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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


09.03.2011 08:17    |    Nephil

Für mich als Fahrer einer der ersten FSI-Motoren stellt sich die Frage erst gar nicht, da kommt eh nur Super+ in den Tank. Meiner Freundin habe ich allerdings geraten, mit ihrem C1 weiterhin Super zu tanken, um evtl. Langzeitschäden zu vermeiden. Die paar Euro, wenn der Kleine alle 2 Monate mal getankt wird, machen uns nicht ärmer.


09.03.2011 08:18    |    vic99

... hier gibr es Protestaufkleber: www.\2CVonline.de\e10\e10_bestell.htm


09.03.2011 08:20    |    Blechmann55

Ich habe bei Opel nachgefragt, ob mein Corsa D Bj. 2007 E10 verträgt.

Auskunft: ja, aber die nachträglich eingebaute Standheizung von Eberspächer verträgt gem. Hersteller kein E10.

Es könne zu Verstopfungen der Düsen kommen und die Heizung ausfallen.

Also wird kein E10 getankt.

Es werden unausgereifte Konzepte auf dem Rücken der Verbraucher durchgedrückt.


09.03.2011 08:22    |    Ramses297

Bei mir ist die Lage richtig schön kompliziert - allerdings erst auf den zweiten oder dritten Blick!

Ich fahre einen BMW 318i (E90).

Laut BMW kann ich E10 bedenkenlos tanken (oder auch nicht, BMW ist sich anscheinend auch nicht richtig sicher).

Nun habe ich aber auch noch eine Standheizung, die ich ganz sicher nicht missen möchte.

Laut Webasto kann ich E10 aber tanken.

Solche Sonderausstattungen spielen bei den Politikern nun GAR KEINE Rolle!

Glücklicherweise fahre ich aber mit Flüssiggas (LPG).

Meiner Meinung nach ist LPG für meinen Motor wohl schädlicher als E10. Aber bis das eine Rolle spielt, so hoffe ich jedenfalls, hat sich die ganze Sache längst amortisiert. Das ist bei E10 eben NICHT der Fall!

Seit ich überhaupt E10 an meinen Tankstellen bemerkt habe (etwas länger als eine Woche), mußte ich noch kein Benzin tanken.

Dabei fahre ich berufsbedingt nicht wirklich wenig.

Ich bin also in der bequemen Situation, daß mir selbst SuperPlus keine großen Löcher in die Geldbörse reißen würde.

Allerdings werde ich um Tankstellen wie Shell mit ihrem Ultra-Hyper-Superduper Spritalternativen zu Höchstprreisen einen großen Bogen machen!

Den Autofahrern wird ein großer Vorwurf gemacht, das höre ich andauernd, daß ihnen ihr Auto anscheinend wichtiger sein soll als seine Gesundheit.

Weshalb er zu guten Sprit tankt.

Was aber vergessen wird ist, daß ein Motorschaden für viele einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeutet - Verlust der Mobilität und des Arbeitsplatzes!

Selbst WENN die Hersteller zu einer Garantie verpflichtet würden.

Sollte es ganz dick kommen und die Motoren reihenweise aufallen (falls!), dann glaubt doch hoffentlich keiner, daß sich eine Entschädiging irgendwer leisten könnte!

 

In meinen Augen ist die Einführung von E10 eine weitere Maßnahme, den Autofahrern noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen!

Ökologisch scheint Biosprit Unsinn zu sein.

Ökonomisch ist Alkohol, solange er teurer ist als Benzin, ebenfalls Unsinn!

Wenn er wesentlich billiger würde, dann würden Autofahrer freiwillig umstellen und sogar die Kosten dafür bezahlen!


09.03.2011 08:24    |    KiSebA

Ich habe leider das Problem. Fahre einen Almera N15 Bj.99

Keine Ahnung, ob der Wagen E10 verträgt. Nissan sagt, alle Fahrzeuge ab 2000.

Schön, da wurde aber schon der Almera N16 gebaut, komplett andere Kiste.

