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11.01.2020 12:59    |    jennss    |    Kommentare (104)

Analoge AkkustandsanzeigeAnaloge Akkustandsanzeige

Eigentlich weiß ja jeder: E-Autos haben bei hohem Tempo stark ansteigenden Verbrauch. Bei Verbrennern ist das weniger stark, weil die bei geringer Last besonders ineffizient sind.

 

Bei unserem Smart EQ habe ich bei Kälte immer gleich wieder die Heizung abgeschaltet, weil die Reichweitenvorhersage enorm runterging. Heute hatte ich bei 1° C zuerst 110 km, dann die Heizung auf 20°C und Klima eingeschaltet (Lüftung habe ich immer eingeschaltet) und die Vorhersage ging auf 77 km runter. Bin dann 10 km Autobahn und 3 km drumherum gefahren. Restreichweite ist gestiegen auf 84 km. Nanu... ich verbrauche Strom und die Reichweitenvorhersage steigt? Ja, denn ich bin jetzt schnell gefahren und die Vorhersage galt für City, die ich zuvor gefahren bin. Des Rätsels Lösung: Die Heizung verbraucht konstanten Strom und in der City bin ich so langsam, dass der Stromverbrauch pro 100 km viel höher ist als auf der Autobahn. Der Strom alleine für die Heizung ist bei doppelter Geschwindigkeit nur noch halb so groß, da er ja pro 100 km angegeben wird. Wenn ich in der City einen Schnitt von vielleicht 30 fahre (inkl. Ampeln) und auf der Autobahn 120 km/h, dann verbraucht die Heizung dabei nur 1/4 des Stroms. Ich bin dann noch eine Strecke mit Tacho 140 gefahren. Das sind nach GPS 135 und beim Smart EQ ist das Höchstgeschwindigkeit. Der Verbrauch war dabei dann wieder etwas höher. Also dürfte die sparsamste Geschwindigkeit mit Heizung wohl etwa zwischen 100 und 120 km/h liegen. Ich könnte das mit Vergleichsfahrten nochmal genauer herausbekommen, ist aber einiger Aufwand und die Temperatur ist ja auch nicht immer gleich. Daher begnüge ich mich mit der Abschätzung :). Es ist aber gut zu wissen, dass die Heizung bei Autobahnfahrt keine so große "Sünde" mehr ist wie im Citybetrieb.

 

Allerdings habe ich auch festgestellt, dass das Fahren ohne Heizung im Winter erstaunlich problemlos ist. Die Jacke ziehe ich im Auto eh kaum aus, die Sitz- und Lenkradheizung verbrauchen keinen in der Reichweite feststallbaren Strom und auf längeren Strecken lege ich mir manchmal eine kleine Decke über die Beine. Das ist kein Aufwand und spart Strom/Geld. Wenn ich bei Autobahnfahrt nicht alleine bin, schalte ich jetzt doch die Heizung an, denn der Verbrauch ist ja nicht hoch :).

j.

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13.01.2020 18:22    |    notting

Zitat:

@nickydw schrieb am 13. Januar 2020 um 17:34:30 Uhr:

Diejenigen die hier kommentieren "im Winter muss ich im E-Auto frieren sonst komme ich nicht an, deshalb sind Elektroautos blöd" zeigen doch nur ihre eigene Beschränktheit. Wenn jemand sein eigenes Unwissen offenbart (Dunning-Kruger-Effekt) kann man das ruhig stehen lassen, gibt ja mittlerweile genung Leute die mit Fakten das Gegenteil beweisen können. Ein Verbrenner benötigt übrigends im Winter ebenfalls mehr Kraftstoff, kaum zu glauben aber wahr.

Es wird sich aber tendenziell weniger aus, zumindest auf längeren Strecken. Denn die Wärme kommt auch wenn man sie nicht braucht. Man muss sie also nur bei Bedarf umleiten. Beim E-Auto kostet das extra Strom.

Und schau dir mal meine Bilder im Anhang an. Renault selbst sagt ca. 20% Reichweitenverlust beim Zoe zwischen Akku- (und Mensch-)Wohlfühltemperatur und -5°C. Spätestens ab 0°C sinkt pro 5K weniger die ohnehin nicht so tolle Reichweite um mehr als 10km. Renault dürfte dabei auch von einem vorgeheizten Auto ausgegangen sein. Viele können aber z. B. auf der Arbeit oder daheim nicht zuverlässig laden (belegt durch andere Fahrzeuge etc.). Darauf bist du aber nicht eingegangen. Sehe eher bei dir etwas Beschränktheit.

Mein Verbrenner-Auto braucht bei mir (Langstrecke, keine Stand-Heizung) selbst bei knapp 2stelligen Minus-Temperaturen wenn's hoch kommt 10% mehr Sprit als bei 20°C. Hab allerdings eine Garage, also nix mit morgens vorheizen, dass man trotz Kratzen überhaupt was sieht (und das ist für mich der einzige Grund vorzuheizen).

 

Zitat:

PS: Wenn ich im Stand die Heizung einschalte ist der Energieverbrauch übrigends unendlich groß auf 100km, Verbrenner sowie E Auto.

Wurde vor 2 Tagen schon geschrieben: https://www.motor-talk.de/.../...digkeit-mit-heizung-t6776211.html?...

Zitat:

Überlege mal den Extremfall, dass man nur mit aktiver Heizung dasteht, ohne einen Meter zu fahren. Die Anzeige für die Restreichweite wird dennoch zurückgehen, bis sie irgendwann auf 0 steht - und stimmt.

Soviele Postings sind das hier noch garnicht. D.h. erstmal mitlesen hätte dir nicht geschadet...

