• Online: 2.218

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

04.05.2019 02:53    |    jennss    |    Kommentare (243)

autobahnkoenigeautobahnkoenige

So sehr ich das elektrische Fahren mag... auf der Autobahn sind Verbrenner doch die Könige. Selbst ein Polo GTI läuft schon an die 240 km/h. In der elektrischen Kleinwagenklasse (BMW i3s) sind da bisher maximal etwa 160 km/h drin. Und dazu kommt noch, dass Verbrenner bei hohen Geschwindigkeiten effizienter laufen als bei niedrigeren und daher vergleichsweise wenig "D-Zug-Zuschlag" brauchen, während man beim E-Auto den entsprechend des Luftwiderstands höheren Verbrauch voll in Kauf nehmen muss und somit eine geringere Reichweite bzw. man verliert den Fahrkostenvorteil. Selbst Teslas fahren auf Langstrecken nicht sehr oft 180, weil die Ladezeiten den Gesamtschnitt inkl. Pausen dann wieder reduzieren können, falls bedeutsam bzw. falls man keine längeren Pausen bis zu 1 Stunde machen möchte.

 

Wenn es um Autobahn-Fahrspaß geht, muss man den Verbrennern schon ihre Fähigkeiten zugestehen. Mit Fiesta ST oder Ähnlichem einen Tesla vor sich hertreiben bis er lieber wieder sparsam fährt und nach rechts zieht, könnte Spaß machen :D. Was meint ihr, werdet ihr den Verbrenner vermissen, wenn er in den nächsten (~20) Jahren ganz langsam ausstirbt? Wenn alles auf Elektro ist, werden die Karten wieder neu gemischt. Dann sind 200 km/h wieder richtig viel. Derzeit kommt ja schon ein Up GTI auf Tacho 200. Das ist mit E-Autos dann wieder etwa wie 1970, als 200 noch super waren. Man wird dann später hin und wieder von Oldtimern mit Verbrennern versägt… ;)

j.

Hat Dir der Artikel gefallen? 7 von 16 fanden den Artikel lesenswert.

04.05.2019 05:59    |    158PY

Dieser Beitrag und die hinter ihm steckende Vorstellung dürfte mit ein Grund sein, warum es auf unserer Autobahn aussieht wie es aussieht und warum der Aufreger-Fred in V+S inzwischen seit 12 Jahren läuft und deutlich mehr als 100.000 Kommentare hat. Selten so einen Unsinn gelesen...


04.05.2019 08:23    |    cso-cso

Keine Sorge, das Tempolimit kommt früher als den Meisten lieb ist.


04.05.2019 08:29    |    Lumpi3000

Wenn die Batterie Entwicklung weiter so voran geht, dann hat sich das "Problem" bald erledigt.

Deshalb sind im Moment ja die Hybriden auch noch die Beste Variante für alle die auch mal ne weitere Strecke fahren.


04.05.2019 09:03    |    Goify

Wenn wirklich überhaupt das E-Auto das einzige sein wird, werden 200 km/h eine Seltenheit sein.

Aber daran glaube ich eher nicht, denn woher sollen die vielen E-Autos kommen, wer soll sich diese leisten können, wer versorgt diese mit Strom und wohin mit den Batterien?

Da diese vier Punkte noch nicht mal im Ansatz geklärt sind, werde ich auch im Jahr 2040 einen sprsamen Diesel-(Hybriden) kaufen können, der mit 1.000 km Reichweite und 50 Liter-Tank auch mal über 200 laufen kann.

 

Mir kommt das mit den E-Autos so wie mit der Atomenergie vor: Man hat was neues erfunden, es macht wenig Dreck und Lärm und ist also super. OK, so ganz sicher ist das System nicht und es bleiben Abfälle übrig, für die wir noch immer keine Lösung haben und wahrscheinlich niemals finden werden, aber Atomstrom ist einfach super. Die Akkunutzung ist da ganz genau so, denn irgendwie ist alles viel zu schön, um wahr zu sein und keiner fragt sich mal ernsthaft, wohin mit den Akkus von Laptop, Rasenmäher, Pedelec, Auto und Handy. Es gibt dafür gute Ansätze, aber das reicht nicht, denn es entstehen täglich mehrere Millionen neue Akkuzellen die dann nach wenigen Jahren in Afrika auf dem Müll liegen und verbrannt werden: Ganz großes Kino.


