• Online: 1.538

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


09.03.2011 10:12    |    Clownkasimir

Wieso hab ich eigentlich das Gefühl das man nur belogen wird?

 

Zum einen soll überall bis 2013 Super ud Super Plus vorhanden bleiben (und Super wird überall aufgegeben), zum anderen sind die Super-Plus Reserven zu gering und ständig sind Tankwagen unterwegs um Super Plus nachzuliefern (von HH nach Süddeutschland, kostet ja nix so nen Laster in bewegung zu setzen). Nun noch die Idee das auch mal alles an einen Tank angeschlossen sein könnte.

 

Ich gehöre klar zu den Boykottierern. Und ich weiß auch immer noch nicht ob mein Wagen E10 überhaupt fahren kann. Fahre nen Blazer = Amerikanischer SUV, jedoch europäisches Modell. In den gängigen Foren für die Fahrzeugarten (Chevyseiten de/com...) wird für mein Fahrzeug (in Amiland ist es da ja schon üblich und die nicht für Europa gebauten Fahrzeuge dürfen das anscheinend alle fahren) seit Jahren E10 verwendet. jedoch ist die klare Aussage dort: 20% Mehrverbrauch!!!!! Und auch in Deutschland wurde für diverse Modelle schon ein Mehrverbrauch von 10 % vorausgesagt.

Also mal rechnen (meine Tanken haben hier alle kein E10, also mal Werte von Clevertanken geholt was eine günstige Tanke mit beidem grad aktuell sagt). Ah, schade!!! Man kann da nicht mal sehen ob es sich um Super oder E10 handelt auf dem Portal!!!

 

Nachdem ich nun hier nicht fündig wurde hab ich mal in Süddeutschland geschaut nach Preisen:

Super (Schutzsorte): 1,639 € (bisher genutzt)

Super E10: 1,559 € (weniger Leistung, mehr Verbrauch 10/20%)

SuperPlus: 1,749 € (mehr Leistung, weniger Verbrauch 5%)

 

Verbrauche mit meinem SUV 14 l/100 km bei normalem Super (Fahrtenbuch). Bei 20 % Mehrverbrauch wären das 16,8 l. Bei 10% Mehrverbrauch (der beim Ami nie hinkam bisher) wären es 15,4 l. Man rechnet bei Super Plus -5 %= 13,3 l

 

Also sieht das so aus bei 100 km:

Super: 14 l * 1,639 € = 22,946 €

E10 10% Mehr: 15,4 l * 1,559 € = 24,0086 €

E10 20% mehr: 16,8 * 1,559 € = 26,1912 €

Super Plus: 13,7 * 1,749 € = 23,9613 € (bei gleichem Verbrauch 14 * 1,749 € = 24,486 €)

 

Selbst wenn ich die von großen deutschen Rechnern erwarteten 10 % Mehrverrauch nur habe lieg ich mit Super und Super Plus günstiger als mit E10! Und wenn ich bei Super Plus keinen geringeren Verbrauch habe schone ich trotzdem mein Auto und die Umwelt dazu! Und zahl nur etwas weniger als bei E 10. mit 10 % Mehrverbrauch.

 

Muss man das ganze als Autofahrer testen? Nö, will keinen Motorschaden und traue da auf Berechnungen der Kosten von anderen (langjährigen) Fahrzeugnutzern. Zudem finde ich es besser das die Menschen was zu essen haben als das man künstlichen Dünger verteilt und die Umwelt damit schädigt und Menschen auch noch hungern (mit dem Weizen vor der Nase)... Und spannenderweise werden im Amiland doch nicht so viele Fahrzeuge mit E10 gefahren da sich das durch den Mehrverbrauch da nicht lohnt.


09.03.2011 10:13    |    vicos

Tanke ich einen vollen Tank REINEN BIO-Treibstoff, habe ich soviel Ackerland zerstört, welches einem Mensch ein Jahr lang die tägliche Nahrung sichern würde.

 

Das sollte uns zu denken geben, wenn wir das nächste mal im 5er BMW oder E-Klasse mit "sauberem" E10 ins exklusivste Restaurant der Stadt zum Dinner fahren.


09.03.2011 10:13    |    karoma

Für mein Fahrzeug wäre, laut Angaben E10 erlaubt, habe mir aber nachträglich eine Eberspächer Benzinstandheizung eingebaut und hier sagt mir keiner ob diese E10 tauglich ist, also bleibe ich bei Super+.


09.03.2011 10:13    |    Avant100

Hat mich Audi bisher veräppelt ???