 

notting


Bilder

13.01.2020 18:42    |    nickydw

Wer nicht laden kann kauft sich kein E Auto so einfach ist es. Aber niemand wird gezwungen ein BEV zu kaufen. Ein Auto mit jederzeit funktionierender Abgasreinigung darf von mir aus immer in die Stadt einfahren. Aber 20 Jahre alte Dreckschleudern wo das Abgas nur von 20-30°C gereinigt wird haben da nichts mehr zu suchen.

 

Ich schränke mich nicht für mein Auto ein, es muss mindestens so gut wie ein Verbrenner funktionieren. In Sachen Heizung funktioniert ein BEV sogar sehr viel besser als ein Verbrenner, nie wieder in ein kaltes Auto einsteigen, herrlich und das geht selbst wenn das Auto nicht angesteckt ist.


13.01.2020 18:52    |    ballex

@Alubremslicht

Dir wurde ja mittlerweile schon erklärt, warum die Moderation bei Blogs nur in schweren Fällen bei der Verletzung der Beitragsregeln/Nutzungsbedingungen einschreitet - Off-Topic-Inhalte fallen nicht darunter, auch wenn ich deine Verärgerung bzgl. dauernd abschweifender Diskussionen, insbesondere bei E-Themen, verstehen kann. Wenn du diesbezüglich Redebedarf hast, musst du dich an den jeweiligen Blogbetreiber wenden.

 

In den Forenbereichen von Motor-Talk gehen Alarme weiterhin direkt an die Moderation.

 

Grüße

ballex

MT-Team | Moderation


13.01.2020 19:29    |    jennss

Langsam, langsam :). Bin von der Arbeit zurück und habe jetzt die Alarme von heute entdeckt. Ich muss zugeben, ich bin nicht der Schnellste, beim Checken der Alarme. Ich finde es übrigens auch softwaretechnisch umständlich gelöst, wie man zu den betreffenden Artikeln mit Alarm kommt. Aber egal, also meine Auslegung, was OT ist und was nicht, ist relativ locker. Mich selbst stört es in manchen Foren schon mal, wie zackig Moderatoren wg. OT motzen. In meinen Augen muss das nicht sein. Gewöhnlich pendelt es sich von selbst wieder auf das eigentliche Thema ein. Und in diesem Falle ist es auch nicht ganz OT. Wer Erfahrung mit E-Autos hat, kann hier einfach etwas dazu schreiben. Es braucht allgemein viele Diskussionen, bis ein Mensch seine Ansicht wirklich ändert. Aber gerade bzgl. E-Mobilität habe ich das schon erlebt. Es ist ein komplexes Thema. Es sind viele in Blog und Forum, die selbst noch kein E-Auto haben. Das ist ok. und die Diskussion lebt von den unterschiedlichen Ansichten bzw. Einschätzungen und Erfahrungen. Ich möchte es oben daher nicht löschen.

j.


14.01.2020 12:19    |    Landreiser

Ja das ist genau mein Humor, im Sommer ohne Klima dafür im Winter ohne Heizung nur mit Gebläse damit die Scheiben nicht anlaufen. Fazit = im Sommer schwitze ich mir einen ab, dafür Frostbeulen im Winter - aber he - ich kann dafür mit meinem E Dingsda um ein paar Kilometer weiter fahren. Seit dem Jahr 2017 gibt es einen EU Beschluss der besagt daß keine Staubsauger über 900 Watt nicht mehr in den Handel kommen darf - wegen zu hohen Stromverbrauch. Ja dann ist für mich ganz klar, daß ein E Dingsda absolut sinnvoll ist.

 

 

Eigentlich kann ich da ja gar nicht mitreden, ich wohne in Ironien - das liegt am Sarkastischen Meer.


14.01.2020 12:34    |    paelzerbu

Eigentlich geht es hier ja nicht um die Frage E-Autos oder nicht, sondern darum, ob man günstiger mit eingeschalteter Heizung bei einem E-Mobil bei höherem Tempo unterwegs ist. Für das sarkastische Meer empfehle ich eh besser ein Ruderboot, falls Du mal aus Ironien fliehen musst.

Der Strombedarf ist eben am Heizbeginn am größten, und auf jeden Fall innerhalb der Fahrt, wenn man nicht vorgeheizt los fährt. Dann muß man aber auch diesen Energiebedarf berücksichtigen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß die Zeitersparnis bei dem höheren Tempo inklusive des geringeren Heizungsbedarfs (zeitlich gerechnet) den höhren Energieaufwand für die Geschwindigkeit kompensiert oder überkompensiert, wenn man nicht von total unrealistischen Geschwindigkeiten aus geht.


14.01.2020 19:38    |    Balrock91

Lieber einen kalten Hintern, dafür etwas mehr Reichweite.

Lang Lebe der Verbrenner.


14.01.2020 20:55    |    jennss

Es ist jedem selbst überlassen, ob er die Heizung einschaltet oder nicht. Das beste gegen kalten Hintern ist eine Sitzheizung. Die macht sich übrigens auch nicht in der Reichweitenprognose bemerkbar.

j.


15.01.2020 10:11    |    SWAN

Schneller ist immer besser, weil Verhältnis Geschwindigkeit - Fahrzeit und Verbrauch aller Verbraucher pro km immer besser wird, je höher die Durchschnittsgeschwindigkeit wird. In der Stadt kommt man auf 18 - 20 km/h. auf der BAB auf 125 km/h, schneller ja nur noch selten.


