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16.09.2010 15:29    |    fire-fighter    |    Kommentare (70)

unfall-baum
Unfall baum

Der folgende text stammt aus den Tiefen des Internets. Er wurde schon oft kopiert, teilweise abgewandelt, aber im Grunde trifft er sehr gut den Kern. Er beschreibt sehr trefflich den Ablauf eines Unfalls - ohne Gurt!

 

 

 

 

 

Friedrich und die Sekunde zur Ewigkeit

 

 

 

Unser "Hauptdarsteller" heißt Friedrich, doch genauso gut könnte er anders heißen - vielleicht genauso wie ...?

 

Friederich ist auf dem Weg nach hause, wie immer ist er nicht angeschnallt. "Wozu auch?" denkt er noch, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert.

 

 

 

Sekunde 0

 

Friedrich fährt 90 km/h. Sein Auto wiegt 1.200 kg. Bei diesem Tempo stecken im Auto 38.226 kg Translationsenergie (nach vorne in Fahrtrichtung strebende Wucht).

 

Das entspricht der Wucht einer aus 2.000 Meter Hohe abgeworfenen 250 kg Bombe, die mit einer Kraft (Gewicht) von 100 bis 300 Megapond (1 Megapond=1.000 kg) auf hartes Pflaster knallen würde. Friedrich tut von sich aus noch 2.230 kg Energie hinzu, weil er 70 kg wiegt und auch 90 km/h fährt. Soeben fährt er gegen einen Baum.

 

 

 

Sekunde 0,1

 

Das Zehntel einer Sekunde ist vorbei. Stoßstange und Kühlergrill sind eingedrückt, die Motorhaube beginnt sich zu kräuseln. Der Wagen hat etwa 5 km/h an Fahrt verloren. Friedrich fühlt sich deutlich nach vorne gedrängt. Neben seinem Gewicht, das mit 70 kg im Polster sitzt, hat er nun auch ein Gewicht nach vorne von 170 kg. Friedrich macht die Beine steif, um dieser Neuigkeit im wörtlichen Sinn entgegenzutreten. Und er drückt gegen das Lenkrad, damit es ihn nicht aus dem Sitz hebt. Mit den Beinen stemmt er rund 156 kg ab, mit den Armen stemmt er auch so 30 bis 35 kg. Er hätte nie geglaubt, dass er so stark ist, aber es gelang ihm, noch sitzen zu bleiben. Da kommt der zweite harte Stoß. Noch ehe er sich besinnen kann, ist sie vorbei, die

 

 

 

Sekunde 0,2

 

Die etwas härteren Teile des Fahrzeuges, Radaufhängung und Kühler, sind soeben am Baum angekommen; die Verbindungen mit dem Wagen reißen ab, denn der übrige Wagen fährt noch sehr schnell, insbesondere hinten mit dem Kofferraum.

 

 

 

Friedrich fühlt jetzt einen mächtigen Schlag auf den Beinen, denn der Teil des Wagens, gegen den er sich mit den Füßen stemmt, wurde soeben auf etwa 60 km/h abgebremst. Mit den Beinen stemmt er 350 bis 420 kg ab. Wollte er jetzt noch sitzen bleiben, musste er mit den Armen 220 kg am Lenkrad ab stemmen, aber das schafft er nicht.

 

 

 

Seine Kniegelenke geben nach, sie brechen einfach knirschend oder springen aus dem Gelenk. Und deutlich spürbare Gewalt zieht ihn mit seinem Gewicht von rund 140 kg auf einer Kreisbahn nach oben in die Ecke der Sonnenblende. Alles in allem verteilt Friedrich zurzeit insgesamt 413 kg Eigengewicht auf seine Gliedmaßen.

 

 

 

Sekunde 0,3

 

Friedrich hat jetzt ein etwas leichteres Schicksal: Er ist mit Fliegen beschäftigt, er ist noch unterwegs zu den Hindernissen. Seine gebrochenen Knie kleben am Armaturenbrett, mit den Händen hält er krampfhaft das Lenkrad fest, das sich unter seinem Griff elastisch biegt, und ihn um weitere 5 km/h abbremst.

