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19.10.2020 17:03    |    jennss    |    Kommentare (305)

Was gefällt dir besser, SUV oder Kombi?

passat-id4-golfpassat-id4-golf

Amerika hat den Trend vorgemacht, Europa scheint nachzuziehen: Immer mehr verdrängt der SUV den klassischen Kombi. Mit dem E-Antrieb werden die Karten neu gemischt und so scheint VW bei den ID-Modellen gar keinen Kombi mehr einzuplanen. Der ID.4 als gemäßigter SUV übernimmt da offenbar den Part, den bei VWs Verbrennern Golf Kombi, Passat Kombi und Tiguan einnehmen. Was meint ihr dazu? Schade oder konsequent?

 

Der Kombi ist niedriger, hat die bessere Aerodynamik. Dafür ist der SUV kürzer bei vergleichbarem Platz. Der Kombi hat den Schwerpunkt auf Kofferraum, der SUV ist da eher ausgeglichen zwischen Knieraum hinten und Kofferraum. Im Prinzip kann man auch E-Autos flacher bauen. Ein Model 3 Kombi wäre sicher möglich. Stattdessen hat Tesla aber das Model Y ergänzt, obwohl ein Model 3 Kombi mit vielleicht 20 cm mehr Länge ähnlich viel Stauraum bieten könnte und wahrscheinlich etwas mehr Reichweite hätte. Das Model 3 mit nur 1,44 m Höhe und 4,70 m Länge hat 580 km Reichweite (Longrange), das Model Y hat 505 km mit 1,62 m Höhe und 4,75 m Länge. Allerdings kann man SUVs nicht alle gleichsetzen, denn die Höhenunterschiede sind doch deutlich.

 

Beispiel VW:

 

ID.4

Länge 4,58 m

Höhe 1,63 m

Breite 1,85 m

Wendekreis 10,20 m

Radstand 2,77 m

 

Passat Variant

Länge 4,77 m

Höhe 1,51 m

Breite 1,83 m

Wendekreis 11,70 m

Radstand 2,78 m

 

Golf Variant

Länge 4,63 m

Höhe 1,50 m

Breite 1,79 m

Wendekreis 11,10 m

Radstand 2,67 m

 

Wofür würdet ihr euch im Prinzip eher entscheiden, Kombi oder SUV?

j.

 

PS: Im Bild sind die Größenverhältnisse korrekt.

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23.10.2020 10:55    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@E2906 schrieb am 23. Oktober 2020 um 10:40:40 Uhr:

... SKI....

:confused:Kenne ich nicht oder meinst du SDI eine Samsung Tochter?


23.10.2020 11:00    |    E2906

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 23. Oktober 2020 um 10:55:15 Uhr:

Zitat:

@E2906 schrieb am 23. Oktober 2020 um 10:40:40 Uhr:

... SKI....

:confused:Kenne ich nicht oder meinst du SDI eine Samsung Tochter?

Nein, dieses Unternehmen ist gemeint SK Innovation https://de.wikipedia.org/wiki/SK_Innovation


23.10.2020 11:10    |    Goify

Sieht mir eher aus nach Konfektionierung.


23.10.2020 11:17    |    BEV

China ist nicht China. Es gibt dort alle Qualitätsstufen.

 

CATL aus China ist z.B. ein Hightech-Unternehmen. Es gilt als der aktuell innovativste Zellhersteller. Die haben den Millionen-Meilen-Akku entwickelt und, vor allem, cell2pack. Quasi Lego zum verbinden von Zellen zu Akkus, was die Kosten minimiert. Auch sind sie Preisführer mit $60/kWh. Tesla wäre dort gerne Technologiepartner geworden. Hat CATL aber abgelehnt. Mercedes ist jetzt der Partner.

 

Dort hat VW signifikante Volumen vorgeordert. Für China hat VW noch Verträge mit Guoxuan (da sind sie sogar beteiligt) und Wanxiang. VW nutzt seine lange Marktpräsenz in China, um die besten Perlen unter den dortigen Unternehmen zu finden und einzubinden. Und natürlich haben sie Zellen bei LG Chem und SKI und Samsung aus Südkorea bestellt. Mein e-up fährt südkoreanische Zellen...


23.10.2020 11:37    |    tomate67

Natürlich gibt es in China qualitative High-End Produkte. Diese sind dann aber nicht mehr unschlagbar günstig.