15.01.2020 11:17    |    alexb

Ich wundere mich immer, wie unterschiedlich Verbrenner und E-Autos gesehen werden. Beim Verbrenner kommt immer mehr Schnickschnack rein, es muss immer komfortabler werden und beim E-Auto sind die Leute bereit, mit Klapperkisten zu fahren und legen sich sogar eine Decke ins Auto. Alles was Energie verbraucht ist man bereit einzusparen. Das fängt beim Soundsystem an, geht über das Gewicht (schlechtere Sitze, weniger Geräuschdämmung usw.) und hört bei der Heizung auf. Wenn ich ein Auto mit nem kleinen Verbrenner nehme, überall am Gewicht und Komfort spare, wird das ganz schön sparsam, und ich denke, ich weiß, welches Auto dann umweltfreundlicher ist. Man muss nämlich auch sehen, dass der meiste Strom in der Herstellung CO2 verursacht hat und ein E-Auto in der Herstellung auch viel mehr Energie benötigt.

Umweltfreundlich ist sowieso kein Auto dieser Welt.


15.01.2020 12:37    |    Alubremslicht

Was bringt Argumentieren, sogar auf eigene Erfahrungen beruhendes, wenn dann immer wieder Dummschwätzer ohne Erfahrung sinnlose und falsche Einwürfe machen? Genau das passiert hier gerade. Ich bin also raus, ich KAPITULIERE.


15.01.2020 14:14    |    LT 4x4

Decke über die Beine, da kann ich mich auch noch daran erinnern. Das war im Käfer anno 1967. Fehlt nur noch der Eiskratzer für innen. Wie heist das Motto ? Zurück in die Zukunft ?

 

 

LG Ro


15.01.2020 14:21    |    Alubremslicht

Zitat:

@LT 4x4 schrieb am 15. Januar 2020 um 14:14:19 Uhr:

Decke über die Beine, da kann ich mich auch noch daran erinnern. Das war im Käfer anno 1967. Fehlt nur noch der Eiskratzer für innen. Wie heist das Motto ? Zurück in die Zukunft ?

 

 

LG Ro

… hat jetzt bitte Was? mit dem Thema zu tun?

 

Du hast wohl nicht nur den ursprünglichen Beitrag nicht gelesen sondern auch die geschilderten Erfahrungen von echten, realen Elektroautofahrern - ja, die gibt es! Die stehen weder mit leerem Akku am Straßenrand noch sind sie in ihrem Auto verbrannt - dass man im Elektroauto WENIGER friert, weil man vorklimatisieren kann und weil die Heizung sofort heizt und nicht erst wenn der Motor warm ist. Eiskratzer brauchst du in der Zukunft (die schon begonnen hat, wie gesagt es gibt wirklich und tatsächlich Leute die elektrisch unterwegs sind) also weder für Innen noch für Außen! :-)


15.01.2020 14:57    |    LT 4x4

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 15. Januar 2020 um 14:21:26 Uhr:

...dass man im Elektroauto WENIGER friert, weil man vorklimatisieren kann und weil die Heizung sofort heizt und nicht erst wenn der Motor warm ist.

Das kann mein Auto auch, Serienmäßig eingebauter Elektrischer Zuheizer.

Wärme ab dem ersten Meter.

 

Wie war das mit der Zukunft ?


15.01.2020 15:03    |    Landreiser

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 15. Januar 2020 um 12:37:49 Uhr:

Was bringt Argumentieren, sogar auf eigene Erfahrungen beruhendes, wenn dann immer wieder Dummschwätzer ohne Erfahrung sinnlose und falsche Einwürfe machen? Genau das passiert hier gerade. Ich bin also raus, ich KAPITULIERE.

Genau das passiert hier gerade. Stimmt, und bitte bleiben sie mit ihren haltlosen Beleidigungen auch dort. In diesem Sinne....


15.01.2020 15:56    |    Alubremslicht

Zitat:

@LT 4x4 schrieb am 15. Januar 2020 um 14:57:30 Uhr:

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 15. Januar 2020 um 14:21:26 Uhr:

...dass man im Elektroauto WENIGER friert, weil man vorklimatisieren kann und weil die Heizung sofort heizt und nicht erst wenn der Motor warm ist.

Das kann mein Auto auch, Serienmäßig eingebauter Elektrischer Zuheizer.

Wärme ab dem ersten Meter.

 

Wie war das mit der Zukunft ?

Zukunft? Ich bin kein Hellseher, also weiß ich es nicht.

 

Thema Vorheizen / klimatisieren: Ja, ich weiß, gibt es beim Verbrenner auch. Aber nur gegen Aufpreis oder im entsprechend hochpreisigen Segment. Beim E-Auto ist es eben Standard - ich kenne jedenfalls kein aktuelles Modell das so etwas nicht hätte. Ist ja auch logisch: Die elektrische Heizung ist eh drin - der Zusatzaufwand ist also nur noch die Ansteuerung, sprich Software. Bei uns z. B. hatte das noch kein Auto, bis jetzt unser erstes E-Fahrzeug kam. Wirklich sehr angenehm.

 

P.S.: Ach so, beim VW ID.3 first Edition ist es erst ab der teuersten Ausstattungslinie drin, weil das nur mit der Wärmepumpe zusammen geht. Also zumindest so hat das mir der VW-Händler gesagt... und der hatte die Tage zuvor eine E-Fahrzeug-Schulung und sollte es somit wirklich wissen. Muahaha… ;-)


15.01.2020 15:59    |    Alubremslicht

Zitat:

@Landreiser schrieb am 15. Januar 2020 um 15:03:41 Uhr:

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 15. Januar 2020 um 12:37:49 Uhr:

Was bringt Argumentieren, sogar auf eigene Erfahrungen beruhendes, wenn dann immer wieder Dummschwätzer ohne Erfahrung sinnlose und falsche Einwürfe machen? Genau das passiert hier gerade. Ich bin also raus, ich KAPITULIERE.

Genau das passiert hier gerade. Stimmt, und bitte bleiben sie mit ihren haltlosen Beleidigungen auch dort. In diesem Sinne....

