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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

19.10.2020 17:03    |    jennss    |    Kommentare (305)

Was gefällt dir besser, SUV oder Kombi?

passat-id4-golfpassat-id4-golf

Amerika hat den Trend vorgemacht, Europa scheint nachzuziehen: Immer mehr verdrängt der SUV den klassischen Kombi. Mit dem E-Antrieb werden die Karten neu gemischt und so scheint VW bei den ID-Modellen gar keinen Kombi mehr einzuplanen. Der ID.4 als gemäßigter SUV übernimmt da offenbar den Part, den bei VWs Verbrennern Golf Kombi, Passat Kombi und Tiguan einnehmen. Was meint ihr dazu? Schade oder konsequent?

 

Der Kombi ist niedriger, hat die bessere Aerodynamik. Dafür ist der SUV kürzer bei vergleichbarem Platz. Der Kombi hat den Schwerpunkt auf Kofferraum, der SUV ist da eher ausgeglichen zwischen Knieraum hinten und Kofferraum. Im Prinzip kann man auch E-Autos flacher bauen. Ein Model 3 Kombi wäre sicher möglich. Stattdessen hat Tesla aber das Model Y ergänzt, obwohl ein Model 3 Kombi mit vielleicht 20 cm mehr Länge ähnlich viel Stauraum bieten könnte und wahrscheinlich etwas mehr Reichweite hätte. Das Model 3 mit nur 1,44 m Höhe und 4,70 m Länge hat 580 km Reichweite (Longrange), das Model Y hat 505 km mit 1,62 m Höhe und 4,75 m Länge. Allerdings kann man SUVs nicht alle gleichsetzen, denn die Höhenunterschiede sind doch deutlich.

 

Beispiel VW:

 

ID.4

Länge 4,58 m

Höhe 1,63 m

Breite 1,85 m

Wendekreis 10,20 m

Radstand 2,77 m

 

Passat Variant

Länge 4,77 m

Höhe 1,51 m

Breite 1,83 m

Wendekreis 11,70 m

Radstand 2,78 m

 

Golf Variant

Länge 4,63 m

Höhe 1,50 m

Breite 1,79 m

Wendekreis 11,10 m

Radstand 2,67 m

 

Wofür würdet ihr euch im Prinzip eher entscheiden, Kombi oder SUV?

j.

 

PS: Im Bild sind die Größenverhältnisse korrekt.

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25.10.2020 15:36    |    cookie_dent

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 25. Oktober 2020 um 14:59:06 Uhr:

Ich bin auch der Meinung dass eine richtig fette CO2 Steuer vollkommen ausgereicht hätte :D

Klar, eine Subvention mit einer Strafzahlung zu ersetzen macht natürlich Sinn.

Aber dann wäre endlich die untere Einkommensschicht von der Straße und unser Verkehrsproblem wäre damit fast gelöst :)

So langsam verstehe ich wie E-Auto Fahrer wirklich ticken :cool:


25.10.2020 15:45    |    Schwarzwald4motion

Wäre theoretisch der logische Weg Ergebnisoffen das Problem an der Wurzel gepackt, aber natürlich war hier eine gehörige Portion Sarkasmus drin versteckt denn so einfach ist es halt nun mal nicht.

Das was wir gerade erleben ist eine Anschubsubvention wegen dem Faktor der Infrastruktur.

 

Wenn wir uns im Kreise drehen und weder Henne noch Ei da ist müssen wir halt mal regelnd eingreifen.

Das ist eine sehr sinnvolle Politik, genauso wie in der Krise Geld ausgegeben wird um die Wirtschaft nicht vor die Hunde gehen zu lassen.


25.10.2020 15:48    |    tomate67

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 25. Oktober 2020 um 15:36:36 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 25. Oktober 2020 um 14:59:06 Uhr:

Ich bin auch der Meinung dass eine richtig fette CO2 Steuer vollkommen ausgereicht hätte :D

Klar, eine Subvention mit einer Strafzahlung zu ersetzen macht natürlich Sinn.

Aber dann wäre endlich die untere Einkommensschicht von der Straße und unser Verkehrsproblem wäre damit fast gelöst :)

So langsam verstehe ich wie E-Auto Fahrer wirklich ticken :cool:

Die CO2 Steuer entspricht dem Verursacherprinzip. Der Benzinpreis ist im Moment so niedrig, dass den meisten der Verbauch völlig egal ist. Da wird häufiger die Frage gestellt, wie man mehr Leistung aus seinem Wagen kitzeln kann.

Höhere Benzinpreise in Verbindung mit einer höheren Kilometerpauschale, die auch für L7E Fahrzeuge gilt, steuerliche Absetzbarkeit von Pedelecs und besser ausgebaute(am Besten kostenlose) Öffis wären meiner Meinung nach angebracht.


25.10.2020 16:00    |    Marschjus

Die Kilometerpauschale kommt aber erst nach der CO2 abgabe und ist deutlich geringer. Angeschmiert sind die die längere Arbeitswege haben (z.B. im ländlichen Umland wohnen).

Ebenso kostenloser ÖPNV, nützt auch nur denen etwas wo der fährt und die zu Zeiten Arbeiten gehen wo es passt.

Mögliche Lösung-> alle ziehen in die Stadt damit alle kurze Wege haben. Dann brauch auch keiner mehr ein SUV oder Kombi gibt ja eh immer weniger Parkmöglichkeiten. Blöd ist halt nur das die Städte ja jetzt schon ein Platzproblem haben.