 

Mir ging es um etwas anderes. Das ganze Geschäftsverhalten unterscheidet sich von unserem. Wenn bei einem europäischen Produkt Daten und Garantiebedingungen genannt werden, so sind diese meist verlässlich. Es geht um Kundenbindung. Im chinesischen Raum sind diese Angaben nur eine grobe Orientierung zu einem unmoralisch guten Preis. Es geht um Kundengewinnung. Man sollte unter dieser Perspektive auch den chinesischen Entwicklungsvorsprung sehen. Sie feiern ihre Produkte schon vorher, um Kunden zu gewinnen. Offene Medien, die sich kritisch auseinandersetzen, sind ja verboten.

 

LG, Samsung und SKI sind keine Produkte aus China und wohl die zur Zeit besten auf dem Markt. Sie werden nicht in totalitären System erzeugt.


23.10.2020 12:07    |    paelzerbu

Das Gewicht eines Autos spielt immer eine Rolle, sei es bei der Fahrdynamik, sei es beim Verbrauch. Natürlich hat ein Auto, welches beim Bremsen viel Energie rekuperieren kann, hier Vorteile. Blöderweise muß man das Gewicht vorher ja auch beschleunigen....

SUV haben beim Kofferraum oft Vorteile was die Ladehöhe an geht, beim Kombi hat man in der Regel mehr Fläche. Von daher kommt es auch darauf an, was man transportieren will. Es wäre schön, wenn man immer die Rücksitze demontieren könnte, zumindest als Extra. Aber stattdessen macht man wohl lieber den Navischirm um zwei Zoll größer.....der Kunde will es ja.

Daß generell auf gleicher Grundfläche in den letzten Jahren weniger Platz vorhanden ist, liegt leider auch an den Crachvorschriften und da an dem Fußgängerschutz. Der Vorbei ist wegen der gebotenen Nachgiebigkeit dann eben zwangsläufig länger.


23.10.2020 13:36    |    Oberarzt

Verbrauchsvergleiche mit 80er-Jahre PKWs werden von den Vereinzelten immer falsch betrachtet.

Ein heutiger Golf trinkt bei Abruf seiner Prospektleistung 30-40 Liter.

Siehe die entspr. Vollgasfahrten-Tests.

Solche Mengen waren bei 70er/80er-GTIs bei Vollgas nicht möglich, dies lies weder Vergaserdimension noch Einspritzung zu.

So sind bei der sportiv fahrenden Golf-GTI-Klientel immer noch rund 10 Litern völlig normal beim heutigen 210-230 PS-Golf. Ja, wenn der Papst auf der Rückbank mitfährt, sind meinetwegen auch 7 L oder weniger möglich, aber welche Verbrauchsrekorde das Individuum nach oben oder unten jeweils erreicht, interessiert ja nicht.

Zudem würde ein 80er-PKW bei gleicher Manipulation, wie es heute für NEFZ-Prüfungen gemacht wird, ebenfalls 1-2 Liter weniger benötigen (Motor in Labor-Manufaktur zusammenbauen, Zylinderkopfbearbeitung mit Polieren aller relevanten Teile wie Ventile, Zylinder, Kolben, alle Rillen u. Falze zukleben, LiMa abkoppeln, Reifen auf 3,2 bar, extrem dünnes Wasser-Öl, rechter Spiegel wegmachen, sofern vorh. uvm., aufm NEFZ dann mit 23-48 kmh rollen). Plötzlich läge auch ein Golf 1-GTI bei 6,5 Litern..

Alles also nicht so einfach zu pauschalieren oder vergleichbar.

 

Die Sitzhöhen von Fake-SUVs wie X1, Grandland usw. sind für mich unbrauchbar. Gerade mal 5 cm mehr als bei diversen Kompakten wie Astra u. ä.

Jene +5 cm-Einstiegshöhe bieten auch manche Crossover.

Es wurde ja auch von anderen bemerkt, dass ein SUV ein Hybrid von Gelände u. Straßen-PKW ist, nur mit dem Tatbestand, dass er weder Gelände noch Straße richtig kann.

Kofferraum kleiner als beim Kombi, höhere Unterhaltskosten (Wartung, Verschleiß, Verbrauch), träger usw.

Warum SUVs also trotz aller Nachteile dennoch wie wild gekauft werden, hat ja andere Gründe.

 

Ich habe die 0-Verbots-Einstellung, jeder soll kaufen, was er will u. was es im Laden gibt.

Ich denke, dass sich die Sache mit dem KFZ eh eines Tages von alleine regelt.

https://www.live-counter.com/.../?...

In der Zukunft wird man sich mal fragen, wie bescheuert es "damals, bis zum 21. Jhd" war, dass eine Person ein 2 Tonnen schweres Vehikel benutzte, um nur tägl. von A nach B zu gelangen. Der Gipfel an Ineffizienz...