Laut Audi soll mein 100 Avant mit 2,6 ABC-Motor mindestens ROZ 95 (wie E5) bekommen, was ich auch schön brav seit 17 Jahren einhalte. Nun wird gesagt, er könne auch mit E10 betrieben werden, das wäre dann aber ROZ 90 !!!

Wenn ich jetzt mit der Oktanzahl 90 fahren darf, warum durfte ich all die Jahre nicht das günstigere Normalbenzin mit ROZ 92 tanken!

Bisher habe ich noch kein E10 tanken müssen, werde aber sicherlich in der nächsten Woche vor der Wahl stehen. Mache ich den Klingeltest, oder besser doch nicht !?

Ich hoffe dass es bald erschwingliche E-Autos gibt, dann können mich alle gern haben!


09.03.2011 10:15    |    trixi1262

Ich habe mal ne Frage !

Das E5 wurde doch auch irgendwann eingeführt,wann ?

wenn es hier um vielen darum geht,die Ethanolbeimischung zu unterbinden,wo waren dann damals die Ethanolgegner.

Das wurde eingeführt und keiner hat es gewusst,oder ??

Und plötzlich sind hier sehr viele Umweltaktivisten und

Anti-Hungersnot Leute !

Spendet einer für die Armen nur 5,00€ im Monat,sicher wenige !

Ich ebenfalls nicht,aber ich schiebe nicht ständig Hungersnot und Urwaldrodung vor.

Ich bin sicher kein Befürworter,aber man sollte bei der Wahrheit bleiben. Gilt natürlich ebenfalls für die Politik,Banditenvolk da oben !

Es ist nur Abzocke der Wenigen,bei Vielen,wie immer !

Sagt doch einfach E 10 Nein und Abzocke auch Nein !!!

mfg trixi1262


09.03.2011 10:16    |    Gerald61

Ich habe wenig Verständnis dafür, dass das von mir bezahlte Auto (bzw. hier Motorrad) jetzt quasi 'chemisch' angegriffen wird damit irgendwelche Umweltparameter erfüllt werden die die Politiker nicht anders in den Griff bekommen, weil sie woanders patzen.


09.03.2011 10:16    |    JumpingJohn

Am besten unterstützt man zusätlich zum boykot auch noch die bereits existierende Petition gegen E10:

 

http://www.petitiononline.de/.../282

 

Leider gibt es noch keine beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die sicher mehr Aufmerksamkeit bewirken würde.


09.03.2011 10:16    |    LandySerieIII

Ich habe auch keine technischen Bedenken. Mein Autohersteller gibt E10 frei.

Aber ich finde es pervers, Nahrungsmittel anzubauen um sie dann zu verbrennen. Noch schlimmer aber ist das Verhalten der Landwirte. Sie bauen Mais und Raps für die Spritproduktion an und spritzen das Zeug wie der Teufel um den Ertrag zu steigern. Ist ja egal, soll ja nicht verzehrt werden.

Anschließend kommt es aber auf Irrwitzigen wegen doch in unsere Nahrungskette und wir haben den nächsten Dioxinskandal oder was ähnliches. Oder es wird gar nicht mehr entdeckt und wir krepieren nach und nach. Hauptsache der Wagen rollt.

Außerdem sind die Rückstände dieser landwirtschaftlichen Mißwirtschaft im Boden auf dem dann Kartoffeln oder Gemüse steht. Lecker.

 

E10 hat mich zum Biokäufer gemacht. Ich meide konventionell angebautes Gemüse und Getreide und backe mein Brot selbst. Das machen mehr und mehr Mernschen was wiederum zu einbußen im Einzelhandel führt. Alles wegen dem E10 Sprit.

Unsere Poltik hat total versagt. Nur noch Profitdenken und dabei rotten wir die Menschheit aus. Pervers, pervers, pervers.

 

Es ist nicht einfach dagegen anzugehen. Aber wer so weitermacht handelt verantwortungslos. Ich weis wen ich zukünftig wähle und die setze ich auf den Pott wenn sich nichts ändert.


09.03.2011 10:17    |    waffentechnik

Hi an Alle,

 

ich warte erst einmal die nächsten Wochen / Monate ab und tanke "normales" Super oder S+.

Und da zur Rohstoffgewinnung evtl. wertvoller Urwald abgeholtzt wird, jetzt erst recht nicht.

 

Mfg Andreas


09.03.2011 10:17    |    Eulengerd

unsicher!!--ich fahre einen Rover 75/Tourer V6 2,5L-da steht doch glatt auf der von der Regierung(???) gepriesenen DAT-Liste: Marke existiert nicht mehr!