 

Ich find das echt nicht mehr lustig. Ob ich mir vllt. als Nächstes ein Fahrrad ansachaffe? :)


09.03.2011 08:24    |    Yonifan

Ich würde mit meinem Corolla E11 (gebaut im Herbst 1998) dann E10 tanken, wenn der Biokraftstoffanteil aus pflanzlichen Abfällen (wie z.B. in Schweden, wo es sogar sehr viele E85-Modelle gibt) gewonnen wird.

Momentan halte ich es für nicht verantwortlich, quasi Getreide und Rüben im Auto zu verfeuern.


09.03.2011 08:24    |    Sonnenfee

Hallo Community,

wir haben jetzt schon auf Sommer umgestellt und unseren "Zweitwagen" sprich Roller gekauft - werden jetzt halt mit sehr viel weniger "SUPER PLUS" Sprit zur Arbeit und Kurzstrecken zurücklegen. Weiterhin werden wir halt mit unserem Diesel mehr fahren. Und der Benziner wird "aus Trotz" so lange wie möglich mit dem herkömmlichen Sprit gefahren. Wir haben sogar von unserem Werkstattmeister folgenden Spruch gehört: Ihr Fahrzeug kann mit E1o fahren - ist also freigegeben - ich persönlich fahre aber auch weiterhin den "alten" Sprit - weil E10 einen Mehrverbrauch bedeutet. "Sollen die Benzinkonzerne den E10 Sprit doch saufen!"

Jetzt haben wir als allzeit melkbereite Bevölkerungsschicht endlich mal die Möglichkeit uns zumindest im kleinen Rahmen zu wehren. Die Benzinkonzerne, die uns schon seit Jahrzehnten abzocken wie sie es gerade brauchen, sollen mal merken wer eigentlich die "Macht" hat - nämlich die Autofahrer! Auch wenn wir uns nicht so wehren können, da ja die meisten aus beruflichen Gründen auf ihr Auto angewiesen sind, können wir hier versuchen, so lange wie möglich durchzuhalten. Alslo Leute - auch wenn's im Geldbeutel weh tut - haltet durch!!!!!!


09.03.2011 08:26    |    chris230379

Es lebe Super E5 und Super+

 

} > verrecke Super E10 < {

 

Hunde, wollt ihr ewig leben?


09.03.2011 08:27    |    Kinu

Ich kann nur sagen:"Zum Glück das ich Diesel fahre"! ich hatte eigentlich überlegt mit wieder einen Benziner zuzulegen da ich mittlerweile nicht mehr so große Strecken zurücklege und es sich nicht weiter lohnt einen Diesel zu fahren und weil die Preise für Diesel zeitweise fast gleich sind mit Super etc. Dazu kommen dann noch die höheren Anschaffungskosten.

Da jetzt aber E10 eingeführt wurde und ich denke dass unsere Politik schon dafür sorgen wird das jeder E10 tankt (sei es durch noch höhere Preise für den anderen Sprit) oder das sie Super und Super+ komplett vom Markt nehmen. Werde ich mir wohl jederzeit lieber wieder einen Diesel kaufen oder auf Gas umrüsten um diesen Mist nicht tanken zu müssen.

 

Würde ich dennoch drauf angewiesen zu sein Benzin zu tanken würde ich E10 boykottieren. Was bringt es uns bei der Herstellung Rohöl zu sparen um es dann später für häufigere Ölwechsel wieder rauszuschmeissen.


09.03.2011 08:30    |    holger 119

E10 Preis:

Der Markt funktioniert nicht in Deutschland - die E10-Lager sind 'randvoll' - bei Überangbot(en) müsste der Preis sinken !!!

Wir Autonutzer werden nur 'abgezockt' und das Volk nimmt es so hin.

Vom ADAC etc. habe ich zu diesem Thema: Überangebot und in der Folge sinkende Verkaufspreise noch nichts gehört.

Wenn die Differenz zum alten E5-Super - }10 Cent wäre, würde der Markt die Sache regeln.

