Tue Aug 12 13:35:35 CEST 2025
|
jennss
|
Kommentare (177)
Bis zu welchem Literpreis würdet ihr beim Tanken bleiben? (eFuels statt Strom)Wir haben Technologieoffenheit 😀👍, d.h. die Technik ist offen. Nur der Kraftstoff ist ab 2035 für Neufahrzeuge nicht mehr so frei, d.h. kein fossiles Benzin und Diesel mehr. Für eFuels sind Verbrenner weiterhin erlaubt und möglicherweise wird es ein paar Modelle geben, die tatsächlich ausschließlich eFuels tanken können. Die Frage ist 1. Welche Technik wird eingesetzt, um eFuels-only zu realisieren? Wie kann man Benzin und Diesel technisch ausschließen? Und 2. Welche Hersteller werden sich um eFuels-Modelle kümmern? Kommen nur Luxusfahrzeuge oder auch Kleinwagen/Kompaktklasse? Es gibt aktuell noch viele Leute, die E-Antrieb für sich ausschließen, warum auch immer (zu teuer, zu wenig Infrastruktur, zu leise, Reichweitenangst 😁). Daher denke ich, dass es irgendwelche Modelle geben wird, die nur eFuels tanken können. Bis zu welchem Literpreis würdet ihr beim Tanken statt Laden bleiben? Wahrscheinlich wird es nur entweder Diesel oder Benzin als eFuel geben, denn für zwei Motorentypen wird kaum eine kleine Infrastruktur aufgebaut werden (verbraucht etwa 6x so viel Ökostrom wie ein E-Auto -> soviel Strom wird es nicht dafür geben). Ich glaube, Benzin-eFuel ist wahrscheinlicher als Diesel-eFuel, oder? H2 brauchen wir wohl nicht mehr in Erwägung ziehen, das ist schon jetzt praktisch tot. j. PS: Literpreise gelten für aktuellen Inflationsstand, also in 2035 entsprechend teurer. PS: Bitte nicht darüber diskutieren, ob normaler Sprit überhaupt fossil ist. (von solchen Zweifeln habe ich neulich erstmals gelesen). Sonst driftet das wieder ins Politische ab... ![]() |
Wed Aug 13 22:30:35 CEST 2025 |
Steffen_i4
Die Spritpreise kannten von den 50ern bis 2012..14 nur den Weg nach Ober. erst seit dem stornierten sie bis 2021. Wenn sie der Kurve folgen würden, wären sie jetzt bei 2 - 2,10€. Sie werden wieder auf den normalen Weg zurückkommen.
(33 mal aufgerufen)
Wed Aug 13 22:32:36 CEST 2025 |
A-380
Analog zur weltweiten Wasserstoffproduktion bis dahin.
Wed Aug 13 22:37:37 CEST 2025 |
Steffen_i4
Richtig, beides ist zu teuer weil zu ineffizient. Bislang hat auch noch niemand eine Idee das besser zu machen, sonst würde darein investiert werden. Wird aber nicht. Es gibt quasi keine Investitionen aus der Privatwirtschaft, nur eine Handvoll Alibi-Pilotprojekte mit sehr hoher Förderquote.
Wed Aug 13 23:07:46 CEST 2025 |
Swissbob
Da gehe ich mittlerweile mit 👍
Thu Aug 14 09:12:14 CEST 2025 |
jo-1
so schaut's aus 👍
Das Wichtigste übersehen viele!
Huch - da hab ich aber was verpasst gestern Abend auf dem Weinfest 😂
Politisch ist das noch lange nicht ausgemacht welche Gesetze wir uns in Zukunft geben werden - ich bin da sehr optimistisch und wir haben ja alle paar Jahre die Wahl!
Ich votiere auch für eFuels und ein Verschieben des Verbrenner Kaufverbots ab 2035 damit wir uns alle frei entscheiden können - alles andre ist Diktatur und das haben wir im andren Teil Deutschlands schon erfolglos probiert - hat sich nicht wirklich bewährt.
Thu Aug 14 09:58:54 CEST 2025 |
Swissbob
@jo-1
Toll zusammengefasst 👍
Ich sehe wir ticken diesbezüglich sehr ähnlich 🍷
Insbesondere der missionarische Eifer vieler BEVler geht mir und meinen Bekannten immer mehr auf den Sack, dass geht soweit, dass sie auch deswegen BEVs meiden wie der Teufel das Weihwasser.
