• Online: 4.720

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

26.04.2015 16:23    |    nick_rs    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: 9-5, I (YS3E), Power-Elch, Saab

Nachdem ich euch einen langen Artikel lang vollgeheult habe wie toll der Saab war, möchte ich euch nicht den Grund vorenthalten, warum ich ihn verkauft habe.

Aber Achtung! Nur wer Teil 1 gelesen hat, kommt jetzt auch inhaltlich mit ;).

 

Was hatte ich mit ihm vor?

 

Das Technische

 

Was normalerweise sofort anstünde, wäre eine große Aufbereitung. Der Lack war zwar in einem super Zustand, die Scheinwerfer aber trüb. Außerdem hatte er etwas Rost an der Heckklappe, den ich entfernen lassen wollte. Des Weiteren berichtete ich ja von dem Ölverbrauch. Mit einer neuen Kurbelwellenentlüftung wäre es getan gewesen, einfach und billig (Ca. 70€). Ich muss aber zu meiner Schande zugeben ich hab einfach nicht die Zeit gefunden das zu richten und bin den ganzen Sommer so weitergefahren.

Weiter wollte ich (auch eigentlich direkt nach dem Kauf) einen großen Service machen. Mit Kerzen, Automatiköl und allem pipapo.

Wenn das erledigt gewesen wäre hätte ich ihm noch ein neues Fahrwerk spendiert.

 

Alles in allem hätte das wohl ca. 1500€ gekostet.

 

motorstown.commotorstown.comDas Optische

 

Saab-Kenner wissen, ich habe ein "Zwischenmodell" des Aero. Zwar ist meiner schon das Facelift und hat als Aero verschiedene Verspoilerungen, Tieferlegung und sehr viele weitere Dinge die ihn vom zivilen Modell unterscheiden, ein Modelljahr später bekam der Aero aber auch eine eigenenständige Stoßstange im aggressiven Look (siehe Bild). Diese wollte ich nachrüsten, da sie mir einfach super gefällt.

Weiter wollte ich das Thema "rot-schwarz" durchziehen. Das Lenkrad mit den roten Nähten war der erste Schritt. Weiter ginge es mit roten Nähten in den Sitzen die einfach zu realisieren sind. Den etwas verlebten Dachhimmel wollte ich schwarz beziehen, das gibt dem Auto einen ganz neuen Charakter. Beschäftigt habe ich mich auch mit der Idee, rote Gurte nachzurüsten, leider fand ich dazu nicht ausreichend Informationen. Außen sollten die Bremssättel noch rot lackiert werden, um das "rot-schwarz" Konzept auch außen fortzusetzen.

Die Beleuchtung sollte komplett auf LED umgebaut werden. In dem Zug hätte ich gerne noch eine Umfeldbeleuchtung im Spiegel nachgerüstet. Das würde gut mit der Pfützenbeleuchtung harmonieren.

Außerdem hätte ich noch ein paar kleine optische Macken behoben: die abgeratschten Einstiegsleisten, ein abgebrochener Griff in der Heckklappe und schwarze Seitenblinker (einen hatte ich schon eingebaut).

 

Die ganzen Optischen Punkte hätten mich auch nochmal ca. 500€ gekostet.

 

Da ich den Saab in der Prüfungsphase gekauft und nach der Ausbildung fast nahtlos meinen Übergangsjob angetreten habe, habe ich das Auto immer weiter aufgeschoben. "Dann machst du halt alles auf ein mal", war der Gedanke.

 

Bis jetzt beliefen sich die Investitionen also auf ca. 2000€. Damit hatte ich beim Kauf gerechnet, das Geld auf der hohen Kante damit das Auto bereit ist für viele Jahre in meiner Hand (ich ging noch nicht davon aus, dass ich studieren gehen werde).

 

Der Genickbruch

 

Es war Juni und sehr warm als ich mit offenen Fenstern fuhr und das erste mal ein leichtes klapperndes Geräusch wahrnahm. Dieses wurde über Wochen immer schlimmer und mir fiel auch auf, dass das Auto im Stand deutlich stärker vibriert. So dauerte es nicht lange bis die Diagnose feststand: Eine Kette muss ausgeleiert sein. Die Steuerkette hatte der Vorbesitzer aber erst erneuert. Also habe ich ein wenig gegooglet und festgestellt, dass der Saab über Ausgleichswellen verfügt, die den Vierzylinder kultivierter machen sollen. Und die Kette dorthin hatte es hinter sich. Durch die doofe Positionierung muss zum Wechseln dieser Kette der Motor raus und schon ist man finanziell im vierstelligen Bereich.

