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19.10.2020 17:03    |    jennss    |    Kommentare (305)

Was gefällt dir besser, SUV oder Kombi?

passat-id4-golfpassat-id4-golf

Amerika hat den Trend vorgemacht, Europa scheint nachzuziehen: Immer mehr verdrängt der SUV den klassischen Kombi. Mit dem E-Antrieb werden die Karten neu gemischt und so scheint VW bei den ID-Modellen gar keinen Kombi mehr einzuplanen. Der ID.4 als gemäßigter SUV übernimmt da offenbar den Part, den bei VWs Verbrennern Golf Kombi, Passat Kombi und Tiguan einnehmen. Was meint ihr dazu? Schade oder konsequent?

 

Der Kombi ist niedriger, hat die bessere Aerodynamik. Dafür ist der SUV kürzer bei vergleichbarem Platz. Der Kombi hat den Schwerpunkt auf Kofferraum, der SUV ist da eher ausgeglichen zwischen Knieraum hinten und Kofferraum. Im Prinzip kann man auch E-Autos flacher bauen. Ein Model 3 Kombi wäre sicher möglich. Stattdessen hat Tesla aber das Model Y ergänzt, obwohl ein Model 3 Kombi mit vielleicht 20 cm mehr Länge ähnlich viel Stauraum bieten könnte und wahrscheinlich etwas mehr Reichweite hätte. Das Model 3 mit nur 1,44 m Höhe und 4,70 m Länge hat 580 km Reichweite (Longrange), das Model Y hat 505 km mit 1,62 m Höhe und 4,75 m Länge. Allerdings kann man SUVs nicht alle gleichsetzen, denn die Höhenunterschiede sind doch deutlich.

 

Beispiel VW:

 

ID.4

Länge 4,58 m

Höhe 1,63 m

Breite 1,85 m

Wendekreis 10,20 m

Radstand 2,77 m

 

Passat Variant

Länge 4,77 m

Höhe 1,51 m

Breite 1,83 m

Wendekreis 11,70 m

Radstand 2,78 m

 

Golf Variant

Länge 4,63 m

Höhe 1,50 m

Breite 1,79 m

Wendekreis 11,10 m

Radstand 2,67 m

 

Wofür würdet ihr euch im Prinzip eher entscheiden, Kombi oder SUV?

j.

 

PS: Im Bild sind die Größenverhältnisse korrekt.

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24.10.2020 15:41    |    cookie_dent

Zitat:

@BEV schrieb am 24. Oktober 2020 um 15:15:37 Uhr:

Es fuhr aber niemand im Alltag mit warmen Motor 120 km/h in Langstrecke. Das war also die Ausnahme, wenn es stimmte. Mein Vater hat akribisch Buch geführt über den Verbrauch seiner Autos. Die lagen in den 80ern um 16l Super/100 km. Opel Limousine.

16 Liter ist doch lächerlich, was sollen das für Opel gewesen sein, Opel Diplomat oder Admiral?

Ich hatte in dieser Zeit nen Manta B GSI, Omega A Caravan 2.0 , Ascona C, Calibra 2.0 und die lagen alle bei ca. 10 L/100 Km +-1 Liter und ich bin jetzt nicht jemand der sich mit dem Gasfuß zurückhält.

Einzig der Omega 3000 von meinem Vater zog sich seinerzeit 14 Liter bei sehr zügiger Autobahnfahrt.

Die Realverbräuche lagen damals deutlich näher an den angegeben Werten als es heute üblich ist.

Aber vielleicht hatte Dein Vater zu dieser Zeit nicht nur seine Bücher frisiert?


24.10.2020 15:51    |    SQ5-313

Kann ich mir auch nicht vorstellen.

Mit dem damaligen Audi 100 Diesel wurden auch schon Spritsparrekorde aufgestellt, die frühen 1,9er Diesel sind heutzutage noch sehr sparsame Autos. Selbst die großen V6 mit Allrad und Automatik lagen im Bereich von 12-13 Liter.


24.10.2020 15:55    |    Marschjus

Wenn der nen Senator A mit 3L Reihensechszylinder in der Stadt bewegt hat wundern mich die 16L nicht.

Am besten noch mit Automatikgetriebe....

Zumindest bei meinen Fahrzeugen war es theoretisch möglich die angegebenen Verbräuche einzuhalten.

KAdett E, Astra F GSI, Corsa A. Allerdings hatte das z.T. mit Autofahren nur noch wenig zu tun.

Das ist aber bei den heutigen Angaben genau das so. Daher hab ich die Aufregung nie verstanden. Gerade weil es doch sehr Fahrstil und Nutzungsabhängig ist.


24.10.2020 17:15    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 24. Oktober 2020 um 15:00:48 Uhr:

Gerade bei SUV bremst der Wind ja mehr...

Die Argumentationskette bezog sich aber auf das Mehrgewicht eines Elektroautos, Also sollte man beim Vergleich eine identische Stirnfläche annehmen.


24.10.2020 19:42    |    Gravitar

Ich bin sehr lange Limousinen und Coupés gefahren, jetzt wollte ich mehr Platz für mein Hobby (Modellflug) und so ist es ein SUV geworden. Dabei kann ein Kombi alles besser. Er ist leichter bei gleicher nutzbarer Größe, cw x A ist besser, er ist schneller bei gleicher Leistung, braucht weniger, hat einen niedrigeren Schwerpunkt und ist in den meisten Fällen auch noch komfortabler. Wenn da nicht der Preis wäre, ein für mich entscheidendes Kriterium und fast immer der limitierende Faktor.....

 

Für meinen neuen XC 40 bin ich dank großzügiger Rabatte auf knapp 25.000€ Neupreis gekommen, der günstigste V60 war mit den mir wichtigen Extras mindestens 5.000€ teurer. So fahre ich jetzt halt SUV, obwohl ich den Kombi eigentlich lieber genommen hätte. Die Platzverhältnisse sind jetzt für das Hobby ideal wenn auch etwas schlechter als beim V60. Natürlich gibt es auch noch schöne Kombis bei anderen Herstellern, die sind aber mit den mir wichtigen Optionen (z.B. helles Leder) auch allesamt teurer bei teilweise noch wesentlich schlechterer Sicherheit/Prestige/Werterhalt/Technik. Also ist es trotz eher Abneigung gegen SUV nun doch eins geworden. Optisch gefällt er mir sehr gut, die Nachteile liegen auf der Hand. Allerdings ist er nicht so schwer, wie hier teilweise postuliert wird. Deutlich unter 1.600kg.....

 

Gruß

 

Gravitar


24.10.2020 19:47    |    notting

Zitat:

@Gravitar schrieb am 24. Oktober 2020 um 19:42:03 Uhr:

Ich bin sehr lange Limousinen und Coupés gefahren, jetzt wollte ich mehr Platz für mein Hobby (Modellflug) und so ist es ein SUV geworden. Dabei kann ein Kombi alles besser. Er ist leichter bei gleicher nutzbarer Größe, cw x A ist besser,

Der Unterschied hält sich wenn man die im Blogartikel genannten Fahrzeuge vergleicht in Grenzen.

 

Zitat:

er ist schneller bei gleicher Leistung, braucht weniger, hat einen niedrigeren Schwerpunkt

Denke den niedrigen Schwerpunkt haben die meisten BEV-SUVs auch einfach wegen dem Akku.

 

Zitat:

und ist in den meisten Fällen auch noch komfortabler. Wenn da nicht der Preis wäre, ein für mich entscheidendes Kriterium und fast immer der limitierende Faktor.....

