für eine Straßenzulassung nötig war. Dieselmotoren werden aus Kleinwagen verschwinden. Noch dazu sind diese aktuellen Motoren ein Albtraum um daran zu schrauben, wenn da ein Werkzeug im Motorraum herunter fällt kommt es gewiss nicht wieder unten hervor. Die Werkstatt freut sich, der Kunde wohl weniger. Verbrenner fahren wird sich zum Luxus enwickeln.

Sat Aug 19 05:58:21 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@nickydw schrieb am 19. August 2023 um 03:55:31 Uhr:


Reine Verbrenner sind am Ende ihrer Entwicklung angekommen...

Exakt, irgendwas geht natürlich immer; aber es lohnt sich einfach nicht mehr.

Sat Aug 19 09:01:00 CEST 2023    |    _RGTech

Zitat:

@nickydw schrieb am 19. August 2023 um 03:55:31 Uhr:


Noch dazu sind diese aktuellen Motoren ein Albtraum um daran zu schrauben, wenn da ein Werkzeug im Motorraum herunter fällt kommt es gewiss nicht wieder unten hervor.

Das war ja einer der Punkte, was mich an diesem Fahrzeug trotz Baujahr 2020 und Euro 6d-Temp und 5,5l Realverbrauch so fasziniert hat:

Ich sehe den Boden...

(leider hat man den Nachfolger verkleinert, kastriert, und er ruckelt jetzt wenn die Klimaanlage einsetzt. Ist also auch keine aktuelle Alternative mehr. Aber das Konzept "Gewichtseinsparung statt Antriebsüberzüchtung" fand ich generell gut.)


Sat Aug 19 09:26:56 CEST 2023    |    electroman

Ich erinnere mich noch an die damals (vor 10...15 Jahren) aufkommende Umwerbung der kommenden E-Autos, in der geschwärmt wurde, dass so ein E-Auto nur noch die Hälfte bis 1/3 des Preises eines Verbrenner-Autos kosten sollte, da ja viel weniger und einfachere Teile verbaut seien (alleine der Motor etc.). Auch die Wartungskosten wären ein Taschengeld gegen die eines Verbrenners. Ha, ha, ha.😛
Auch die Kosten für den Verbrauch wurden schöngeredet. Wenn heute im Schnitt 25 kWh für 100 km draufgehen, und die kWh für Otto Normal (also ohne eigene PV etc., wobei hier ja auch die Investitionskosten geflissentlich unter den Teppich gekehrt werden) bei ca. 50 Ct liegt, sind das 12,50 € pro 100 km. Beim derzeitigen Spritpreis von 1,74 € entspricht das immer noch ca. 7,2 l Benzin.
Dazu dann noch das immense Gewicht selbst kleiner E-Autos, die oft immer noch sehr eingeschränkten Anhängelasten etc., lange Ladezeiten. Das Gesamtpaket überzeugt mich noch lange nicht. Da muss sich unbedingt noch was tun.

Gruß
electroman

Sat Aug 19 09:43:15 CEST 2023    |    notting

Zitat:

@electroman schrieb am 19. August 2023 um 09:26:56 Uhr:


Ich erinnere mich noch an die damals (vor 10...15 Jahren) aufkommende Umwerbung der kommenden E-Autos, in der geschwärmt wurde, dass so ein E-Auto nur noch die Hälfte bis 1/3 des Preises eines Verbrenner-Autos kosten sollte, da ja viel weniger und einfachere Teile verbaut seien (alleine der Motor etc.).

Damit waren wohl BEV u.a. ohne Akkuklimatisierung bzw. HPC-Laden gemeint, wie sie damals eher übl. waren.

Zitat:

Auch die Wartungskosten wären ein Taschengeld gegen die eines Verbrenners. Ha, ha, ha.😛
Auch die Kosten für den Verbrauch wurden schöngeredet. Wenn heute im Schnitt 25 kWh für 100 km draufgehen,

Am besten immer dazusagen, ob das ein Wert aus dem BC ist oder ob da die Ladeverluste bzw. Klimatisierung schon mit drin sind.

Zitat:

und die kWh für Otto Normal (also ohne eigene PV etc., wobei hier ja auch die Investitionskosten geflissentlich unter den Teppich gekehrt werden) bei ca. 50 Ct liegt, sind das 12,50 € pro 100 km. Beim derzeitigen Spritpreis von 1,74 € entspricht das immer noch ca. 7,2 l Benzin.

