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10.02.2020 19:38    |    jennss    |    Kommentare (162)

E-Auto-SucheE-Auto-Suche

"Ich hätte ja gerne ein E-Auto, aber die Gebrauchten sind noch so irre teuer", hört man manchmal. Tatsächlich sind die Gebrauchten auf Mobile.de erstaunlich wertstabil. Das hat natürlich seinen Grund, denn selbst die alten E-Autos sind ideale Zweitwagen, sofern man zuhause laden kann.

 

Zweitwagen brauchen meistens keine große Reichweite, werden gewöhnlich auf Kurzstrecken gefahren. Daher sind auch gebrauchte E-Autos noch sehr beliebt und hoch im Wiederverkaufswert, selbst die Modelle mit nur 160 km oder 190 km Reichweite nach Nefz-Norm, wie eGolf, e-Up oder i3 der 1. Generation, weil es für sie einen idealen Einsatzbereich gibt. Wir haben selbst einen Smart EQ und null Probleme mit der Reichweite als Zweitwagen.

 

Wer mit einer relativ kurzen Reichweite auskommt, hat ggf. die Wahl zwischen Gebrauchten und Neuwagen mit Umweltprämie. Neue E-Autos mit mäßiger Reichweite sind z.B. Smart, e.Go und eUp der 2. Generation, aber auch noch Honda e, Mini Cooper SE und andere. Die Schwelle zu einem Erstauto bzw. einzigen Auto im Haushalt sehe ich bei etwa 300 km nach WLTP. Solche sind dann für gelegentliche Langstrecken schon ganz brauchbar, ggf. mit Zeitzugabe ggü. Verbrennern, je nach Langstreckenfahrstil, was aber recht unproblematisch ist, solange diese Entfernungen nicht so oft vorkommen.

 

Für City-Betrieb ist ein E-Antrieb noch besser als ein Verbrenner mit normaler Automatik. Komfort und Fahrspaß sind immer wieder ein Genuss. Man kann dank sofortigem Ansprechen im Verkehr sehr schnell reagieren, was auch in gewisser Weise Entspannung bringt. Es verstopft bei Kurzstrecken kein DPF (Dieselpartikelfilter) und die Fahrkosten sind wunderbar niedrig. Selbst alte E-Autos sind noch immer steuerbefreit (10 Jahre). Ein e-Up von 2013 hat eine Akkugarantie von 160000 km/8 Jahre, d.h. man kauft einen Gebrauchtwagen, auf den es beim teuersten Bauteil noch immer Garantie gibt (bis 160000 km). Dabei geht der Akku natürlich auch nicht gleich kaputt, wenn er aus dem Garantiezeitraum heraus ist, da die Hersteller ja auch immer einiges an Reserven eingeplant haben. Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Akkus tatsächlich deutlich haltbarer als oft befürchtet. Jedoch sinkt allmählich die Reichweite. Beim Verbrenner hingegen stehen oft teure Reparaturen bevor, wie z.B. Zahnriemenwechsel. Bei alten E-Autos gibt es ja viel weniger Teile, die kaputt gehen können. Insofern erscheint mir ein gebrauchtes E-Auto kalkulierbarer als ein Verbrenner. Wenn jedoch irgendwann einzelne Zellen des Akkus getauscht werden müssen, kann es leicht über 1000 € kommen. In den meisten Fällen dürfte der Akku jedoch ein durchschnittliches Autoleben lang halten. Bei Gebrauchtkauf eines älteren E-Autos ist eine Kapazitätsmessung des Akkus empfehlenswert. So hat der Käufer eine gewisse Sicherheit.

 

Obwohl BMW beim i3 damals nur 100000 km Garantie gab, während VW schon bei 160000 km lag (BMW inzwischen auch), dürften die i3-Akkus technisch besser sein, weil vollklimatisiert. Der eGolf wie auch der eUp haben keine Akkuheizung und -kühlung, können aber auch nur 40 kW laden (BMW 50 kW. Der eGolf anfangs evtl. auch 50 kW). Der i3 hat jedoch recht viel PS (170) für den kleinen Akku (netto ca. 20 kWh), was auch etwas belastend ist. Der ADAC hat beim i3 einen Dauertest laufen. Nach 84000 km und ca. 5 Jahren Alter lag der i3 Rex (1. Generation, kleinster Akku) bei ca. 93% Restkapazität. Der Akku des Rex-Modells wird sicher nicht weniger belastet als der des reinen Stromers. Der Rex lädt intern mit maximal 38 PS bzw. 28 kW. Überhaupt ist es sicher auch nicht schlecht, beim Verkäufer zu fragen, wie er meistens geladen hat. Unter 1C (= Volladen in einer Stunde) dürfte der Akku nicht sonderlich hoch belastet sein, bei 50 kW und 20 kWh Kapazität sieht die Belastung allerdings schon anders aus. Sicherlich deswegen und wegen der hohen Motorleistung hat BMW schon damals den Akku vollklimatisiert, was ihn schont, denn eine hohe Temperatur beim Laden und Fahren ist nicht gut für die Zellen.

 

Als einzigen Vorteil eines nicht-klimatisierten Akkus sehe ich den fehlenden "Vampirstrom" der Heizung/Kühlung des Akkus und damit den geringeren Verbrauch.