23.10.2020 13:41    |    andyrx

Nunja ein SUV ist nicht gleich SUV .....einige verfügen nicht mal über Allrad oder haben eine Bodenfreiheit fast so gering wie eine normale Limousine....so etwas käme mir nicht ins Haus.

 

Wer ein wirklich gutes Zugfahrzeug mit hoher Anhängelast braucht kommt am SUV nicht vorbei denn viele dürfen bis 3,5 Tonnen ziehen.....das schafft kein PKW ( die besten liegen bei 2 Tonnen ) .....:p

 

Mein Kia Sorento hat noch Leiterrahmen und Untersetzung mitsamt Bodenfreiheit von 21cm und damit eher bei den Geländewagen und darf 2,8 Tonnen ziehen....der Nachfolger ist ganz anders ausgelegt ohne Leiterrahmrn etc. und darf nur noch maximal 2 Tonnen ziehen.

 

Ein Trend der allgegenwärtig ist ....SUV heute sind viel näher bei den PKW als früher:o

 

Mein Dacia Duster kann mit seinem Allrad und der hohen Bodenfreiheit von ebenfalls 21cm noch ordentlich Gelände ....als Zugfahrzeug mit 1,5 Tonnen aber dann schon limitiert.


23.10.2020 13:48    |    E2906

Warum hängt ihr euch bei den Begriff SUV so auf?

 

"Sport Utility Vehicles, abgekürzt SUV, auch als Geländelimousinen oder Stadtgeländewagen bezeichnet, sind Personenkraftwagen mit erhöhter Bodenfreiheit und einer selbsttragenden Karosserie, die an das Erscheinungsbild von Geländewagen angelehnt sind."

 

SUV müssen kein Allrad haben oder großartige Bodenfreiheit, das ist überhaupt keine Voraussetzung um ein SUV zu seien.

 

Wer das haben will kauft sich eben ein richtigen Geländewagen.


23.10.2020 13:49    |    Goify

Zitat:

@E2906 schrieb am 23. Oktober 2020 um 13:48:01 Uhr:

Stadtgeländewagen

Das ist ein Oxymoron wie Biobanane oder unabhängiges Institut.


23.10.2020 13:55    |    andyrx

Echte Geländewagen gibts quasi nur noch in Form von Pickups.....


23.10.2020 14:31    |    paelzerbu

Es gibt schon noch einige andere Geländewagen, aber die Nachfrage ist eben auch nicht so hoch.

Es gibt ja noch viel unsinnigere Autos als SUV. Mir kommen da die SUV-Coupe in den Sinn. Vernünftig lässt sich das nicht mehr erklären.

Trotzdem bin auch ich dafür, daß jeder kaufen kann, was er möchte und letztlich sein Geldbeutel her gibt.

Daß die Autos immer größer und vor allem breiter werden müssen, sollte aber langsam sein Ende finden.


23.10.2020 15:19    |    andyrx

Na dann Zähl mal durch was es noch an echten Offroadern gibt ....außer der G Klasse fällt einem da nicht viel ein :p

 

Sprich Leiterrahmen und Untersetzung sowie min. eine Starrachse ist da nicht so gut wie nichts mehr im Angebot als Neuwagen .


23.10.2020 15:53    |    notting

https://www.automobilwoche.de/.../...gibt-dem-diesel-keine-chance-mehr

Zitat:

Zuden will sich Renault von wenig ertragreichen Baureihen trennen - das könnte mittelfristig das Aus für bekannte Modelle wie den Scenic, den Talisman und den Espace bedeuten.

Der Talisman ist kein SUV, sondern als Limousine und Kombi erhältl. Die anderen beiden sind Vans in versch. Größen.

 

Wenn die Leute halt keine Kombis mehr kaufen...

 

notting


23.10.2020 15:57    |    paelzerbu

Der Mercedes G war mir auch zuerst eingefallen, aber es gibt ja immer noch den Lada, den Toyota Hilux (ok, mit Ladefläche), den Suzuki Jimny, den Land Rover Defender, den Jeep Wrangler,..... nur mal so ohne Vollständigkeit


23.10.2020 17:41    |    cookie_dent

Zitat:

@CaptnDifool schrieb am 23. Oktober 2020 um 10:05:11 Uhr:

Riesige Blechfestungen mit dem Innenraum eines Kleinwagens.

Blödsinn, ich finde das Raumgefühl eines SUV besser.

 

Zitat:

@CaptnDifool schrieb am 23. Oktober 2020 um 10:05:11 Uhr:

Die meisten meinen "Platz" aber die wenigstens nutzen diesen, daher fällt es kaum auf, wenig rein zu bekommen.

