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22.04.2009 18:40    |    fire-fighter    |    Kommentare (47)

dachaufsetzer
Dachaufsetzer

Wenn man gerade denkt, dass gerade jetzt ein ungünstiger Zeitpunkt für einen Alarm wäre, dann kann man fast schon sicher damit rechnen. Es gibt Situationen, da denkt man dann "och nööö, geht ja jetzt gar nicht!" (Klar unter anderem DIE Situation, an die jetzt 99% von Euch denken:D)

Aber es gibt auch "normale" Alltagssituationen. Du stehst beim Fleischer an der Kasse und die Kassiererin kramt gerade nach dem Wechselgeld, in der Hand hast du die Tüte mit deinem Einkauf. Draußen 30°C und du hörst wie die Sirene anfängt loszuheulen... Natürlich kapiert die gute Wurstfachverkäuferin nicht gleich, warum Du ihr die Tüte in die Hand drückst und ihr sagst, dass sie das Wechselgeld da reinstecken soll und du den Kram nachher abholst...

Du sitzt beim Friseur, die eine Kopfseite ist schon geschnitten, da piepst es. Der Friseur schaut wie ein Fragezeichen, weil Du aufspringst und ihm im Laufen den Umhang zuwirfst...

Die Sperren von geschlossenen Kassen im Supermarkt sind auch immer wieder beliebte Hürden :D

 

Besonders beliebt sind auch Schaumbäder oder Duschen... Naß in die Klamotten und los... hmm...

Wer sich einmal ohne Socken im Feuerwehrstiefel Blasen gelaufen hat, weiß bescheid!

 

Auch der gemütliche Fernsehabend kann seine Tücken haben. Man "liegt" mehr oder weniger in seinem Sessel, auf dem Bauch in Griffweite eine Schale NicNac's und eine mit M&M's. Der Melder piept, du schreckst hoch und bemerkst im Laufen, dass die M&M's schneller fliegen, als die NicNac's :eek:

 

Dann das nächste Problem. Wie komme ich zur Wache? Eigenes Auto zur Hand? OK! Fahrrad? Auch gut! Aber manchmal ist man zu Fuß unterwegs. So wie beim damals beim Fleischer..

Also raus auf die Strasse. Meist kommt irgend ein Auto. Wenn man mittig auf die Fahrbahn tritt, hält auch meist wer an. Vor allem, wenn gerade die Sirene lief. "Feuerwehr! Wir haben einen EInsatz, können Sie mich zur Wache fahren?" - Das klappt meistens. Man muss nur extrem aufpassen, zu wem man einsteigt. Manche Fahrer laufen da schon mal zur Höchstform auf. Frei nach dem Motto: Ich fahre für die Feuerwehr, also Tempo an und Verstand aus! Da muss man frühzeitig beruhigen und aufpassen. An dieser Stelle noch mal ein DANKE an alle, die mich oder andere schon mal mit zum Feuerwehrhaus transportiert haben! Ihr habt damit nicht nur eine selbstlose und vor allem nicht verpflichtende Tat geleistet, sonern vor allem auch einen Beitrag zur Hilfe der Allgemeinheit geleistet!

 

Die Krönung wäre mal ein Bus. Hab ich schon immer vorgehabt, aber ist nie was draus geworden. Später mit dem eigenen Auto war das dann auch wirklich keine Option mehr.

Aber auch der Weg im eigenen Auto zur Wache ist immer anders. Mal trifft man an der Garage einen Kameraden aus der Nachbarschaft und unterwegs noch drei andere, so dass man dann an der Wache zu fünft aus dem Polo springt (O-Ton des Gruppenführers aus dem ersten Fahrzeug: "Ich dachte, das hört gar nicht mehr auf, wieviele wart ihr denn???")

Ein anderes mal überholt einen ein Streifenwagen, schaltet Blaulicht und Martin-Horn ein plus den Hinweis "Bitte Folgen" und lotst einen über die 4-Spurige Bundesstrasse (OK, der Vater des Kameraden war Polizist, und seine Kollegen hatten das Auto erkannt.)

Schwierigkeiten zügig voranzukommen hat man eigentlich fast immer. Auch wenn das Gesetz Sonderrechte auf der Fahrt zur Wache zulässt, können einen die anderen Verkehrsteilnehmer nicht erkennen. Viel diskutiert sind die "Dachaufsetzer", Kleine Plastikschilder mit der Aufschrift "Feuerwehr im Einsatz". Manch einer nutzt die Dinger als Blaulichtersatz und heizt los. Andere sehen darin eher die "Entschuldigung" für den manchmal nicht so ganz korrekten Fahrstil. Inzwischen sehe ich die Dinger auch eher skeptisch. Sie verleiten zu riskanterer Fahrweise und ausserdem verkratzen sie den Lack...