04.05.2019 09:58    |    gato311

Im Zuge der Elektrifizierung und dem autonomen Fahren wird man das Tempolimit einführen, um auch Kosten bei der Entwicklung zu sparen.

 

Nach der letzten Preisrunde an den DC-Säulen im Zuge der Umstellung auf Abrechnung nach kw/h gibt es allerdings gar keinen Grund mehr für mich persönlich, vom CNG-Auto umzusteigen, solange ich dazu nicht gesetzlich oder durch Abbau sämtlicher Tankstellen gezwungen werde.

 

Klar, E-Auto fährt sich netter. Aber das ist dann wohl eher was als Spielzeug fürs Wochenende.


04.05.2019 10:05    |    Goify

Wenn die Strompreise allerdings so bleiben wie jetzt und die Kraftstoffpreise weiter anziehen (aktuell kostet Diesel schon um 1,40 €/l), wird man vielleicht sogar gezwungen, elektrisch zu fahren, weil man sich herkömmliche Kraftstoffe nicht mehr leisten kann.


04.05.2019 10:09    |    PIPD black

Wer sich up, Polo oder ST kauft, um damit Teslas zu jagen oder auf der AB stumpf Vollgas zu geben, hat das Konzept nicht verstanden. Für Langstrecke sind alle 3 NICHT geeignet. Weder von der Tankgröße noch von der Tauglichkeit/Bequemlichkeit her. Über 180 kommt man heute auch kaum hinaus. So groß wäre der Verlust nicht mehr über 200 fahren zu können also nicht. Ein Tempolimit braucht es nicht. Der Verkehr und dessen Geschwindigkeit regelt sich allein.

 

@Goify Wenn man sich die laufenden Kosten des Autos nicht leisten kann, die man eh ratierlich aufbringt, wie soll man sich dann die deutlich höheren AK des E-Mobils auf einen Schlag leisten können?:confused:

Das ist doch die Abwärtsspirale: Finanzierung, Leasing, Insolvenz.


04.05.2019 10:28    |    Goify

Wenn ich in xy Jahren ein neues Auto kaufe und die Wahl habe zwischen 3 €/Liter Diesel und 10 Cent/kWh Strom ist die Entscheidung doch einfach, oder?


04.05.2019 10:57    |    BravoI

"Selbst Teslas fahren auf Langstrecken nicht sehr oft 180, weil ..."

- weil Theoretische Reichweite sinkt bis zu 180km... praktisch - noch weniger ?

 

Dank EU in nächste Zukunft Verbrenner sollten 30% weniger verbrauchen.

Meine Heutige verbrauch real 5,5L Benzin, dann nächste muss 4L Verbrauch haben.

Für mich 0,5L/100km ist realiesirbar, die Tehnologien schon längst da.

 

Ich sehe die E-Autos nur Hippy für Reiche und kommende E-SUV kosten ab 50k €.

https://www.youtube.com/watch?v=CuVGbwTMcE4

 

Der Student oder Puzfrau haben Geld nur für Verbrenner.

 

Ich sehe Große Zukunft bei Hybriden, heutige ist noch zuteuer, darum fahre ich Benziner.

 

Gruß. I.


04.05.2019 11:13    |    cso-cso

Wir werden sowieso alle nur veräppelt, fremdgelenkt und für dumm verkauft.


04.05.2019 11:14    |    Goify

cso-cso, das sowieso. Aber es liegt an jedem selbst, mit diesen Umständen umzugehen und ggf. die Vorteile für sich zu nutzen.


04.05.2019 11:24    |    jennss

Auf das Thema kam ich übrigens mal als ich mit dem PlugIn-Hybrid auf Langstrecke war :). Ich habe den 225xe ja dem i3 damals vorgezogen, weil er in der Leasingrate viel günstiger war. Der 225xe fährt auf der Autobahn super, auch wenn er über 125 km/h nur noch etwa 150 PS hat. (Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken nach Ende der Leasingzeit auf einen i3 zu wechseln.)