Stimmt, die meisten Kombifahrer packen die Kiste nur einmal im Jahr, um in Urlaub zu fahren, voll.

 

Zitat:

@CaptnDifool [url=https://www.motor-talk.de/.../suv-vs-kombi-t6965222.html?...] Ja, man brauche aber Allrad, wegen Winter und so....

Allradantrieb ist kein pro SUV Argument, viele SUV haben gar kein Allrad und viele Kombis haben Allrad.

 

Zitat:

@CaptnDifool [url=https://www.motor-talk.de/.../suv-vs-kombi-t6965222.html?...]In der Tat, hat man so einen Blechberg vor sich, ist die Sicht nach vorn weg, kann man auch gleich hinter einem LKW fahren.

Auch Du machst den Fehler alle SUV´s über einen Kamm zu scheren.

Ein Seat Arona ist auch ein SUV aber kaum größer als ein Seat Ibiza, er ist 10 cm höher aber beide sind immer noch Kleinwagen.

Und auch ein Opel Omega raubt mir die Sicht nach vorne wenn ich in einem Corsa sitze.


23.10.2020 18:47    |    andyrx

Zitat:

@paelzerbu schrieb am 23. Oktober 2020 um 15:57:24 Uhr:

Der Mercedes G war mir auch zuerst eingefallen, aber es gibt ja immer noch den Lada, den Toyota Hilux (ok, mit Ladefläche), den Suzuki Jimny, den Land Rover Defender, den Jeep Wrangler,..... nur mal so ohne Vollständigkeit

Lada und Suzuki Jimmy sind sehr klein und haben wenig Anhängelast .....Hilux ist Pickup und Wrangler wirklich ein Funauto ....ok als Rubicon einer der besten Geländewagen neben der G-Klasse ;)

 

Aber die Auswahl an echten Offroadern ist wirklich dünn geworden ....:o

 

Wobei in unseren Breiten echtes Gelände zu fahren fast nur noch in Offroadparks möglich ist ....insofern nicht verwunderlich.

 

Leute die so etwas wirklich benötigen weichen heute auf die Pickups aus.....mit Hardtop ja auch ganz praktisch.


23.10.2020 18:58    |    Marschjus

Die Frage ist doch, wer braucht überhaupt noch echte Off-Roader??

Der örtliche Förster und die die einen eigenen kleinen Wald haben und ab und zu Holz machen. Oder halt Landwirtschaftlich tätig sind.

Ansonsten ähnlich wie Sportwagen sind es doch eher Anschaffung weil es einem gefällt/Spass macht.

Echte Off-Roader sind aber eben auch nicht auf Komfort oder sonstiges sondern auf funktionalität ausgelegt...und dafür gibt es nunmal einen sehr kleinen Käuferkreis. Hier zumindst.

Zitat:

Und auch ein Opel Omega raubt mir die Sicht nach vorne wenn ich in einem Corsa sitze.

Ich kenne einige die inzwischen auf ein SUV umgestiegen sind.

Die Hauptargumente waren vorwiegend, der bessere Einstieg und die bessere Sicht durch die höhere Sitzposition.

Mit letzterem ist es nunmal vorbei wenn jeder so einen Wagen fährt. Da beisst die Maus keinen Faden ab.

Aber eines haben alle gemeinsam. Sie brauchen an sich nicht viel Platz, Kinder sind raus und für das Urlaubsgepäck für 2 Nasen reicht es immer, egal wie klein der SUV ist.

Ob man unbedingt Allrad braucht....ja schön isses sicher wenn man ihn hat. Aber abhängig von der Region wo man hauptsächlich unterwegs ist denke ich mal das bei mindestens 80% der Fälle nicht notwendig ist.

Ich hab mich bisher einmal in meinem Leben festgefahren (T4 ordentlich beladen,über 20cm Schnee auf einer Eisfläche) sonst kam ich immer mit meinen Frontkratzer durch.


23.10.2020 19:15    |    Schwarzwald4motion

Es ist Wahr ,durch das ewige Aufrüsten ist die Übersicht nur noch sehr bedingt gegeben und zwar auch nach vorn.

Denn die Sicht nach hinten war bei SUV’s schon immer schlecht deutlich schlechter als bei PKW’s denn der Winkel bis man auf den Boden sieht ist meist kleiner und auch absolut braucht es mehr Abstand. Eine absolut fatale Entwicklung denn so übersieht man beim losfahren schnell mal Kinder, hier müsst eine Rückfahrkamera mit Warnpiepser absolut Pflicht sein.

 

Andererseits in meiner Gegend brauche ich meistens gerade beim den letzten Metern genug Bodenfreiheit um zum Ziel zu kommen, und noch eher um wieder los zu kommen vor allem im Winter.