 

Das mir der Verbrauch egal ist, kann ich so nicht sagen. Aber ein Auto braucht nunmal was es braucht. Ich kann ja schlecht früh nen kleinen 4Zylinder einbauen weil ich nur mal auf Arbeit will und nachmittags dann den 6Zylinder weil ich mit Hänger zum Baustoffhandel fahre. Ich denke auch das den meisten anderen der Verbrauch nicht egal ist. Und diejenigen die es wirklich nicht interessiert fahren auch bei 5€ pro Liter ihren Audi V10 (als Beispiel).

Haben aber natürlich noch einen mit Prämie geförderten Tesla in der Garage.

Das einzige was dabei herauskommen wird, ist das es für alle teurer wird (und zwar in allen Bereichen) und es halt Leute geben wird die es sich leisten können und damit ist dann gut.

 

War doch bei den Grünen auch so, die Partei mit den meisten Flügen, aber dafür spenden sie irgendwas. Moderner Ablasshandel.


25.10.2020 16:00    |    JürgenS60D5

Zitat:

@notting schrieb am 25. Oktober 2020 um 12:32:49 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 12:21:41 Uhr:

 

 

Eine AHK haben einige BEVs ja auch. Beim ID.4 sind es z.B. 1000 kg, beim Polestar 2 1500 kg Zuglast.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

- Es gibt 3 Zuglast-Werte: Ungebremst (ohne angegeb. Steigung) und gebremst jew. mit 8% und 12% Steigung. Die max. Zuglast des ID.4 sind 1,2t. Beim Polestar 2 sehe ich nur einen max. Wert und nirgends den logischerweise niedrigeren Wert für 12% Steigung (ggü. 8%).

(...)

Polestar (und VOLVO) geben immer nur den 12% Wert an: 1500KG. Bitte nicht irgendwelche Verschwörungstheorien aufbauen.


25.10.2020 16:06    |    notting

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 25. Oktober 2020 um 16:00:42 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 25. Oktober 2020 um 12:32:49 Uhr:

 

 

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

- Es gibt 3 Zuglast-Werte: Ungebremst (ohne angegeb. Steigung) und gebremst jew. mit 8% und 12% Steigung. Die max. Zuglast des ID.4 sind 1,2t. Beim Polestar 2 sehe ich nur einen max. Wert und nirgends den logischerweise niedrigeren Wert für 12% Steigung (ggü. 8%).

(...)

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 25. Oktober 2020 um 16:00:42 Uhr:

Polestar (und VOLVO) geben immer nur den 12% Wert an: 1500KG. Bitte nicht irgendwelche Verschwörungstheorien aufbauen.

Beim Polestar 2 steht nirgends eine Prozentzahl bei der AH-Last, sondern nur eine *max.* AH-Last. Der AH-Last-Wert ist bei 8% Steigung wie gesagt logischerweise höher und Polestar hat eben nur einen *max.* Wert angegeben. Wenn dem so wäre wie du schreibst, hat Polestar das falsch auf die Webseite geschrieben.

 

notting


Bild

25.10.2020 16:22    |    JürgenS60D5

VOLVO (und damit auch Polestar) haben in den 20 letzten Jahren (so lange schaue ich drauf) noch NIE einen 8%-Wert angegeben.

 

OK, wenn man will, kann man die Angabe, so wie Du willst, interpretieren.


25.10.2020 16:38    |    jennss

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 15:21:41 Uhr:

Der neue Golf 8 Verbrenner stößt ca 110g/km aus. Die Strafzahlung beträgt 95€ pro Gramm über 95g, also bei rund 1500€ Strafzahlung.

 

Wie kommt man kann da auf 6000€?

 

Ein BEV wird doppelt mit 0g bei den Flottenemmisionen gerechnet, also 190g Minus. Damit kann VW z.B. die Strafzahlungen von fast 13 Golf 8 ausgleichen.

Super, du kennst die Werte und hast es schon ausgerechnet. Also 1 Bev, welches mit 6000 € bezuschusst wird, spart dem Hersteller demnach ca. 13x 1500 €. Oder direkt berechnet: 190 gr. x 95 € = 18050 € spart ein Bev.

 

Ggü. einem etwas größeren Verbrenner sind es dann aber schon weniger Autos. Also ein durchschnittlicher Suv wie der Mercedes GLC200 4Matic hat 186 - 161 g CO2, also 66 bis 91 gr. über 95 gr. Ein Bev spart demnach 6270 bis 8645 € pro GLC200 und kann etwa 2-3 SUVs kompensieren.

j.


25.10.2020 17:12    |    Gravitar

Es kommen ja auch noch viele subjektive Erfahrungen hinzu. Wenn man einmal mit dem VW Konzern schlechte Erfahrungen gemacht hat, bekommt der halt kein Geld mehr von mir. Das kann mir natürlich alternativ bei jedem Hersteller passieren, tut es aber zum Glück nicht. Mein letzter VW hat als Zweijähriger bis zu seinem Verkauf als Sechsjähriger Reparaturkosten von über 10.000€ verursacht, die Kommunikation war unterirdisch, die Kompetenz vor Ort in Form von Werkstätten völlig hilf- und planlos. Seit ich die Autodoktoren schaue, habe ich eine gute freie Werkstatt um die Ecke gefunden, die für angemessenes Geld hervorragende Arbeit leistet. Deswegen glaube ich auch beim Verbrenner an viel niedrigere Wartungskosten als für ein BEV. Viele freie Werkstätten müssen sich dafür neu qualifizieren, nicht viele tun das. Ersatzteilpreise und Verfügbarkeit von Tesla Ersatzteilen sind absolut unterirdisch, die Autodoktoren haben das mal mit deutschen Vergleichsmodellen nachvollzogen.....