Ich "biete" ca. 1,90EUR/l Super E5. Ja, die Solaranlagen-Kosten werden oft vergessen.
Der Verbrauch hängt auch stark vom Akku-/Innenraum-Klimatisierungsfaktor ab bzw. auch ob Winter ist oder nicht.

Zitat:

Dazu dann noch das immense Gewicht selbst kleiner E-Autos,

Ist durch die Rekuperation nur bedingt relevant.

Zitat:

die oft immer noch sehr eingeschränkten Anhängelasten etc.,

https://www.motor-talk.de/.../...wischen-ganz-ordentlich-t7351379.html

Mein Megane III Basis-Benziner darf 1,3t ziehen. Der ungefähr gleich großen Smart #1 darf 1,6t (wohl auch ohne AWD) und der Volvo EX30 hat mit großem Akku mind. 1,4t offizielle Anhängelast.
VW bietet u.a. beim ID.3 leider keine offizielle AH-Last (seit kurzem gibt's wohl eine Drittanbieter-Lösung), erst bei größeren Fahrzeugen wie dem dem ID.4.
Mercedes bietet >0,75t nur bei AWD-SUVs an.
BMW bietet mind. 1t, außer beim iX3 (was soll der Scheiß, sogar der iX1 kann mehr!) und bei älteren Modellen wie dem ersten i3.

Zitat:

lange Ladezeiten. Das Gesamtpaket überzeugt mich noch lange nicht. Da muss sich unbedingt noch was tun.

Denke dass die Ladezeit auch zukünftig einen großen Anteil am Preisfaktor des Fahrzeugs haben wird. Weil auch kleine BEV sind normalerweise auch in der Basis recht gut motorisiert, weil kleinere Motoren finanziell kaum Vorteile haben, evtl. sogar beim Rekuperieren Energie verschwenden können.

notting

Sat Aug 19 09:46:58 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

15-20 kWh trifft es wohl eher, und wenn nicht immer alles kompensiert würde um das maximal mögliche rauszuquetschen wäre schon im Verbrenner Zeitalter die Kosten deutlich geschrumpft.

Die Stückzahlen und kleinere E-Autos kommen erst jetzt langsam in die puschen, das gebraucht Angebot wird sich auch weiter entwickeln.

Und was den kWh-Preis betrifft, das wird je nach Tageszeit immer unterschiedlicher werden, genau wie an der Tanke; nur mit dem Riesen unterschied dass es sich hier nicht um Gewinnmaximierung sondern um direkte Kostenweitergabe des Ertrags handelt.

Sat Aug 19 10:42:42 CEST 2023    |    electroman

Es gibt ganz aktuell einen Test des ADAC zum BMW iX1 xDrive30. Tolle Fahrleistunegen, ohne Zweifel.
Verbrauch im Ecotest (also betont umweltfreundlich) lag bei 19,9 kWh. Somit sind die von mir postulierten 25 kWh im Schnitt (also mit Winterbetrieb, ab und zu mal Hängerbetrieb usw.) sicher realistisch.
Und was das Gewicht angeht, hat er gewogene 2034 kg Leergewicht, sogar 50 kg weniger als die Werksangabe von 2085 kg. Die Bremsleistung ist eines BMW eigentlich unwürdig. Der gemittelte Bremsweg aus 100 km/h beträgt sage und schreibe 37,1 m, ein Wert, der heutzutage eher im hinteren Bereich liegt.
Beim Platzangebot ist vorne nichts zu bemängeln, aber hinten "stoßen bereits 1,80 m große Menschen mit den Knieen an die Vordersitze, wenn diese auf 1,85 m große Personen eingestellt sind". War das nicht auch mal ein Argument, dass reine E-Autos viel mehr Platz im Innenraum bieten?
Anhängelast 750 / 1400 kg. Na ja, viel ist das nicht. Und die ganze Fuhre hat einen Testwagenpreis (mit ein bisschen Ausstattung) von 66270 €. Wenn man einen automatisch abblendenden Innenspiegel haben will, bekommt man den nur in einem 1750 € teuren Paket. In einem nagelneu entwickelten E-Auto von 2023.... unfassbar.
Eine Nummer kleiner wurde auch der ORA Funky Cat getestet, etwa mit den Abmessungen eines Golfs, etwas höher. Verbrauch im Eco-Test 20,0 kWh, Gewicht 1590 kg, Bremsweg 36,3 m. Keine Anhängelast ausgewiesen. Diese chinesische Fuhre hat einen Testwagenpreis von astronomischen 48480 €, wobei als Extra nur die Metallic-Lackierung mit 990 € dazukommt, alles andere (auch der selbstabblendende Rückspiegel.....) ist Serie.

