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Halbgott

Eindrücke niedergeschrieben

26.10.2016 14:30    |    Halbgott    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Gesellschaft, moral, rtl, Terror

Vor ein ganz paar Tagen lief bei RTL ja das filmische Pendant zum Theaterstück von Ferdinand von Schirach. Der Inhalt ist eigentlich kurz erzählt:

Terrorist entführt Flugzeug und steuert damit auf die ausverkaufte Allianzarena in München zu, in welcher ca. 70.000 Leute sitzen. Ein Kampfpilot schießt gegen seine Befehle das Flugzeug mit ca. 170 Insassen ab. Damit tötet er diese – rettet aber alle im Stadion. Nun ist es der Zuschauen der entscheiden soll, ob der Pilot des Mordes schuldig ist, oder ob er es nicht ist.weiterlesen

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07.08.2015 12:12    |    Halbgott    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Ausflug, Auto, Bier, Civic, Honda

Nach einer wohligen und entspannten Woche mit Freunden in den Biergärten Münchens fuhr ich letzten Samstag gen der Heimat. Im Wagen noch zwei Leute, welche über eine Mitfahrzentrale den Weg in das Auto gefunden haben, machte ich mich an, die paar Stunden nach Hause zu gondeln. Das Wetter ist perfekt zum Reisen und die frisch aufgefüllte Klima spendet ausreichend kalte Luft.

Marc-Uwe und sein (Es ist sehr eigen, was Besitzverhältnisse angeht) das Känguru unterhalten uns alle. Na gut nicht alle. Der eine Mitfahrer hat das Buch 2 Tage vorher bestellt und kennt nun den wesentlichen Inhalt… aber darum geht es ja nicht. weiterlesen

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06.08.2015 14:35    |    Halbgott    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: cottbus, Fahrrad, privat, Rentner

Als sich vor etwas mehr als ½ Jahren mein Arbeitgeber dachte, dass es cleverer wäre in die Innenstadt zu ziehen, dachte ich mir, dass es cleverer wäre, ab dem Moment mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Sind ja nur gut 4 km und außerdem ist es ungemein gesund, umweltbewusst und unschlagbar günstig. Zumal ich keinen Parkplatz suchen muss etc.

 

Und eigentlich macht es auch echt Spaß mit dem Rad zu fahren. Man ist schnell und kann völlig legal permanent versuchen der Schnellste zu sein, die eigene Höchstgeschwindigkeit zu brechen oder zumindest immer schneller zu sein, als man es bisher im Durchschnitt war. Mit dem Auto sind wohl all diese Versuche durchaus reizbar – aber irgendwie mit der StVO nicht (dauerhaft) ein Einklang zu bringen.

 

Besonders toll war dies immer, wenn man (bis auf die Rennradfahrer und Hipster auf Fixies) quasi der Schnellste auf der Straße war.

 

Doch irgendwie wendet sich das Blatt immer stärker. Kaum geht es mal mehr oder minder stark bergauf und es wird spürbar schwerer, irgendwie fix zu sein, kommen die ganzen bequemen Rentner und knallen mit ihren Pedelecs an einem vorbei.

 

Da regen sich die Leute über das Doping bei der Tour de France auf, während die wahre Schweinerei überall hier in Deutschland passiert. Bei der Tour dopen wenigstens alle. Hier meint man es mit der „sportlichen Ertüchtigung“ auf dem Weg zur Arbeit wahrhaft ernst, während die 70 jährige Oma mit elektrounterstützenden 25 km/h lachend an einem Bergauf vorbeirauscht.

 

Eine riesengroße Schweinerei!

Ich konnte Cheater (Nicht der Affe von/ bei Tarzan) noch nie leiden.

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03.07.2014 13:03    |    Halbgott    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Gesellschaft, ich, Web, Wissen

Was lachst du denn da?

Fragte meine bessere Hälfte, während sie vor ihrer Soziologiearbeit über Alkohol in der Gesellschaft sitzt, wohingegen ich mit Kopfhörern auf dem Kopf, Rechner auf dem Schoß und einem Bier in der Hand auf der Couch sitze. (Man beachte die deutlichen Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Theorie über Alkohol --> trocken. Praxis --> lecker)

 

Ich schaue mir gerade etwas über Regelungstechnik an. Und davor habe ich was über dienliche Defekte geschaut. Sehr amüsant und unterhaltsam. Wobei ich in der Quantenmechanik nicht so drin stecke.

 

:confused::confused::confused:

Es folgten relativ fragende Blicke, die eine Mischung aus Verwirrung und dem Drang nach mehr Informationen innehatten.

 

Ich schaue mir gerade mal ein paar science slams an.

Fuhr ich fort.