 

Ein Tempolimit würde den E-Nachteil kaschieren, fände ich aber schade. Dieses Zurücksetzen in die 70er hat auch einen gewissen Reiz, wenn denn alle mitmachen würden :D. Aber es wird ja noch länger Verbrenner geben. Höchstgeschwindigkeit wird dann wieder ein guter Punkt im Quartett.

 

Wenn Ende Juni unser Smart EQ kommt, werde ich sicher auch mal mit 130 über die Autobahn donnern :D.

j.


04.05.2019 11:34    |    PIPD black

Und dann rufen die besorgten Bürger wieder bei der Polente an, wenn sie in ihrer Jutekarre bei Tempo 86,5 auf der AB von nem M5 oder Lambo mit über 200 überholt werden.:rolleyes: Siehe A20 die letzten Tage #eurorally


04.05.2019 12:33    |    RadeonMobility

Der stand der Dinge ist zumindest noch so, die Batterietechnik wird sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln.

Zudem kommt dazu, wer fährt denn wirklich Ü200 auf Dauer ?

Klar zwischendurch mal, aber ich kennen niemanden der wirklich immer mit mehr als 160 auf der AB unterwegs ist.

Lassen wir mal die Vertreter mit ihren 3 Liter Diesel Aussenvor.

Sobald die Reichweiten und Ladezeiten bei E Fahrzeugen passen wird es kein zurück mehr geben.

Einzig und allein das Gefühl, der Sound die Motorkulisse wird man vermissen.

 

Allerdings dürfte dies dem 0815 Fahrer/in der von A nach B kommen will reichlich egal sein


04.05.2019 12:40    |    Goify

Zitat:

@RadeonMobility schrieb am 4. Mai 2019 um 12:33:58 Uhr:

Klar zwischendurch mal, aber ich kennen niemanden der wirklich immer mit mehr als 160 auf der AB unterwegs ist.

Lassen wir mal die Vertreter mit ihren 3 Liter Diesel Aussenvor.

Lebst du in einer Höhle und machst Heimarbeit oder kommst du auch manchmal unter Leute? Schon mal auf einer Autobahn gewesen?

Ich kenne einige, die nie schneller fahren, als das Auto geht und das eigentlich immer, sobald das weise Schild mit den Streifen auftaucht. Und dazu braucht es auch keine 3 Liter Hubraum, sondern da reichen die modernen 1,6er Diesel mit um die 115 PS. Die laufen auch schon um die 200, ohne bis dahin drei Stunden zu brauchen.


04.05.2019 12:41    |    gato311

Das Problem ist doch immer der Lärm der Prollkarren, wovon sich die Leute erschrecken.

Mit nem leisen Auto kannste auch mit 250 vorbeifahren und keiner sagt was. Ev. merken die nichtmal was.

 

Muss halt immer ne Situation sein, wo das Risiko sehr gering ist, dass der andere nicht aus Spaß im letzten Moment doch noch rauszieht. Auf der leeren A20 aber in der Regel kein Thema.

 

"Schneller fahren, als das Auto geht" tut ja aus physikalischen Gründen schon keiner. ;-)


04.05.2019 15:06    |    PIPD black

Zitat:

@Goify schrieb am 4. Mai 2019 um 10:05:48 Uhr:

Wenn die Strompreise allerdings so bleiben wie jetzt und die Kraftstoffpreise weiter anziehen (aktuell kostet Diesel schon um 1,40 €/l), wird man vielleicht sogar gezwungen, elektrisch zu fahren, weil man sich herkömmliche Kraftstoffe nicht mehr leisten kann.

So langsam kommt das, was schon lange vorhergesagt wurde:

 

https://www.bild.de/.../...ck-an-schnellladesaeulen-61647338.bild.html

 

Und wenn genug Infrastruktur und E-Mobile unterwegs sind, kommt auch eine Steuer wie die Mineralölsteuer dazu. Es wird keinen nennenswerten Unterschied bei den Verbrauchskosten geben. Der einzige Unterschied zwischen Verbrenner und E ist der Ort der Emissionen und das Sondermüllproblem der E-Fahrzeuge.


04.05.2019 15:22    |    gato311

Mit der aktuellen Preisentwicklung an den DC-Säulen werde ich trotz der absehbaren Vorteile bei der Beschleunigung so schnell nicht vom CNG-Auto wegkommen.