Mit solchen Preisen und teilweise rückschrittlicher Technik (Bremsen, Anhängelast etc.) wird das noch sehr lange dauern, um potentielle Kunden in Richtung BEV zu lenken. Da ist noch sehr viel Luft im Ballon.

Gruß
electroman

Sat Aug 19 10:59:26 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Die Deutschen haben mit ihren Produkten schon beim PHEV das Thema Effizienz grandios verfehlt.
Und Hängerbetrieb als Bestandteil der Verbrauchsvermittlung, exotische Anwendungsfälle haben dabei nichts zu suchen.

Aber okay ich hab grad mal genauer recherchiert, ich kann meine "fette Kiste" wohl nicht mit "Kleinwagen" aus deutscher Produktion vergleichen. 😰
Da ist noch deutlich Luft nach unten.🙁

Sat Aug 19 11:00:56 CEST 2023    |    Profi58

@Schwarzwald4motion

15 - 20 kW/100 km gelten vielleicht für leichte Kleinwagen mit überschaubarer Reichweite, die jeden Tag geladen werden müssen.

Was den tageszeitabhängigen Strompreis angeht - der macht nur Sinn, wenn an jedem Stellplatz eine smarte Ladesäule steht. Strom ist um die Mittagszeit oder bei starkem Wind am günstigsten. Wenn ich früh um 7:00 Uhr an meiner Arbeitsstelle ankomme und gegen 16:00 Uhr wieder losfahre, kann ich nicht zwischenzeitlich das Fahrzeug zweimal umparken. Es muß also die ganze Zeit an der Säule stehen und dann laden, wenn der Strompreis einen voreingestellten Wert unterschreitet. Da auch die Säule nicht in die Zukunft schauen kann, ist sie u. U. mit Laden fertig, bevor der Strom so richtig billig wird.

Billiges Benzin gibt es meist in den frühen Abendstunden, der Tankvorgang ist inklusive Bezahlen in 5 - 10 min abgeschlossen und man kommt mit modernen Motoren wieder 800 - 1000 km weiter.

Zitat:

Die Deutschen haben mit ihren Produkten schon beim PHEV das Thema Effizienz grandios verfehlt.

Und Hängerbetrieb als Bestandteil der Verbrauchsvermittlung, exotische Anwendungsfälle haben dabei nichts zu suchen.

Ein PHEV kann nie die Effizienz eines reinen Verbrenners oder eines BEVs haben. Trotzdem vereint er (bei ausreichend großer rein elektrischer Reichweite, also ab 100 km aufwärts) die Vorteile beider Systeme. Das wird sich erst ändern, wenn ich ein BEV in 15 min für 600 - 800 km Reichweite aufladen kann.

Wenn du Winterbetrieb als exotischen Anwendungsfall ansiehst, geht das irgendwie an der Realität vorbei. Nicht jeder hat Geld und Platz, um sie ein BEV für den Sommer und einen Verbrenner für den Winter zu leisten.

Sat Aug 19 11:06:58 CEST 2023    |    jennss

Zitat:

@Profi58 schrieb am 19. August 2023 um 11:00:56 Uhr:


@Schwarzwald4motion
15 - 20 kW/100 km gelten vielleicht für leichte Kleinwagen mit überschaubarer Reichweite, die jeden Tag geladen werden müssen.

Im Sommer habe ich mit dem ID.3 so um die 17 kWh/100 Verbrauch, bei 204 PS, plus ca. 10% Ladeverluste an AC 11 kW. Im Jahresmittel wohl ca. 20 kWh/100 km, plus Ladeverluste.
j.

Sat Aug 19 11:10:48 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Profi58 schrieb am 19. August 2023 um 11:00:56 Uhr:



...ist sie u. U. mit Laden fertig, bevor der Strom so richtig billig wird.

Billiges Benzin gibt es meist in den frühen Abendstunden....

Bei Strom ist das teure Zeitfenster leider abends von

18-22Uhr

, dann wenn die Heimreise ein Thema ist.

Sat Aug 19 11:21:24 CEST 2023    |    Profi58

Zitat:

@jennss schrieb am 19. August 2023 um 11:06:58 Uhr:


... mit dem ID.3 so um die 17 kWh/100 Verbrauch, bei 204 PS, plus ca. 10% Ladeverluste an AC 11 kW. Im Jahresmittel wohl ca. 20 kWh/100 km, plus Ladeverluste.