 

Für meinen neuen XC 40 [...] Allerdings ist er nicht so schwer, wie hier teilweise postuliert wird. Deutlich unter 1.600kg.....

Der Blogautor hat IMHO den Weg Richtung BEV im Blick.

 

notting


24.10.2020 19:49    |    Gravitar

Zitat:

@Marschjus schrieb am 24. Oktober 2020 um 15:55:16 Uhr:

Wenn der nen Senator A mit 3L Reihensechszylinder in der Stadt bewegt hat wundern mich die 16L nicht.

Am besten noch mit Automatikgetriebe....

Zumindest bei meinen Fahrzeugen war es theoretisch möglich die angegebenen Verbräuche einzuhalten.

KAdett E, Astra F GSI, Corsa A. Allerdings hatte das z.T. mit Autofahren nur noch wenig zu tun.

Das ist aber bei den heutigen Angaben genau das so. Daher hab ich die Aufregung nie verstanden. Gerade weil es doch sehr Fahrstil und Nutzungsabhängig ist.

Ich hatte einen Senator B 3.0 24v. Verbrauch zwischen 9 und 13 Litern. Stadt 11l, Autobahn schnell 12-14l, cruisen 9l. Die Karre war zu ihrer Zeit sensationell und günstig zu bekommen. Ich bin auf der Autobahn Tacho 265km/h gefahren, damit konnten einem Anfang der 90er Jahre selbst 500er Mercedes nicht davon fahren, die üblichen 325i und Golf GTI oder Mercedes 300 CE hat man locker stehen gelassen. Als junger Student hat mir das damals noch Spass gemacht....

 

Gruß

 

Gravitar


24.10.2020 20:14    |    Gravitar

BEV kommen leider wegen der exorbitanten Preise nicht in Betracht. Die Größe eines XC40 mit dessen Solidität, Platz und Ambiente wäre mit der Ausstattung sicher nicht für 25.000€ als BEV zu bekommen (ein P8 wäre etwa 30.000€ teurer). Also fahre ich so lange Verbrenner, bis da ein Wandel absehbar ist. Mehr Geld für weniger Gebrauchsnutzen und Pseudoinnovation tue ich mir derzeit noch nicht an.....

 

Gruß

 

Gravitar


24.10.2020 20:53    |    jennss

Zitat:

@Gravitar schrieb am 24. Oktober 2020 um 20:14:16 Uhr:

BEV kommen leider wegen der exorbitanten Preise nicht in Betracht. Die Größe eines XC40 mit dessen Solidität, Platz und Ambiente wäre mit der Ausstattung sicher nicht für 25.000€ als BEV zu bekommen

Jupp. Ein ID.4 mit 77 kWh netto und 204 PS käme jetzt auf etwa 34000 €, wobei er aber 16 cm länger ist als der XC40. Mit feiner Ausstattung geht der Preis dann auch nochmal hoch. Bin gespannt auf die Preise nach der 1st Edition.

j.


24.10.2020 21:01    |    notting

Zitat:

@Gravitar schrieb am 24. Oktober 2020 um 20:14:16 Uhr:

BEV kommen leider wegen der exorbitanten Preise nicht in Betracht. [...] Also fahre ich so lange Verbrenner, bis da ein Wandel absehbar ist. Mehr Geld für weniger Gebrauchsnutzen und Pseudoinnovation tue ich mir derzeit noch nicht an.....

Ich rate im Moment auch dazu, vorhandene Verbrenner weiter zu fahren. Es tut sich im BEV-Bereich gerade noch sehr viel. Aber wenn man gerade über ein anderes Auto nachdenkt, sollte man auch über BEV nachdenken. Je nach dem kann man z. B. durch die Stromkosten unterm Strich billiger fahren, insb. wenn man genug Gratisstrom laden kann. Die Wartung ist teilw. auch billiger.

 

notting


24.10.2020 21:03    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Oktober 2020 um 20:53:40 Uhr:

Zitat:

@Gravitar schrieb am 24. Oktober 2020 um 20:14:16 Uhr:

BEV kommen leider wegen der exorbitanten Preise nicht in Betracht. Die Größe eines XC40 mit dessen Solidität, Platz und Ambiente wäre mit der Ausstattung sicher nicht für 25.000€ als BEV zu bekommen

Jupp. Ein ID.4 mit 77 kWh netto und 204 PS käme jetzt auf etwa 34000 €, wobei er aber 16 cm länger ist als der XC40. Mit feiner Ausstattung geht der Preis dann auch nochmal hoch. Bin gespannt auf die Preise nach der 1st Edition.

Etwas höher weil 19 statt 16% MwSt. ;-)

Das Schwestermodell Skoda Enyaq ist jetzt schon etwas billiger (vorsicht, ID.4 rechnet aktuell mit 16% MwSt. und Enyaq mit 19%).

 

notting


24.10.2020 22:14    |    jennss

Stimmt, mit 16% wird dieses Jahr wohl zu knapp. In AMS ist ein Bericht vom Volvo XC 40 B4 Inscription. Der kostet da 44800 € mit nur 197 PS. Wie gibt es den für 25000 €?

Edit: In einfachster Ausstattung nackt für 39187 €

https://www.volvocars.com/.../momentum?recharge=false#engines

Oder mit 163 PS für 36360 €. Ok., mit Rabatt geht da noch was, aber ein ID.4 ist mit Prämie nicht so viel teurer und dabei stärker, größer und billiger im Unterhalt.

j.


25.10.2020 02:07    |    Gravitar

Wer braucht Leistung in einem SUV? Die Kisten sind für vieles gut außer zum schnellen fahren. Am Ende sind sie auch bei 180km/h limitiert (Volvo Mj'21), wie meiner. Ein T2 Momentum schafft dieses Limit recht zügig und bietet für etwas weniger als 34.000€ Liste unter anderem bei mir helles Leder, LED-Scheinerfer, digitales Cockpit, Spurhalteassistent, DAB, Frontscheibenheizung, 235/18 LMR, Dachreling, City Safety (Notbremsassistent mit Lenkeingriff und Kollisionsvermeidung), Lane Assist (Lenken autonom für begrenzte Zeit), Verkehrszeichenerkennung, Tempomat, Drive Mode, Sprachsteuerung, 2-Zonen Klimaautomatik, Sitzheizung, Lenkradheizung, Regensensor mit Scheibenwischerautomatik, Multifunktionslederlenkrad, Autohold, Parksensoren.

 

Jetzt bringt man noch die 28,5% Rabatt in Abzug, die ich erhalten habe und kommt auf einen Endpreis. Ich möchte nicht wissen, wo ein id4 mit dieser Ausstattung am Ende liegt. Ich halte ihn zudem für weniger wertstabil, speziell, wenn man ihn wie ich lange fahren will (10 Jahre und 200.000km). Ob man nach Wegfall der Batteriegarantie auf einem Gebrauchtwagenmarkt für eine 10 Jahre alte Battetie mit unklarer Zukunftsperspektive noch einen Preis verlangen kann, bleibt abzuwarten. Viele km haben ja einige schon geschafft. Ob sie auch ein H-Kennzeichen wie einige Verbrenner erreichen können, bleibt noch abzuwarten. Was mir ein altes VOLVO SUV nach 10 Jahren noch einbringt mit 200.000km kann ich auf Mobile sehr gut einsehen.....

