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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


09.03.2011 13:54    |    Arnold88

Zitat:

Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen.

Dem kann ich nur Zustimmen. Auch ich werde diesen gepannschten Sprit nicht in meinen Tank füllen.

Ein Merhverbrauch und Leistungsverlust sind bei E10 gegeben. Sollte ich auch nur einen halben Liter mehr brauchen ist es im Endeffekt ebenso Teuer Super 98 zu tanken ohne den besagten Leistungsverlust.

 

E10 ist meiner Meinung nach die Größte verarsche der Menschheit des Jahrtausends.

Es werden mehrere x-Hekta Land gerodet um zuckerrohr zu pflanzen aus dem das Ethanol gewonnen wird.

Somit geht Land verloren um Nahrungsmittel anzupflanzen, was in den Ländern in denen Zuckerrohr gewonnen wird unabdingbar ist.

Aber die Schattenseite wird oft nich berücksichtigt. Fasade ist alles!!!

 

Auch wird oft genannt, dass man sich vom Öl und Gas unabhängig machen müsse. Das mag auf lange Sicht sinnvoll sein, doch nur wenn man auch wirklich UNABHÄNGIG ist.

Lediglich eine Beimischung von Alkohol in einer Menge von 10% kann doch wohl keine Unabhängigkeit herbeiführen.

 

Zitat:

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift.

Dies is ein weiterer Kritikpunkt über den ich nur lachen kann.

In meinem Umkreis gibt es meines Wissen noch genau 3 Tankstellen die neben Super E10 noch Super 95 seperat führen. Alle anderen fühen lediglich E10 sowie Super Plus.

Jedoch zum gleichen Preis wie Super 98...

Ich selbst fahre ein altes Auto, welches sogar ursprünglich mit Normal-Benzin(wer kennt´s noch?) zu fahren ginge. Anstatt Normal musste man bereits Super 95 tanken, da diese Kraftstoff om Makrt gedrängt wurde. Das war in vieler Leute Hinsicht bereits eine Frechheit.

Nun bin schon fast verpflichtet Super 98 zu tanken, da ich ersten Super E10 boykottiere, desweiteren mir aber tatsächlich auch nicht sicher bin ob es meinen Wagen angreifen würde oder nicht.

 

Das Thema könnte man ewig weiterführen, wobei man in relativ naher Zeit bei einer Diskussion über die Preise ankäme, welche zurzeit an den Tankstellen herrschen.

 

Ich selbst hoffe jedoch, dass ich der neue "Treibstoff" auf lange Sicht nicht durchsetzt und aufgrund zu niedriger Verkaufszahlen wieder vom Markt verschwindet.


09.03.2011 13:55    |    trixi1262

das mit hybrid usw. ist sicherlich schon kmpl. vorhanden,aber wie schon beschrieben in den Schubladen verschwunden.

Verdienen ja die ölmiltis nix mehr !

Und dann gibt es noch tausende ,die Ihre alte Möhre benötigen

Arbeitsweg,Pendler und sich ein modernes Auto nicht leisten können.

Das sind ebenfalls Steuerzahler, nicht nur die mit dem Dicken Autos,oder ?

Die brechen auch über den E10 Mist usw. geraden wenn sie das Zeug,warum auch immer,nicht tanken können ,oder wollen.

angeschissen sind wir alle und bleiben beim Boykott.

Und dann kommen noch einige Autofahrer mit 15-20 litern Verbrauch und erzählen was von Ökobilanz :-)))

Soll ein jeder das Fahren was er möchte und natürlich kann

mfg trixi1262


09.03.2011 13:57    |    TDM900A

Hallo!

Äh, welcher von den beiden Knöpfen im Abstimmfenster (Seitenanfang) ist den "nein"?


09.03.2011 13:58    |    eule 23

Ich fahre in einem Abarth 500 mit 160 Ps E 10 und habe damit keinerlei Probleme


09.03.2011 13:58    |    MauiSven

Zitat:

Nein, 3,6 ist der Hubraum. (ich wusste nicht, dass ich das Erklären muss).

