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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


09.03.2011 16:30    |    Typ ohne Ahnung

Ich tanke seit Jahren in Polen da ich die unverschämten Preise nicht bezahle.Mein Auto ist zwar E 10 tauglich,aber da ich nachträglich eine Standheizung habe einbauen lassen weiß ich nicht ob die Leitungen und Dichtungen das verkraften.

Noch ein paar Wochen Boykott und die Tanks sind alle rappelvoll und die Mineralölkonzerne haben ein dickes Problem und der Staat mit seiner kranken Entscheidung auch.


09.03.2011 16:31    |    trixi1262

Alles was nun schon X mal geschrieben,wurde gegen Rodung,Monokulturen,Nahrung wird teurer,Abzocke der Politiker usw.

ändert alles nichts an der Tatsache ,das wir etwas tun müssen,

der E10 Boykott ist ein Anfang,welcher hoffentlich nicht nach hinten los geht,warum hatte ich schon geschrieben (Alles wird teurer )

Wir müssen gemeinsam was auf die Beine stellen,aber was ???

Corso in der Hauptstadt,oder irgendwas,macht Vorschläge,aber welche die Sinn ergeben ! Und vorallem ,wie organisiert man so was?

Wir können noch 1000000 Seiten schreiben,wir müssen was tun !!!

Wie Ihr wisst,bin ich nicht gegen alternative Kraftstoffe,also auch nicht gegen Ethanol,aber mich kotzt die Abzocke eben so an wie ein Jeden, von Euch !

mfg trixi1262


09.03.2011 16:32    |    Fordscene-bb

Unimog62

Als Bioethanol (auch Agro-Ethanol) bezeichnet man Ethanol, das ausschließlich aus Biomasse oder den biologisch abbaubaren Anteilen von Abfällen hergestellt wurde und für die Verwendung als Biokraftstoff bestimmt ist.[2] Der Begriff Bioethanol ist ein aus den Begriffen biogen und Ethanol gebildetes Kofferwort. Wird das Ethanol aus pflanzlichen Abfällen, Holz, Stroh oder ganzen Pflanzen hergestellt, bezeichnet man es auch als Cellulose-Ethanol. Ethanol kann als Kraftstoffbeimischung in Mineralölderivaten für Ottomotoren (Ethanol-Kraftstoff), als reines Ethanol (E100) oder zusammen mit anderen Alkoholen (z. B. Methanol) als Biokraftstoff verwendet werden.

 

Nach dem Ölschock der 1970er Jahre waren Biokraftstoffe als Alternative zu fossilen Energieträgern wiederentdeckt worden. Die reinere Verbrennung und der nachwachsende Rohstoff machten Bioethanol vorerst zu einem umweltfreundlichen Produkt, das nebenbei die Agrarüberschüsse aus EU und USA verwerten half.

_______________________________

 

So war es mal geplant - stimmt aber leider nicht mehr Landwirtschaftsstatistiken geben da recht gute Auskunft!

Den größten Raubabbau an Nutzfläche nimmt jetzt schon die Rapspflanze ein! Zuckerrüben/Mais und Weizen werden gezielt für Biosprit angebaut - für Bauern eine sichere Einnahmequelle, keine Qualitätskontrollen mehr!

Um so zu verfahren wie es geplant war - müßte man die Verbrennungsanlagen wieder abbauen!

(Nur mal zur beobachtung - wenn es aus Stroh gewonnen würde - weshalb sieht man dann auf Wieseflächen soviel Strohtrommeln lagern?)


09.03.2011 16:35    |    Unimog62

Früher hieß es, in Barsilein wird der Regenwald abgeholzt, damit man sich hier teure Tropenholzfensterahmen leisten kann. Jetzt also für E10.


09.03.2011 16:38    |    Clintonbeef

Meine beiden Wagen würden E10 laut Hersteller bedenkenlos vertragen.

Ich wende mich dennoch davon ab, da ich mir den Ärger mit spröden und undichten Kraftstoffschläuchen ersparen möchte.

Seit der Einführung kommt bei mir nur noch SuperPlus in den Tank.

Mein Audi schlürft jetzt rund einen Liter weniger auf 100 Kilometer als bei herkömmlichen Super 95. Warum sollte ich dann E10 Tanken, das jetzt grad mal rund fünf Cent billiger ist und ich damit garantiert zwei Liter mehr verbrauchen würde wie mit SuperPlus?!?