 

 

 

Sekunde 0,4

 

Friedrich ist noch immer unterwegs, sein Becken stößt gegen den Lenkradkranz. Friedrich ist in diesem Moment nur etwa 100 kg schwer. Die Lenksäule biegt sich unmerklich nach oben. Da kommt der furchtbare Moment, indem der schwerste und stabilste Teil des Wagens, der Motor, an den Baum kracht.

 

 

 

Sekunde 0,5

 

ist soeben vorbei. Motor und Friedrich stehen still. Nur der Kofferraum fährt noch mit 50 oder 60 km/h. Die Seitenwände des Wagens überholen sich selbst. Die Hinterräder bäumen sich zwei drei Meter hoch auf. Aber der Wagen interessiert uns jetzt nicht: Was ist mit Friedrich in dieser Zeit passiert?

 

Friedrich kam im Verlauf einer Zehntelsekunde zum Stillstand. Sein Gewicht wuchs auf 973 kg an. Mit dieser erbarmungslosen Gewalt wurde er auf die Lenksäule geschleudert. Das Lenkrad, an dem er sich noch immer fest hielt, brach unter dieser Stoßkraft wie eine morsche Brezel zusammen. Mit der Kraft von rund 870 bis 920 kg (je nach Starke des Volants) dringt die Lenksäule als stumpfe Lanze in seine Brust. Gleichzeitig rammt der Kopf mit einem betäubenden Schlag die Windschutzscheibe. Hätte sich Friedrich nicht mit so übermenschlicher Kraft am Lenkrad festgehalten, dann würde er vielleicht auch 1.300 kg schwer geworden sein, in diesem Moment. Und dabei wären ihm die festgeschnürten Schuhe von den Füßen geflogen

 

 

 

Noch eine oder zwei Zehntelsekunden, dann ist Friedrich tot.

 

 

 

Nach sieben Zehntelsekunden steht der Wagen still. Das Unglück ist vorbei.

 

Sage einmal "einundzwanzig" das ist eine Sekunde. Und nun sage "zwanzig":

 

Das ist die Zeit in die Ewigkeit für Friedrich gewesen...

 

 

Bitte schnallt Euch an. Immer.


16.09.2010 23:34    |    Gleb90

Muss nicht unbedingt viel Tempo da sein. Schon in dreißigerzone kann man sich bei einer Notbremsung oder Schaltfehler Aua tun;)

 

Die russische Zeitschrift Autoreview hat Crashtest'e mit unangeschnallten Dummies bei Stadttempo durchgeführt.

 

 

 

Das 5. Video von unten: Seitencrash 50km/h

Das 6. von unten: Frontalcrash 50km/h

 

http://autoreview.ru/video/crash/

 

Hier derselbe Crashtest in "schriftlicher" version man schaue die Bilder an:)

 

Frontalcrash 50km/h: http://www.autoreview.ru/archive/2007/02/crush/

 

Seitencrash Der Rammwagen 950kg schwer 50km/h schnell

 

http://www.autoreview.ru/_archive/section/detail.php?ELEMENT_ID=71056&SECTION_ID=2050

 

 

Gruß Gleb


17.09.2010 00:02    |    mercedes-C140-fan

@ tochan01: Da hast Du wohl Recht. Trotzdem kann ein Automagazin sich da etwas mehr Mühe geben, auch wenn es in Relation zu der Tragik, vollkommen unwichtig ist.

Aber damit wird wieder das typische Klischee des rasenden, sich nicht an Vorschriften haltende, GTI-Fahrer untermauert.


17.09.2010 01:12    |    Limited Creativ

Zum Thema Auto + Baum wollte ich mal einen Beitrag leisten.

 

Ich hatte eine Klassenkameradin die bei ca. 60 - 70 km/h in einen Baum reingeflogen ist. Sie fuhr damals einen Corolla E110 Baujahr so um 98-99 rum. Der Wagen war damals schon so 7- 8 Jahre alt. Sie hat überlebt mit nur einem blauen Knie.

Ich hätte nie gedacht das sie einen Tag zuvor einen Unfall so schlimmen Unfall gehabt hat. Sie war Fahranfängerin und hat wohl unterschätzt dass nach längerer Trockenzeit die Strasse beim ersten Regen wie Seife ist. Ihr Wagen ist einfach geradeausgefahren auf einer Landstrasse und hat sich so um den Baum gewickelt, dabei ist sie sehr zentral mit dem Wagen in den Baum gefahren. Airbags sind natürlich aufgegangen. Sie hat mir auch die Fotos gezeigt, also der Wagen war mehr als einen halben Meter kürzer. Aber ihr ist überhaupt nichts passiert.