 

Einen guten Beitrag zu den Bedenken der Akkulebensdauer hat @zerschmetterling81 geschrieben.

 

In Anbetracht der hohen Umweltprämie demnächst ist der Gebrauchtkauf dennoch gut zu überlegen. Minimum dürfte etwa ein Seat Mii electric sein, der mit maximalem Rabatt (10% Schwerbehindertenrabatt oder geht noch mehr?) auf etwa 12600 € kommt. Das wird sich dann vermutlich auch auf die Gebrauchtpreise auswirken.

 

Alte Teslas sind noch wieder ein anderes Ding. Auch die haben hohe Wiederverkaufswerte und können gut als einziges Auto genutzt werden, da sie schon damals hohe Akkukapazitäten hatten. Die ersten Teslas können auch heute noch kostenlos an Superchargern laden, wenn ich mich nicht irre, und die Laufleistungen sind bei den großen Akkus sehr hoch. 400000 km und mehr sind keine Seltenheit. Es gab jedoch mal Schwächen bei der DU (DriveUnit, nicht nur der Motor) und auch bei Akkus. Dies kann man wohl als Kinderkrankheiten betrachten, denn Motoren halten sonst eine halbe Ewigkeit.

j.

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20.02.2020 20:15    |    notting

Zitat:

@chipart schrieb am 20. Februar 2020 um 17:22:08 Uhr:

 

Ladegeschwindigkeiten zu standardisieren mach keinen Sinn: Für ein schnelles Überlandauto braucht man 150kW+ Lader. So was in jeden Stadt-Kleinwagen einzubauen ist unnötig und viel zu teuer...

Der Witz der DC-Ladung ist doch gerade, dass man im Auto weniger Technik braucht als wenn man noch AC gleichrichten muss. Das ist doch gerade ein Grund, warum Autos die DC-Ladung haben mit lahmeren AC-Ladern ausgestattet sind als AC-only-BEV. D.h. ich sehe in der Hauptsache den Akku als limitierende Faktor (die C-Faktoren die er längerfristig gut verträgt und seine Energiedichte). Wenn jmd. wg. dem Verbrauch mit einem Kleinwagen längere Strecken fahren will und deswegen einen die Option mit dem größeren Akku und schnellere Ladung will, sehe ich dann kein Problem mehr. Ich sehe ständig auf der AB auch Kleinwagen. D.h. an der Nachfrage sollte es nicht scheitern, zumindest wenn die BEV-Kleinwagen-Preise sich noch etwas weiter nach unten eingependelt haben im Verhältnis zur Reichweite.

 

notting


25.02.2020 19:33    |    Martinirosso

Des Wahnsinns fette Beute: E-Anhänger!

Fahren E-Auto-Besitzer auf Reserve können sie an der nächsten Ladestation einen Anhänger mieten und diesen an den Wagen anschließen. Per App buchen Nutzer die Akkuladung. Und weiter geht die Fahrt. Neigt sich der Akku des Anhängers auch zur Neige, kann dieser erneut an einem Stellplatz ausgetauscht werden. Laut dem Hersteller soll die Suche nach einem neuen Anhänger lediglich 9 Minuten betragen. Am Ziel angekommen, stellt der Elektromobilist den Anhänger wieder an einem Stellplatz ab, wo er neu geladen wird. Eine Akkuladung kostet 34 Euro. Wer auf den Geschmack gekommen ist und gerne selbst über einen EP Tender verfügen möchte, kann diesen für 10.000 Euro erwerben. Der Anhänger kann nur verwendet werden, wenn das Auto über eine Anhängerkupplung verfügt. Sollte diese nicht vorhanden sein, rüstet das Start-up für 600 Euro auf. Die Aufrüstung könnte ein weiteres erfolgreiches Geschäftsfeld für das Start-up sein, da die meisten E-Autos ohne Anhängerkupplung ausgeliefert werden.

siehe dazu: https://www.ingenieur.de/.../

na ja: ist ja heute noch Veilchendienstag: es fehlte noch ein Scherz der hiermit nachgeliefert wird.

Aber die Franzosen wollen Ernst damit machen. Viel Spaß bei der Lektüre.


25.02.2020 19:45    |    bietl

Köstlich. Die kommenden ID3 Besitzer werden sich über eine 600€ AHK freuen. Auch ohne Hänger.


25.02.2020 20:03    |    Alexander67

Zitat:

@bietl schrieb am 25. Februar 2020 um 19:45:17 Uhr:

Köstlich. Die kommenden ID3 Besitzer werden sich über eine 600€ AHK freuen. Auch ohne Hänger.

Ehrlich, die Idee hat was.

Solange man keinen anderen Anhänger nutzen will.

Ohhh, die zusätzlichen 600€ bedeuten ja, dass eh kein anderer Anhänger benötigt wird.

Also, hmmm, wo ist das Problem?


25.02.2020 21:11    |    bietl

Zitat:

.

Also, hmmm, wo ist das Problem?

Das die mutigen Startupler erst eine AHK, an die man etwas hängen darf, schnitzen müssen.

Irgendwie tut man sich herstellerseitig ja schwer mit dieser Ausstattung.

Vermutlich fürchtet das Marketing Meldungen wie: 50kWh/100km mit Hänger . Oder : Stillstand nach 30 Minuten und kein CCS in Sicht.