 

Und so war es auch. Ich schaute erst einen und dann zwei und drei und dann folgten noch ein paar und ich muss sagen, dass ich extrem gut unterhalten wurde. Besser als das, was das TV so bietet (an spielfreien Tagen der WM) und oft verständlicher als A Game of Thrones auf Englisch zu lesen. Winter is coming? Vielleicht sollten sich die Starks auch mal den Vortrag über die Regelungstechnik anschauen. Die Beispiele beinhalten teilweise das Heizen. Aber ich glaube auf Winterfell gibt es kein youtube?! Vielleicht habe ich dies aber auch schlicht überlesen.

 

Dann folgte noch ein wenig Frauentheorie, wobei ich eindeutig merkte, dass es nicht die klügste Idee war, Mathe nach der 3 Klasse abzuwählen. Wie ging der Spruch immer?

„Die sind so blöd, die rechnen mit Buchstaben statt mit Zahlen. Idioten“

Dennoch sehr witzig der gesamte Vortrag! Auch, wenn man das mathematische vielleicht nicht in Gänze begreift.

 

Und so folgte ein grober Zug durch Physik, Mathematik, Soziologie, Medizin und Meteorologie und ich stellte fest, dass ich voller Anergie bin, was sich wohl auch durch Prokrastination manifestiert. Oder so ähnlich. Eigentlich weiß ich nicht, was ich da schreibe. Zum Klugscheißen in größeren Gruppen schaue ich mir die Videos wohl noch einmal an, damit ich dann zumindest selbstsicher alle anderen nerven kann.

 

Und so bleibt das Fazit. Science slam ist irgendwie ziemlich cool. Auch wenn es grandiose Unterschiede in der Qualität der Vorträge gibt. Es ist eine tolle Brücke, wenn man das Eigentliche, was es zu tun gilt, nicht machen will und dennoch hat es den Schein nützlich und informativ und gut für einen zu sein. Man kommt bloß zu spät ins Bett.

Aber es füllt den Speicher des unnützen Wissens ungemein!

 


Juhu. Gebloggt. Endlich wieder den Geist wandern lassen.

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22.05.2014 14:16    |    Halbgott    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: cottbus, Gesellschaft, Nazi, POLITIK

Seit Tagen und Wochen amüsiere ich mich, schüttele den Kopf und grinse freudig, wenn ich durch die Straßen der Stadt laufe und fahre, ich in den Briefkasten schaue oder eben auch in die Zeitung.

Die Wahlen stehen an und so kann man einen schönen Realitätsabgleich vornehmen. Wohl auch dem geschuldet, dass hier Kommunalwahl stattfinden und man gut beobachten konnte, was Parteien als Verdienst und Wollen verkaufen und was in Wirklichkeit geschehen ist und was schlichtweg gelogen ist. weiterlesen

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04.02.2014 12:36    |    Halbgott    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: ÖPNV, Zombie

Seit einer Weile bin ich permanenter Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel und stelle dabei ernsthaft fest, dass meine Vorliebe für Weltuntergangs-, Zombie- und Katastrophenfilme mein Denken wohl auch im Alltag beeinflusst.

Wann immer ein Mensch in der Straßenbahn sitzt und versucht, sich seiner Lunge mittels husten zu entledigen, sehe ich regelrecht, wie dieser Mensch gleich zusammenbricht, aufsteht und anfängt den anderen Leuten das Fleisch von den Knochen zu nagen und so fange ich an zu überlegen, was ich dann tun würde. Wo am besten rauskommen und wohin.

Mmhhhh.

 

Komisch, was man sich manchmal so für Gedanken macht. Aber zumindest ist man für den unmittelbar bevorstehenden E-Fall ein wenig vorbereitet.


29.10.2013 17:27    |    Halbgott    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Alltag, Bahn, DB, REISEN, Zug

Es gibt so Moment, da zweifelt man teilweise an sich, ein wenig mehr an der Welt und ganz besonders an der Person gegenüber. So auch am Sonntag, als ich tiefenentspannt im Zug saß und eigentlich nur nach Hause wollte, so wie so oft. Doch fangen wir am Anfang an.weiterlesen


18.09.2013 20:10    |    Halbgott    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Barcelona, Bilder, FreiZEIt, Reisen, Spanien, Urlaub

Cottbus, irgendwann in der Kalenderwoche 33 oder 34.

 

Alex: „Schatz. Aber versuch dann deine Sachen so zu packen und alles vorzubereiten, dass wir nicht erst nach Mitternacht ins Bett gehen, wenn wir um 4 Uhr wieder aufstehen wollen um zum Flughafen zu fahren.

Freundin: „Jaaaa. Kein Ding“

 

Cottbus, 02.09.2013 gegen 00:15 Uhr

Alex: (zu sich selbst) „Ich wusste es. Ich wusste es“

 

Cottbus, 02.09.2013 gegen 04:00 Uhr

 

Der Wecker klingelt. Ausgeschlafen und erholt, so wie geplant, startet nun also irgendwie der Sommerurlaub 2013. weiterlesen


08.08.2013 13:35    |    Halbgott    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Alltag, Arbeit, Büro, Höflichkeit

Wer oft und viel mit Bürgern, Kunden, Klienten oder wie man sie auch jeweils nennt zu tun hat, wird das kennen. Hin und wieder bringen die Leute kleine Aufmerksamkeiten mit.