 

Man sollte glücklich sein über die Errungenschaften moderner Autos heutzutage und sein Schicksal nicht herausfordern. Natürlich kann man die physikalischen Gesetzte nicht überlisten und man sollte immer mit Köpfchen fahren.

 

Allen eine Gute Fahrt!


17.09.2010 07:38    |    maxl 909

Ohne Gurt fahre ich nicht.

Ich bin Sogar soweit und habe in meinem Audi Hosenträgergurte in denen ich mich bei weiten sicherer Fühle als in den Seriengurten.

 

Auch im Astra werde ich wohl noch Hosenträgergurte nachrüsten den ich fühle mich da einfach "nackt".

 

Unangeschnallt gibt es bei mir so wieso nicht.


Bild

17.09.2010 08:44    |    fire-fighter

Wow, das Thema scheint ja ganz schön einzuschlagen...

 

OK, die Zahlen in dem Text sind sicherlich nicht ganz korrekt, aber es geht mehr um das Geschehen, welches bei einem Unfall abläuft, als um einen korrekten Physikalischen Lehrbeitrag:)

 

Deshalb habe ich den Text unverändert übernommen.

 

@maxl: Hosenträgergurte sind sicherlich nicht schlecht, aber bedenke eines: Der Hosenträgergurt MUSS auch eine Möglichkeit zum Nachgeben besitzen (Gurtrolle am oberen Fixpunkt im Heck o.ä.) Nur so kann er bei zu hoher Verzögerung nachgeben (Gurtkraftbegrenzung) Ein Serien-Dreipunkt-Gurt macht dies. Wenn Du einen Hosenträgergurt ohne Gurtkraftbegrenzung nutzt, dann riskierst Du schwere Verletzungen angefangen bei Quetschungen im Gurtverlauf, bis hin zum Genickbruch, weil der Gurt nicht nachgibt. Aus diesem Grund werden im Motorsport Helm UND Nackenkrause getragen, damit der Kopf nicht unkontrolliert hin und herfliegen kann...

 

 

Per PN bekam ich heute nacht die Frage zur korrekten Sitzposition mit Gurt. Grundsätzlich gilt: Aufrechte Haltung, Lehne/Kopfstütze nahe anliegend am Rücken, Arme und Beine leicht angewinkelt.

 

Durchgestreckte Arme/Beine haben beim Unfall zur Folge, dass sie nicht nachgeben, sondern dann unkontrolliert brechen. Sind sie angewinkelt, klappen sie weg. Eine zurückgestellte Lehne fördert das "Durchtauchen" unter dem Gurt. Die coole Sitzhaltung einiger jüngerer Fahrer (Sitzlehne ganz weit zurück, Oberkörper lässig Richtung Mitte, eine Hand am Lenker, die andere auf dem Beifahrersitz...) ist quasi tödlich. Der Gurt kann keine Wirkung mehr erzielen, man könnte ihn also auch gleich weglassen.

 

Ein ähnlich gefährliches "Spiel" betreiben viele Beifahrer(-innen): Den Sitz zurück, Lehne nach hinten, Beine auf das Armaturenbrett hochgelegt. Auf Langstrecken sicherlich bequem, aber was passiert bei einem Unfall?

Der Gurt kann die Person nicht halten, sie taucht unter dem Beckengurt durch, die Lehne wirkt wie eine Rutschbahn. Bedingt durch die Beschleunigung des Körpers Richtung Fußraum werden die Beine weit nach oben geklappt, da die Füße immer noch auf dem Armaturenbrett liegen. Der obere Teil des Gurtes schneidet am Hals ein, der Gurtstraffer hindert den Kopf an der Vorwärtsbewegung. Die Luft wird knapp. Kurz bevor das Becken mit den ausgekugelten Oberschenkeln im Fußraum einschlägt, zündet der Beifahrerairbag. Die ohnehin überlasteten Beine werden schlagartig richtung Oberkörper katapultiert. Spätestens jetzt brechen die Knochen unter der schieren Wucht der Beschleunigung. Zum Abschluß schläg das Becken nahezu ungebremst im Fußraum ein. Die volle Aufprallenergie wirkt direkt über das Becken auf die Wirbelsäule, die erbarmungslos zusammengestaucht wird...