Ja es sind gerade mal 0,X% der Strecke aber so entscheidend wie das ein und aussteigen.


23.10.2020 19:18    |    Schwarzwald4motion

Übrigens zur Sicherheit trägt ein SUV wenig bei auch zur eigenen, da ist das Argument E-Auto ein viel wichtigeres es hat schon seinen Grund dass Tesla mit die sichersten Autos baut.


23.10.2020 19:23    |    Marschjus

Naja, auch wenn ich wahrlich kein Fan von SUV's bin. In Sachen schlechter Rundumsicht stehen sie den meisten Fahrzeugen anderer Klassen in nichts nach. Die Fahrzeuge werden an sich immer unübersichtlicher, als Folge der passiven Sicherheit. Ein A,B oder C Säule mit nem durchmesser von 5cm hält eben nicht so viel aus.

Hinzu kommt, das eben Airbags,Kabelstränge irgendwo verbaut und natürlich ansehnlich verpackt werden müssen.

 

@Schwarzwald4motion

gibt es bei euch auch keinen Winterdienst?


23.10.2020 19:28    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Marschjus schrieb am 23. Oktober 2020 um 19:23:35 Uhr:

...gibt es bei euch auch keinen Winterdienst?

Es scheitert ja meist nur am Parkplatz, beim Spaziergang im Wald auch gern mal 10-20 Meter. :(


23.10.2020 22:43    |    cookie_dent

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 23. Oktober 2020 um 19:18:50 Uhr:

Übrigens zur Sicherheit trägt ein SUV wenig bei auch zur eigenen...

Richtig, gerade der Jeep Wrangler glänzt da mit nur einem Stern im NCAP Test und war seit vielen Jahren wieder das erste Auto, welches sich nach dem offset Crash auf die Seite gelegt hat.


24.10.2020 01:10    |    BEV

Zitat:

@Oberarzt schrieb am 23. Oktober 2020 um 13:36:19 Uhr:

Verbrauchsvergleiche mit 80er-Jahre PKWs werden von den Vereinzelten immer falsch betrachtet.

Ein heutiger Golf trinkt bei Abruf seiner Prospektleistung 30-40 Liter.

Siehe die entspr. Vollgasfahrten-Tests.

Solche Mengen waren bei 70er/80er-GTIs bei Vollgas nicht möglich, dies lies weder Vergaserdimension noch Einspritzung zu.

So sind bei der sportiv fahrenden Golf-GTI-Klientel immer noch rund 10 Litern völlig normal beim heutigen 210-230 PS-Golf. Ja, wenn der Papst auf der Rückbank mitfährt, sind meinetwegen auch 7 L oder weniger möglich, aber welche Verbrauchsrekorde das Individuum nach oben oder unten jeweils erreicht, interessiert ja nicht.

Zudem würde ein 80er-PKW bei gleicher Manipulation, wie es heute für NEFZ-Prüfungen gemacht wird, ebenfalls 1-2 Liter weniger benötigen (Motor in Labor-Manufaktur zusammenbauen, Zylinderkopfbearbeitung mit Polieren aller relevanten Teile wie Ventile, Zylinder, Kolben, alle Rillen u. Falze zukleben, LiMa abkoppeln, Reifen auf 3,2 bar, extrem dünnes Wasser-Öl, rechter Spiegel wegmachen, sofern vorh. uvm., aufm NEFZ dann mit 23-48 kmh rollen). Plötzlich läge auch ein Golf 1-GTI bei 6,5 Litern..

Totaler Quatsch. Es gibt heute wie damals Testzeitschriften, die eine bessere Idee vom Verbrauch gaben. Denn auch der damalige DIN–Verbrauch war ja keine realistische Größe. Da wurde der Verbrauch bei 90 KMH, bei 120 KMH und im Stadtverkehr angegeben.Es wurde gelogen, bis sich die Balken bogen. Nur der Wert im Stadtverkehr gab eine Idee vom tatsächlichen Verbrauch. Im Test lag der Golf GTI 1977 bei ams 7/77 S.62 bei 9,9 l S, der Golf VII GTI bei Autobild bei 7,9l.

 

Besonders moderne Diesel der letzten Jahre, also die Autos, die im allgemeinen Hate stehen, sind auf der Autobahn erschreckend effizient. Das gab es früher so gar nicht. Bei 180 KMH im Tempomat sind einstellige Verbräuche möglich.


24.10.2020 10:28    |    Emsland666

Der höhere Einstieg lässt sich doch teils technisch lösen. Gibt ja Fahrzeuge, die sich nur durch den Schlüssel in der Tasche auf die einprogrammierte Position des Fahrers einstellen, der kann doch zumindest einige cm höher fahren beim Einstieg.