Eine interessante Anekdote am Rande, viele Jugendliche machen den Schein auf Elektroautos weil sie damit am einfachsten durch die Prüfung kommen, holen sich aber anschliessend einen Verbrenner mit Handschaltung.
Weil sie Elektroautos langweilig finden.
Sie finden die veganen Innenräume mit Sitzbezügen aus Plastikmüll, welches aus dem Meer gefischt wurde, ähnlich attraktiv wie Tofuburger ( gar nicht).
Da die Hersteller immer weniger Autos für Enthusiasten bauen, kauft man sich einen Gebrauchtwagen (Zustand egal) und lässt Ihn sich neu aufbauen, der Umbau kostet dabei ein Vielfaches des Kaufpreises.
In jeder Gruppe ist in der Regel ein Mechaniker dabei, der die Autos für seine Freunde aufbaut (selbstverständlich nicht kostenlos).
Konkret betrifft es aktuell die Marken Opel,Peugeot,Renault und Ford.
Bei diesen Marken wurden sportliche Kleinwagen und kompakte durch Elektroautos ersetzt, die für die Jugendlichen völlig uninteressant sind.
Den neuen Renault 5 finden viele toll, sobald sie jedoch lesen dass es davon keinen Benziner gibt, ist das Thema erledigt.
Ich hab die Runde mal gefragt was macht Ihr, wenn der Spritpreis künstlich verteuert wird, daraufhin antworteten sie mir, dann wählen wir Parteien die gegen den Grünen Quatsch sind.
Ganz einfach, und überzeugen unsere Eltern und Grosseltern das gleiche zu tun.
Genau wegen dieser Einstellung wird man diese Verbrennerverbote kippen müssen.
In Amerika werden aktuell sämtliche BEV Förderungen gestrichen.
Thu Aug 14 10:19:48 CEST 2025 |
Christjan7
Frei Marktwirtschaft heisst das!!! Ein anderes Fallbeispiel:
Bei alkoholfreien Getränken wurde mit der Verpackungsverordnung eingegriffen, die angeblich eine Lenkungswirkung Richtung Mehrweg hatte. Experten haben Ideologen davor gewarnt, daß das nicht kommen wird. So war es dann auch: die Einwegquote stieg noch weiter.
Mit Ideologien kommen wir alleine nicht weiter. Technologieoffenheit sollte den Markt regeln. Das ist auch ökologisch sinnvoller; sich ergänzende Teillösungen
Thu Aug 14 11:20:05 CEST 2025 |
windelexpress
So viele sind es nicht. Einer der hier ein Thema erstellt und 3 bis 4, die ihn hofieren.
Thu Aug 14 12:25:30 CEST 2025 |
jennss
Deswegen finde ich es auch gut, dass es ab 2035 kein Verbrennerverbot gibt, sondern nur die Kraftstoffe eingeschränkt werden. Dann wird man sehen, was sich durchsetzt.
j.
Thu Aug 14 12:36:12 CEST 2025 |
jo-1
der quasi religiöse Eifer mancher BEV-Fanboys erinnert an Scientology oder die Bhagwan-Sekte oder gar Islamisten, die im Himmel dann 72 Jungfrauen bekommen ...
eFuels werden kommen - ob sie sich am Markt durchsetzten werden ist fraglich - hängt von vielen Rahmenbedingungen ab - eine gesittete Diskussion hierüber würde mich sehr freuen - ich möchte nicht bei der Diskussion um eFuels missioniert werden und ich will auch keine CO2 Bonuspunkte - ich achte selber seit Jahrzehnten in meinem Umfeld auf langlebige Produkte, die reparierbar sind und lokal produziert werden - ich kaufe ökologischen und fair gehandelten Edelkaffe von einer kleinen Privatrösterei und nutze i.d.R. eher kleine Manufakturen und Hersteller, die ich persönlich kenne.
Jeder kann was für die Umwelt machen und mehr Geld führt zu mehr Verantwortung. Weniger fahren oder home Office und bewusster leben - dazu brauche ich garantiert keine Freaks um mich herum die mir einreden wollen, dass NUR ihre Lebensweise die richtige ist.
eFuels werden kommen - das ist gesetzt und in zehn Jahren gucken wir mal wie viel Mobilität wir uns als dann sicher wirtschaftlich ausgeblutetes Deutschland noch leisten können - wir gehen den selben Weg wie UK - bin da mehrmals im Jahr und man sieht den Verfall augenscheinlichst.
edit: Das Ganze erinnert mich übrigens sehr stark an Diskussionen in PhotoForen wo mir andre ernsthaft einreden wollen, dass dieses oder jene Objektiv zu teuer sei.
