• Online: 5.296

Dorti's Bilderecke

Autos Kuriositäten Museum Sammelecke Alttagsfahrzeuge Schönheiten

25.10.2017 22:43    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (8)

Nun liefere ich euch die letzten Bilder vom Louwmanmuseum Den Haag.

Ich bin gespannt, wie die verantwortlichen das Museum weiter entwickeln.

Natürlich werde ich irgendwann wieder hin und hoffe weitere Überraschungen zu finden.

Auch Bilder aus anderen Perspektiven werden eine Bereicherung sein, aber mal sehen wo es mich hin verschlägt.

Hoffe euch war die Vielzahl an Bildern nicht zu anstrengend und ihr hattet ein wenig Vergnügen

damit.

 

Gruß euer

Dorti

 

 

PS Habt Ihr einen Favoriten in den 3 Teilen gefunden?

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 1 fand den Artikel lesenswert.

17.10.2017 21:15    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (3)

Nach dem ersten Teil fragen sich bestimmt einige wie lang ich in diesem Museum war. Es waren 2 x 7 Stunden, wobei wir es diesmal jedoch tatsächlich geschafft haben eine Pause im Cafe zu machen.

Für ein Museum (nicht nur) kann man hier gut speisen und trinken, die Preise sind auch nicht übertrieben. Wir waren angenehm überrascht.

Wie ihr ja auf den Bilder seht hat das Museum neben Fahrzeugen einige andere Dinge rund um das Auto zu erkunden. Die Vielfalt in den Vitrinen und an den Wänden würde nochmals einen ganzen Tag kosten diese auf Bild zu bekommen. Pokale, Kunstwerke, Poster, Werbeplakate, Feuerzeuge,

Raucherzubehör, Büroartikel, Bilder, Fotografien und und und.

 

Wer in der Nähe mal seinen Urlaub macht, sollte einen Besuch einplanen, es lohnt sich.

Im einem Gespräch haben wir erfahren, daß es wohl noch ein Lager gibt in dem nicht gezeigte Schätze sind.

Einige Exponate sind an andere Museen ausgeliehen und man kauft und verkauft immer wieder. So soll das Museum ständig attraktiv bleiben und die Besucher immer wieder anlocken.

 

Oft sieht man freundliche Mitarbeiter die ein Auge auf alles haben. Dennoch gibt es auch hier Typen die ihre Finger nicht bei sich lassen können. Einen Besucher habe ich angefahren, da er nichts besseres zu tun hatte als an den Fahrzeugen zu grabschen und Türen zu öffnen. Leider wurde es etwas lauter. Eine Aufsichtsperson kam dazu und ließ sich die Situation erklären.

Ich bin froh, die Fahrzeuge ohne viel Sperrzeug und nicht hinter Glas zu sehen sind. Deshalb regen mich so Typen auf. Er wurde ermahnt und mit Hausverbot bedroht sollte er nochmals auffallen.

Eine kurze Nachricht über ein Funkgerät sollte wohl die anderen Mitarbeiter informieren.

Diesmal durften wir unseren Rucksack mitnehmen, somit mussten wir nicht alles Wichtige in den Taschen verstauen.

 

Ich werde es wohl nie schaffen ein Automuseum einfach nur zu genießen, die Zeiten sind seit MT vorbei!:rolleyes::D

 

Viel Spaß mit den Aufnahmen Ferrari bis Maserati

 

Euer Dorti

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 2 fanden den Artikel lesenswert.

11.10.2017 23:59    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (12)

Liebe Freunde von Altmetall wie ein guter Bekannter wohl sagen würde. Ich bin mal wieder in ein Museum um Bilder zu machen, für Euch, meinem Blog und ach was weiß ich. Nur dachte ich dabei meine Archiv mit besseren Bildern zu versorgen. Denn vor drei Jahren war ich schon einmal dort, leider hat meine alte Kamera mich im Stich gelassen und viele Aufnahmen entsprachen nicht meinen Wünschen.

Ich wollte halt in Ruhe eine Verbesserung meines Archives erreichen. Nun ist es mehr geworden.

Denn die Verantwortlichen haben etwas Hand angelegt und umgestaltet und nicht nur das.

Einige Wagen sind zur Zeit nicht in der Ausstellung und andere dafür hinzu gekommen.

Hat etwas Gutes und leider auch was Schlechtes. Ich habe neu Fahrzeuge und bessere Bilde, leider

konnte ich bestimmte Fahrzeuge nicht mehr finden.

So ist das halt für uns Verrückten

 

Ach ja wo war ich wohl, in einem der schönsten und umfangreichsten Automuseen, das Louwman Museum in Den Haag.

Meine ersten Blogarbeiten zum Museum verlinke ich hier, damit neue Leser nicht den Umweg über mein Inhaltsverzeichnis nehmen müssen. Denn dort findet man halt eine bessere Beschreibung und Hintergründe.

 

Viel Spaß mit den vielen, vielen Bildern, mit den Neuen, nicht Fahrzeugbildern und den Wiederholungen!

Auf Grund der Fülle wird es ein Mehrteiler, für Euch um nicht gleich 250 Fahrzeuge durchklicken zu müssen und für mich die Arbeit etwas entspannter zu gestallten.

Und so brauch ich auch nicht nur ein Bild je Fahrzeug zeigen.

 

Mal sehen wo eure Favoriten sind!

 

Euer Dorti

 

Louwman 2014 Teil 1

 

Louwman Museum 2014 Teil 2

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 5 fanden den Artikel lesenswert.