Das lohnt sich nicht...!

Außerdem Plane ich für beide Wagen eine Gasanlage (LPG) einbauen zu lassen.

Dann hab ich bis 2018 garantiert Ruhe.


09.03.2011 16:38    |    Mustang-Gt-V8

Ganz gekonnte Steuererhöhung :-)

 

Verbrauch steigt - höhere Steuereinnahmen

Verschleiß steigt - gerinere Lebensdauer der Motoren - die Werkstätten freut´s - den Staat auch

 

Irgendwann steigen die Landwirte auf Zuckerrübenanbau o. ä. um, weil mit Kraftstoffen mehr Geld zu

verdienen ist als mit Lebensmitteln, siehe Rapps.

 

Jetzt hat es der Verbraucher mal wirklich selbst in der Hand etwas zu bewirken,

alles tanken nur nicht E10!

 

Beispiel-Rechnung:

 

derzeit wird teilweise E10 zum gleichen Preis verkauft wie Super (Jet)

 

Super 1,50€ Verbrauch 10,0l/100 km = 15,00€

Super 1,55€ Verbrauch 10,0l/100 km = 15,50€

 

Super E10 1,50€ Verbrauch 10,5l/100 km = 15,75€ (Mehrverbrauch ist garantiert)

 

Wie man sieht bring der E10 Kraftstoff keine Ersparnis, im Gegenteil nur weil er an der Tanke ca. 5 Cent billiger ist!!! Gekonnte Abzocke sorry Preiserhöhung, oder?

 

 

Davon mal abgesehen, wenn die ganze Zeit im Super schon 5% waren, warum sollten die weiteren 5% überhaupt so schädlich sein, dass bei Fahrzeugen die es nicht vertragen schon beim ersten Mal

sofortige Schäden zu befürchten sind? Meiner Meinung nach, irgendwie alles eine ganz große Verarschung.


09.03.2011 16:40    |    paule4711

Zitat:

? 09.03.2011 16:13 | Unimog62 Unimog62

Sie haben mit allem was Sie geschrieben haben, völlig recht. Leider sind die Menschen wieder einmal emotional so aufgehetzt, dass vernünftige Argumente ins Leere laufen. Es ist ein Trauerspiel: jeder Internet - Nutzer könnte sich, unabhängig von jeglicher Indoktrination umfassend informieren - warum das nicht passiert wird mir immer ein Rätsel bleiben.


09.03.2011 16:44    |    spritoholic

auf dmax haben sie ja gezeigt, daß es sich eher auf lpg umzurüsten lohnt, da wegen des geringeren verflüssigungdrucks der gastank leichter wäre und ein größeres fassungsvermögen hätte. bis 2018 ist ja propangas angeblich steuerbegünstigt. ein gegenargument wäre allerdings, wenn jeder von dieser möglichkeit gebrauch machen würde, wäre der preisvorteil dahin. außerdem sollte man dann sowieso run-on-flat reifen verwenden, da der gastank in die reserveradmulde eingebaut wurde.


09.03.2011 16:44    |    zador1997

09.03.2011 zador1997

 

die politk,die autohersteller und die minaralölhersteller wollen uns kraftfahrer verhöhnen ,die denken wir sind alle plöd,ich fahre seit

12/08 einen ford focus 2l-maschine mit lpg wollte eine kleinere

maschine ab werk mit lpg, wegen garantie,dies war nicht möglich

also hab ich eine 2l-maschine genommen ,dei

autos mit gasanteil ist in deutschland erschrekend gering, in polen ist die anzahl höher auch älterer motelle, in deuschland tut man als müste man, das gasauto neu erfinden, was fast keiner weiß, in der ehemaligen ddr,gab es taxis die faft 100% von typ wolga fuhren,diese fuhren alle ausnahmsloß mit propangas und das schon in den 60 -ziger und 70-ziger jahren ,jetzt soll mit e-10 gefahren werten auf kosten der kleinen leute

warum baut mann keine autos die nur mit alkahol fahren,

und wer sagt das nicht nur der motor schaden nehmen kann,

es gibt benzinpumpem leitungen dichtungen

 

ein umweltminister stellt sich nach den benzingipfel hin und sagt 10%

werden in brasielien hergestellt ,

 

"aber nicht in der nähe vom urwald"

ich frage mich wa soll das

 

ich werde kein e10 fahren weil ich nicht dafon überzeugt bin ,das

er die umweltbedingungen verbessern hilf,

die abzogge an den tankstellen geht mit und ohne e10 weiter

mit hilfe unser gewählten politiker, weil diese persönlich

mit daran verdienen weil sie überall in den aufsichtsräten und vorständen sitzen und zusätlich geld verdienen


09.03.2011 16:48    |    trixi1262

Wie bekommt man einen Radiosender bei E10 Boykott mitzumachen.