Aber Hallo, warum fahren dann noch so viele?--ausserdem existiert MG/Rover wieder und es wird in Longbridge/England der neue MG6 produziert. Ist "man" in Deutschland so engstirnig nicht einmal über den Tellerrand zu schauen?. Weltweit (ausser Europa fahren MG's in allen Variationen, wie MG550, MG 750, MG7, MG 7L.

Ich habe mich heute mit Longbridge in Verbindung gesetzt und dort angefragt.

Mein Kommentar:

ARMES DEUTSCHLAND MIT DIESER REGIERUNG


09.03.2011 10:17    |    warnkb

In vier Wochen tankt ihr Schlaumeier alle E10. Dann hat sich die künstliche Empörung gelegt und der gewohnte Geiz-ist-Geil-Trieb gewinnt wieder Oberhand.

 

Wir sehen uns an der Zapfsäule, ihr Helden !


09.03.2011 10:18    |    HJEickhoff

Wer diese Farce unterstützt, hat es nicht anders verdient - ich tanke kein E10!

Viele Fahrzeughersteller werden sich von unserer Regierung unter Druck setzen bzw. erpressen lassen, eine voreilige, verbindliche Aussage über Verträglichkeit von E10 zu machen. Und die dazu notwendigen Untersuchungen...?

 

Nimmt nun aber ein Fahrzeug tatsächlich Schaden durch die Betankung mit E 10, wird die Vertragswerkstatt diesen Zusammenhang aber niemals zugeben oder bestätigen. Der Hersteller, der noch zuvor grünes Licht für das entsprechende Fahrzeugmodell gegeben hat, wird sich von jeder Schuld freisprechen und behaupten, dass der Defekt andere Ursachen hat! Welcher Autofahrer hat denn die Möglichkeit, dem Hersteller / der Werkstatt das Gegenteil zu beweisen?

Die Kosten für Reparaturen werden an den Fahrzeugbesitzern hängen bleiben.

 

Wir werden auch hier die jenigen sein, die für die Unausgegorenheiten unserer Regierung zu zahlen haben, wenn wir uns nicht endlich gegen diese Machenschaften erheben.

 

Auch für den Bürger gibt es das Wörtchen "Nein"! Der Betrug um das falsche Umweltargument und die damit verbundene Autofahrer - Abzocke geht mir diesmal entschieden zu weit!

 

Hans – Joachim Eickhoff


09.03.2011 10:18    |    mlaudien

Wir werden morgen unseren letzten Benziner aus dem Hause VAG abschaffen. Nach meinem Audi jetzt auch der VW meiner Frau. Entweder sind die Benziner anfällig oder, wie im aktuell vorliegenden Fall, nicht tauglich für E10. Daher nur noch TDI Motoren, wenn der Nachfolger meines A6 Avant überhaupt noch ein Audi wird. Nach dem Disaster mit derm Mulitronic Getriebe (3 Austauschgetriebe auf Audi Kosten) und den empfindlichen Kunststofflacken im Innenraum sowie vielen Service-Fehlern schiele ich auf andere Marken.


09.03.2011 10:19    |    HickiHacky

Sehr interessante Kommentare und Rechnungen.

 

Ein paar Dinge, die immer wieder übersehen werden:

 

1. Umweltverträglichkeit wegen CO² Neutralität.

 

Wer in der Schule aufgepasst hat, weiß wie Erdöl entstanden ist. Aus abgestorbenen organischen Substanzen, die unter bestimmten Bedingungen wie Druck, Temperatur und Lagerung zu Erdöl umgewandelt werden. (Simpel formuliert.)

=> Ergo ist jeglicher Kraftstoff aus Erdöl "CO² -Neutral, weil das CO² welches freigesetzt wird, vorher gebunden wurde. Zugegeben, vor einer größeren Zeitspanne, aber eben CO² neutral :)

 

 

2. Zusätzliche Giftstoffe die durch die Verbrennung freigesetzt werden

 

Studien haben ergeben, das die Konzentration hochgiftiger Verbindungen

in den Abgasen des E10 im Verhältnis zu E5 nochmals ansteigen.

 

3. "Nachhaltigkeit der gesamten Prozesskette"

 

Kann nicht geprüft werden.

Einfaches Beispiel:

Regenwald in Indonesien wird für die Anpflanzung von Ölpalmen gerodet.

Schön verpackt wird das dann so verkauft:

Eine von Bauern durch Brandrodung verwüstete Fläche Regenwald, wird (mit Ölpalmen) wieder aufgeforstet.....APPLAUS!!!