Mein PHEV GLC 300de ( 2500 kg) "frißt" bei rein elektrischem Antrieb(140 PS) im bergigen Gelände und mindestens 50 km Fahrt so 23 - 25 kWh/100 km. Auf meinem Weg zur Arbeit (7,5 km mit langen und teilweise steilen Anstiegen) sind es jetzt gern auch 35 kWh/100 km oder bei Außentemperaturen um 4° C "problemlos" >40 kWh/100 km. Rekuperations-Rückgewinne kannst du vernachlässigen, zumindest laut Reichweitenanzeige.

Im Flachland bei ca. 25 km Strecke oder mehr begnügt er sich mit 22 kWh/100 km.

Kurzstrecken mögen weder Verbrenner noch E-Motoren.

Sat Aug 19 11:25:55 CEST 2023    |    Profi58

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. August 2023 um 11:10:48 Uhr:



Bei Strom ist das teure Zeitfenster leider abends von 18-22Uhr, dann wenn die Heimreise ein Thema ist.

Genau das ist ja das Problem und zeigt die Sinnlosigkeit produktionsabhängiger variabler Stromtarife für den arbeitenden Otto Normalverbraucher. Die Lösung (smarte Ladesäule an jedem Stellplatz) habe ich oben beschrieben, ist aber logistischer Irrsinn.

Da zur Zeit auch am Renteneintrittsalter gedreht wird, kannst du nicht mal als Rentner längere Zeit von solchen Tarifen profitieren. Bleiben Homeoffice und Bürgergeld, dann hast du Zeit.

Sat Aug 19 11:27:04 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Profi58 schrieb am 19. August 2023 um 11:00:56 Uhr:


Wenn du Winterbetrieb als exotischen Anwendungsfall ansiehst..

😕

Hab ich nirgends behauptet 😠

Natürlich könnte auch ein PHEV im reinen Verbrenner Betrieb[/url=https://de.motor1.com/.../] effizienter [/url] als das Verbrenner Pendant sein, wollten die Deutschen nur meist nicht hinkriegen 🙁

Sat Aug 19 11:37:06 CEST 2023    |    Profi58

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 19. August 2023 um 11:27:04 Uhr:



Hab ich nirgends behauptet 😠

Du hast das mit den exotischen Anwendungen unmittelbar nach dem Post von @electroman geschrieben und in dessen Post habe ich außer Anhängerbetrieb nichts besonderes gefunden und daher angenommen, du meinst den Winterbetrieb, zumal du den Hängerbetrieb extra genannt hast.

Sorry, wenn ich dich falsch verstanden habe.

Was sind denn exotische Anwendungen?

Zitat:

Natürlich könnte auch ein PHEV im reinen Verbrenner Betrieb effizienter als das Verbrenner Pendant sein, wollten die Deutschen nur meist nicht hinkriegen 🙁

Naja, auf der Urlaubsstrecke (viel Autobahn in Deutschland) hat mein GLC 300de (333 PS Sytemleistung) im Battery-Hold-Modus ca. 6 l Diesel auf 100 km verbraucht. Mein SQ5 (326 PS) hätte das nicht unter 7,5 - 8 l gemacht.

Sat Aug 19 12:32:06 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Sag ich doch, insbesondere bei stop and go oder im Stadtbetrieb.

Sat Aug 19 12:34:21 CEST 2023    |    jennss

Zitat:

Mein PHEV GLC 300de ( 2500 kg) "frißt" bei rein elektrischem Antrieb(140 PS) im bergigen Gelände und mindestens 50 km Fahrt so 23 - 25 kWh/100 km. Auf meinem Weg zur Arbeit (7,5 km mit langen und teilweise steilen Anstiegen) sind es jetzt gern auch 35 kWh/100 km oder bei Außentemperaturen um 4° C "problemlos" >40 kWh/100 km. Rekuperations-Rückgewinne kannst du vernachlässigen, zumindest laut Reichweitenanzeige.
Im Flachland bei ca. 25 km Strecke oder mehr begnügt er sich mit 22 kWh/100 km.

Hatte auch einen Phev (BMW 225xe). Der hat wesentlich mehr verbraucht als der ID.3, warum auch immer.

Zitat:

Kurzstrecken mögen weder Verbrenner noch E-Motoren.

Im Sommer E-Motoren auf jeden Fall. Im Winter nicht so.
j.