03.11.2016 21:37    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (35)

Was soll VW machen?

Ich möchte mich nicht weiter dazu auslassen, wurde ja schon viel hier auf MT geschrieben und kommentiert!

 

 

"Wir haben nicht manipuliert"

 

VW fährt neue Strategie in Europa

 

In den USA gestand Volkswagen in der Dieselaffäre seine Schuld ein. Doch bei Schadenersatzprozessen in Deutschland argumentiert Europas größter Autobauer nun ganz anders: Die Abgas-Software entspreche EU-Recht.

 

Volkswagen will in der Abgasaffäre mit einer neuen, überraschenden Strategie Schadenersatzzahlungen an Millionen Kunden in Deutschland und Europa entgehen. Die Wolfsburger behaupten, man habe in der EU den Schadstoffausstoß von Diesel-Pkw gar nicht manipuliert und keine Vorschriften verletzt. Während VW also Gesetzesverstöße in der EU abstreitet, hat der Dax-Konzern in den USA Manipulationen zugegeben und zahlt dort mehr als 16,5 Milliarden Dollar an Schadenersatz und Strafen.

 

VW erklärte auf Anfrage von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR, die in den betreffenden Fahrzeugen eingebaute Software stelle nach Ansicht des Konzerns "keine unzulässige Abschalteinrichtung nach europäischem Recht dar". Abschalteinrichtung bedeutet, dass die Abgas-Reinigung nach der offiziellen Messung auf dem Prüfstand weitgehend ausgeschaltet wird, was zu einem zigfach höheren Schadstoffausstoß auf der Straße führt. So gingen bisher viele Hersteller vor, um die Kosten für den Betrieb ihrer Pkw zu senken. Allerdings tat dies kaum ein Konzern so vehement wie Volkswagen.

 

Im September des vergangenen Jahres waren die Praktiken von VW in den USA aufgeflogen. Anders als dort will der Konzern in Europa aber weder Schadenersatz noch Strafen zahlen, obwohl das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) als zuständige Zulassungsbehörde gegen ihn vorgeht. Das KBA verlangt von VW, 2,4 Millionen Fahrzeuge in Deutschland so umzurüsten, dass der Stickoxid-Ausstoß deutlich sinkt. Der Autobauer hat damit schon begonnen, hält den Bescheid des KBA aber für juristisch falsch und hat dies nach Angaben aus Konzernkreisen auch zu Protokoll gegeben.

 

Kleinlaut in den Vereinigten Staaten

 

Dass VW trotzdem die Autos umrüstet, erklärt das Unternehmen so: Man wolle im "besonderen Interesse der Kunden" mit den Behörden zusammenarbeiten. Schadenersatzklagen von Kunden widerspricht man freilich energisch. Man habe die Vorhaben für die gesetzlich vorgeschriebenen Schadstoff-Messungen erfüllt - "auf dem Prüfstand", heißt es in VW-Schriftsätzen bei Gericht. "Von einer Manipulation lässt sich deshalb nicht sprechen."

 

Volkswagen bestreitet sogar, dass die Stickoxid-Emissionen von Diesel-Pkw gesundheitsschädlich seien, was aus Sicht des Umweltbundesamtes erwiesen ist. "Eine seriöse Ermittlung von Krankheitszahlen oder sogar Todesfällen für bestimmte Bevölkerungsgruppen ist nach unserem Kenntnisstand aus wissenschaftlicher Sicht nicht möglich", erklärte das Unternehmen.

Quelle: n-tv.de

 

 

 

Zitat:

Man wolle im "besonderen Interesse der Kunden" mit den Behörden zusammenarbeiten.

Das sollen die Herren mir genauer erklären!

 

Ich vordere VW auf die Zweigleisigkeit KBA und Kunden aufzugeben. Entweder man geht gegen die KBA Entscheidung an und stellt das Updaten ein. Oder man macht bei den Kunden entsprechende Zugeständnisse, das ist meine bescheidene Meinung.

 

Euer Dorti

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 7 fanden den Artikel lesenswert.

13.10.2016 23:53    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (29)

Hallo liebe Leser und Freund von Altmetall,

 

auch in diesem Urlaub habe ich mir die Zeit genommen für euch ein Automuseum zu besuchen. Der Classic Park nennt sich selber so, obwohl er wohl zu den Händlern für Old- und Youngtimer zählt.

Leider sind die meisten Fahrzeuge nicht von allen Seiten zu besichtigen und auf Bild zu bekommen, ansonsten sind Lichtverhältnisse und Abstände der Fahrzeuge meist noch gut zu handhaben.

Da meine Zeit leider etwas begrenzt war, habe ich einige Youngtimer sowie die meisten Mercedes und Porsche mal beiseite gelassen. Diese Marken sehen wir ja auch wirklich zu genüge.

Dem Museum sind Gastronomie und Läden zur Seite gestellt und die Räumlichkeiten können zu Events genutzt werden.

Im Rahmen von Classic Park sind mehrere Gesellschaften mit beschränkter Haftung niederländischen Rechts (BVs) und Firmen tätig:

Classic Park BV: für Museum, Autoverkauf, Shop und Werkstatt;

Classic Park Events: Firmenname für geschäftliche Events;

Miglia Lounge: Geschäftsname für das Restaurant;

SR Boxtel Horeca BV: für Restaurant und Veranstaltungsräume;

Classic Park Festivals BV: für öffentliche Veranstaltungen von Classic Park;

Ignition Events BV: für die Zusammenarbeit mit externen Organisatoren von öffentlichen Veranstaltungen.