 

Welche der Verletzungen jetzt tödlich wirkt überlasse ich Eurer Phantasie. Fakt bleibt: Es ist todsicher!

 

Ihr seht, nicht nur anschnallen allein reicht aus, man sollte auch ein wenig über seine Sitzhaltung im Auto nachdenken...


17.09.2010 08:49    |    maxl 909

@Fire-Fighter :)

Meine Gurte besitzen diese Rolle :)

Die Rein Statischen wären mir viel zu lästig wenn ich mich im Auto nicht bewegen könnte.


17.09.2010 08:54    |    fire-fighter

:) Dann ist's ja gut!

 

Was macht eigentlich der Gurtwarner, wenn Du die Hosenträger nutzt? Hast Du den deaktiviert? Das Schloss vom Dreipunktgurt ist ja offen, oder?


17.09.2010 08:58    |    maxl 909

mein auto besitzt diese technik nicht. Von daher gibt es hier keine probleme


17.09.2010 10:09    |    Hummerman

Gerade in Feuerwehrfahrzeugen gibt es ja das Gerücht (oder wie man es auch immer bezeichnen will), dass man sich nicht anschnallen muss. Was natürlich jeder, normal denkende weiß, das das quatsch ist.

 

Aber ich muss dazu sagen, in normalen Autos schnalle ich mich immer an, noch bevor der Motor läuft. Aber in Feuerwehrfahrzeugen so gut wie nie, was wohl auch an den Platzverhältnissen liegt.


17.09.2010 10:32    |    fire-fighter

Auch in Feuerwehrfahrzeugen gilt: Gurt vorhanden == ANSCHNALLEN!!

Wird bei uns auch so gelebt. Grundsätzlich sollte sich jeder selbst überlegen, was ihn sein Leben wert ist...


17.09.2010 12:29    |    Hummerman

Richtig, man sollte sich immer anschnallen, das Problem ist nur das in den Fahrzeugen so schon recht wenig Platz ist und wenn das Fahrzeug vollbesetzt ist, hat man kaum noch eine Möglichkeit zum anschnallen.

 

Aber ich sitze meist entgegen der Fahrtrichtung, da gibt es eh keine Gurte.


17.09.2010 14:37    |    PureVernunft

Jeder muss selbst wissen, wie wichtig ihm sein Leben ist. Wenn man sich als Fahrer nicht anschnallt und ein Bußgeld riskiert - okay, nicht mein Problem. Für die Rettungskräfte ergibt das zwar im Falle eines Unfalles ein sehr hässliches Bild, aber wer den Beruf ergreift, muss damit rechnen. (Klingt hart, ist aber so!)

Ich schnalle mich an und wer von mir gefahren werden will, hat sich auch gefälligst anzuschnallen.


17.09.2010 20:29    |    copenfan

Anschnallen, klar im Auto absolut selbstverständlich.

 

Aber jetzt wird mir erst bewusst, wie gefährlich es doch ist, dass einige unserer älteren THW-Fahrzeuge aus den 80iger Jahren noch keine Gurte haben, z.B. unser Krankipper.

Die Begründung, die ich dafür aufgeschnappt habe: Es handelt sich um ein Bundesfahrzeug :confused:

 

Da bin ich doch sehr froh, dass wir selten Einsätze fahren und noch viel seltener Blau fahren. Auch wenn die Autos alle Blau sind ;)

 

Zudem sieht man hier, wie gefährlich es eigentlich ist, wenn man im Bus stehen muss. Von Gurten redet ja im Stadtbusverkehr gar keiner!

 

Aber etwas ungefährlicher müsste es im LKW, Bus oder in der Tram ja schon sein. Bei einem Unfall mit einem normalen PKW, wird der Bus oder LKW ja nicht so stark abgebremst, sondern schiebt den Unfallgegener einfach beiseite. Wenn man natürlich in nen großen Baum oder ne Mauer rauscht oder sich überschlägt hilft das auch nicht viel...


18.09.2010 11:04    |    meehster

Ich gebe zu, daß ich meist erst losfahre und mich dann angurte, idR bin ich da schon im 2. Gang. Ich weiß auch, daß das nicht ganz richtig ist.