 

Das einzige, was ein BEV besser kann, ist beschleunigen. Eine für ein SUV leicht verschmerzbare Eigenschaft angesichts unserer Verkehrsdichte und sicher nicht die 30.000€ wert, die z.B. Volvo für einen P8 zusätzlich zu einem T2, beide rabattiert, verlangt. Aber die BEV haben nach meiner Beobachtung eh einen seeeeehr geringen Käuferanteil und dank der BAFA Förderung einen seeeehr hohen Leasinganteil, der die Förderung in den ersten 2-3 Jahren verpulvert und dem Zweitkäufer zu wenig Auto für zuviel Geld überlässt. Ich würde keinen gebrauchten XC40 kaufen, wenn ich für 5.000-10.000€ weniger einen Neuwagen mit etwas weniger Leistung und Ausstattung erhalten kann. Aber alles Geschmackssache....

 

Gruß

 

Gravitar


25.10.2020 02:24    |    Gravitar

Der Verbrauch über die letzten 5.000km betrug übrigens 7,4l E10 auf 100km oder derzeit 8,50€ auf 100km. Bei einigen Stromtankstellen mit unverschämten 79Cent/kwh bekäme man dafür gerade 11 kwh. Ein P8 käme damit etwa 40km weit (23,9kwh/100km). Wer kommt da ins grübeln, der das Ding nicht als Firmenwagen nutzt....? Selbst mit 35Cent pro kwh fahre ich mit Benzin noch günstiger.....

 

 

Gruß

 

Gravitar


Bild

25.10.2020 06:13    |    E2906

79Cent pro KW ist aber an Super Charger wenn man Langstrecke fährt, wer oft Langstrecke fährt wird dementsprechend ein Ladetarif haben und an Super Charger 45-55 Cent zahlen. Im Alltag lädt ein BEV zuhause, ich lade zuhause mein BEV für 0,20Cent pro KW. Ein BEV wie der ID.4 liegt im Alltag bei 18Kwh/100km das sind 3,60€/100km.

 

Natürlich kannst du für ein BEV gute Preise aufrufen die viel Laufleistung haben auch wenn die Garantie vorbei ist. Was soll den beim BEV großartig schon kaputt gehen? Der Akku funktioniert weiterhin auch nach 10Jahren in der Zeit ist eben etwas die Nettokapazität gesunken aber er funktioniert weiterhin.

 

Schau dir doch einfach mal Tesla Gebrauchtfahrzeuge an im Netz.


25.10.2020 08:32    |    notting

Zitat:

@Gravitar schrieb am 25. Oktober 2020 um 02:24:34 Uhr:

Bei einigen Stromtankstellen mit unverschämten 79Cent/kwh bekäme man dafür gerade 11 kwh.

1. Es gibt sehr viele Ladesäulen die 150kW können (viel mehr als es Ionity-Lademöglichkeiten gibt) und selbst mit einem Tarif ohne Grundgebühr viel weniger kosten (meist max. 0,49EUR/kWh). Die meisten E-Autos können heute eh nicht mehr. Würde bei Ionity nur im Notfall laden.

2. Du hast meist die Möglichkeit billiger wegzukommen unter gewissen Umständen, auch bei Ionity. Schau dir mal z. B. die gerade aktuelle Version meiner entspr. Blogartikel an: https://www.motor-talk.de/.../...e-tarife-2020-september-t6936952.html

Z. B.

a) für viele 150kW-Säulen über EnBW (unterstützt Ionity nicht) kann man für max. 5EUR/Monat 0,10EUR/kWh Rabatt bekommen. Wenn man z. B. ADAC-Mitglied ist oder einen Hyundai hat, ist die Grundgebühr dort schon enthalten.

a) ID.3 mit >50kW CCS-Lader, Tarif ohne Grundgebühr: Ionity 0,55EUR/kWh

b) Die meisten bei Ionity beteiligten Hersteller bieten Tarife mit Grundgebühr, womit man für ca. 0,30EUR/kWh bei Ionity laden kann. Die Grundgebühr beträgt bei den mir bekannten Tarifen 10-18EUR/Monat. Ein paar Hersteller verzichten die ersten 12-36 Monate auf die Grundgebühr und bei Skoda kann man wenn man die schnellere CCS-Ladeoption nimmt (>=100kW) sogar das erste Jahr bei Ionity komplett kostenlos laden.

c) wenn nichts von dem vorhergenannten greift kannst du auch Plugsurfing Plus nehmen: 20EUR/Monat + 0,34EUR/kWh AC+DC einschl. dt. Ionity-Säulen.

 

In der Praxis wird man aktuell IMHO selten zu Ionity müssen, dass sich eine Grundgebühr nur deswegen nicht lohnt. Und wenn man tatsächl. regelm. zu Ionity muss bzw. will weil das Auto >150kW laden kann, muss man sich eben das mit der Grundgebühr durchrechnen. Allerdings sind das so teure Autos, dass sich vermutl. die wenigsten darüber Gedanken machen werden.

 

Achja: Bei Maingau Energie was rel. günstig ist und extrem viele Ladesäulen unterstützt zahlt man unabh. davon ob man den Tarif mit oder ohne Grundgebühr (Strom-/Gasvertrag) hat bei Ionity 0,75EUR/kWh inkl. 19% MwSt. D.h. in der Praxis sollte der Worst-case eher 0,75 statt 0,79EUR/kWh sein.

 

notting


25.10.2020 09:22    |    tomate67

Wo ihr so schön über Preise diskutiert, sind wird uns doch einig, dass zur Zeit ein BEV bei der Nutzung mehr Nachteile als Vorteile hat. Man entscheidet sich wegen seines Umweltbewußtsein für ein BEV!!!

Zur Zeit ist Elektro stark subventioniert, irgendwann wird das weniger und elektrisches Autofahren teurer. Aber auch fossile Kraftstoffe sind im Moment extrem günstig. Das liegt einfach am Wettbewerb der erdölexportierenden Länder und der "schwachen" Nachfrage. Die ab 01.01.2021 beginnende CO2 Steuer wird den Literpreis zwar um ca 10 Cent steigen lassen, aber von Höchstpreisen bleiben wir weiter weit entfernt.

 

E halte ich für Idealismus, den sich nicht jeder leisten kann(ist ja auch nicht gewollt, es soll ja mehr über die Öffis laufen) und Biomethan für Idealismus, den man sich leisten könnte(kostet weniger als ein Diesel, hat aber Nachteile).

 

Und genau da zeigt sich eine gewisse Inkonsequenz. BEV bei riesigen Panzern gibt den Haltern das Gefühl des klimabewussten Handelns, weil sie sich mit Ökostrom nahezu CO2 neutral bewegen lassen. Die bei der Akkuproduktion erzeugten Schadstoffe werden leider gerne übersehen.

Die Drillinge als E und ähnliche Fahrzeuge sind für mich überzeugende konsequente umweltfreundliche Lösungen. Ein großes BEV SUV ist Feigenblatt Idealismus.


25.10.2020 09:33    |    Schwarzwald4motion

Es wird nach wie vor große und kleine Autos geben, mir ist lieber jemand kauft ein e-tron als ein Q7.


25.10.2020 09:43    |    E2906

Für mich hat der BEV überhaupt keine Nachteile.

 

Meine Arbeitsstrecke ist mit Hin und Zurück 60km, mit den ID.4 den ich bestellt habe muss ich bei den 77KW Akku nicht auf Arbeit laden oder an öffentlichen Ladestationen.

 

Ich kann jeden Tag Nachts mit der kleinsten Stärke schonend den Akku laden.

 

Alles im Umkreis von 200km bei mir, habe ich alles zu Verfügung Shopping, Outlet, Baumarkte, Bekannte, Verwandte. Da brauch ich also nicht an öffentliche Ladestationen ran, ich kann also immer schön zuhause laden zum günstigen Preis.