Wo bitte steht eine haltlose Beleidigung von mir? (und dass ich weniger freundlich formuliere als sonst bei mir üblich liegt daran, dass mich diese Diskussion grade tierisch ankotzt!)


15.01.2020 18:47    |    Landreiser

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 15. Januar 2020 um 15:59:52 Uhr:

Zitat:

@Landreiser schrieb am 15. Januar 2020 um 15:03:41 Uhr:

 

 

Genau das passiert hier gerade. Stimmt, und bitte bleiben sie mit ihren haltlosen Beleidigungen auch dort. In diesem Sinne....

Wo bitte steht eine haltlose Beleidigung von mir? (und dass ich weniger freundlich formuliere als sonst bei mir üblich liegt daran, dass mich diese Diskussion grade tierisch ankotzt!)

Dummschwätzer ohne Erfahrung sinnlose und falsche Einwürfe ??


15.01.2020 20:25    |    Balrock91

Zitat:

@Landreiser schrieb am 15. Januar 2020 um 18:47:09 Uhr:

Dummschwätzer ohne Erfahrung sinnlose und falsche Einwürfe ??

Der einzige, der grade Beleidigend und abwertend ist, bist du. Kein anderer.

Also zügle deine Zunge, bitteschön.


15.01.2020 21:44    |    Bert1956

Ich bin ja nun kein eAuto-Hasser. Aber ich bin ein kritischer Betrachter der neuen Antriebe und verfolge die Entwicklung aufmerksam.

Ein großer Kritikpunkt ist nun mal die geringe Reichweite der meisten Mobile. Und die sinkt auch noch wenn ich Musik höre und im Winter heize. So das irgendwann die Situation eintritt, auf all den Komfort zu verzichten und anzukommen oder einen zusätzlichen Tank...äh...Lade-Stopp einzulegen zu müssen.

Daß sich der Autor dieses Blogs mit dem Einfluß der Heizung auf die Restreichweite überhaupt auseinandersetzt zeigt doch schon die Krux beim eAuto. In eine Decke einhüllen damit man nicht friert?! Der Hammer! Gehts noch?

 

Das eAuto ist noch nicht die Alternative zum Verbrenner. Vielleicht in ferner Zukunft, aber nicht in den nächsten 5-10 Jahren.

Ich war letzten Sommer in Istrien(Kroatien). EIN Tankstopp und kein Suchen einer kompatiblen Ladeeinheit und stundenlanges Aufladen weil kein Schnelllader verfügbar.

Die Reichweite ist da auch nur ein Porblem. Aber von Kohlestrom, Lithium-Abbau-Problematik, Batterie-Recycling, Lade-Infrastruktur fange ich hier jetzt nicht an.

 

Zum Heizen bei Verbrennern sei eingestreut, daß die Wärme für die Heizung während der Fahrt immer vorhanden ist. Im Sommer wie im Winter. Man benötigt also keine zusätzliche Energie zum Heizen und kann es sich im Winter wohlig warm machen. Und ja, ich mag es im Winter schön warm und höre auch Musik und Nachrichten im Auto.


15.01.2020 23:45    |    jennss

Zitat:

@alexb schrieb am 15. Januar 2020 um 11:17:41 Uhr:

Ich wundere mich immer, wie unterschiedlich Verbrenner und E-Autos gesehen werden. Beim Verbrenner kommt immer mehr Schnickschnack rein, es muss immer komfortabler werden und beim E-Auto sind die Leute bereit, mit Klapperkisten zu fahren und legen sich sogar eine Decke ins Auto. Alles was Energie verbraucht ist man bereit einzusparen. Das fängt beim Soundsystem an, geht über das Gewicht (schlechtere Sitze, weniger Geräuschdämmung usw.) und hört bei der Heizung auf. Wenn ich ein Auto mit nem kleinen Verbrenner nehme, überall am Gewicht und Komfort spare, wird das ganz schön sparsam, und ...

Das mit der Decke nicht verallgemeinern. Ich weiß nicht, ob das andere auch machen. Ich mache es unter null Grad ab ca. 20 km Strecke. Es ist deswegen kein "Hammer", weil es kein Problem ist. Ich friere ja nicht. Es ist jedem selbst überlassen, ob er die Heizung einschaltet oder nicht.

Im Smart haben wir schon eine ordentliche Ausstattung, inkl. JBL Sound (für die Mitfahrer :), ich bin gehörlos).

 

Standheizung hat nicht jedes E-Auto. Ich meine Hyundai hatte bis vor kurzem noch keine App dafür. (Jetzt vielleicht schon).

 

Zum Ton hier heute: Selbst wenn man Recht hat, bitte ich euch, die Formulierungen nicht zu rabiat zu wählen. Da habt ihr euch hochgeschaukelt. Das bringt nichts außer Stress. Eine gute Streitkultur beruht auf Fairness.

j.


16.01.2020 00:28    |    LT 4x4

Zitat:

@jennss schrieb am 15. Januar 2020 um 23:45:02 Uhr:

Das mit der Decke nicht verallgemeinern. Ich weiß nicht, ob das andere auch machen. Ich mache es unter null Grad ab ca. 20 km Strecke. Es ist deswegen kein "Hammer", weil es kein Problem ist. Ich friere ja nicht. Es ist jedem selbst überlassen, ob er die Heizung einschaltet oder nicht.

Genau daß sehe ich anderster.

 

Wir reden ja über Winter.

Da kommt es doch öfters vor das man sich mit "Schneeschuhe" ins Auto setzt.

Und wenn es Schneit (ja, auch das soll es geben ;)) hat man nur durch das einsteigen

mehr Feuchtigkeit im Fahrzeug, als einem lieb ist.