25.02.2020 23:19    |    Grasoman

Die Idee des Akku-Anhängers ist uralt. Und aus meiner Sicht jetzt schon mausetot. Denn man braucht einen Spezialanschluss am Auto, um da während der Fahrt den Ladestrom in die Batterie oder den Fahrstrom zum E-Motor hinzubekommen. Der normale Anhängeranschluss macht ja keine 20-40 kW mit, die es aber braucht, damit Energie in sinnvoller Zeit von Anhänger zum Fahrzeug fließt. Beim EP Tender für die Zoe mit 22-43 kW AC.

 

Und man muss das Steuergerät des BEV davon überzeugen, dass es *während des Fahrens* über eine externe Ladeschnittstelle laden darf, denn sonst ist Losfahren bei angeschlossenem Ladekabel ja gleich gesperrt. Solange das nicht herstellerübergreifend standardisiert wird, auch gleich mit AC oder DC-Ladeschnittstelle mit sinvoller Leistung, kann man an so einem Lade-Anhänger höchstens im Stand laden, wenn der einen Typ2-Anschluss oder CCS-Ladekabel mit Stecker mitbringt. Und dann ist der Vorteil des Lade-Anhängers nur noch in der freien Ortswahl, das Laden selbst bleibt aber stationär.

 

Die Lösung ist IMHO kein Akku-Anhänger, sondern es ist eine bessere, stationäre Ladeinfrastruktur.


26.02.2020 18:39    |    notting

Zitat:

@Grasoman schrieb am 25. Februar 2020 um 23:19:11 Uhr:

Die Idee des Akku-Anhängers ist uralt. Und aus meiner Sicht jetzt schon mausetot.

Ich muss dir widersprechen. Ein Akku-AH um E-Autos in der Pampa oder besonders großem Bedarf (Festivals etc.) zu laden kann durchaus hilfreich sein, wenn auch nicht sonderlich effizient. U.a. VW will da mit einsteigen.

Ein Akku-AH um während der Fahrt zu laden ist ein anders Thema, auch wenn du in deinem Satz offensichtl. beides gemeint hast.

 

Zitat:

Denn man braucht einen Spezialanschluss am Auto, um da während der Fahrt den Ladestrom in die Batterie oder den Fahrstrom zum E-Motor hinzubekommen. Der normale Anhängeranschluss macht ja keine 20-40 kW mit, die es aber braucht, damit Energie in sinnvoller Zeit von Anhänger zum Fahrzeug fließt. Beim EP Tender für die Zoe mit 22-43 kW AC.

 

Und man muss das Steuergerät des BEV davon überzeugen, dass es *während des Fahrens* über eine externe Ladeschnittstelle laden darf, denn sonst ist Losfahren bei angeschlossenem Ladekabel ja gleich gesperrt. Solange das nicht herstellerübergreifend standardisiert wird, auch gleich mit AC oder DC-Ladeschnittstelle mit sinvoller Leistung, kann man an so einem Lade-Anhänger höchstens im Stand laden, wenn der einen Typ2-Anschluss oder CCS-Ladekabel mit Stecker mitbringt. Und dann ist der Vorteil des Lade-Anhängers nur noch in der freien Ortswahl, das Laden selbst bleibt aber stationär.

 

Die Lösung ist IMHO kein Akku-Anhänger, sondern es ist eine bessere, stationäre Ladeinfrastruktur.

Du vergisst:

- TL max. 100km/h.

- Evtl. wg. der bei insb. kleineren E-Autos sehr niedrigen AH-Last Hilfsantrieb im AH nötig. Bzw. auf jeden Fall wäre bei höherer AH-zGM eine herkömml. Auflaufbremse idiotisch. Und wenn er mit rekuperieren soll wg. Bremsen ist das mit dem Hilfsantrieb nur ein minimaler Aufwand.

 

notting


26.02.2020 19:00    |    Rostlöser251

Zitat:

@notting schrieb am 26. Februar 2020 um 18:39:16 Uhr:

Ein Akku-AH um E-Autos in der Pampa oder besonders großem Bedarf (Festivals etc.) zu laden kann durchaus hilfreich sein, wenn auch nicht sonderlich effizient. U.a. VW will da mit einsteigen.

Das ist dann aber nicht wirklich ein „Akku-Anhänger“ sondern eher eine transportable Ladestation auf Rädern. Und auch dafür ist der nutzen fraglich. Das Problem ist ja, dass man nicht wei bei Tankwagen relativ einfach das 50-fache des „Tankinhalts“ eines normalen Autos in einen Anhänger packen kann und dann 50 oder wenn man die Tanks nur halb voll macht sogar 100 Autos aus dem Hänger nachtanken kann.

Ein solcher „Akku-Anhänger“ wird deswegen im wesentlichen nach 1-2 Betankungen leer sein. Das lohnt sich auf Festivals, etc. nur so lange praktisch keine ein E-Auto hat.

 

Wo ich sowas eher sehe ist als Anhänger oder im Kofferraum von Pannendiensten, so dass der Pannendienst ein mit leerem Akku liegen gebliebenes Auto so weit nachladen kann, dass es zur nächsten Ladesäule kommt.

 

Aber der hier vorgestellte Anhänger gehört für mich eher in die Kuriositäten, die eine neue Technik am Anfang nun mal mit sich bringt. Ich fände ein e-Motorrad mit Akku-Anhänger noch schicker ;-)


26.02.2020 20:33    |    bietl

Tesla hat sehr praktische (LKW) SUC Anhänger mit Diesel Generatoren, gut für abgelegene Orte und länger Betriebsdauer.


