Tue Aug 12 13:35:35 CEST 2025
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jennss
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Kommentare (178)
Bis zu welchem Literpreis würdet ihr beim Tanken bleiben? (eFuels statt Strom)Wir haben Technologieoffenheit 😀👍, d.h. die Technik ist offen. Nur der Kraftstoff ist ab 2035 für Neufahrzeuge nicht mehr so frei, d.h. kein fossiles Benzin und Diesel mehr. Für eFuels sind Verbrenner weiterhin erlaubt und möglicherweise wird es ein paar Modelle geben, die tatsächlich ausschließlich eFuels tanken können. Die Frage ist 1. Welche Technik wird eingesetzt, um eFuels-only zu realisieren? Wie kann man Benzin und Diesel technisch ausschließen? Und 2. Welche Hersteller werden sich um eFuels-Modelle kümmern? Kommen nur Luxusfahrzeuge oder auch Kleinwagen/Kompaktklasse? Es gibt aktuell noch viele Leute, die E-Antrieb für sich ausschließen, warum auch immer (zu teuer, zu wenig Infrastruktur, zu leise, Reichweitenangst 😁). Daher denke ich, dass es irgendwelche Modelle geben wird, die nur eFuels tanken können. Bis zu welchem Literpreis würdet ihr beim Tanken statt Laden bleiben? Wahrscheinlich wird es nur entweder Diesel oder Benzin als eFuel geben, denn für zwei Motorentypen wird kaum eine kleine Infrastruktur aufgebaut werden (verbraucht etwa 6x so viel Ökostrom wie ein E-Auto -> soviel Strom wird es nicht dafür geben). Ich glaube, Benzin-eFuel ist wahrscheinlicher als Diesel-eFuel, oder? H2 brauchen wir wohl nicht mehr in Erwägung ziehen, das ist schon jetzt praktisch tot. j. PS: Literpreise gelten für aktuellen Inflationsstand, also in 2035 entsprechend teurer. PS: Bitte nicht darüber diskutieren, ob normaler Sprit überhaupt fossil ist. (von solchen Zweifeln habe ich neulich erstmals gelesen). Sonst driftet das wieder ins Politische ab... ![]() |
Fri Aug 15 20:31:00 CEST 2025 |
A-380
Es wusste schließlich jeder, das wir direkt nach der Wahl über eine Billion Neuschulden aufnehmen, etc...Die Wahlen mögen jeweils demokratisch gewesen sein, über die vier Jahre dazwischen kann man sich streiten.
Nein mein Lieber, da bin ich gänzlich anderer Meinung. Ich bin ebenfalls der Überzeugung, das man sich auf politische Verlautbahrungen nicht mehr verlassen kann. Wir befinden uns in einer schnellebigen Zeit.
Sorry für o.T.
Fri Aug 15 21:15:37 CEST 2025 |
Steffen_i4
Dass die Schuldenreheln geändert werden stand doch dran, Das hat auch Merz immer gesagt, wenn es sein muss und sinnvoll ist, dann… die Lunte war gelegt, und es war vollkommen klar, dass massiv neue Sondertöpfe eröffnet werden. Das ist auch nicht so schlimm, wie es aussieht, Schade ist nur dass es keine Einsparungen in der allgemeinen VerwAltung gibt.
Fri Aug 15 21:23:08 CEST 2025 |
VolksAudist
...auch interessant, aber der Bezug nun zu eFuels!?...dann auch gleich mal Stromsteuer/Rentenniveau/Wehr-Etar etc. als Thema...🤔
Sorry, aber so sprengt man leider doch jedes Thema -wenn auch ungewollt- in die völlige Bedeutungslosigkeit...👎
Sat Aug 16 09:14:50 CEST 2025 |
Sir Firekahn
eFuels machen für mich nur dann Sinn, wenn es in einer Region oder zumindest in der Nähe durch einen CO² neutralen Prozess in sinnvoller Menge generiert werden könnte.
Beispiel Wasserstoff aus Solar/Fusions/Fissionsenergie. Klar ist noch nicht in Sicht, aber das wäre die Lösung einiger der bestehenden Probleme.