 

Da müsste man schon alle CNG-Tanken abreißen oder das fahren damit gesetzlich verbieten.


04.05.2019 15:33    |    BravoI

Nissan Leaf Weltweit meistverkaufte E-Auto,, welche kostet 32k. In Deutschland - Renault ZOE, welche kostet 22k + 100€ Batarie Mitte. In Verkaufsstatistik Top 100 tauht keine E-Auto auf.

Kaune Wunder, weil mit Ford Focus, welche hat aktuel 3 Plazt in Verkaufsstatistik, und mit Rabaten kostet ca 20k €, was für viele bezahlbar (keine Wundern, ober 3 Plazt hat), kann keine E-Auto konkurieren. Zoe ist klein und bittet weniger, Leaf kostet 12k mehr und kann nicht überall laden.

 

Gruß. I.


04.05.2019 15:59    |    cso-cso

Die Frage ist doch hier, wie die Intension des Einzelnen ist. Um von A nach B zu kommen reichen 130km/h vollkommen aus. Um das möglichst günstig zu erreichen, kann man auch im Laster Windschatten fahren. So schaffe ich mit meinem GLK locker die 4,4L auf 100km. Über 1 L. weniger als Werksangabe. Wenn ich Zeit habe und die auch einplane, komme ich entspannt und günstig an. Mit dem E-Auto ist es genauso entspannt und kostet die Hälfte. In diesen Fällen braucht man kein gesetzliches Tempolimit.

Anders ist es, wenn man unter Zeitdruck steht. Entweder durch Termine oder selbst gemacht. Dann wird es aber auch gefährlich. Die Frage ist, ob es wegen 30 Minuten Zeitersparnis Sinn macht, das Leben von sich und anderen aufs Spiel zu setzen und zusätzlich das Doppelte an Spritkosten zu haben.

Mit meinem 180PS Touran war meine Reisegeschwindigkeit 160km/h. Entspannt bin ich nie angekommen. Mit dem GLK sind es 130 km/h und Entspannung. Mit dem E-Golf fahre ich 100 km/h und ich komme glücklich an, weil ich richtig viel Geld gespart habe. Das Radio ist auch aus, weil ich jede zusätzliche Geräuschquelle als störend empfinde. Es gibt Autos, die verleiten zum schnell Fahren. Es sind immer die gleichen Marken. Sobald man drin sitzt, hat man das Gefühl, man muss auf die Tube drücken.

Die dritte Kategorie sind Diejenigen, die aus Spaß an der Geschwindigkeit und dem Adrenalin Kick schnell unterwegs sind. Ich nenne sie mal salopp "Hobbyfahrer". Diese geben gerne viel Geld aus für effektiv wenig Zeitgewinn, aber Adrenalingeschwängert. Jeder hat also seine eigene Intension. Meiner Erfahrung nach, verleiten bestimmte Autos zum schnell Fahren. Zum Teil auch unbewusst.

Ich fahre viel, ca. 70.000km im Jahr. Früher schnell, weil ich es gewohnt war und mein Auto mich dazu verleitete. Aber seitdem ich langsamer unterwegs bin, habe ich einen Zeitgewinn, da ich nicht erstmal runterkommen muss und mich sofort nach der Ankunft viel effizienter meiner Arbeit widmen kann.

Ein Verbrenner Fahrzeug als König der Autobahn zu bezeichnen, ist meiner Ansicht nach nicht richtig. Es kommt auf das eigene Nutzungsprofil an. Wenn man rein nur Fahrstrecke und Geschwindigkeit betrachtet, ist der Verbrenner noch im Vorteil. Bequem und entspannt reisen wird man bevorzugt in einem Elektrofahrzeug können.


04.05.2019 16:57    |    Batterietester135

Die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen liegt so bei 120-130 km/h und die kann man auch problemlos mit einem E-Auto fahren, ohne dramatische Reichweiteneinbrüche. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass innerhalb der nächsten 3 Jahre das Tempolimit von 130 auf Autobahnen kommt, klimapolitisch wird es nicht anders gehen.

 

Von daher ist mit "König der Autobahn" *lol* eh bald Schluss, was auch gut so ist, denn es gibt zu viele unreife, egoistische und verantwortungslose Idioten mit zu viel PS auf deutschen Straßen.