 

Einmal hätte ich gerne einen Geländewagen bzw. SUV gehabt und zwar für ein Ferienhaus in Spanien, absolute Allein - und Traumlage. Aber nur mit geländegängigen Fahrzeugen zu erreichen.


24.10.2020 12:01    |    Goify

Zitat:

@BEV schrieb am 24. Oktober 2020 um 01:10:19 Uhr:

Da wurde der Verbrauch bei 90 KMH, bei 120 KMH und im Stadtverkehr angegeben.Es wurde gelogen, bis sich die Balken bogen.

Du hast damals vielleicht gelogen, aber ich konnte mit dem Verbrauch bei konstant 120 was anfangen und er stimmte sehr exakt, wenn man eben Deutschland durchqueren wollte. Tempo 90 war eher so Landstraße mit bis zu 110 und viel Rollenlassen. Das war durchaus realistisch.


24.10.2020 12:06    |    andyrx

Wer weiß wo die Reise hingeht mit den SUV—} https://www.t-online.de/.../...nt-hersteller-vor-suv-sondersteuer.html

 

Die Politik wird wohl die Frage wohl teilweise beantworten ....SUV sind leider genauso Feindbild wie Diesel


24.10.2020 12:09    |    notting

Zitat:

@andyrx schrieb am 24. Oktober 2020 um 12:06:13 Uhr:

Wer weiß wo die Reise hingeht mit den SUV—} https://www.t-online.de/.../...nt-hersteller-vor-suv-sondersteuer.html

 

Die Politik wird wohl die Frage wohl teilweise beantworten ....SUV sind leider genauso Feindbild wie Diesel

Vor allen Dingen sind es ja gerade BEV die das Leergewicht nach oben treiben. Bzw. in SUV passen größere Akkus -> größere Reichweite (trotz etwas höheren Verbrauchs, soviel höher sind BEV-SUVs i.d.R. nicht) die BEV attraktivier macht und größerer Akku = hält größere Ladeleistungen aus.

 

notting


24.10.2020 12:47    |    Goify

Irgendwie widerstrebt es mir, mit über 2 t Fahrzeug unterwegs zu sein. Da stimmt das Verhältnis zu meinem Körpergewicht einfach nicht. Faktor 10 oder 15 mag ja noch gehen, aber Faktor 30?


24.10.2020 12:54    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 24. Oktober 2020 um 12:47:49 Uhr:

Irgendwie widerstrebt es mir, mit über 2 t Fahrzeug unterwegs zu sein. Da stimmt das Verhältnis zu meinem Körpergewicht einfach nicht. Faktor 10 oder 15 mag ja noch gehen, aber Faktor 30?

Da ein recht großer Teil der Energie beim Bremsen rekuperiert wird, ist das Gewicht hinsichtl. des Verbrauchs nicht ganz so schlimm.

 

notting


24.10.2020 13:05    |    Thomasbaerteddy

Bei mir käme es darauf an, WIE der Kofferraum gestaltet ist. Ich brauche Platz in der Länge, nicht in der Höhe (letzteres kann auch ein Hochdachkombi) - in allen Belangen.

Einen Hochsitz brauche ich (noch) nicht - von daher reicht ein normaler PKW. Erhöht sitzen geht auch in einem Van, der auch Platz hat - würde ich mir aber auch nicht holen, weil... siehe oben.

Ansonsten sind die gängigen bzw. meist gekauften SUV's SchickiMicki-Fahrzeuge - halt ein normaler PKW, der sich als "Geländewagen" verkleidet (bisserl höher, bisserl breiter, bisserl wuchtiger im Auftritt). Bitte, wem's gefällt. Und was die "Kanonenboote" betrifft (also die Oberklasse-SUV's): ein E- oder S-Klasse-Kombi dürfte genauso schwer sein oder nur geringfügig leichter. Natürlich nicht so hoch (und nicht so wuchtig).

 

Einen SUV kaufen? Wenn er meine Kriterien erfüllen würde - ja (der Kamiq würde mich schon interessieren - weiß aber nicht, wie er sich im Vergleich zum Scala schlägt). Nur wegen dem Design? Nein.


24.10.2020 13:06    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@notting schrieb am 24. Oktober 2020 um 12:54:04 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 24. Oktober 2020 um 12:47:49 Uhr:

...Faktor 10 oder 15 mag ja noch gehen, aber Faktor 30?

Da ein recht großer Teil der Energie beim Bremsen rekuperiert wird...