Mein Aufsetzer liegt inzwischen in der Garage. Man wird ruhiger... Das Problem ist letztendlich immer das gleiche: Wenn du zu riskant fährst und einen Unfall baust, dann bist du der Dumme. Das Gesetz gewährt zwar Sonderrechte, also moderate Geschwindigkeitsübertretung, fahren bei Rot, wenn frei ist, Überholen im Verbot usw, aber es gibt KEIN Wegerecht. Ich darf mir also meine Vorfahrt nicht erzwingen. Dieses Vorrecht wird nur mit Blaulicht und Mehrklanghorn gewährt. Solange im privaten PKW nichts passiert drückt die Polizei ein Auge zu. Aber wehe es kommt zum Unfall! Dann wird alles haarklein überprüft. Die gesetzliche Zwickmühle hat für mich nur einen Ausweg: Zügig, aber lieber etwas später zur Wache, als gar nicht. Es ist keinem geholfen, wenn plötzlich ein Unfall zum eigentlichen Einsatz dazu kommt!


22.04.2009 19:31    |    Halbgott

Schön zusammengefasst :)

Zeigt es doch die vielen kleinen Probleme, an die man als nicht FWMann gar nicht denkt :)


22.04.2009 20:33    |    h2-fanatiker

Wieder ein sehr schöner Beitrag!


22.04.2009 20:54    |    fire-fighter

:cool: THX! Wollt nur mal schnell was neues hierlassen. Projekt Motorradhändler ist noch im wachsen....


22.04.2009 20:57    |    Hummerman

In solchen Situationen hat es mich bisher noch nicht erwischt, mich erwischt es immer beim Essen. :(

 

Vor allem sehr schön wenn man sich Samstags Morgens schon sein Frühstück zu recht bereitet hat und gerade anfangen will und zu einer Ölspur alarmiert wird. Oder Mittags im Sommer, die Steaks liegen schon auf dem Grill und man muss zu einem Feuer, der Rest der Familie freut sich natürlich wenn der größte Esser mal nicht da ist.

Oder schön mit der ganzen Familie + Verwandschaft im Restaurant.


22.04.2009 22:37    |    STS Roadrunner

Fire wieder ein super Beitrag daumen Hoch

 

hihi beim essen gehts ja noch

obwohl essen naja

in der Nacht finde ich es schlimmer wenn man gerade fest am schlafen ist und dann der DME los schreit, Sierene haben wir ja schon lange nicht mehr eigendlich schade drum war schon schøn damit

 

und wenn es dann noch ein Blinder ist ärgert man sich meist sehr


22.04.2009 23:43    |    Electican3

Wieder ein super Bericht, Daumen hoch!

 

Ich kenn das, war früher mal lange in nem Spielmannszug unterwegs wobei auch einige Mitglieder bei der FFW waren (und noch sind, nur ich bin nimmer beim Spielmannszug ;)). Und immer... immer wenn wir kurz vor nem Auftritt standen fing unser Tim-Tom-Spieler an sein Instrument abzulegen und wegzurennen.. Nuja, musste halt improvisiert werden, FFW hat vorrang... und das zurecht!

 

Grüße

Stefan


22.04.2009 23:50    |    Achsmanschette15

die sirene läuft bei uns nurnoch jeden ersten samstag im monat zu testzwecken...ansonsten sind wir komplett auf fme's umgestellt...mal sehen ob das wenn unser funk auf digital umgestellt wird auch noch so bleibt.....

 

das man beim einsatz vor lauter schreck die schüssel mit den chips im raum verteilt, oder den stecker vom heizkissen nebst steckdose und deren verkabelung aus der wand reißt kenn ich nur zur gut :)

 

auch im supermarkt wenn man gerade durch die kasse ist und an diesen dinger steht die lospipen wenn man was geklaut hat, der pipser geht und man losrennt ists auch immer ne wilkommene abwechslung für das kassenpersonal die denken da wäre gerade ein diebstahl passiert :D


23.04.2009 08:24    |    Smartie1904

Hi Firefighter, der Blog ist echt Super.

 

Gerade der Bericht zum Thema Sonderrechte ist sehr gut gelungen.

Ich hoffe das sehr viele Leute sich das mal durchlesen und auch die Videos dazu ansehen, damit Sie mal sehen was man so alles falsch machen kann.

 

Mach weiter so.

 

Übrigens werden wir immer noch über Sirene alamiert und

Mittwochs um 15:00Uhr ist immer schön Probealarm :-))

 

Gruß Fireman-U2


Bild

23.04.2009 13:07    |    s-m-n

Schließe mich meinen Vorrednern an, ein super Blog ist das hier! :)

 

Also ich bin auch Freiwilliger Feuerwehrmann und weiß in meiner gut dreieinhalbjährigen Karriere als aktiver Feuerwehrer eigentlich nur eine Alarmierung, wo es gerade absolut nicht gepasst hat. Irgendwie war ich aufgewühlt an diesem Abend und konnte deshalb ziemlich schlecht einschlafen. Doch kaum hatte ich eine kleine Stunde einigermaßen geschlafen, ging gegen Mitternacht die Sirene los - die Brandmeldeanlage einer naheliegenden Firma hatte ausgelöst, weil im Brotzeitraum Essen angebrannt war :mad:

Sowas ist zwar momentan recht ärgerlich, aber es gab nachts schon genügend berechtigte Alarmierungen, wo wirklich Großbrände oder schwere Verkehrsunfälle abzuarbeiten waren - von daher darf man sich nicht nerven lassen und sollte immer aufs schlimmste gefasst sein.