04.05.2019 17:26    |    Batterietester135

Zitat:

@PIPD black schrieb am 4. Mai 2019 um 15:06:51 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 4. Mai 2019 um 10:05:48 Uhr:

Wenn die Strompreise allerdings so bleiben wie jetzt und die Kraftstoffpreise weiter anziehen (aktuell kostet Diesel schon um 1,40 €/l), wird man vielleicht sogar gezwungen, elektrisch zu fahren, weil man sich herkömmliche Kraftstoffe nicht mehr leisten kann.

und das Sondermüllproblem der E-Fahrzeuge.

Was für ein "Sondermüllproblem"? Die Akkus werden heute schon recycelt und der Rest ist nichts anderes wie bei herkömmlichen Autos.


04.05.2019 17:29    |    Goify

Akkus werden recycelt?


04.05.2019 17:36    |    jennss

Ja: https://www.faz.net/.../...s-richtig-entsorgt-werden-15377665.html?...

 

Zitat:

Die in Modulen zusammengefassten Zellen kommen hingegen in einen Hochofen und werden bei hohen Temperaturen eingeschmolzen. Die Rückgewinnung der metallischen Wertstoffe Kobalt, Kupfer und Nickel ist dabei relativ einfach zu realisieren, da sich aufgrund unterschiedlicher Schmelzpunkte und Dichten gut zu trennende flüssige Metallphasen bilden. So sind mehr als 95 Prozent des in einem Akku enthaltenen Kobalts auf diesem Weg zurückzuholen.

j.


04.05.2019 18:16    |    Goify

Und der Rest des Akkus? Kobalt, Kupfer und Nickel machen nicht mal 10 % des Akkus aus. Der Hauptbestandteil ist Graphit.


04.05.2019 19:00    |    BravoI

Es wird immer wieder gesagt, wenn Tempolimit 130 kommt, dann E-Auto hat vorteil.

Warum diese Tese in ganze Welt funktioniert nicht, wo 130 herrscht?

 

Es wird immer wieder Argumet eingelegt - bei Tempo 100 E-Auto ist leise, na und Heute gibst viele Verbrenner, wo bei 100 oder 130 oder noch schneller von Motor hört man nix.

 

Gruß. I.


04.05.2019 19:08    |    158PY

Die durchschnittliche Geschwindigkeit liegt bei ca 112 oder 113 kmh

...


04.05.2019 19:20    |    jennss

Zitat:

@Goify schrieb am 4. Mai 2019 um 18:16:11 Uhr:

Und der Rest des Akkus? Kobalt, Kupfer und Nickel machen nicht mal 10 % des Akkus aus. Der Hauptbestandteil ist Graphit.

Da kann ich auch nur googlen. Das Recycling wird weiterentwickelt. Gerade E-Autos pushen die Entwicklung, was dann auch Akkus aus anderen Geräten zugute kommt.

Hier sind 97% das Ziel, aber bis das erreicht ist, dauert es noch etwas:

https://www.n-tv.de/.../...dem-Batterie-Recycling-article20880347.html

Wenn in 10 Jahren oder so die heutigen E-Autos alt sind, muss es funktionieren.

j.


04.05.2019 19:24    |    Sp3kul4tiuS

Zitat:

@Goify schrieb am 4. Mai 2019 um 18:16:11 Uhr:

Und der Rest des Akkus? Kobalt, Kupfer und Nickel machen nicht mal 10 % des Akkus aus. Der Hauptbestandteil ist Graphit.

wie beim Verbrennen unserer Gelben Säcke und dem Müllverkauf ins Ausland... sollte das mal nacheprüft werden was Firmen so alles dürfen und auch das umsetzen was technisch möglich ist. Wenn eine ghünstigerer Variante erlaubt bleibt wird das technisch machbare nie erreicht.

 

Meine Frau kommt aus Russland. Sie erzählt das dort in Ihrer Heimat bei den Eltern auch gegen Bares Müll gekauft (aus dem Ausland) wird und in den Weiten der Landschaft aufgetürmt wird.... stört ja niemanden!! Gutes Geld für einfache Arbeit :D

Bei uns wird dann der meiste Plastikmüll halt für Strom verbrannt.

