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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


09.03.2011 01:17    |    knutson

Ich habe den Benziner meiner Frau am 08.02.2011 eingetaucht gegen einen Diesel weil Mazda und ich glaube da recht zu haben KEIN Fahrzeug vor 2005 freigibt.

So habe ich das irgent wie im Gefühl weil kein 626,Premacy,Demio 323 oder ähnliches aufgefühtr wird

selbst der Mazda 5 erst ab einer bestimmten Fahrgestell Nr.


09.03.2011 01:40    |    Electricman

Zitat:

Mein Zweitwagen Mitsu verträgt zwar E10, ich tanke aber aus Boykott, weil in Östereich E10 nicht gibt, tanke nur dort, 5min von hier.

hm habe noch ni ein wasser auto gesehn ;)

 

Zitat:

ch habe Opel angeschrieben ob mein 15 Jahre alter Vectra mit 2.0 16V Motor geeignet ist, weil alle Ausnahmen die angegeben sind ab Baujahr 2000 oder jünger sind.

--------------------------------------------------------------------

Antwort:

...

Lediglich der 2,2-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit dem Motortyp Z22YH benötigt generell Sprit mit maximal fünfprozentigem Ethanolanteil - also herkömmlichen Superkraftstoff ("Super schwefelfrei ROZ 95") oder aber das neu benannte "Super Plus E5 (DIN EN 228) ROZ 98".

 

Vor diesem Hintergrund und aufgrund Ihrer Angaben gehen wir davon aus, dass Ihr Opel Vectra CC mit dem verbauten 2,0 Motor E10-tauglich ist.

...

-------------------------------------------------------------------

 

Opel geht davon aus das mein Wagen geeignet ist? Wissen die nicht mehr was die vor 15 Jahren gebaut haben?

mein gott der C20XE maschiene ist das völlig latte was du rein kippst haupsache es brennt ;)

 

so nu ich meine auch wenns zb nen fsi oder son rotz ist wie direckt einspritzer ist

völlig latte oder sind in amiland die karren verreckt? NEE

also scheiss drauf rein kippen das zeug und freuen.

dieses drecks rum genöle ich will e10 nicht das schmeckt nicht blabla

es soll nicht schmecken es soll brennen das tuts und füher oder später ist das gang und gebe das e10 zeugs dann nölt auch keiner mehr überlegt mal wenn da hin gegangen wäre super und super+ ist alle und gibt nur noch super e10 und super+e10 würde es auch jeder tanken weils deusche ja auto fahren will / muss


09.03.2011 01:50    |    Hippie-Killer

Nein, weil ich zum tanken sowieso nach Salzburg fahre.


09.03.2011 02:11    |    Das Huhn

FORD gibt für meinen Focus die Freigabe auf E10.

Vertraue dem aber nicht,weil zuviele freigaben die gerade noch zählten,nun nicht mehr zählen und 3 Minuten später doch wieder !

 

Ich tanke es nicht,weil keiner weiß welche Langzeitschäden entstehen können / werden.

Auch wenn es so wäre,das der Motor das Zeug klaglos verdaut,finde ich persönlich,das es der Oberhammer ist das die Eierköppe in Berlin da von ÖKOsprit reden.

Was bitte ist ÖKO daran wenn mein Auto plötzlich MEHR verbraucht wie vorher ? Mehrverbrauch ca.1 Ltr./ 100 Km ( +- 0,3 Ltr )

Bedeutet doch nur,die dicke Merkel kassiert noch mehr,weil ich / wir ja öfter tanken müssen dann.

Warum druxen die KFZ-Hersteller so rum,keiner sagt wirklich klipp und klar.......kann nix passieren,tanke E10.

Freigaben gibt es genug,ich hoffe nur das sich die Fahrer die sich davon was annehmen,genug Kleingeld zur seite legen.Denn E10 zerstört nicht jetzt gleich,sondern erst in 1-2 Jahren ( bei regelm.Betankung ) .

Mein Auto hat nun 44 000 Km auf der Uhr und ich möchte nicht bei 80 000 einen E10 zerstörten Motor haben. Denn der Hersteller wird mit Sicherheit nicht seinen Geldbeutel öffnen und sagen....Tut uns leid,wir bezahlen dir das.

Und Merkel und ihre Lakaien in Berlin,die sollte man......na das schreib ich besser nicht !:cool:

Tschö mit Ö

( Mein Text,wer damit nich klar kommt......lese es mal RÜCKWÄRTS )


09.03.2011 02:26    |    DonC

:D:D:D:D

 

 

Macht weiter so mit eurer Ahnungslosigkeit und Vollkaskomentalität...ich hab schon Popcorn gemacht...

 

So langsam wirds echt amüsant....

 

 

:D:D:D


09.03.2011 03:58    |    Pingback

Kommentiert auf: Community Magazin: Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel | RSS Deutschland


09.03.2011 05:16    |    BMW_Werk_Leipzig

also ich verzichte freiwillig auf diesen vermeintlichen öko-sprit, weil:

 

1. ich keine Lust habe einen Mehrverbrauch (sieh AutoBild) bei weniger Leistung in Kauf zu nehmen, was nutzen mir 143PS, wenn durch E10 10-15 Pferde im Stall bleiben, aber das gleiche Futter fressen wie die 143 Pferde... jeder BWL Student würde mir da recht geben

 

2. schaffen es unsere Bauern eh nicht den heimischen Bedarf an Biorohstoffen zu decken, also wird das Zeug aus Drittländern importiert, was ist wohl die Folge, wenn die die geforderten Mengen nicht mehr liefern können ??? Man benötigt dort mehr Ackerland um das oder die Materialien anzubauen, um Öko-Rohstoffe produzieren zu können. Und wo geht das am besten, wenn die normalen Ackerflächen durch Misswirtschaft und Raubbau ausgelaugt sind??? Na LOGO in dem man Urwälder rodet oder brandschatzt um auf deren fruchtbaren Böden Mais oder Zuckerrohr etc für die Europäische BIO-SPRIT-INDUSTRIE anzubauen.....