Da maximal zwei drittel des Gewicht’s weg Rekuperiert werden können sollte also der Faktor 30 das äußerste der Gefühle sein. ;)


24.10.2020 13:18    |    Goify

Zitat:

@notting schrieb am 24. Oktober 2020 um 12:54:04 Uhr:

Da ein recht großer Teil der Energie beim Bremsen rekuperiert wird, ist das Gewicht hinsichtl. des Verbrauchs nicht ganz so schlimm.

Das gilt aber eben nur beim Bremsen. Ich bin ein Wenigbremser und würde nur sehr wenig rekuperieren. Auf der Autobahn bremst man eigentlich überhaupt nicht und da muss man immer und immer wieder die Masse beschleunigen, bekommt aber nichts zurück.


24.10.2020 13:24    |    cookie_dent

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 24. Oktober 2020 um 10:28:40 Uhr:

Der höhere Einstieg lässt sich doch teils technisch lösen. Gibt ja Fahrzeuge, die sich nur durch den Schlüssel in der Tasche auf die einprogrammierte Position des Fahrers einstellen, der kann doch zumindest einige cm höher fahren beim Einstieg.

Es ist ja nicht nur der höhere Einstieg.

Bei einem SUV steht die Windschutzscheibe steiler und dem Entsprechend stört auch keine flache A-Säule den Einstieg, insgesamt ist die Einstiegsöffnung größer/höher.

Manchmal sind es eben nur wenige Zentimeter die das Leben angenehmer machen.


24.10.2020 13:27    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Goify schrieb am 24. Oktober 2020 um 13:18:26 Uhr:

...da muss man immer und immer wieder die Masse beschleunigen, bekommt aber nichts zurück.

Ja du beschleunigst Gewicht aber dadurch rollt er auch deutlich länger, Bremsen tut der Wind. Klar der Rollwiderstand wird durch das Gewicht auch etwas Größer. :rolleyes:


24.10.2020 13:59    |    tomate67

Diese ganze Diskussion um die Einstiegshöhe ist lächerlich. Wenn man aus Altersgründen das nicht mehr hinbekommt, dann könnte man vielleicht auch insgesamt an der Grenze der Fahrtüchtigkeit sein. Meine 85 jährige Schwiegermutter und mein 78 jähriger Vater schaffen das, wenn sie es wollen, noch locker. Klar ist der tiefe Einstieg anstrengender und es bei der optimalen Höhe einfacher, aber wer rastet der rostet.

 

Mit dem gleichem Argument könnte man auch Sofas abschaffen.... Boxspringbetten gibt es ja schon.

 

Es gibt schicke SUVs, ja, aber rationale Gründe dafür eher weniger. Wenn man den Arona lieber mag als den Ibiza, ist das vollkommen okay.

 

Mich nervt nur dicker fetter breiter fürs Ego, wenn sich die SUV Panzer der Muttis bei Regen vor dem Kindergarten oder der Schule stauen, wo Kleinwagen mehr als reichen würden.

 

Auf Strecke haben die dicken Kisten oft einen deutlich höheren Komfort, ohne das sich der Verbrauch gravierend ändert. Da macht es einen riesen Unterschied, ob Du aus einer E-Klasse, einem E-Up oder einem Tiguan steigst. Ob es dafür ein SUV sein muss.... das sollte jeder für sich entscheiden.

 

Für mich käme ein SUV nur als Zugfahrzeug mit 3,5 to in Frage, aber im Moment reichen mir noch meine 2,2 to(die ich regelmäßig nutze).


24.10.2020 14:30    |    SQ5-313

In dieser Auswahl lieber den Passat Kombi anstelle eines im Innenraum deutlich kleineren und ähnlich teureren SUVs. Das SUV finde ich als Konzept auch nicht schlecht, da ich z.B. Allradantrieb und mehr Bodenfreiheit benötige. Leider ist das Konzept des Audi A6 Allroad mittlerweile zu nahe am normalen Lifestyle-Kombi. Das war eigentlich ideal - auf Tastendruck mehr Bodenfreiheit und Geländegänigkeit (teils besser als viele neuen SUV), auf der Autobahn fahrdynamisch wie ein normaler Kombi.


24.10.2020 14:41    |    Oberarzt

Scala & Kamiq haben ja die gleiche Sitzhhöhe als der Astra K, siehe SUV-Magazin, die ja die Sitzhöhen messen.

Bei manchen Tests wurde vereinzelt ja die "zu hohe Sitzhöhe" im Astra bemängelt. Ein Traum aber aller tiefergelegten SUV-Interessenten.

Opel hätte als Variante einfach bisschen Plastikbeplankungen ringsrum hinmachen müssen. Schon wäre SUV-Kriterium erfüllt gewesen.