 

Insgesamt sind wir nun bei ca. 3500€, bis er sowohl technisch als auch optisch perfekt ist.

 

"Scheiße" dachte ich mir, ohne aber einen Gedanken daran zu verlieren, das Geld nicht zu investieren. Der Saab schien für mich optimal, um mich über das geplante Studium zu begleiten. Geringe Fixkosten Dank kleinem Motor, durchrepariert wäre er dann auch. Man könnte also günstig ein starkes, großes Auto fahren.

 

Die Wende

 

An einem Tag im September bekam ich die Gelegenheit, meinen Saab mit einem Lackdickenmessgerät zu untersuchen und das offenbarte Böses. Nun war mir auch klar, warum der Lack nach so vielen Kilometern noch so gut aussah, er war fast überall neu, da an sehr vielen Stellen Unfallschäden repariert wurden. Davon wusste ich nichts.

Für mich brach eine Welt zusammen. Nicht, dass ich ein großes Problem mit Unfallfahrzeugen hätte, aber mein Bild von einem gepflegten Vorbesitz war schlagartig hinüber, mein ganzes Vertrauen und meine Bindung zu dem Auto wurden zerrissen, die rosarote Brille zersprang und ich begann, die ganze Sache rational zu sehen. Soll ich 3500€ in dieses Auto investieren? Bekomme ich nicht bessere Autos, wenn ich den Saab verkaufe und die Reparaturkosten auf das Budget aufstocke? Werde ich das Auto für mein Studium überhaupt noch brauchen oder werde ich in eine Großstadt ziehen und das Auto vergammelt dann am Straßenrand? Kann ich das Auto dann mit vertretbarem Verlust verkaufen, sollte ich es doch nicht benötigen?

Vielleicht hätte ich das Geld investiert, wenn ich sicher gewesen wäre, dass ich das Auto die nächsten Jahre noch brauche. Aber ich wusste nicht, was ab März sein wird. Wo werde ich wohnen? Wo werde ich arbeiten? Wie viel Geld werde ich verdienen? Werde ich mir ein Auto im Studium überhaupt leisten können?

Als ich mir diese Fragen stellte, hatte ich schon den BMW und kurz darauf auch den Fiat. Viele Nachtschicht-Mittagspausen verbrachte ich im Auto, überlegte und überlegte. Wochenlang war ich verzweifelt. Rückblickend würde ich sogar sagen, das war meine Tiefphase des Jahres 2014. "First Word Problems" werden jetzt manche denken, das Belastende war aber nicht das Thema an sich, sondern die Aussichtslosigkeit. Ich bekam es über Wochen, ja Monate nicht hin, eine Entscheidung zu treffen und Unterstützung bekam ich auch nicht. Meine Eltern fanden die Idee, so viel Geld in den Saab zu stecken gar nicht gut, aber der Gedanke, mir ein weiteres Auto zu kaufen, sodass dann 6 Autos vor der Tür stünden war für sie auch nicht besser. Meine Freunde meinten immer "Hau weg die Karre", aber konnten sie auch nachvollziehen, warum ich so an dem Auto hänge? Ich denke ohne diesen Faktor kann man diese Entscheidung nicht treffen.

Es war einfach ein Ballast, ein dicker Stein auf meinem Herzen den ich wochenlang mit mir rumtrug. Im nachhinein völlig bescheuert wie einem ein Gebrauchsgegenstand so viel Kummer bereiten kann, aber ich denke einige Petrolheads werden mich verstehen.

Nach über einem Monat, Ende Oktober kam ich zum Entschluss den Saab abzumelden und mir ein Übergangsauto bis zum Frühjahr zu kaufen - die E-Klasse, denn ich wollte den Saab nicht weiterhin über Kurzstrecke quälen, die ich bei meinem Übergangsjob ausschließlich fahre. Fast zwei Monate stand der Saab dann in der Garage meines Onkels rum, bis ich mich dann soweit emotional vom Saab verabschiedet hatte, dass ich ihn verkaufen konnte. Die E-Klasse hat mir die Entscheidung auch deutlich erleichtert. Es hätte keinen Sinn gemacht, ihn noch bis zum Frühjahr zu behalten. Er wäre einfach ein zusätzlicher Ballast gewesen in der eh schon stressigen Einrichtung meines neuen Lebensabschnitts. Wenn ich Ende Januar erfahren würde, ob ich die Zusage für Hamburg bekäme, könnte ich das Auto nicht bis Beginn des Studiums - Anfang März - verkaufen. Zumal ich dann auch wegen des Umzugs keine Zeit dazu hätte.