Btw: Im Oktober besuche ich mit meinen Arbeitskollegen den Fusionsreaktor ITER in Caderache. Auf diesem Projekt liegt viel meiner Hoffnung. Wenn das Ding läuft, können wir alle Braunkohlekraftwerke/AKW und Windräder abreißen 😉 Und lässige Fusion-Drive Aufkleber auf die Autos pappen 😆
Sat Aug 16 09:50:39 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Sehr gerne, Zielzeitpunkt nach objektiven Maßstäben entweder nie oder in 100 Jahren!
Sat Aug 16 10:47:14 CEST 2025 |
cookie_dent
ITER ist leider zu einem deutschen Flughafen mutiert, das Ding wird einfach nicht fertig, egal wie viel Geld man dort herein pumpt.
Ist aber schon klar, das ITER ein reiner Forschungsreaktor ist?
Wenn das Ding denn endlich mal läuft, könnte man mit den gewonnenen Erkenntnissen einen kommerziellen Reaktor bauen, was dann wieder Ewigkeiten dauern wird, zumindest länger als 2035. Mit sehr viel Glück wird ITER selbst bis dahin mal laufen.
Dann stellt sich zusätzlich die Frage, ob unser Stromnetz damit kompatibel sein wird, wir stellen es ja gerade von wenigen Großkraftwerken auf kleinteilige Stromproduktion um. Gut, das alles könnte man auch wieder abreißen.
Sat Aug 16 10:52:27 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Wenn das Ding läuft, hat man Erkenntnisse für einen weiteren endlosen Schritt in der Versuchsreihe; vollen kommerziellen Benefit kann dann noch ewig nicht die Rede sein!
Sat Aug 16 14:26:11 CEST 2025 |
VolksAudist
Es wurden bei den eFuels wohl gut 10 Jahre an auch bisher möglicher Entwicklungszeit schlichtweg vergeudet. Das Thema eFuels wurde halt verkehrs- und damit wirtschaftspolitisch auch nie wirklich gepusht, stattdessen gesamter Focus auf Elektro, schnell böse Verbrenner abschaffen und keine ergänzende Übergangsstrategie mit u.U. auch weiterem Potential, was m.M. doch eine intelligentere Variante gewesen wäre...
Aber klar, es ist halt auch viel aufwändiger zwei Technologien parallel nicht nur zu produzieren, sondern sie dabei auch entsprechend weiterzuentwickeln...🤔
Sat Aug 16 15:11:16 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Ernsthaft? Da sage ich nur: NOW https://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Organisation_Wasserstoff-_und_Brennstoffzellentechnologie
Da wurde mehr als genug Zeit und vor allem auch unsere Steuergelder vergeudet.
Sat Aug 16 16:50:59 CEST 2025 |
VolksAudist
Hallo, hallo, hallo!!!
Mein Hinweis bezog sich jetzt generell und dabei ausschließlich auf die eFuels-Debatte/Diskussion, die -wenn ich mich nicht ganz irre- doch eigentlich hier thematisch Phase ist...🤔!?
Klar, die Themen hängen auch irgendwie zusammen aber man sollte dabei gedanklich nun auch eben fair im Urteil differenzieren können....😉
Sat Aug 16 17:07:51 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Nicht nur irgendwie, das sind zwei Seiten der selben Münze. Bei der Liebreich Tabelle kommt Wasserstoff nicht ohne Grund praktisch als vorletztes.
Sat Aug 16 17:21:45 CEST 2025 |
VolksAudist
...kann ja auch so sein und du hast mich -trotz Chemie-Leistungskurs vor Jahrzehnten- zugegeben, jetzt auch etwas überfordert, aber sorry, vielleicht dann direkt zum Thema jetzt in (weiterer)Erkenntnis....!?
Sat Aug 16 18:26:11 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Es geht ja nicht um die Verwandtschaft der Moleküle, sondern um die realen Konsequenzen.
Sat Aug 16 20:01:47 CEST 2025 |
VolksAudist
...und die sind halt eher mau...
Sat Aug 16 20:14:42 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Um nicht zu sagen identisch?
Ich übersetzt das mal, Riesenaufwand für fast nichts 🫣
Sat Aug 16 20:48:06 CEST 2025 |
VolksAudist
Für mich persönlich stellt sich einfach nur die Frage, hätte man nicht die Erforschung/Entwicklung/mögliche Produktion von eFuels eben besser auch entsprechend wesentlich konsequenter bis zum heutigen Tag durchführen können...!?