23.04.2009 22:36    |    Olli the Driver

Interessanter Einblick in euren Alltag.

 

Aber wie ist denn das? Habt ihr an bestimmten Tagen Bereitschaftsdienst und hast den Pieper dabei? Oder müsst ihr immer damit rechnen das ein Alarm losgeht? Denke da gerade an gestern Abend, Fußballspiel meiner Mannschaft geguckt, in jeder Halbzeit ein Bier getrunken - und es gab Verlängerung mit Elfmeterschießen :) - was wenn es dann piept? Muss man auf solche Freizeitaktivitäten verzichten, geht man dann einfach nicht hin oder hat man solche "freien" Tage ohne die ständige "Angst" das der nächste Einsatz bevorsteht?


24.04.2009 03:58    |    arke

Olli,

 

Normalerweise hat man den FME (Funkmeldeempfaenger, kurz Melder) immer dabei. Wenn's dann schellt, geht's los. Wenn man bei der Arbeit ist (und der Arbeitgeber nicht frei gibt), dann bleibt man halt auf der Arbeit und verlaesst sich drauf dass die Kollegen es auch drauf haben :). Das selbe gilt auch fuer Schule oder Uni. Ansonsten gehts los.

 

Theoretisch heisst es dass wenn man von der Alarmierung erfaehrt, ist man verpflichtet. Praktisch wird das schon etwas anders gehandhabt. Nach der Alarmierung gibt der Leitstellendisponent ueber Funk eine Durchsage (welche der Melder dann froehlich wiedergibt). Meistens gibt der Leitstellendisponent zusaetzlich eine ganz kurze Ansage was los ist. Ein Beispiel:

 

"Achtung, Achtung! Hier ist die Leitstelle Dieburg mit Einsatz fuer die Freiwillige Feuerwehr Weiterstadt, VU P-Klemm. Stellen sie Einsatzbereitschaft her. Hier ist die Leitstelle Dieburg mit Einsatz fuer die Freiwillige Feuerwehr Weiterstadt, VU P-Klemm. Stellen sie Einsatzbereitschaft her. Leitstelle Dieburg, Ende."

 

Das Stichwort "Einsatz" beruft zur Eile. Manche Disponenten sagen auch "Alarm", welche dann dasselbe bedeutet. Zusaetzlich gibt es hier das Stichwort "Taetigkeit", welches fuer weniger dringliche Sachen benutzt werden (Oelspuren in verkehrsruhigen Zonen, oder die typische Katze auf Baum).

 

VU P-Klemm ist ein Kuerzel fuer "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person". Weitere gaengige Kuerzel sind BMA ("Brandmeldeanlage ausgeloest", oft sagt der Disponent hier auch dazu um welches Objekt es sich handelt), Bestaetigtes Feuer (erklaert sich von selbst), Oelspur (auch), usw.

 

Natuerlich sollte man immer kommen wenn es irgendwie moeglich ist. Dies tu ich persoenlich auch. Manche Kameraden (zumindest bei uns) kommen bei bestimmten Meldungen gar nicht, obwohl sie in Ruhe daheim sitzen und nix tun. Ich persoenlich halte nichts davon (wenn jeder das machen wuerde wuerde das Konzept Freiwillige Feuerwehr nicht funktionieren).

 

Aber in bestimmten Situationen kann man sich das schon erlauben. Ich war letztens auf dem Weg zum Zug nach Frankfurt zur Musikmesse als der Melder wieder losging. Der Disponent machte seine Durchsage - "Dringende Tueroeffnung". Da ich selbst nur die Grundgriffe kenne um Tueren aufzumachen, und dies kein grosser Einsatz war der viele Leute fordert, hatte ich mich in dem Moment entschieden lieber nicht den Zug zu verpassen. Waere das z.B. ein VU P-Klemm gewesen waere meine Entscheidung sehr warscheinlich anders ausgefallen.

 

Uebrigens - auch von mir ein Dank an dir, fire-fighter, fuer all deine wunderbaren Blogeintraege. Sie sind sehr informativ fuer nicht-Feuerwehrleute, und Feuerwehrleute koennen von dir auch noch viel lernen. :)

 

-- Chris


24.04.2009 04:14    |    arke

Ach, und bevor ich es vergesse...

 

...manchmal gibt es Alarmierungen die sehr praktisch ausfallen, z.B. wenn man mit bestimmter Verwandschaft festsitzt ;).

 

Die alten Pageboy Melder (meiner Meinung nach immer noch unuebertroffen - sie gehen nie kaputt und loesen ueberall aus) hatten die nette Eigenschaft dass sie ihren Alarmton ausloesten wenn man ihn anschaltete. Somit konnte man mit einem geschickten Griff in die Tasche sich von unangenehmen Situationen entfernen. Das sollte man natuerlich nicht tun, aber manchmal (z.B. wieder bei der bestimmten Verwandschaft) ist das doch ganz nuetzlich :D

 

Mit halber Frisur zum Einsatz hatte ich auch schon, mit nassen Klamotten auch. Zu oft ist es auch schon passiert dass man im Restaurant oder Cafe sitzt alleine oder nur mit anderen Feuerwehrkollegen - Das problem ist hier dann das bezahlen. Meistens verstehen die Inhaber das, aber manche wollen das man erst bezahlt. Einmal hiess es auch schon "Ihr bezahlt jetzt oder ich rufe die Polizei!". Um Aerger zu vermeiden bin ich (damals noch relativ frisch) geblieben, habe bezahlt, und bin dann mit dem Auto von einem anderen Kameraden hinterhergeeiert (hatte zur der Zeit selbst keins).