So habe ich das Auto im Dezember an einen Sammler verkauft, der ihn erst als Winterauto benutzen möchte und dann richten will.

 

Fazit

 

Abschließend habe ich doch das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Sowohl der Kauf als auch der Verkauf. Der Saab hat mich 6 Monate und 15.000km (relativ) treu begleitet und ich bin mit tragbarem Verlust aus der Geschichte raus. Der Umzug nach Hamburg war sehr kurzfristig und stressig, ein weiteres Auto wäre ein untragbarer Balast gewesen. Die E-Klasse kann den Saab gut vertreten. Sie hat im Vergleich hier und da Schwächen, es gibt aber auch Punkte wo sie dem Saab überlegen ist.

 

Ob ich nochmal einen 9-5 kaufen würde? Auf jeden Fall! Die zweite Generation steht ganz oben auf meiner "Autos nach dem Studium-Liste" einen 9-5 I werde ich mir aber wohl nicht nochmal zulegen. Zum einen, weil es so wenige gibt, die so sind wie meiner war und nur so möchte ich wieder einen, zum anderen aus emotionalen Gründen: Meinen 9-5 I hatte ich und es soll der Einzige bleiben. Ich behalte ihn in guter Erinnerung und denke gerne an ihn zurück. Mehr mit einem weinenden, als mit einem lachenden Auge, aber mein Gott, life is a bitch :)

 

 

Der Artikel ist auf Größe L ausgelegt.

Um diese Größe auswählen zu können muss man angemeldet sein.

Die Umschaltung erfolgt am Seitenende unter "Darstellungsoptionen".

Bei Größe M können Ungereimtheiten bei der Gliederung auftreten.

 

Bei gefallen des Artikels bitte ich um eine positive Bewertung :)

Hat Dir der Artikel gefallen? 28 von 30 fanden den Artikel lesenswert.

26.04.2015 16:35    |    Telsch

Erster :D

 

Ich kann verstehen, dass es dir sehr schwer gefallen ist dich von dem Auto zu trennen. Ich stehe ja gerade vor einem ähnlichen Problem, wobei bei mir der "Behaltenwillen" irgendwie noch überwiegt.


26.04.2015 16:38    |    nick_rs

:rolleyes:


26.04.2015 16:42    |    Bumer645

Meiner Meinung nach war dies die einzig richtige Entscheidung das Auto abzugeben.


26.04.2015 16:46    |    Telsch

Ich würde es als die "vernünftigste Entscheidung" bezeichnen, ob es die richtige war kann nur er selbst entscheiden.

 

Aber die E-Klasse als Nachfolger dürfte den Trennungsschmerz deutlich gelinder haben ;)


26.04.2015 16:48    |    christian 140ps

Ich würde das Studium abschließen und danach nach einem 9-5 Ausschau halten.

 

Aber es ist natürlich immer schwer etwas abzugeben, woran das Herz hängt.


26.04.2015 16:50    |    Turboschlumpf6

Da soll noch einer sagen, Neuwagen wären teuer. Wenn diese ganzen Mängel beseitigt werden sollten, ist man ja schon fast beim Neuwagenpreis.;)


26.04.2015 16:51    |    nick_rs

Fast, aber auch nur fast :D


26.04.2015 17:01    |    Dynamix

Von dem was das alles gekostet hätte kannste bei nem neuwagen nicht mal die Anzahlung stemmen, geschweigedenn den Wertverlust des ersten Schlüsseldrehs :D


26.04.2015 17:06    |    Habuda

Bin ja mal gespannt, ob du irgendwann mal ein wirkliches Traumauto, das du dann auch länger behälst, findest Nick.


26.04.2015 17:25    |    Bayernlover

Geiles Auto, wie gesagt schade, dass ich es verpasst habe.