Ich kann schon selber auf mein Geld aufpassen und meine Schlüsse aus eigenen und Tests anderer ziehen - wie viel mir das Wert ist, ist ganz und gar meine individuelle Entscheidung - ob eFuels zu teuer oder angemessen bepreist sind werde ich in 2035 oder wann immer die in ausreichenden Mengen da sind selber entscheiden - ich weiss ja wie viel Geld ich ausgeben kann und eine Entscheidung für etwas ist immer auch gleichzeitig ein Entscheidung gegen viele andre Dinge - das ist ja das Schöne an einer freien Marktwirtschaft - vor allem wenn soziale Aspekte mit berücksichtigt werden => soziale Marktwirtschaft.
Thu Aug 14 13:04:50 CEST 2025 |
Dynamix
Ok, wäre zwar ein Thema für den, leider geschlossenen, letzten Blog gewesen aber wenn wir hier schon beim Thema sind will ich auch mal.
Bezüglich des CO2 Fußabdrucks:
Mein ehemaliger Arbeitegeber hatte da mal einen CO2 Check für die Mitarbeiter im Intranet verlinkt. Weil ich wegen des alten V8 von unserem Vertriebsleiter, der jahrelang selber ohne Rücksicht auf Verluste auf Firmenkosten Diesel verballert hat (eigene Aussage!), auf den Deckel bekommen habe, dacht ich mir ich mache den Spaß mal mit.
Das Ergebnis hat mich dann doch erstaunt. Dachte ich bei mir käme sowas wie Umweltsau raus wegen der ganzen Hobbyspielzeuge war ich doch erstaunt das ich selbst damit noch im bundesdeutschen Durchschnitt liege. Als ich mal darüber nachgedacht habe woher das kommt, ging mir ein Licht auf! Ich hab dann mal angefangen die ganzen tollen Reisen einzurechnen welche die Kollegen alle so pro Jahr (2-3 mal im Jahr um die halbe Welt jetten, 1-2 Kreuzfahrten pro Jahr etc.) und siehe da, die Bilanz sah dann schon deutlich schlechter aus. Denke die ganzen Urlaubsreisen schlagen da beim Durchschnittsdeutschen ordentlich ins Kontor. Von dem was da der tolle 8.000€ Urlaub nach Südafrika an Treibhausgasen produziert, kann ich meinen Hobbyfuhrpark in Sachen CO2 locker 2 Jahre lang ohne schlechtes Gewissen fahren.
Wenn man da mal mit weiteren Parametern rumspielt merkt man schnell das die Mobilität gar nicht das Hauptproblem ist wie immer gerne dargestellt wird, sondern das Ernährung, Energieerzeugung und Wohnen da einen verdammt großen Anteil haben.
Es bringt nur einen unbedeutenden Teil an CO2 Einsparungen, selbst wenn wir jetzt alle Fahrzeuge sofort auf E umstellen würden. Wäre man in der Klimadiskussion ehrlich würde man den Fokus noch deutlich mehr auf die anderen Faktoren legen. Das Eisen fasst aber niemand so ernsthaft an, weil wer will dem Deutschen schon seine alte Öl- oder Gasheizung verbieten? Ganz bestimmt nicht unsere üblichen Regierungsparteien.
Oder wer sagt dem Deutschen das unsere Energieversorgung auch einen erheblichen Anteil an dem CO2 Ausstoß hat? Welcher Politiker würde hingehen und sagen man solle bitte weniger Strom verbrauchen? Weniger im Internet surfen & weniger Digitalisierung weil Rechenzentren ein brutaler Stromfresser sind? Für das was manche Firmen pro Monat in einem Rack verheizen kann ich den Strombedarf unseres Hauses für entspannte 10 Jahre decken. Würden wir das Klima wirklich retten wollen, müssten wir unseren kompletten westlichen Lebensstil incl. des Kapitalismus massiv hinterfragen und unsere gesamte Art zu Leben verändern.