 

Als ich noch im sozialen Bereich tätig war, gab es öfter mal Piroschki, Schnaps aus der Ukraine oder Zigaretten aus Vietnam. Insgesamt konnte man immer nur die selbstgemachten Speisen empfehlen.

 

Heute geschah es dann seit Jahren und eigentlich überhaupt zum ersten Mal in meinem neuen Job, dass jemand eine Aufmerksamkeit mitbrachte. Nette, ältere Dame. Trotz Ablehnung meinerseits bestand sie darauf, dass ich es annehmen muss.

 

Als die gute Frau dann aus dem Zimmer war, machte ich mich über die Verpackung her. Was mich ein wenig verwunderte war, dass die Pralinen von Milka nicht mehr eingeschweißt waren, wie man es sonst kennt und wie es üblich ist.

Als ich die Packung genauer untersuchte war mir auch klar warum. Ansonsten hätte sie ja niemals die 3 Pralinen herausbekommen, welche fehlten. :D

 

Halbe Geschenke sind immer noch besser als gar keine. Forrest brachte Jenny ja auch eine praktisch leere Packung mit.

 

Kann man nur hoffen, dass weder Gift noch Rizinusöl in den übrigen Pralinen ist. Ich denke, ich werde großzügig sein und das Probieren den Kollegen überlassen.


23.07.2013 09:35    |    Halbgott    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Auto, Unfall, Verkehr

Sommer, Sonne, Grillsaison. Da kann man das Wochenende ruhig ein wenig zeitiger starten und am Freitag statt zur Arbeit zu gehen lieber einkaufen fahren, um am Abend dann lecker Fleisch, Wurst (+Probierwurst ) und extrem leckeren Yum Yum Salat zu essen.

 

Gedacht, gesagt und am Ende dann getan. Also die Bommeln ins Auto schwingen und auf geht es. Der Parkplatz ist angenehm leer und kaum stehe ich in der Parklücke sehe ich, wie sich ein Auto von der anderen Fahrbahnseite so langsam aber sicher rückwärts in Bewegung setzt. Der Bewegungsdrang scheint mir nach einer kurzen Zeit dann doch ein wenig zu sehr ausgeprägt, da der Wagen meinem gefährliche nahe kommt und so entschließe ich mich, mich mittels akustischen Warnsignal lautstark zu erkennen zu geben.

Dass mein Versuch scheiterte merkte ich dann recht schnell und deutlich daran, dass sich mein Wagen minimal bewegte und auch durch das Geräusch, wenn Plaste auf Plaste trifft.

 

Da stand ich nun da und der Corsa stand an meinem Auto. Merkwürdig war bloß, dass da die andere Person fehlte. Nach meinem jetzigen Kenntnisstand war der Fahrer des Fahrzeuges zum Zeitpunkt des Unfalls entweder gerade in der Reinigung, beim Essen oder noch beim Einkaufen.

So verbrachte ich dann eine entspannte Stunde bei schönstem Sonnenschein auf dem mediterranen Parkplatz, bekam völlig gratis und umsonst einen sehr schicken Sonnenbrand im Nacken und hatte die Möglichkeit diverse Gespräche mit übrigen Passanten zu führen, die in etwa so starteten:

 

- Das ist mir auch schon passiert

- Welcher sind sie? Der stand oder der reingefahren ist

Und mein Highlight

- War bestimmt eine Frau

 

War aber keine Frau. Ein netter Mann, der mit 87 Jahren in der Blüte seines Lebens steckt, kam recht verwundert auf mich zu und wusste nicht so recht, warum sein Wagen sich entspannt an meinen anlehnt.

Ohne eingelegten Gang und ohne Handbremse war es dem Wagen bei der Hitze wohl zu schwer, dem leichten Gefälle zu widerstehen und rollte los. Direkt gegen mein Wagen,

 

Morgen geht es dann mal in die Werkstatt für den Kostenvoranschlag. Mal schauen, was es kosten wird.


10.06.2013 15:40    |    Halbgott    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Gesellschaft, politik, wahl

Als ich heute Vormittag die Brandenburgs Straßen befuhr und zwischen Johannes Brahms

Sinfonie Nr. 3 und Wolfgang Amadeus Mozart Hornkonzert Nr. 2 die Nachrichten beim Kulturradio lauschte, musste ich mir Erschrecken erfahren, dass der Pöbel / das Prekariat wohl zu dumm zum Wählen ist. So oder so ähnlich spielte es sich ab.

 

31 % der unteren Schicht wollen zur Wahl gehen, während es 68 % aus der oberen Schicht sind. weiterlesen


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