Hinten kommen CO2, NOx, HC, H2O....raus, fast wie beim "normalen" Benziner.

Doch, doch, muß man, wir sind doch hier bei Motor-Talk und nicht bei Mona Lisa...:D

 

Jedenfalls danke für die Aufklärung, hätte mir um ein Haar auch so'n Teil besorgt, puh, nochmal gut gegangen.:eek:

 

Aber eines frage ich mich dennoch: Was sind das für Abkürzungen :confused:


09.03.2011 14:00    |    Asterix-91

Hinsichtlich der vielen Nachteile durch E10 sollte man (wie beim Überholen im Straßenverkehr) folgendes und altbewährtes Motto beherzigen:

"Im Zweifelsfall (besser) NIE!".

Mir kommt die Sache mit dem E10 nämlich wie eine zweite (gezielte) Abwrackprämie vor! Nur hier zahlt die Zeche dieses mal eindeutig (nur) der Verbraucher! Biologisch und umwelttechnisch sehe ich hier außerdem auch keinen Vorteil (wir haben in der Familie Fachleute a. d. Bereich der Chemie)! Und ist der Motor dann erst mal Schrott, wird man die Angelegenheit auch von Niemandem (auch nur anteilmäßig) erstattet bekommen ("DAS kam doch nie und nimmer vom E10!!!").

 

Die Langzeitschäden (beim Betrieb mit E10) sind ebenfalls wohl bekannt (Dichtungen werden angegriffen, etc.), aber der Staat will's unbedingt umsetzen, wohl auch, dass die Fahrzeugindustrie so (auch langfristig) angekurbelt wird!

Wann begreifen die Konsumenten (Autofahrer) endlich, welche Macht sie haben (E10 Boykott)? Hallo, ich dachte wir sind das Volk! genau meine Herren Politiker und wir wollen es nicht! Aber egal, WER ist schon das VOLK (viele Grüße von der EURO-Einführiung)!!

 

Gleiches gilt für die immer teurer werdeneden Sprittpreise! Würden alle Autofahrer nur noch die Marke XYZ tanken, würden die anderen Anbieter preiswerter abgeben müssen (Angebot und Nachfrage)!

Aber tanken wir ruhig E10 (Verbrauch ist schließlich höher + Verschleiß ist garantiert = der Finanzminister freut sich!).

 

Also der gleiche Schwachsinn so wie mit den ganzen sinnlosen Umweltzonen! Egal, trotzdem umsetzen! Politiker irren sich schließlich NIE!!

Wann werden die Verbraucher endlich wach???

Ich lasse mich nicht veralbern meine Herren Politiker! Ich zahle übrigens schon genug Kfz-Steuern (für defekte Straßen, ect.). Da muss ich nicht noch Panik wg. dem möglichen Motorschaden haben. Also, in meinen Porsche kommt jedenfalls KEIN E10! Natürlich kann man Bio-Sprit (übrigens auch im Porsche) fahren, nur man benötigt dann unbedingt ein anderes Steuergerät!!! Davon wissen die meisten aber leider nichts (auch hier mal wieder mangelnde Aufklärung)!

Für die, die es dennoch besser wissen und künftig E10 tanken wollen: Sagen Sie jedoch später nie: "Mich hat ja damals (also heute) Nienand gewarnt!!!" Ich hab's hiermit getan!

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

 

MfG der Verfasser: "Asterix-91"


09.03.2011 14:00    |    saturn78

Bla, bla, *Panik* *schrei*

 

- Mehrverbrauch

- Regenwald

- Nahrungsmittel

- Kaputte Autos

 

 

*wein*  *heul*

 

.... ich warte noch immer auf Belege und Quellen!

 

Merkt der ein oder andere nicht, dass die immer gleichen (falschen) Punkte ständig nur wiederholt und wiedergekäut werden?


09.03.2011 14:01    |    Pcfun

Ich tank es auf keinem Fall. Das was ich hier: http://www.zeitungsartikel.biz/.../ und hier in diesem Artikel gelesen haben reicht mir schon ...