 

Eine Sache die ich allen Feuerwehrmaennern empfehlen kann - immer ein oder zwei Satz Ersatzklamotten im Spind haben. Man weiss nie was man vor dem Einsatz nicht anhat (meistens Struempfe) oder nach dem Einsatz wechseln muss (z.B. das T-Shirt wenn man gut geschwitzt hat).

 

-- Chris


24.04.2009 09:26    |    s-m-n

also auf solche Freizeitaktivitäten muss man grundsätzlich nicht verzichten, solange man es nicht mehrmals die Woche macht ;)

 

jedoch sollte man besonders als Träger von schwerem Atemschutz selbst bei geringsten Beeinträchtigungen (was getrunken, nicht 100%ig gesund, unrasiert, ...) dran denken, den Pressluftatmer dem Kameraden zu überlassen und sich eine andere Tätigkeit zu suchen. Gleiches gilt für Maschinisten, da diese meistens das Feuerwehrauto fahren müssen.


24.04.2009 09:30    |    fire-fighter

In den Zeiten der Modernisierung haben wir inzwischen Digitale Melder. Da gibt es dann auch keine Durchsagen mehr, dafür Volltext im Display. Mithören der Alarmierung üer Scanner ist somit auch nicht mehr möglich.

 

Durch den Volltext bekommen wir auch Informationen über Einsatzort und -art. Stichworte wie Feuer-Mittel, Feuer-Groß oder etwa Feuer-Y (das bedeutet dann mit Menschenleben in Gefahr)

UPKL bedeutet: Unfall, Person klemmt

 

Man kann also bei der Alarmierung abschätzen, was einen erwartet. Bereitschaftszeiten haben wir nicht. Primär geht die Arbeit vor, damit verdient man seine Brötchen. Wenn der Arbeitgeber einen nicht weglässt, oder man weiß, dass ein wichtiger Termin an der Arbeit ansteht, dann muss die Feuerwehr leider hintenanstehen. Dafür ist die Personalstärke zum Glück ausreichend genug. Wenn ich Party mache und Alkohol trinke, gibt es einen Punkt, ab dem ich keine Einsätze mehr fahre. Ein alkoholisierter Feuerwehrmann nutzt keinem. Als Maschinist (Fahrer) gilt bei uns sowieso 0,00 Promille.

 

Sollten doch enmal zu wenig Leute kommen, wird halt nachalarmiert, die Alarmstufe erhöht, oder die Nachbarwehr mitalarmiert.

 

Alarmstufe: Wir haben bei uns eine große Schleife mit allen Meldern, zwei kleine für Ölspuren, Kleinkram, Papiercontainer usw. - jeweils die Hälfte der Kameraden. Alarmiert wird im Wechsel. Schleife 1 hatte Alarm, dann wird der nächste auf Schleife 2 auflaufen.

Autobahn ist grundsätzlich große Schleife.

 

Sirene gibt es gar nicht mehr.


25.04.2009 00:16    |    Illinger

Mein Erster Einsatz war natürlich als das Essen Sonntags auf dem Grill war :D.

 

Ihr habt es mit Durchsagen und Text gut ;). Ich habe einen alten Hurricane der kennt nur: Probealarm, Brandalarm, Einsatz Technische Hilfeleistung und Bereitschaft :)


26.04.2009 17:05    |    kleener_franz

echt wunderbar geschrieben die Blogeinträge ...

 

ich hätte noch hinzuzufügen früh kurz nach 5 schon geduscht also trocken aber ohne Essen los zu rennen, aber weil das ja noch garnix ist kein Auto, also dann bei -20° und Schnee (Fahrrad schließt sich da auch aus) im Dunkeln gerennt wie in Bekloppter ...

 

und dann schön bei immernoch -20° 2h Unfallstelle absichern, das alles in schöner Hupf2&3 bekleidung, die dicken Hosen/Jacken haben bei uns nur die AGT und Führungskräfte ...


26.04.2009 18:11    |    Illinger

@kleener_franz

 

wieso haben Führungskräfte diese Kleidung? Das finde ich echt etwas bescheuert. Wenigstens haben die AGT die Kleidung...


26.04.2009 18:31    |    nick namenlos

Muss mich auch anschließen, hervorragend geschriebener Blog.

 

Ich muss sagen, in soo ungünstigen Situationen hat es mich noch nicht erwischt, nur ständig beim Essen.

@Illinger: Da hastes ja gut wenn dein FME soviel erzählen kann. Mein Firestorm kann nur Probealarm und Einsatzalarm ...

 

Aber dafür hatte ich auch schon als nicht-AGT die dicken Klamotten :)

Wie unsere ganze Wehr.