Aber aktuell heute damit als alternative Idee nun um die Ecke zu kommen und jetzt als Thema zu diskutieren/diskutieren zu wollen, ist für mich leider eher vergebene Liebesmüh...längst vergebene Chance...eigentlich erledigt...eine gute Idee im Ansatz gewesen aber faktisch eigentlich nun tot...
Aber vielleicht dann mal eFuels für H-Kennzeichen als Not-Brennstoff...😀
Sat Aug 16 21:56:25 CEST 2025 |
Steffen_i4
Schauen wir einfach mal über den Tellerrand oder die Landesgrenze hinaus. Weltweit werden viele Tausend Milliarden Dollar in Batterietechnik investiert nicht nur in Entwicklung, sondern vor allem in Fertigungskapazitäten. In den nächsten Jahren entstehen allein in CN Kapazitäten die den bis 2030 prognostizierten Bedarf um das 6 fache übertreffen. Nicht nur die Fertigung- auch die Akkukapazitäten steigen und die Preise sind im freien Fall. Hinter dem amerikanischen Batteriehersteller Lyten, der jetzt Northvolt übernommen hat, stehen Milliardäre aus dem Silikon Valley, die das Feld nicht allein CN überlassen wollen.
Demgegenüber wird es WELTWEIT kaum ein Cent privates Geld in H2 oder sonstige alternative Kraftstoffe wie eFuels investiert. Es gibt nur eine Handvoll Alibi-Pilotprojekte, die mit horrenden Summen gefördert werden. Selbst Aral und Shell geben zig mal mehr für Ladesäulen an ihren Tankstellen aus, als für eFuel-Projekte. Auch wenn ich mich wiederhole, alle Projekte weltweit zusammen, selbst wenn es bislang nur eine Powerpoint gibt reichen gerade dazu max. 8% des PKW-Verkehrs nur in D zu ermöglichen.
Hätte, hätte... es gab Forschung, es gab Fördermittel aber es gab keinen durchschlagenden Erfolg. Chemie, Physik, Bindungsenergie uvm. sprechen dagegen. Die Batterietechnik war schneller. Das ist weder Ideologie oder Agitation, das ist nur eine Beschreibung der Ist-Situation.
Meine Prognose, ihr könnt mich in 10 Jahren daran messen: Es wird nur eine Hand voll Nischenanwendung geben, die mit efuels betrieben werden. Der Rest bekommt Akku oder weiter raffinierten Sprit. Das ist für CO2 und Klima auch nicht weiter dramatisch, solange wir keine Rolle rückwärts machen und die Elektrifizierung aus ideologischen Gründen ablehnen.
Sun Aug 17 01:32:30 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Habe ich schon vor sieben Jahren gesagt, das taugt nur für Notstromgeneratoren, Oldtimer und vielleicht Flugzeuge, wenn sich nichts Besseres findet.
interessant finde ich die Fragestellung trotzdem, welcher Leidensdruck Verbrennerfahrer bereit sind zu ertragen, um ihren geliebten Kolbentreibling am Leben zu halten.
Sun Aug 17 08:37:01 CEST 2025 |
25plus
Bisher gibt es keine Elektroautos, die meine Ansprüche erfüllen. Dagegen zumindest einen Verbrenner, der es grundsätzlich schafft. Ohne Kupplungen/Schaltgetriebe (das ist so 19./20. Jahrhundert), ohne verbauter Reserveradmulde, zu 60% elektrisch unterwegs (ohne Stromstecker), günstig in der Anschaffung und im Betrieb.
Wenn ich privat die Infrastruktur habe (Stromanschluss in der Garage) und sich die Elektroautos in die richtige Richtung entwickeln, steige ich vielleicht auch teilweise um. Honda hat den N-ONE e vorgestellt, der würde mir gefallen und meinen Haupteinsatzzweck, Pendeln in die Arbeit 70 km einfache Strecke, perfekt abdecken. Zumindest bei schlechtem Wetter. Der kann wahrscheinlich, bis auf die Weiterentwicklung der Batterietechnik in den letzten 15 Jahren und damit mehr Reichweite, nichts besser als ein Mitsubishi i-MiEV. Muss er aber auch nicht. Größere Räder und immer mehr Gewicht fallen für mich nicht unter Fortschritt.
Sun Aug 17 08:37:26 CEST 2025 |
windelexpress
Die Frage stell ich mir schon lange, welches Leid man zu ertragen gewillt ist, um sich so eine e Büchse anzutun. Und das zu dem Preis?