 

Die Familie van Dijke hat einem stark kontaminierten Gelände mit einem verfallenen Eiersortierbetrieb nach einer Bodensanierung und einer nachhaltigen Gebäudesanierung eine neue Zukunft gegeben. Nach der Fertigstellung der Sanierung und dem Anlegen des neuen Parks, in dem 80 Bäume neu gepflanzt wurden, wurde Classic Park Boxtel am 16. April 2014 von dem Porsche-Designer Harm Lagaaij eröffnet.

Ach ja Porsche, an dem Tag fand ein Porschetreff im Classic Park statt, auf Grund des starken Regens habe ich aber keine Außenaufnahmen gemacht.

 

Das Museum ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöfnet

 

Kinder bis 4 Jahre frei

Kinder von 5 bis 12 Jahren € 7,00 p. Pers.

Personen ab 13 Jahre € 9,50 p. Pers.

Menschen mit Behinderungen € 7,00 p. Pers.

Begleiter Menschen mit Behinderungen € 7,00 p. Pers.

Jahreskarte € 49,50 p. Pers.

 

Nun zu meinem Fazit, ich würde dort nur noch mal hin, wenn ich unter 1,5 Stunden Anfahrt habe oder ein interessantes Event geboten wird.

 

Das soll es gewesen sein, ich hoffe Bilder und Bericht haben gefallen

 

Euer Dorti

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 5 fanden den Artikel lesenswert.

24.04.2016 11:00    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (52)

Was macht man(n) bei schlechtem Wetter im Urlaub? Halt so Dinge die einem einfach ein Dach über den Kopf bieten. In diesem Fall bot es sich an das Fordmuseum in Hillegom zu besuchen.

 

Dieses Museum wurde 1995 ins Leben gerufen und 1997 eröffnet, es basiert auf die wohl größte Ford Sammlung der Welt laut dem Guinness Buch. Alles begann mit der Gründung eines Transportunternehmen und der Binnenschifffahrt. Denn der Vater des Sammlers legte damit die Liebe zu Ford in das Herz seines Sohnes, als er vor dem Krieg sein Unternehmen mit Fordfahrzeugen bestückte. Denn K.P. den Hartogh durfte als kleiner Junge auf dem elterlichen Firmengelände fahren.

Etwa Mitte der 50er legte sich Klaas Pieter seinen ersten Oldi zu, ein T Modell und damit begann die Leidenschaft für das Sammeln. Er nutzte zuerst einmal das Unternehmen und dessen Fahrer zur Suche nach alten Fahrzeugen, denn diese sollten danach Ausschau halten und Bilder machen. Hat er gefallen an einem Wagen gefunden, wurde dieser möglichst schnell gekauft und liebevoll hergerichtet.

 

Wenn man sich die Wagen allesamt betrachtet hat man auch den Eindruck, dass diese fahrbereit sind. Fast in allen steckt der Zündschlüssel und einige der Oldis können gemietet werden.

Später wurde durch das Internet auch global gesucht und somit umfasst das Museum Fahrzeuge aus Dänemark, Kanada, USA, Frankreich, England, Ägypten, Britisch Kolumbien usw.

Obwohl schon immer Freunde und Bekannte der Meinung waren, dass die Sammlung für jeden zugänglich sein sollte, bedurfte es erst der Anregung der Gattin diesen Schritt zu gehen. Die bis dahin gut untergestellten Fahrzeuge sollten jedoch auch vernünftig präsentiert werden.

Bei der Suche nach geeigneten Plätzen fand man bei den Behörden und Politikern der Stadt Hillegom die passenden Partner. Hier wurde ein 35t Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung gestellt, auf dem das Museum errichtet werden konnte.

Es umfasst drei Hallen von jeweils ca. 5000m² und genügend Parkplatzfläche. Neben den Autos die mit allerlei anderen Dingen um die Mobilität gezeigt werden, hat auch eine Kleine Motoradsammlung, ein Kino, ein Restaurant und Tagungsräume Platz gefunden. Auf jedem Fall wurde die Region um eine Attraktion reicher und Hillegom wollte/will wohl weiter in diese Richtung investieren. Zumindest will/wollte man wohl rund um das Museum ein Erholungsgebiet errichten.

 

Wie sollte es auch anders sein, denn auch dieses mal reichte uns kein ganzer Tag um die rund 200 Fahrzeuge auf Bild zu bannen. Leider kam es bei den LKW und Feuerwehrfahrzeugen nur noch zu Übersichtsbilder und vereinzelten Aufnahmen und dies gilt auch für die Motorräder.

Wobei bei den zuletzt genannten eine Einzelaufnahme nicht möglich ist, da diese nicht frei zugänglich sind.

 

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist bekommt noch ein paar Infos.

Das Museum hat Montags und Dienstags geschlossen, ansonsten von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Für Gruppen kann man spezielle Absprachen treffen und an einigen Tagen finden Veranstaltungen statt.

Kinder bis 4J. zahlen kein Eintritt und bis 12J. 6€ genau wie 65+, Erwachsene zahlen 7,50€.

Gruppenpreise sind zu erfragen.

 

Haarlemmerstraat 36, 2181 HC Hillegom, Tel. 0252 518118 / Fax 0252 517615

 

Ich hoffe es hat euch gefallen und die vielen Bilder waren es wert sich die Zeit zu nehmen.

 

Euer Dorti

Hat Dir der Artikel gefallen? 8 von 8 fanden den Artikel lesenswert.