Alles weiterleiten was hier je gegen E10 geschrieben wurde ?

Ihr meckert alle rum ,aber Vorschläge oder gar Reaktionen auf meine Fragen,bekomme ich keine !

mfg trixi1262


09.03.2011 16:49    |    Unimog62

Fordscene-bb,

 

Was kommt aus deinem Zuckerstreuer? Ne Rübe? Bei der Zuckergewinnung aus Rüben entsteht soviel Biologischer Abfall, da wären Berge so hoch wie die Kohlehalden im Ruhrgebiet, hätte man da keine Verwendung für.

Raps wird meist für BioDiesel verwendet und nicht vorrangig für E10.

Und auf der Wiese liegen keine Strohballen sondern Heuballen, die verfüttert werden. Strohballen wird nur als Streu verwendet in den Ställen, da bleibt soviel über, dass man davon Ethernol gewinnen kann.


09.03.2011 16:55    |    trixi1262

hallo zador1997 !

selbstverständlich wissen noch Einige,das unsere Taxen fast ausschließlich mit Propangas gefahren sind,war ein Problem bei 4 Personen und viel Gepäck ! Gasflaschen waren ja im Kofferaum

verbaut !

Ich weiss es jedenfalls noch

mfg trixi1262


09.03.2011 16:56    |    Fordscene-bb

Unimog62

 

Träume mal weiter - aber was ich meinte hast Du schon verstanden! Verwechsel hier mal nicht Gas mit ÖL !!


09.03.2011 16:57    |    metzgerwatschl

lasst mal das e 10 e 10 sein,....

 

wenn es keiner tankt, haben nicht nur die tankwarte ein problem, sondern auch die konzerne.

klar is das andere teurer, aber mein baby bekommt so a unsichere sache nicht zu trinken.

folgeschäden bei keinem hersteller bekannt.

ich muss auch nicht für einen Präzedenzfall sorgen.

mfg


09.03.2011 16:57    |    tiberius16

Ich betanke meine Motorräder nicht mit E10, obwohl sie Freigaben haben.

 

Grund: Da selbst Umweltschutzgruppen wie BUND und Greenpeace den ökologischen Nutzen von E10 in Frage stellen, ist dieser wohl nicht gegeben. Jedenfalls solange, wie der Ethanol aus Lebensmittel- oder Futterpflanzen gewonnen wird und damit in direkter Konkurrenz zur Nahrungserzeugung steht, sprich zusätzlicher Flächenbedarf und steigende Lebensmittelpreise insbesondere in der 3. Welt für noch mehr Probleme sorgen.

Erst wenn ausschliesslich sogenannte Biokraftstoffe der zweiten Generation, sprich aus Pflanzenabfällen hergestellte Biokraftstoffe eingesetzt werden, sind sie in meinen Augen sinnvoll. Der in E10 eingesetzte Ethanol wird aber nur zum Teil aus Pflanzenabfällen gewonnen. Leider kann man bei Benzin E5 und Diesel mit 7% nicht daran vorbei, aber ich will nicht mehr als notwendig einsetzen, solange oben genannte Voraussetzung nicht erfüllt ist.


09.03.2011 17:05    |    sturmpilot

In dem Text lese ich immer: könnte, sollte, in der Regel usw. Also eine 100 prozentige Sicherheit gibt es, bezüglich Motorproblemen, nicht. Ich habe mehrere Tankfüllungen E10 hinter mir. Mehrverbrauch war deutlich. Macht bei mir 100Km pro Tankfüllung. Danke. Kein E10.