 

Unabhängige Gutachten des Fraunhofer Institutes und weiterer beratender Stellen der Bundesregierung haben ausdrücklich vor der Sinnhaftigkeit des E10 gewarnt. Vergeblich... Es läßt sich eben kein Geld mit solchen Fakten machen.

 

Alternativen?

Derzeit keine.

Wasserstoff? zu Energieaufwändig in der Herstellung

Elektrizität? zu Wenig vorhanden, da müsste schon mehr Atomkraft her.

Gas? Erdölgekoppelt

 

Ich tanke kein E10 solange es geht und meine Nähe zur Schweiz lässt mich hoffen.... Dem Deutschen Abzocker-Bananenstaat schenke ich nicht mehr GEld als nötig ist, solange es derart verschleudert wird.

 

"Dem deutschen Volke", Nicht "gegen das deutsche Volk" !!!

Da sollten die Damen und Herren in Berlin mal drüber nachdenken :o)


09.03.2011 10:22    |    deville73

@mlaudien:

Ich jedenfalls habe mich nach mehr als 25 Jahren mit VW/Audi Fahrzeugen ohne Tränen und Trennungsschmerz von diesem Konzern abgesetzt ohne es irgendwie bereut zu haben.

 

Und meine waren in großer Mehrzahl Dieselfahrzeuge. Wirklich besser waren die auch nicht.

 

@ HickiHacky:

Nicht alles was in den Schulen gelehrt wird, muss auch richtig sein.

Ich erinnere Dich nur an das Spinat-Deasaster, bei dem ein Kommafehler einer wissenschaftlichen Hilfskraft dazu führte, dass Gigantillionen von Kleinkindern mit diesem nitratverseuchten Feldgemüse zwangsgefüttert wurden. Einschliesslich mir.

 

Also bitte nicht Alles als gegeben hinnehmen, sondern die Dinge stets hinterfragen. Auch skeptisch. Sonst ist man zu manipulierbar.


09.03.2011 10:23    |    PattyOhh

Hier in meinem "Dunstkreis" sagen sie, dass E10 in Amerika schon länger getankt wird...In Mexiko sogar E35 ???

Weiß jemand genaueres?

Mich überzeugt das ganze nicht so dolle...

Ich fahre den Renault Wind und frage einfach mal bei Renault nach. Aber ob ich es tatsächlich tanke? Ich glaub dem Frieden nicht so ganz..

 

Einen schönen Tag noch...und "Gute Fahrt"

^.^


09.03.2011 10:23    |    Trackback

Kommentiert auf: Audi A6 4B:

 

Mehrverbrauch von E10

 

[...] Original geschrieben von daric-office

Ist in Super Plus eigentlich auch 5% Ethanol? Oder nur bei Super?

Hier stehts ziemlich genau drin!

[...]

 

Artikel lesen ...


09.03.2011 10:24    |    snupi08

Wer sich einmal in amerikanischen Motorforen umsieht, wird schnell erkennen, daß es da in Wirklichkeit jede Menge massive Probleme gibt. http://www.fueltestkit.com/list_e10_engine_damage.html http://www.greencarreports.com/.../...for-existing-cars-say-automakers http://www.daybreakfishing.com/ethanol-fuel.html http://www2.highlandstoday.com/content/2008/jun/22/problem-ethanol/ http://jalopnik.com/?...

 

weiter lesen: http://web.de/.../12326544-ergebnisse-des-benzingipfels.html#.A1000145


09.03.2011 10:25    |    Rocksy

@smarti132

Ich hasse es absolut mit den Öffis zu fahren - aber dieses E10-Thema regt mich so dermaßen auf, dass ich auch schon versuche so oft es geht das Auto stehen zu lassen. Und ich freunde mich gerade immer mehr damit an, die Öffis zu nehmen - aus Protest und waaahnsinnig großem Unmut!


09.03.2011 10:26    |    josephvjenna

Ich fahre einen Volvo 850 2,5-20V der Verbrauch stieg soford um min.