Was passiert als nächstes ? Die Scheiben laufen an.

Dann friert der Spaß an.

 

So. Jetzt kann ich mir aussuchen, ob ich die Heizung anmachen möchte ??

 

Die muß dann Ordentlich laufen, damit ich sehe wo ich fahren kann.

Ansonsten wird mir die Rennleitung erklären was zu tun ist.

 

Da ist die Decke auf den Beinen ein Nebenkriegsschauplatz.

 

 

 

 

 

LG Ro


16.01.2020 01:09    |    Gravitar

Bei Technik und Evolution ist einiges gleich! Das Bessere ist des Guten Feind! Oder, eine Innovation setzt sich ganz alleine ohne fremde Hilfe, Subvention und Schönrederei durch, wenn sie besser, sparsamer, sauberer, begeisternder, bequemer, umweltverträglicher, einfacher und günstiger ist. An einigen Adjektiven muss im Falle der Elektromobilität noch gefeilt werden, dann wird das schon was......

 

Im übrigen ist die Gesamtenergiebilanz in Deutschland interessant. Es nützt nichts, die Autos zu laden und die Häuser voll zu tanken, egal ob Öl oder Gas. Einfach vor schwierig! Erst einmal bitte alle stationären Verbraucher in Wohnung, Haus und Industrie elektrifizieren, bevor es an die mobilen Verbraucher geht. Das entlastet ähnlich! Man muss beim Elektrifizieren nicht unbedingt mit dem schwersten Vorhaben beginnen, dem Flugzeug...... direkt dahinter kommt LKW, PKW und Schiff. Fangt mit stationärem Elektrifizieren an. Alle Hausbrände raus, überall Wärmepumpen rein! Oder heizt am Ende einer von den BEV - Nutzern daheim noch mit fossiler Energie? Wie inkonsequent....B-)

 

Gruß

 

Gravitar


16.01.2020 09:06    |    Alubremslicht

Zitat:

@Bert1956 schrieb am 15. Januar 2020 um 21:44:25 Uhr:

Ich bin ja nun kein eAuto-Hasser. Aber ich bin ein kritischer Betrachter der neuen Antriebe und verfolge die Entwicklung aufmerksam.

Ein großer Kritikpunkt ist nun mal die geringe Reichweite der meisten Mobile. Und die sinkt auch noch wenn ich Musik höre und im Winter heize. So das irgendwann die Situation eintritt, auf all den Komfort zu verzichten und anzukommen oder einen zusätzlichen Tank...äh...Lade-Stopp einzulegen zu müssen.

Daß sich der Autor dieses Blogs mit dem Einfluß der Heizung auf die Restreichweite überhaupt auseinandersetzt zeigt doch schon die Krux beim eAuto. In eine Decke einhüllen damit man nicht friert?! Der Hammer! Gehts noch?

 

Das eAuto ist noch nicht die Alternative zum Verbrenner. Vielleicht in ferner Zukunft, aber nicht in den nächsten 5-10 Jahren.

Ich war letzten Sommer in Istrien(Kroatien). EIN Tankstopp und kein Suchen einer kompatiblen Ladeeinheit und stundenlanges Aufladen weil kein Schnelllader verfügbar.

Die Reichweite ist da auch nur ein Porblem. Aber von Kohlestrom, Lithium-Abbau-Problematik, Batterie-Recycling, Lade-Infrastruktur fange ich hier jetzt nicht an.

 

Zum Heizen bei Verbrennern sei eingestreut, daß die Wärme für die Heizung während der Fahrt immer vorhanden ist. Im Sommer wie im Winter. Man benötigt also keine zusätzliche Energie zum Heizen und kann es sich im Winter wohlig warm machen. Und ja, ich mag es im Winter schön warm und höre auch Musik und Nachrichten im Auto.

Sorry, man sieht einfach, dass du keine Erfahrung mit E-Autos hast. Ob ich den ganzen Reisetag Radio an habe oder nicht macht vielleicht 200 Meter Reichweite aus. Das ist gar keine Überlegung. Und nur, weil einer hier sagte... früher im Käfer... mit der Decke über den Knien... ist jetzt plötzlich gesetzt, dass das bei E-Fahrern auch so sein soll... wirklich Quatsch. Wurde aber ja schon geschrieben, dass grade im E-Auto weniger gefroren werden muss.

 

Eine Reise nach Istrien... gut, wer da unbedingt mit einem Tankstopp durchfahren möchte muss wohl schon den Verbrenner nehmen. Ich persönlich hätte nichts gegen 2 Pausen von sagen wir 40 und 30 Minuten. Und damit geht es mit einem aktuellen E-Kfz, z. B. dem VW ID3 oder Tesla Model3. Im Sommer natürlich auch mit laufender Klimaanlage.


16.01.2020 09:40    |    Alubremslicht

Zitat:

@Landreiser schrieb am 15. Januar 2020 um 18:47:09 Uhr:

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 15. Januar 2020 um 15:59:52 Uhr:

 

 

Wo bitte steht eine haltlose Beleidigung von mir? (und dass ich weniger freundlich formuliere als sonst bei mir üblich liegt daran, dass mich diese Diskussion grade tierisch ankotzt!)

Dummschwätzer ohne Erfahrung sinnlose und falsche Einwürfe ??

Nun ja, "Dummschwätzer" mag allgemein beleidigend sein, aber "haltlose Beleidigung" scheint mir ein übertriebener Ausdruck dafür. Ich wollte damit übrigens keinesfalls die Person beleidigen, sondern die aus meiner Sicht dummen Beiträge kritisieren. Wer es beleidigend aufgefasst hat - sorry, dafür entschuldige ich mich. Ich hätte es abgemildert formulieren sollen.