Ist es nicht merkwürdig das der CO2 Knick genau während der Corona Pandemie war? Genau in dem Zeitraum wo viele Fabriken still standen, kaum Auto gefahren wurde, keiner in den Urlaub geflogen ist und generell viel weniger konsumiert wurde? Die Wahrheit ist doch das der Klimawandel nicht alleine auf Privatautos zurückzuführen ist sondern auf ganz viele Faktoren die mit unserem Lebensstil zusammenhängen. Da gäbe es viel mehr CO2 einzusparen, aber das würde dann nicht mehr nur die Autofahrer sondern ALLE betreffen und so ein Eisen packt kein Politiker an der seine Karriere nicht innerhalb von 3 Millisekunden beerdingen möchte. Dann erzählt man lieber gebetsmühlenartig was von Technologieoffenheit und das morgen ganz bestimmt die eine Technologie kommt welche die Menschheit rettet und all die Energieprobleme löst.
Thu Aug 14 13:43:01 CEST 2025 |
StefanLi
Erstaunlich wie das Thema ideologisch gekapert wird und Einzelwahrnehmung eines komplexen Themas linear zur allgemeinen Lösung führen.
Thu Aug 14 13:50:26 CEST 2025 |
jo-1
jep - die BEV Fanboys mischen sich in jegliche Diskussionen ein, die sie gar nie betreffen werden - wenn jemand von eFuels betroffen sind wird sind es ICE Fahrer.
Auf die preisliche Einschätzung schwenkt leider kaum jemand ein und auch die Technologie hinter eFuels wird kaum betrachtet.
Thu Aug 14 13:56:15 CEST 2025 |
Dynamix
Ich fürchte du hast auch nicht so richtig den Kern der Aussage erfasst.
DIE eine Stellschraube gibt es nicht. Aus dem Grund wird es das Problem auch nicht vollumfänglich lösen wenn man von heute auf morgen jegliche Form von Verkehr (Autos, LKW, Schiffe, Flugzeuge etc.) abschafft. Mal davon ab das unsere Wirtschaft in der jetzigen Form dann über Nacht zusammenbricht 😉
Aber du darfst gerne deine Gedanken zur Problemlösung teilen, ich lese mir das sehr gerne durch wenn wir die Diskussion auf einem respektvollen Level halten könnten.
Thu Aug 14 14:13:36 CEST 2025 |
StefanLi
Willst Du jetzt hier diskutieren? Es ist eine Umfrage gestellt. Mein Respekt vor dem Blogautor gebietet es dies hier nicht auszufechten.
Thu Aug 14 14:40:45 CEST 2025 |
Dynamix
Dafür ist der Blogbereich doch da 🤷
Wenn man jeden Artikel schließen würde wo die Diskussion leicht vom Thema abkommt, könntest du den Blogbereich leider komplett dicht machen. Ich persönlich finde es gut wenn man man die Gedanken im Rahmen eines Themas mal ein bisschen schweifen lassen kann.
Die Entscheidung trifft aber natürlich immer noch der BE. Man kann zumindest sagen das er dem Thema selber nicht ganz abgeneigt ist, dies hat ja der letzte Artikel gezeigt. Das es dann vom Tonfall her so eskaliert ist schade, ist aber weniger dem Thema als den Diskutanten geschuldet. Ich bin ja der Meinung das man unterschiedlicher Meinung sein kann ohne sich gleich an die Gurgel zu gehen oder den anderen herablassend zu behandeln. Das ist so eine Kunst die im Laufe der Jahre leider immer weiter verloren gegangen ist 🙁
Thu Aug 14 14:44:05 CEST 2025 |
Steffen_i4
Wenn ich irgendetwas erhalten will, ist es unseren westlichen Lebensstil. Leider wird der aktuell durch ganz andere Dinge bedroht als vom Klima, vor allem da, wo der westliche Stil in den letzten 80 Jahren maßgeblich geprägt wurde. CO2 steht da bei weitem nicht oben auf der Liste.
Die CO2 Emissionen verringern ist mit vorhandener Technik und ein bissel Wollen gar nicht so schwer. Der Stromverbrauch sank übrigens in D in den letzten 15 Jahren tzotz Internetz und Daddeln um 100TWh oder um 16% p.a. von 620TWh auf 520TWh. So schlimm können die Server nicht sein. 100TWh ist ungefähr die Menge, die man bräuchte um alle PKW-Kilometer in D per BEV zu absolvieren - das nur als theoretische Randbemerkung. Die CO2 Emissionen pro kWh Strom sanken im gleichen Zeitraum um 33% von 568g/kWh auf 380g/kWh. D.h. in Summe sanken die CO2 Emissionen aus dem Stromverbrauch um 162 Miot oder 46%.