Sat Aug 19 12:38:17 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Die so genannten Rekuperations-rückgewinne können die Batterie ganz schön Stressen, da geht im Zweifel manche Momente deutlich mehr rein als in jedem Schnelllader, aber das ist ja nicht alles. Da ist kein Verbrennungsmotor der im Leerlauf vor sich hin nödelt.

Sat Aug 19 13:48:41 CEST 2023    |    Gravitar

Es wird solange Verbrenner geben, wie sich das wirtschaftlich rechnet. Würde mich die kWh zuverlässig 7,5Cent kosten, wie den Chinesen, ich würde mich auch eher durchringen zu dieser Mobilität. Bei derzeit 39Cent, dem fünffachen dessen, was der Chinese zahlt, brauche ich nicht überlegen. Es sei denn, das E-Mobil ist soviel unverschämt billiger, dass es sich wieder rechnet. Unser Golf7 für 14.700€ neu vor 6,5 Jahren wird wohl in der Anschaffung von BEV absehbar nicht unterboten werden (damaliger Neupreis mit Abholung in WOB). Nach derzeitiger Recherche kann ich zum Jahreswechsel wieder auf 30-31Cent zurück, dem vierfachen Energiepreis, den ein Chinese zahlen muss. Umstieg dann sinnvoll, wenn unsere Energiepreise dank fehlender Rechnung von Sonne und Wind so günstig sind, das den Chinesen Angst und bange wird....

Gruß

Gravitar

Sat Aug 19 14:08:26 CEST 2023    |    Profi58

Zitat:

@jennss schrieb am 19. August 2023 um 12:34:21 Uhr:


Im Sommer E-Motoren auf jeden Fall. Im Winter nicht so.

Also meiner verbraucht jetzt auf Kurzstrecke mindestens 66% mehr als auf Strecken im zweistelligen Kilometerbereich, gleiches Gelände, gleiche Fahrweise. Im Frühjahr war es sogar das Doppelte.

Winter kommt erst noch 😰.

Sat Aug 19 14:11:40 CEST 2023    |    Profi58

Zitat:

@Gravitar schrieb am 19. August 2023 um 13:48:41 Uhr:


... wenn unsere Energiepreise dank fehlender Rechnung von Sonne und Wind so günstig sind, das den Chinesen Angst und bange wird....

Träum weiter 😁.

Zudem macht es der reine Preis nicht. Den muß man in Relation zum durchschnittlichen Einkommen sehen.

Sat Aug 19 16:44:19 CEST 2023    |    Gravitar

Zitat:

@Profi58 schrieb am 19. August 2023 um 14:11:40 Uhr:



Träum weiter 😁.

Zudem macht es der reine Preis nicht. Den muß man in Relation zum durchschnittlichen Einkommen sehen.

Dann ist ja alles gut. Bei Reallohnverlust durch Inflation und hohe Energiepreise kann es ja dann nach deiner Relation zum durchschnittlichen Einkommen nur noch günstiger werden....

Gruß

Gravitar

Sat Aug 19 17:01:36 CEST 2023    |    Profi58

Ich meinte eher, ohne Kenntnis des durchschnittlichen Verdienstes der Chinesen kann man nicht sagen, ob für die Chinesen 7,5 Cent billig oder teuer sind.

Sun Aug 20 09:25:09 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Wenn man bedenkt dass manche Bereiche noch Entwicklungshilfe vor wenigen Jahren bekommen haben...
..Der durchschnittliche Chinese ist inzwischen reicher als sein Pendant in Europa

Die Spreizung dort ist noch Enorm, aber natürlich hätten sie sich schon selber helfen können; in einem eigentlich noch kommunistisch geführten Land.

Sun Aug 20 09:56:31 CEST 2023    |    Swallow

Zitat:

@Gravitar schrieb am 7. August 2023 um 01:27:14 Uhr:


Jo, die Dinos sterben aus... Wer Lust hat, erwirbt für die nächsten zwanzig Jahre noch fix ein ausdauerndes Exemplar. Wenig Leistung für den Hubraum, wenig Elektronik, wenig Automatismen, wenig Wartung, gute und billige Ersatzteile und jeder um die Ecke sollte ihn warten können. Hab's gerade getan und bekomme das Trumm wohl in zwei Wochen. Nix Automatik, nix digitaler Tacho, nix Bedienung mit Touch wie im bisherigen Fahrzeug, kleine, feine gerasterte Alurädchen regeln das Klima. Anfassen und verstellen, zwei Raster, zwei Grad, ohne den Blick auf irgendeinen Bildschirm zu richten oder von der Straße zu nehmen.
...

