Sun Dec 29 13:18:29 CET 2019
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jennss
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Kommentare (135)
Welche theoretisch mögliche ID.3-Variante wäre für euch interessanter?Spontane Umfrage: Angenommen, es kämen noch zwei weitere als die bisher angekündigten Varianten, welche wäre für euch interessanter, wenn die übrigen Daten gleich wären? a) 420 km Reichweite und 150 PS (statt 204 PS) für 35000 € (also Prio auf Reichweite) b) 330 km Reichweite und 204 PS (statt 150 PS) für 33000 € (Also Prio auf PS) Ich gehe mal von den bisherigen Gerüchten (nicht 1st Edition) mit 30000 € für 150 PS/330 km und 37000 € für 204 PS/420 km aus, wobei nicht klar ist, ob die 420er-Version schon eine höhere Ausstattung im Preis beinhaltet. Ich würde es für möglich halten, dass die anderen Marken im Konzern (Skoda, Seat, Audi) andere Varianten bringen als VW. |
Tue Dec 31 17:57:40 CET 2019 |
jennss
Ja, derzeit gibt es einfach noch nicht so viele E-Autos, dass man alles genau vergleichen kann. Da muss man ggf. Kompromisse machen. Ich mache mir z.B. auch Gedanken um einen Nachfolger von 225xe UND Smart EQ, denn später wollen wir nur noch 1 Auto haben, das mind. 4 Sitze hat. Da kämen z.B. e-Up und ID.3 mit 150 PSD in Frage. Ideal wäre vielleicht ein ID.2 (Polo-Klasse), aber der braucht halt noch Zeit, kommt wohl erst 2022 oder später.
j.
Tue Dec 31 18:01:31 CET 2019 |
jennss
Das "Problem" bei den PlugIns ist, dass sie mit wenig Gesamtleistung nicht mehr viel Sinn machen, denn die Motoren sollen ja auch einzeln brauchbar fahren. Ein PlugIn-Minimum ist etwa der Ioniq mit 61 PS elektrisch. Gesamtleistung ist da 141 PS. Wenn du einen Hybriden ohne Laden fahren willst, ist Toyota vielleicht die beste Adresse. Oder der Ioniq Hybrid ohne PlugIn.
j.
Tue Dec 31 18:04:03 CET 2019 |
jennss
Bei der Umfrage setzen viele mehr auf Reichweite als auf Power. Ich denke, auf Power setzen am ehesten jene, die schon E-Auto fahren und sehen, dass sie mit nicht so großer Reichweite auskommen. Für den 420er-Akku mit wenig PS spricht vielleicht auch die Lebensdauer der Batterie. Zwar reicht wohl auch der 330er ein normales Autoleben lang, aber beim 420er hat man noch Reserven, falls er mal ein Young- oder Oldtimer wird 😁. (Naja, ich denke, 30 Jahre wird keine Batterie halten... Da muss man dann eine neue kaufen)
j.
Tue Dec 31 18:48:40 CET 2019 |
Alexander67
Genau, von einem PlugIn erwarte ich vor allem dauerhaft mehr elektrische Leistung.
Dauerhaft 80 PS sollten reichen. Mit einer Spitzenleistung von Hmmm 120 für Hmmm naja 30-90 Sekunden.
Das wird dann irgendwo ein Kompromiss in der Auslegung.
Mit 80-120 PS "Bremsleitung" kann man auch die mechanische Bremse schonen.
Und den Akku besser Bergab oder vor Kurven laden als es meiner ermöglicht.
Das Mehrgewicht durch den etwas stärkeren Motor, sollte da nicht so viel ausmachen.
Ein paar Kilo mehr bei einem 2t Auto....
OK, der schwerere Akku fällt vermutlich mehr ins Gewicht.
Aber dafür ist es ein PlugIn dem ich bei Gelegenheit laden kann und der bergab mehr Energie aufnehmen kann.
Tue Dec 31 19:33:38 CET 2019 |
jennss
Ich habe jetzt selbst Erfahrungen gemacht mit BMW 225xe (PlugIn-Hybrid) und Smart EQ Cabrio (rein elektrisch). Unser nächstes Auto wird die beiden wohl "mergen", d.h. wir brauchen 4 Sitze, aber es soll nur noch rein elektrisch sein. Ein PlugIn hat keinen guten elektrischen Verbrauch, wobei ich mich frage, warum das so ist.
Ich habe beim Smart gemerkt, dass es die Reichweitenangst nicht wirklich gibt. Man kalkuliert die Reichweite nämlich ein 😁. Die Möglichkeiten mit größerer Reichweite sind besser, aber wenn man die nur so selten nutzt, muss man abwägen, ob man das braucht. Ich habe hier in der Umfrage selbst 330 km/204 PS ausgewählt, denn die 330 km würden mich nur selten an die Grenze bringen (auf Langstrecken pausiere ich eh alle 2-3 h) und von den 204 PS hätte ich jeden Tag etwas 🙂. Ich kann jedoch zuhause laden. Als Laternenparker würde ich wohl zu 420 km/150 PS tendieren.
j.