H.F.


09.03.2011 08:31    |    audikuh5

Bei VW sind in der Negativliste nur Fahrzeuge nach 2000.

Meine Anfrage bezüglich meiner beiden Käfer, Bj 73, 1300cc/44PS und 1600ccm/50PS wurden zwar von VW Classic Parts gelesen, aber nicht beantwortet. Immerhin sind noch 300.000 Käfer auf den Strassen und das schon ne ganze Weile und überall auf der Welt. Da sollte doch eine Aussage möglich sein. Der Aussage alle VW bis auf die paar Ausnahmen sind unbedenklich, vertraue ich nicht. Mit einer Positivliste würde ich mich wohler fühlen.


09.03.2011 08:32    |    martin206

Tanke das E10-Zeugs ruhig rein ...macht den Quatsch ruhig mit.

 

Die gleichen Kosten pro 100km + Risiko eines vermeidbaren Schadens* ...wo bekommt man das sonst?

(*den Ihr außerhalb der Garantie zu 100% selber zahlt!)

 

Ich bin doch nicht blöd!

 

Das hat nix mit Boykott zu tun wenn man auf E10 verzichtet ...das ist blanke Vernunft.

__

 

Dann könnt Ihr auch gleich noch Gen-Technik-Lebensmittel kaufen, die höheren Pestizid-Grenzwerte die die EU festgelegt hat akzeptieren und damit mehr Gift "fressen", Atomendmülllager in Eurer Region befürworten und was die Politiker noch für tolle Dinge für uns vorbereiten.


09.03.2011 08:33    |    andis hp

Hallo,

 

letzte Woche hat die letzte Tankstelle bei uns umgestellt. Jetzt gibts kein normales E5Super mehr.

Preise bei der Umstellung:

E10: 1,52

Superplus: 1,62

Also 10 Cent Unterschied. Das ist heftig!

Heute morgen die Aral bei uns im Ort:

E10: 1,57

Superplus: 1,67

Der Premium-Sprit von Aral kostet mittlerweile um die 1,74.

Mann oh mann, das sind stolze Preise! Aber wir haben bei uns in der Gegend trotzdem Glück. Bis Luxemburg sinds nur 15 km.

Und dort kostet das alte Super E5 nur 1,28.

Bei 28-30Cent Ersparnis lohnt sich die Fahrt selbst bei einem kleinen Tank! Und ich brauch mir keine Gedanken zu machen wegen der Scheiß E10 Plörre.

 

Mfg

Andi


09.03.2011 08:34    |    cubicinch

Das wird derselbe Unfug wie mit den "Energiesparlampen" , die ja auch von der EU "verordnet" wurden. Wer trägt denn die Kosten der Reparaturen, die bei langfristigem Gebrauch möglicherweise anfallen?

 

Wenn sich die EU so sicher über die Verträglichkeit ist, warum geben sie dann keine Haftungszusage? ... gleiches gilt für die Hersteller ...

 

Tatsache ist und bleibt, daß die Motoren NICHT für Bio-irgendwas entwickelt wurden.

 

Ich besorge mir ein altes Militärfahrzeug, welches alles schluckt.


09.03.2011 08:36    |    DJ Anderas

Freunde, worum geht es denn wirklich ? Die Umweltbilanz von Bioalkohol ist ja nicht wirklich umstritten. Wenn man alles zusammenzählt - Herstellung - Transport( man hört, das die Rohstoffe z.T. aus Afrika importiert werden ) und Folgekosten ( aus Afrika importiertes Getreide machen wir zu Treibstoff und dann investieren wir wieder Millionen zur Bekämpung von Hungersnöten in den Herstellerländern), ist Bioalkohol mindestens genau so umweltschädlich wie Benzin.

Also, worum geht es wirklich ? Wie immer nur ums Geld. Wer sind denn die Gewinner von E10 ?

1. Mineralölkonzerne - genau so, wie das Normalbenzin still und leise von den Tankstellen verschwunden ist, wird dann relativ schnell das Super verschwinden - Alternative Super plus ( natürlich deutlich teurer ).