Sun Aug 17 09:10:42 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Ich hab um die 18 Objektive Gründe für mein aktuelles Auto, nur drei sind abhängig vom der Entscheidung für BEV:
Und da ich nicht in die Flasche pinkeln muss und ein kostenloser Benefit auch noch für die Umwelt rauskommt, war die Entscheidung klar.
Sun Aug 17 09:38:01 CEST 2025 |
windelexpress
Muss ich auch nicht und zusätzlich keine Stunde an der Dose stehen, um es bei gemächlicher Geschwindigkeit überhaupt zur nächsten zu schaffen.
Sun Aug 17 09:50:05 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Wenn ich überhaupt mal auf Langstrecke pause mach dann meldet sich meine Blase oder mein Magen.
Sun Aug 17 10:30:53 CEST 2025 |
windelexpress
Das tut mir Leid für Dich. Und das auch zufällig alle 300km wenn der Akku schwächelt
Sun Aug 17 10:42:16 CEST 2025 |
Ascender
Du übersiehst, dass die wesentlichen Energieverbraucher die Schwerindustrie ist. Die wandert immer mehr ab. So viel zum Erhalt des westlichen Lebensstils.
Das lag bisher vor allem an den entsprechenden Gesetzgebungen. Viele Länder, die EU eingeschlossen, haben harte Verbrennerverbote bis 2035/2040, usw. beschlossen. In Japan war vor fünf Jahren noch von 2030 die Rede...
Die Technologieoffenheit haben wir noch nicht so lange. Erst jetzt, wo auch viele Hersteller gemerkt haben, dass sich BEVs schlechter verkaufen als erwartet, gibt es also überhaupt erst einen Sinn in diese Technologien zu investieren.
Das ist ein Riesenmarkt. Und sei es drum, dass man den gesamten Verbrennerfahrzeugbestand nur um 5% effizienter macht und entsprechend weniger CO² in die Atmosphäre geblasen wird, dann hat es sich doch schon gelohnt, oder nicht?
Sun Aug 17 10:56:26 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Wow, noch mal 5%. Ein paar Hebel gibt es noch, aber die werden immer aufwändiger und anfälliger. Aber vor allem … haben sie keine Zukunft.
Sun Aug 17 11:23:08 CEST 2025 |
Ascender
Lässt sich mit einem Tesla Y im Fuhrpark und (wahrscheinlich) einem Eigenheim mit PV-Anlage leicht sagen. Die meisten Autobesitzer sind aber Laternenparker und 50% der Deutschen sind Mieter. Die 5%, die ich erwähnt habe, waren tief gestapelt und haben keine wissenschaftliche Grundlage. Das war eine Behauptung meinerseits, dass selbst wenn wir die Schadstoffemissionen um wenigstens 5% reduzieren, dies gewaltige Mengen CO² einsparen würde.
Man braucht die Augen nicht vor der Realität zu schließen. E-Autos verkaufen sich sehr schlecht und gefährden aktuell den Bestand unserer Industrie. Siehe bspw. Stellantis. Da überdenkt man nicht ohne Grund seine unter Tavares eingeführte reine E-Auto-Strategie. Wir werden Millionen von Bestandsfahrzeugen weit nach 2035 auf unseren Straßen haben. Warum also nicht versuchen deren Emissionen mit entsprechenden Treibstoffen zu reduzieren? Warum argumentiert man so vehement dagegen?
Übrigens: Ohne Industrie bei uns, gibt es keinen Wohlstand. Ohne Wohlstand fehlt jegliches Incentive für Klimaschutz.
Sun Aug 17 11:53:13 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
,Hab kein Haus und vielleicht mach ich irgendwann ein Balkonkraftwerk aber da gibt es noch so Hürden, über die keiner sprechen mag.
Sun Aug 17 12:28:05 CEST 2025 |
VolksAudist
Das ist mal eher pragmatisch und nicht ideologisch gedacht! So, absolut meine Meinung/Einstellung👍
Aber leider verpennt...wohl zu spät...
Und wenn man sich vorstellt, was ein Hin- und Her in dieser Strategie bei einem Hersteller kostet, kann man wohl erahnen, was das für Zusatz-Kosten generieren würde, wo bis zur China-Besolung gespart wird...