 

Meine 88 Monate Mercedes Coupé fahren haben mich insgesamt 750€ Wartung und Reparatur gekostet, ich fürchte, bei einem BEV könnte das teurer werden, bei Tesla ist es garantiert teurer. Allerdings kann und darf ich viele Dinge der Wartung auch in Eigenregie lösen beim Verbrenner und habe das auch getan, sonst wäre diese Summe höher. Das spart, ich weiß, was ich tue. Ob es beim BEV genauso wäre, kann ich noch nicht absehen. Ich fürchte aber, ohne lizensierte Abfragesoftware geht da gar nichts. Für den Verbrenner über OBD ist das mittlerweile kostengünstig und einfach erhältlich. Für BEV ist es wohl Zukunftsmusik, wenn sich die Hersteller da überhaupt an die Gruppenfreistellungsverordnung und den freien Markt halten werden.

 

Ich rechne in 10 Jahren und 200.000km Fahrtstrecke mit einem Wertverlust von 17.000€, das macht 1.700€ im Jahr oder 140€ im Monat. Die 200.000km kosten derzeit etwa 17.000€ Sprit. Der Volvo P8 ist aber 30.000€ teurer, ein id4 etwa 15.000€ ausstattungsbereinigt. Ich fahre gleich teuer, wenn der id4 200.000km für 2.000€ Stromkosten kann und der P8 Kunde für jede getankte kwh über 200.000km 30 Cent geschenkt bekommt. Und Beschleunigung ist mir egal, aber das sagte ich ja bereits.....

 

Gruß

 

Gravitar


25.10.2020 17:50    |    cookie_dent

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 16:38:34 Uhr:

Super, du kennst die Werte und hast es schon ausgerechnet. Also 1 Bev, welches mit 6000 € bezuschusst wird, spart dem Hersteller demnach ca. 13x 1500 €. Oder direkt berechnet: 190 gr. x 95 € = 18050 € spart ein Bev.

 

Ggü. einem etwas größeren Verbrenner sind es dann aber schon weniger Autos. Also ein durchschnittlicher Suv wie der Mercedes GLC200 4Matic hat 186 - 161 g CO2, also 66 bis 91 gr. über 95 gr. Ein Bev spart demnach 6270 bis 8645 € pro GLC200 und kann etwa 2-3 SUVs kompensieren.

j.

Das ist ähnlich wie beim Emissionsrechtehandel. Der Gesetzgeber erlaubt hier das der Hersteller pro verkauftem BEV 18 Golf 8 Verbrenner kostenneutral verkaufen darf.

Es ist also ein lokal staatlich gesteuerter Ablasshandel, bleibt abzuwarten ob sich dadurch die globalen Temperaturen senken lassen, denn darum geht es ja.


25.10.2020 18:09    |    Gravitar

Corona schafft das ja, etwas despektierlich formuliert, besser als jede mobile Veränderung. Es wird fast nicht mehr geflogen, viel weniger mit dem eigenen Kfz gefahren, Kreuzfahrten sind bedeutungllos geworden, Konsum wird wegen Zukunftsunsicherheit eingeschränkt. So gesehen bringt Corona wesentlich mehr für das Weltklima als jede intelligente technische Innovation.....

 

Gruß

 

Gravitar


25.10.2020 18:18    |    cng-lpg

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 15:48:33 Uhr:

Der Benzinpreis ist im Moment so niedrig, dass den meisten der Verbauch völlig egal ist. Da wird häufiger die Frage gestellt, wie man mehr Leistung aus seinem Wagen kitzeln kann.

Tatsächlich? Hier kostet Diesel zur Zeit um 1 € und Benzin um die 1,20 €. "Niedrig" ist ein relativer Begriff, die Preise sind zur Zeit nur hoch, nicht extrem hoch. Nicht vergessen: Dabei fließen fast 2/3 des Preises in das Staatssäckel.

 

Mir ist die Leistung meiner Autos relativ egal, schon der kleine Diesel meiner Frau mit 55 kW ist völlig ausreichend motorisiert, mein Diesel hat 81 kW und mein Cabrio 113 kW. Was braucht man? Luxus ja, Leistung nein, zumindest bei normaler Verkehrsdichte. Im typischen Stadtverkehr einer Großstadt reichen auch heute noch die 21 kW einer 2 CV zum Mitschwimmen, über Land oder auf der Autobahn reichen selbst die 55 kW. Wer nicht als Außendienstler tief fliegen muss, der kommt damit locker aus.

 

Allerdings gibt es einen "Käufer"-Kreis, dem der Verbrauch tatsächlich sehr oft relativ egal ist: Firmenwagenfahrer. Zumindest denen, die einen persönlichen Firmenwagen haben und den auf Kosten des Arbeitgebers privat nutzen dürfen. Und das sind bekanntlich sehr viele, je höher die Fahrzeugklasse, desto mehr Autos sind als Dienst- oder Firmenwagen zugelassen. Bei nicht wenigen Arbeitgebern ist bei der Auswahl des Autos das einzige Kriterium die Leasingrate, der Mitarbeiter braucht keine Beschränkungen bei Modell und Ausstattung zu beachten. Bei diesen "Käufern" ist der Verbrauch eher unwichtig.

 

Klein- und Kompaktwagen werden dagegen meist privat gekauft - und auch bezahlt und unterhalten. Was sich auch auf Steuer, Versicherung, Verschleiß, Wartung und natürlich auch den Kraftstoff bezieht. Diesen Fahrzeughaltern ist der Verbrauch sehr wichtig.