05.03.2016 12:39    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (13)

Hallo Altblechfreunde,

 

nach langer Zeit mal ein neuer Artikel, ein Wagen der polarisiert und dies seit seinem ersten Auftritt. Ein Auto welches einer Science Fiction Serie entsprungen schien und auch heute noch den Eindruck erwecken kann. Wir sind in der Zeit der Keilform und dieser Wagen hat auf jeden Fall seinen Platz in der automobilen Geschichte verdient. Hier ist die Rede vom Aston Martin Lagonda Serie 2 bis 4.

 

Und schon sind wir bei dem ersten zu erklärenden Teil, der Name! Die Anfänge von Aston Martin hatte ich ja schon hier http://www.motor-talk.de/.../...todgesagte-leben-laenger-t4435306.html angerissen. Eigentlich sollte man die Geschichte etwas ausführlicher betrachten. Eventuell am Ende dieses Artikels.

Lagonda betrachten die meisten als eigenständige Marke, was durchaus richtig ist. Nur wurde die Firma von Aston Martin einverleibt. Auch über Lagonda kann man einiges Schreiben und ich versuche hier mal die wichtigsten Dinge an den Leser zu bringen. Vorab kann man sagen, dass Aston Martin und Lagonda immer finanziell am Rande des Möglichen agierten.

 

Wilbur Adams Gunn 1859 in Springfield/Ohio geboren und der eine Ausbildung bei Singer Nähmaschinen absolvierte, emigrierte vor der Jahrhundertwende nach Großbritannien.

1901 Gründung der Lagonda Motor Campany und ab 1013 Lagonda Ltd.

1904 Entwicklung eines Zweizylinder Dreirades mit A.H. Cramer und ab 1907 der erste Vierradwagen.

Den Name des Unternehmens leitete er von einem Fluss in der Nähe seiner Geburtsstadt ab, der in der Sprache der Ureinwohner Lagonda Creek genannt wird.

Obwohl Gunn sich mit standardisierten Fahrzeugen im mittleren Segment einen guten Stand erarbeitet hatte, war das Unternehmen 1907 zahlungsunfähig. Und selbst die guten Erfolge bei Automobilveranstaltungen halfen nicht wirklich.

3 Jahre arbeitete Gunn als Angestellter, der von einem Insolvenzverwalter geführten Firma. 1910 kaufte er diese allerdings wieder zurück. In diesem Jahr war Lagonda in Russland sportlich sehr erfolgreich und der russische Exportmarkt wurde das wichtigste Standbein.

1913 führte Lagonda den sogenannten Unibody ein, wobei das Chassis eine Einheit mit dem Aufbau bildete.

1920 verstarb Wilbur Gunn nach längerer Krankheit, seine Nachfolger setzten die Entwicklung fort.

Lagonda war in den Jahren bis 1935 sportlich sehr erfolgreich, nur wirtschaftlich konnte die Firma kein Kapital daraus schlagen. Mit dem Lagonda Rapier versuchte man 1934 im niedrigeren Preissegment Fuß zu fassen, leider floppte er.

1935 waren die Kassen wieder leer und Lagonda wurde zum Kauf angeboten. Rolls-Royce der vier Jahre vorher Bentley schluckte, wurde vom Iren Alan Good überboten. Good wollte mit neuen Typen in der Oberklasse mitmischen. Walter Owen Bentley wurde neuer technischen Leiter Lagondas und die Firma ein direkter Konkurrent von Rolls und Daimler.

Wie viele Firmen wurde im Krieg auch von Lagonda Rüstungsgüter hergestellt und der Neustart gelang dem Unternehmen nicht. Dies auf Grund eines nicht unbedingt nötigen Gerichtsstreit.

Good wollte Lagonda zwischen Rover und Rolls Royce etablieren, also sollte die Werbung den geneigten Käufern suggerieren, hier ist nicht den typischen teuren Oberklassenhersteller zu sehen. Die Werbung machte deutlich, dass Lagonda und Bentley aus der Klein- und Mittelklasse entstanden sind. Durch die Größe und Enge der Namen entstand nach Rolls-Royce Ansicht der Eindruck einer neuen Automobilfirma. Und da Rolls die Namensrechte an Bentley hielt ging man dagegen vor. Die 10.000 Pfund für den Rechtsstreit machten Lagonda fertig, es war kein Geld mehr übrig um die Entwicklungen fort zu setzen und sich am Markt zu behaupten.

 

Nun kommt Aston Martin ins Spiel, deren Besitzer David Brown (kurz vorher erworben) für 52250 Pfund die Konstruktions- und Namensrechte an Lagonda übernahm. Brown war scharf auf den Reihensechszylindermotor den W.O.Bentley konstruiert hatte, denn Aston hatte nur den alten Vierzylinder. Von 1948 bis 1964 liefen noch Lagonda Fahrzeuge vom Band.

1974 wurde der Name Lagonda schließlich zur Modellbezeichnung herabgestuft. Wobei die Serie 1 eine Limousine eines Aston Martin Modelles war und zwar eine viertürige Version des Aston Martin DBS. Dieser Wagen war kein nennenswerter Erfolg (7 Stück) und daher entschlossen sich die Eigentümer zu einem gewagten Schritt. Ja, ja David Brown konnte die Verluste 1972 mit seinen Landmaschinen nicht mehr kompensieren und verkaufte Aston Martin Lagonda Ltd. Für schlappe 100 Pfund kauften Geschäftsleute (Company Devolopments) aus Birmingham die Firma Anfang 1973. David Brown blieb als Geschäftsführer.