18.09.2010 13:33    |    notting

@PureVernunft:

Zitat:

Für die Rettungskräfte ergibt das zwar im Falle eines Unfalles ein sehr hässliches Bild, aber wer den Beruf ergreift, muss damit rechnen. (Klingt hart, ist aber so!)

Ähm, bei uns bestehen Feuerwehr und Rettungsdienst AFAIK fast ausschließlich aus Freiwilligen (im ganzen Landkreis AFAIK keine Berufsfeuerwehr (zumindest keine städtische/gemeindeeigene) und das DRK macht den Rettungsdienst), die ihre Freizeit opfern und (wenn überhaupt) einen kleinen Obulus dafür bekommen...

 

notting


18.09.2010 13:43    |    PW2704

ist es eigentlich noch immer so dass Taxifahrer von der Gurtpflicht befreit sind?


18.09.2010 13:50    |    notting

@PW2704: http://bundesrecht.juris.de/stvo/__21a.html

 

notting


18.09.2010 16:13    |    PureVernunft

Zitat:

Ähm, bei uns bestehen Feuerwehr und Rettungsdienst AFAIK fast ausschließlich aus Freiwilligen (im ganzen Landkreis AFAIK keine Berufsfeuerwehr (zumindest keine städtische/gemeindeeigene) und das DRK macht den Rettungsdienst), die ihre Freizeit opfern und (wenn überhaupt) einen kleinen Obulus dafür bekommen...

 

notting

Versteh mich nicht falsch: Das ist ein sehr ehrenwerter Beruf und jeder, der ihn ausübt, verdient höchsten Respekt.

 

Dennoch weiß man vorher, dass man in diesem Beruf sehr unschöne Situationen zu sehen bekommen wird. Und wer dran zweifelt, das psychisch zu verkraften, sollte diesen Job nicht ergreifen.


18.09.2010 16:48    |    notting

@PureVernunft: Du hast mich aber offensichtlich falsch verstanden: Freiwillig != Beruf/Job (IMHO)

Freiwillig heißt ja, dass man noch einen Hauptberuf zwecks Einkommen hat, der schon ziemlich viel Zeit und Nerven kostet und der Freiwilligen-Dienst eher aus dem Wunsch gemacht wird, anderen Menschen helfen zu wollen. Klar lassen sich da unschöne Situationen nicht vermeiden, aber wenn man es drauf anlegt solche schlimmen Situationen herbeizuführen (in dem man sich nicht anschnallt), hat das IMHO was von Knüppel zwischen die Beine der Freiwilligen zu werfen.

 

notting


19.09.2010 10:04    |    Drahkke

Eben.

 

Da braucht man sich dann anschließend auch nicht mehr zu wundern, daß sich immer weniger Freiwillige für diesen Dienst finden lassen...


14.10.2010 18:12    |    -kradmelder-

@Chris492

> Ich weis ehrlich gesagt nicht was so toll daran ist ohne Gurt zu fahren...

dann bist du wahrscheinlich zu jung! :)

 

zugegeben, ohne möcht ich heute auch nicht mehr rumfahren. manchmal ist aber das kaspertheater einfach zu gross. wollte mich doch eine streife anschwärzen, weil ich mich zum einparken entfesselt habe! *smack* abgewehrt! wenns danach geht, sollte man einfach nicht auto fahren.

 

fazit: gurt ist schon ne feine sache, aber auch der kann die gesetze der physik nicht überlisten. irgendwann ist schluss und der mensch einfach zu schwach für die auftretenden kräfte. da hilft auch kein gurt oder windbeutel nichts.

 

weiterhin gute faht!


18.01.2011 16:27    |    Kenny_Kane

Heftig. Gänsehaut pur. Zur Info: Ich fahre nie ohne Gurt, auch für 10 Meter nicht...


25.01.2011 15:52    |    Trackback

Kommentiert auf: Verkehr & Sicherheit:

 

Umfrage Tempolimit--> ja oder nein?

 

[...] Nachwort zum OT von heute Nachmittag: Ich habe (noch) keine Kinder. Für alle Gurtmuffel habe ich noch einen Blogbeitrag von mir. Einfach mal lesen und vieleicht auch verstehen...

[...]

 

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25.01.2011 16:15    |    Trackback

Kommentiert auf: Verkehr & Sicherheit:

 

Umfrage Tempolimit--> ja oder nein?