Tue Dec 31 20:08:27 CET 2019 |
Alexander67
Ich denk beim Verbrauch der Maschine spielt die Größe des Akkus eine gewisse Rolle.
Entweder hohe Spannung und kleine Stromstärke, dann muss der kleine Strom aber durch wenige Zellen parallel aber sehr viele hintereinander.
Oder hoher Strom bei geringer Spannung. Dann sind zwar viele Zellen nebeneinander, aber wenige hintereinander.
So oder so, ein dickerer Akku hat weniger internen Wiederstand als ein kleiner.
Daher sind PlugIn elektrisch nicht so effektiv (PS. als reine Elektro..)
Sollten aber dennoch wesentlich effektiver sein als Nicht-PlugIn mit ihren noch kleineren Akkus.
Ein Grund mehr weshalb ich einen PlugIn der bei leerem Akku 8l Benzin benötigt ziemlich unmöglich halte.
Thu Jan 02 10:12:33 CET 2020 |
DPLounge
Also ich persönlich brauche weder 204 PS noch für 5 Tage Pendeln zum Arbeitsplatz (25 Kilometer pro Weg) zwingend mehr als 300 Kilometer Reichweite.
Die ID.3-Endpreise sind jedoch trotz ausgelobter Förderung für ein reines Pendler-/Kurzstreckenfahrzeug und meine persönlichen finanziellen Möglichkeiten leider immer noch zu hoch. Darüberhinaus ist das Fahrzeug für meine Bedürfnisse sowieso schon zu groß, wir fahren praktisch nur zu zweit. Daher warte ich auf ein kleineres E-Auto im Polo-Format zum günstigeren Preis (15 - 20k Euro Endpreis/Förderung berücksichtigt) mit einer Reichweite um die 300 Kilometer und mehr öffentliche Lademöglichkeiten als derzeit... in den nächsten 5 Jahren wird all das bestimmt kommen... Leistung? Zum Pendeln auf sowieso immer brechend vollen Straßen reichen mir persönlich 100 PS immer völlig aus...
Thu Jan 02 10:35:26 CET 2020 |
notting
Du meinst WLTP-Reichweite, also geringere Praxisreichweite im Winter ist da schon einkalkuliert? Gebrauchter Zoe I 41kWh inkl. Akku? Oder auf gebrauchte Zoe II 41kWh warten, da könnte evtl. CCS mitbestellt worden sein. Für 2kEUR Aufpreis beim Neukauf wird der Akku komplett freigeschaltet (52kWh) =entspr. mehr Reichweite.
Oder Akku-Kauf zu teuer die andere Variante mit weniger Anschaffungspreis durch Akku-Leasing nehmen, was insb. für Vielfahrer vorteilhaft sein kann.
Öffentlichere Lademöglichkeiten werden immernoch ausgebaut.
notting
Thu Jan 02 10:45:48 CET 2020 |
DPLounge
Ich meine 300 Kilometer Reichweite unter ungünstigsten Bedingungen...
Renault Zoe finde ich persönlich für meine oben genannten Einsatzzwecke (und damit bin ich sicher nicht alleine) tatsächlich besser als einen VW ID.3 - wäre der Zoe exakt so wie es von Renault durchgezogen wurde, schon vor Jahren von VW auf den Markt gebracht worden, hätte sich die versammelte deutsche Presse vor Begeisterung sicher nicht mehr eingekriegt. So eine Zoe finde ich persönlich unter dem Strich volkstümlicher als einen ID.3, obwohl die aktuelle Zoe-Version preislich leider auch ordentlich zugelegt hat. Aber Renault ist traditionell immer kompromissbereiter was zusätzliche Rabatte angeht als man das von VW kennt. Das Zoe-Format, also die Fahrzeuggröße, sagt mir auf jeden Fall deutlich mehr zu als die des VW ID.3. - Gebraucht ist eine Zoe sicher überlegenswert aber bevor neue E-Autos nicht zu wirklich volksnahen Preisen (Förderung hin oder her: Wenn das Auto regulär schon über 30t € kostet, ist das für mich schon aus dem Grunde kein "Auto für alle"😉 angeboten werden und hier sehe ich Endpreise (Förderung berücksichtigt) zwischen 15 und 20k Euro als Limit an (also soviel wie heute für einen aktuellen Kleinwagen der im Grunde so gut wie immer ausreicht -> zum Pendeln allemal), wird das mit wirklich flächendeckender Verbreitung mit Sicherheit noch dauern...