1,5 ltr. a. 100 Km .Anderen Marken geht es genau so. E 10 muß um

0,25 EUR biliger werden. Und von der Umweltverschmutzung bis zur

Herstellung und Zulieferung an die Tankstelle ,brauchen wir erst garnicht

diskutieren!!! Da freud sich nur der Bundesfinanzminister. Somit ist das

Thema E10 für mich und viele andere Autofahrer erledigt. Das was die

Regierung dazu sagt sind nur Sch............ Parolen


09.03.2011 10:26    |    rotz45

Leider kommt es sehr wohl zu einer Ölverdünnung durch Wasser im Motor. Zwar lost sich Wasser nicht im Öl, aber es kommt zu einer innigen Vermischung, einer Emulsion. (bei einer defekten Kopfdichtung sehr schön zu beobachten.) Außerdem saugt die Ölpumpe auch noch am tiefsten Punkt ab, sodass bei kaltem Motor ganz sicher Wasser in die Lager gedrückt wird. Ist aber alles bei E 10 sicher kein auftretendes Problem, da das Wasser wirklich nicht in den Ölkreislauf gelangt.


09.03.2011 10:27    |    Manfred140559

Meine Gedanken zu E10:

 

Wir reden bisher nur über unser geliebtes Auto.

Wie steht es mit der E10-Verträglichkeit bei

- Rasenmähern und sonstigen Gartengeräten mit Verbrennungsmotoren

- Mofas, Mopeds, Rollern und Motorrädern

- Aggregaten der Feuerwehr, des THW und des DRK mit Verbrennungsmotoren

- Motorkettensägen, Laubsauger, Motorheckenscheren usw.

um nur einige zu nennen.

 

Wie erklärt man dem Verbraucher, dass nicht nur die Spritpreise sondern auch unsere Weizenpreise rasant steigen?

Aus Weizen wird ja bekanntlich das für E10 benötigte Ethanol gewonnen.

Können wir uns in Zukunft noch Lebensmitel leisten, in denen Weizenmehl enthalten ist?

 

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, in meinen Augen ist das Ganze eine Abzocke der Verbraucher.

 

Ich werde E10 boykottieren, so lange es geht.


09.03.2011 10:29    |    chris230379

warnkb: In vier Wochen tankt ihr Schlaumeier alle E10 !

 

Und von was träumst du nachts :confused:


09.03.2011 10:29    |    margor2

E10 ist nach der Atomzeitverlängerungslüge und der Energiesparlampenlüge ein weiterer Meilenstein in der unsäglichen Geschichte dieser Regierung.

Armes Deutschland.

E10 ist kein Fall für die Zapfsäule sondern ein Fall für den Staatsanwalt und den Europäischen Gerichtshof.

E10 vernichtet weltweit Regenwälder, vernichtet Lebensraum, vernichtet lebenswichtige Ackerflächen, vernichtet menschliche Existenzen, rottet Tierarten aus.

DAS IST KRIMINELL und gehört entsprechend geahndet.

Es liegen hier verschiedene Straftatbestände bei Politikern und Mineralöl- sowie Ethanolkonzernen vor.

Diese reichen von Leistungserschleichung über Betrug und Verschleierung bis hin zu zumindest Beihilfe zur Nötigung, Erpressung, Freiheitsberaubung, evtl. sogar Mord (wenn man sich die Berichte über den Umgang der Armeen mit den Bauern in Sumatra, Borneo, Indien, Brasilien usw. ansieht), Zerstörung der Natur, Ausrottung von Tier- und Pflanzenartenarten, usw.

 

Merkel, Röttgen, Brüderle, Aigner usw. haben Glück, daß sie Immunität genießen (noch!).

 

Wird Zeit, daß die verlogene Lobbyistenbande von der Bildfläche verschwindet.

 

So platt und offensichtlich wie diese Regierung hat uns noch nicht mal der Schröder die Interessen der Industrie aufs Auge gedrückt.

 

Bis zu nächsten Wahl denn...


09.03.2011 10:30    |    romikatze

Ich kann das mit dem E10 Sprit nicht verstehen. Warum wird der E10-Sprit eingeführt, wenn nicht alle Fahrzeuge den tanken können.

Es ist ja toll, dass die Politiker meinen in den USA sei es seit langem in Gebrauch. Die vergessen aber, dass die Autos und die Schläuche und alles andere am Auto, auf dieses Gemisch eingestellt sind.

Aber wir in Deutschland sind nicht so weit. Wie viele Fahrzeuge, darunter auch mein Auto, kann kein E10 tanken, somit muss ich Super für viel Geld tanken, weil dieser Sprit teurer gemacht wird. Das Benzin ist doch weiß Gott teuer genug. Wiedermal fällt es auf den kleinen Bürger ab, wieder müssen wir tief in die Tasche greifen um zu tanken.

Erst sollten die Preise einheitlich gesenkt werden, dann muss geschaut werden, wer E10 tanken darf und wer nicht, erst dann sollte E10 eingeführt werden und nicht anders herum.


