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27.05.2009 23:42    |    SerialChilla    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Ganz traditionell sammelte sich heute das who is who der Hallenschrauber, um den Autos vorm Treffen am Wochenende noch den nötigen Feinschliff zu geben.

Eigentlich wollte ich dieses mal nicht dabeisein. Dieser Artikel war nicht einmal geplant, aber es kommt ja immer anders, als man denkt...

 

Anfang dieser Woche stöberte ich wie gewohnt durch ebay und entdeckte etwas, was ich mir schon lange wünsche: Recaro Sitze vom Edition One, also passend zu meiner Innenausstattung. Das ganze noch in meiner unmittelbaren Nähe und mit funktionierender Elektrik!

 

 

Ich nahm per Mail Kontakt auf, am Dienstag Abend war dann der Deal perfekt.

 

Wirklich hübsch waren die guten Stücke nicht, aber wenigstens sauber sollten sie sein. Um alles weitere kümmer ich mich zu einer anderen Zeit ;)

 

Also erstmal alles raus ausm Auto:

 

 

Und hier der direkte Vergleich zwischen alt

 

 

und neu

 

 

Wir versenkten eine ganze Dose Polsterreiniger in den beiden Prunkstücken, wonach zumindest der gröbste Dreck runter war.

Ich weiß, der Flicken an der Seite ist hässlich, aber ich hab ja noch ein bisschen Material da...

 

 

Die ganze Geschichte macht sich echt gut in meinem Auto:

 

 

 

Da wir grade so schön dabei waren, wurden gleich noch ein paar Spaltmaße angepasst.

 

 

Zur Erinnerung: Diese Tür hatte ich vorm Lackieren erneuert, da die originale an unmöglichen Stellen böse von Rost geplagt war. Dass nicht alles genau passte, hab ich leider zu spät entdeckt.

Nebenbei hab ich es dann auch endlich geschafft, den elektrischen Fensterheber in dieser Tür wieder zum Laufen zu bringen...

Das hatte ich schon ne ganze Weile vor, aber ich sitz so selten hinten links, da hats mich nicht weiter gestört :D

 

Um das Gesamtbild abzurunden, hab ich noch mein VW Zeichen und einen inzwischen angemessenen Schriftzug in zartes schwarz-matt getaucht

 

 

und das ganze montiert

 

 

Das sind zwar nur kleine Details, aber das Auto gefällt mir jetzt wieder deutlich besser.

 

Die Sitze sind wirklich sensationell! Man hat mehr Spielraum nach unten, als mit normalen Sportsitzen, und der Seitenhalt ist wesentlich besser. Es fährt sich gleich deutlich angenehmer... nie wieder ohne! :)


25.05.2009 23:37    |    SerialChilla    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Eine solche doch recht umfangreichere Umbauaktion erfordert natürlich auch den Segen eines Sachverständigen. Und da ich mit den Eintragungen von Fahrwerk, den alten Felgen und dem Motor äußerst zufrieden war, schlug es mich wieder zur gleichen TÜV Station.

Schon bevor wir die erste Schraube angefasst haben, sprach ich mit den Prüfer... er meinte, es sollte keine Probleme geben. Klar: Größere Bremsen werden gerne eingetragen :)

 

Doch bevor es losging, stand erst eine Achsvermessung an. Wir hatten ja die Radlagergehäuse getauscht und damit Spur und Sturz verstellt, also war dies unumgänglich.

Ich hab sogar (mehr spaßeshalber) bei ATU gefragt. Doch 79 Euro waren einfach eine Unverschämtheit!

Schade, ich hätte gerne gehört, was die alles so zu bemängeln haben ;)

Ich hab mich dann einfach kurz umgehört und den entscheidenden Tipp von nem Kumpel gekriegt. 20 Minuten später war ich 40 Euro ärmer und der Golf fuhr wieder anständig geradeaus...

 

 

Fast im Anschluss drauf gings dann zum TÜV. Und auch wenn ich hier mal wieder ne ganze Menge Geld gelassen hab, die Eintragung lief problemlos und erfeulich unkompliziert.

 

 

 

Das einzige, was jetzt noch ansteht, ist das ganze in die Fahrzeugpapiere übertragen zu lassen. Das mach ich dann morgen...