Mich würde glatt mal interessieren, um welches Modell es sich genau handelt.

Grüße

Thu Aug 24 10:45:25 CEST 2023    |    Gravitar

Zitat:

@Swallow schrieb am 20. August 2023 um 09:56:31 Uhr:


Mich würde glatt mal interessieren, um welches Modell es sich genau handelt.

Grüße

Ich bekomme nächste Woche einen der letzten, wenn nicht den letzten A5 mit manuellem Schaltgetriebe. Die waren so nett, für analoge Instrumente keinen Aufpreis zu nehmen, sonst hätte ich den wohl bezahlt nach drei Jahren Mattscheibe im XC40. Das Gleiche gilt für die Klimabedienung. Man bekommt die schönen kleinen gerasterten Aluminium-Bedienrädchen tatsächlich ohne Aufpreis und muss nicht die (beim Volvo) ätzende Bedienung über den Touch-Bildschirm in Kauf nehmen.....

Dazu kann man sich ohne die blöde Paket-Politik ganz fein Holz und helles Leder dazu konfigurieren und erhält das für den Preis, den man sich vorstellt. Zu guter Letzt läuft der A5 ohne Nachfolger aus, ein Coupé wird es wohl nicht mehr geben im nächsten Jahr beim nächsten Modell. Allerdings wird die A4 Limousine dann A5 heißen und dem Sportback ähnlich sein. Die große und praktische Heckklappe wird aber wohl fehlen....

Gruß

Gravitar

Thu Aug 24 12:25:06 CEST 2023    |    Swissbob

Spleenige Wahl 🙂 Gefällt mir 🙂

Ich hätte wohl noch die Cabrio Version gewählt, welche Farbkombination hast Du gewählt?

Thu Aug 24 15:37:45 CEST 2023    |    Christjan7

Zitat:

@Gravitar schrieb am 24. August 2023 um 10:45:25 Uhr:



Zitat:

@Swallow schrieb am 20. August 2023 um 09:56:31 Uhr:


Mich würde glatt mal interessieren, um welches Modell es sich genau handelt.

Grüße

Ich bekomme nächste Woche einen der letzten, wenn nicht den letzten A5 mit manuellem Schaltgetriebe. Die waren so nett, für analoge Instrumente keinen Aufpreis zu nehmen, sonst hätte ich den wohl bezahlt nach drei Jahren Mattscheibe im XC40. Das Gleiche gilt für die Klimabedienung. Man bekommt die schönen kleinen gerasterten Aluminium-Bedienrädchen tatsächlich ohne Aufpreis und muss nicht die (beim Volvo) ätzende Bedienung über den Touch-Bildschirm in Kauf nehmen.....

Dazu kann man sich ohne die blöde Paket-Politik ganz fein Holz und helles Leder dazu konfigurieren und erhält das für den Preis, den man sich vorstellt. Zu guter Letzt läuft der A5 ohne Nachfolger aus, ein Coupé wird es wohl nicht mehr geben im nächsten Jahr beim nächsten Modell. Allerdings wird die A4 Limousine dann A5 heißen und dem Sportback ähnlich sein. Die große und praktische Heckklappe wird aber wohl fehlen....

Gruß

Gravitar

Herrlich. Interessiert mich auch sehr. Kannst Du vielleicht ein Bild, innen wie aussen, senden? Bitte!
Ich werde auch vielen Tasten hinterhertrauern. Insbesondere wenn man über Bildschirme verschachtelt wichtige Dinge justieren muss, was einen vom Verkehr ablenkt.
Ein Rad oder ein Schalter für die Einstellung der Temperatur oder die Lautstärke war, ist und bleibt was feines, weil man das ganz einfach, ohne den Blick von der Strasse nehmen zu müssen, bedienen kann.

Thu Aug 24 15:48:15 CEST 2023    |    miko-edv

Zitat:

@Christjan7 schrieb am 24. August 2023 um 15:37:45 Uhr:


... Insbesondere wenn man über Bildschirme verschachtelt wichtige Dinge justieren muss, was einen vom Verkehr ablenkt. ...

ich kann irgendwie nicht verstehen, daß solche "neuen Bedienkonzepte" flächendeckend zugelassen werden, wenn man als Fahrer kein elektronisches Gerät in der Hand bedienen darf ...