Die Verkehrsemissionen sind im gleichen Zeitraum um rund 5% gesunken. Das ist erst mal nicht weiter dramatisch, weil die Gesamtemissionen, gerade wegen den Anstrengungen in der Energiewirtschaft im Zielkorridor gesunken sind. Wenn es weiter nach unten gehen soll muss auch der Verkehr mit ran. Aktuell liegen die Emissionen aus Verkehr in etwa bei der gleichen Größenordnung wie die der Stromerzeugung.
Am Ende ist jeder in seinem Leben für ein bissel mehr als das eigene verantwortlich. Die meisten hier im Forum auch ein auch etwas mehr als der Durchschnitt, weil verantwortliche Position in einer Firma o.ä., sonst würden sie nicht solche Autos fahren. In unserem privaten Haus, Familie plus Geschäft meiner Frau sank in den letzten 15 Jahren der Stromverbrauch auch um 30% einfach von ganz allein, durch LED, andere Rechner, Server, Waschmaschine etc... was halt sowieso ab und zu erneuert wird. Bei der Firma (Industrie), für die ich seit knapp 12 Jahren verantwortlich bin, mussten wir uns schon mehr anstrengen, um 20% Strom bei doppeltem Umsatz einzusparen. in den letzten 4 Jahren kamen dann eine 300kWp PVA für weitere 30% weniger Strombezug, 3 BEV (-4000l Diesel p.a.), Hallenheizung mit Klimageräten (-120 MWh Erdgas) Der Stromverbrauch für BEV und Hallenklima ist oben schon mit verfrühstückt. Mittlerweile gibt es auch privat eine PVA und Wärmepumpe und zwei BEV für Frau und ihre Mitarbeiterin hinzu. Mit weiterer Klima und Wärmepumpe in der Firma werden in den nächsten Monaten auch noch die Fernwärme ablösen.
Keine Ahnung ob wir damit das Klima retten, aber wir haben das gemacht, was wir machen können, wir sparen Geld, sonst hätten wir nicht investiert, wir sind unabhängiger, und ein bissel Spaß macht das Lösen dieser kleinen ingenieurtechnischen Herausforderungen auch.
Thu Aug 14 14:47:38 CEST 2025 |
cookie_dent
So wie mein ehemaliger Nachbar, der meint (sinngemäß) damit die Welt zu retten, indem er eine PV installiert hat und BEV fährt.
Seine 2 Malle oder Türkeiurlaube, plus die jährliche Aida Kreuzfahrt tauchten in seiner Gesamtrechnung nie auf. Die eigene Komfortzone ist schon ein seltsames Ding.
Thu Aug 14 15:28:20 CEST 2025 |
Christjan7
Genau deswegen ist unser Familien-Klimabeitrag seit über 10 Jahren, kein Flug und keine Kreuzfahrt ins Urlaubsglück. Und der Hybrid wird 40% weniger bewegt, als der alte reine Verbrenner, da ich 80% der Kundengespräche mittlerweile online mache.
Der Beitrag ist wahrscheinlich deutlich höher als der von dem zitierten Nachbarn.
Thu Aug 14 15:55:41 CEST 2025 |
jo-1
eFuels?
Thu Aug 14 16:00:18 CEST 2025 |
Christjan7
Bin ich gefragt?
Ich tanke HVO100
Thu Aug 14 16:16:40 CEST 2025 |
Dynamix
Fänd ich ganz gut für Oldtimer, wobei sich da wieder die Frage nach der Produktionskapazität stellt aber das hatten wir hier schon 🤷
Für den Alltag würde ich persönlich als Nächstes durchaus ein E-Auto in Betracht ziehen. Mittlerweile kommt die Technik auch mal in bezahlbaren Klassen an und ist nicht gezwungen einen 5 Meter SUV für 80.000€ zu kaufen wenn man E-Mobilität mit ein bisschen Reichweite möchte.
Thu Aug 14 16:29:51 CEST 2025 |
jennss
Tatsächlich ist CO2-mäßig der Verzicht auf große Flugreisen viel effektiver als der Wechsel zum Bev. Aber letztlich kommt alles zusammen. Ich wäre für ein jährliches CO2-Kontingent und wer wenig fliegt, kann im nächsten Jahr dann sein CO2-Guthaben verkaufen. Es ist nur schwierig, alle Emissionen zu erfassen.