09.03.2011 17:08    |    Fordscene-bb

KOPP EXKLUSIV: Billiges umweltfreundliches Benzin entwickelt – Warum Politiker entsetzt sind

Andreas v. Rétyi und Niki Vogt

Es klingt fast unglaublich: International renommierte Wissenschaftler haben in einer Kooperation an mehreren Universitäten einen neuen Treibstoff entwickelt, der umweltfreundlich und preiswert ist. Seit 2007 gab es das wissenschaftliche Geheimprojekt, das von einem großen Unternehmen finanziert wurde. Nun gibt es diesen Treibstoff tatsächlich. mehr …http://info.kopp-verlag.de/.../...d-fuer-motoren-garantiert-unpro.html


09.03.2011 17:10    |    ditre

@c4ever

 

Ihre "Logik" erschließt sich mir nicht. 70% der Deutschen als "saublöd" zu bezeichnen, weil Sie sich Ihrer Meinung nicht anschließen, deutet auf ein gestörtes Demokratieverständnis hin. Global wird von der überwiegenden Zahl der Autofahrer E10 Kraftstoff getankt, und sehr viele fahren mit Kraftfahrzeugen aus deutscher Produktion - die sind dann wahrscheinlich auch alle "saublöd" ........

 

 

@c4ever

Besonders interlegend sind natürlich nur sie. Obwohl sie noch gar nicht gemerkt haben dass es schon lange nicht mehr nur um E 10 geht.

Ihr Vergleich über die Global fahrenden deutschen Autos, z.B. in Amerika die bisher 10% und ab sofort 15 % Biomaßesprit zugeführt wird zeigt das wir sie um ihre Interlegenz nicht beneiden müssen. Den sie werden es nicht für möglich halten aber Vergleiche haben manchmal die komische Eigenart zu hinken.

M.f.G.


09.03.2011 17:12    |    Andi B

@Trixie:

 

Vielleicht sollten wir einfach mal gezielt Radiosender anschreiben?

 

Nen einfaches Anschreiben per Email über die aktuelle Lage, über die vorrangig herrschende Meinung in einem sehr großen deutschen Autoforum, und ein paar Links zu den Blogs und Infoseiten mit den meisten Kommentaren der User....

 

Müsste doch bestimmt einen Sender geben, der darauf anspringen würde? Versuchen könnte man es mal....

 

 

Ich motze übrigens nicht nur rum, ich tue auch was... Habe eine Petition eingereicht (ist gerade noch in der Prüfung, mal sehen ob die Online geht), und etliche Mails geschrieben... U.a. an den Herrn Röttgen, an den Herrn Brüderle, und an die EU Kommission, und bei all den Webseiten die Beschwerdebriefe weiterleiten habe ich auch schon mitgezeichnet....

 

Wenn du mir nen Tipp gibst, was man noch tun kann, ich bin dabei!

 

 

mfg Andi


09.03.2011 17:19    |    Ventochen

Anstelle dieser Versuche, dieses E10 durchzusetzen, sollten die Verantwortlichen lieber alternative Antriebe wie Wasserstoffmotoren oder die Umrüstung von Benzinmotoren auf Wasserstoff Antreiben. Letzteres ist ohne große Probleme möglich und wäre, was den CO2 Ausstoß anbelangt wesentlich sauberer. Alles was an der Stelle bis jetzt angestoßen wurde ist meines Erachtens absoluter Mist. Autos zu bauen, die mit Lithium Ionen Batterien angetrieben werden, wobei Lithium ein Material ist, welches nur in beschränkter Menge verfügbar ist, ist genauso beschränkt! Die Herstellung von Wasserstoff benötigt zwar eine gewisse größere Menge an Energie aber umgerechnet auf die benötigte Menge und den Umwelteffekt wäre das meiner Meinung nach die beste Lösung. Muss mit meinem Bruf zusammenhängen aber ich bin nunmal ein Anhänger von Wasserstoff betriebenen Autos! In die Autos meiner Familie kommt jedenfalls kein E10!!!!!!!!!!!!!!!!!!


09.03.2011 17:20    |    T4 in Arbeit

Haben wir nicht schon genug Bauern die gepeinigt werden? Sind die Lebensmittelpreise nicht schon hoch genug? Glaubt hier wirklich einer daran das dieser E 10 Saft was gutes bringt? Macht doch mal die Augen auf und lasst euch doch nicht von diesen Geldgeiern son Stuss erzählen! Es geht doch nur ums Geld und sonst garnichts. Umweltschutz ist eine tolle Sache, wenn man Ihn Sinnvoll anwendet und auch machen will und das ist hier der Punkt. Wer will den Wirklich die Umwelt schützen? Weder die Ölmultis noch unsere Tolle Wirtschaft und schon garnicht unsere Tolle Regierung! Keiner will das wirklich! Verbessert mich gerne wenn Ihr anderer Meinung seid. Der Mensch ist nur noch ein gebrauchsgut und die Regierung unterstütz diesen ganzen schabernack noch. Demokratie = Volksentscheid ! ? Das Volk will kein E10! Das Volk will Leben und zwar vernünftig und Gesund. E10 ist der Falsche weg aber wer will schon freiwillig mit einem 300 KW oder 400 KW starken Wagen 120 auf der Bahn Fahren?