01.05.2009 16:01    |    mitwisser

naja als Bereitschaftsmitglied vom DRK (rücken bei uns mit der FFW aus) hat es mich auch schon sehr oft beim Essen erwischt. Gerade von der Arbeit (Einzelhandelskaufmann) gekommen und gerade dabei das erste Stück Pizza in die Hand zu nehmen und dann wieder fallen zu lassen (man gehen solche Pizzaflecken schlecht aus dem Teppich raus)


01.05.2009 17:19    |    kleener_franz

wenn kein Gled da ist werden die Klammotten eben erstmal grob verteilt ...

 

jede Wehr bekommt immer 5 Stk. ...

 

und die Führungskräfte haben eben auch welche bekommen warum auch immer ...


01.05.2009 17:21    |    fire-fighter

:D

 

Immer auch an den Ofen denken!!!

 

Fiel einem unserer Kameraden gestern nach einem Einsatz (brennendes Gebüsch am Haus) siedendheiß ein...

 

Der Busch war übrigens schnell gelöscht, der Anwohner hatte mit seinem Gartenschlauch schon vorgearbeitet. Tja, so ein "Unkrautbrenner" erkennt nicht, ob Unkraut oder Nutzpflanze:D


04.05.2009 01:56    |    Nice-DJ

@FF

Hattet Ihr den (Industriebrand)?

Welcher ein Heckenbrand war.

 

Mich hat der Melder nie von der Mutti geholt :D

 

Doch, er war an.

Ja, habe auch regelmäßig ...

Und ja, so mit 60 - 80 Einsätzen auch genug :D

 

Gibt echt dumme Situationen, wo der Pieper geht.

 

Bei uns wurde die neue Einsatzkleidung für alle angeschafft.

Erst sollten nur die Atemschützer und dann der Rest.

Wurde aber nicht gemacht, da die anderen an der Einsatzstelle auch ein Nachteil hätten ohne der neuen Kleidung.

 

Somit wurden beide Garnituren gleichzeitig für alle angeschafft.

 

Wir haben sie eh später geholt, als viele anderen Wehren, da wir die Kinderkrankheiten abgewartet haben.

Gab ja so die startschwierigkeiten, wie Haut bleibt am T-Shirt kleben, weil die Membranen nicht funktionierten.

 

Geil fand ich auf einem Lehrgang, als die ganz heißen schon die Jacken hatten und im Sommer bei 30° fragten, ob sie diese ausziehen dürften.

NEIN ! Schutzkleidung bleibt an :D


04.05.2009 10:42    |    fire-fighter

@Nice:

 

Zitat:

Hattet Ihr den (Industriebrand)?

Welcher ein Heckenbrand war.

Wie meinst Du das jetzt??

Solche Fehlalarmierungen hatte ich schon jede Menge.

Das heftigste war damals ein Feuerschein im Industriebetrieb. Alarmiert als Lagerhallenbrand, nachts um 2:00 mit zusätzlichem Sirenenalarm (Ein Zeichen für: Das ist Heftig)

Bei Ankunft vor Ort stand da ein Streifenwagen und daneben ein brennender Mofasattel...

Keine Rückmeldung der POL an die Leitstelle, Kein Einsatz des POL-Eigenen Feuerlöschers, keine Abbestellung zusätzlicher Kräfte usw. Warum auch?

Also Kübelspritze über dem Mopped ausgekippt, die 5 in der Anfahrt befindlichen Fahrzeuge abbestellt und innerlich die POL dahin gewünscht, wo keine Sonne scheint...:)

 

Zum Thema Jacken/Schutzkleidung bei Lehrgängen oder Leistungsnachweisen: Wenn Atemschutzstrecke, dann MIT Flammschutzhaube und kompletter Einsatzkleidung! Gar keine Frage! Bei Ausbildung zu anderen Tätigkeiten auf dem Hof gilt: Marscherleichterung! Wozu einen Kreislaufkollaps riskieren?? Das dient in keinster Weise dem Lernerfolg...


04.05.2009 11:09    |    Nice-DJ

Einsatz ->

Herdecke: Vermutlicher Industriebrand löst Großalarm für Herdecker Feuerwehr aus

 

Gegen 14:28 Uhr schrillten die Funkmeldeempfänger der Herdecker Feuerwehrleute. Von der Gahlenfeldstraße stieg eine Rauchwolke auf, die bis zu den Tankstellen auf der Straße "Herdecker Bach" zu sehen war. Flammen waren noch zwei Straßen weiter erkennbar. Da sich die Gahlenfeldstraße in einem Industriegebiet befindet, wurde ein Industriebrand vermutet. Bereits auf der Anfahrt des ersten Löschfahrzeugs, das nach sechs Minuten an der Einsatzstelle war, wurde auf Grund der starken Rauchentwicklung die Alarmstufe nochmals erhöht. In der Gahlenfeldstraße brannte eine Hecke auf ca. 25 Meter Länge. Mit zwei C-Rohren wurde die Ausbreitung auf eine Produktionshalle und ein in zwei Meter Entfernung stehendes Wohngebäude verhindert. "Die Feuerwehr hat die weitere Schadensausbreitung durch das schnelle Eingreifen verhindern können", so der Einheitsführer des ersten Löschfahrzeugs Christian Arndt. Zwei Trupps unter Atemschutz brachten das Feuer schließlich nach fünfzehn Minuten unter Kontrolle. Ein 78- jähriger Anwohner hatte vor dem Eintreffen der Feuerwehr versucht den Brand mit einem Gartenschlauch selber unter Kontrolle zu bringen. Allerdings musste er bald aufgeben, da der extrem dichte Rauch in zur Aufgabe zwang. Brandursache war das Entfernen von Moos mit einem großen Bunsenbrenner. Insgesamt waren 25 ehrenamtliche Blauröcke über eine Stunde mit einem kompletten Löschzug im Einsatz.