Damit kein Missverständnis entsteht: Ich finde es absolut gut, dass eFuels ab 2035 erlaubt bleiben. Und ich glaube auch, dass sie an einigen Tankstellen verfügbar sein werden. Für Langstrecken taugt ein Verbrenner eFuels-only dann zwar nicht so gut wie ein Bev aufgrund der Infrastruktur, aber prinzipiell eine schöne und problemlose Sache. Für Flugzeuge wird es eh eFuels geben. Da kann man dann auch eine kleine Menge für Ferrari und Co. abzweigen.
Die Frage nach dem Literpreis ist aktuell kaum zu beantworten. Soweit ich weiß, sind 4 bis 5 € realistisch, wenn nicht eine Massenfertigung in Chile oder so aufgebaut wird. Grundsätzlich kann man aber wohl auch Solar- und Windüberschuss an großen Energieparks in eFuels umwandeln. Da sehe ich überhaupt auch eine Chance, denn eFuels lassen sich viel besser speichern als H2, also ohne Druck und Kälte.
Die Hersteller müssen jetzt langsam ein System entwickeln, mit dem fossiler Kraftstoff in neuen Verbrennern ab 2035 ausgeschlossen werden kann.
j.
Thu Aug 14 16:37:57 CEST 2025 |
Christjan7
Ich warte auf ein eAuto mit guter Technik und gutem Design, dann bin ich auch dabei. Gibt es aber noch nicht.
Bis dahin fahre ich meinen Dieselhybrid mit HVO100, auch wenn er bei mir 8 Jahre alt wird.
Aus persönlicher Überzeugung sind bei mir systembedingt grundsätzlich subventionsgeschwängerte Asiaten ausgeschlossen und das was E.Musk macht.
Thu Aug 14 16:49:54 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Die Zeiten vom nur Model S sind schon lange vorbei
Thu Aug 14 17:08:05 CEST 2025 |
Ben_F
Wurde irgendwo mal besprochen, dass E-Fuels in Sachen energieeffizienz überhaupt keinen Sinn machen und sich daher nie rechnen werden?
Das ist einfache Physik. Wer das nicht verstehen will, klingt wie ein Missionar der an seiner stinkenden, alten Verbrennertechnologie festhalten will. :)
E Fuels für PKW machen keinen Sinn und werden sich nicht durchsetzen. Es macht wesentlich mehr Sinn den Strom, der nötig wäre diese Kraftstoffe zu erzeugen, direkt in den Batterien von Autos zu laden und zu verfahren.
Wie gesagt, das ist Physik. Ihr müsst mir dazu jetzt keine aggressiven Antworten schreiben und mich als Missionar bezeichnen. Das Schöne ist: Die Zeit wird mir recht geben.
Thu Aug 14 17:10:13 CEST 2025 |
jo-1
Deutschland ist selbst an hellen Tagen wie heute nicht optimal - in Afrika sind es vielerorts mehr als 3x so viel Sonnenenergie pro Quadratmeter. Wind gibt es auch an vielen Orten auf der Erde in Hülle und Fülle.
Ich bin überzeugt dass folgendes passieren wird:
Deshalb bin ich mir sicher, dass eFuels sowie H2 oder andre Energieträger auch in Zukunft massiv importiert werden müssen - so wie heute auch. Erdgas wird lange Zeit eine Brückentechnologie darstellen und für die Dunkelflauten und Notfälle als Backup bestehen.
Wer mehr Geld als Verstand hat wird sich massivst Solarzellen auf's eigene Dach klatschen - alle andren investieren die Opportunitätskosten und die Investitonen in Fonds, Aktien und ETFs und verdienen mit der gleichen Kohle mehr über die Zeit und tragen kein Hardware Risiko sondern verdienen bspw. wie beim Goldrausch eher an Schaufeln und Hacken - so mache ich das mit meinem Geld - ich investiere lieber in ETFs und fahre ein vergleichsweise preiswertes gebrauchtes ICE und freue mich in 2035 auf vergleichsweise preiswerte eFuels für meine Töffs
Thu Aug 14 18:10:38 CEST 2025 |
StefanLi
Gerne möchte ich den Themenkreis kleiner ziehen: Ich denke, dass wir hier keine Diskussion über die Notwendigkeit von Co2-Einsparung machen müssen. Die Ursprungsfrage ging um e-Fuels.
Für mich ist es ein Wichtiges nicht immer von Anderen zunächst zu fordern, sondern selbst das zu tun was ich mit meinen Ressourcen sinnvoller Weise tun kann. Die eigenen Ressourcen sind bei jedem anders gelagert.