 

E 10 für mich nein Danke und das werde ich niemals Tanken. Jeder der sich mal gedanken über sein Leben macht kommt zum Punkt das wir nur gemeinsam Stark sein können. Die Ameisen können das auch nur haben die es auch verstanden wies geht.

 

Gruß an alle Pro oder Kontras ich habe mich entschieden.

 

M.Wingen


09.03.2011 17:20    |    SubOwner

Schade, dass hier jeder, ohne sich zu informieren, seinen Kommentar abgeben kann.

 

Ethanol: Verbrennungsthemperatur höher? Bei geringerem Brennwert??? Folglich müsste ein Stück Ton (Brennwert annähernd 0) fast zur Kernschmelze führen!

 

Nochmals: Ich habe in meinem Leben weder Stroh, noch Tannennadeln gegessen und werde in absehbarer Zukunft damit auch nicht anfangen. Ethanol ist aus Biomasse zu fertigen und nicht nur aus Lebensmitteln!

 

Geringe Motorleistung? Alle Autohersteller haben Flexfuelmodelle. Sieht man sich die Motordaten an, so sind bei Ethanolbetrieb die Leistung um 20%, das Drehmoment um 25% höher! Einfach mal nachschauen!

 

Diese Mehrleistung beruht auf der deutlich höheren Klopffestigkeit von Ethanol! Reiner Alkohol hat bis zu 130 Octan. Moderne Motoren stellen nun die Zündung so weit vor, dass dadurch diese Leistungazuwächse erzielt werden.

 

Zusammengefasst heißt das (entgegen aller Mediengläubigkeit) die Verbrennungsthemperatur ist deutlich geringer, der Motor wird geschont. Und das bei deutlich mehr Leistung und besseren Abgaswerten!

 

Es ist erstaunlich, dass keiner der großen Mineralölkonzerne E85 anbietet. 110 Octan und derzeit 104,9€ pro Liter. Da gibt es wohl nicht genug zu verdienen.

 

Seit numehr 5 Jahren mit E85 unterwegs!!!


09.03.2011 17:23    |    no Turbo

Ich fahre nen Fiat Uno 1,5 / 75 PS von 1990 und tanke seit 2007 überwiegend E85 ohne Probleme obwohl die Kiste laut Hersteller nicht mal für E10 zugelassen ist. Bisher ca 65000km. Laufleistung zZ 212000km.

 

und nun?


09.03.2011 17:23    |    paule4711

Zitat:

@c4ever

 

Besonders interlegend sind natürlich nur sie. Obwohl sie noch gar nicht gemerkt haben dass es schon lange nicht mehr nur um E 10 geht.

 

Ihr Vergleich über die Global fahrenden deutschen Autos, z.B. in Amerika die bisher 10% und ab sofort 15 % Biomaßesprit zugeführt wird zeigt das wir sie um ihre Interlegenz nicht beneiden müssen. Den sie werden es nicht für möglich halten aber Vergleiche haben manchmal die komische Eigenart zu hinken.

 

M.f.G.

Das beruhigt mich aber, dass wenigstens Sie " interlegend" sind und nicht "hinken"...............


09.03.2011 17:23    |    Campmobil

Es wurde leider nur ein Mal angesprochen (wenn ich richtig gelesen habe), und deswegen möchte ich nochmals darauf kommen: RASENMÄHER, NOTSTROMGENERATOREN, BOOTSMOTOREN, MOTORSÄGEN usw. verwenden ebenfalls Benzin- meistens NORMALbenzin!!! Hier ist die schädigende Wirkung gleich verdoppelt:

1. Spritzgußvergaser und Benzinleitungen leiden unter dem Ethanol

2. Wenn die Motoren im Winter für längere Zeit stillgelegt werden, leiden sie erneut!

Hat schon jemand eine Liste für o.g. Maschinen gesehen? ich wäre für einen Hinweis sehr dankbar!