27.02.2020 07:31    |    Alubremslicht

Zitat:

@bietl schrieb am 26. Februar 2020 um 20:33:57 Uhr:

Tesla hat sehr praktische (LKW) SUC Anhänger mit Diesel Generatoren, gut für abgelegene Orte und länger Betriebsdauer.

Ja, ja, und ein Bekannter von mir, der bei Daimler arbeitet, kannte diese Geschichte und meinte, das sei bei Tesla durchaus üblich. Dabei wurde es ja nur in ganz wenigen Ausnahmefällen eingesetzt. Das Schlimme daran war aber, dass er diese Fehlinformation aus der Firma hatte. Wie soll also bitte Mercedes den internen Schalter umlegen können, wenn man mindestens bis vor einem Jahr noch innerbetrieblich gegen Elektromobilität regelrecht gehetzt hat? Kalenius kann einem schon irgendwie leid tun - und die vielen Mitarbeiter auch.


27.02.2020 08:53    |    jennss

Um einen Hänger ziehen zu können, muss es wohl ein Modell mit größerem Akku sein... ;)

 

Ein Notstromaggregat ist ein ganz anderes Ding.

j.


27.02.2020 09:22    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 27. Februar 2020 um 08:53:47 Uhr:

Um einen Hänger ziehen zu können, muss es wohl ein Modell mit größerem Akku sein... ;)

 

Ein Notstromaggregat ist ein ganz anderes Ding.

j.

Stimmt.

Es fing ja mit einem Akku-Anhänger an.

Die Idee hat auch was, aber ob sich so etwas durchsetzt?


27.02.2020 09:34    |    bietl

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 27. Februar 2020 um 07:31:15 Uhr:

Ja, ja, und ein Bekannter von mir, der bei Daimler arbeitet, kannte diese Geschichte und meinte, das sei bei Tesla durchaus üblich. Dabei wurde es ja nur in ganz wenigen Ausnahmefällen eingesetzt. Das Schlimme daran war aber, dass er diese Fehlinformation aus der Firma hatte.

Das Tesla diese Generatoren einsetzt, wurde zuletzt 9/19 wahrgenommen, im Zuge des Vergleichstests Porsche/Tesla und natürlich auch verbreitet. Z.B. AMS, Manager Magazin.

Ich persönlich finde das weder verwunderlich noch schlimm, da man Situationen hat, wo E-Autos flexibel auch an Orten mit schlechter bzw. nicht fertiggestellter Infrastruktur versorgen muß. Und das geht sinnvoll nur mit Dieselgeneratoren. Überdies nicht zwingend schmutziger https://reneweconomy.com.au/.../

 

Für mich wäre auch ein Diesel Rex im BMWi3 eine gute Lösung, statt diesem saufendem Rolleraggregat.


27.02.2020 22:20    |    jennss

Zitat:

@bietl schrieb am 27. Februar 2020 um 09:34:24 Uhr:

Für mich wäre auch ein Diesel Rex im BMWi3 eine gute Lösung, statt diesem saufendem Rolleraggregat.

Der Rex wird eh nur selten gebraucht, so dass der Verbrauch eigentlich relativ wurscht ist. Der Rex im i3 braucht ungefähr 7 l, wenn ich mich nicht irre. Kein Problem.

j.


27.02.2020 22:26    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 27. Februar 2020 um 22:20:08 Uhr:

Zitat:

@bietl schrieb am 27. Februar 2020 um 09:34:24 Uhr:

Für mich wäre auch ein Diesel Rex im BMWi3 eine gute Lösung, statt diesem saufendem Rolleraggregat.

Der Rex wird eh nur selten gebraucht, so dass der Verbrauch eigentlich relativ wurscht ist. Der Rex im i3 braucht ungefähr 7 l, wenn ich mich nicht irre. Kein Problem.

j.

Ich habe mal eine deutlich geringere Zahl, ich denke für den Opel Ampera, gehört.

Und ob es eine Rolle spielt oder nicht ist doch sehr vom "Use Case" abhängig.


27.02.2020 23:03    |    bietl

Bei mir hat der Rex um 9l gesoffen, das war in etwa die Größe des Tanks. Ich ertrage allerdings auch keine Langstrecke hinterm LKW. Einmal Kassel>Flensburg hat mir gelangt , obwohl ich das Auto ansonsten super fand. So bleibt es ein Stadtauto für Leute mit Strom in der Nähe. Oder für Geduldige. Daher hätte ich mir einen Dieselrex mit 20L Tank gewünscht. Strecke mit Rex, E für die Stadt. Den alten Ampera fand ich auch gut, aber als gebrauchtes Auto ohne Garantie erst mal nicht mehr meins.


28.02.2020 17:36    |    notting

Zitat:

@bietl schrieb am 27. Februar 2020 um 23:03:07 Uhr:

Bei mir hat der Rex um 9l gesoffen, das war in etwa die Größe des Tanks. Ich ertrage allerdings auch keine Langstrecke hinterm LKW. Einmal Kassel>Flensburg hat mir gelangt , obwohl ich das Auto ansonsten super fand. So bleibt es ein Stadtauto für Leute mit Strom in der Nähe. Oder für Geduldige. Daher hätte ich mir einen Dieselrex mit 20L Tank gewünscht. Strecke mit Rex, E für die Stadt. Den alten Ampera fand ich auch gut, aber als gebrauchtes Auto ohne Garantie erst mal nicht mehr meins.