 

Langstrecke ist bei mir nur Urlaub 1-2 mal im Jahr, da machen ich halt 2-3 mal pause von 20 Minuten und lade den BEV nach. Ich habe ja dann kein Zeitdruck.

 

Der ID.4 hat ne Anhängerkupplung, wenn ich ganz lange Sachen hole miete ich ein Anhänger für 15€ den Tag bzw in Baumarkt bekommt man ihn für 3 Stunden kostenlos.

 

Es kaufen auch Leute sich BEV die vor der Tür nicht laden können Sie laden eben auf Arbeit oder beim Shoppen.

 

Ob nun jemand ein SUV, Limo, Kombi, Van oder sonstiges kauft ist doch vollkommen Schei... egal. Jeder was ihm persönlich gefällt.

 

Wer wert auf Öko legt der kann doch mit den Öffentlichen fahren und schafft sich kein Fahrzeug an.


25.10.2020 10:03    |    notting

Zitat:

@E2906 schrieb am 25. Oktober 2020 um 09:43:54 Uhr:

Wer wert auf Öko legt der kann doch mit den Öffentlichen fahren und schafft sich kein Fahrzeug an.

Die fahren aber meist zieml. leer (über's Jahr betrachtet, schon vor Corona) und sehr oft Umwege bezogen darauf wo du eigentl. hin willst. Fahrrad ist viel besser. Leider macht das nur in einem kleineren Umkreis richtig Sinn.

 

notting


25.10.2020 11:00    |    E2906

Fahrrad ja würde auch gehen, nur hier in Berlin finde ich es katastrophal gelöst für Radfahrer und Autofahrer. Was noch gehen würde ist Carsharing.


25.10.2020 11:40    |    jennss

Zitat:

@Gravitar schrieb am 25. Oktober 2020 um 02:07:01 Uhr:

Wer braucht Leistung in einem SUV?

Wer kauft SUVs mit wenig Leistung? ;)

 

Zitat:

Die Kisten sind für vieles gut außer zum schnellen fahren. Am Ende sind sie auch bei 180km/h limitiert (Volvo Mj'21), wie meiner. Ein T2 Momentum schafft dieses Limit recht zügig und bietet für etwas weniger als 34.000€ Liste unter anderem bei mir helles Leder, LED-Scheinerfer, digitales Cockpit, Spurhalteassistent, DAB, Frontscheibenheizung, 235/18 LMR, Dachreling, City Safety (Notbremsassistent mit Lenkeingriff und Kollisionsvermeidung), Lane Assist (Lenken autonom für begrenzte Zeit), Verkehrszeichenerkennung, Tempomat, Drive Mode, Sprachsteuerung, 2-Zonen Klimaautomatik, Sitzheizung, Lenkradheizung, Regensensor mit Scheibenwischerautomatik, Multifunktionslederlenkrad, Autohold, Parksensoren.

Wie viel Prozent kaufen beim XC40 denn einen T2? Der hat 129 PS und immer Handschaltung. Ich sehe den kaum als Alternative zum 204 PS Elektro. Da würde ich schon mindestens 163 PS mit Automatik zum Vergleich heranziehen, wenn nicht sogar 197 PS. Und dann sieht es preislich ganz anders aus. Dann ist ein ID.4 sicher nicht mehr zu teuer.

 

Zitat:

Jetzt bringt man noch die 28,5% Rabatt in Abzug, die ich erhalten habe und kommt auf einen Endpreis. Ich möchte nicht wissen, wo ein id4 mit dieser Ausstattung am Ende liegt.

Abgesehen vom Leder hat der ID.4 wohl auch so ziemlich alles in der Basis drin.

Die 28,5% sind aber tatsächlich enorm. Trifft das auch auf die stärkeren Versionen zu?

 

Zitat:

Ich halte ihn zudem für weniger wertstabil,

Ganz schwer abzuschätzen. Teslas sind z.B. sehr wertstabil. Da kommt ein Verbrenner kaum heran. Der ID.4 hat nun auch einen großen Akku. Daher könnte ich mir vorstellen, dass auch der eine gute Wertstabilität haben wird.

 

Zitat:

speziell, wenn man ihn wie ich lange fahren will (10 Jahre und 200.000km).

Das sollte mit dem 77 kWh-ID.4 kein Problem sein. Man geht von 1500 bis 2500 Zyklen mit 80% Restkapazität aus. ( https://www.adac.de/.../ ). Das sind dann so bis 1 Mio km (400 km x 2500 Zyklen) bei WLTP 520 km.

 

Zitat:

Ob sie auch ein H-Kennzeichen wie einige Verbrenner erreichen können, bleibt noch abzuwarten.

H-Kennzeichen sehe ich jetzt nicht als Kriterium. Da kann man bei einer Restauration auch einen frischen Akku einbauen :).

 

Zitat:

Das einzige, was ein BEV besser kann, ist beschleunigen.

Und Komfort. Elektro fährt sehr komfortabel, nicht nur wegen fehlender Schaltung, sondern insgesamt. Außerdem sind die Fahrkosten meistens deutlich niedriger.

 

Ich las, dass in Zukunft Verbrenner möglicherweise teurer werden, weil ihre CO2-Strafzahlungen direkt beim Kaufpreis aufgeschlagen werden könnten, d.h. man lässt sie nicht mehr von den eigenen E-Autos kompensieren. Abwarten, wie die Hersteller das regeln werden.

j.


25.10.2020 11:48    |    jennss

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 09:22:20 Uhr:

Man entscheidet sich wegen seines Umweltbewußtsein für ein BEV!!!

Ich auf jeden Fall nicht. Den Umweltaspekt überlasse ich getrost der Regierung. Ich meine, die meisten kaufen BEVs, weil sie sich besser fahren (Komfort und Fahrspaß). Es geht vielen so, dass eine Probefahrt die Meinung zu BEVs verändert. Wer will danach noch einen Verbrenner?

j.


25.10.2020 11:48    |    tomate67

60km plus ab und zu mal weiter wäre die Paradedisziplin für einen Plug-in. Immerhin spart ein Prius mit seinem 9kWh Akku knapp 7000.000g gegenüber einem BEV mit 77kWh bei der Produktion(von den anderen Giftstoffen mal abgesehen). Der große Akku wäre sinnvoll, wenn es jeden Tag 100-300km wären.

 

Eine AHK ist ein riesen Plus, ohne könnte ich mir nicht mehr vorstellen.

 

Man sollte nicht vergessen, dass die meisten nicht über einen privaten Stellplatz oder eine Garage verfügen und so nicht Nachts schonend laden können. Zudem braucht man vieeeeeel mehr Ladestationen, wenn es mehr BEV gibt, die da mal eben 30 min stehen.

Bei meiner Arbeitsstelle gibt es für 120 Bedienstete vier Ladestellen. Das wird schwierig, wenn jeder nur einmal die Woche laden müsste.

 

Pedelec in der Stadt ist großartig. Es wäre schön, wenn die deutschen Großstädte da mal die niederländischen Städte anschauen würden.

 

Aber es ist vollkommen richtig, jeder BEV oder Plug-in ist mir lieber als ein fossiler Verbrenner.

 

Ich habe mich schon seit Jahren für Biomethan entschieden(vorher PÖL). Es ist schon lange möglich nahezu CO2 neutral zu fahren, allerdings nicht für den Ottonormalverbraucher.


25.10.2020 11:59    |    notting

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 11:48:58 Uhr:

60km plus ab und zu mal weiter wäre die Paradedisziplin für einen Plug-in. Immerhin spart ein Prius mit seinem 9kWh Akku knapp 7000.000g gegenüber einem BEV mit 77kWh bei der Produktion(von den anderen Giftstoffen mal abgesehen). Der große Akku wäre sinnvoll, wenn es jeden Tag 100-300km wären.