09.03.2011 14:05    |    snupi08

Zu einer neuen, rationaleren Klimapolitik würde gehören, das E10-Projekt als Unfug anzuerkennen. Stattdessen versucht sich die Politik herauszumogeln.

 

Die Schildbürger wollten ein neues Rathaus bauen, nur leider vergaßen sie, bei der Errichtung Fenster einzuplanen. Folglich war es in dem Gebäude stockfinster, elektrischen Strom gab es damals noch nicht.

 

Widerstand aus Politik und Umweltverbaenden gegen E10-Einfuehrung

Foto: dapd/DAPD Absehbar ist jetzt schon, dass am Ende der Steuerzahler oder der Autofahrer die Zeche für das fensterfreie Rathaus der deutschen Klimapolitik zahlt

 

Die durch und durch stümperhafte, aber leider sehr reale Einführung von E10, dem neuen „Bio“-Sprit mit hohem Ethanolanteil, erinnert deutlich an die fiktive Geschichte aus Schildau. Was nicht weiter schlimm wäre, wenn die deutsche Politik sich nicht anschickte, ähnlich zu reagieren wie die Schildbürger. Die versuchten dereinst, Sonnenlicht in Eimern und Kübeln einzufangen und es in ihr dunkles Rathaus zu tragen.


09.03.2011 14:07    |    sixstar

*lach*

 

Es war Schilda und nicht Schildau..... oh weh, wo sind wir hier angekommen??


09.03.2011 14:08    |    anntike

Soweit ich weiß, darf ich das tanken. Aber ich werd nen Teufel tun und E10 tanken. Und falls das übliche Benzin mal gar nich mehr zu bezahlen sein, steig ich um, gibt genügend andere Verkehrsmittel.

Das nenn ich regierungsunterstützes Einsparen von Abgasen etc...


09.03.2011 14:11    |    JesterRace

SCHEISS AUF E10!!!

 

an einer tanke gibts "Super" und "super +" fürn gleichen preis....

was gibts da noch zu überlegen...

 

E10 wird boykottiert

 

--------------

gehört zwar nicht her aber....

ne woche vor neujahr Sonntags an der tanke Diesel 1.14€

heute 1.37

 

23 cent..mehr.... bei 50 L sind das 11,50 euro unterschied ... COOL !!!

---------------


09.03.2011 14:11    |    WebMaster2007

09.03.2011 14:14    |    chris230379

@ TDM900A Äh, welcher von den beiden Knöpfen im Abstimmfenster (Seitenanfang) ist den "nein"?

 

1128 (9.9 %) Ja, denn es ist für mein Auto zugelassen.

136 (1.2 %) Ja, obwohl ich nicht weiß, ob es für mein Auto zugelassen ist.

20 (0.2 %) Ja, obwohl es für nicht zugelassen ist (Auswirkungen auf mein Auto sind mir egal).

519 (4.6 %) Nein, da mein Hersteller keine Freigabe gegeben hat.

427 (3.8 %) Nein, weil ich nicht weiß, ob mein Auto es verträgt, mein Hersteller macht unklare Angaben.

1733 (15.3 %) Nein, mein Hersteller hat zwar eine Freigabe gegeben, aber ich traue den Angaben nicht.

270 (2.4 %) Nein, denn meine Tankstelle führt kein E10.

5034 (44.4 %) Nein, ich boykottiere E10, obwohl mein Auto es vertragen würde.

1721 (15.2 %) Nein, weil ich mit Diesel, Gas, Strom, Super+, etc. fahre.

130 (1.1 %) Nein, weil ich höhere Ethanolmischungen tanke.

219 (1.9 %) Das Thema E10 interessiert mich nicht.


09.03.2011 14:15    |    chris230379

Presse: dass die immer gleichen (falschen) Punkte ständig nur wiederholt und wiedergekäut werden?

 

@saturn78 } > Warum arbeitest du nicht in einer großen Redaktion und klärst uns auf? < { ;)


09.03.2011 14:16    |    WebMaster2007

Chris230379

 

ist es die Spalte

 

5034 (44.4 %) Nein, ich boykottiere E10, obwohl mein Auto es vertragen würde.