Daher gehe ich mal davon aus, dass sich in den nächsten 5 Jahren auch in Sachen Preisgestaltung was tun wird... und auch muss wenn sich das E-Auto wirklich etablieren soll...
Sat Jan 04 18:45:01 CET 2020 |
Sp3kul4tiuS
wenn ich sehe was ein Clio neu kostet.
Bei Meinauto geht der Barpreis ab 10.500€ bis Vollausstattung 100ps mit leder auf 16300 mit Überführung.
Da ist dann auch so Zeugs drin wie 50€ extra für LED Innenraumbeleuchtung für hinten * Augen rollen*
Eine Zoe in "Grundausstattung 24.900 - 2000€ den man vom Staat bekommt. Herstelleranteil wurde dort mit eingerechnet. Vollausstattung mit Leder 3/4 angeklickt 31.600 - 2000€ Barpreis.
Also ich kann mir das nicht schön saufen. Das ist dann reine Überzeugung. Unser alter Clio hat schon fast die doppelte Reichweite auf Benzin wie der Zoe.
Sat Jan 04 19:03:37 CET 2020 |
notting
Du meinst hoffentl. inkl. Kaufakku? Lt. Liste kostet ohne Kaufakku die Grundausstattung ca. 22kEUR.
- Demnächst sind's (mind.) 6kEUR Prämie auf den Zoe (Staat + Hersteller in der Summe) solange <40kEUR netto Listenpreis.
- Niedrigere Wartungskosten: https://www.motor-talk.de/.../...u-wenig-beruecksichtigt-t6435576.html
- Ggf. günstigere Fahrenergie (soll Gegenden mit vielen Gratis-Ladern geben, hoher Verbrenner-Verbrauch bei Kurzstrecken, evtl. schon bei typ. Haushaltsstrom-Preisen günstiger, etc.).
D.h. es ist nicht ganz so krass wie du hier suggerierst. Aber "Das ist dann reine Überzeugung" kann ich auch nicht so wirkl. widersprechen...
notting
Sat Jan 04 19:39:18 CET 2020 |
Sp3kul4tiuS
natürlich mit Kaufakku!! Listze ist der alles was geht aber eventuell unter 40k€ . geht in der Höchsten Ausstattungslinie bei 35.xxx los
Kann man ja hier sehen
https://konfigurator.meinauto.de/.../?...
Naja genau wie bei Testberichten wird ja wohl jeder selber wissen was man an Wartung usw selber einspart oder nicht einspart und sich somit selbst ein Bild machen können.
Sat Jan 04 22:32:07 CET 2020 |
BurkhardR
Also ich warte mal, bis Audi einen A3-Nachfolger auf Basis des MEB vorstellt, dann überleg ich mal wie lange ich den A3 etron noch fahre.
Sat Jan 04 22:49:42 CET 2020 |
jennss
Der e-Up könnte interessant sein, aber halt nicht mit 300 km unter schwierigsten Bedingungen. In der City sind 300 km realistisch, auf der Autobahn eher 200 oder sogar noch etwas darunter, je nach Speed (WLTP 260 km). Der e-Up kostet ab ca. 22000 €- 6000 € Förderung - x% Rabatt, also vielleicht 15000 €. Die Derivate von Skoda und Seat sind etwas günstiger.
j.
Sun Jan 05 08:03:53 CET 2020 |
Batterietester133969
300 km Reichweite unter ungünstigsten Bedingungen gehen nur mit der grössten Batterie, mit 77 kWh.
Die vorläufigen Werksangaben (WLTP unterer Wert, von 80% der Fahrer erreichbar) von VW sind:
grosse Batterie (77 kWh) 390 km
mittlere Batterie (58 kWh) 300 km
kleine Batterie (45 kWh) 230 km
Wichtig für den Winterbetrieb ist es, die optionale Wärmepumpe mitzukaufen, da sonst rein elektrisch geheizt wird und die Reichweite nochmal drastisch reduziert wird.
Sun Jan 05 08:48:06 CET 2020 |
jennss
Heizen ist nicht nötig, finde ich. Naja, zumindest alleine im Auto ist es für mich problemlos ohne Heizung. Klima kostet ca. 10% Reichweite, Heizung jedoch deutlich mehr. Lüftung/Sitzheizung/Lenkradheizung verringern die Reichweite nicht nennenswert.
j.
Sun Jan 05 09:01:17 CET 2020 |
Alexander67
Gibt es so etwas wie eine Scheibenheizung?
Ford hat ja schon länger so etwas bei Verbrennern.
Aber wenn man bei E-Autos ohne schnelles warmes Kühlwasser fährt.
Da wäre das schon sehr gut.