Aber in einer Sache kannst du irgendwo auch dankbar sein: Stell dir vor, die ganzen Schäden am Lack wären erst nach der riesigen Investition aufgefallen. Dann hättest du ein durchrepariertes Auto gehabt - und evtl. die emotionale Bindung dazu verloren. Wär auch nicht so gut gelaufen dann :D

 

Ich bete dafür, dass mir nicht sowas passiert. Wobei ich ja Leute mit einem Motorkran kenne... :D


26.04.2015 17:28    |    nick_rs

Kann ich nur zurückgeben, Habuda :D


26.04.2015 17:51    |    Habuda

Besitze ich doch schon Nick :)


26.04.2015 20:44    |    Golfteddy164

Hmmmmm....

 

Nun erscheint das ganze in einem ganz anderen Licht....

 

Ich glaub ich hätte ihn dann auch verkauft.....

 

Aber ob ich mir dann eine E-Klasse gekauft hätte, da schon absehbar war das du studieren möchtest????

 

Ich weiß nicht, ich hätte mir dann was kleineres gekauft, schon wegen der Fixkosten....

 

Aber wie sagt man so schön.... Jeder muß es für sich entscheiden....

 

Vielleicht ist es aber auch so, das ich schon ein paar Jahre älter bin, und ich selbst Vater von 2 Kindern bin, und deshalb die Prioritäten ganz woanders habe.... Ich weiß es nicht...

 

Momentan siegt noch die Vernunft, aber irgendwann werde ich mir auch noch meinen Auto Traum erfüllen....

 

LG Golfteddy.


26.04.2015 21:18    |    Kickdown-169

Bei einem alten Fahrzeug hätten mich die Nachlackierungen nicht gestört, die anderen Investitionen waren natürlich immens, im Vergleich zum Fahrzeugwert, also kann ich die Entscheidung nachvollziehen ...


26.04.2015 21:19    |    nick_rs

Du nimmst immer einen Blog zuvor :D

 

Die E-Klasse habe ich von Anfang nur für den Winter gekauft. Selbst wenn ich jetzt noch ein Auto brauchen würde, käme die E-Klasse wieder weg ;)


26.04.2015 21:24    |    flo-95

@Habuda Seit wann hast du ein Z4 Coupé?


26.04.2015 21:28    |    Habuda

Seit dem 1. April Flo ....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nein. Spaß. E30 = Traumauto. Spaßige Kiste ;)


26.04.2015 21:35    |    Fensterheber169

Ich weis nicht. Selbst mit tollem Lack ohne Unfall. 3500€ für ein Auto mit den Km und Baujahr ausgeben?

Den emotionalen Part hatte ich bei meinem ersten Focus auch. Weg geben wollte ich ihn nicht. Aber der Rost.... Am Ende hab ich ihn weg und es war gut so weil ich jede Menge Geld gespart hab

 

Ich persönlich mag ja Saab auch. Wobei mich ein 9-3 ab 2005 mehr reizt. Oder ein alter 9-3 Viggen.


27.04.2015 10:05    |    donBogi

Vieles von deiner Summe sind nur Wunschveränderungen die der Technik eh nicht zu Gute kommen. Das mit dem Motor rausheben wäre auch machbar meiner Meinung nach. Natürlich alles ein Kostenfaktor aber das macht man alles nunmal für seinen Traumwagen. Bis es sich herausstellt dass der gar nicht so traumhaft ist...

Aber ich habe meinen Vorherigen schon wegen weniger weggegeben, 200 € Reparaturen die aber zu einem anderen Haufen dazu kamen.

Mein BMW ist auch nicht sorgenfrei meiner Ansicht nach aber er fährt zuverlassig, ist noch nicht stehen geblieben und ich habe immer noch nicht herausgefunden weshalb er verkauft wurde :D


28.04.2015 14:16    |    Luke-R56

Naaaja... hier isses dann vorbei mit dem 'mich wiederentdecken', das ich im ersten Teil hatte. Um ehrlich zu sein, für mich klingt das nur nach Vorwänden. Wenn du wirklich an der Karre hängst, ist es doch völlig egal, ob da mal was nachlackiert wurde. Solange das hier und jetzt gut aussieht und ohne Hilfsmittel nicht feststellbar ist, ist das Auto doch keinen Deut schlechter als vorher. Vielleicht zwei Hunderter weniger wert, aber nicht schlechter für dich als Besitzer und Fahrer. Und so schnell ist die Liebe dann dahin (Übertreibung beabsichtigt)? Kann ich nicht nachvollziehen. Man trennt sich doch auch nicht von seiner Freundin nur weil man rausfindet dass sie keine Jungfrau mehr ist. Seid mal nicht so zimperlich, ihr alle :D

 

Aber ist ja nicht meine Entscheidung. Ich hab auch starke Hinweise dafür gefunden, dass mein Auto mal einen abbekommen hat. Ist doch kein Drama. Ich meine, wie alt war der Wagen denn? Roundabout 15 Jahre schätze ich?