 

Aber auch wenn anderes verboten wird um das technisch machbare zu erreichen werde ich dann wohl auch nachher erstmal mehr Geld in die Hand nehmen müssen oder eine Klasse kleiner kaufen. Mal gucken wie es wird... irgendwann mal


05.05.2019 09:28    |    lippe1audi

Wenn ich in der Debatte solche Sätze lese wie diese - Zitate:" Die Frage ist, ob es wegen 30 Minuten Zeitersparnis Sinn macht, das Leben von sich und anderen aufs Spiel zu setzen...."

und: "......unreife,egoistische und verantwortungslose..." - Zitatende, dann sehe ich da teils die ollen, alten Kamellen an "Argumenten", genauer gesagt: Behauptungen, und teils unfreiwillige Beschreibungen des eigenen Fehl-Verhaltens.

 

Zur angeblich minimalen Zeitersparnis (30 min):

Meinen fast 3l Diesel (Hubraum) habe ich mir für Urlaubsfahrten angeschafft. Auf der jährlichen Fahrt nach Italien fahre ich mit dem hier in D zwischen 180 km/h und 200 km/h, wenn die Verkehrslage das zulässt, und das ist - allen Unkenrufen zum Trotz - so selten nicht. So schnell fahre ich aber nicht, weil mit meinem Charakter was nicht stimmt, und ich werde auch nicht vom eigenen Auto "verführt", sondern weil das für mich schlicht eine normale Art der Fortbewegung ist, und weil ich in überschaubarer Zeit am Ziel ankommen möchte. Die Vorstellung, eintausendfünfhundert Kilometer mit Tempo max. 130 km/ zurücklegen zu müssen, verursacht bei mir Grauen. Genau dieses vermeindlich sichere Tempo ist bei mir hoch unsicher, bei solcher Dauer-Schleichfahrt schlafe ich schlicht ein, bin dauer-abgelenkt, das ist für mich eine Qual. Beim höheren Tempo bin ich gänzlich unaufgeregt unterwegs, hoch konzentriert, und - ja doch, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen - es gibt Autos, mit denen man sogar bei Tempo 250 km/h sicher fahren kann, sofern man als Fahrer das auch kann und natürlich wenig bis kein anderer Verkehr da ist.

 

Mit einem reinen E-Auto also nur 130 km/h auf Dauer fahren zu können, ist für mich ein klares Signal, solch Gerät nicht auf Langstrecken zu nutzen. Dann noch - kaum, dass ich gestartet wäre - gleich mal eine Stunde fürs Nachladen rumzustehen, ....... und das dann alle etwa 400 Kilometer......! Da kann oder will jemand die gesamt benötigte Reisezeit nicht richtig berechnen.

 

Was die drei bösen Vorwürfe anbelangt: Genauso sehe ich die "Pädagogen" auf der AB, welche es schon als Zumutung empfinden, einen Lkw überholen zu müssen, und danach dann dem deutlich Schnelleren die linke Spur schließen, teils aus Neid, teils aus Rechthaberei, teils aus purer Nickeligkeit, seriös formuliert: weil sie auf dieser Spur ihr Ego ausleben wollen, und das tun sie dann auch gerne solange, bis dem Hinterman/der Hinterfrau der Geduldsfaden reißt, und sich das Schikanieren nicht mehr gefallen lässt.

 

"König der AB", solche Sprüche brauche ich nicht. Ich möchte einfach so fahren, wie ich es kann, wie ich es verantworten kann und das schon seit vielen Jahrzehnten ohne Unfall und ohne Beinahe-Crash's in diesem Tempobereich, und wie es für die Bewältigung großer Strecken immer noch sinnvoll ist. Dieser Art gefahren, komme ich am Ziel entspannt an und kann sofort den Urlaub, bzw. die Heimkehr genießen, statt noch stundenlang über die Bahn zu schleichen.

Grüße, lippe1audi


05.05.2019 09:30    |    notting

- Das aTL auf ABen wird gerade wg. den E-Autos überflüssig, da es bei E-Autos einerseits ja gem. offizieller Angaben den CO2-Ausstoß nicht senkt (ist bei E-Autos bereits immer 0g CO2/km) und andererseits wg. dem stark erhöhten Verbrauch bzw. geringer Ladegeschwindigkeiten die Leute von sich aus langsamer machen.