Sun Jan 05 10:02:32 CET 2020 |
notting
Auch mit Wäpu?
notting
Sun Jan 05 12:13:48 CET 2020 |
Abkueko
Ich würde die höhere Reichweite nehmen. Es wäre auch der bessere Deal. Das Teure ist schließlich der Akku und nicht der etwas stärkere Motor. VW wird den stärkeren Motor reinpacken um den Mehrpreis in eine Mischkalkulation zu verpacken.
Das liegt aber bei mir an aktuell vielem längeren Strecken und einer miesen Ladeinfrastruktur. Zwar sind es selten mehr als 300km am Stück. Nur könnte ich am Zielort nie im näheren Umfeld laden.
Das ist sowieso die wichtigere Frage... wie viel fahre ich im Alltag wirklich. Bei mir sind es für den Arbeitsweg oft 170km/d. Dazu kommen aber viele Strecken übers Wochenende die 200-330km einfache Strecke bedeuten (ca. 18 Wochenenden im Jahr). Theoretisch würde der kleine ID3. reichen - aber nur wenn ich am Ziel laden kann (was nie der Fall ist). So müsste ich mit dem kleinen Akku also immer 1 - 2x je Wochenende teuer und langwierig an der Autobahn laden. Mit dem großen Akku würde das auf 0 - 1x sinken und für mich ausreichen (hätte ich zuhause Strom am Stellplatz würde ich das tatsächlich überlegen).
Ganz nebenbei: Schon mit dem mittleren Akku wird der ID.3 für mich als Vielfahrer (40.000km/a) weitgehend alltagstauglich (könnte ich ihn doch nur laden). Damit gilt das grundsätzliche Reichweitenargument nur noch für einen sehr kleinen Rest.
Sun Jan 05 12:31:32 CET 2020 |
Abkueko
Der ZOE ist in meinen Augen auch nicht allzu günstig. Und natürlich ist Elektro teurer. Wobei hier zu vermerken wäre, dass immer auf den letzten Cent bei Benzin vs. Elektro gerechnet wird. Bei Ausstattungen wie Alufelgen die niemals auch nur 1ct sparen kommt die Frage nie auf.
Grundsätzlich halte ich Elektro preislich zunehmend für konkurrenzfähig. Allerdings sind da größere Fahrzeuge im Vorteil - der Kostenvorteil beim Betrieb ist größer. Allerdings finde ich die Preise zunehmend erträglicher. Schauen wir uns den neuen Corsa an. In der Variante Edition mit vergleichbarer Ausstattung und Automatik trennen die mit Rabatten zunächst 11.000€. Da geht noch die 3000€ Förderung ab.
Dafür erhält man ein Auto mit 330km WLTP Reichweite. Für eine typische Kleinwagennutzung völlig ausreichend. Natürlich sind 8000€ Aufschlag happig. Dafür sehe ich einen deutlichen Komfortgewinn der durchaus auch etwas kosten darf. Hinzu kommen niedrigere Betriebskosten und insbesondere eine günstigere Wartung. Man denke allein an die Kosten für die Ölwechsel. Ob man damit am Ende billiger fährt? Keine Ahnung. Das hängt davon ab woher man seinen Strom bekommt (PV auf dem Haus? Schnelllader an der Autobahn?) und insbesondere wie sich die Benzinpreise entwickeln. Mir wäre der Komfort durchaus etwas wert und auch die Sicherheit bzgl Folgekosten. Der Strompreis schwankt viel weniger als der Ölpreis. Pünktlich mit der Tötung des iranischen Militärfunktionärs wurde Benzin merklich teurer. Und eben Ersparnis der Ölwechsel und zahlreichen anderen Kosten für den Antriebsstrang
Sun Jan 05 12:51:02 CET 2020 |
notting
Das würde ich so nicht sagen:
- Beim Verbrenner kann man eher mal an einem teuren Tag einfach nicht tanken bzw. sich Zeiten aussuchen wo's tendenziell günstiger ist. D.h. die realen Kosten können durchaus unter den offiziellen Angaben liegen.
- Hab jetzt gerade nur einen Preisverlauf bzgl. Heizol. Die Spritpreise sind tendenziell aber ähnl.: https://www.tecson.de/pheizoel.html
Wenn ich da z. B. 2010 mit 2019 vergleiche sind die Preise tendenziell ähnl. - nur dass z. B. Tarif-Gehälter usw. seitdem deutl. gestiegen sind.
Dagegen sind lt. https://strom-report.de/strompreise/strompreisentwicklung/ seit 2010 die Strompreise sehr kontinuierlich nach oben gegangen. Verglichen mit 2019 um fast 30%, also im Schnitt ca. 2,8%/Jahr.
- https://www.youtube.com/watch?v=G4byax1imN8 (fiese Tricks von Stromanbietern, gerade wenn man auf die Tarife schielt, die in Vergleichsportalen besonders günstig erscheinen wg. Boni)
- Schau mal meine Blogartikel bzgl. Ladesäulen-Strompreise an. Da kommen locker mal 40% Preissteigerung vor, selbst wenn es nicht um die Umstellungen von pro min auf pro kWh geht.