 

Da es von Beginn an keine ordentliche Definition der Begrifflichkeit SUV gab, ist diese Gattung nun verwaschen wie bspw. "E-Bike", wo doch 99,99 % Pedelecs sind..

Mein Panda 4x4 ist lt. der von Fiat ans KBA übermittelten Daten ein Geländewagen u. kein SUV. Über die Hälfte aller Pandas in Austria sind 4x4. In Südtirol auch in Massen vertreten.

Lt. Umwelt-Ursel Leyen/Brüssel muss er aber verschwinden.

Allerdings können tausende Nutzer (Jäger, Forstwirte mit ihren schmalsten holprigen Baumwegen, Bergbewohner, Hobby-Driver, Arbeitsgerät f. Gasthöfe/Gasthäuser, Mini-Strecken-Shuttle von Hof zu Hof usw. mit günstigsten Unterhaltskosten nix mit einem künftigen 1,7-Tonnen 3,70 m Elektro-Panda oder von Leyen-Ursel gefördertem 2,2-Tonnen Hybrid-SUV anfangen.

 

Ich gehe davon aus, dass das Volk wie so immer erst dann aufwacht, wenn es mit der "fremden" Sache persönlich zwangs-konfrontiert wird. Denn momentan hält sich das EU-Volk ja noch völlig bedeckt, als ob es nichts damit zu tun habe.

 

Richtiger Geländewagen ist ebenso auch unser Trailhawk-Renegade, der diese "Trailhawk-rated"-Zertifizierung nur erhält, wenn er jenen Felsen-Trailhawk in den Rocky Mountains packt, u. a. mit den Kriterien Traktion, Bodenfreiheit, Manövrierfähigkeit, Gelenkigkeit, Watttiefe (Gratis-Werbe-Part Ende... ,sorry).

Aber SUVs jeglicher Art scheitern da schon am unteren Buckel-Ansatz.

Unser ehem. Leiterrahmen-Pajero kurzer Radstand war keinen Deut besser. Im Gegenteil. Seine extrem großen u. schweren Serienräder überforderten die Radaufhängungen schon während des Alltag-Betriebes. Bei 100.000 km Asphaltstraße war das Fahrwerk von alleine komplett wacklig u. labbrig geworden. Moderater Nicht-Asphalt-Einsatz (Zugmaschine oder Wald-Forstwirt) quittierte der Pajero mit extrem teurem Instandhaltungsaufwand.


24.10.2020 15:00    |    Emsland666

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 24. Oktober 2020 um 13:27:41 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 24. Oktober 2020 um 13:18:26 Uhr:

...da muss man immer und immer wieder die Masse beschleunigen, bekommt aber nichts zurück.

Ja du beschleunigst Gewicht aber dadurch rollt er auch deutlich länger, Bremsen tut der Wind. Klar der Rollwiderstand wird durch das Gewicht auch etwas Größer. :rolleyes:

Gerade bei SUV bremst der Wind ja mehr als bei anderen Aufbauformen. Das kann niemals durch Rekuparation wieder rausgeholt werden, sondern addiert sich in toto noch zu zu anderen Nachteilen der Kombination SUV + E.

 

Habe ich kein Problem mit, aber man sieht, wie unsinnig unserer Öko Revolution vonstatten geht.


24.10.2020 15:15    |    BEV

Zitat:

@Goify schrieb am 24. Oktober 2020 um 12:01:04 Uhr:

Zitat:

@BEV schrieb am 24. Oktober 2020 um 01:10:19 Uhr:

Da wurde der Verbrauch bei 90 KMH, bei 120 KMH und im Stadtverkehr angegeben.Es wurde gelogen, bis sich die Balken bogen.

Du hast damals vielleicht gelogen, aber ich konnte mit dem Verbrauch bei konstant 120 was anfangen und er stimmte sehr exakt, wenn man eben Deutschland durchqueren wollte. Tempo 90 war eher so Landstraße mit bis zu 110 und viel Rollenlassen. Das war durchaus realistisch.

Es fuhr aber niemand im Alltag mit warmen Motor 120 km/h in Langstrecke. Das war also die Ausnahme, wenn es stimmte. Mein Vater hat akribisch Buch geführt über den Verbrauch seiner Autos. Die lagen in den 80ern um 16l Super/100 km. Opel Limousine. Mein letzter Verbrenner war ein Mercedes vergleichbarer Klasse, sogar mit gleichem Hubraum und gleicher Zylinderzahl, aber deutlich größer, stärker, schwerer, dynamischer. Verbrauch: 7,2l D.


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