 

Viele Grüße


09.03.2011 14:17    |    chris230379

Bei mir schon,

 

TDM900A fragte danach.

 

Vertragen, oder soll ich mir ein neues kaufen?


09.03.2011 14:18    |    Kombiniero

mal eine andere hypothese:

 

mittlerweile sehe ich die einführung von e10 nur als ein weiterer schritt zum ziel des null co² fahrzeuges in der republick.

nach der einführung der umweltzonen (und der möglichen/bereits praktizierten verschärfung) und der jetzigen e10 einführung bin ich jetz gespannt, was als nächstes auf uns autofahrer zukommt.

 

meine vermutung ist, den bürger step bei step aus den "alten trott" des "ölangetriebenen" fahrzeuges zu reisen, um eine zukünftigen einführung völlig "unnormalen" antriebskonzepte vorzubereiten/schmackhaft zu machen.

 

da sich aber weder industrie und/oder politik bereits sich auf ein pferd festsetzen will, wird bereits der weg des unschmakhaft machen der alten antriebskonzepte beschritten.

 

denke, wenn in 5-10 jahren die eierlegende wollmilchsau in sachen öko-mobil "feststeht", ist es einfacher, die bürger zu dem experiment neues antriebskonzept zu überzeugen, weil der durschnittliche autofahrer mittlerweile durch irgendwelche "neuspriteinführung", umweltzonenverschärfung, kfz-steuererhöhungen nach einführung von euro 28 motoren und dergleichen so genervt ist, das er dankend sich ein e-mobil oder holzpelletsauto, oder kaffeesatzreaktorauto, oder, oder, oder, anschaffen wird, obwohl dieser quantensprung der antriebstechnologie vielleicht den preis eines kompaktwagen in die preiskategorie einer nobelkarrose treiben wird. (so wie früher in den 50er jahren, als der führer eines kfz als schwerreicher mensch betrachtet wurde :p , hatt dann auch den vorteil, die fahrzeugmasse zu regulieren von wegen weniger autos, weniger staus :D )

 

ps: das grüne fleisch ist menschenfleisch, ansonsten geht es mir ganz gut :D:D:D


09.03.2011 14:19    |    saturn78

Zitat:

Die Langzeitschäden (beim Betrieb mit E10) sind ebenfalls wohl bekannt (Dichtungen werden angegriffen, etc.),

Das ist also bekannt, ja?

In den Märkten, die E10 seit Jahren/Jahrzehnten haben ist es jedenfalls nicht bekannt.

Zitat:

Natürlich kann man Bio-Sprit (übrigens auch im Porsche) fahren, nur man benötigt dann unbedingt ein anderes Steuergerät!!!

Mit Zusatz-Steuergerät kann man E85 fahren, das was anderes als E10!

 

(Au Weiha)

 

Porsche (Hauptmarkt USA) hat übrigens schon seit anno Knack E10-Freigaben.

Zitat:

Es war Schilda und nicht Schildau..... oh weh, wo sind wir hier angekommen??

...in PISA-Land sind wir angekommen.

 

 

Bla, bla, *Panik* *schrei*

 

- Mehrverbrauch

- Regenwald

- Nahrungsmittel

- Kaputte Autos

 

 

*wein* *heul*

 

.... ich warte noch immer auf Belege und Quellen!

 

Merkt der ein oder andere nicht, dass die immer gleichen (falschen) Punkte ständig nur wiederholt und wiedergekäut werden?

 

 

.... ich wart noch immer drauf....


09.03.2011 14:19    |    chris230379

Gibt es kein Fleisch mehr, ess ich Vegetarier ;)

 

Darauf kannst du lange warten, da hätte ich ja wohl sehr viel zu tun alle Links und Sendungen zu posten...


09.03.2011 14:19    |    hoc777

Zitat:

saturn78

Bla, bla, *Panik* *schrei*

 

- Mehrverbrauch

- Regenwald

- Nahrungsmittel

- Kaputte Autos

*wein* *heul*

 

.... ich warte noch immer auf Belege und Quellen!