Ich habe mir eine PV-Anlage fürs Dach geschnallt und fahre ein BEV. Komfortabel, schnell und praxiserprobt, der Wagen ist in meinen Augen sogar optisch ein Kaufanreiz gewesen. Das war vor einigen Jahren, da gab es erst noch wenige Modelle und sie waren nicht günstig. Heute werden sie immer günstiger und immer mehr. Und in einer TCO Systematik werden sie günstiger als ein ICE.
Mit einer eigenen PV-Anlage lache ich mich schlapp über Verbrauchskosten oder ähnliches. Dazu kommt dann, dass man in seinem Leben halt auch nachschauen kann, wo man Co2 einsparen kann. Nicht sklavisch - aber hier gibt es ja genügend Ansätze: Kurztripps per Flugzeug, Norwegenkreuzfahrt oder Blödsinn aus China, der mit Luftfracht verschickt wird.
Thema e-fuels: Aktuell sind die Produktionsressourcen, auch die erwarteten, viel zu knapp, als dass es einen vernünftigen Marktpreis geben kann. Dann erwarte ich nicht, dass es große Rückzieher von der Co2-Bepreisung, vom Verbot von Neuzulassungen mit fossiler Kraftstoffverbrennung oder auch nur einen Trend zum HVO100 geben wird.
Hinsichtlich der Entwicklung von Neuzulassungen, werden die Dienstwagen hier die führende Kraft haben. Ich denke sie machen rund 60-75% aus. Diese werden mit deutlich größerer Rate den Anteil der BEVs am Fuhrpark steigern. Auch hier wird es einen Kipppunkt geben, an dem bei der Anschaffung oft gar nicht mehr die Frage gestellt. Die Firmenwagen werden auch überproportional in der km-Fahrleistung sein.
-Und ich reklamiere für mich, dass ich meine Lösung für mich gut finde. Ich missioniere nicht oder greife die Entscheidung anderer despektierlich an.-
P.S. mittlerweile habe ich > 150 Tkm gestromert und kann mir für den PKW keinen Umstieg auf Verbrennungstechnologie vorstellen.
Thu Aug 14 19:30:05 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
🤭 Jo zig tausendfach.
Aber für unlogisch braucht's halt die Politiker, die reagieren auf das Gefühl der Bevölkerung.
Fri Aug 15 00:15:28 CEST 2025 |
cookie_dent
Auf das Gefühl welcher Bevölkerung? Der eigenen? Das hat die letzten Jahre ja auch sooo gut geklappt.
Wenn ich zu etwas kein Vertrauen mehr habe, dann in unsere Politik. Als Boomer etwas gespart zu haben, erweist sich ja mittlerweile auch als gefährlich, könnte man sich doch davon auch noch etwas zum Umverteilen genehmigen.
Fri Aug 15 08:33:55 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Tja, ist halt so; reaktiv. Und dann auf den überschaubaren Zeitraum einer Legislaturperiode begrenzt. Die Dramen hören nicht auf. Schau dir nur die UN an und das Thema Einwegplastik.
Wenn du als Boomer in Rente von den staatlichen „Fördermittel“ leben willst musst du nichts ansparen.
Fri Aug 15 08:37:35 CEST 2025 |
StefanLi
Warum verkommt es hier jetzt in Gesellschaftliches lamentieren und Allgemeinplätze zu unspezifischen Ansätzen? Weil es einfach ist!
Fri Aug 15 10:43:04 CEST 2025 |
cookie_dent
Einfach ist daran gar nichts.
Eine, kurze, politische Betrachtung gehört eben mit dazu, und die kann alle vier Jahre (oder weniger) komplett anders aussehen. Denn die Marschrichtung sowie Steuern plus Abgaben auf Energie werden nun mal von Politikern festgelegt und nicht durch marktwirtschaftliche Preisfindung. Und diese (verlässliche) Marschrichtung vermissen immer mehr Menschen, das einzige, was als sicher gilt, ist, dass die Transformation immer teurer wird.
Davon sind dann insbesondere die unteren bis mittleren Bevölkerungsschichten betroffen, die nicht, oder nur schlecht, ausweichen können. Und denen ist es in der Regel egal, ob ihr Fahrzeug mit Strom, fossilem Sprit oder durch E-Fuels vom Fleck kommt. Hauptsache günstig und praktikabel.