28.04.2015 14:21    |    pico24229

Solange es nicht offensichtlich ist dass der Wagen einen Unfall hatte (extreme Spaltmaße,o.Ä.) wäre es mir auch egal. Und um das Auto in einem Technisch guten Zustand zu halten wäre ja auch weit weniger als die 3500 (zum Teil für optische Sachen) nötig.

Habe aber auch schon den Fehler gemacht ein "geliebtes" Auto wegen anstehenden Reparaturen und anderen Kfz in Aussicht verkauft und dass dann später bereut :D :(

 

Das es für dich belastend war und du ein "schlechtes Gewissen" beim Verkauf hattest geht mir aber auch immer so :D:D


28.04.2015 14:40    |    nick_rs

Wie gesagt, die Unfallschäden an sich waren nicht das Problem, sondern dass es mir verheimlicht wurde. Das hat irgendwie das Vertrauen in den Vorbesitz getrübt. Es war auch nicht das ausschlaggebende, wie gesagt, ich hatte auch danach überlegt das Geld zu investieren. Aber es hat einen entscheidenden Teil dazu beigetragen, die Sache rational(er) anzugehen.


28.04.2015 15:57    |    Turboschlumpf6

Da lobe ich mir den Neuwagen an sich. Da weischte wasse hascht. :)


28.04.2015 17:35    |    nick_rs

für das 10 Fache an geld :)


28.04.2015 17:37    |    Habuda

Dacia Nick, Dacia. Für alle Leute, die .... :D :D :D


28.04.2015 17:44    |    Turboschlumpf6

Lass es das 20 - fache sein! :)


28.04.2015 17:44    |    Turboschlumpf6

Dacia! Für Leute, die es nicht nötig haben! :)


28.04.2015 22:19    |    Kickdown-169

Ich hab 2 neue Autos vor der Tür stehen, am Liebsten fahre ich dennoch meine alten Karren :D

 

Das Vertrauen zum Vorbesitzer juckt mich dabei wenig, beim Fahrzeugverkauf wird selten die ganze Wahrheit erzählt, von einem Fahrzeug muss man sich schon selbst überzeugen ...


29.04.2015 09:59    |    pico24229

Meistens weiß man fast gar nichts was die Vorbesitzer mit dem Auto gemacht haben und solange man davon nichts mehr mitbekommt /sieht ist es mir auch egal. Selbst wenn Adolf auf dem Rücksitz gezeugt wurde oder jemand dadrin umgebracht wurde :D

 

umso interessanter wenn man etwas darüber erfährt, zB wenn noch der alte Fahrzeugbrief dabei ist und man sieht welchen Beruf die Vorbesitzer hatten :)

Ein ehemaliges Auto von mir ist mal von Kiel in den Irak und zurück gefahren, ordentliche Strecke, das hat mir dann von Anfang an Vertrauen gegeben, als Zusatz gab es noch reichlich Souvenirs von dort: CDs "Duftbaum" aus einem Restaurant und (leere) Wasserflaschen. Fande ich sehr interessant :)

 

Noch mehr würde es mich reizen zu wissen welcher Afrikaner jetzt mit meinen ehemaligen Fahrzeugen anstellt :D


29.04.2015 11:00    |    Luke-R56

Rationaler angegangen und nen V8-Benz gekauft? Ich liebe deine Rationalität :D

 

Ich sehe das wie die Vorschreiber. Man kauft Auto X in Zustand Y zu Preis Z. Und wenn die Variablen zusammenpassen, dann sind mir die Vorbesitzer relativ egal. Aber wie gesagt - dein Ding, nicht reinreden lassen!

Mein MX-5 ist bei mir in achter Hand, wenn ich das richtig im Kopf habe. So what, macht Spaß und läuft zuverlässig :)

Interessantestes Souvenir von (einem der) Vorbesitzer war bei mir eine Tankquittung aus Belgrad.