Du meinst wohl eher PHEV als BEV mit REx ;-)

 

notting


28.02.2020 17:52    |    jennss

Der i3 kommt zum Jahresende mit größerem Akku, ich schätze, über 50 kWh netto. Spätestens damit dürfte wohl keiner mehr einen Rex vermissen.

j.


28.02.2020 18:07    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 28. Februar 2020 um 17:52:07 Uhr:

Der i3 kommt zum Jahresende mit größerem Akku, ich schätze, über 50 kWh netto. Spätestens damit dürfte wohl keiner mehr einen Rex vermissen.

Der hätte für mich dann mit Sicherheit immernoch zu wenig Reichweite. Und seit wenigen Jahren gibt immer mehr Konkurrenz ohne REx die aber mehr Reichweite hat. Du meinst wohl eher, dass außer BMW-Fanatiker keiner den i3 vermisst...

 

notting


28.02.2020 18:12    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 28. Februar 2020 um 18:07:12 Uhr:

Der hätte für mich dann mit Sicherheit immernoch zu wenig Reichweite.

Wie lang sind deine Strecken denn? Keine Ladepause möglich? 400 km nach WLTP dürfte er wohl haben. Das sind im Sommer in der Stadt so ca. 450 km und im Winter auf der Autobahn je nach Tempo 200 bis 300 km. Bei Vertretern verstehe ich es ja, aber die meisten sollten mit 50 kWh netto gut auskommen. Vielleicht bekommt er auch mehr.

j.


28.02.2020 18:44    |    bietl

Zitat:

@notting schrieb am 28. Februar 2020 um 17:36:52 Uhr:

Du meinst wohl eher PHEV als BEV mit REx ;-)

notting

Nein. Schon mal PHEV im Alltag gefahren ? Über diese Batterie Zwergl mit Schnarchlader brauche ich jedenfalls gar nicht nachzudenken, und zwei Antriebe, gar mit DSG ? Zu komplex. Schon beim Rex jammern die BEV Fans über zu viel Technik und Gewicht.

 

Und ein reiner BEV kommt dann zu mir, wenn er 500km mit 120km/h packt, auch bei +5°C. Im echten Leben. Auch die Empfehlung, selbst auf Strecke Jacke und Handschuhe zu tragen, um Strom zu sparen, mutet mir in dieser Preisklasse grotesk an. Ich bin noch nicht soweit. Bis dahin verfolge ich Goingelectric mitsamt real life experience.

 

Und nein, ich bin kein BEV Feind. Ich war selbst schon City El Fahrer, als es dafür nur Blei oder NiCd aus dem Starfighter gab. Auch habe ich zwei E-Vivacity, schöne Lehrbeispiele, Werkstattkompetenz, Kosten und Verfügbarkeit von Steuergeräten betreffend. In der City freilich egal, da kann ich den Bus nehmen und länger warten. Bei meinem Nutzauto geht das aber nicht.


28.02.2020 18:59    |    Alexander67

Zitat:

@bietl schrieb am 28. Februar 2020 um 18:44:41 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 28. Februar 2020 um 17:36:52 Uhr:

Du meinst wohl eher PHEV als BEV mit REx ;-)

notting

....

 

Und ein reiner BEV kommt dann zu mir, wenn er 500km mit 120km/h packt, auch bei +5°C. Im echten Leben. Auch die Empfehlung, selbst auf Strecke Jacke und Handschuhe zu tragen, um Strom zu sparen, mutet mir in dieser Preisklasse grotesk an. Ich bin noch nicht soweit. Bis dahin verfolge ich Goingelectric mitsamt real life experience.

 

....

Also ich mache aus den +5 lieber ein -5 oder gar -10.


28.02.2020 20:20    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 28. Februar 2020 um 18:12:16 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 28. Februar 2020 um 18:07:12 Uhr:

Der hätte für mich dann mit Sicherheit immernoch zu wenig Reichweite.

Wie lang sind deine Strecken denn? Keine Ladepause möglich? 400 km nach WLTP dürfte er wohl haben. Das sind im Sommer in der Stadt so ca. 450 km und im Winter auf der Autobahn je nach Tempo 200 bis 300 km. Bei Vertretern verstehe ich es ja, aber die meisten sollten mit 50 kWh netto gut auskommen. Vielleicht bekommt er auch mehr.

Fahre >160km/Tag, kann auf Arbeit nicht laden und will Reserve für einen weiteren Tag falls in der Nacht was schiefgeht. Dazu noch Reserve für Akkudegradation.

 

notting


28.02.2020 20:30    |    jennss

Wenn das Auto WLTP 400 km hat und du am Abend ansteckst, hast du nach einem Tag normalerweise noch mehr als 50% über. Am Smartphone kannst du dann abends mal kurz kontrollieren, ob alles gut lädt (Auto-App oder Wallbox-App) und evtl. auch Abends noch abstecken. Notfalls kann man überall schnellladen. Ein Corsa-e lädt z.B. mit bis zu 80 kW, also pro Minute sind das etwa 8 km, die man reinbekommt. Es ist ja nicht so, dass man zuhause für den ganzen Tag laden muss. Den Hybrid habe ich auch jeden Abend zuhause aufgeladen, nie einen Ausfall gehabt.

j.