Fri Aug 15 12:04:18 CEST 2025 |
Steffen_i4
Das erinnert mich an ein altes Interview mit Loriot - wurde erst letztlich in einem längeren Loriot Bericht wiederholt. Loriot wurde vorgeworfen, immer die kleinen Leute aufs Korn zu nehmen. Er antwortete darauf, dass es Aufgabe von Kabarett und Satire sein die mächtigen in das Blickfeld zubrücken. Wir sind eine Demokratie und die Macht liegt beim Volk, also muss man genau diesem den Spiegel vorhalten.
Die Wahlen der letzten 30..40+ Jahre waren aber demokratisch und gerade in den letzten 20Jahren gab es - bis auf den Atomausstieg - m.E. keine einzige politische Entscheidung des Bundestags, die nicht vor der Wahl vorhersehbar gewesen wäre, gerade die der letzten Merkeljahre und genau die bestimmen zu einem großen Teil der Marschrichtung und Energiepolitik. Ich hätte mir etwas anderes gewünscht und habe auch anders gewählt, aber ich muss anerkennen, die allermeisten D wohl genauso haben wollten, wie es jetzt ist.
Fri Aug 15 17:41:01 CEST 2025 |
CaptainFuture01
@jennss
Na, wann schließt du dieses Thema?
Diskussionskultur gibts ja keine mehr..... es gibt nur noch Extreme...... in diesem Blog haut man sich mit schwungvollem Elan bei abweichender Meinung die "Ideologie" um die Ohren....
Greetz
Cap
Fri Aug 15 18:55:08 CEST 2025 |
Sir Firekahn
Ich würde sehr gerne rein elektrisch fahren, da ich dann sämtlichen Saudis und Russen und all diesen sympathisch-demokratischen Öllieferanten den mit... Daumen hoch... zeigen könnte.
eFuels sind für mich wie elektrisch geregelte Vergaser oder Schreibmaschinen mit Bluetooth: Ein Versuch sich an etwas festzuhalten, dass dann eher in eine Nische gehört ;)
Aber rein wirtschaftlich und ökologisch macht es für mich komplett Sinn, meinen abbezahlten und im Unterhalt günstigen Mazda 6 noch einige Jahre zu fahren.
Danach wäre mir ein BEV am Liebsten, Pengzin verbrenn ich dann mit meinen Oldtimern ;)
Bis dahin bitten folgendes auf de Markt bringen: Ein Mittelklassekombi, 450km reale Reichweite, zuverlässig, ästhetisch ansprechend mit gutem Fahrverhalten als Gebrauchten/JaWa.
Fri Aug 15 19:13:26 CEST 2025 |
VolksAudist
Ist doch alles ähnlich der SUV-Debatte, da kann es halt leider (auch)ideologisch gesteuert kaum einen echten Konsens drüber geben...😉
Zum eigentlichen Thema:
So intelligent E-Fuels jetzt auch wirklich sein könnten, so lange man sie dann irgendwie für eine entsprechende Versorgung importieren muss, ist das in Gänze für mich einfach nur gedanklicher Schnickschnack!
Hallo, hallo, und mal kurz zurück in die Vergangenheit:
Es gab diesbezüglich doch schon leider gescheiterte Projekte vor fast ca. 30 Jahren und selbst z.B. ein VW war damals -eigentlich auch sehr motiviert- dabei...
Letztendlich entscheidet/richtet aber doch nur der sog. globale Markt , also Ölförderländer, verarbeitende Industrie in Treibstoff/Kunststoff/Energie etc. und die dabei entsprechend bestens organisierte/geschmierte Fach-Mafia-Lobby über die/eine weitere alternative Entwicklung in eigener Gewinnsicherung...leider eben dann sicher nicht mit einem dann nun grünem Ansinnen...
So ist das halt leider, schon sehr, sehr lange...das ist einfach trauriger Fakt, eine andere Denke dabei ist -sorry- eher wohl mittlerweile naiv 🙄
Fri Aug 15 19:40:00 CEST 2025 |
PIPD black
Mit welchem Wirkungsgrad läuft das verstromen ab und welcher Wirkungsgrad wird in einem Diesel erreicht?
Oder anders ausgedrückt: macht verstromen überhaupt Sinn?
Fri Aug 15 19:47:57 CEST 2025 |
VolksAudist
Sorry, aber so pauschal nun behauptet eher doch ziemlicher Quatsch in Aussage...
Hinweis:
Stichworte Verteilnetzstruktur Nord/Süd und Speichermöglichkeiten....😉
Fri Aug 15 19:55:45 CEST 2025 |
VolksAudist
...edit...
Deine Antwort auf "Preise für eFuels"