 

Deutschland ist das Land der Firmenwagen. Wer möchte, dass die Deutschen die Autos stärker nach Verbrauch und weniger nach Luxus und Pferdestärken auswählen, muss die enormen Steuervorteile für Dienstwagen abschaffen. Das traut sich aber keine Partei, weil sie gewählt werden will... Da wird sich noch lange nichts ändern.

 

 

Gruß Michael


25.10.2020 18:21    |    notting

Zitat:

@Gravitar schrieb am 25. Oktober 2020 um 18:09:04 Uhr:

Corona schafft das ja, etwas despektierlich formuliert, besser als jede mobile Veränderung. Es wird fast nicht mehr geflogen,

Richtig.

 

Zitat:

viel weniger mit dem eigenen Kfz gefahren,

Das bezweifle ich. Wegen der Corona-Gefahr bzw. Maskenpflicht hat es gesundheitl. Vorteile mit dem Auto statt mit dem ÖP(N)V zu fahren. Bei uns auf der Arbeit darf auch nur noch mit Sondergenehmigung unter gewissen Umständen >1 Person pro PKW sein (z. B. extrem lange Strecke mit Fahrerwechsel).

Klar, es sind viele im Home-Office.

 

Zitat:

Kreuzfahrten sind bedeutungllos geworden,

Richtig.

 

Zitat:

Konsum wird wegen Zukunftsunsicherheit eingeschränkt.

In Teilbereichen gibt's eine positive Entwicklung, auch wenn die vllt. den Rest nicht kompensieren kann.

- Z. B. E-Autos (aus die IMHO der Blogartikel abzielt) boomen entgegen dem Trend der restl. Branche. Natürl. hat das auch mit Umweltvorgaben usw. zutun.

- Z. B. die Fahrradbranche profitiert, weil wohl die Leute irgendwas als ein bisschen Ersatz für den Urlaub suchen.

- Anscheinend sind auch Dinge die die Wohnung & Co. schöner machen gefragt. Z. B. Baumärkte profitieren. Vllt. gehörten auch Unterhaltungselektronik und Computer-Spiele dazu.

 

Zitat:

So gesehen bringt Corona wesentlich mehr für das Weltklima als jede intelligente technische Innovation.....

Die halbe Menschheit auszurotten würde dem Weltklima auch sehr viel bringen. Aber will man das?

 

notting


25.10.2020 18:31    |    jennss

Hier ist das mit den Strafzahlungen ganz gut erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=A7S0qQw4Ye4&feature=youtu.be&t=445

Ein VW Up mit 60 PS Benziner wird z.B. mit 1710 € bestraft.

 

Infos der Regierung zur Umweltfreundlichkeit von E-Autos:

https://www.bmu.de/.../elektroautos_bf.pdf

j.


25.10.2020 18:37    |    cng-lpg

Noch eine allgemeine Aussage: Die ganze Subventioniererei für manche Fahrzeuge und die Strafsteuern für andere Kfz ist meiner Ansicht nach sehr nachteilig für die Industrie, den Handel und den Verbraucher. Das ist doch alles eine Art verkrüppelte und verschleierte Planwirtschaft. Der Markt würde schneller im Sinne des Verbrauchers reagieren, wenn nicht so viel von staatlicher Seite eingegriffen würde.

 

Im Interesse der Umwelt sollte man natürlich harte gesetzliche Vorgaben zu den Emissionen machen. Umweltschutz kostet, bis der sich durch Angebot und Nachfrage durchsetzen würde, würde es einfach zu lange dauern. Ein wenig muss der Markt dirigiert werden, aber nicht durch Subventionen.

 

 

Gruß Michael


25.10.2020 18:41    |    jennss

Zitat:

@cng-lpg schrieb am 25. Oktober 2020 um 18:37:39 Uhr:

Der Markt würde schneller im Sinne des Verbrauchers reagieren, wenn nicht so viel von staatlicher Seite eingegriffen würde.

Und meinst du, Hersteller würden dann genauso in die Entwicklung von E-Autos investieren?

j.


25.10.2020 18:50    |    cng-lpg

Natürlich...

 

 

 

 

 

 

 

.... nicht. Es würde in alle erfolgversprechenden Techniken investiert, es würde nicht die eine Insellösung durch eine andere ersetzt. Gut möglich, dass weniger Elektroautos als mit Subventionen verkauft werden, aber evtl. viele mit einer noch unbekannten neuen Technik.

 

 

Gruß Michael


25.10.2020 18:57    |    tomate67

Im Interesse der Umwelt sollte man mit Realemissionen rechnen und da sind wir wieder beim Thema,

hat ein ID4 die gleichen Realemissionen, wie ein Kombi mit vergleichbarem Raumvolumen?

 

(beim aktuellem Strommix muss die kWh mit ca 400g gerechnet werden)


25.10.2020 19:21    |    jennss

Zitat:

@cng-lpg schrieb am 25. Oktober 2020 um 18:50:05 Uhr:

Natürlich...

 

.... nicht. Es würde in alle erfolgversprechenden Techniken investiert, es würde nicht die eine Insellösung durch eine andere ersetzt.

Inwiefern "erfolgsversprechend"? Umwelttechnisch? Oder auf schnellen Profit hin?

E-Autos entwickeln und erfolgreich machen ist keine kleine Sache. Etablierte Hersteller würden ohne Subvention kaum so viel investieren. Sie müssten auch die Infrastruktur selbst aufbauen, wie Tesla. Gegen 100 Jahre Verbrenner-Entwicklung inkl. Infrastruktur ist nicht so schnell anzukommen. Ohne eine übergeordnete Steuerung (Regierung) würde es mit Verbrennungsmotoren ewig so weitergehen. Dem Kunden ist die Umwelt egal, solange der Nachbar es genauso macht ;). Sicher, E-Autos werden jetzt besser und günstiger, aber ohne Subventionen würde es nicht diesen Verlauf haben. Das ist kein Selbstläufer.

j.