WER BEZAHLT DEN SCHADEN BEI E10- VERWENDUNG?


09.03.2011 17:28    |    T4 in Arbeit

Das aber nicht mit einem Normalen Fahrzeug!Da es Länder gibt wo natürlich E85 gefahren wird aber das nur mit speziell umgebauten Fahrzeugen. Kann sich ja heutzutage jeder leisten! Für einen Ottonormalverbraucher ist das Thema eh zu komplex um hier genauestens bescheid zu wissen. Was solls jeder muss das für sich entscheiden. Man sollte nur nicht einfach so die Leute über einen Kamm scheren jeder kann was jeder weis was nur von allem nicht genug. MFG


09.03.2011 17:28    |    Andi B

"Diese Mehrleistung beruht auf der deutlich höheren Klopffestigkeit von Ethanol! Reiner Alkohol hat bis zu 130 Octan. Moderne Motoren stellen nun die Zündung so weit vor, dass dadurch diese Leistungazuwächse erzielt werden."

 

Nicht jeder fährt ein modernes Auto, welches sein Zündkennfeld um so einen großen Bereich verstellen kann. Das VEZ meines Audis kann wohl zwischen Normal und Super oder Super und Super Plus Regeln, aber nicht ohne Umrüstung die höhere Klopffestigkeit von E85 nutzen. Zudem kann die Einspritzmenge auch nicht genug nachgeregelt werden... --> Umrüstung erforderlich.

 

E10 ist so ein blöder Mischmasch, das ist nichts halbes und nichts ganzes!

 

 

 

E85 würde ich wie schon oft genug gesagt auch gerne fahren - Aber mangels Tankstellen lohnt sich eine Umrüstung hier nicht.

 

Und E10 ist einfach schwachsinnig, ohne die Einspritzung darauf einzustellen, hat man mit Glück die selbe Leistung, allerdings einen höheren Verbrauch, wie bereits von einen Leuten hier GETESTET, und nicht nur gelesen.

 

Und dass einem das E10 aufgezwungen wird, indem das E5 Super abgeschafft wird, und der Rest künstlich verteuert wird, sehe ich mal garnicht ein, eigentlich leben wir in einer Demokratie, aber die Politiker haben nix besseres zu tun, als und mit aller Gewalt zu verarschen und uns das Geld aus den Taschen zu ziehen.

 

Und ja, das war schon immer so, aber bei mir hat dieser Dreck mit dem aufgezwungenen E10 das Fass zum Überlaufen gebracht, ich hab die schnauze voll!!!

 

mfg Andi


09.03.2011 17:31    |    saturn78

Zitat:

Ihre "Logik" erschließt sich mir nicht. 70% der Deutschen als "saublöd" zu bezeichnen, weil Sie sich Ihrer Meinung nicht anschließen, deutet auf ein gestörtes Demokratieverständnis hin. Global wird von der überwiegenden Zahl der Autofahrer E10 Kraftstoff getankt, und sehr viele fahren mit Kraftfahrzeugen aus deutscher Produktion - die sind dann wahrscheinlich auch alle "saublöd" ........

*ironiemodus an*

Ja, die sind einfach nur blöd, bzw "obrigkeitshörig".

 

Zitat:

Besonders interlegend sind natürlich nur sie. Obwohl sie noch gar nicht gemerkt haben dass es schon lange nicht mehr nur um E 10 geht.

Ihr Vergleich über die Global fahrenden deutschen Autos, z.B. in Amerika die bisher 10% und ab sofort 15 % Biomaßesprit zugeführt wird zeigt das wir sie um ihre Interlegenz nicht beneiden müssen. Den sie werden es nicht für möglich halten aber Vergleiche haben manchmal die komische Eigenart zu hinken.

 

Ja, das haben die Deppen noch gar nicht gemerkt, dass ihnen die Karren unterm Hinter verrecken, gerade in den USA, mit ihrem umfangreichen Haftungsrecht und teilweise 10Jährigen Garantien, das die das nicht merken, wo sie das "teufelszeug" doch schon seit 33 Jahren vertanken....Deppen!!!

Gilt auch für die Scandinavier, Franzosen, Australier....alles Idioten!!!

 

Nur ein paar schlaue Deutsche, die habens geblickt, weil sie blitzgescheit sind!