- Auch Tesla ist gerade dabei die Ladeleistungen deutl. zu erhöhen. Die alten haben ein kleines Upgrade auf 150kW gekriegt (hatte z. B. der e-tron vorher schon) und die neuen werden mit 250kW kommen (die ersten Fahrzeuge mit 350kW CCS sind auch schon unterwegs bzw. einige CCS-Ladesäulen aufgestellt).

- Außerdem sehe ich bei E-Autos noch Optimierungspotenzial was den Verbrauch gerade bei höheren Geschwindigkeiten angeht. Da kann ein 2- oder 3-Gang-Getriebe durchaus Sinn machen, um die effizienteren Betriebszustände des E-Motors besser zu nutzen.

- Evtl. kommen auch noch bezahlbarere H2-REx (H2-BZ-Autos sind ja an sich auch nur E-Autos).

 

notting


05.05.2019 09:51    |    Goify

250 kW. Weißt du, was das für monströse Kabel sind? Die kann man bald kaum noch halten.

250.000 Watt/480 V = 520 A


05.05.2019 09:54    |    gato311

Wegen der stark erhöhten Entwicklungskosten der autonomen Technik für ABs ohne Tempolimit wird das Limit (leider) kommen.

Das lohnt nicht nur für den Markt in D.

 

Wenn es erlaubt ist, 250 zu fahren, muss die autonome Technik damit auch zurechtkommen, den rückwärtigen Verkehr StVO-konform zu erkennen.


05.05.2019 09:58    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 5. Mai 2019 um 09:51:13 Uhr:

250 kW. Weißt du, was das für monströse Kabel sind? Die kann man bald kaum noch halten.

250.000 Watt/480 V = 520 A

Mir ist bekannt, dass die 350kW bei CCS in der Hauptsache erreicht werden in dem:

- 800 statt 400V verwendet werden, was bei gleicher Leistung halber Strom bedeutet bzw. dass die Aderndicke wie bei 175kW bei 400V sein muss

- die flexiblen Leitungen aktiv gekühlt sein müssen -> https://www.motor-talk.de/.../...adesaeulen-abgeschaltet-t6539736.html

 

Bei Tesla habe ich aber den Eindruck, dass die die 250kW eben mit viel geringerer Spannung als 800V erreichen wollen, weswegen ich mich auch schon gefragt habe, wie die das mit dem Strom/Aderndicke/Kühlung der flexiblen Leitung machen wollen.

 

notting


05.05.2019 09:59    |    notting

Zitat:

@gato311 schrieb am 5. Mai 2019 um 09:54:40 Uhr:

Wegen der stark erhöhten Entwicklungskosten der autonomen Technik für ABs ohne Tempolimit wird das Limit (leider) kommen.

Das lohnt nicht nur für den Markt in D.

 

Wenn es erlaubt ist, 250 zu fahren, muss die autonome Technik damit auch zurechtkommen, den rückwärtigen Verkehr StVO-konform zu erkennen.

Wieso, dafür wird doch das achsotolle 5G in die Autos kommen, dass die das den anderen rechtzeitig sagen können...

Außerdem wird's immer Leute geben, die man so schnell fahren, spätestens auf der Flucht vor der Polizei, auch im Ausland! Und gerade bei solchen Extrem-Situationen ist es am wichtigsten, dass die Technik hilft!

 

notting


05.05.2019 10:01    |    GLKman

Zurzeit sind sich mal Politiker, Medien und Hersteller einig. „Des E-Auto ist das Auto der Zukunft. Die kleinen Probleme lösen wir noch. Also kaufen!“ Das war auch beim Diesel so.

Egal, gefühlt sind Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor einfacher in der Nutzung.

Man hat sich an die sorglose Reiseplanung gewöhnt, liebt das schnelle Fahren, den Fahrkomfort extra schwerer Pkw und überdimensionierter Heizung und Klimatisierung. Das sind unsere Errungenschaften aus dem vergangenem Jahrhundert. Ob das E-Auto teurer oder billiger ist? Keine Ahnung, aber mal ehrlich, wer sich zwischen Porsche Panamera und Tesla S entscheiden muss:(, schaut eh nicht auf den Cent. Genauso streitet man sich bei der CO2 Emission. Beim Mittelwert der verfeindeten Lager, auch hier ein Remis. Ich glaube, das einzige was wirklich hilft ist, weniger Fahren.