- Außerdem werden die Strompreise steigen wenn's mehr E-Autos gibt -> Angebot und Nachfrage.
Hab gerade bei uns geschaut: Ist gerade etwas günstiger geworden als es unter der Woche vor meinem Weihnachtsurlaub gekostet hat (einige Tage vor Heilig Abend).
notting
Sun Jan 05 13:18:29 CET 2020 |
Abkueko
@notting
Du belegst damit nur den Teil mit der Glaskugel. Es gibt unzählige Annahmen und Szenarien die man unmöglich in der Rechnung berücksichtigen kann. Gilt so auch für die Benzinpreise. Je nach Vergleichzeitpunkten sind die enorm gestiegen, gefallen oder gleich geblieben. Machst du ja vor in dem du einen der teuersten Tage des Jahres (kurz vor Weihnachten) als Referenz nimmst und damit die gerade durch USA/Iran gestiegene Preise relativierst. Was bleibt ist die vergleichsweise große Konstanz der Strompreise im Vergleich zum Öl - die Schwankungen sind stark und innerhalb von Tagen, während sich die Preise beim Strom eher im Jahresrhytmus ändern (dann aber stets nach oben). Die größere Stabilität entlastet mich von der andauernden Recherche nach möglichst guten Zeitpunkten und Orten fürs Tanken.
Bei vielen Leuten setzt das Denken aus sobald sie einen Bonus meinen zu sehen. Dabei steht es oft transparent da. Sowas wie "130€ Ersparnis zum bisherigen Tarif im ersten Jahr" bei einer Bonuszahlung von 180€ sollte wen zum nachdenken bringen. Tut man es nicht... naja...
Da sehe ich tatsächlich das Hauptproblem. Elektroautos sind für mich sinnvoll wenn sie vorwiegend zuhause geladen werden, im besten Fall mit Strom vom Hausdach (in dem Fall sogar unschlagbar günstig). Die öffentlichen Schnelllader sind so teuer, dass sie für gelegentliche Langstrecken in Frage kommen - nicht jedoch zur Regelnutzung.
Sun Jan 05 13:46:18 CET 2020 |
notting
Nein, da geht es auch um so Tricks wie dass es ein eher unauffälliger Scheck ist der vermutl. gerne übersehen wird (der auch umständl. bzw. teuer einzulösen ist), div. Sachen im Kleingedruckten die man nicht machen darf die man nicht unbedingt erwartet, Bonus gibt's nur wenn man mehrfach nachbohrt usw.
... wenn man viel Kohle für die PV-Anlage vorgestreckt hat und sicher ist die nächsten Jahre dort auch bleiben zu können, was i.d.R. die Investition in ein eigenes Haus voraussetzt, was auch sehr teuer ist. Bzw. wenn man's richtig macht bzw. nicht der Typ für Hauskauf ist, kann man auch anderweitig Geld z. T. noch gewinnbringender einsetzen: https://www.youtube.com/watch?v=QUsT2Yafy64 und Folge-Video.
Aktuell ist es u.a. so: https://www.motor-talk.de/.../...rife-2019-update-august-t6673003.html
- Maingau-Energie 0,35EUR/kWh (nach 1h zzgl. 0,10EUR/min). Für Strom-/Gaskunden von denen 0,10EUR/kWh Rabatt (Preise AC und DC gleich).
- Get Charge an bevorzugten Ladestellen: 0,39EUR/kWh (AC 0,10EUR/kWh billiger).
- Has.to.be: 0,39EUR/kWh (AC 0,13EUR/kWh billiger).
- EnBW: 0,49EUR/kWh (AC 0,10EUR/kWh billiger). Für Strom-/Gaskunden von denen, ADAC-Mitglieder oder für ca. 5EUR/Monat (nach 3 Gratis-Monaten) jew. 0,10EUR/kWh Rabatt.
- Virta (wird in meinem Blog-Artikel nicht erwähnt weil zu wenige Ladesäulen bei uns) ohne Anmeldung: 0,39EUR/kWh (AC IIRC auch 0,10EUR/kWh billiger).
- Ionity: 8EUR/Ladevorgang (lohnt sich wenn man entspr. viel lädt, wird aber wohl dieses Jahr noch auf kWh umgestellt).
- Vereinzelt soll es auch schon gratis 50kW CCS z. B. auf Supermarkt-Parkplätzen geben und weiter ausgebaut werden.