____________________________________________

Einsatz klang gleich, aber bei dem wetter ja auch keine Seltenheit.

Trappenkamp war im Nachbarort zur Löschhilfe, Angorderung der Rettungssäge & WBK. Wildwuchsbeseitigung stellt Gaststätte in Flammen :eek:

 

Zu den Einsatzklamotten.

Nein, wenn eine taktische Übung auf einem Lehrgang gefahren wird (Hof der Feuerwehrschule), dann gehört auch die Jacke an!

Nichts Marscherleichterung.


04.05.2009 11:13    |    fire-fighter

Jacke ja, aber nicht unbedingt die Dicke! Es sei denn es gibt nur noch diese und keine einfache mehr. Dann bleibts beim schwitzen:)


04.05.2009 11:26    |    Nice-DJ

Richtig.

Zumal die unter PA waren, auch wenn es eine Übung ist, Latte.

 

Eigentlich hat ja jede Wehr 2 Jacken, einmal die Nomex und eine orange neue.

Die Nomex für Brandeinsätze und die orange (wie die alte nur dicker und mit Reflektoren) für technische Hilfeleistung.

 

Mag aber sein, das sich dies auch in den Wehren / LK unterscheidet.


05.05.2009 16:50    |    Jenny3330

Da muss ich Dir leider nicht recht geben.

Wir haben seit eh und jeh nur unsere Jäger90, die bald durch neue auch wieder orange Jacken ersetzt werden.

Zusätzlich sind vor einigen Jahren auch noch unsere Überhosen dazugekommen

wobei es nichts praktischeres gibt als diese.

Manchmal sind die dicken Jacken zwar etwas lästig aber sie haben auch echte Vorteile.

Es kann immer vorkommen, das bei einer TH plötzlich ein Feuer ausbricht oder, das man zu einem Brandeinsatz weiteralarmiert wird.

Da ist es gut gleich die richtige Ausrüstung dabei zuhaben.

Zumal man auch nicht zwei Garnituren mitschleppen muss, wenn man nur üben geht oder eine Bewegungsfahrt macht.

 

Zu der Geschichte mit dem Privat PKW kann ich jedem nur raten nicht zu hitzig und vorsichtig zu sein auch, wenn da vielleicht mal ein Auge zugedrückt werden sollte.

Wir hatten vor einigen Jahren auch mal eine Schulung mit einem Dozenten der Polizei.

Dieser hat durchblicken lassen, das man mit dem privat PKW eben nicht grundsätzlich auf Sonderrechte pochen kann.

Schon allein desswegen wohl nicht, weil man sie eben nicht kenntlich machen kann.

Wenn was passiert ist man im Einsatz egal ob mit oder ohne Sonderrechte sowieso erstmal der Dumme und wie da die Gerichte besonders, wenn der privat PKW darin verwickelt ist entscheiden kann eben niemand voraussagen.

Riskante Überholmanöver oder über rote Kreuzungsampeln fahren ist für mich im Einsatz mit dem Privat PKW sowieso tabu.

Klar möchte jeder möglichst schnell ins Geräütehaus kommen.

Aber überlegt mal wieviel schneller ihr durch solche Aktionen seid und welche Gefahren da lauern können.

Das steht in keinem Verhältnis zum Zeitgewinn.

Wenn man zu Hause nur 20 Sekunden langsamer ist, holt man das bei keiner Fahrweise wieder raus.

Also für mich habe ich die Abläufe zu Hause optimiert.

So spare ich mehr Zeit als ich mit heizen wieder gut machen könnte.

Also immer mit bedacht zum Einsatz fahren.

Alles Andere macht kein gutes Bild und was nützt es, wenn Ihr gar nicht ankommt oder auf dem Weg jemand Anderen geschädigt habt.


05.05.2009 17:37    |    Nice-DJ

Soweit hast Recht.

 

Es kommt auch immer auf den LK an, welche persönliche Ausstattung man hat. Kenne auch noch Wehren, die haben noch keine Nomex Jacken. Und auch keine Melder. :eek: Ja, soll es geben :D

 

Kommst aus BW?

Ist die Jäger90 eine Nomex?

 

Zu den Jacken, überlege mal, was eine Nomex (Überjacke mit Guardian-Spunlace Membrane) - (HuPF Teil 1) kostet und was eine stinknormale (HuPF Teil 3)

Da kannst Dir 6 orange Überjacken von kaufen.