 

*ironiemodus aus*


09.03.2011 17:33    |    herlu

ich könnte E10 fahren, aber zum einen missfällt der Herstellungsprozess, zum anderen gleicher Preis wie Super, dann auch noch höherer Verbrauch und mehr Ölverbrauch. Wie wollen mir die Politiker da noch begreiflich machen, dass das doch alles besser und billiger ist?!

Außerdem gibt es keine Langzeittests was wirklich passiert.

 

Mich muss man überzeugen nicht überreden !!

 

herlu


09.03.2011 17:35    |    SubOwner

Super Vorschlag, die Sache mir den Rasen mähern, Motorsägen usw.

 

Die Firma Stihl vertreibt extra eine eigene nicht umweltschädliche Benzinvariante. Jetzt bitte mal raten, was laut Aufkleben da drin ist?

 

Richtig: Alkohol!

 

Wir sprechen also über nichts anderes als Spiritus, der in den Tank kommt. Soweit ich festgestellt habe, gibt es immer noch Leute, die sogar die Scheibenwaschanlage damit bestücken. Hat sich schon ein Fahrzeug aufgelöst, oder die Gummidichtungen der Frontscheibe geschädigt?

 

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ich bisher kein Fahrzeug gefunden habe, welches nicht spiritusresistent ist. Selbst der Uralt-Passat meines Nachbarn lief plötzlich kraftvoll und ohne blaue Wolken, nach der zweiten E85-Tankfüllung.

 

Ich kann Ethanol nur empfehlen.


09.03.2011 17:36    |    paule4711

Zitat:

? 09.03.2011 17:31 | saturn78 saturn78

Was noch fehlt ist, dass die deutschen Autohersteller in diese Länder ja nur "Spezialfahrzeuge" schicken ....

 

Wie war der Spruch: wer nichts weiss muss alles glauben ...


09.03.2011 17:44    |    aliritter

Alles Augenwischerei mit dem E10 er dient nur dazu der Regierung und den Öl-Konzeren die Kassen zu füllen, denn kam war der "Super Sprit" auf dem Markt und siehe da die Benzinpreise schossen in die Höhe. Ein willkommener Anlaß, sich nochmals kräftig bei der Bevölkerung zu bedienen.

 

Auch wenn meine Autos laut der Herstellen diesen Sprit vertragen werde ich kein Risiko eingehen. Wer zahlt mir denn den Motor, falls er durch das E10 defekt wird, die Ölkonzerne oder vieleicht die Regierung???

 

Nein der kleine Mann, den immer weniger im Geldbeutel übrigbleibt zu leben.


09.03.2011 17:45    |    saturn78

Zitat:

Es wurde leider nur ein Mal angesprochen (wenn ich richtig gelesen habe), und deswegen möchte ich nochmals darauf kommen: RASENMÄHER, NOTSTROMGENERATOREN, BOOTSMOTOREN, MOTORSÄGEN usw. verwenden ebenfalls Benzin- meistens NORMALbenzin!!! Hier ist die schädigende Wirkung gleich verdoppelt:

1. Spritzgußvergaser und Benzinleitungen leiden unter dem Ethanol

2. Wenn die Motoren im Winter für längere Zeit stillgelegt werden, leiden sie erneut!

Hat schon jemand eine Liste für o.g. Maschinen gesehen? ich wäre für einen Hinweis sehr dankbar!

Ich kenn da nen Trick (verrat ich aber nur dir): FRAG DEN HERSTELLER!!!

 

Übrigens ist ja gerade für Gartengeräte und Motorsägen der Sprit ASPEN in den letzten Jahren total hipp gewesen, wegen giftfrei, kein Benzol, verklebt nicht.... ratet mal, aus was der ist, RICHTIG: ALK!

 

Meine Dorlmar läuft seit 5Jahren mit E85, problemlos!


09.03.2011 17:54    |    derkleinesaddam1

So ich fahr jetzt erst recht jede Woche nach Österreich, und tanke da meine 65l plus 10l Kanister, und lass lieber die Ösis was verdienen. Habe letzten Samstag (5.5.11) in Insbruck für 1,35€ Super getankt da hat es bei mir daheim 1,62 gekostet super sag ich da nur.

Kleiner Tip benzinpreis.de da kannst du schauen wie der Trend des Preises ist und so weiter


09.03.2011 17:55    |    fore

Es ist doch ganz einfach. Man frage sich wem nutzt die E 10 Einführung und schon weiß man worum es geht.