Wenn ich z. B. 6MWh/Jahr Haushaltsstrom annehme kommen beim Preisvergleich bei mir ca. 0,27EUR/kWh raus (Grundgebühren usw. entspr. auf die Energiemenge umgelegt) wenn ich nicht den ganz billigsten Anbieter nehme. Da ist aber eben die nötige Ladeinfrastruktur nicht drin, die auch nochmal ein bisschen was kostet. D.h. öffentl. AC-Ladung ist sogesehen zieml. günstig.
Ja, es sind trotzdem in den meisten Fällen ca. 34% Aufschlag für DC. Aber es gibt auch (noch?) Ausnahmen.
notting
Sun Jan 05 18:15:00 CET 2020 |
jennss
Hm... wie sieht das in Zahlen konkret aus? Beim Benziner (GS Line) mit 130 PS und Automatik komme ich bei Ausstattungsabgleich mit wenigen Extras auf ca. 25805 €. Beim eCorsa (First Edition) sind es mit 136 PS, aber nur 150 km/h Spitze und 28105 € (6000er Prämie bereits abgezogen). Beim eCorsa ist noch etwas mehr drin, z.B. Stoff-Leder-Sitze und volldigitales Display, aber das kann man nicht genau abgleichen. (Keine Gewähr, ob es noch besser abzugleichen geht, siehe Screenshots). Beim Benziner wird es vermutlich mehr normale Rabatte geben. Dennoch sind die Preisunterschiede nicht so riesig, also das hat man bei z.B. 20000 Jahreskilometern etwa nach 2-3 Jahren wieder raus und dann wird der eCorsa günstiger.
j.
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Sun Jan 05 18:23:48 CET 2020 |
jennss
Wenn man sehr viel auf Langstrecken unterwegs ist, dann ist das in der Tat ein Glücksspiel mit den Ladepreisen. Das finde ich noch ziemlich ärgerlich, denn somit wird elektrisch fahren genauso teuer wie mit Benzin. Naja, auch Sprit ist an der Autobahn teurer, aber der Aufschlag bei Strom ist im Schnitt höher. Dann dauert es lange bis man den Mehrpreis vom Kauf wieder raus hat. 🙁
Ich hoffe, die Wucherpreise bei manchen Schnellladern sind bald wieder Geschichte. Bei Teslas Superchargern zahlt man derzeit 33 Ct./kWh. Bei einigen CCS-Ladesäulen sind es 59 Ct... Eine unmögliche Differenz.
j.
Sun Jan 05 18:43:54 CET 2020 |
notting
Und? Aral ist meist teurer als andere Tankstellen usw. Lade halt woanders. Hab heute Nachmittag div. Beispiele gepostet, wo's viel weniger kostet. Bzw. man kann oft sogar zu anderen Tarifen laden als die des Ladesäulen-Betreibers. Ja, streckenweise bzw. je nach Reichweite bzw. gewünschter Ladeleistung kann's noch Probleme geben. Evtl. kannst du aber in teuren Fällen deutl. weniger laden, um dafür an billigeren Möglichkeiten wieder z. B. soweit zu laden, dass der Ladevorgang wg. Akkuschutz massiv ausgebremst wird.
notting
Sun Jan 05 18:57:58 CET 2020 |
BurkhardR
Die horrenden Strompreise in Deutschland sind fast doppelt so hoch wie bei unseren Nachbarn - darum gibt es in Deutschland als einem letzten Länder noch Zweifler an der Überlegenheit des elektrischen Antriebs.
Wir verdanken diese Mondpreise den Politikern, die für den Ausbau der Kohle und das Zerschießen jedes Klimaprojektes (Stromtrassen, Speicherkraftwerke) verantwortlich sind: Jürgen Trittin und den Grünen.
Das Normalladen sollte immer mit AC sein, 3-Phasen AC ist nun mal die Grundlage des Stromnetzes in Europa. Und deshalb finde ich, dass 11 KW AC Ladeleistung nur für Kleinwagen ausreichend ist, ein Wagen der Kompakt- oder Mittelklasse sollte mindestens 16,5, besser 22 KW laden können.
Sun Jan 05 19:05:24 CET 2020 |
notting
Ist halt die Frage, ob's nicht cleverer ist, dass wenn man ohnehin z. B. CCS-Ladung für die Langstrecke braucht, sich den "fetteren" eingebauten Typ2-Lader zu sparen, den man dann mit jedem neuen Auto erneut kaufen müsste. Stattdessen kauft man sich einen externen mobilen CCS-Lader eben z. B. mit ca. 20kW, den man dann (zumindest theoretisch) bei mehreren Autos (bzw. ihren Nachfolgern im eigenen Fuhrpark) nutzen könnte.
Weiterer Vorteil: An öffentl. Ladern spart man meist 0,10EUR/kWh, wenn man sich auf diese Leistung beschränkt (bzw. innerorts gibt's meist eh nicht mehr als 22kW Typ2).