 

Merkt der ein oder andere nicht, dass die immer gleichen (falschen) Punkte ständig nur wiederholt und wiedergekäut werden?

Was bist du denn für ein Vogel. Bist du so blind oder meinst du die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben ?

 

Von mir aus tanke du doch das Zeug. Ich habe neben einem Diesel aber ein Benziner Cabrio und 2 Motorräder. Und ich werde das Zeug keineswegs tanken denn die Motoren und Dichtungen sind für diesen Ethanol Anteil nicht ausgestattet. Und so ist das bei leider viel zu vielen Fahrzeugen. Selbst wenn demnächst eine Garantie kommen würde, dann versuche du mal bei einem Motorschaden zu beweisen, dass es am Ethanol lag.


09.03.2011 14:20    |    chris230379

So isser halt

 

}pro E10 ;)


09.03.2011 14:21    |    renned

Ich kann mich den Argumenten des "CMSPARK" nur anschließen. ersten schon einmal aus den aufgezeigten Umweltbelastungen und zweitens auch ich habe ein Zweitauto daß saisonmäßig stillgelegt wird. Bis lang wurde der Tank vor dem abstellen, aufgefüllt. ( Blechtank ). Was nun ? Kann mir vielleicht einer erklären welche Auswirkungen dann diese E10 Füllung haben wird? Diese Sache beschränkt sich ja nicht nur auf den Tank.

Das sind ja schöne Aussichten. Ich möchte gerne eine verbindliche klärende Stellungnahme von einen dieser dafür Verantwortlichen zu dieser Angelegenheit hören .


09.03.2011 14:24    |    saturn78

Zitat:

und hier ZDF WISO

http://www.youtube.com/watch?v=1LJaxHuwzS0&feature=channel_video_title

Hast du dir den Beitrag mal selber angesehen????

 

Kernaussage:

1,5% Mehrverbrauch und nicht jedes Auto darf es fahren.

Ich sehe keinen Widerspruch zu meinen Aussagen.


09.03.2011 14:25    |    mhpbr

Wenn BMW Ingenieure schon bedenken haben bezüglich der tauglichkeit was sollen dann wir Endverbraucher davon halten?

Außerdem ist es laut vieler Umweltexperten eher für die Umwelt schädlich als dienlich.

Ich bleibe allein aus diesen gründen schon beim normalen Super.

Die Politik soll lieber Gas, Strom und Wasserstoff weiter fördern. Das wäre wirklich mal fortschrittlich.

Vereinigt euch bei Facebook, Twitter usw. und Boykottiert den Quatsch.

Wir Verbraucher haben die Macht !!:mad:


09.03.2011 14:29    |    Morone

Ich denke, in vielen erwacht einfach der kleine Revoluzzer!

Sie haben es satt nach Stirich und Faden unter scheinheiligen Ausreden der Politik verarscht und abgezockt zu werden!

E10 kommt da gerade recht..

 

Viele wollen wohl ein Zeichen setzen, bis hierhin und nicht weiter. Wir haben es satt, die Zeche für halb Europa zahlen zu müssen!

Für den Durschnittsverdiener wird die finanziele Luft auch immer dünner, da helfen auch keine geschönten Statistiken, die sich nur heraugepickten Rosinen bedienen.

 

Und über "unseren" Ökowahn, werden wir von unseren Nachbarn nur bemitleidenswert belächelt..

 

Durchhalten Männer, wenn wir jetzt einknicken, wird die Verarsche immer weiter gehen, auch in anderen Bereichen!

 

E10 NoGo!


09.03.2011 14:31    |    cocker

@saturn

tank doch E10 wenn du willst - hier wird dich keiner aufhalten.

Deinen Beleg hast du mit ein bissl Pech spätestens dann, wenn du beim Vertragshändler stehst und weinst, weil dein Motor nicht mehr mitmacht...

 

1. Es behauptet ja keiner, dass es zwingend Schäden an den Motoren gibt. Aber die Möglichkeit besteht und dann steht der Verbraucher da und kann schauen, wer es bezahlt.