Thu Aug 24 16:37:43 CEST 2023    |    Brot-Herr

Zitat:

@miko-edv schrieb am 24. August 2023 um 15:48:15 Uhr:



Zitat:

@Christjan7 schrieb am 24. August 2023 um 15:37:45 Uhr:


... Insbesondere wenn man über Bildschirme verschachtelt wichtige Dinge justieren muss, was einen vom Verkehr ablenkt. ...

ich kann irgendwie nicht verstehen, daß solche "neuen Bedienkonzepte" flächendeckend zugelassen werden, wenn man als Fahrer kein elektronisches Gerät in der Hand bedienen darf ...

Das verstehe ich auch nicht. Mazda z.B. hat es immerhin so eingerichtet, daß der Touchscreen während der Fahrt nicht bedient werden kann. Das sollte gesetzlich verankert werden.

Thu Aug 24 16:49:59 CEST 2023    |    _RGTech

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 24. August 2023 um 16:37:43 Uhr:


Das sollte gesetzlich verankert werden.

+dafür!

Thu Aug 24 18:44:15 CEST 2023    |    electroman

Aktuell gibt es beim ADAC einen neuen Test zum VW ID3 Pro S (204 PS). Der ist mit einem 77 kWh Akku (netto) ausgestattet. Dieses 4,26 m-Auto wiegt leer gemessen 1926 kg, hat 354 kg Zuladung. Mit dem großen Akku ist der ID3 auf 4 Sitzplätze reduziert. Der Bremsweg beträgt 36,6 m. Die Fuhre kostet als Testwagen mit ein paar sinnvollen Extras 59595 € (Grundpreis 47595 €).
Die Fahrleistungen sind gut, allerdings nicht so weit weg von einem 150 PS Golf eTSI (0 -100 7,9 zu 8,5 s; 60-100 4,2 zu 4,8 s; allerdings v max. (fürs Quartett😉) 160 zu 224 km/h.
Der ID3 braucht im ECO-Test 19,2 kWh, der 1.5 eTSI 6,1 l. Rechnet man 0,50 € pro kWh und aktuell 1,74 € pro Liter E10, so entspricht (wertmäßig) der Verbrauch des ID3 etwa 5,5 l, also etwa 10% Preisvorteil beim Stromer. Um den 77 kWh-Akku voll aufzuladen, werden 87 kWh benötigt (Ladeverluste ca. 13%).
Der Golf hat ein Leergewicht von 1402 kg, Zuladung 475 kg, 5 Sitzer, Anhängelast max. 1500 kg, Dachlast 75 kg. ID3: Null Anhängelast, null Dachlast, 4 Sitzplätze.....
Der Golf kostet im Grundpreis 32480 €, Testwagenpreis 43955 €. Er bremst aus 100 km/h in 33,8 m, somit fast 3 m kürzer als das hochmoderne, fast 2 Tonnen schwere E-Pendant. In der Lautstärke im Innenraum ist der ID3 bei 130 km/h um 1,3 dB leiser. Versicherungskosten sind quasi gleich. Die vergleichbaren monatlichen Kosten werden für den ID3 mit 795 € angegeben, für den Golf werden 642 € fällig.

Gruß
electroman

Fri Aug 25 08:33:54 CEST 2023    |    25plus

Wer zahlt denn solche Preise für Kompaktklasse Autos? Ich fand meinen Swace für knapp 26000 € schon recht teuer, 6 Monate alt und mit 3000 km. Der verbraucht sparsam gefahren wenigstens nur 3-4 l/100 km Benzin und hat 600 Liter Kofferraumvolumen. Zu 60 % der Fahrzeit bin ich damit auch elektrisch unterwegs, das Auto fährt immer elektrisch los und Gänge müssen auch nicht sortiert und eingelegt werden. 0-100 km/h und Höchstgeschwindigkeit sind mir egal. Und die Bedienung erfolgt fast ausschließlich über echte Tasten. Nur schade, dass die Zeigerinstrumente jetzt abgeschafft wurden. Meiner hat sie zum Glück noch, mit dem Drehzahlmesser, der bei knapp über 5000 U/min schon in den roten Bereich geht und eigentlich keine wirkliche Funktion erfüllt, weil das Hybridsystem die Drehzahl lastabhängig einstellt und die Drehzahl bei jeder Geschwindigkeit einen beliebigen Wert annehmen kann.