09.03.2011 10:30    |    AceT318

Ich werde E10 auch nicht tanken!

Erstens ist es überhaupt nicht einer gesünderen Umwelt zuträglich und zweitens sehe ich nicht ein, dass ich bei einigen Prozent Mehrverbrauch auch noch weniger Motorleistung in Kauf nehmen soll!

Über die Langzeitschäden will ich erst gar nicht nachdenken...


09.03.2011 10:30    |    chris230379

Wird Zeit, daß die verlogene Lobbyistenbande von der Bildfläche verschwindet. :cool: Platz für die nächste


09.03.2011 10:31    |    d01_

Zitat:

@warnkb

In vier Wochen tankt ihr Schlaumeier alle E10. Dann hat sich die künstliche Empörung gelegt

und der gewohnte Geiz-ist-Geil-Trieb gewinnt wieder Oberhand.

Im Prinzip hast Du recht, aber....

ABER wer nachrechnet, oder sich das Rechenbeispiel ein paar Beiträge höher anschaut, kommt zu dem Schluss, dass SuperPlus billiger ist, als E10! Damit sollte der 'Geiz-ist-Geil-Trieb' weiterhin weg von E10 bzw. hin zu Super+ führen.

 

Es läuft so oder so auf eine "versteckte" Preiserhöhung raus, wie immer.


09.03.2011 10:32    |    deville73

Zitat:

09.03.2011 10:30 chris230379

 

Wird Zeit, daß die verlogene Lobbyistenbande von der Bildfläche verschwindet.

Stimmt.

Aber sie haben doch erreicht was sie wollten.

 

Der Kraftstoffpreis ist erheblich gestiegen.

 

Mission completed. :mad:


09.03.2011 10:33    |    hoc777

Zitat:

In vier Wochen tankt ihr Schlaumeier alle E10. Dann hat sich die künstliche Empörung gelegt und der gewohnte Geiz-ist-Geil-Trieb gewinnt wieder Oberhand.

 

 

 

Wir sehen uns an der Zapfsäule, ihr Helden !

@warnkb

Dann tanke du doch den Mist. In unseren Youngtimer kommt er auf jeden Fall nicht rein, da er auch nicht freigegeben ist. Ebenfalls nicht in die Motorräder.

Und ich hoffe dass der Boykott weiter geht, denn nur dann kann er erfolgreich sein.


09.03.2011 10:34    |    peterg.

Durch E10 werden eine noch nicht absehbare Anzahl an Motoren "krepieren", da fragt man sich doch, wo da der ökologischer Nutzen sein soll. Ferner stollte der Herstellungsprozeß von E10 als "ökologisch" bedenklich eingestuft werden.

Unsere einheimische Automobilindustrie sollte sich mal intensiver darum bemühen, die Grenzwerte der Co2-Emission mit technischen Neuerungen zu erreichen (andere Hersteller haben da weniger Probleme, siehe Toyota etc.).

Aber es ist wie immer, der kleine Mann muß jetzt die Zeche zahlen, da er jetzt das teuere Superplus tanken muß, will er noch länger Zeit Freude an seinem Auto haben.

Zum Glück wohne ich in der Nähe von Luxemburg, wo das alles "normaler und realistischer" gehandhabt wird. Dort verstehen sich Politiker noch als "Volksvertreter" und handeln dementsprechend für ihr Volk.


09.03.2011 10:37    |    chris230379

"Volksvertreter"

 

was ist das :confused:


09.03.2011 10:37    |    String-emil

So verdeckt ist die Preiserhöhung nicht aber die Deutschen lassen sich alles gefallen!


09.03.2011 10:37    |    hoc777

Zitat:

Merkel, Röttgen, Brüderle, Aigner usw. haben Glück, daß sie Immunität genießen (noch!).

 

Wird Zeit, daß die verlogene Lobbyistenbande von der Bildfläche verschwindet.

 

So platt und offensichtlich wie diese Regierung hat uns noch nicht mal der Schröder die Interessen der Industrie aufs Auge gedrückt.

 

Bis zu nächsten Wahl denn...

Das Schlimme, und das zeigen die letzten Jahre bzw. Jahrzente ist, dass das bis zu den Wahlen wieder vergessen wurde. Mal ehrlich, wer ist denn wirklich für seine politischen Mißerfolge "bestraft" worden? Wenn, dann versanken sie mal für einige Zeit in der 2. oder 3. Reihe. Aber dann kommen sie wieder.