Deine Zahlenangabe mit der Einheit "g" macht keinen Sinn. Ganz offensichtl. ist kein Tausender-Punkt gemeint (sonst hätte nach der 7 auch einer sein müssen), sondern ein Dezimal-Punkt (statt dem in D übl. Dezimal-Komma). Ergo geht's um 7kg mit einer Messgenauigkeit von 1mg. Boah ist das unsinnig genau.

Außerdem vergleichst du zwei deutl. unterschiedl. große Fahrzeuge.

 

notting


25.10.2020 12:21    |    jennss

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 11:48:58 Uhr:

60km plus ab und zu mal weiter wäre die Paradedisziplin für einen Plug-in. Immerhin spart ein Prius mit seinem 9kWh Akku knapp 7000.000g gegenüber einem BEV mit 77kWh bei der Produktion(von den anderen Giftstoffen mal abgesehen). Der große Akku wäre sinnvoll, wenn es jeden Tag 100-300km wären.

 

Eine AHK ist ein riesen Plus, ohne könnte ich mir nicht mehr vorstellen.

Eine AHK haben einige BEVs ja auch. Beim ID.4 sind es z.B. 1000 kg, beim Polestar 2 1500 kg Zuglast.

 

Die Rechnung mit dem PlugIn finde ich zu einfach. Viele PlugIns brauchen rein elektrisch rund 50% mehr Strom als vergleichbare Bevs (check Reichweite und Nettokapazität). Weiterhin hält der Akku nicht so lange. Die Rohstoffe für den großen Akku müssen auch nicht jedes Mal neu gegraben werden, sondern kann man aus Recycling bekommen (allerdings läuft das aktuell noch nicht optimal). Ich kenne auch keinen PlugIn, der durch CO2-Deals CO2-neutral ist wie die ID-Reihe. Ok., diese Deals sind sicher schlechter als eine real CO2-freie Produktion, aber dennoch nicht schlecht.

 

Ich hatte beim 225xe über 3 Jahre 37% E-Anteil, bei 20-30 km pro Ladung. Tatsächlich könnte ich mit realen 60 km schon sehr hohe E-Anteile bekommen, geschätzt 60 bis 70%. Daher hast du nicht ganz Unrecht :), wenn CO2-Deals nicht zählen. Aber 100-300 km täglich braucht es nicht, um einen Bev sinnvoll zu nennen. Immerhin hält so ein Akku sehr lange. Nach Reichweite abgeschätzt hatte ich beim 225xe nach 52000 km nur noch ca. 85% Kapazität. Das liegt ganz klar am kleinen Akku.

j.


25.10.2020 12:32    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 12:21:41 Uhr:

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 11:48:58 Uhr:

60km plus ab und zu mal weiter wäre die Paradedisziplin für einen Plug-in. Immerhin spart ein Prius mit seinem 9kWh Akku knapp 7000.000g gegenüber einem BEV mit 77kWh bei der Produktion(von den anderen Giftstoffen mal abgesehen). Der große Akku wäre sinnvoll, wenn es jeden Tag 100-300km wären.

 

Eine AHK ist ein riesen Plus, ohne könnte ich mir nicht mehr vorstellen.

Eine AHK haben einige BEVs ja auch. Beim ID.4 sind es z.B. 1000 kg, beim Polestar 2 1500 kg Zuglast.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

- Es gibt 3 Zuglast-Werte: Ungebremst (ohne angegeb. Steigung) und gebremst jew. mit 8% und 12% Steigung. Die max. Zuglast des ID.4 sind 1,2t. Beim Polestar 2 sehe ich nur einen max. Wert und nirgends den logischerweise niedrigeren Wert für 12% Steigung (ggü. 8%).

- Der Prius ist IMHO weit weg von der Größe der von dir genannten Fahrzeuge. BEV die eher in der Größe des Prius sind haben AFAIK alle keine offizielle AH-Last. Ich drücke gerade die Daumen, dass der Megane eVision eine bekommen wird.

 

Zitat:

[...] Nach Reichweite abgeschätzt hatte ich beim 225xe nach 52000 km nur noch ca. 85% Kapazität. Das liegt ganz klar am kleinen Akku.

Als BEV-Fahrer solltest du ja wissen, dass sowas durchaus auch "nur" mit dem Cell-Balancing zutun haben kann. Hast du das mal durchgeführt? Sind manchmal Prozeduren die so nicht im Handbuch stehen. Ja ich weiß dass der 225xe ein PHEV ist.

 

notting


25.10.2020 12:53    |    tomate67

Zitat:

@notting schrieb am 25. Oktober 2020 um 11:59:31 Uhr:

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 11:48:58 Uhr:

60km plus ab und zu mal weiter wäre die Paradedisziplin für einen Plug-in. Immerhin spart ein Prius mit seinem 9kWh Akku knapp 7000.000g gegenüber einem BEV mit 77kWh bei der Produktion(von den anderen Giftstoffen mal abgesehen). Der große Akku wäre sinnvoll, wenn es jeden Tag 100-300km wären.

Deine Zahlenangabe mit der Einheit "g" macht keinen Sinn. Ganz offensichtl. ist kein Tausender-Punkt gemeint (sonst hätte nach der 7 auch einer sein müssen), sondern ein Dezimal-Punkt (statt dem in D übl. Dezimal-Komma). Ergo geht's um 7kg mit einer Messgenauigkeit von 1mg. Boah ist das unsinnig genau.

Außerdem vergleichst du zwei deutl. unterschiedl. große Fahrzeuge.

 

notting

Stimmt, es sind 7.000.000g=7000kg=7to. Ich habe den einen Punkt vergessen. Da in g/km gerechnet wird, sollte man auch hier Gramm verwenden. Bei 100 g/km ohne Akku wären das 70.000km fossile Fahrt. Macht diese nur einen Anteil von 10%(20%, 33%) aus, weil man überwiegend elektrisch fährt, kommt man auf 700.000km(350.000km, 210.000km) Gesamtfahrleistung. Ersetzt Du dann noch das Benzin durch Ethanol mit einer Minderungsquote von 80%, dann liegst Du bei 3.500.000 km (1.750.000 km, 1050.000km). Erst dann ist bei diesem Fahrprofil der BEV umweltfreundlicher..... vorausgesetzt der Akku hält so lange.

 

Es geht nicht um die Größe der Fahrzeuge, sondern um das Fahrprofil. Elektrisch fahren..... super...... für ab und zu einen riesigen Akku transportieren unsinnig.

 

Plug-in sind optimiert auf eine Range von 50-60km und ab und zu mal weiter. Plug-in sind für 150-300km täglich unsinnig. Dann BEV oder Biomethan.

 

 

Zum Wertverlust. Elektronikartikel haben einen extrem hohen Wertverlust. Ich schraube gerne und habe mir ältere defekte Pedelecs für ca 100€ das Stück gekauft. Die Reparatur der vor zehn Jahren rund 2500€ teuren Räder mit einer Laufleistung von im Schnitt 7000km war unwirtschaftlich für die Werkstätten, weil neue Pedelecs mittlerweile über bessere Technik verfügen.

Ich als Schrauber habe die Elektronik komplett umgebaut und auf den heutigen Stand gebracht. Bei einem E-Auto könnte das schwierig werden, schon allein wegen der technischen Änderungen.

 

In zehn Jahren werden E-Autos erheblich besser sein als heute und Reparaturen können schnell zu einem Totalschaden führen. Nein, gibt es erstmal ein breiteres Angebot an gebrauchten BEVs, dann sind diese keinesfalls wertstabil.