25.10.2020 19:42    |    cng-lpg

Sowohl wirtschaftlich als auch in Sachen Umwelt erfolgversprechend. Warum nicht z. B. ein Wasserstoffauto? Das könnte einen Verbrennungsmotor oder eine Brennstoffzelle mit Elektromotor haben. Das Kraftstoffproblem könnte mit Windrädern nebst Kleinstanlagen zur Wasserstoffgewinnung vor Ort gelöst werden. Da könnte sich ein großes Unternehmen durchaus ein zweites Standbein aufbauen.

 

Das ist nur ein Beispiel, man kann sich viele Zukunftstechnologien vorstellen.

 

 

Gruß Michael


25.10.2020 19:46    |    cookie_dent

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 19:21:52 Uhr:

Inwiefern "erfolgsversprechend"? Umwelttechnisch? Oder auf schnellen Profit hin?

Ist doch einfach zu verstehen.

Indem man E-Autos zum heiligen Gral ausgerufen hat und diese mit Milliarden subventioniert werden andere Techniken abgewürgt. Warum sollte man was anderes entwickeln, der Staat subventioniert ja nur E-Autos.


25.10.2020 20:26    |    jennss

Welche Techniken werden abgewürgt?

 

Ich denke, Wasserstoffautos werden doch eher noch mehr subventioniert, nicht nur die Autos, sondern sogar der Treibstoff selbst, aber die kommen bisher nicht in Gang, weil komplett zu teuer (Infrastruktur, Autos, Fahrkosten). Irgendwo muss der Kunde ja auch mitmachen. Beim E-Antrieb geht man davon aus, dass Mitte der 20er Jahre die Anschaffungskosten ohne Prämie nicht höher sind als beim Verbrenner:

https://www.elektroauto-news.net/.../...-bis-2024-gleichauf-verbrenner

Diesen Satz finde ich besonders gut:

 

Zitat:

Wir durchbrechen gerade das Henne-Ei-Prinzip”, so VW-Managerin Bagschik in Hinblick auf die Frage, ob es genug Ladepunkte in Deutschland gibt.

Ohne Subventionen würde man da womöglich gar nicht hinkommen. Rein marktwirtschaftlich würden Dinge, die so eine große Infrastruktur brauchen, kaum radikal geändert werden.

 

Wir sind jetzt schon ziemlich weit weg vom Suv/Kombi-Thema, aber da werden wir irgendwann schon noch wieder hinfinden :).

j.


25.10.2020 20:48    |    andyrx

Mein Duster 4x4 fährt mit 6,5-7 Liter und selbst der dicke Sorento 2,5 CRDi lässt sich zwischen 8-10 Liter fahren auf 100km ....da kann man durchaus mit leben.

 

Wenn man ein SUV jedoch zum jagen auf der BAB nutzt hat man diese Fahrzeuge nicht verstanden oder es ist einen egal weil man es hat bzw. mit Tankkarte auf Firnenkosten tankt.


25.10.2020 20:48    |    JürgenS60D5

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 25. Oktober 2020 um 19:46:15 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 25. Oktober 2020 um 19:21:52 Uhr:

Inwiefern "erfolgsversprechend"? Umwelttechnisch? Oder auf schnellen Profit hin?

Ist doch einfach zu verstehen.

Indem man E-Autos zum heiligen Gral ausgerufen hat und diese mit Milliarden subventioniert werden andere Techniken abgewürgt. Warum sollte man was anderes entwickeln, der Staat subventioniert ja nur E-Autos.

Au weia....

 

Vorab: was nicht da ist, kann nicht gefördert werden. Von daher MÜSSEN Hersteller erstmal andere Technologien vorstellen und serienreif anbieten. Dann kann der Staat reagieren. Nicht anders herum.

 

Um es mal harsch auszudrücken: nicht der Staat würgt ab, sondern die dt. Hersteller sind sich zu schade, und zu wenig risikobereit, was anderes anzubieten. Ist doch so einfach: 3 neue Schrauben am Diesel, eine neue Schraube am Benziner, und alle Welt darf staunen und jubeln.... Hat doch viele Jahre geklappt.

 

Ansonsten, lies mal hier: https://www.t-online.de/.../...raemie-fuer-wasserstoff-fahrzeuge-.html


25.10.2020 20:56    |    tomate67

Jeder kann bei der nächste Wahl mit seiner Stimme sein Votum abgeben.

 

Die Grünen haben sich auf batterieelektrische Pkws ohne Alternative festgelegt. Biogene oder synthetische Kraftstoffe(darunter auch H2) sollen dem LKW und der Luftfahrt vorbehalten sein.

 

Alle anderen Parteien versuchen bei den Pkws eine Technologieoffenheit beizubehalten.

 

Mal wieder zum Thema. Bei BEV und Anhänger habe ich ein wenig Bauchschmerzen, weil die Gefahr besteht, dass die Elektronik erheblich mehr Rekuperieren muss als das, wofür sie ausgelegt wurde. Die Akkus sind so schon oft an der Grenze ihrer Ladefähigkeit, ein Grund dafür, dass sie so groß sein müssen.


25.10.2020 21:05    |    Rainer_EHST

Zitat:

Bei BEV und Anhänger habe ich ein wenig Bauchschmerzen, weil die Gefahr besteht, dass die Elektronik erheblich mehr Rekuperieren muss als das, wofür sie ausgelegt wurde. Die Akkus sind so schon oft an der Grenze ihrer Ladefähigkeit, ein Grund dafür, dass sie so groß sein müssen.