 

2. Mich persönlich stört die Art und Weise, wie das E10 uns aufgezwungen und mangelhaft vermarket wird, unter dem Deckmantel "Umweltschutz", wozu E10 sicherlich keinen eklatanten Beitrag liefern wird.

 

Dazu braucht man keine Quellen, das sieht jeder Autofahrer, der eine Mindestmenge Hirn im Kopf hat...

 

@Morone

das mit dem Zeichen setzen ist sicher auch ein Aspekt und E10 gibt den besten Anlass dafür... ;)


09.03.2011 14:33    |    RKjeld

Ich tanke E10, weil mein Auto es verträgt, der Verbrauch, soweit nach 2 Tankfüllungen erkennbar, nicht messbar steigt, und vor allem weil es billiger ist. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich die viel diskutierten Hintergründe des Herstellungsprozesses einfach nicht durchschaue, und das kann wohl auch keiner, weil für den Normalbürger schlicht keine einwandfreien, belastbaren Zahlen zur Herkunft des Bioethanols, seiner Gesamtenergiebilanz bzw. seiner genauen Herkunft aufzutreiben sind. Insofern sind die ganzen Diskussionen um den Umweltnutzen oder-schaden kalter Kaffee. Autofahren setzt CO2 frei, ob mit oder ohne E10, und ich bin nicht der einzige, der trotzdem nicht darauf verzichtet. Das ändert nichts daran, dass ich die Einführung für typischen, bürokratisch verordneten Unsinn halte, wie wir ihn allerorten sehen. Aber das Boykott ist mir schlicht und ergreifend nicht den Mehrpreis des klassischen Super wert. Je mehr ich als Kunde bezahle, desto mehr von meinem Geld bekommen Mineralölkonzerne und Staat, und die beiden profitieren ohnehin schon dank steigender Spritpreise von der missratenen Einführung des E10, die sie quasi im Schulterschluss verbockt haben. Und das ist es, was mich eigentlich ärgert.


09.03.2011 14:34    |    bestaude

@morone: besser kann man es nicht sagen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


09.03.2011 14:38    |    saturn78

 

 

Zitat:

Wenn BMW Ingenieure schon bedenken haben bezüglich der tauglichkeit was sollen dann wir Endverbraucher davon halten?

"Der in der Berichterstattung fälschlicherweise hergestellte Zusammenhang zwischen der Verwendung von E10 Kraftstoff und einem „schnelleren Motorenverschleiß“ besteht nicht."

Quelle:

www.bmw.de/.../content.html?...

 

Aber was solls....PISA-Land halt....

 

Ich gebs auf!

 

Wenn ich es mir recht überlege, finde ich so einen E10-Boykott eigendlich auch ganz klasse! Schließlich ist das E85 seit Dezember teurer geworden (weil mehr Ex ins E10 geht). Vielleicht sollte ich auch noch Shell-Aktien kaufen?

 

Ich will dann auch noch ein paar Anti-Argumente zur allgemeinen Panik beisteuern:

 

Die Wissenschaft (wahlweise "ne Zeitung" oder "Man hört") hat festgestellt, dass E10 giftig ist!!!

Es ist darüberhinaus hoch entzündlich und kann (zusammen mit Luft) ein sogar explosives Gemisch bilden!!!

Und Ratten, denen man es im Tierversuch gespritzt hat, sind daran gestorben....:eek:

 

In diesem Sinne, schönen Tag noch....;)


09.03.2011 14:40    |    Bernhard G.

Ich lehne E10 ab und werde es auch künftig nicht tanken. E10 ist m.E. die größte Umweltsünde, die es gibt. Für die Herstellung des Bioethanols wird der Regenwald gerodet und die Lebensmittelpreise steigen und damit bedroht es das Leben der Menschen in den armen Ländern. Die einzig sinnvolle Lösung wäre es, keine feste Quote vorzuschreiben, sondern soviel beizumischen, wie an Biomasse als Abfall anfällt.

 

Mit E10 wird nur auf dem Papier die C02-Bilanz verbessert, aber ökologisch ist das Schwachsinn.