2. Staat - je teurer der Sprit um so höher die Einnahmen aus der Mineralölsteuer. Ich habe nirgends gehört, das die 10% Alkoholbeimischung steuerfrei wären ( Bioalkohol = Mineralöl ? ). Ein Mehrverbrauch bei der Verwendung von E10 wurde allerdings bereits eingeräumt.

3. Autoindustrie - Garantie für die Verträglichkeit gibt, sicher aus gutem Grund, keiner. Ich persönlich gehe nicht einmal von den großen Motorschäden aus ( ich kenne keine Studien über ev. höhere Verbrennungstemperaturen wie bei Gas ). Viel wahrscheinlicher ist der schleichende Verfall von Dichtungen, Schläuchen und Tanks. Sollte es sich hier um die Fortführung der Abwrackprämie mit anderen Mitteln handeln?

In meinen Augen ist E10 also auch nur wieder eine Möglichkeit, uns, die wir auf das Auto angewiesen sind um auf Arbeit zu kommen, wieder etwas mehr Kohle aus der Tasche zu ziehen.

P.S.

Ein prima Beitrag zu Umweltschutz wäre es doch, wenn wir nicht Millionen Tonnen Treibstoff verbrennen würden, um Personal und Ausrüstung nach Afgahnistan zu fliegen.


09.03.2011 08:36    |    Lewellyn

Fastenzeit!

 

Macht mit!

 

Bis Ostern keinen Alkohol. Weder für den Fahrer, noch fürs Gefährt! :cool:


09.03.2011 08:36    |    AUDI 80 B1

Hallo

 

Ich tanke kein E10.

Mich regt das auf. Es soll der Schadstoffausstoss verringert werde.

Schon allein die Herstellung dieses Biozusatzes, produziert enorm Mehr Schadstoffe.

 

Genau so gibt es durchs E10 einen mehrverbrauch was auch wieder mehr Schadstoffausstoss bedeutet.

 

Also was wird durch diese Aktion an Schadstoffen gespart.

 

Diese Aktion ist finde ich so eine derbe Abzocke um den Preis noch höher zu treiben.

Und es wird nur zugeschaut wie die sich auf unsere Kosten die Taschen noch mehr füllen.

 

Mfg.


09.03.2011 08:36    |    Hajo

Die richtige Auskunft war die, die dann von BMW aus Feigheit vor der Politik zurückgezogen wurde. Feiglinge eingeknickt vor der Unseriösität.

 

Jeder Techniker weiß wie Alkohol Öl und die verschiedenen Gummi- und Kunststoffarten angreift und Schmiereigenschaften reduziert. Also gibt dieses erhöhten Verschleiß am Motor. Dann wird eine Lebensdauer eines guten Motors eben mal reduziert auf 80.000 km statt 200.000, und wir als Idioten zahlen dafür, dank der durch den Staat angeordneten Sachbeschädigung an unserem Eigentum, das mit unseren Nettogehältern bezahlt wurde.

 

Natürlich ist der Staat der größte Nutznießer, dann die Bauernlobbies und Autoindustrielobbies. Wir als Staatsbürger sind nur noch auszuplündernde Verfügungsmasse für die, die ihre Taschen vollstopfen.

 

BOYKOTTIÉRT E10. Sollen der Bundestag, alle Bundesminister and anhehängte Krippenfresser namens Beamten sich doch an diesem Alkohol zuknallen und uns mit ihren Absurditäten verschonen.

 

HERR RÖTTGEN, treten Sie zurück und hauen Sie endlich ab. Sie sind genauso inkompetent wie Ihr Vorgänger, der sozialpädagogische AKW-Ischinör mit den Pausbacken. Wir brauchen beide nicht! Wir werden nur noch erpreßt und genötigt, genau wie mit der absurden Feinstaubplakette, die zu nichts anderem dient als Kassen zu füllen. Von Staat und Autoindustrie.

 

H.