09.03.2011 10:38    |    chris230379

möglich


09.03.2011 10:39    |    snupi08

Im Folgenden sind Beispiele für Probleme und Unannehmlichkeiten, die aus Ethanol (Alkohol) und kontaminierten E10 Gas auftreten kann.

 

WICHTIG: Die meisten neueren Motoren können sicher auf E10-Blends bei Gas ist frisch und von hoher Qualität. Einige Motoren sind nicht gasahol für den Einsatz von, und auch nach allen Vorsichtsmaßnahmen beschädigt wird. (Überprüfen Sie Ihre Gebrauchsanleitung für Kraftstoff Empfehlungen ).

Allerdings ist E10 Schäden am häufigsten durch Benzin "Kontamination" und würde nicht eingetreten wäre der E10-Kraftstoff erfüllt alle ASTM Qualitätsstandards.

 

E10 Kontamination umfasst:

Gas zum Zeitpunkt des Kaufs über 10% gesetzliche Grenze für Alkohol, überschüssiges Wasser und / oder Tank enthielt nicht ordnungsgemäß gereinigt und trocken, bevor sie zu E10 wechseln.

 

Ethanol ist ein starkes Lösungsmittel und Reinigungsmittel, und während kleine Mengen hält Ihren Motor sauber, überschüssige Alkohol wird zermürben Motorteile.

Ethanol ist Wasser absorbierenden Eigenschaften sind besonders problematisch, kann aber gelungen, wenn Kraftstoff ordnungsgemäß gelagert und ersetzt häufig sein.

 

Ethanol Benzin - Allgemeine Probleme / Fragen:

 

1. Wasseraufnahme!

Wassergefährdungsklasse (W / C) und Phasentrennung (P / S) von Benzin;

Ethanol anzieht, absorbiert Feuchtigkeit und hält im Tank mit einem erhöhten Auftreten von schlanken, mit Wasser verdünnten Kraftstoff.

2. Dampfsperre oder Kraftstoff Hunger-Häufigste in Vergaser-Motoren, heiße Wetter und / oder in großen Höhen. (Ethanol steigt der Dampfdruck Benzin).

3. Drop in Oktan (nach Wasseraufnahme, P / S und W / C auftritt).

4. Verminderte Kraftstoffeffizienz und mpg aufgrund niedrigerer Energie.

E10 Reformulierte Benzin = 111.836 BTU / Gallone. Non-Ethanol Benzin = 114.000 BTU / Gallone. (Diesel und Kerosin Jet Fuel haben rund 129.000 BTU / gal).

5. Verminderte Lebensdauer von Bauteilen und Motor.

6. Verminderte Haltbarkeit von Benzin.

 

Motor / Teile beschädigt werden:

 

1. Verschleiß und Beschädigung von Teilen des Motors.

2. Schäden an Metall-, Gummi-und Kunststoffteile der Kraftstoffanlage.

3. Korrosion von Metallteilen im Kraftstoffsystem und Motor.

4. Verschlechterung von Elastomeren und Kunststoffteilen.

5. Eine Verschlechterung der nichtmetallischen Werkstoffen.

6. Kraftstoffpermeation durch flexible Kraftstoffleitungen.

7. Trocknen, Erweichung, Stretching und / oder Knacken von Gummischläuchen,

Dichtungen und andere Gummiteile.

8. Sauerstoff-Sensor beschädigt werden.

9. Schäden oder vorzeitigem Zerfall der Kraftstoffpumpe.

10. Vergaser Schäden, einschließlich Verstopfung.

11. Schmutzige und verstopfte Kraftstofffilter.

12. Clogging und Verstopfen der Einspritzdüsen.

13. Zerstörung bestimmter Fiberglas Treibstofftanks.

14. Entfernen oder Verblassen von Farben und Lacken (internen und externen Teile des Motors).

15. Kolben / Bohrung Ausfall durch Klopfen / Vorzündung.

16. Kolbenringverklemmung.

17. Ungeeignete Zündzeitpunkt was Zündung Scheitern.

18. Gummierung-up der Einspritzdüsen, Vergaser, etc. aufgrund der kumulierten Einlagen in Motor aus Ethanol Alkohol ist Lösemitteleigenschaften freizugeben.

 

E10 Fahrbarkeit Themen:

 

1. Motorleistung Probleme, die oft einfach aufgrund der geringeren Energie Ethanol-Mischungen.

2. Hard Start und Betrieb von Schwierigkeiten.

3. Zögern und das Fehlen von Beschleunigung.

4. Stalling, vor allem bei niedrigen Drehzahlen.


09.03.2011 10:39    |    R208

Lieber Kühe auf der Weide als GEN-Mais im Tank.