Dies hielt gerade bis 1974 und ein Konkursverwalter verkaufte 1975 an den Amerikaner Peter Sprague und Kanadier George Minden.

Diese versuchten die wirtschaftliche Schieflage zu kaschieren in dem sie den Aston Martin Lagoda Serie 2 entwickeln ließen.

 

Nun sind wir bei dem Wagen auf den Bildern.

 

Der Designer William Towns zauberte in sehr kurzer Zeit die Karosserie, welche bis heute die Geschmäcker zur Diskussion anregt. Auch technisch sollte der Wagen Aufsehen erregen und dafür war Mike Loasby verantwortlich.

Ein Prototyp wurde der Öffentlichkeit 1976 auf der London Motorshow präsentiert, dieser Wagen muss wie aus einem Zukunftsfilm gewirkt haben. George Lukas lässt grüßen.

Der Lagonda scheint an einer Kantbank/Abkantbank entstanden zu sein, er entsprach nicht der damals vorherrschenden (besonders für diese Preisklasse) Formgebung. Selbst die Innenausstattung ist schnörkellos, ohne Chromleisten oder Edelholz-Applikationen.

Alles an ihm versetzte Fachpresse und Öffentlichkeit in helle Aufregung und bis heute spaltet er die Betrachter.

Machen wir erst mal bei der Außenansicht weiter, was fällt besonders auf? Ist es die riesige Motorhaube, die enorme Länge von 5,30 Meter oder die geringe Höhe die sich im Bereich eines Porsche 911 bewegt. Sollte es die Front sein? Die sechs Leuchteinheiten neben dem kleinem Grill und die riesigen Schlafaugen mit jeweils zwei Lampen.

Was ist mit dem Heck, diese riesige Scheibe oder ist es die Anbringung der Heckleuchten, die wie schmale Bänder durch die Kofferraumklappe luken.

Meiner Meinung nach ist es ein Zusammenspiel all dieser Dinge was den Reiz aus macht, besonders von der Seite betrachtet.

Nun mal nach innen, da scheint jemand Perry Roden gelesen zu haben. Aston Martin ließ sich von modernen Dingen aus anderen Wirtschaftszweigen inspirieren. Anders kann man es nicht erklären soweit in die Elektronikkiste zu greifen.

Der Lagonda hat ausschließlich digitale Instrumente, wesentliche Informationen wie Geschwindigkeit, Drehzahl usw. wurden auf einem Display im Instrumententräger angezeigt.

Es war vorgesehen selbst die Automatik über Sensortasten zu bedient, nur nahm man sehr schnell davon Abstand. In der Serie 3 wurden die Sensortasten gegen Druckschalter ausgetauscht.

Die Elektronik, besser gesagt die Software, war dann auch Schuld daran das die Serienproduktion erst Ende 1978 anlief. Der Presse stellte man einige Protoptypen mit analogen Anzeigen zur Verfügung.

Erst als man die britische Softwarefirma durch eine amerikanische ersetzte, die Computertechnik in der Luftfahrt entwickelte, gelang es die Sache in den Griff zu bekommen. Allerdings von Serienreife sollte man nicht unbedingt sprechen.

Die Sensorsteuerung zahlreicher Funktionen wurden ebenfalls aufgegeben, anstatt Gasplasma-Anzeigen kamen Leuchtdioden zum Einsatz. Ab 1984 ergänzte ein Sprachcomputer die Ausstattung, dieser spricht Deutsch, Arabisch, Französisch und Englisch. Es wurden Fehlfunktionen und einig weiter Informationen mitgeteilt.

Aston Martin stellt eine überarbeitete Software seit 2006 zur Verfügung.

Zumindest hatte Aston Martin eins geschafft, nach der Präsentation waren die Auftragsbücher soweit gefüllt, dass die finanzielle Lage nicht mehr so angespannt war.

 

Beim Cassis ging Aston Martin auch einen neuen Weg, Mike Loasby entwickelte eine Plattform auf dem ein Stahlgerüst geschweißt ist. Die Aluminium-Karosserieteile sind an dem Gerüst angebracht.

Auch für den Motor mussten neue Wege gegangen werden. Deswegen ist der Vorderwagen so lang und die Platzverhältnisse im Innenraum nicht so üppig wie erwartet.

Den Motor mit genügend Kühlung und Luft zu versorgen war nicht so einfach und die Schmierung musste auch verbessert (geändert) werden. Der 5,3 Liter Achtzylinder stammt aus dem Jahr 1970 und wurde für den DBS entwickelt.

Das Aggregat liegt weit hinten im Motorraum, die Zylinderköpfe wurden überarbeitet um größere Einlassventile aufnehmen zu können. Auch musste ein neues Ansaugsystem entwickelt werden, denn der Kühlergrill ist viel zu schmal.

Nach allen Maßnahmen leistete der Vergasermotor rund 284 PS um dann 1986 eine elektronische Benzineinspritzung zu bekommen. Mit der Marellianlage entwickelte der Motor etwas über 300 PS

je nach Quelle, in der Serie 4 senkte man die Leistung auf 289 PS.

Der V8 des Vantage und 380 PS hatte einfach kein Platz, die verwendeten Vergaser waren für den Lagondamotorraum einfach zu groß. Auch Versuche den Motor mit 2 Turboladern zu puschen scheiterten. Dadurch erhielt man fast die Leistung des Vantage und hohe Fahrleistungen, nur arbeiteten die Lader nie Serienreif mit den Vergasern zusammen. Der Versuchswagen wurde leider 1982 entsorgt. Um die Kraft auf die Hinterachse zu bekommen bediente man sich bei Chrysler und dessen Dreigangautomatik.