01.05.2015 22:31    |    Rockport1911

Zitat:

"Hau weg die Karre", aber konnten sie auch nachvollziehen, warum ich so an dem Auto hänge? Ich denke ohne diesen Faktor kann man diese Entscheidung nicht treffen.

Genau dieser Faktor muss aber manchmal fehlen um zu entscheiden ob es sich lohnt einen Gebrauchsgegenstand zu behalten. Da ist es manchmal gut wenn ein Zweiter die Kosten nüchtern durchrechnet.

 

Das verzehrte Gesicht beim Anblick eines verschwiegenen Unfallschadens der auch noch schlampig repariert wurde kenn, leider. Hab damals sogar nen Blogartikel drüber gschrieben...


31.01.2016 19:48    |    wolf24

Ja, ja, wenn dann die Träume zu Albträumen werden ...

 

Dann zeigt sich, daß im AUTO, das Alpha und Omega, sprich der Anfang und das Ende, das "AU" von Aua, das T wie teuer und O wie Oh weh, er läuft nicht mehr, steckt.

 

Als mein Hirsch SC bei 200 000 km mit nem kapitalen Motorschaden nicht mehr wollte, habe ich mich gefreut, daß er mit Oli einen guten, technisch versierter Nachfolger fand und ich mir meinen jetzigen schwarzen 9-5 er II, zu meiner Freude über knapp 4 Jahre und rund 120 000 KM eine riesen Freude machen konnte.

 

Leider muss ich mich gegenwärtig von ihm aus familiären Gründen, (gewisse Notwendigkeiten sind unbequem in den zwar riesigen, aber ungünstig, weil Stufenheck einzuladen), trennen muss.

 

Ich befürchte ich werde zu einer richtig vernünftigen Karre greifen und die vielen Kommentare "was ist das für ein tolles Auto" vermissen.

 

Aber wer kann uns die Freude, die wir erlebt haben, nehmen? Also manchmal ist es eben Zeit zum Wandel.

 

Gruß aus der Pfalz

 

Wolfram alias Oldie alias wolf24


Bild

31.01.2016 20:00    |    Dynamix

Schöner Wagen! Die Generation Saab fand ich ja ausnahmsweise mal richtig schick. Hätte es der Marke gegönnt das Sie davon mehr absetzen aber in Deutschland eh nicht zu machen. Mich wunderts umso mehr das ich in Irland verhältnißmäßig viele Saab gesehen habe.


31.01.2016 21:12    |    nick_rs

Ein 9-5 II. Toll! Steht auf meiner Liste. Irgendwann. Tja, bis vor einem halben Jahr war noch ein 9-5 II Kombi zu, Verkauf, allerdings mit dem Preis auch jenseits von gut und böse.


28.11.2016 21:19    |    aladin033

wirklich sehr schön geschrieben Nick. :)

Ich hoffe das meiner ein SAAB 9-3 ewig bei mir bleibt. :) ich dreh mich nach meinem Auto öfter um als nach meinem alten Astra damals :D


Deine Antwort auf "Wenn das Traumauto gehen muss - Teil 2"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 03.01.2014 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Über diesen Blog

Herzlich Willkommen

...in meinem Blog, den ich versuche möglichst abwechslungsreich zu gestalten.

Von Fahrbereichten und Impressionen, über Reihen wie z.B "Spritsparen" oder "Meine möchtegern Sammlung" und Spam- bzw Unterhaltungsblogs bis hin zu Schraubergeschichten und Alltagsberichte über meine vielen Autos findest du hier fast alles. Damit du dich auch zurechtfindest, kannst du über die Stichworte im Blogheader durch die Artikel navigieren.

 

Wenn es dir gefällt, darfst du den Blog gerne abonnieren ;)

 

Viel Spaß! :)

 

 

AB 2014 SIND DIE ARTIKEL AUF GRÖßE L AUSGELEGT

ARTIKEL AUS 2013 SIND AUF GRÖßE M AUSGELEGT

Viel Spaß

Das bin ich

nick_rs nick_rs

Offen unterwegs


 

Blogs, in denen ich außerdem mitwirke

Letzte Gäste

  • anonym
  • el lucero orgulloso
  • dualchef
  • Sir Firekahn
  • Graf.PorNo
  • jottlieb
  • kiaora
  • dertede
  • hernertom
  • PKF

Treue Leser (348)