Verstehe ich jetzt nicht.


25.10.2020 21:20    |    JürgenS60D5

Können wir Politik draussen lassen?

 

Zu den syn-Fuels (und auch Wasserstoff) im PKW: es gibt so etwas wie einen Gesamt-Wirkungsgrad, manche sagen auch "from well to wheel". Und da sind diese "Kraftstoffe" einfach derartig schlecht, dass man diesen Ansatz für PKW eigentlich gar nicht mehr weiter betrachten muss. Noch mal: auch Wasserstoff muss "produziert" werden. Und momentan kommt fast aller Wasserstoff aus Erdgas. Und nun stelle man sich mal den energetischen Wahnsinn vor: Man wendet Energie auf, um aus Ergas das H2 abzuspalten, dies unter hohem Aufwand zu lagern, zu transportieren, an Tankstellen auszugeben, um dann in einem Auto, über eine Brennstoffstelle MIT EINER BATTERIE! als Puffer in einem E-Motor zu verwenden. So ein Gesamtwirkungsgrad ist sicherlich nicht viel höher als bei Diesel/Benzin....

 

Wo ich viel Zukunft bei H2 sehe: WENN er KOMPLETT als grüner Wasserstoff produziert würde und in einem "Gas-Kraftwerk" zur Stromversorgung eingesetzt würde. Statt Gas oder Kohle. Oder, was ich auch sehe: bei der Verhüttung von Eisenerz.

 

Zur Ursprungsfrage:

- jeder soll das nehmen, was ihm/ihr am Besten passt. Und aktuell ist das der SUV. Ich selber habe ja beides, und der Kombi kommt praktisch nur bei der Fahrt zur Arbeit meiner Frau zum Einsatz.


25.10.2020 21:42    |    cng-lpg

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 25. Oktober 2020 um 21:20:14 Uhr:

Man wendet Energie auf, um aus Ergasm das H2 abzuspalten, dies unter hohem Aufwand zu lagern, transportieren, auszugeben, um dann in einem Auto, über eine Brennstoffstelle MIT EINER BATTERIE!!! als Puffer in einem E-Motor zu verwenden.

Ich kenne nur zwei Systeme und beide nutzen gasförmigen Wasserstoff. Zum einen kann man Wasserstoff in einem normalen Verbrennungsmotor als Kraftstoff benutzen, alternativ kann man eine Brennstoffzelle benutzen, die statt der Batterie den Strom für einen Elektromotor liefert. Natürlich wird auch ein Brennstoffzelllenauto über eine normale Autobatterie zum Puffern verfügen, z. B. um die Beleuchtung bei leerem Gastank sicherzustellen, aber an sich nicht zum Fahren.

 

Das Problem ist nur der Wasserstoff. Der lässt sich sehr günstig mittels Sonnenenergie per Elektrolyse aus Wasser produzieren. Angesichts der vielen in Deutschland selbst bei starkem Wind wegen fehlenden Strombedarfs abgeschalteten Windrädern ist meine Idee, diesen Strom für kleine Elektrolyseanlagen vor Ort zu nutzen. Die Kosten für den weiten Wasserstofftransport würden entfallen, was diese Technik wirtschaftlich und umweltfreundlich machen könnte.

 

Ist nur so eine Idee von mir, aber vorstellen kann ich mir das. Wasserstoff aus Erdgas ist entweder umweltschädlich (CO2) oder kann nur mit hohem Energieaufwand abgespalten werden. Da gibt es weit bessere Verfahren, eben die Elektrolyse.

 

 

Gruß Michael


25.10.2020 22:03    |    jennss

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 20:56:38 Uhr:

Die Grünen haben sich auf batterieelektrische Pkws ohne Alternative festgelegt. Biogene oder synthetische Kraftstoffe(darunter auch H2) sollen dem LKW und der Luftfahrt vorbehalten sein.

Das ist doch sinnvoll. Die haben sich die anderen Technologien natürlich auch angesehen und nehmen dann eine klare Position ein. Um förderungswürdig zu werden, sollten die Hersteller die Produkte erstmal auf einen gewissen Stand bringen, der eine konkurrenzfähige Perspektive zeigt. Ein Hyundai Nexo kostet ca. 80000 € für einen Kunden und für den Hersteller ca. 110000 €, soweit ich weiß. Gefördert wird nicht einfach nach Technologie, sondern auch nach Preis. Hersteller wie Daimler forschen schon lange bei H2 und bekommen H2-PKWs einfach nicht günstiger hin. Was soll man da machen? Selbst bei LKWs wurde nun neben dem H2-LKW auch noch ein Batterie-LKW vorgestellt. Offenbar macht die Batterie auch bei LKWs Sinn.

 

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 20:56:38 Uhr:

Mal wieder zum Thema. Bei BEV und Anhänger habe ich ein wenig Bauchschmerzen, weil die Gefahr besteht, dass die Elektronik erheblich mehr Rekuperieren muss als das, wofür sie ausgelegt wurde. Die Akkus sind so schon oft an der Grenze ihrer Ladefähigkeit, ein Grund dafür, dass sie so groß sein müssen.

Bevs haben auch noch normale Bremsen.

j.


25.10.2020 22:26    |    tomate67

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 25. Oktober 2020 um 21:05:49 Uhr:

Zitat:

Bei BEV und Anhänger habe ich ein wenig Bauchschmerzen, weil die Gefahr besteht, dass die Elektronik erheblich mehr Rekuperieren muss als das, wofür sie ausgelegt wurde. Die Akkus sind so schon oft an der Grenze ihrer Ladefähigkeit, ein Grund dafür, dass sie so groß sein müssen.