Problem: Keine Ahnung ob der mobile CCS-Lader auch garantiert noch mit dem Nachfolge-Auto funktioniert, ob die Stromnetzbetreiber diesen Dingern ohne Lastmanagement/netzdienl. Laden mal den Riegel vorschieben, etc.
notting
Sun Jan 05 22:29:57 CET 2020 |
jennss
Guckst du bei Tankstellen vorher, wie viel es kostet, bevor du an eine Raststätte fährst? Bei Sprit sind die Unterschiede nicht Faktor 2. Da hält sich das Pech in Grenzen. Aber du hast Recht, man sollte im Prinzip die teuren Ladesäulen meiden, damit die aussterben und die Wucherpreise von selbst aufhören. Leider sind es bei CCS schon nicht so wenig Ladesäulen, die überhöhte Preise haben.
j.
Sun Jan 05 23:30:59 CET 2020 |
BurkhardR
CCS-Lader kosten das Zigfache von AC-Ladern in Bau und Unterhaltung, darum gibt es in Deutschland flächendeckend AC-Lader, und DC nur an Schnellstraßen und in Ballungsgebieten. Wieso 22 KW-Lader wesentlich schwerer und teurer als 11 KW sein sollen, versteh ich nicht, die Standardgleichrichter und Thyristoren sind alle auf 100 A ausgelegt, und gleichgerichteter Drehstrom hat eine so kleine Restwelligkeit dass für die Glättung nur wenig Aufwand getrieben werden muss, im Gegensatz zu Einphasenstrom.
Sun Jan 05 23:38:35 CET 2020 |
Alexander67
Haben die 11 und die 22kW Lader die selbe Spannung?
Dann müsste der 22er quasi die doppelte Stromstärke liefern.
Oder...?
Sun Jan 05 23:48:42 CET 2020 |
BurkhardR
3x32A statt 3x16A, 380Volt Drehstrom. Der Reiz eines 2x22KW Laders ist der, dass er für das Netz denselben Anschluss ist wie ein Einfamilienhaus, das 3x63A hat.
Mon Jan 06 01:34:09 CET 2020 |
AgilaNJOY
Hat mal einer von Euch die Wartungskosten eines E-Autos konkret verglichen? Ich lese immer, dass es so viel billiger sein soll, aber stimmt denn das auch wirklich?
Als Autohersteller würde ich z.B. die Bremsanlage auf das Rekuperieren abstimnen, sodass sie in ähnlichem Intervall ersetzt werden muss, wie beim fossilen Antrieb (die Werkstatt will ja auch bezahlt sein).
Zusätzlich schränkt die Hochvolt-Technik die freien Werkstätten ein, die müssen erstmal das Wissen aufbauen...
Dann sind viele Basis-Funktionen nur über Software zu warten, was den Aufwand zusätzlich hochtreibt.
Je mehr Menschen elektrisch unterwegs sind, desto höher werden die Ladepreise steigen - es wird etwas dauern, bis sich ein Wettbewerb einstellt und vom Gratis-Laden an jedem Supermarkt kann man sich dann auch verabschieden, das gibt es nur für wenige, sobald da viele laden wird das auch bepreist...
Nur so meine Überlegungen - wenn unser Golf abliegen sollte hole ich uns einen Plug-in Hybriden (A3), ich bin also nicht generell gegen das elektrische fahren, aber mir scheint dass viel idealisiert wird.
Mon Jan 06 06:49:04 CET 2020 |
mz4
und genau hier läuft was schief.
Diese bescheuerten Hybriden die Elektroautos fast gleichgestellt werden aber keine 100km elektrisch schaffen...
Wenn ich mir dann ansehe wie gerade zum 530e in den Foren diskutiert wird wie wo man was konfigurieren kann damit man noch die Förderung und das e kennzeichen bekommt aiaiaiai...
Es sollte wie beim Diesel mit Adblue technisch so umgesetzt sein wenn der Adbluetank sich dem Ende neigt wird der Motor einfach abgeschalten. (die Warnungen bei 1/4 Tank und noch >2000km Reichweite ignoriert)
So muss ein Plugin Hybrid mindestens xx% Elektroanteil haben.
Wenn nicht Abschaltung.
Dank kostenlosen Simkarten und Totalüberwachung über die Bordelektronik dürfte das ein kleines sein.
und ganz schnell werden entweder:
- kosten sind mir scheißegal = verbrenner gekauft
- ich will sparen = elektro werden gekauft.
Mon Jan 06 06:51:26 CET 2020 |
mz4
- und was denkst du was Strom in 10 Jahren kosten wird?
- und was denkst du was Benzin und Diesel in 10 Jahren kosten wird?