09.03.2011 14:41    |    chris230379

saturn78: Ich gebs auf!

 

Na endlich, Ziel erreicht.

 

@cocker vielen Dank ;)

 

Mich persönlich stört die Art und Weise, wie das E10 uns aufgezwungen / mangelhaft vermarket wird, unter dem Deckmantel "Umweltschutz", wozu E10 sicherlich keinen eklatanten Beitrag liefern wird.


09.03.2011 14:41    |    Arnold88

Kannst dich ja ma vor die glotze setzen un dir Zeit, Datum und Sender aufschreiben wenn die Berichte kommen.

Ich selbst kann mir gar nicht merken in welchen von den vielen Zeitungen, Heften und Sendern man das alles schön gehört hat.

Hoffentlich hast dir die 2 videos gut angeschaut, vorallem das mit der Biosprit-Lüge.

Wenn du´s den Inhalt nicht verstehst wird sich sicher jmd finden der´s dir erklärt ;)


09.03.2011 14:44    |    comteacher

Denkt mal nach, warum nach dem letzten Scheitern der E10 Einführung 2008 die Abwrackpraemie eingeführt wurde.....


09.03.2011 14:46    |    cx500c_alex

Im beitrag zur einführung steht, daß hier nur eine vorgabe von "oben" (brüssel" umgesetzt wird... das stimmt aber nur zum teil !!!

Brüssel verlangt KEINESWEGS die einführung von E10.... es geht in der vorgabe relativ allgemein darum, daß die emissionen zurückgeschraubt werden müssen...verbindlich. WIE das umgesetzt wird, ist brüssel scheiß egal ! Man kann e-autos fürdern, man kann den flottenausstoß begrnezen, man kann, man kann... oder man führt E10 ein. Eine von vielen möglichkeiten.

Hier die originalaussage:

Es gibt keine Vorschrift der Europäischen Union, wonach in Treibstoffen zehn Prozent Ethanol oder Biodiesel enthalten sein müssen

Die einzelnen Mitgliedstaaten können selbst entscheiden, wie hoch der Bio-Anteil sein soll: "Das kann sich zwischen null und maximal zehn Prozent bewegen", sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Freitag (4.3.2011) in Brüssel.

Die sogenannte "Biosprit-Richtlinie" von 2009 legt aber fest, dass bis 2020 zehn Prozent der im Transportsektor verbrauchten Energie erneuerbar sein muss. "Wie sie das erreichen, können die Regierungen selbst entscheiden. Dafür steht der Politik ein großer Werkzeugkasten zur Verfügung", hieß es in der EU-Kommission. Die EU-Staaten können etwa auf die Einführung von Biosprit setzen oder Strom für Elektroautos aus erneuerbaren Energien sowie Hybridfahrzeuge fördern.

Die Förderung der erneuerbaren Energien war 2008 im Programm "Europa 20/20/20" beschlossen worden. Bis 2020 soll der Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase um 20 Prozent gesenkt werden, während die Energieeffizienz um 20 Prozent gesteigert und der Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent des Gesamtverbrauchs gesteigert wird. 2009 hatte Frankreich als erstes die neue Spritsorte auf den Markt gebracht. Ethanol wird etwa aus Weizen, Zuckerrüben oder Palmöl hergestellt. Umweltverbände kritisieren immer wieder, dass für den Anbau der Nutzpflanzen Natur zerstört werde. Die EU-Richtlinie schreibt darum eine nachhaltige Herstellung von Biokraftstoffen vor.

Daß wir jetzt E10 haben (und frankreich auch) liegt schlciht daran, daß damit den autobauern die senkung des CO2 ausstoßes von 130 auf 120mg vorerst erspart bleibt ! Jetzt kann sich jeder selbst ausrechnen, warum wir E10 haben, obwohl die eigenbeschaffung in deutschland (ohne importe) nicht gesichert ist.


09.03.2011 14:49    |    mauminer

Laut Listen verträgt der A6 ab Bj.2004 (A64F) diesen E10 Sprit. Nun mein A6 hat eine ab Werk eingebaute Standheizung.