 

Ich kann also mit ruhigem Gewissen am Freitag nach Bautzen aufbrechen...

 

Hier noch ein paar aktuelle Bilder vom GTI und unserem Erkennungsmerkmal:

 

 

 

 

 

... vielleicht sieht man sich ja! :)


24.05.2009 12:41    |    SerialChilla    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Wer schonmal ein wegen eines Sportfahrwerks oder einer neuen Rad-Reifen-Kombination beim TÜV war, dem sollte die Querverschränkung ein Begriff sein.

Für alle anderen: Bei dieser Prozedur wird das Auto auf die Bühne genommen, vorne links und hinten rechts ein stabiler, großer Gegenstand (z.B. ne Felge) unters Rad gelegt und langsam abgelassen.

Das Auto federt an besagten Stellen sehr weit ein und es lässt sich feststellen, ob die Räder ausreichend freigängig sind.

 

Da ich dies schon oft genug mit angesehen hatte, hab ich es nach der Montage der neuen Räder selbst gemacht. Zur Erinnerung:

 

 

Im Fahrbetrieb zeigte sich aber, dass die hinteren Räder lange nicht so freigängig waren, wie es auf den ersten Blick schien.

Schnelle Kurvenfahrten und Straßenunebenheiten waren zwar absolut kein Problem, in längeren Bodenwellen federte das Auto allerdings noch stärker ein und der Reifen hatte Karosseriekontakt. Äußerst ungünstig!

 

Ein Blick ins Radhaus bestätigte dann das, was ich bei der Fahrt wahrgenommen hatte:

 

 

Das blanke Blech war vorher lackiert und im Loch steckte eine Niete, der Kontakt war also nicht ohne.

Eine Weiterfahrt wäre lebensgefährlich, vor allem, da am Freitag ein Trip nach Bautzen geplant ist. Da ist dann das Auto auch noch beladen...

 

Folgende Lösungsvorschläge machten sich in meinem Kopf breit:

 

1. schmalere Spurplatten montieren. Damit würde ich aber riskieren, dass der Reifen am Federbein schleift, außerdem war die Optik so schön.

2. Federwegsbegrenzer montieren. Keine schöne Lösung, vor allem, weil ich ihn dann etwas höher drehen müsste, um genug Restfederweg zu sichern.

3. die Kotflügelkante an der gefährdeten Stelle anlegen.

 

Im oberen Drittel der Radläufe war Punkt 3 ja schon vor einer ganzen Weile geschehen. Durch die Plastikverbreiterungen sieht man eventuelle Lackschäden nicht, außerdem ist man ja mit nem Karosseriebauer befreundet... :)

 

 

Innerhalb von einer guten Stunde waren die Kanten also umgeschlagen, alles gut versiegelt und die Verkleidungen wieder befestigt.

Ich habs auch direkt ausprobiert und bin etwas zügiger durch ein paar Bodenwellen gefahren... Jetzt kratzt nichts mehr!

 

Die Verkehrssicherheit ist also wieder hergestellt. Das Pfingsttreffen kann kommen! :)


16.05.2009 21:26    |    SerialChilla    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Jetzt war es an der Zeit, den GTI auch optisch noch etwas aufzuwerten. Meine neuen Felgen liegen ja schon ne ganze Weile rum... so konnte das nicht weitergehen!

Nach der Anprobe hatte ich direkt Spurplatten geordert, die inzwischen auch eingetroffen waren. Für vorne war eine 10 mm Verbreiterung pro Rad geplant, hinten sollten es sogar ganze 15 mm werden.

 

Beim ersten Aufstecken der vorderen Spurplatten trat dann auch schon ein mächtiges Problem auf: Da die Adapter selber über eine Felgenzentrierung verfügten, die originale Zentrierung aber gute 11 mm lang ist, passten sie nicht ganz an die Nabe, es gab einen 1-2 mm großen Spalt zwischen Platte und Auflagefläche. Äußerst unschön!