28.02.2020 20:37    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 28. Februar 2020 um 20:30:16 Uhr:

Wenn das Auto WLTP 400 km hat und du am Abend ansteckst, hast du nach einem Tag normalerweise noch mehr als 50% über. Am Smartphone kannst du dann abends mal kurz kontrollieren, ob alles gut lädt (Auto-App oder Wallbox-App) und evtl. auch Abends noch abstecken. Notfalls kann man überall schnellladen. Ein Corsa-e lädt z.B. mit bis zu 80 kW, also pro Minute sind das etwa 8 km, die man reinbekommt. Es ist ja nicht so, dass man zuhause für den ganzen Tag laden muss. Den Hybrid habe ich auch jeden Abend zuhause aufgeladen, nie einen Ausfall gehabt.

- Die Ladeüberwachung kostet aber nochmal extra Geld (Hersteller-Service/-Backend). Vor allem will ich in der Nacht gut schlafen können, also keine Angst abgen müssen, dass ich am nächsten Morgen nicht zur Arbeit komme! Wenn's in der Nacht Probleme gibt mit dem Laden werden ich mit Sicherheit nicht der einzige Betroffene sein = Ladesäulen überlaufen, insb. die schnelleren! Mal abgesehen davon, dass die viel teurer sind.

- Bis ich an der nächsten Ladesäule mit >=70kW bin, bin ich schon halb auf der Arbeit.

- Je länger du laden musst (z. B. weil das Auto nur 11kW kann oder es eben kein PHEV sondern ein BEV mit entspr. größerem Akku ist) desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Strom während des Ladevorgangs ausfällt, weil eben mehr "zeitl. Überlappungsmenge" bleibt.

 

notting


28.02.2020 20:40    |    jennss

Welche Ladeüberwachung kostet Geld? Ich zahle weder für die Auto-App, noch für die Wallbox-App. Wenn du z.B. 19 h zuhause bist (Akku auf 50%), mit 11 kW lädst, kannste um 20:30 h wieder abstecken, Akku voll. Ich lasse hier gar nicht über Nacht angesteckt. Ich denke, du malst das zu schwarz :). Stromausfall hatten wir in unserer Siedlung wohl nur 1x in den letzten 20 Jahren. Und das war auch nur in unserer Ecke, nicht beim Schnelllader bei Rewe (800 m entfernt).

j.


28.02.2020 21:00    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 28. Februar 2020 um 20:40:52 Uhr:

Welche Ladeüberwachung kostet Geld? Ich zahle weder für die Auto-App, noch für die Wallbox-App.

Zumindest im Jahr 2016 hat beim Zoe der Dienst noch regelm. extra gekostet, steht so in der Preisliste von damals. Und wie funktioniert das mit deiner Wallbox-App? Vermutl. auch über irgendeinen Bezahldienst, zumindest wenn's auch außerhalb deines WLANs funktionieren soll (erfahrenere User können natürl. über DynDNS+VPN das Webinterface der Wallbox (sofern vorhanden) auch darüber sicher im Internet verfügbar machen, dazu muss die Wallbox aber ins (W)LAN).

 

Zitat:

Wenn du z.B. 19 h zuhause bist (Akku auf 50%),

Schön für dich, dass du nur eine Halbtagsstelle hast und nur so wenig fahren musst.

 

Zitat:

mit 11 kW lädst, kannste um 20:30 h wieder abstecken, Akku voll.

Ich schrieb doch, dass ich eher 40-50kWh zum Laden brauche spätestens inkl. Ladeverluste :-(

 

Zitat:

Ich lasse hier gar nicht über Nacht angesteckt. Ich denke, du malst das zu schwarz :). Stromausfall hatten wir in unserer Siedlung wohl nur 1x in den letzten 20 Jahren. Und das war auch nur in unserer Ecke, nicht beim Schnelllader bei Rewe (800 m entfernt).

Nein, ich male nicht zu schwarz, wir hatten das in den letzten Jahren mehrfach. Evtl. kriegst du den Stromausfall in der Nacht schlicht nicht mit weil Ladevorgang beendet, Wecker läuft auf Batterie (weiter) bzw. div. auch andere Geräte kommen von alleine wieder hoch usw.

 

notting


29.02.2020 00:25    |    jennss

Dann eben später zuhause und 1,5 oder 2 h laden. Bei 11 kW hast du nur wenig Verluste. Warum 40 bis 50 kWh? Auf den 160 km verfährst du vielleicht 20 oder 25 kWh, nicht 40 bis 50 kWh. Lade am Abend voll, dann brauchst du die Nacht gar nicht.

 

Unsere Wallbox ist nicht im Internet, nur in der Nähe erreichbar. Ob beim BMW und Smart nach 3 Jahren Euros fällig sind, um die eingebaute Sim des Autos zu nutzen, weiß ich jetzt nicht sicher. Aber die ersten 3 Jahre auf jeden Fall kostenlos. Unser BMW wird im Sept. 3 Jahre alt. Die App und Erreichbarkeit finde ich aber super, auch zum Auslösen der Vorklimatisierung.

j.