25.10.2020 13:12    |    cng-lpg

Eigentlich mag ich Elektroautos, uneigentlich nicht. Einer der Gründe: Für mich als Durchschnittsverdiener sind mir die aktuell angebotenen Elektrofahrzeuge einfach noch zu teuer. Das liegt natürlich daran, dass wir als Landbewohner Vielfahrer sind und in der Familie für jedes Familienmitglied ein eigenes Fahrzeug brauchen.

 

Wir hätten zwar deutlich bessere Lademöglichkeiten als die meisten Städter, aber auch für einen Hausbesitzer auf dem Land wird es im Alltag ohne eigene Ladeinfrastruktur nicht gehen. Das Laden mit dem 230 V Kabel ist doch eher eine Krücke. Aber zwei oder drei Wallboxen für zwei oder drei Autos? Waren noch vor ein oder zwei Jahren die öffentlichen Ladestationen auf Supermarktplätzen, vor dem Schwimmbad oder wo auch immer meist frei, sieht man diese Plätze eigentlich nur noch belegt. Ich habe den Eindruck, auf jede neue Ladestation kommen zur Zeit zwei oder drei neue Elektroautos. Ich fürchte, wer nicht bei sich zuhause laden kann, der wird in naher Zukunft sicher für lange Zeit immer wieder seine Kaufentscheidung bitter bereuen. Es werden zur Zeit zu viele Elektroautos verkauft.

 

Aber die Preisfrage ist noch immer das Hauptproblem. Die Fahrzeuge sind (noch) zu teuer. Da hilft auch die extreme Förderung aus Steuermitteln nichts. Hinzu kommt, dass es in meinen Augen pervers ist, wenn die Leute mit zu wenig Geld für ein Elektroauto den finanziell besser gestellten Verbrauchern das teurere Fahrzeug finanzieren. Das ist schlimmer als 2009 - und das sage ich als einer, der damals davon profitiert hat und die 2.500 € bekam. Ich werfe keinem vor, das aktuelle Geschenk mitzunehmen, das würde jeder so machen, ich auch. Aber wie 2009 finde ich diese Förderung völlig daneben. Denn eines darf man nicht vergessen: Durch die Förderung lassen sich noch länger äußerst hohe Preise halten, das wäre ohne Förderung anders, da würden die Preise dank Angebot und Nachfrage schneller fallen. Im Endeffekt heißt das, dass der finanziell schlechter gestellte Bürger seinem besser gestellten Nachbarn das Elektroauto mit finanziert, sich selber aber genau deshalb noch länger selber keines kaufen kann.

 

 

Gruß Michael


25.10.2020 13:12    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 25. Oktober 2020 um 12:32:49 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 12:21:41 Uhr:

 

 

Eine AHK haben einige BEVs ja auch. Beim ID.4 sind es z.B. 1000 kg, beim Polestar 2 1500 kg Zuglast.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

- Es gibt 3 Zuglast-Werte: Ungebremst (ohne angegeb. Steigung) und gebremst jew. mit 8% und 12% Steigung. Die max. Zuglast des ID.4 sind 1,2t. Beim Polestar 2 sehe ich nur einen max. Wert und nirgends den logischerweise niedrigeren Wert für 12% Steigung (ggü. 8%).

Verglichen habe ich eigentlich nichts, sollte nur ein Beispiel sein, dass es Bevs mit Zuglast gibt. Daher habe ich nicht genau nach gebremst/ungebremst gegooglet.

 

Zitat:

@notting schrieb am 25. Oktober 2020 um 12:32:49 Uhr:

Zitat:

[...] Nach Reichweite abgeschätzt hatte ich beim 225xe nach 52000 km nur noch ca. 85% Kapazität. Das liegt ganz klar am kleinen Akku.

Als BEV-Fahrer solltest du ja wissen, dass sowas durchaus auch "nur" mit dem Cell-Balancing zutun haben kann. Hast du das mal durchgeführt? Sind manchmal Prozeduren die so nicht im Handbuch stehen. Ja ich weiß dass der 225xe ein PHEV ist.

Das habe ich nie gemacht. Wie geht das? Habe nicht mal davon gelesen, dass man das als Fahrer macht.

j.


25.10.2020 13:19    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:12:53 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 25. Oktober 2020 um 12:32:49 Uhr:

Als BEV-Fahrer solltest du ja wissen, dass sowas durchaus auch "nur" mit dem Cell-Balancing zutun haben kann. Hast du das mal durchgeführt? Sind manchmal Prozeduren die so nicht im Handbuch stehen. Ja ich weiß dass der 225xe ein PHEV ist.

Das habe ich nie gemacht. Wie geht das? Habe nicht mal davon gelesen, dass man das als Fahrer macht.

Such bitte im Internet nach "cell balancing" oder "battery balancing". Ist wohl bei jedem Hersteller anders, manchmal nicht so einfach zu starten (IIRC z. B. 4h rumstehen lassen ohne irgendeine Funktion inkl. Türöffnung zu nutzen bis es überhaupt anfängt) bzw. wohl oft auch nicht im Handbuch beschrieben.

 

notting


25.10.2020 13:29    |    jennss

Zitat:

@cng-lpg schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:12:39 Uhr:

Eigentlich mag ich Elektroautos, uneigentlich nicht. Einer der Gründe: Für mich als Durchschnittsverdiener sind mir die aktuell angebotenen Elektrofahrzeuge einfach noch zu teuer. Das liegt natürlich daran, dass wir als Landbewohner Vielfahrer sind und in der Familie für jedes Familienmitglied ein eigenes Fahrzeug brauchen.

Es kommt sehr darauf an, welche E-Autos man vergleicht. Einige sind mit Verbrennern verglichen auch mit Prämie noch teurer, andere nicht. Klar ist, der unterste Einstieg ist bei Verbrennern wesentlich günstiger, zumal es da auch schon einen großen Gebrauchtmarkt gibt. Vergleicht man jedoch in einer gewissen Leistungsklasse, sind die Unterschiede viel geringer oder sogar zugunsten des E-Autos.

 

Zitat:

Wir hätten zwar deutlich bessere Lademöglichkeiten als die meisten Städter, aber auch für einen Hausbesitzer auf dem Land wird es im Alltag ohne eigene Ladeinfrastruktur nicht gehen. Das Laden mit dem 230 V Kabel ist doch eher eine Krücke. Aber zwei oder drei Wallboxen für zwei oder drei Autos?

Wenn du eine 11 kW Wallbox hast und die E-Autos können 11 kW laden, brauchst du nur eine für alle. Da lädst du ein Auto eine Nacht für eine Woche auf. Unseren Smart EQ lade ich an 11 kW max. 1,5 h auf, aber der Akku ist auch klein. Über Nacht lade ich den nicht. 230 V geht ansonsten auch durchaus, hat nur mehr Ladeverluste und dauert länger.

 

Zitat:

Waren noch vor ein oder zwei Jahren die öffentlichen Ladestationen auf Supermarktplätzen, vor dem Schwimmbad oder wo auch immer meist frei, sieht man diese Plätze eigentlich nur noch belegt.

Das ist eigentlich ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass Bedarf besteht. Mal gibt es zu viele E-Autos für die Ladesäulen, mal umgekehrt. Das schaukelt sich langsam hoch.

 

Zitat:

Ich habe den Eindruck, auf jede neue Ladestation kommen zur Zeit zwei oder drei neue Elektroautos.

Öffentlich braucht man für ein neues E-Auto keine ganze Ladesäule. Öffentlich wird gewöhnlich viel schneller geladen als zuhause.