1.Gewinner - Agrarindustrie, Mineralölwirtschaft, Staat(Steuern)

2.Verlierer 1 - Umwelt-Die Produktion von Monokulturen wird zunehmen, die Einsparung an CO2 Austoß ist geringer

als der Schaden den die Produktion von "Ethanolpflanzen" anrichtet und es ist das falsche Signal an die Autoindustrie.

Verlierer 2 Autofahrer - Benzin das weniger an Leistung bringt und Mehrverbrauch zur folge hat.

Einmal habe ich das Zeug gedankt - Ergebnis, mein Verbrauch war höher und nicht nur 1%, sondern statt, 8l - 9l auf 100 km.

Also ich lasse die Finger von den Zeug.


09.03.2011 17:57    |    Kruemelmonster_II

Also, ich vertraue zum einen den Herstellern nicht, bzw. angeblich vertragen es die meisten BMW auch, obwohl der Leiter der Motorenentwicklung eindeutige bedenken äußert und ich glaube, daß ER sicherlich besser bescheit weiß. Immerhin bauen BMW Motoren! Seit Jahr und Tag, auch in der Formel 1. Die sind sicher net dumm!!!

Ich selbst fahre nen VR6 im Sommer und da kommt nur Super+ rein und damit Basta. Eh schon ein Motor, wo nicht 300tkm ohne Schäden vor sich hinschnurrt, da muß nicht noch der E10-Dreck rein, wo Wasser im Öl verursacht, oder was weiß ich noch was.

Was ist denn überhaupt, wenn man das Auto 7 Monate stehen hat!? E10 soll nicht unbegrenzt lagerbar sein!

 

Ich finde es scheiße, wie die mit so nem Thema mit uns allen umspringen.

Wär in unserem Land eine Demokratie, hätte eine Umfrage stattgefunden und das VOLK sollte befragt werden. Dann wärs sicherlich eh nie dazu gekommen. Da wir offenbar NICHT DEMOKRATISCH regiert werden, wird einem das so vorgegeben.

Und nicht nur das... einer, der nicht E10 tankt, tankt jetzt angeblich 'falsch'. Dann muß ein Dieselfahrer aber auch E10 tanken, sonst tankt er auch 'falsch'.

Und Alle, die nicht willenlos und konsequent auf E10 umsteigen wollen, weil sie dem Frieden nicht trauen, diktiert mans wieder, in dem der Sprit "20€/l" teuerer gemacht wird.

 

Außerdem, warum sollte es denn wengier Abgase verursachen, wenn man 3% (ausgesproche Angaben) mehr braucht?

Abgesehen, daß unsere Lebensmittel dann teuerer werden, find ich diesen ganzen Hokuspokus nur wieder Mache.

DESHALB tank ich jetzt überall AUSSCHLIESSLICH Super Plus. Im Wintergolf könnts mir egal sein, aber kost etz ja eh es gleiche.

 

MfG!


09.03.2011 18:02    |    Fahrefix

Es ist doch erstaunlich, wie nervös die Mineralölindustrie und auch die Fachministerien (teilweise hysterisch) auf die Geschlossenheit der Verbraucher reagiert! Da kann man doch mal sehen, was eine geschlossene Front ausmacht---weiter so, auch in vielen anderen Dingen wäre so eine Reaktion wünschenswert!!!


09.03.2011 18:06    |    Druckluftschrauber50

Beide meiner Autos (BMW M Roadster und Audi A4 Avant 2.0 TFSI quattro) haben noch nie was anderes als "E10" gesehen, da ich in den USA lebe. Kein Problem, alles laeuft "super".


09.03.2011 18:07    |    Tucci

Als ehemaliger DDR-Knecht habe ich es gründlich satt,daß Andere darüber bestimmen,was für mich gut ist und was ich tun und lassen muß.Ich stelle leider fest,daß Frau Merkel aus unserer schönen Republik immer mehr eine Diktatur macht.Wenn mich jemand wirklich überzeugen könnte,daß diese Gemüsebrühe der Umwelthilft,dann könnte -freie Wahl zum gleichen Preis-man überlegen,vielleicht,eventuell das Zeug zu tanken.


09.03.2011 18:08    |    smartpilot

Ich fahre einen Benziner und werde kein E10 tanken.

Wieviele Menschen müßten nicht hungern , wenn wir keinen Spritt sondern Nahrungsmittel

daraus machen würden??????????


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"