Fri Aug 25 08:46:51 CEST 2023    |    Gravitar

Wer für einen Golf mit etwas Ausstattung 44.000€ bezahlt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Entweder er ist zu reich und Geld spielt keine Rolle, dann wird's oft kein Golf (außer vielleicht Top-GTI), oder er wählt ein anderes Modell. Man bekommt einen X-Ceed für unter 22.000€ oder einen Ceed für unter 20.000€. Ein Cupra Formentor ist für 25.000€ zu schießen, ein Mazda CX-5 kostet 26.000€. Sogar mein A5 ist mit Leder und AHK sowie Holz unter 35.000€ geblieben. Ansonsten bin ich energetisch voll beim Electromann....

Gruß

Gravitar

Fri Aug 25 09:06:39 CEST 2023    |    Brot-Herr

Zitat:

@25plus schrieb am 25. August 2023 um 08:33:54 Uhr:


Wer zahlt denn solche Preise für Kompaktklasse Autos? Ich fand meinen Swace für knapp 26000 € schon recht teuer, 6 Monate alt und mit 3000 km.

Ja, die Preise heutzutage sind teils schon krank.

Zitat:

@25plus schrieb am 25. August 2023 um 08:33:54 Uhr:


Der verbraucht sparsam gefahren wenigstens nur 3-4 l/100 km Benzin und hat 600 Liter Kofferraumvolumen. Zu 60 % der Fahrzeit bin ich damit auch elektrisch unterwegs, das Auto fährt immer elektrisch los und Gänge müssen auch nicht sortiert und eingelegt werden.

Unter 4 habe ich mit meinem Prius noch nicht hinbekommen. Das Auto ist aber auch 13 Jahre alt. Ich habe den Prius aber auch nicht gekauft, weil er so sparsam ist, sondern wegen des Antriebskomforts. Der Prius hat die für meinen Bedarf passendste Karosse drumherum.

Zitat:

@25plus schrieb am 25. August 2023 um 08:33:54 Uhr:


0-100 km/h und Höchstgeschwindigkeit sind mir egal.

0-100 kommt im Alltag nie vor. Beschleunigung aus ca. Tempo 50 heraus ja, z.B. Beschleunigungsspur der Autobahn.

Zitat:

@25plus schrieb am 25. August 2023 um 08:33:54 Uhr:


Und die Bedienung erfolgt fast ausschließlich über echte Tasten. Nur schade, dass die Zeigerinstrumente jetzt abgeschafft wurden. Meiner hat sie zum Glück noch, mit dem Drehzahlmesser, der bei knapp über 5000 U/min schon in den roten Bereich geht und eigentlich keine wirkliche Funktion erfüllt, weil das Hybridsystem die Drehzahl lastabhängig einstellt und die Drehzahl bei jeder Geschwindigkeit einen beliebigen Wert annehmen kann.

Zeigerinstrumente habe ich nicht, würde sie aber auch schöner finden. Drehzahlmesser improvisiere ich mir mit der App "Hybridassistent". Ne Halterung fürs Telefon dort, wo Du den Tacho hast und da wird neben Temperaturen und ein paar weiterer Fahrzeugdaten die Drehzahl angezeigt. Das ist absolut nicht wichtig, ja. Aber interessant ist es doch.

Fri Aug 25 10:13:23 CEST 2023    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Christjan7 schrieb am 24. August 2023 um 15:37:45 Uhr:



Ein Rad oder ein Schalter für die Einstellung der Temperatur oder die Lautstärke war, ist und bleibt was feines, weil man das ganz einfach, ohne den Blick von der Strasse nehmen zu müssen, bedienen kann.

Kann man bei Tesla auch, und zwar ohne Sprachbefehle.

Fri Aug 25 13:56:24 CEST 2023    |    electroman

Zitat:

@25plus schrieb am 25. August 2023 um 08:33:54 Uhr:


Wer zahlt denn solche Preise für Kompaktklasse Autos?

Manche Preise (zumindest die aufgerufenen Listenpreise) sind mittlerweile völlig krank. Habe gerade gelesen, dass der neue VW ID7 (der "Elektro-Passat"😉 bei Preisen (Liste) ab 57000 € loslegt, also "nackisch". Mit etwas Ausstattung dürfte der dann an der 70-75000er-Marke kratzen. Für einen "Passat". Einfach krank.
Ein Mercedes EQC 400 AMG-Line kostet im ADAC-Test als Basis 73208 €, der Testwagen mit ein paar Extras kam auf 90672 €.🙄

Gruß
electroman

Fri Aug 25 14:27:18 CEST 2023    |    Gravitar

Und Luxus-Coupés vom Schlage eine Audi A7 bekommt man 10.000-25.000Euro günstiger (ab 50.000Euro)! Verkehrte Welt....

Gruß

Gravitar

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