 

Zitat:

Ich fürchte, wer nicht bei sich zuhause laden kann, der wird in naher Zukunft sicher für lange Zeit immer wieder seine Kaufentscheidung bitter bereuen. Es werden zur Zeit zu viele Elektroautos verkauft.

:D Das wird sich schon einpendeln.

 

Zitat:

Aber wie 2009 finde ich diese Förderung völlig daneben.

Mit der Förderung versucht man den Markt zu steuern, um aus der Sackgasse (Verbrenner) rauszukommen. Es gibt ja noch lange keinen Zwang. Noch immer kann man Verbrenner genauso kaufen wie bisher. Und eigentlich ist es auch ungerecht, dass Verbrenner indirekt über E-Autos finanziert werden, denn auf Verbrenner muss man CO2-Stafabgaben zahlen, die durch E-Autos im gleichen Konzern vermieden werden. Strenggenommen sollte man bei Verbrennern die Strafabgaben direkt aufschlagen. Das wäre fair. Dagegen dürfte die Umweltprämie eher weniger ausmachen, ausgenommen vielleicht bei sehr kleinen E-Autos.

j.


25.10.2020 13:43    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Zitat:

@cng-lpg schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:12:39 Uhr:

Eigentlich mag ich Elektroautos, uneigentlich nicht. Einer der Gründe: Für mich als Durchschnittsverdiener sind mir die aktuell angebotenen Elektrofahrzeuge einfach noch zu teuer. Das liegt natürlich daran, dass wir als Landbewohner Vielfahrer sind und in der Familie für jedes Familienmitglied ein eigenes Fahrzeug brauchen.

Es kommt sehr darauf an, welche E-Autos man vergleicht. Einige sind mit Verbrennern verglichen auch mit Prämie noch teurer, andere nicht. Klar ist, der unterste Einstieg ist bei Verbrennern wesentlich günstiger, zumal es da auch schon einen großen Gebrauchtmarkt gibt. Vergleicht man jedoch in einer gewissen Leistungsklasse, sind die Unterschiede viel geringer oder sogar zugunsten des E-Autos.

IMHO hat man als Landbewohner eher mal einen AH. Viele kleinere E-Autos haben keine offizielle AH-Last...

 

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Zitat:

Wir hätten zwar deutlich bessere Lademöglichkeiten als die meisten Städter, aber auch für einen Hausbesitzer auf dem Land wird es im Alltag ohne eigene Ladeinfrastruktur nicht gehen. Das Laden mit dem 230 V Kabel ist doch eher eine Krücke. Aber zwei oder drei Wallboxen für zwei oder drei Autos?

Wenn du eine 11 kW Wallbox hast und die E-Autos können 11 kW laden, brauchst du nur eine für alle. Da lädst du ein Auto eine Nacht für eine Woche auf. Unseren Smart EQ lade ich an 11 kW max. 1,5 h auf, aber der Akku ist auch klein. Über Nacht lade ich den nicht. 230 V geht ansonsten auch durchaus, hat nur mehr Ladeverluste und dauert länger.

Diese Zahlen machen nur Sinn wenn du dazuschreibst wieviel du ungefähr fährst.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Zitat:

Waren noch vor ein oder zwei Jahren die öffentlichen Ladestationen auf Supermarktplätzen, vor dem Schwimmbad oder wo auch immer meist frei, sieht man diese Plätze eigentlich nur noch belegt.

Das ist eigentlich ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass Bedarf besteht. Mal gibt es zu viele E-Autos für die Ladesäulen, mal umgekehrt. Das schaukelt sich langsam hoch.

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Zitat:

Ich habe den Eindruck, auf jede neue Ladestation kommen zur Zeit zwei oder drei neue Elektroautos.

Öffentlich braucht man für ein neues E-Auto keine ganze Ladesäule. Öffentlich wird gewöhnlich viel schneller geladen als zuhause.

Weiter oben ging's um innerörtl. laden. Das sind meist Typ2 mit 22kW (weniger max. Leistung ist IMHO recht selten). Die wenigsten E-Autos können aber über Typ2 mit >11 oder gar >=22kW laden. Du hast von einer 11kW Lademöglichkeit zu Hause gesprochen. So gesehen stimmt das eben nicht, dass öffentl. gewöhnl. viel schneller geladen wird als zu Hause. Richtig ist das fast nur an Autobahnen, wo eben CCS-Ladesäulen sind. Ganz wenige Einkaufsmärkte haben immerhin auch 50kW CCS. Und dann gibt's noch die BEV wo die Leute zu geizig waren, weswegen die weder >=22kW Typ2 noch >=20kW CCS haben.

 

notting


25.10.2020 13:47    |    andyrx

Wer kauft einen SUV mit wenig Leistung wurde gefragt ??

 

Ich gehöre dazu ....

 

Weil ich zum schnellen fahren andere Autos benutze....ein SUV mit seiner großen stirnfläche und hohen Gewicht sowie Allrad ist nun mal alles andere als ideal

 

Meine Kia Sorento 2100kg leer begnügt sich mit 140PS und der deutlich leichtere Dacia Duster 4x4 mit 110PS und der leichte Honda .HRV 4x4 mit 124PS reißen keine Löcher in den Asphalt ...zum Cruisen reicht das vollkommen .....Vmax 170 schaffen alle 3 und das reicht vollkommen aus ;)


25.10.2020 14:08    |    cookie_dent

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Das ist eigentlich ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass Bedarf besteht. Mal gibt es zu viele E-Autos für die Ladesäulen, mal umgekehrt. Das schaukelt sich langsam hoch.

Ist für mich ein Signal kein E-Auto zu kaufen, denn wo soll ich das Auto laden wenn die Säulen ständig besetzt sind?

 

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Und eigentlich ist es auch ungerecht, dass Verbrenner indirekt über E-Autos finanziert werden, denn auf Verbrenner muss man CO2-Stafabgaben zahlen, die durch E-Autos im gleichen Konzern vermieden werden.

Und E-Autos + Ladesäulen + KFZ Steuer + 0,5% Firmenwagenregelung werden wiederum (unter anderem) durch die CO2 Abgabe subentioniert.

Stand heute sponsert jemand der sich mit hängen würgen einen 15 Jahre alten Fiesta leisten kann den 100.000€ teuren E-Tron eines Hipsters, dass ist ungerecht.

Mach Dir darüber mal Gedanken.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Strenggenommen sollte man bei Verbrennern die Strafabgaben direkt aufschlagen. Das wäre fair.

Fair wäre es das sich E-Autos ohne massiven Staatseingriff am Markt etablieren würden.


25.10.2020 14:18    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:43:34 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Wenn du eine 11 kW Wallbox hast und die E-Autos können 11 kW laden, brauchst du nur eine für alle. Da lädst du ein Auto eine Nacht für eine Woche auf. Unseren Smart EQ lade ich an 11 kW max. 1,5 h auf, aber der Akku ist auch klein. Über Nacht lade ich den nicht. 230 V geht ansonsten auch durchaus, hat nur mehr Ladeverluste und dauert länger.

Diese Zahlen machen nur Sinn wenn du dazuschreibst wieviel du ungefähr fährst.

Ich wollte sagen: 11 kW lädt schon wesentlich schneller als 2,3 kW. Wer jede nach 11 kW aufladen muss, fährt wohl 100000 km im Jahr. (ohne das jetzt ausgerechnet zu haben) Also ich gehe eher von was Durchschnittlichem aus, wie etwa 15000 bis 25000 km. Drei 11 kW-Ladesäulen wird man in der Familie kaum brauchen.