 

Ich weiß noch, wie wir unsere Heix Stiefel nach jedem Einsatz geputzt haben :D


26.05.2009 13:12    |    Joerg1986

So, jetzt mit eigenem Account

 

 

Ja, komme aus BW und die Jäger 90 ist eine Nomex.

Bei uns wird sie jedoch bald ersetzt.

 

Klar hat nicht jeder Nomex Klamotten und es gibt auch Wehren ohne Nomex und Melder.

Manche kleinen Dorfwehren haben nichteinmal Atemschutzgeräte.

 

Wenn es nicht anders vorhanden ist kann man eben nichts machen.

Aber wenn man schon die besagte Ausrüstung hat sollte man sie eben auch im Fall der Fälle auch dabei haben um effektiv Hilfe leisten zu können.

Es bringt einem nichts, wenn man seine Nomexklamotten im Gerätehaus hat und dann einen Innenangriff machen soll.

Es kann eben immer anders kommen als man denkt und aus einer TH wird plötzlich ein Brandeinsatz oder aus einem VU ein Gefahrguteinsatz.

 

Wir hatten letztes Jahr mal nen extremen Starkregen.

Desshalb sind wir nachts schon raus um Keller leerzupumpen.

Dann am nächsten Morgen ging es mit dem nächsten Keller weiter.

Direkt im Anschluss kam ein VU mit nem LKW auf der Autobahn und danach ein Fahrzeugbrand.

Daür gibts aber dann auch vier Wochen ohne Einsatz.

 

Bei diesen Einsätzen hätten wir vielleicht nicht unbedingt unsere Nomex Jacken gebraucht aber es hätte auch was anderes dazwischenkommen können.

Das lässt sich eben nicht planen.

 

Sicherlich sind die leichten Jacken im Sommer durchaus eine große Erleichterrung.

Aber dabei haben sollte man meiner Meinung nach immer beides.


26.05.2009 14:35    |    kleener_franz

zum Ursprungsthema auch von mir jetzt ein kleiner Beitrag:

 

am Wochenende hatten wir Jugendweihe meines Bruders, demzufolge natürlich nicht wenig zu tun ...

trotzdem am Freitag noch Abends mit den anderen Kameraden für den bald anstehenden und durch uns ausgerichteten Wettkampf geübt ... noch schnell ins Kino bis weit nach Mitternacht und dann ab ins Bett ... Samstag eine schöne Feier gehabt (außerhalb) und Sonntag gegen 11 wieder zu Hause angekommen, natürlich fix und fertig ist ja klar^^ als dann halb 1 alles aufgeräumt war ins Bett gelegt und gedacht schläfst wie ein Stein, doch weit gefehlt 10min war Ruhe dann Sirenealarm ...

die die einen Melder haben unkten schon, Wohnungsbrand in einem großen Betrieb im Gewerbepark, hatten wir da im Freitag nicht nebenan geübt? naja los gings ... über Funk war schon deztlich zu hören das die komplette Gemeindewehr mit weiteren 7 Fahrzeugen und ca. 50 Mann im Anmarsch ist ...

an der Einsatzstelle verdutztes Augenreiben, die Nachbarwehr schon da wie das? die waren grad von einer Ausfahrt zurück und sofrt los gefahren ...

Rauch war keiner zu sehen, also alle GF zur Lageerkundung in die BMZ und Melder rausfinden ... der Standort war schnell gefunden doch der Zugang zu diesem Bereich war wohl irgendwie verschlossen, also warten auf den Verantwortlichen der Firma welcher nach einer kurzen Wartezeit auch kam (restl. Betrieb hat am WE Kurzarbeit oder so)

nach über einer Stunde dann der Einsatzabbruch und einrücken ...

also war es dann gegen halb 3, Kaffeterinken mit Oma und anschließendes grillen ...

so gegen halb 7 ich in meinem vollen Element am Grill, endlich alles gar, die Verwandtschaft zufrieden, Nachbars waren auch schon da ...

wieder Sirenenalarm ... scheiße wars mit der frisch gegrillten Wurst und dem gerade geöffneten Bier aber was solls, später wird kalt gegessen ...

wieder Wohnungsbrand in der besagten Firmen, wieder insgesamt 8 Fahrzeuge und 65 Mann im Anmarsch, wieder kein Rauch und wieder der selbe Melder ...

nach 45min dann Einsatzabbruch  ...

 

die Wurst war kalt, das Bier war warm

 

kleine Anmerkung: ältere Kamerden haben erzählt, das früher im selben Gebäude auch öfters Fehlalarme auftraten, vorallem nachdem die Monteur der Sicherheitsfirma da war

und genau dieser war auch vorletzte Woche aktiv :rolleyes:


26.05.2009 14:41    |    fire-fighter

Gutes Thema! Zu BMA's fällt mir auch noch so einiges ein. Gibt wieder Stoff für einen neuen Artikel:)


04.10.2009 20:54    |    Trackback

Kommentiert auf: KFZ-Sicherheit:

 

Was mich im Straßenverkehr Aufregt!