Nachdem in den Listen der A4 mit Standheizung diese Brühe nicht saufen darf, habe ich meine Vertragswerkstatt um eine genaue Antwort gebeten, da in diesen E10 Listen kein A6 mit Standheizung gelistet wird.

Die Aussage war wie angenommen, NEIN ihr Fahrzeug verträgt kein E10.

Danke an Papa Staat für zusätzliche Abzocke, danke Spritverbrecher, möget ihr selbst beim Kacken E10 sch..., den dann könntet ihr ebenfalls damit Geld schefeln.


09.03.2011 14:50    |    snupi08

Geflügelindustrie will statt Dieselöl E10-Benzin an Hühner verfüttern

 

kojote/07.03.11 – Im Zuge des Dioxinskandals wurde unlängst bekannt, dass Fleischproduzenten Abfälle aus der Dieselöl-Produktion an Geflügel verfüttert haben. Von dieser Praxis ist man inzwischen abgerückt und will stattdessen das mit 10% Alkohol angereicherte E10-Benzin ins Hühnerfutter mischen. Das gab Deutschlands größter Geflügelbetrieb Miesenhof am Sonntag bekannt. Experten zufolge hat dies viele Vor-, aber auch einige Nachteile:

 

Vorteile bei der Verwendung von alkoholhaltigem E10 im Hühnerfutter:

 

* Hühner sind sogar in Käfighaltung fröhlich

* Direkt-Erzeugung von Eierlikör

* Coq au Vin lässt sich auch ohne Zugabe von Wein zubereiten

* Schöne Flambier-Effekte beim Grillen

 

Nachteile bei der Verwendung von alkoholhaltigem E10 im Hühnerfutter:

 

* Auf dem Weg zum Schlachthof könnten schunkelnde Hühner den Transporter aufschaukeln

* Fleisch zur Verwendung in Chicken-Döner ungeeignet

* Verkauf von Geflügelprodukten an Jugendliche nicht mehr erlaubt

 

 

 

 

Fünf Anzeichen, dass Ihr Brathähnchen mit Dieselöl gefüttert wurde

 

Giftiges Dioxin ist über Abfälle aus der Biodiesel-Produktion ins Hühnerfutter gelangt. Während clevere Landwirte ihre Traktoren jetzt mit Flüssigei betanken, rätseln Verbraucher, ob ihr Supermarkt-Hähnchen womöglich mit altem Diesel aufgepäppelt wurde. DER KOJOTE, das Fachjournal für flüssige Ernährung, weiß Rat und nennt

 

fünf Anzeichen, dass Ihr Brathähnchen mit Dieselöl-Resten gefüttert wurde:

 

* Das Hähnchen trägt eine ASU-Plakette;

 

* Der Kilopreis enthält 47 Cent Mineralölsteuer;

 

* Sie müssen für Ihr Hähnchen den doppelten Preis zahlen, wenn Sie es zu Ferienbeginn kaufen;

 

* Laut Packungshinweis sind bei der Zubereitung Rauchen und offenes Feuer verboten;

 

* Im Backofen tuckert das Huhn wie Opas alter Daimler.

 

Unterdessen geht die Geflügelindustrie mit einer neuen Werbekampagne in die Offensive:


09.03.2011 14:53    |    chris230379

Premiumpreise für Premium-Nahrungsmittel


09.03.2011 14:56    |    d01_

Zitat:

@mauminer

... Die Aussage war wie angenommen, NEIN ihr Fahrzeug verträgt kein E10.

Da hast Du ja wirklich Glück gehabt.

Nun kannst Du seelenruhig das billigere SuperPlus tanken!

 

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Anmerkung:

E10 wird durch den Mehrverbrauch teurer als SuperPlus!


09.03.2011 15:05    |    michaela08

mein Auto verträgt kein E10 das meines Mannes schon, trotzdem werde ich das Dreckszeug nicht tanken.

Wir wohnen Gott sei Dank nur 20 km von der Tschechischen Grenze entfernt und dort tanken wir weiterhin.


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"