- glaubst du daran das Strom EU weit billig bleiben wird? (Länder die überwiegend von Wasserkraft versorgt werden können mal ausklammern)
-11KW ist ausreichend auch für ein 100KWh Akku.. klar ist 22KW besser aber daheim braucht man das faktisch nicht da ein eauto nie leer daheim ankommt und eigentlich nie von 10-80% daheim aufgeladen wird.
Mon Jan 06 06:57:10 CET 2020 |
mz4
Ja dazu kannst du viele YT videos schauen nit Leuten die schon seit Jahren fahren und auch die Kinderkrankheiten mit bezahlt haben.
Aber du hast recht kommt die E-Mobilität in der aktuellen Form werden ~80% der Werkstätten schließen müssen.
Aber sobald es sich durchsetzt wird auch e-mobilität teuer werden und dinge gehen kaputt die "früher" ewig gehalten hatten usw.. usw..
die Konzerne bekommen alles auf Zeit X/Y ausgelegt.
Die Bremsanlage bei richtiger Rekuperation wird kaum mehr benötigt.
Beim Model S stehen teils 400000KM auf einem Satz Bremsbeläge (Scheiben bleiben 2 Satz Beläge drin).
Natürlich nur wenn man etwas Technischen verstand hat und die Bremsen hin und wieder frei bremst sind diese nur für wenige Notbremsungen im Jahr verbaut.
Die Elektromobilität ist einfach nur eine Frage der Zeit und über Ungelegte Eier wie wir hier gerade machen zu diskutieren ist immer schön und wirklich in die Zukunft schauen kann halt doch keiner 😉
Man sieht die Tendenzen aber Faktisch sagen dann und dann passiert X oder Y geht halt nicht.
Mon Jan 06 09:44:58 CET 2020 |
notting
Wg. hoher Reichweite brauche ich meist erst tanken, wenn ich von der AB unten bin, wo's tendenziell billiger ist.
Wie gesagt, wenn du die richtigen Ladekarten dabei hast meist auch nicht.
notting
Mon Jan 06 09:53:03 CET 2020 |
notting
Dafür bieten sie aber auch ein vielfaches an Ladeleistung. Z. B. ein Hypercharger kostet mit 150kW (in der Summe) und 2 Ladekabeln IIRC <35kEUR ohne Fundament etc. Auf die kW Leistung umgerechnet garantiert nicht um ein "zigfaches" teurer als öffentl. AC-Ladesäulen. Dafür braucht man nur _ein_ Fundament bzw. Kabel, nur einmal Kosten bzgl. Abrechnungsdienstleister, weniger zu warten, etc.
EnBW hat in KA angefangen innerorts 150kW-Ladesäulen aufzubauen. Davor gab's schon am Stadtrand 100kW (rel. nahe an der AB). Andersorts (Duisburg?) hat man auch schon vor längerer Zeit angefangen am Stadtrand (innerorts) in AB-Nähe Schnelllader aufzubauen.
Außerdem bekommen immer wieder Supermarkt-Parkplätze 50kW CCS.
notting
Mon Jan 06 09:54:56 CET 2020 |
mz4
Ganz ehrlich bis auf "in den Urlaub" fahren hab ich noch nie an einer AB Tankstelle getankt.
Selbst im Urlaub fahre ich hin und wieder mal ab und kombiniere dank Appunterstützung günstigeres Tanken mit einer halbwegs sicheren (Umgebung) Zwangspause für die Family
Die Preise können halt noch machen was sie wollen.
Das wird sich noch einregeln. vielleicht sogar wie bei Benzin und Diesel Strompreise die sich minütlich ändern je nach Netzlast und Fahraufkommen.
Dank Abrechnung wie bei "erdgas" bekommt man im nachhinein die Rechnung serviert und es gilt nicht mehr der Preis der am anfang des "tankens" an der Säule stand. (außer sowas wird bei elektro auch eingeführt dank Eischegesetze)
Mon Jan 06 10:00:58 CET 2020 |
mz4
Klar aber so ne Ladesäule muss bestimmt aufwendig gewartet werden.
Wenn ich mir ansehe wie Benzin und LPG säulen gewartet werden müssen und permanent kontrolliert wird es bei Strom wo man ja mehr oder weniger ohne zutun einen Schlag bekommen kann auf dauer bei den Strömen noch kritischer...
Rauchen Feuer und offenes Licht sowie Handys wie es an den Tankstellen heißt sind für Strom ja unkritisch...
Ich sehe da in Zukunft auch Vandalismusprobleme wenn nicht jede Säule 24x7 mit mehreren Cams überwacht wird...
Das funktioniert alles Prima solange es noch ein Niesche ist.
Wenn (erwachsene gestandene) Teslafahrer sich schon gegenseitig die Stoßstangen aus Protest abschrauben wenn ne Ladesäule blockiert ist möchte ich nicht wissen was die zukünftigen "billigautofahrer" (samt Brut und halbstarker) alles machen wird...
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