 

"ohne Erfahrung" meint im Zusammenhang selbstverständlich "ohne selbst ein E-Fahrzeug regelmäßig zu benutzen" und das stimmt ja ganz offensichtlich.

 

"sinnlose" Einwürfe deshalb, weil die eingestellte Diskussion um den Einfluss der Heizleistung auf die Reichweite geht - also es geht um das Fahren mit Heizung, dann ist doch ein Einwurf der in Frage stellt ob überhaupt geheizt wird in dieser Diskussion wirklich sinnlos und störend.

 

"falsche Einwürfe" ist auch eine nüchterne Feststellung. Fakt ist, dass das E-Auto besser heizt, das weiß ich eben aus eigener Erfahrung. Das lasse ich mir deshalb auch nicht ausreden. Natürlich muss man sich vor dem Kauf überlegen welche Reichweite man benötigt und die Akkugröße so wählen, dass diese auch im Winter mit Beheizung möglich ist. Unser Auto, BJ 2014, 83.000 Km auf dem Tacho, hat im Winter z. B. nur ca. 100 Km Reichweite (im Sommer ca. 130 Km), unser Fahrprofil ist so, dass wir damit täglich zwischen 50 und selten 100 Km zurücklegen. Über Nacht kann ich zu Hause laden. Also alles gut, ich kann heizen und im angenehm warmen Auto dahingleiten.


16.01.2020 10:00    |    Amen

Ist ja irgendwie logisch. Energieverbrauch beim Fahren geht pro Strecke, Energieverbrauch beim Heizen geht pro Zeit. Während bei schnelleren fahren nunmal E = F x s und P = E/t zuschlagen, ist es bei der Heizung nur E = P x t.

 

Heize ich also konstant mit 1kW und fahre in der Stadt einen Durchschnitt von 10km/h, so macht die Heizung 10kWh/100km zum Energiebedarf für die Fortbewegung dazu. Auf der Autobahn fahre ich mit 100km/h und somit ist der Energieanteil der Heizung nur 1kWh/100km. Da aber bereits 9kW ausreichen, um ein Auto mit gutem Luftwiderstand 100km/h fahren zu lassen, bekomme ich die Antriebsenergie sozusagen "umsonst" dazu.

 

Die Rechnung ist etwas extrem, aber der Effekt ist nun wirklich nicht überraschend.


16.01.2020 11:34    |    Gravitar

Es reicht aus, im Sauerland Urlaub zu machen, trotzdem verschlägt es einige wenige Urlauber in weitere Gefilde. Ähnlich ist es bei den Fahrzeugen. Dort reichen 9Kw/h eher nicht aus, um 100km rollen zu lassen. Kommt etwas Verkehr und etwas Spass dazu, sind es durchaus zwischen 25 und 32Kw/h Energie auf 100km, zumindest, wenn Fahrer des ADAC am Steuer sitzen und nicht nur auf Effizienz achten bei einem Tesla Modell S.......

 

Gruß

 

Gravitar


16.01.2020 11:47    |    mark29

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 11. Januar 2020 um 13:23:45 Uhr:

Es ist immer wieder faszinierend wie die Effizienz eines E-Antriebs herkömmliche Wahrnehmungsmuster aushebelt.

 

Plädiere aber dafür das der Heizungsverbrauch mit dem Zeitfaktor gemessen wird, eine Höhere Geschwindigkeit entlastet vielleicht den Lüfter oder Verstärkt die Umwälzung was so oder so den Verbrauch verändern kann, auch ein wärmerer E-Motor könnte die Heizung entlasten. Vorausgesetzt das Akku-Temperaturmanagement kann den Wärmetauscher gut einbinden.

Richtig, rechnet man den Verbrauch je Zeit, statt auf die Strecke um, wird das Bild klarer. Auch der Boardcomputer beim Verbrenner schalten ja unter einer bestimmten Geschwindigkeit auf Verbrauch/Stunde um.


16.01.2020 13:59    |    sebastianmar

Das erinnert mich doch sehr an das

Perpetuum mobile

Beschreibung: Als Perpetuum mobile werden unterschiedliche Kategorien ausgedachter, nicht existierender Geräte bezeichnet, die – einmal in Gang gesetzt – ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleiben und dabei je nach zugrundegelegter Definition möglicherweise auch noch Arbeit verrichten sollen. Wikipedia

 

Für mich ist das nicht so praktisch. Während der Fahrt möchte ich es bequem haben, ohne Wolldecke auf den Knien. Wenn die mal runterrutscht? Womöglich noch mit Handschuhen und Ohrenwärmern. Statt Sitzheizung habe ich dann ja noch meine gute Wärmflasche.

Ich will mich hier nicht über andere lustig machen, aber das geht doch zu weit. Im Büro werden angenehme Klimabedingungen hergestellt, damit sich der Mitarbeiter wohlfühlt, sich konzentrieren kann. Dann haben wir auch bald die berüchtigten Fahrer mit Hut.

 

LG

sebastian


16.01.2020 16:14    |    Alubremslicht

Zitat:

@sebastianmar schrieb am 16. Januar 2020 um 13:59:26 Uhr:

Das erinnert mich doch sehr an das

Perpetuum mobile

Beschreibung: Als Perpetuum mobile werden unterschiedliche Kategorien ausgedachter, nicht existierender Geräte bezeichnet, die – einmal in Gang gesetzt – ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleiben und dabei je nach zugrundegelegter Definition möglicherweise auch noch Arbeit verrichten sollen. Wikipedia

 

Für mich ist das nicht so praktisch. Während der Fahrt möchte ich es bequem haben, ohne Wolldecke auf den Knien. Wenn die mal runterrutscht? Womöglich noch mit Handschuhen und Ohrenwärmern. Statt Sitzheizung habe ich dann ja noch meine gute Wärmflasche.