Damit war der Lagonda die schnellste Serienlimousine seiner Zeit und zumindest zeitweise auch die Teuerste. Die verschiedenen Quellen sprechen in der gesamten Bauzeit von 100t bis 300t DM.

Ja der Preis war auch so eine Sache, 1977 meinte man mit 25570 £ auszukommen und 1978 waren es schon 32630 £. Die ersten Käufer legten dann 49333 £ auf den Tresen und so ging es munter weiter.

1981 53500 £, 1982 5660 £, 1983 59900 £ bis 1985 auf 75000 £. Die Serie 3 brachte es auf

79500 £ und die vierte begann bei 95000 £ um es bis auf 99500 £ zu schaffen. Ich habe die Pfundpreise genommen, da alle anderen Währungen sehr unterschiedlich veröffentlicht sind.

 

Jetzt mal die wesentlichen Unterschied der drei Ausbaustufen. Die Serie 2 erhielt immer Modifikationen, die Serie 3 erhielt wie erwähnt die von Weber und Magneti Marelli entwickelte Einspritzanlage. Und was es heute wieder gibt, ein sogenanntes Head-up-Display, Informationen wie die gefahrene Geschwindigkeit wurden in die Frontscheibe eingespiegelt. Für die LED nahmen Kathodenröhren für die Instrumente Einzug. Leider waren diese schlechter in der Zuverlässigkeit.

Die letzte Ausbaustufe, also die Serie 4 ging dann schon weiter in Sachen Facelift. Die Kanten sind nicht mehr ganz so scharf und die Klappscheinwerfer entfielen. Es gab nun 6 Einzellampen neben dem Kühlergrill, die Blinker nahmen in der Stoßstange platz.

Hinten gab es nun ein durchgehendes Leuchtenband welches nicht in den Deckel integriert ist. Das Kennzeichen wanderte in den Stoßfänger und man musste nun nicht mehr dieses entfernen um an das Kofferraumschloss zu kommen. Die Tanköffnungen fanden nun unterhalb der Heckscheibe ihr Zuhause und lösten die merkwürdige Anbringung in den C-Säulen ab. Drehmoment und Getriebe wurden überarbeitet und eine andere Reifendimension gewählt.

Insgesamt wurden 636 Einheiten verkauft, es wird aber oft meist von 645 geschrieben. Ich habe bei der Recherche wohl den Grund gefunden. Reine Aston Martin Lagonda sind es wohl 462 Serie 2, 76 Serie 3 und 98 Serie 4, dazu kommen 2 zweitürige Modelle die Aston Martin als Versuchsträger für den Virage nutzte und 5 verlängerte Versionen (Tickford) von Aston Martin.

Tickford war ein Karosseriebauer den David Brown auch übernommen hatte, nur hatte dieser nichts mit dem Lagonda zu tun. Für diese Wagen konnte man zwei separat bedienbare TV-Geräte bekommen und lackierte Front-/Seitenschürzen. Hier wurden dann 85000 £ fällig bei normaler Länge. Die fast 26 cm mehr Radstand bei den 5 Langen kamen dem Innenraum zugute. Außerdem waren im Angebot Minibar, Plattenspieler und Autotelefone. Allerdings waren dann 110000 £ zu überweisen.

 

Und zu guter Letzt die zwei Kombis (Shooting Brake), einer aus der Schweiz von Roos Engeniering außen ein Serie 3 und innen ein Serie 4. Roos verlängerte nur die Dachlinie, im Gegensatz zum aus den Niederlande stammende Kielstra. Dieser hat eine sehr breite D-Säule.

Es könnte natürlich auch sein, dass der Eine die Vorserienmodell und Ausstellungswagen mitzählt und der Andere nicht.

 

Was habe ich noch so gelesen und sollte nicht unerwähnt bleiben, auch wenn es hierfür oft nur eine Quelle gab?

Bei den Prototypen sollen keine Seitenfenster absenkbar gewesen sein und nach Änderungen für die Serie, nur die der Fronttüren. Das Glasdach für die Fondpassagiere soll nur klappbar sein, da ein öffnen wegen des im Dach integrierten Überrollbügel nicht möglich ist. Die daraufhin eingebaute Klima bläst über eine Düse, den hinten Sitzenden die kalte Luft direkt ins Gesicht.

Die Zeiten wo man einen dieser Fahrzeuge günstig bekam scheinen vorbei zu sein, auch hier haben die Sammler und Wertanleger bereits ihre Finger im Spiel. Weitestgehend sollen alle erhalten sein und selten auf der Straße unterwegs. Dies liegt wohl aber auch an der Unzuverlässigkeit, weshalb ein Aston Martin Lagonda auch zu den schlechtesten Autos (in der Fachpresse) gezählt wird.

Der Wagen entstand in Handarbeit, dies sieht man an den Spaltmassen und einiger Lösungen wie Schaniere. Der Motor wurde nach alter Tradition von einem Mann gebaut dessen Name auch auf einem Schild zu lesen ist.

Die veranschlagten Entwicklungskosten lagen bei 750000 £ und beliefen sich allerdings auf

1,25 Mil.£

 

Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Daten an den interessierten Leser bringen.