 

[...] Nachwort zum OT von heute Nachmittag: Ich habe (noch) keine Kinder. Für alle Gurtmuffel habe ich noch einen Blogbeitrag von mir. Einfach mal lesen und vieleicht auch verstehen...

Vielleicht sollte man auch verstehen, daß [...]

 

Artikel lesen ...


16.09.2011 13:25    |    dodo32

Ich schnalle mich an, seit ich meinen Führerschein besitze. Auch bin ich schon immer so frei, dies auch von den Mitfahrern einzufordern: Ausnahmslos!

 

Der Vater eines Bekannten schnallt sich seit 30 Jahren nicht mehr an. Er hatte in den späten 70er Jahren einen schweren Unfall überlebt, weil er nicht angegurtet war. Kann ich irgendwie auch nachvollziehen, dass man dann darauf verzichtet.

 

@fire-fighter: interessanter Blog! Vor allem Respekt vor dem Job als Feuerwehrmann! Ich weis nicht, ob ich die Nerven dafür hätte.


20.09.2011 23:49    |    Drahkke

Hat der Vater des Bekannten dafür eine Gurtbefreiung beantragt oder nimmt er das Risiko des Erwischtwerdens seit 30 Jahren in Kauf?


20.09.2011 23:59    |    dodo32

@Drahke: keine Ahnung.

 

Ich hab mich jedoch (ehrlich!) dieser Tage gewundert, wo Du abgeblieben bist. :D Warste im Urlaub? :cool:


21.09.2011 00:00    |    Drahkke

Ja, ich war im Urlaub. 14 Tage Kärnten bei schönstem Sonnenwetter mit Temperaturen bis zu 30°C...;)


21.09.2011 00:02    |    dodo32

Drahke, dann biste ja gut erholt und die "Schlacht" auf MT kann weitergehen :D;)

 

Wir waren auf Föhr...., auch ne Reise wert. Ich vermisse die Seeluft..... :o


21.09.2011 12:10    |    fire-fighter

@dodo: Danke für die Blumen...

 

Zu dem Vater Deines Bekannten: Kann man nachvollziehen. Allerdings sollte ihm auch klar sein, dass sich in den letzten 30 Jahren einiges in der Sicherheitstechnik der PKW getan hat...

Bekannte von meinen Eltern hatten einen Unfall in einem Mercedes überlebt. Seitdem fahren sie nur noch diese Marke. Ist nachvollziehbar. Trotzdem würde ich an Stelle Deines Bekannten noch mal über das Thema Sicherheitsgurt nachdenken...


26.10.2013 19:53    |    Trackback

Kommentiert auf: Mercedes E-Klasse W212:

 

GURT WARNSUMMER DEAKTIVIEREN ?

 

[...] und

ziehe bitte nicht noch an seinem Willen Unbeteiligte (Werkststattpersonal etc.) mit hinein. 

 

 

Für die etwas härteren Fälle...

Ein sehr ehrlich gemeinte DANKE für diesen Beitrag !

 

Stevie57

[...]

 

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Deine Antwort auf "Warum soll ich mich denn anschnallen?? Oder besser doch?"

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Mein Blog hat am 20.04.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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MAN F8 19.291 LF24

Renault

In 20 Jahren Feuerwehr gibt es wirklich nichts mehr, was ich noch nicht erlebt habe.

FS CE besitze ich seit 2007, dafür noch mal vielen Dank an die Gemeinde :cool:

Meine Brötchen (und auch das für obendrauf) verdiene ich mir im weltweiten Service für Industrieelle X-Ray Anlagen

Privat bewege ich z.Zt. einen Skoda Octavia RS.

Wer mehr wissen will - PN!

Wo der fire-fighter herkommt...

Meine Ursprungsheimat liegt in Berenbostel. Das ist ein Stadtteil von Garbsen, in der Nähe von Hannover. Ein Teil der Berichte stammt aus meiner Zeit dort. Seit ein paar Jahren hat es mich beruflich ins schönste Bundesland der Welt verschlagen. Seitdem bin ich hier in Ahrensburg, in der Nähe von Hamburg aktiv.

Auf den Fotos kann man den Unterschied anhand der Einsatzkleidung erkennen. Niedersachsen bevorzugt orange Jacken, in Schleswig-Holstein ist die Nomexjacke dunkel.

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