 

Den Smart lade ich an 11 kW in 1,5 h auf, wenn er ganz leer ist. Die Zahl ändert sich nicht.

 

Zitat:

@notting schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:43:34 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

 

 

Öffentlich braucht man für ein neues E-Auto keine ganze Ladesäule. Öffentlich wird gewöhnlich viel schneller geladen als zuhause.

Weiter oben ging's um innerörtl. laden. Das sind meist Typ2 mit 22kW (weniger max. Leistung ist IMHO recht selten). Die wenigsten E-Autos können aber über Typ2 mit >11 oder gar >=22kW laden. Du hast von einer 11kW Lademöglichkeit zu Hause gesprochen. So gesehen stimmt das eben nicht, dass öffentl. gewöhnl. viel schneller geladen wird als zu Hause. Richtig ist das fast nur an Autobahnen, wo eben CCS-Ladesäulen sind. Ganz wenige Einkaufsmärkte haben immerhin auch 50kW CCS. Und dann gibt's noch die BEV wo die Leute zu geizig waren, weswegen die weder >=22kW Typ2 noch >=20kW CCS haben.

Ich kann jetzt nicht auf jeden Fall im Einzelnen eingehen. Das sind durchschnittliche Werte. Ich schrieb daher "gewöhnlich". Das sollte meine Aussage gegen so eine Kritik absichern ;). Zuhause 2,3 bis etwa 11 kW oder wenn die Leitung nicht mehr erlaubt auch mal 1,1 kW. Öffentlich wird im Schnitt schneller aufgeladen, aber es gibt Überschneidungen, z.B. 11 kW AC. Öffentliche DC-Ladesäulen gibt es durchaus. Es gibt nicht nur AC.

 

Im Allgemeinen denke ich, dass viele den zeitlichen Aufwand beim Laden überschätzen. Manche denken, jedes Auto braucht eine eigene Lademöglichkeit. Da fehlt dann meistens Erfahrung, um das einschätzen zu können.

j.


25.10.2020 14:27    |    jennss

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 25. Oktober 2020 um 14:08:33 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Das ist eigentlich ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass Bedarf besteht. Mal gibt es zu viele E-Autos für die Ladesäulen, mal umgekehrt. Das schaukelt sich langsam hoch.

Ist für mich ein Signal kein E-Auto zu kaufen, denn wo soll ich das Auto laden wenn die Säulen ständig besetzt sind?

Kommt Zeit, kommt Ladesäule. Es werden auf der Karte ständig mehr Ladesäulen. Aktuell ist die Situation noch nicht für alle brauchbar. Bleibt dann nur abwarten und nochmal Verbrenner kaufen.

 

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 25. Oktober 2020 um 14:08:33 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 13:29:22 Uhr:

Strenggenommen sollte man bei Verbrennern die Strafabgaben direkt aufschlagen. Das wäre fair.

Fair wäre es das sich E-Autos ohne massiven Staatseingriff am Markt etablieren würden.

Würde man E-Autos nicht mit Prämie subventionieren und stattdessen Verbrenner ihre Strafabgaben selbst übernehmen lassen, also auf den Kaufpreis aufschlagen, kämen E-Autos sicher wesentlich besser weg als jetzt mit der Prämie. Die genaue Höhe der Strafabgaben kenne ich jetzt nicht, aber sie soll, nachdem was ich so quergelesen habe, in vielen Fällen weit höher als die 6000 € Bundeszuschuss sein. Dass Verbrenner für einen Hersteller ohne E-Autos sehr teuer kommen, wird manchmal vergessen.

j.

 

PS: Allein VW drohen mehrere Milliarden Euro Strafe


25.10.2020 14:59    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 25. Oktober 2020 um 14:08:33 Uhr:

..Fair wäre es das sich E-Autos ohne massiven Staatseingriff am Markt etablieren würden.

Ich bin auch der Meinung dass eine richtig fette CO2 Steuer vollkommen ausgereicht hätte :D


25.10.2020 15:06    |    Marschjus

Die Strafabgaben sind doch aber auch willkürlich festgelegt und nicht eine technische Folge des Verbrennungsmotors.

"Grüner Strom" ist auch nicht besser oder wertvoller wird aber von allen (außer der Industrie) über die Stromabrechnung bezuschusst.

Und wenn man jetzt diese ausgedachte Strafsteuer auf die Neuwagen umlegt ist die Preisdifferenz zu einem E-Auto natürlich geringer. Dann Kosten beide Kisten halt ein Haufen Geld. Die Gelackmeierten sind dann die Käufer die dann so oder so mehr zahlen.

 

Zum Thema Werterhalt kann man jetzt bei den E-Autos auch nur wenig sagen. Klar sind einige Modelle recht wertstabil, gibt es bei den Verbrennern aber auch. Wie sich die Technik nach 10-15 Jahren Nutzung verhält weiß heute noch keiner. Da fehlt einfach die Erfahrung.

 

Und wenn erstmal ausreichend E-Fahrzeuge unterwegs sind ist es mit Sicherheit vorbei mit dem günstigen Fahren. Denn irgendwo muss die Kohle ja herkommen. Die jetzt durch KFZ-Steuer, Mineralölsteuer (bald noch C02 Abgabe) und natürlich auch TÜV,Werkstattleistung und Ersatzteile eingenommen werden.

An allem verdient der Staat mit, sollte eigentlich kein Geheimnis sein. Irgendwie muss das Geld aber wieder eingenommen werden, denn ausgegeben wird es ja auch.

 

Ich weiß bis heute nicht wer eigentlich das E-Auto (so wie es jetzt angedacht ist) als den heiligen Grahl der Fortbewegung benannt hat.

 

Und ja, natürlich wird keiner gezwungen sich ein E-Auto statt einem Verbrenner zu kaufen. Man verlangt nur einen Strafaufschlag hier, eine Abgabe da, evtl. noch eine Extragebühr dort oder Fahrverbote sind ja auch klasse. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.


25.10.2020 15:21    |    tomate67

Der neue Golf 8 Verbrenner stößt ca 110g/km aus. Die Strafzahlung beträgt 95€ pro Gramm über 95g, also bei rund 1500€ Strafzahlung.

 

Wie kommt man kann da auf 6000€?

 

Ein BEV wird doppelt mit 0g bei den Flottenemmisionen gerechnet, also 190g Minus. Damit kann VW z.B. die Strafzahlungen von fast 13 Golf 8 ausgleichen. Deshalb haut der Konzern massenhaft E-Ups zu echten Kampfpreisen raus(er könnte die sogar verschenken und würde durch das Vermeiden der Strafzahlungen immer noch Gewinn machen).

 

Das Problem ist nur, dass die RED II Richtlinie gerade überarbeitet wird. Zum einen sollen E-Autos nicht mehr doppelt gezählt werden und dann auch noch an den Realemmissionen gemessen werden. Ein TGI liegt dann auf einmal bei 15g(Dank Biomethan) und die Elektrovariante bei 50-60g beim deutschen Strommix....... mal schauen, wie sich die RED II entwickelt.

 

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 25. Oktober 2020 um 14:59:06 Uhr:

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 25. Oktober 2020 um 14:08:33 Uhr:

..Fair wäre es das sich E-Autos ohne massiven Staatseingriff am Markt etablieren würden.

Ich bin auch der Meinung dass eine richtig fette CO2 Steuer vollkommen ausgereicht hätte :D

Tatsächlich wäre das umweltpolitisch besser gewesen(Strom wird dabei auch teurer ;) ), nur sozial total ungerecht.


Deine Antwort auf "SUV vs. Kombi"

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