Sun Aug 17 12:50:57 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
In der Tat, diese Überlegung hätte man vor 30 Jahren umsetzen müssen, aber hoppla wollte man ja bloß die Physik hat ein Strick durch die Rechnung gemacht! 😱
Und noch mal bestes Beispiel über das grandiose Versagen und verbrennen unserer Steuergelder in Mengen ist das Thema H2 😤
Aber wieder typisch deutsch, erst mal die Augen zu, aber hinterher wenn das Kind schon laaange im Brunnen liegt noch groß reden schwingen.
Sun Aug 17 13:22:13 CEST 2025 |
VolksAudist
Sorry, aber das typisch deutsch greift mir etwas zu kurz...
Eine entsprechende Strategie hätte es mindestens EU-weit geben müssen aber die Player/Entscheider der Autoindustrie (Toyota mal außen vor), sind in D und ein wenig(er) in F vertreten...dazu dann eine für mich relativ inkompetente EU-Führung🙁 Da gibt es viele Gründe...
Sun Aug 17 13:47:57 CEST 2025 |
Steffen_i4
In den 10er Jahren lag die Rohstahlproduktion in D auf gleichem Niveau wie in den Jahrzehnten davor. Erst in den letzten 3..4 Jahren ging sie zurück. Wir können Stahl genauso importieren, wie Fernseher, Billigklamotten und Spielzeug. Achso, wir haben seit 10 Jahren Vollbeschäftigung. Wenn noch mehr hier Scherindustrie machen würden, fehlt es an anderer Stelle.
In der EU gint es ein Verbot ab 35 Fahrzeuge zu verkaufen, die nicht mit alternativen Kraftstoffen fahren. Gerade dadurch hätten sich die europäischen Ölmultis motiviert fühlen können, eFuels zu entwickeln, unf ihr Geschäftsmodel aufrecht zu erhalten. Das haben sie nicht getan, weil sie keine Idee katten, das technisch und wirtschaftlich zu realisieren.
E10 hat einen Marktanteil von um die 25% Vielleicht wollen viele nur die richtig harten Sachen. Der BEV-Absatz erholt sich ja gerade von seinen Tiefständen ganz gut. Von einer Entwicklungsoffensive rund um eFuels habe ich noch nix gehört. Da bräuchte es technologisch einen komplett neuen Ansatz, nur ein bissel verbessern und auf Skaleneffekte hoffen reicht nicht. Deswegen investiert auch niemand, weil es den neuen Weg nicht gibt.
Physik und Chemie bestimmen de Energieeffizienz der eFuel-Erzeugung. Man hat es probiert, es gab Grundlagenforschung und es gab hoch geförderte Pilotprojekte. Und immer noch hat niemand eine Idee, efuels günstig zu produzieren.
Das ist auch kein argumentieren dagegen. Das ist nur die Beschreibung des IST-Zustandes. Bis vor 4..5 Jahren habe ich mir auch noch nicht vorstellen können, dass es elektrisch geht.
In den nächsten 5 Jahren kommen so viele neue BEV auf den Markt, die technisch auch den letzten Verbrenner PKW überflüssig machen. Parallel dazu und in den Folgejahren bis 2035 sinken die Preise weiter und die Infrastruktur verbessert sich so, dass es auch für Laternenparker passt..
Sun Aug 17 14:28:07 CEST 2025 |
VolksAudist
...und so schnelllebig können 3 Jahre sein...🙃
Auszug aus AMS:
(lifePR) (Wolfsburg, 29.12.2022)
Eigentlich kann er da nur irgendwie gehofft haben, dass ihm Daimler/BMW & Stellantis auch wirklich beispringen und mindestens der damals amtierende Verkehrsminister entsprechend auch handelt/pusht, um eine nötige Infrastruktur dafür auch konsequent voranzubringen...
(So, jetzt schaue ich doch besser mal MotoGP weiter....😎)
Sun Aug 17 14:44:41 CEST 2025 |
Swissbob
Frunks haben auch die Alpine A110 und Porsche 718/911 sowie die neue corvette.
SCNR. 😀
Sun Aug 17 14:57:51 CEST 2025 |
Schwarzwald4motion
Die zwei anderen Positionen fehlen. Der Neupreis wird höher sein, die Unterhalt auch. Was sagt dir diese Tatsache? Abgesehen davon habe ich noch deutlich mehr Positionen, die auch erfüllt werden sollten.