In den USA schleichen sie nur mit halber Motorleistung über den Highway, verbrauchen viel und billig, subventionieren den Biosprit.

Das kann kein Vorbild für uns sein.

 

Lebensmittel gehören in die Küche nicht in den Tank.

5% Mehrverbrauch hat die Bildzeitung in einer Vergleichsfahrt mit 2 Golf ermittelt. 5% Mehrverbrauch ermittelte auch Eberspächer bei Standheizungen. Da will uns die Regierung Zahlen von 1,7 -2% vorgaukeln?


09.03.2011 10:40    |    OPCUli

@HickiHacky

 

Erdöl kann nicht CO²-Neutral sein selbst wenn es aus organischen Substanzen entstanden sind.

Wir haben nun mal nicht mehr dieselben Bedingungen wie vor 100000 Jahren.

Es fehlen einfach die Regenwälder der damaligen Zeit um den höheren CO²-Anteil den wir nun erzeugen auch wieder aufnehmen zu können.

 

Trotzdem halte ich die politischen Entscheidungen für falsch und ärgere mich über die gleichzeitige Möglichkeit der Mineralölgesellschaften, die Autofahrer dabei abzuzocken.

Egal, was wir machen, draufzahlen tut nur der Verbraucher.

Nur mit massiven Protesten könnten wir Druck machen, aber wir sind ja leidensfähig.


09.03.2011 10:40    |    Pandaristi

Wir fahren in der Familie Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern, die Wagen sind alle laut Hersteller E 10 tauglich aber wir tanken diesen Kraftstoff nicht.

Der Grund, mit ein paar Worten gesagt, ist die Dreistigkeit unserer Regierung welche sich im Zusammenspiel mit den Konzernen erlaubt, uns als Steuerzahler auf unverschämte Art und Weise abzuzocken. Es kann und darf nicht sein das Besitzer von älteren Fahrzeugen oder auch nur unsichere Autofahrer gezwungen werden einen Kraftstoff zu tanken der zum Einen sehr teuer und zum Anderen von deren Fahrzeugen nicht effektiv verarbeitet werden kann.Im Übrigen, wer weiss denn welche Suppe er gerade tankt und ob das seinem Auto schadet, keiner denke ich, wir müssen das einfach glauben! Wir denken es ist allerhöchste Zeit den Konzernen die Richtung vorzugeben und sie dazu zwingen einen Kraftstoff zu entwickeln der allen Ansprüchen genügt und der zu einem akzeptablen Preis angeboten wird.

Nutzen wir, wir alle die Chance, die uns jetzt geboten wird.

Tanken und fahren wir so wenig wie möglich, machen wir um teure Tankstellen einen Bogen, denn nur durch ein geschlossenes Verweigern können wir, wünschen wir es uns ganz fest, etwas verändern, nicht nur in dem Zusammenhang, auch bei anderen Herausforderungen.

Uns allen viel Erfolg


09.03.2011 10:42    |    bas-80

Ich gehöre zu den momentan noch glücklichen Autogasfahrern, aber natürlich benötige ich auch Benzin bis der Motor auf Temperatur ist.

 

Unser Golf V verträgt das E10 und somit werde ich es auch tanken, solange es günstiger ist als die anderen .

 

Nervig ist allerdings immer wieder auf´s Neue die Informationspolitik der deutschen Politiker und der Industrie.

Ich denke da vor allen an EU Gesetze, die auf den letzten drücker in Deutschland eingeführt werden, niemand darüber spricht, bis sie dann in kraft treten, Rußpartikelfilter ist so ein Beispiel.

 

Kein wunder warum es viele gibt, die sich verarscht fühlen, aber ich muss auch klar sagen, dass viele sich nicht dafür interessieren und sich dann aufregen, dass sie keine Infos bekommen, obwohl es reichlich gibt, ich habe sehr früh die ausgelegten Infobroschüren an den Tanken durchgelesen und mich dann schlau gemacht.

 

Ich warte nicht, bis sich jemand beim tanken neben mich stellt und sagt, das kannst du bedenkenlos nehmen.

 

 

Die Tankstellen machen viel Werbung für ihre tollen Stöffchen, die mehr Leistung bringen, den Verbrauch senken sollen, da fragt keiner nach Haftung oder Garantie, das wird getankt, das ist gut, Schumi sagt das.

 

 

Mein Vorschlag für die Politik, lasst Vettel Werbung für E10 machen, dann wird das schon auch akzeptiert.

 

Grüße!


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"