 

[...] vollkommen resistent - Solange die kein Blaulicht auf dem Dach haben ;-))

Das würde ich nicht machen: http://www.motor-talk.de/.../...-haben-keinen-terminplan-t2241445.html (insb. das Ende des Blogeintrags, ich meine natürlich nicht die Kommentare)

 

Was ähnliches hab ich mal [...]

 

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04.10.2009 21:24    |    Trackback

Kommentiert auf: KFZ-Sicherheit:

 

Was mich im Straßenverkehr Aufregt!

 

[...] Zitat:

Original geschrieben von notting

 

Das würde ich nicht machen: http://www.motor-talk.de/.../...-haben-keinen-terminplan-t2241445.html (insb. das Ende des Blogeintrags, ich meine natürlich nicht die Kommentare)

 

................

-

 

Die [...]

 

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05.10.2009 19:10    |    Trackback

Kommentiert auf: KFZ-Sicherheit:

 

Was mich im Straßenverkehr Aufregt!

 

[...] Original geschrieben von olli27721

Zitat:

Original geschrieben von notting

 

Das würde ich nicht machen: http://www.motor-talk.de/.../...-haben-keinen-terminplan-t2241445.html (insb. das Ende des Blogeintrags, ich meine natürlich nicht die Kommentare)

 

................

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Die [...]

 

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25.12.2009 21:22    |    jburger

Hallo an alle,

 

darf ich eigentlich meine Dachaufsetzer zu einer Wassernot (Wasserrohrbruch in einer Gaststätte, und mehrere Meter steht das Wasser schon in dem Gasthaus) einsetzen? Personen waren in dem Sinne nicht gefährdet! Oder darf ich ihn nur einsetzen wenn Menschen oder Tierleben in Gefahr sind? Ich habe ihn bei diesem Einsatz nicht eingesetzt! Aber hätte ich dürfen, ist ja meine Frage. Wie ist da die genaue Regelung?

 

Über eure Antwort freue ich mich sehr.

 

LG,

jburger


25.12.2009 21:23    |    jburger

Hallo an alle,

 

darf ich eigentlich meine Dachaufsetzer zu einer Wassernot (Wasserrohrbruch in einer Gaststätte, und mehrere Meter steht das Wasser schon in dem Gasthaus) einsetzen? Personen waren in dem Sinne nicht gefährdet! Oder darf ich ihn nur einsetzen wenn Menschen oder Tierleben in Gefahr sind? Ich habe ihn bei diesem Einsatz nicht eingesetzt! Aber hätte ich dürfen, ist ja meine Frage. Wie ist da die genaue Regelung?

 

Über eure Antwort freue ich mich sehr.

 

LG,

jburger


25.12.2009 21:24    |    jburger

Hallo an alle,

 

darf ich eigentlich meine Dachaufsetzer zu einer Wassernot (Wasserrohrbruch in einer Gaststätte, und mehrere Meter steht das Wasser schon in dem Gasthaus) einsetzen? Personen waren in dem Sinne nicht gefährdet! Oder darf ich ihn nur einsetzen wenn Menschen oder Tierleben in Gefahr sind? Ich habe ihn bei diesem Einsatz nicht eingesetzt! Aber hätte ich dürfen, ist ja meine Frage. Wie ist da die genaue Regelung?

 

Über eure Antwort freue ich mich sehr.

 

LG,

jburger


25.12.2009 21:28    |    notting

@jburger: Interessante Frage. Über Wikipedia bin ich bei www.dachaufsetzer.net gelandet, dort gibt's auch Infos für Feuerwehrleute.

 

HTH

 

notting

 

PS@fire-fighter: Ein neuer Artikel wäres ein schönes nachträgliches Weihnachtsgeschenk :-) (der letzte ist >0,5 Jahre alt)


25.12.2009 21:31    |    jburger

Danke für deine Antwort. Ich werde mal dem Betreiber dieser Seite (www.dachaufsetzer.de) eine Nachricht schicken, evt. weis der das ja.

 

Lg,

jburger


Deine Antwort auf "Es paßt nie.. Einsätze haben keinen Terminplan!"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 20.04.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor

fire-fighter fire-fighter

MAN F8 19.291 LF24

Renault

In 20 Jahren Feuerwehr gibt es wirklich nichts mehr, was ich noch nicht erlebt habe.

FS CE besitze ich seit 2007, dafür noch mal vielen Dank an die Gemeinde :cool:

Meine Brötchen (und auch das für obendrauf) verdiene ich mir im weltweiten Service für Industrieelle X-Ray Anlagen

Privat bewege ich z.Zt. einen Skoda Octavia RS.

Wer mehr wissen will - PN!

Wo der fire-fighter herkommt...

Meine Ursprungsheimat liegt in Berenbostel. Das ist ein Stadtteil von Garbsen, in der Nähe von Hannover. Ein Teil der Berichte stammt aus meiner Zeit dort. Seit ein paar Jahren hat es mich beruflich ins schönste Bundesland der Welt verschlagen. Seitdem bin ich hier in Ahrensburg, in der Nähe von Hamburg aktiv.

Auf den Fotos kann man den Unterschied anhand der Einsatzkleidung erkennen. Niedersachsen bevorzugt orange Jacken, in Schleswig-Holstein ist die Nomexjacke dunkel.

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