Also hab ich die nagelneuen SCC Platten erstmal in den Schrank gestellt und fix einen Satz 8er H&R Scheiben besorgt. 40 unnötige Euro, aber was solls?! :)

 

Hinten ging glücklicherweise alles glatt. Und mein Augenmaß hat mich nicht im Stich gelassen: Die Räder stehen nicht nur sehr lecker im Radhaus, sondern hatten bei der Querverschränkung keinerlei Kontakt zu irgendwas:

 

 

Und auch vorne sah es inzwischen so aus, wie ichs mir vorgestellt hatte:

 

 

Aufmerksame Beobachter haben auf diesen beiden Bildern auch schon die nächste Neuerung entdeckt, die nun zusammen mit Rädern und Bremse mein Auto schmückt: Ich habe mir eine Verspoilerung der neueren GTI Edition und G60 Modelle besorgt.

Die vorderen Radlaufverbreiterungen waren schnell festgenietet und -geklebt:

 

 

Hier der direkte Vergleich zu den regulären Verbreiterungen:

 

 

Eigentlich tat mir der folgende Schritt dann ein bisschen leid, aber ich wollte weiter die schmalen Stoßstangen und die 16V Lippe fahren. Also zeichneten wir an

 

 

... und passten die nagelneuen Verbreiterungen an den Spoiler an:

 

 

Passt:

 

 

Auch die hinteren Verbreiterungen, hier noch unberührt, mussten im oberen Bereich der Bördelkante etwas Plastik lassen, damit der Freigang gewährleistet war.

 

 

Um das ganze abzurunden befestigten wir noch die passenden Seitenschweller:

 

 

Und hier das Ergebnis der kompletten Aktion:

 

 

 

... Meinungen erwünscht :)


14.05.2009 00:42    |    SerialChilla    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: G60 Bremse, Golf, Golf II, GTI, Negativbeschleunigung, Vernunft, Volkswagen

Sowohl die Vernunft, als auch weise Menschen im Forum raten dazu, vor einem Motorumbau eine angemessene Bremsleistung zu sichern. Doch was ist angemessen?

Gehen wir einmal von meinem Beispiel aus:

 

Serienmäßig verbaut waren VW II Bremssättel an der Vorderachse mit innenbelüfteten 239 mm Bremsscheibchen sowie massive Scheiben hinten (ich meine 226 mm).

Bei meinem Motorumbau auf GTI musste ich diese Bremse nicht überarbeiten, da sie ab Werk bis einschließlich 139 PS (GTI 16V ohne Kat) verbaut wurde.

 

Wer allerdings ne Weile Golf fährt und diesen zuverlässigen Blechklumpen auch mal über längere Strecken scheucht, der merkt schnell, dass dieses Verzögerungsorgan eher an ein Mountainbike gehört, als an ein Auto.

Denn eins erlebe ich immer wieder: Menschen auf der Autobahn gucken vor dem Spurwechsel in den Spiegel, sehen mein Auto, denken sich, dass der ja nicht schnell sein kann und schneiden mich. Nach 2-3 Bremsungen von 200 auf 120 bilden sich dann langsam doch Schweißperlen auf der Stirn. ;)

 

Ein Umbau auf ABS oder gar die Golf 3 Plusachsen war mir zu aufwändig und teuer. Ich entschied mich also für die Girling 54 Bremse mit innenbelüfteten 280 mm Bremsscheiben, vielen auch bekannt als G60 Bremse, in Verbindung mit einem 22er (statt 20er) Hauptbremszylinder. Der große 9" Bremskraftverstärker war bei mir glücklicherweise serienmäßig verbaut.

 

Folgendermaßen sah das ganze dann aus...

 

Meine Bremse, fast im Serienzustand (Brembo Max Scheiben, ATE Beläge, Goodridge Stahlflex Schläuche):

 

 

Selektiver Rückbau:

 

 

Der neue Sattel:

 

 

Alte und neue Bremse im Verlgeich:

 

 

Das neue Radlagergehäuse (muss mit übernommen werden):

 

 

Und die komplett montierte Bremse:

 

 

Praktischerweise passt das Paket auch hinter meine 15" OZs:

 

 

Hier mein BKV ohne HBZ:

 

 

... und mit dem "neuen" 22er:

 

 

 

Mein erster Eindruck: Es bremst :)

Genaueres kann ich noch nicht sagen, da ich mit dem Gerät bisher nicht viel gefahren bin. Nach ein paar Kilometern folgen aber Erfahrungswerte.

Auf jeden Fall ist es ein deutlich sichereres Gefühl. Und der Materialpreis ist mit insgesamt 140 Euro auch zu vertreten :D


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