Verstehe ich jetzt nicht.

Der ID 4 hat 150kW=204Ps Motorleistung. Nutzt man diese Motoren zur Rekuperation, so wäre eine theoretische Ladeleistung von 150kW möglich abzüglich des Wirkungsgrades. Das schafft kein Lithium Ionen Akku(daran wird intensiv geforscht und war auch der Grund, warum sich die NatriumSodium Batterie sich nicht durchsetzte. Ihre Ladeleistung ist viel zu gering), deshalb muss die zurückgeführte Energie(2ter Quadrant, Einergierückführung) durch den 4 Quadrantensteller begrenzt werden. Der ist aber im allgemeinen für die Energie des Autos ausgelegt, die durch einen schweren Anhänger nahezu verdoppelt wird. Die Elektronik wird schwer belastet und die Bewegungsenergie des Anhängers kann kaum zurückgewonnen werden.

 

Die Reichweite eines BEVs soll mit Anhänger drastisch sinken..... habe ich mal gelesen. Nicht ohne Grund tun sich die Hersteller bislang sehr schwer mit dem Thema. Da ist es auch egal, ob es ein Kombi oder SUV ist.

 

@jenns

Biomethan im PKW nicht als CO2 neutral anzuerkennen ist genauso idiotisch wie zu glauben, dass Ökostrom aus dem Netz CO2 neutral ist.


25.10.2020 23:18    |    JürgenS60D5

@cng-lpg : zumindest BMW hat ja schon vor langer Zeit ein Auto vorgestellt, bei dem H2 direkt in einem Motor verbrannt wurde. Damals fand ich das toll, und bis heute habe ich eigentlich nicht verstanden, warum man da nicht weiter gemacht hat.

 

Aber, und das muss allen H2 Fans klar sein: so einfach wie Benzin oder Diesel kann man H2 nicht lagern. Es ist extrem flüchtig.

 

Und, die Batterie in einem H2-Auto dient primär dem Antrieb. Noch gibt es keine Brennstoffzellen, die derartige Leistungen bereit stellen, zumindest nicht in der möglichen Grösse, ausserdem gibt es ja die Remuneration, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzellenfahrzeug und ja, es muss auch noch eine "normale" Batterie geben.

 

Vielleicht habe ich es noch nicht mitbekommen, aber so weit ich weiss, gibt es in De noch keinen grünen H2. Ich frag mich natürlich "warum eigentlich nicht"?

 

@tomate67: auch BEVs haben Bremsen, ich versteh Dein Problem nicht.... Und, auch Anhänger oberhalb von 750 KG haben im Regelfall Bremsen.


26.10.2020 03:48    |    E2906

Was ist daran so schlimm wenn ein BEV Anhänger zieht? Die wenigsten werden sich ein Wohnwagen an ein BEV hängen und damit auf AB Langstrecke fahren. Die meisten werden mit Anhänger Sachen transportieren und das nicht auf Langstrecke.

 

Ich nutze Anhänger für Haus und Garten um Sachen aus dem Baumarkt zu holen oder Sachen aus dem Garten zum Verwerter zu bringen. Oder um Fahrräder mit zu nehmen im Urlaub.

 

Klar braucht ein BEV mehr Energie beim Anhänger ziehen, aber das braucht auch ein Verbrenner. Ein BEV bremst ja nicht nur mit den E-Motor. Wenn max Rekuperation erreicht ist greift die normale Bremse mit ein. Das sind aber kurze hohe Ladeströme was der Akku ab kann, den wenn ein BEV an ein Schnellader dran ist und mit 100KW und mehr lädt wird er viel länger belastet.


26.10.2020 18:06    |    notting

Zitat:

@E2906 schrieb am 26. Oktober 2020 um 03:48:15 Uhr:

Was ist daran so schlimm wenn ein BEV Anhänger zieht? Die wenigsten werden sich ein Wohnwagen an ein BEV hängen und damit auf AB Langstrecke fahren. Die meisten werden mit Anhänger Sachen transportieren und das nicht auf Langstrecke.

 

Ich nutze Anhänger für Haus und Garten um Sachen aus dem Baumarkt zu holen oder Sachen aus dem Garten zum Verwerter zu bringen. Oder um Fahrräder mit zu nehmen im Urlaub.

 

Klar braucht ein BEV mehr Energie beim Anhänger ziehen, aber das braucht auch ein Verbrenner. Ein BEV bremst ja nicht nur mit den E-Motor. Wenn max Rekuperation erreicht ist greift die normale Bremse mit ein. Das sind aber kurze hohe Ladeströme was der Akku ab kann, den wenn ein BEV an ein Schnellader dran ist und mit 100KW und mehr lädt wird er viel länger belastet.

Auch bei Verbrennern steht sehr oft im Handbuch, dass bei viel AH-Betrieb eher eine Wartung nötig sein kann. Es geht also irgendwo auf's Material.

Und die BEV die länger >100kW laden können haben eher eine offizielle Anhängelast.

 

notting


26.10.2020 18:12    |    Marschjus

Interessant finde ich gerade das derzeitige Umfrageergebnis.

74,5% würden den Kombi vorziehen. Sicher ist das bei den paar Teilnehmer alles andere als repräsentativ aber gefühlt zumindest steht es im Widerspruch zu dem was man auf den Straßen so sieht.


26.10.2020 18:26    |    Schwarzwald4motion

Bei der Abstimmung wird auch die traditionelle PKW Kleinwagen und Limousinen Fraktion gegen den SUV gestimmt haben.