09.03.2011 08:37    |    schrauber10

Deutschland hinkt nicht hinterher, sondern setzt die Vorschriften, die es in Brüssel selbst durchgedrückt hat, um, bevor die Fristen erreicht sind!

 

Es ist nicht vorgeschrieben, daß der Anteil von 10% im Benzin erreicht werden muß, sondern nur der Gesamtanteil der "erneuerbaren Energie" auf 10% ansteigen soll.

Dieser Anteil war in D schon erreicht, als man mit Biodiesel steuervergünstigt fahren konnte. Seit Biodiesel stärker besteuert wird, ist der Anteil zurückgegangen.

 

Also die Politik doktert an den Folgen , die sie selbst verursacht hat und schiebt , wie üblich den schwarzen Peter anderen zu.

Was soll ich von einem Umweltminister halten, der in dieser Form das land belügt , wenn Guttenberg wegen seiner Schummeleien in der Dissertation gehen mußte.

 

schrauber


09.03.2011 08:38    |    wdhartan

Ich mache diese Volksverdummung unserer Regierung und den Beschiss der Oelmultis nicht mit, obwohl mein Auto sogar für einfach-Benzin zugelassen ist. Ich fahre LPG und habe meist einen vollen Benzintank dabei. Wie alt das Benzin darin im Laufe der Zeit wird, weiß ich nicht, denn der Verbrauch davon ist minimal. Ich werde in Zukunft wohl alle 3 bis 5 Monate in der Tschechei tanken.


09.03.2011 08:38    |    Andi70

Hier gibt es einen sehr umfassenden Artikel zur Umweltproblematik:

 

http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/brot-fuer-den-tank-458874/


09.03.2011 08:40    |    kaiuwehein

Bei manchen Niederschriften auf dieser Seite geht mir echt der Hut hoch. Da sind manche Hirne derart von staatlicher "Wissenschaft" vergiftet !

 

Zitat anschiii:

 

du hast geflissentlich übersehen, das bei der Verbrennung von E nur das CO² freigesetzt wird, was die Pflanzen bei der Erzeugung vorher aus der Luft gezogen haben.

Sogesehen fast ein Nullsummenspiel.

Benzindestillate addieren das CO² zu dem im Umlauf befindlichen.

Begriffen?

 

Ja wo hast du denn das gelernt ? Heißt das jetzt, dass wir die Regenwälder verbrennen, weil da wird ja eh bloß das CO2 freigesetzt, was die Bäume der Luft entzogen haben ? Wäre praktisch, da haben wir gleich mehr Anbaufläche für Monokulturen in Brasilien und Argentinien, die uns dann den Bio-Äthanol liefern, oder ? Wie kann man so naiv sein, entschuldige mal. Dass dieser Staat von der Industrie geschmiert wird, ist für mich seit mehr als 15 Jahren offensichtlich, sonst hätten wir keinen "Autokanzler" und so weiter. Diese Verarsche mache ich nicht mit !


09.03.2011 08:40    |    Dr Seltsam

Ich werds nicht tanken und wie andre Gasfahrer so machen das es dann halt alle halben Jahre mal n Ausflug die 100 KM über die Grenze gibt um Super zu fassen. Mein Auto kriegt ihr nicht, ich habs über die Abwrackprämie gerettet und auch jetzt werd ichs bis zum Letzten schützen!!!


09.03.2011 08:42    |    heinz-helmut

ich werde diesen dreck nicht tanken !!

 

1. ist es umweltpolitisch ein feigenblatt und nach auffassung aller experten eher kontraproduktiv, auf deutsch ein absoluter blössinn und

 

2. ist es technisch zumindest höchst fragwürdig.

 

wenn man z.b. lesen muß, dass ford für den fiasco eine freigabe gibt und mazda für einen völlig idnetischen motor, ich glaube im 121, vor der brühe warnt ist doch alles klar

 

helmut


09.03.2011 08:43    |    moment mal

Unsere Politiker. Sie können's einfach nicht. Handwerkliche Fehler wohin man schaut. Und wenn man es merkt floskeln sie mit Antworten herum, dass einem selbst nicht mehr weiß, was man wissen wollte. Wann nimmt das endlich mal ein Ende?