29.02.2020 08:31    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 29. Februar 2020 um 00:25:22 Uhr:

Dann eben später zuhause und 1,5 oder 2 h laden. Bei 11 kW hast du nur wenig Verluste. Warum 40 bis 50 kWh? Auf den 160 km verfährst du vielleicht 20 oder 25 kWh, nicht 40 bis 50 kWh. Lade am Abend voll, dann brauchst du die Nacht gar nicht.

Auch in div. YT-Videos von E-Autos-Fahrern ist bei ca. 130km/h, paar Minus-Graden, Winterreifen etc. eher von fast 25kWh/100km die Rede.

 

Zitat:

Unsere Wallbox ist nicht im Internet, nur in der Nähe erreichbar. Ob beim BMW und Smart nach 3 Jahren Euros fällig sind, um die eingebaute Sim des Autos zu nutzen, weiß ich jetzt nicht sicher. Aber die ersten 3 Jahre auf jeden Fall kostenlos. Unser BMW wird im Sept. 3 Jahre alt. Die App und Erreichbarkeit finde ich aber super, auch zum Auslösen der Vorklimatisierung.

D.h. in wenigen Jahren hast du nur noch 2G weil das 3G-Netz abgebaut wird und dein Auto offenbar kein 4G kann, also die Verbindung wird _viel_ langsamer. D.h. auch dass z. B. Firmware-Updates ewig brauchen.

https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?t=49709#p1040787

https://www.heise.de/ct/artikel/Fragen-Antworten-LTE-4368034.html

 

notting


29.02.2020 10:42    |    Schwarzwald4motion

Ja Worst Case-Szenarien sollte man vor dem Kauf durchspielen, u.U. hat man gar keinen GSM-Empfang in der TG oder eine Umleitung am falschen Kreuz kosten mal schlappe 50Km.

Auch Wiederverkäuflichkeit und eingeplante Umwege wollen berücksichtigt sein.


29.02.2020 15:26    |    jennss

Das Erreichen des Autos per Sim finde ich schon echt wertvoll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hersteller da keine Lösung anbieten, wenn 3G wirklich weg sein sollte. Ob unser Smart von 8/2019 4G hat, weiß ich nicht. Man müsste wohl die Sim wechseln, falls nicht. Bei konstant 130 km/h bei Minusgraden sind 25 kWh/100 km realistisch. So what. Kein Problem, halt ein paar Minuten länger laden. Brauchst ja eh nicht immer eine Vollladung. Kannst du bei dir eine 11 kW-Wallbox anbauen? Finde ich praktisch, Abends noch wieder abstecken. Bei so hohen Laufleistungen würde ich aber lieber einen klimatisierten Akku nehmen, nicht den e-Up oder Leaf+. Eher einen ID.3 und der i3 ist ja auch immer klimatisiert.

j.


29.02.2020 15:43    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 29. Februar 2020 um 15:26:33 Uhr:

Das Erreichen des Autos per Sim finde ich schon echt wertvoll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hersteller da keine Lösung anbieten, wenn 3G wirklich weg sein sollte. Ob unser Smart von 8/2019 4G hat, weiß ich nicht. Man müsste wohl die Sim wechseln, falls nicht. Bei konstant 130 km/h bei Minusgraden sind 25 kWh/100 km realistisch. So what. Kein Problem, halt ein paar Minuten länger laden. Brauchst ja eh nicht immer eine Vollladung. Kannst du bei dir eine 11 kW-Wallbox anbauen? Finde ich praktisch, Abends noch wieder abstecken. Bei so hohen Laufleistungen würde ich aber lieber einen klimatisierten Akku nehmen, nicht den e-Up oder Leaf+. Eher einen ID.3 und der i3 ist ja auch immer klimatisiert.

1. Es geht um das Mobilfunk-Modem, nicht um die SIM! (wobei es sein kann, dass z. B. wg. einem Anbieterwechsel eine neue SIM nötig ist). Das Zeug ist meist so stark integriert, dass es mit Sicherheit schwierig wird.

2. Normalerweise ist die SIM fest verbaut, was schon dazu geführt hat, dass man bei gebrauchten Autos nie wieder die Verkehrsinfos über Internet im integrierten Navi nutzen kann, wenn der Vorbesitzer diese Dienste einige Jahre nicht gebucht hat!

 

notting


29.02.2020 16:15    |    Alexander67

Zitat:

@notting schrieb am 29. Februar 2020 um 15:43:20 Uhr:

.....

1. Es geht um das Mobilfunk-Modem, nicht um die SIM! (wobei es sein kann, dass z. B. wg. einem Anbieterwechsel eine neue SIM nötig ist). Das Zeug ist meist so stark integriert, dass es mit Sicherheit schwierig wird.

2. Normalerweise ist die SIM fest verbaut, was schon dazu geführt hat, dass man bei gebrauchten Autos nie wieder die Verkehrsinfos über Internet im integrierten Navi nutzen kann, wenn der Vorbesitzer diese Dienste einige Jahre nicht gebucht hat!

 

notting

Die starke Integration betrachte ich als ernsthaftes Problem.

Aus meiner Sicht sollte es hier eine klare Grenze geben zwischen den folgenden Bereichen.

1. Fahrzeugspezifisch.

Das ist dann z.B. Notruf und wenn der Hersteller es will auch Updates.