26.10.2020 19:48    |    Brot-Herr

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 26. Oktober 2020 um 18:26:47 Uhr:

Bei der Abstimmung wird auch die traditionelle PKW Kleinwagen und Limousinen Fraktion gegen den SUV gestimmt haben.

Auch mich als Fließheckfan ftifft das zu.


26.10.2020 20:04    |    Rainer_EHST

Zitat:

@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 22:26:53 Uhr:

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 25. Oktober 2020 um 21:05:49 Uhr:

 

 

Verstehe ich jetzt nicht.

Der ID 4 hat 150kW=204Ps Motorleistung. Nutzt man diese Motoren zur Rekuperation, so wäre eine theoretische Ladeleistung von 150kW möglich abzüglich des Wirkungsgrades. Das schafft kein Lithium Ionen Akku(daran wird intensiv geforscht und war auch der Grund, warum sich die NatriumSodium Batterie sich nicht durchsetzte. Ihre Ladeleistung ist viel zu gering), deshalb muss die zurückgeführte Energie(2ter Quadrant, Einergierückführung) durch den 4 Quadrantensteller begrenzt werden. Der ist aber im allgemeinen für die Energie des Autos ausgelegt, die durch einen schweren Anhänger nahezu verdoppelt wird. Die Elektronik wird schwer belastet und die Bewegungsenergie des Anhängers kann kaum zurückgewonnen werden.

 

Die Reichweite eines BEVs soll mit Anhänger drastisch sinken..... habe ich mal gelesen. Nicht ohne Grund tun sich die Hersteller bislang sehr schwer mit dem Thema. Da ist es auch egal, ob es ein Kombi oder SUV ist.

 

@jenns

Biomethan im PKW nicht als CO2 neutral anzuerkennen ist genauso idiotisch wie zu glauben, dass Ökostrom aus dem Netz CO2 neutral ist.

Ich verstehe immer noch nicht, was das mit Hänger zu tun hat.

Der Hersteller legt fest, mit welcher Leistung maximal rekuperieret werden kann, ohne die Batterie dabei bis zum "Platzen aufzublasen". Ob du nun mit, oder ohne Hänger fährst, ändert nichts daran. Was sich bei identischer Rekuperationsleistung ändert, ist die Ausroll-/Bremstrecke mit Hänger, aber garantiert nicht die maximale mögliche Rekuperationsleistung.

 

Und da ja, wie du es erwähnt hast, der Verbrauch mit Anhänger deutlich höher ist, ist dann beim Bremsen/Rekuperieren auch wieder genügend freie Ladekapazität ist der Batterie vorhanden, um die größeren Energiemengen beim Verzögern im Hängerbetrieb aufnehmen zu können.

 

Bei deiner Sichtweise müsstest du ja auch bei Gebirgspässen skeptisch mit der Rekuperation sein.


26.10.2020 20:28    |    BEV

Zitat:

@Marschjus schrieb am 26. Oktober 2020 um 18:12:48 Uhr:

Interessant finde ich gerade das derzeitige Umfrageergebnis.

74,5% würden den Kombi vorziehen. Sicher ist das bei den paar Teilnehmer alles andere als repräsentativ aber gefühlt zumindest steht es im Widerspruch zu dem was man auf den Straßen so sieht.

Das Forum ist eh nicht repräsentativ. Außerdem sind die Begrifflichkeiten und Einordnungen nicht klar. Was ist mein e-up? Im Kern ist das als Fünftürer mit Steilheck ein ....Kombi!


26.10.2020 20:39    |    Marschjus

Ein UP! ist für mich ein Kleinstwagen.

Wobei Steilheck ja bei den heutigen Kombis auch so eine Sache ist. So richtig steil im Sinne von quadratisch praktisch gut gibt es ja kaum noch.


27.10.2020 12:20    |    Oberarzt

Eigentlich sind die ganzen Steilheck- oder Heckladeklappen-Autos "Kombinationskraftwagen", so die ursrpüngliche Definition des KBAs aus Zeiten, als es noch fast keine Kombis bei uns gab (bis Ende der 80er, Anfang 90er).

Audi hat seine A3-Kundschaft vom Kurz-Kombi zum Halb-Kombi umerzogen. Den normalen gegen Ende der Bauzeit des Vorgängers eingestellt. Jetzt gibt es nur noch den 4,34 m langen Halb-Kombi.

 

Die A-Klasse ist ein inzw. 4,42 m langer Kombi u. nur noch 10 cm kürzer als mein ehem. E91 (4,52).

CLA Shooting-B u. Octavia messen je 4,69 m, der 21er Golf Kombi 4,63. Alles "Kombaktautos" lt. Hersteller.

 

So deppert und unsinnig SUVs auch sind, so ist es gleichermaßen ja nicht normal, dass Kompaktautos inzwischen gleich groß u. größer als ehem. Mittelklassen sind.

Unsere Behörden beugen sich u. bauen seit einigen Jahren ja auch alle öffentlichen Parkplätze u. Parkhäuser für Milliardengeld um. So dass der Weg der Hersteller zu stets größeren Autos geebnet wird.

Richtig wäre hingegen, wenn man alle Parkplätze belässt, wie sie sind.

Erst wenn die Käufer von zu großen Autos (egal welcher Gattung) durch Heckklappe u. Schiebedach aussteigen müssen, da sie nicht in normale Parktaschen passen, werden sie beim nächsten Kauf kein nochmals größeres KFZ kaufen.

Aber da besteht keine Hoffnung, da größere PKW direkt u. indirekt stets gefördert werden. Ob durch Förderprämien (E- oder Hybrid-SUV) oder durch größere Parkierungen u. Straßen.


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