09.03.2011 08:43    |    andpre77

Wie verträgt sich eigentlich E10 mit Mischöl bei Zweitaktern oder bei Fahrzeugen, die Bleiersatz benötigen?


09.03.2011 08:44    |    noxodaraP

Moin aus Norddeutschland,

 

ich fahre seit einem halben Jahr einen kleinen SUV Benziner. Laut Hersteller darf ich E10 tanken, was ich denn probeweise auch schon getan habe.

 

momentan komme ich selten aus der Stadt raus, so wird er nur für Stadt u Kurzstrecke eingesetzt.

 

Verbrauch mit E5: 13,5 l/100km

Verbrauch mit E10: 15l/100km

 

Der Motor wird auf den kurzen Strecken nicht warm, mein KfZ-Schrauber hat mir geraten, von E10 die Finger zu lassen, nicht nur der Mehrverbrauch wäre extrem, auch der Motor leidet. Bioethanol "schwitzt" bei der Verbrennung mehr Wasser als Benzin.

 

Da der Motor nicht auf Betriebstemperatur kommt, lagert sich das Wasser im Öl ein und es wird zur Emulsion. Langzeitschäden wären möglich, die derzeit mangels Erfahrung niemand absehen kann.

 

Mein Schrauber rät mir zu E5, das ist kein Allgemeinurteil, aber in meinem Fall besser, zumal durch den Mehrverbrauch auch die Kosten für E10 nicht nur rechnerisch höher sind. Ich erwirtschafte also mit E10 für meinen SUV einen Nachteil UND mein Motor könnte vorzeitig kaputtgehen.

 

Darauf kann ich gern verzichten. Mein alter Rocco II (EZ 12/85) und meine XJ900F (EZ4/85) vertragen es eh nicht


09.03.2011 08:47    |    Dr Seltsam

Heinz, ich kann dir bestättigen, die Fiestakopie war ein Mazda 121. Aber danke für die Info, ich fahr ja das "Orginall" und hab jetzt auch noch den letzten Rest Bestättigung das das Zeug nicht in meinen Fiesta kommt.


09.03.2011 08:48    |    chris230379

@Lewellyn: Fastenzeit! Macht mit! Bis Ostern keinen Alkohol. Weder für den Fahrer, noch fürs Gefährt!

 

Funktioniert nicht, da Super E5, Super+ E5 und Diesel E7


09.03.2011 08:48    |    flybye88

Nein wegen ich sehe kein wirkliche Vorteil und bei ein 125cc Motor Roller will man jede bisschen Leistung haben. Äusser dem Aprilia behaupten nur am Telefon (nach 3 Monate warten auf Ruckrüf) das ab Bj 2000 es geht aber ich vertraue ich mich nicht auf ein lediglich telefonische Bescheid. Keine übernimmt Haftung für Langzeitschaden, wenn überhaupt.


09.03.2011 08:49    |    chaos123

Übelste Pantscherei veranlaßt durch Regierungsbegehren. Das Einsparen von Devisen für Einfuhren und höhere Steuereinnahmen ist genau so leicht zu durchschauen....(und wird ja mittlerweile auch schamlos zugegeben) ... Bewältigung der Finanzkrise. "Mehreinnahmen sind fest verplant".

 

... wie der "Nichtärger" bei Einführung des Biodiesel - der jetzt ja auch ganz moderat dem Normalprodukt beigemischt wird.

 

Wer dazu mehr wissen möchte, der guckt mal auf "technische Websites" hinsichtlich demolierter Einspritzpumpen und verklebter Injektoren bei modernen DieselKfz... und WER die Kosten für Instandsetzungen trägt. hahaha

 

... und hinterfragt mal, was Ethanol.... also Alkohol... mit Gummis anstellt. Ich meine Gummis in Teilstücken der Kraftstoffanlage..... Dichtgummis an den Füßen der Einspritzdüsen...