Sun Aug 17 16:28:13 CEST 2025 |
Ascender
???
Verstehe deinen Einwand jetzt ehrlich gesagt nicht. Du schriebst unser Energiebedarf in Deutschland ist rückläufig, und dass scheinbar Rechenzentren und das Internet nicht der böse Treiber sein könnten. Ich schrieb, dass das am Rückgang der Schwerindustrie in Deutschland liegt. Jetzt wendest du ein, dass wir das ja eh nicht brauchen?
Schwerindustrie ist übrigens nicht nur Stahl...
Beispiele für Bereiche der Schwerindustrie:
Alles rückläufig bei uns, mit Ausnahme der Rüstungsindustrie.
Nein, weil es bis vor kurzem noch hieß, dass neue Verbrenner ab 2035 generell verboten werden sollen.
Da hat die Politik einen riesen Bock geschossen. Darum sind alle Hersteller (verfrüht?) auf BEV umgestiegen. Einige Hersteller (bswp. Porsche) haben ja lange auf E-Fuels gedrängt, wohlwissend, dass ihr Unternehmenskonzept mit BEV alleine nicht aufgehen wird. Jetzt haben wir ja die Technologieoffenheit. Darum kann jetzt auch angefangen werden zu entwickeln.
Es geht nicht um möglichst günstig. Speziell nicht, wenn "dank" der CO2-Aufschläge Benzin und Diesel teurer werden. Dann lohnt es sich wiederum e-Fuels anzubieten.
Glaube ich nicht. In den nächsten 5 Jahren müsste sich noch sehr viel an der Ladeinfrastruktur tun. Das sehe ich aktuell nicht.
Sun Aug 17 16:38:08 CEST 2025 |
Ascender
Nö. Vor 30 Jahren waren einfach fossile Treibstoffe deutlich günstiger, und sie sind es noch. Lediglich die (Straf-)Besteuerung hat innerhalb der EU deutlich zugenommen. Außerdem hat man irgendwann ideologisch gewollt, dass ein festes Verbrenner-Aus kommt, beschleunigt durch den Diesel-Skandal.
Wir haben damit viel Zeit verloren. Hat übrigens nix mit Deutsch zu tun, denn bei der EU sitzen ja auch ein paar andere Nationen mit am Tisch, auch wenn Deutschland oft den Ton angibt.
Sun Aug 17 17:00:11 CEST 2025 |
VolksAudist
...absolut Kondom damit ich gehe in Meinung...!
...ebenfalls absolut kondom, der Diesel-Skandal war einfach ein ziemlich tragisch völlig dilettantisch doofer Sargnagel -absolut selbst verschuldet durch die Hersteller- dann oben drauf...
Und reine Ideologie tötet letztendlich auch jede Vernunft am Ende...😖
Sun Aug 17 17:24:14 CEST 2025 |
Ascender
Vor allem wenn man bedenkt, dass VW genau das selbe in den 1970ern bereits gemacht hat und dafür in Kalifornien auch schon riesige Strafsummen zahlen musste, weshalb die USA die Rekordstrafe in 2015 (?) aufgerufen haben.
Aber jeder wusste bescheid, auch das KBA und die Politik. Das ist ja der eigentliche Skandal.
Sun Aug 17 17:55:01 CEST 2025 |
VolksAudist
Wobei, der wirklich interessierte Zeitgenosse zum Thema kann auch nachlesen, das war damals sicher nicht alleine VW mit der Euro 5/6-Nummer! Eher eine auch mittlerweile bewiesene ziemlich mafiöse Hinterzimmer-Absprache im Verbund zwischen BMW, Daimler & VW & co., um dann -so gedacht tricky- gemeinschaftlich weltweit die bereits auch hinlänglich technisch entwickelte/vorhandene effektive Harnstoff-Einspritzung/Aidblue kostenmäßig besser dann mal systematisch zu verhindern/zu umschiffen, also erstmal so nicht zu verbauen...🐷🐷🐷
Und dann kam man halt alternativ in Folge kollektiv auf doch sehr kreative Ideen bezüglich der nun so optimierten Motorsteuerung...😖 Einfach ein völlig irres Eigentor, so eher doof naiv dabei! Die Denke wohl damals, merkt ja eh keiner dank der genialen deutschen Ingenieurskunst...🤫
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