 

Lagonda S2 - 8-Zylinder-V-Motor (Viertakt), Zylinderbankwinkel 90° ,

Bohrung × Hub: 100 × 85 mm

Max. Drehmoment bei 1/min: 500 Nm bei 4000 , Verdichtung: 8,8: 1 ,

Gemischaufbereitung: 4 Doppelvergaser Weber DCNF, Ventilsteuerung: DOHC,

Antrieb über Kette, Wasserkühlung, Dreigang-Automatik (Chrysler Torque-Flite),

Radaufhängung vorn: doppelte Dreieckslenker, Schraubenfedern

Radaufhängung hinten: De-Dion-Achse, Wattgestänge, Längslenker,

Schraubenfedern

Innenbelüftete Scheibenbremsen rundum (Durchmesser v/h 27,3/26,3 cm), Servo

Zahnstangenlenkung, servounterstützt, Spurweite vorn/hinten: 1500/1500 mm

Radstand: 2915 mm Tickford Long Wheelbase: 3170 mm

Abmessungen: 5285 × 1815 × 1300 mm,

Tickford Long Wheelbase: 5540 × 1815 × 1350 mm

Leergewicht: 2095 kg, br/> Tickford Long Wheelbase: ca. 2200 kg

Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h , 0–100 km/h: 8,8 s

Verbrauch (Liter/100 Kilometer): ca. 16–25 S

 

Änderungen S3 und 4 223 kW (304 PS), 212 kW (289 PS) , 434 Nm bei 4000 ,

Elektronische Einspritzung Weber-Marelli

 

Die Geschichte um Aston Martin lasse ich nun doch mal! Habe da eine Idee für viel später.

Nun bin ich auf Kommentare und selbst gemachte Bilder zu diesen Wagen gespannt und hoffe hier mal wieder einen etwas anderen Vertreter vorgestellt zu haben.

 

Euer Dorti

Hat Dir der Artikel gefallen? 7 von 7 fanden den Artikel lesenswert.

14.02.2016 22:47    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (30)

Wie versprochen liefere ich euch den Rest der Bremenbilder. Mit Ford hatte ich aufgehört und mit Ford geht es weiter. Den Abschluss macht der Janus von Zündapp.

 

Viel Spaß euer Dorti

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

12.02.2016 06:27    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (50)

So nun hier die ersten Bilder der BCM 2016. Ich werde wohl in 2 oder 3 Etappen hier hoch laden.

Macht es bestimmt für alle etwas angenehmer.

Die Bilder sind nicht bearbeitet und mit zwei Kameras aufgenommen, wobei ich eine das erste mal dabei hatte. Ich hoffe sie gefallen euch.

 

Einen Bericht zur Show und Fahrt gab es ja schon hier. Klick

Hat Dir der Artikel gefallen? 4 von 4 fanden den Artikel lesenswert.

08.02.2016 23:48    |    Dortmunder 65    |    Kommentare (35)

Broschi und Lady in Bremen zur BCM,

 

Am ersten Februarwochenende stand die BCM an, obwohl ich eigentlich nicht den Aufwand dieses Jahr betreiben wollte, fuhren wir dennoch hin.

Wir heißt Broschi, der Blogpinguin vom Schrottplatz, seine Herzensdame Lady, meine Frau und ich.

 

Meine Frau war die treibende Kraft, denn sie war der Meinung, wir sollten zum vierten Mal die Messe besuchen. Wie in den letzten Jahren buchte ich ein Zimmer im Landgut Horn, etwas außerhalb der City gelegen.

 

Da die Messe immer schon anstrengend genug ist, reisen wir frühzeitig an. Also am Donnerstag den Bereitschaftsdienstwagen zur Firma gebracht und zurück nach Hause. Den Rest verpackt, Frau geweckt (hatte Spätdienst), Frühstück und auf die Bahn, die 480 km in Angriff genommen.

 

Bis zum Sauerland ging alles reibungslos, ab dort nur noch Regen, Schneeregen und Schneefall, sowie auch wieder bis zum Regen zurück. Kurz vor Dortmund wurde es trocken und es ging bis vor Osnabrück zügig voran. Diesmal konnten wir auf die Staumeldung reagieren und Osnabrück Nord abfahren. Laut Staumeldung sollte dieser eine halbe Stunde Verzögerung bringen, die Ausweichroute allerdings auch. Kaum abgefahren hieß es dann im Stau käme es zu über eine Stunde Wartezeit.

Zurück auf der Autobahn, gleich die nächste Meldung, Trümmerteile und stockender Verkehr.

Allerdings waren wir 3 Minuten später an der Stelle vorbei, 2 defekte Fahrzeuge und Polizei auf der Standspur und Dreck auf der linken Fahrbahn.

 

In Bremen angekommen musste meine Frau in den Dom, sie wollte sich dort noch ein Heft besorgen, welches sie im Sommerurlaub nicht bekommen hatte. Schräg gegenüber holte ich mir noch aus einem Restaurant die Karte, dort waren wir vor zwei Jahren mit Motorina schon mal nach der BCM.

Da wir uns auch dieses Jahr mit ihm verabredet hatten, lag es nah dort nach der Messe nochmal einzukehren.

Anschließend ging es ins Hotel, welches uns auch dieses Jahr wieder sehr gut gefiel. Zum Abschluss des Tages gingen wir in die Mühle am Wall und genossen ein sehr leckeres Essen.

 

Nach einem sehr üppigen Frühstück ging es frühzeitig zur Messe und pünktlich um 9.04 waren wir am Freitag in den Hallen. Erstmal die Ausrüstung startklar gemacht und gleich losgelegt, hier sei erwähnt, dass ich in diesem Jahr eine neue Spiegelreflex dabei hatte. Mal sehen wie die Bilder geworden sind.