 

Das Autofahren wurde eben teurer gemacht - das nehme ich billigend in Kauf und tanke Super+ - Schäden am Kfz nicht!

 

Vorsicht bei der "Neubeurteilung" der Situation durch "Pushing" des Nebenschauplatzes... der da lautet:

"Wer hat Kommunikationsfehler gemacht....der ADAC... die Hersteller... die Regierung".... purer Unfug.

 

Würde das Zeugs was taugen, hätten wir diese Diskussion gar nicht.

 

LG

 

Jürgen


09.03.2011 08:49    |    HPone

Ich weiß noch nicht ob ich E10 tanken werde. Das liegt aber eher an der Frage nach den ethischen Grundsätzen und den damit verbundenen ökologischen Folgen der Herstellung von Ethanol. Meine beiden Fahrzeuge (Honda Jazz und Peugeot 107) sind für E10 freigegeben. Bei den drei (Oldtimer-)Motorrädern (BMW R25/3, SR500, CB400) bin ich allerdings verunsichert ob ich diese überhaupt mit E10 betanken kann und ob diese dann keine Schäden erfahren. Dazu sind grundlegende technische Informationen nötig, damit jeder betroffene eine persönliche Entscheidung treffen kann um das Risiko eines späteren Schadens abwägen zu können. Es bleibt dann immer noch die Frage ob der Herstellungsprozess tatsächlich umweltverträglich ist. Auch hier hilft reine Polemik nicht weiter, sondern es muss plausibel dargelegt werden welche Auswirkungen auf unsere Umwelt erfolgen. Aber denkt denn auch mal einer noch an die Ölkatastrophe 2010 im Golf von Mexiko? Ist das schon vergessen?


09.03.2011 08:51    |    chris230379

Kontra E10 :mad:


09.03.2011 08:51    |    bikertyp

Hier Golf3, darf laut Liste E10 fahren.

Das Problem ist nur mein Fahrer. Wenn der an eine Tanke mit hochtrabenden Namen wie V-Power oder Suuuuper Plus XXXXL o.Ä kommt, fährt er weiter zur nächsten Supol und nimmt alles aber kein E10....schon ein seltsamer Kauz, oder ?

Und dann sagt er, so ein Bisschen Boykott kann den da oben wohl nicht schaden......


09.03.2011 08:52    |    Matze5699

Hallo Leute,

wir müssen weiterhin E 10 boykottieren, da wir endlich die Öl-Multis im Griff haben können.(Regierung auch)

Wenn Sie es nicht verkaufen, bekommen sie ordentliche Probleme, wie man sieht. Vielleicht wird es dann endlich vom Markt genommen.

Auf jeden Fall kommt dieser Schrott nicht in meinen Tank.


09.03.2011 08:53    |    chris230379

} > Wenn du Schäden am Motor durch E10 feststellen würdest haftet VW durch die "Freigabe" nicht mal...


09.03.2011 08:55    |    R208

Wir müssen ja nur noch bis April durchhalten. Dann ist der Vorrat in den Tanklagern erstmal vergammelt!!!

 

E10 vernichtet sich selbst. Finde ich Super hoch 95.


09.03.2011 08:55    |    Shirkahn

hallo an alle erstmal.............

ich tanke kein E10 obwohl ich es fahren darf.

es ist mir zu teuer....

da ich einen Ami fahre(chrysler voyager) fahre ich E85 also pures bioethanol (99cent) und nichts anderes

die amis sind dafür ausgelegt es zu fahren obwohl nachteil im winter brauchst mehere startversuche.

also ist mir die debatte echt scheißegal................


09.03.2011 08:56    |    chris230379

E85 ist steuervergünstigt

 

E10 nicht


09.03.2011 08:58    |    chaos123

Dann werden wir jetzt ja wohl alle Chrsyler Voyager fahren müssen.... freut die U$A

 

Ja... E10 verdirbt... Ethanol bindet Wasser...


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"