Ich will mich hier nicht über andere lustig machen, aber das geht doch zu weit. Im Büro werden angenehme Klimabedingungen hergestellt, damit sich der Mitarbeiter wohlfühlt, sich konzentrieren kann. Dann haben wir auch bald die berüchtigten Fahrer mit Hut.

 

LG

sebastian

Was soll dieser "falsche Einwurf" Sebastian? Fakt ist, dass das E-Auto besser heizt, das weiß ich eben aus eigener Erfahrung.

 

Natürlich muss man sich vor dem Kauf überlegen welche Reichweite man benötigt und die Akkugröße so wählen, dass diese auch im Winter mit Beheizung möglich ist. Unser Auto, BJ 2014, 83.000 Km auf dem Tacho, hat im Winter z. B. nur ca. 100 Km Reichweite (im Sommer ca. 130 Km), unser Fahrprofil ist so, dass wir damit täglich zwischen 50 und selten 100 Km zurücklegen. Über Nacht kann ich zu Hause laden. Also alles gut, ich kann heizen und im angenehm warmen Auto dahingleiten.

 

Dass es im Winter im E-Auto kalt ist sind klassische fake-news.


16.01.2020 20:06    |    Bert1956

Wie oft muß ich da wohl nachladen wenn ich in den Urlaub gen Süden fahren will und wieviel Zeit braucht das?


16.01.2020 20:28    |    LT 4x4

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 16. Januar 2020 um 16:14:42 Uhr:

Was soll dieser "falsche Einwurf" Sebastian? Fakt ist, dass das E-Auto besser heizt, das weiß ich eben aus eigener Erfahrung.

Was soll besser Heizen ?

Ein E-Auto ???

 

Das heißt dann, das alle Verbrenner schlecht Heizen oder ?

 

 

 

LG Ro


16.01.2020 20:31    |    notting

Zitat:

@Bert1956 schrieb am 16. Januar 2020 um 20:06:54 Uhr:

Wie oft muß ich da wohl nachladen wenn ich in den Urlaub gen Süden fahren will und wieviel Zeit braucht das?

Kommt drauf an wie groß der Akku ist und wie schnell du laden kannst (je nach dem ist mal das E-Auto oder die Ladesäule der Flaschenhals). Zumindest für Mittag-/Abendessen wirst du vermutl. ohnehin mal länger Pause machen. Bzw. alle 2-3h sollte man eh mal Pause machen.

 

Reale Ladegeschwindigkeiten: https://www.motor-talk.de/.../...o-schnell-wie-man-meint-t6300850.html

Spätestens die letzten 20% laden nur stark gedrosselt um den Akku zu schonen. D.h. mit ausr. großem Akku kann man sich erlauben, die letzten 20-30% des Akkus nicht zu nutzen, damit man pro geladener Leistung wieder schneller wieder weiterfahren kann.

 

Ladesäulen: https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

Rechts neben der Suche gibt's "Optionen" -> klick. Dort die erweiterte Suche aktivieren. Bei Anschlüsse mit dem großen +-Button

- Anschluss Combo Typ2 CCS (EU) ist das gängigste zum Schnellladen.

- Bei Leistung mind. (nicht bei Leistung genau!) z. B. 100 eingeben für 100kW.

- Rest kann man i.d.R. leer lassen.

 

Dann schau mal, was es da an Ladesäulen gibt. Wie du in meinem ersten Link siehst können bessere E-Autos wie z. B. der E-Tron von fast 0 bis ca. 80% fast die ganze Zeit mit der max. Leistung laden. Natürl. sollte man aber auch den Verbrauch usw. berücksichtigen.

 

Zumindest in D ist es so, dass fast jede Raststätte mind. 50kW CCS hat. Lädt halt langsamer. Manchmal muss an so einer lahmen Ladesäule kurz laden, um sicher die nächste Ladesäule mit mehr Leistung zu erreichen.

 

notting

 

PS: Ionity verlangt ab 31.1.2020 0,79EUR/kWh: https://www.electrive.net/.../

Einige E-Auto-Ladetarife habe ich unter https://www.motor-talk.de/.../...rife-2019-update-august-t6673003.html bzw. Folgeartikel gesammelt.


16.01.2020 20:52    |    jennss

Zitat:

@Bert1956 schrieb am 16. Januar 2020 um 20:06:54 Uhr:

Wie oft muß ich da wohl nachladen wenn ich in den Urlaub gen Süden fahren will und wieviel Zeit braucht das?

Kannste ausrechnen, je nach Auto und Einstellungen: https://abetterrouteplanner.com/

Beispiel:

Hamburg -> Münschen (792 km), mit gleicher Einstellung:

 

Porsche Taycan 4s: 7:32 h

VW ID.3 77 kWh: 7.37 h

Tesla Model 3 LongRange AWD: 7:35 h

BMW i3 ca. 40 kWh netto: 10:29 h

Alter Hyundai Ioniq 28 kWh: 9:35 h

Neuer Hyundai Ioniq 38 kWh: 10:25 h (weil er langsamer lädt als der alte. Das macht mehr aus als die Kapazität)

VW e-Up 2020: 11:20 h

Mercedes EQC: 8:51 h

Opel Corsa-e: 9:19 h

Smart EQ ForTwo: 15:35 h :D

Ford Mustang Mach E: 7:41 h

 

Man lädt relativ oft, d.h. es werden zur Sicherheit recht kurze Strecken gewählt. Somit hat man noch genug Reserve, um notfalls einen späteren Rastplatz anzusteuern. Ich denke, da muss es aber noch bessere Einstellungen geben. Mit Tesla Model 3 wurden schon 2842 km in 24 h im öffentlichen Verkehr gefahren (zumeist 170 km/h) und mit Porsche Taycan wurden in 24 h schon 3425 km auf der Rennstrecke gefahren.

j.