So gegen 13 Uhr war die erste Pause angesagt und nun bemerkte ich, dass Motorina schon versucht hatte uns zu erreichen. Weiß der Geier warum ich das Handy nicht hörte! Zu diesem Zeitpunkt waren wir vor der Halle vier und wir riefen zurück. Nach kurzer Begrüßung im Hallenübergang ließen wir uns beim Audiclub nieder um ausgiebig zu quasseln.

Nach dieser sehr schönen Pause trennten sich unsere Wege, allerdings nur kurz. Wir machten noch einige Aufnahmen und kamen nur bis zu den Oldtimerfreunden gegenüber des Audiclubs. Dort gab es Kaffee und Kuchen welches durch eine Spende honoriert wurde. Kaum saßen wir, stand auch Motorina bereit seinen Kuchenhunger zu stillen.

Nach dieser letzten Stärkung wurde Halle 4 abgehandelt und kurz die Halle 5 in Augenschein genommen.

 

Um 18 Uhr trafen wir Motorina am Ausgang und fuhren vom Parkplatz um Motorinas Wagen etwas außerhalb abzustellen. Gemeinsam fuhren wir in die Innenstadt zum Abendessen und zu einem weiteren Austausch von automobilen Gedanken. Wir könnten ihm stundenlang zuhören.

Leider wurde es Zeit für uns den Abend zu beenden, da ein Bad von Nöten war und die Pics gesichert werden sollten.

Am zweiten Tag war nun noch Halle 5 und 6 sowie die bis dahin zurückgestellten Bereiche (Mercedes und Porsche) angesagt. Bzw. gingen wir nochmals durch um uns zu vergewissern, dass wir nichts Besonderes übersehen haben. Leider haben wir es auch diesmal nicht geschafft die Motorräder abzulichten. Meine Frau denkt sogar schon darüber nach nochmals nach Bremen zu fahren und dann für 3 Tage.

Was können wir über die BCM ansonsten berichten, im Grunde hat sich nicht viel zu den letzten Jahren geändert. Am Freitag war es von den Besucherzahlen her angenehmer, der Samstag war recht voll. Entweder sind wir mittlerweile geübter oder es war angenehmer wie im Vorjahr. Auch hatten wir das Gefühl, dass einige Wege etwas breiter gestaltet waren und die Fahrzeuge nicht so eng standen. Anscheinend waren auch nicht so viele Anbieter von Dingen, rund ums Auto, zwischen die Wagen gequetscht, welches positiv für Spotter ist. Auch hatte ich den Eindruck, dass man wieder mehr Wert auf Clubs legt. Ein paar mehr Sitzgelegenheiten rund um die Erfrischungsstände sollten es noch werden. Und bei Getränkepreise von 3Euro sollten diese auch kalt sein.

Die Ersatzteilhalle haben wir völlig links liegen gelassen und auch haben wir einige Anbieter von Literatur vermisst. Eventuell sind diese der BCM fern geblieben, denn im Messeheft habe ich sie auch nicht gefunden.

Ach ja, die Sondershow! Es ging um die Keilform der 70er, es wurden wahrlich schöne und beeindruckende Fahrzeuge gezeigt. Meiner Meinung nach hat man das Thema lediglich nur angekratzt. Auch Motorina war dieser Meinung, aber wie schwer ist es eine umfassende Ausstellung zu organisieren.

In diesem Jahr haben wir auch wegen genügend Pausen bis zum Schluss durchgehalten. Zum Abendessen hatten wir einen Tisch beim Mexikaner reserviert, wo wie üblich die Augen größer wie der Magen war.

 

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit den Pinguinbildern. Diese sollen ein Vorgeschmack sein auf einen weiteren Blog mit Bildern, sobald ich diese sortiert und benannt habe. Denn auch diesmal sind es über 3000.

 

Danke fürs lesen

Euer Dorti

Hat Dir der Artikel gefallen? 4 von 4 fanden den Artikel lesenswert.

  • von 10
  • 10

DANKE

Mein Blog hat am 02.04.2013 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

Dortmunder 65 Dortmunder 65


 

Zaungäste

  • anonym
  • mr. mountain
  • motorina
  • GT-I2006
  • UHU1979
  • beatus2004
  • HeinrichK
  • tausani
  • bronx.1965
  • kite1969

Blogwache

Dauergäste (104)

Inhaltsverzeichnis

Hier kommt ihr zum Inhaltsverzeichnis, einfach anklicken!

 

Inhaltsverzeichnis Dorti`s Bilderecke

 

und dort den Artikel anklicken

Bisher gezeigt

Eure TOP TEN

Top Ten stand 12.02.2016

1. Mal etwas Anderes

2. DKW Monza

3. Renault R12

4. Bitter SC

5. Barkas "Framo" V 901/2

6. VW Passat B1

7. Fiat 125 (Speciale)

8. Volvo 242

9. Der nicht geplante Sonntagsspaziergang

10. Volvo PV 444/445

Informationen

Hallo Freunde von Autos und Bilder, einiges zum besseren Verständnis!

Ich schau mir gern alte, besondere und schöne Autos an und fotografiere sie, mit meinem bescheidenen Können. Auf Anregung habe ich beschlossen hier einen Blog einzurichten um euch daran teil haben zu lassen.

Die von mir erstellten Texte haben nicht den Anspruch komplett oder völlig fehlerfrei bei den Angaben zu sein.

Gruß Euer Dorti