Dieser Bereich muss massiv geschützt sein, jedenfalls besser geschützt als es ein Multimedia-System gewährleisten kann.

2. Multimedia.

Hier kann der Anwender machen was er will.

Das Multimedia-System kann nicht in das Fahrzeug schreiben, darf aber am Multimedia CAN auf Kommandos wie z.B. Lenkradfernbedienung "Lauschen".

 

Für eine solche Trennung spricht neben der Sicherheit der IN-CAR-IT auch die Möglichkeit in 20 Jahren noch Autoradios nachrüsten zu können. Mit Features welche wir jetzt noch nicht erahnen können.

Versucht doch mal Apple-Car-Play oder das Google Gegenstück in einem 10 Jahre alten Auto mit Mitteln des Fahrzeugherstellers nachzurüsten.

 

Aber auch wenn der Anwender nichts selbst nachrüstet ist das Multimedia System ein Schwachpunkt in der IT-Sicherheit des Fahrzeugs. Keine Updates und dann ein Buffer-Overflow Hack auf Car-Multimedia der weiter auf die Sicherheit des Fahrzeugs zugreifen kann. So etwas kann nur durch so einen nicht Schreibzugriff zuverlässig verhindert werden.


29.02.2020 16:29    |    jennss

Evtl. ist es besser vor einem Kauf beim Hersteller anzufragen, ob ein Wechsel zu 4G möglich ist, falls es im Wunschmodell noch nicht enthalten ist.

j.


29.02.2020 16:31    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 29. Februar 2020 um 16:29:51 Uhr:

Evtl. ist es besser vor einem Kauf beim Hersteller anzufragen, ob ein Wechsel zu 4G möglich ist, falls es im Wunschmodell noch nicht enthalten ist.

Lieber vom Händler schriftl. geben lassen. Dann ist es ein Produktmangel wenn's doch nicht geht -> Gewährleistung.

 

notting


29.02.2020 16:36    |    bietl

@Alexander67 Wäre vernünftig, kommt aber nicht. Kein Hersteller möchte, dass Du irgendetwas von Fremdherstellern nachrüstest. Die wollen, dass Du das gesamte Fahrzeug neu kaufst, um in den Genuss der schönen neuen Welt kommst.

 

Der schöne neue Welt VW ID3 Plan (Ziel 80% Leasing) sieht vor:

 

Das innovative 3x3-Leasing, das die ersten neun Jahre bis zur Grundrevision abdeckt, ist speziell auf den ID zugeschnitten. Dabei beschreiben drei Zeitfenster den Funktionszyklus der Batterie: volle Leistung ohne Kompromisse bis zum dritten Jahr, Netzentlastung durch bi-direktionales Laden und Entladen im Rahmen eines Energiekreislaufs von Haus und Auto bis zum sechsten Jahr, zustandsabhängiges Recycling bis zum neunten Jahr. Die Nutzung des Fahrzeugs und der Mobilitätsdienstleistungen wird per Flatrate abgegolten."

 

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/auto/test-vw-id-elektroauto-1.4518978

 

Da sind Radio Nachrüster bzw. Langzeitnutzer o.ä. nicht vorgesehen:


29.02.2020 16:37    |    Alexander67

Zitat:

@notting schrieb am 29. Februar 2020 um 16:31:45 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 29. Februar 2020 um 16:29:51 Uhr:

Evtl. ist es besser vor einem Kauf beim Hersteller anzufragen, ob ein Wechsel zu 4G möglich ist, falls es im Wunschmodell noch nicht enthalten ist.

Lieber vom Händler schriftl. geben lassen. Dann ist es ein Produktmangel wenn's doch nicht geht -> Gewährleistung.

 

notting

Und der Händler wird darauf eingehen?


29.02.2020 16:38    |    bietl

Natürlich nicht. Er kennt die Zukunft nicht, genausowenig, wie Smart sie kannte.


29.02.2020 16:40    |    jennss

Allgemein ist es mit neuer Technik schon nicht so leicht. Damals waren Klimaanlagen Luxus. Heute würde kaum einer mehr ein Auto ohne kaufen. Navis sind auch ein Problem. Sie altern recht schnell. Heute ist im Auto viel mehr serienmäßig als damals. Ob 3G/4G auch ein Problem ist, ist eine spannende Frage. Wie schnell wird denn 3G abgebaut? Lässt man das Netz nur altern oder werden funktionierende Sendemasten direkt abgenommen?

j.


29.02.2020 16:43    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 29. Februar 2020 um 16:37:08 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 29. Februar 2020 um 16:31:45 Uhr:

 

 

Lieber vom Händler schriftl. geben lassen. Dann ist es ein Produktmangel wenn's doch nicht geht -> Gewährleistung.

 

notting

Und der Händler wird darauf eingehen?

Dazu habe ich nix gesagt. Fakt ist, dass mein Vorschlag sinnvoller ist, sollte es deswegen mal zum Streit kommen. Mit dem anderen Vorschlag kann es passieren, dass der Käufer meint er wäre rechtl. halbwegs abgesichert, ist es aber nicht. Bei meinem Vorschlag besteht dagegen die Wahrscheinlichkeit, dass der Käufer merkt, auf was für eine Unsicherheit er sich einlässt wenn eben der Verkäufer nicht unterschrieben will und kann's sich noch anders überlegen.

 

notting


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