 

PS: Beispiele im Anhang. Beim Mach E liegen die Pausen-/Ladezeiten immer so um ca. 15 Minuten herum, beim Taycan eher 10 Minuten. Beim Taycan sind bei 7:32 h Gesamtzeit 55 Minuten Ladezeit enthalten. Die meisten Fahrer werden auch mit Verbrenner nicht kürzer pausieren.


Bilder

16.01.2020 21:20    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 16. Januar 2020 um 20:52:23 Uhr:

PS: Beispiele im Anhang. Beim Mach E liegen die Pausen-/Ladezeiten immer so um ca. 15 Minuten herum, beim Taycan eher 10 Minuten. Beim Taycan sind bei 7:32 h Gesamtzeit 55 Minuten Ladezeit enthalten. Die meisten Fahrer werden auch mit Verbrenner nicht kürzer pausieren.

Da steht rel. häufig Ionity. Wie ich vorhin in mein Posting nachträgl. reineditiert habe: Ionity wird zum 31.1.2020 ein teurer Spaß mit 0,79EUR/kWh. Mal schauen wie schnell die div. anderen Ladekarten-Anbieter die auch an Ionity-Ladesäulen funktionieren nachziehen.

 

notting


16.01.2020 21:29    |    Balrock91

0,79€/kWh?

Wieviel verbrauchen die so im Schnitt?

Ich hab den Taycan mit 24,6kWh/100km gefunden.

Der i3 mit 16 bis 24 kWh.

 

Das wären 19,43€ pro 100km bei 24,6kWh.

Äquivalent dazu etwa 14l Benzin /100km. Das schon ne Ansage. Also günstig ist was anderes.


16.01.2020 21:29    |    jennss

79 Ct? Mit jeder Ladekarte?

Zum Glück fährt man nicht jeden Tag in den Urlaub :). Hoffentlich gibt es bald noch weitere Konkurrenz in der Klasse bis 350 kW. 79 Ct. ist Wucher. Die wollen ihre Investitionen bei den Ladesäulen wohl möglichst schnell wieder rausholen. Schon 59 Ct. finde ich viel zu hoch. Doof nur, dass man dann mehr recherchieren muss, um günstig zu fahren. Ich hoffe, dass sich die Preise durch Konkurrenz auf niedrigerem Level demnächst mehr angleichen und transparenter werden.

j.


16.01.2020 21:55    |    xgyurix

Es ist erschreckend, mit welchen Eifer die E-Mobilität von so manchen vertreten wird.

Zur Sache: die Reichweite/Ladezeiten sind immer noch ein Sorgenkind. Das kann im Winter durch die Heizung zum Problem werden. Wir haben nun mal andere Anforderungen an den Individualverkehr.

Der Ansatz erst die stationären Verbraucher zu elektrifizieren ist ein durchaus kluger.

Denn neben den Belastungen die durch Produktion/Rohstoffe und Entsorgung entstehen und die schlichtweg ungelöst sind wäre auch die Versorgung eins.

Der eine bunte Smart ist kein Problem, jedoch würde das deutsche Stromnetz nichtmal 10% des Fahrzeugbestands elektrifiziert verkraften (selbst wenn sonst nichts Strom brauchen würde). Brennstoffe können leicht gelagert werden, bei Strom ist es immer noch etwas komplizierter. Das Stromnetz müsste auch den Bedarf (wenn zb. Abends alle heimkommen und laden wollen für den nächsten Tag) vorhalten! Das ist aktuell undenkbar. Das trommeln der Wende so gesehen eigentlich eine Farce.

Elektrische Antriebe sind spannende Alternativen wenn die notwendige Energie im Fahrzeug erzeugt wird, Stichwort Brennstoffzelle. Wasserstoff....


17.01.2020 00:49    |    paelzerbu

Gut, an den sind so viele Ladestationen, daß man praktisch an jeder Station nachladen kann, wenn auch womöglich teurer als gedacht. So lange es wenige E-Fahrzeuge gibt, ist die Station wohl auch meist leer, wenn man sie braucht.

Ich stelle mir aber gerade das Szenario vor, daß recht viele E-Fahrzeuge gekaurt werden, und davon wegen der Ferien auch recht viele zur gleichen Zeit in den Urlaub wollen. Wie lange da wohl die Wartezeiten an den Ladestellen werden?


17.01.2020 01:51    |    Gravitar

Außer acht gelassen wird in der Betrachtung, das eine Route mit Ladesäulen zum Ziel teilweise oder komplett besetzt ist im Moment des erschöpften Akkus. Auf meiner letzten Fahrt nach Norditalien waren auf einer Raststätte an der Autobahn vor jeder Ladesäule 3-5 Fahrzeuge zum warten, 2 Ladepunkte waren zugeparkt von Ignoranten. Einige machten ihre Pause etwas länger als zum Laden notwendig, die Eigner kamen trotz gefüllten Akkus noch nicht zu ihren Fahrzeugen zurück. Wieder andere wollten sich nicht mit 80% begnügen und luden trotz Warteschlangen behäbig den Rest nach. Insgesamt eine erheiternde Szenerie, wenn man nicht selbst betroffen ist. Es wurden nicht nur nette Worte gewechselt, im kurzen Lauschen hörte ich, daß ein Fahrer nun schon knapp 4h warten durfte, um mit dem Laden beginnen zu können. Wenn der Urlaub so startet, lohnt sich die Erholung am Ziel gleich doppelt.....

 

Gruß

 

Gravitar


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