05.05.2019 10:07    |    notting

Zitat:

@GLKman schrieb am 5. Mai 2019 um 10:01:16 Uhr:

Zurzeit sind sich mal Politiker, Medien und Hersteller einig. „Des E-Auto ist das Auto der Zukunft. Die kleinen Probleme lösen wir noch. Also Kaufen!“ Das war auch beim Diesel so.

Egal, gefühlt sind Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor einfacher in der Nutzung.

Man hat sich an die sorglose Reiseplanung gewöhnt, liebt das schnelle Fahren, den Fahrkomfort extra schwerer Pkw und überdimensionierter Heizung und Klimatisierung. Das sind Errungenschaften aus dem vergangenem Jahrhundert. Ob das E-Auto teurer oder billiger ist? Keine Ahnung, aber mal ehrlich, wer sich zwischen Porsche Panamera und Tesla S entscheiden muss, schaut eh nicht auf den Cent. Genauso streitet man sich bei der CO2 Emission. Beim Mittelwert der verfeindeten Lager, auch hier ein Remis. Das einzige was wirklich hilft ist, weniger Fahren.

E-Autos

- sind meist viel schwerer als entspr. Verbrenner

- haben fast alle Vorklimatisierung, sodass nun auch im Stand ggf. eben viel zu früh Energie verbraten werden kann, z. B. weil nicht vor der eigentl. Kühlung mal die Fenster/Türen komplett geöffnet werden bzw. zunächst durch den Fahrtwind die gröbste Hitze aus dem Auto geblasen wird

- zudem kenne ich viele Verbrenner, wo es ewig dauert, bis sie innen warm werden

 

Das mit dem weniger fahren scheitert aber daran, dass es Verrückte gibt, die Jobs unsinnig stark in Großstädten konzentrieren die man auch in kleineren Städten mit guter Verkehrsanbindung hätte ansieden können, damit eben z. B. auch die Mieten in Großstädten nicht so extrem steigen. Dazu kommt, dass z. B. ich im Rahmen von AlgI (bzw. II wenn ich darunter gefallen wäre) z. B. verpflichtet wurde, mich im Radius von 80-90km (nicht Auto-km = in Auto-km i.d.R. mehr!) zu bewerben - auch wenn's ein Zeitvertrag ist, sodass man nicht weiß, ob ein Umzug Sinn macht :mad:

 

notting


05.05.2019 11:55    |    GLKman

Eigentlich sollte sich jeder selbst entscheiden können ob er sich mit seinem Auto als König fühlt.:cool:

Die kleinen Probleme mit den Abgasen schaffen wir schon mit Biokraftstoffen und High-Tech-Abgasreinigung.

Aber ich glaube die Argumente zum Thema „Verbrenner oder E-Auto“ können wir uns sparen, wenn wir demnächst eine Regierung wählen, die uns die Entscheidung sowieso abnimmt. Die Kosten für alle werden bei weitem das übersteigen, was wir heute als Vorteil für den einen sehen. Und der Umweltschutz ist nur noch ein Thema für Stadtbewohner, die keine lokalen Emissionen mehr wünschen.

Kann ich verstehen. Aber das CO2 wird eben woanders rausgeblasen.


05.05.2019 11:58    |    notting

Zitat:

@GLKman schrieb am 5. Mai 2019 um 11:55:17 Uhr:

Und der Umweltschutz ist nur noch ein Thema für Stadtbewohner, die keine lokalen Emissionen mehr wünschen.

Kann ich verstehen. Aber das CO2 wird eben woanders rausgeblasen.

... und NOx und Feinstaub - wobei, auch alle mech. Bremsen, grillen & Co. erzeugen Feinstaub

 

notting


Deine Antwort auf "Verbrenner, Könige der Autobahn"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 06.02.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

jennss jennss


 

Besucher

  • anonym
  • MrSh31by
  • 1701d
  • Neoelectric
  • Auxx
  • GTC 0405
  • Aldijeep
  • steha_caddy
  • Maxfly
  • dkwberny

Archiv