 

Den Rest kann sich ja wohl jeder denken... lieber krepiere ich doch an einer seeeeehr laaaaaaangsamen Erderwärmung (bin eh ne Frostbeule), als an relativ fixem Sauerstoffmangel.

 

FAZIT: Bio (?) -Sprit NEIN DANKE mein Auto fährt auch ohne Bäume und ich bin alt genug, clever zu fahren und durch meine eigene Fahrweise Sprit zu sparen...


09.03.2011 07:02    |    Howi01

Warum sollte ich E10 tanken? Alle Antworten dagegen wurden schon oben gegeben.....

Ich bleibe beim E5, da weiß man was man hat. Und langsam haben wir ja auch genügend Beiträge für die Umwelt geleistet (zumal ich der Meinung bin, dass E10 eher schlecht für die Umwelt ist - wenn ich bloss an die häufigeren Ölwechselintervalle denke). Da sind Downsizing, 7 oder 8 Gang-Getriebe, Longlife-Öle, Start-Stop, immer mehr Tempolimits und nicht zuletzt die Umweltzonen genannt. Die Industrie könnte langsam auch mal ihren Beitrag zur Umwelt leisten und im gleichen Maße Auflagen erhalten. Aber da geht niemand ran.

Ich jedenfalls bojkotiere das E10, solange es noch etwas anderes gibt.


09.03.2011 07:24    |    elixir23

Das Problem ist, das wir keine NEGATIVLISTE sondern eine POSITIVLISTE brauchen! Die Liste bei DAT enthält FEHLER und sorgt für Unsicherheit! (Beispiel gefällig: Renault: Renault 19: ALLE Modelle NICHT für E10 geeignet... der Renault Clio jedoch wird nicht erwähnt, also E10 tauglich (!?!?!?). Dumm nur das fast ALLE (ausser 1,2er - den gibts im 19er nicht) Motoren von Renault 19 und Renault Clio 1 BAUGLEICH sind!)

 

MFG


09.03.2011 07:26    |    Kallest1100

Mein Auto bzw. mein Motorrad könnten schon E10 tanken, aber ich werde es nicht tun.

Denn solange "Biosprit" aus Nahrungsmitteln hergestellt wird, die überall fehlen, hat das mit Bio nichts zu tun.


09.03.2011 07:27    |    Hondo2

Da mein Auto SuperPlus braucht, interessiert mich das momentan noch nicht! ;-)

 

 

cu


09.03.2011 07:29    |    AleroBlau

Ich fahre einen Chevrolet Alero, der ja nur in Deutschland als Chevrolet verkauft wurde, in allen anderen Ländern war es ein Oldsmobil, Chevrolet gibt nur für seine Koreanischen Reisschüßeln Auskunft, wenn ich auf der Offiziellen Seite Alero als Suchwort eingebe erscheint "Kein Eintrag"

Ist doch toll von GM, sie kennen plötzlich das Auto nicht mehr, ist mir schon mal vor einem Jahr bei einer anderen Frage pasiert, damals bekam ich nach einer Anfrage bei GM nach ca 6 Wochen ein Anruf von einem Chevrolet Händler der mir sagte das sie mit den Amerikanischen Autos nichts am Hut haben! Hat mir sehr geholfen!


09.03.2011 07:32    |    Vila Bacho

Ich warne vor der Anwendung des E10.

Es hat ganz andere politische Gründe als das scheinpositive Geplapper, was von der Politik immer veranstaltet wird.

 

Man kann sagen, mit dem E10 verhält es sich so wie mit dem Impfstoff für Schweinegrippe.

 

Naja, viel brauch man nicht mehr zusagen, die Leute haben es ja mehr oder weniger unbewusst bemerkt !!

 

Verweigert das Zeug !!!


09.03.2011 07:36    |    escalator

Mein Mondeo ist schon gut 5 Jahre alt, darf also noch kein E10 tanken.

 

Mein noch älteres Motorrad und den Fiasko habe ich aber schon mit E10 bekippt. Das Mopped mit Doppelvergaser fährt wesentlich besser mit E10, evtl. wurden aber auch nur die ganzen Ablagerungen aus dem Vergaser rausgeäzt.


09.03.2011 07:37    |    Ricoboss

Ich boykottiere E10 aus mehreren Gründen. Zum Einen ist dies doch nur wieder ein Spiel um den Sprit teurer zu machen und somit mehr Steuern kassieren zu können. Zum Anderen, warum sollte ich dieses BIO-zeugs tanken, wenn mein Auto dadurch ca. 5% mehr verbraucht. Bei einem Benzinpreis von 1.50€ machen das 7,5cent, da kann ich auch SuperPlus tanken, hab einen geringeren Verbauch und der Sprit ist garantiert besser für den Motor.


09.03.2011 07:37    |    aufsautoangewiesen

Ich konnte mir bis jetzt gerade noch mein Auto leisten. Wenn ich keine Arbeit hätte, bräuchte ich kein Auto! Hartz IV ich komme bald, wenn die Spritpreise weiter so steigen.

Mit oder ohne Bioalkohol! Ginge mein Auto durch E10 kaputt, könnte ich nicht mehr zur Arbeit kommen. Würde sonst den halben Tag unterwegs sein. Also gehe ich das Risiko lieber nicht ein wenn E10 doch über kurz oder lang mir die Möglichkeit nimmt zur Arbeit zu kommen. Fürs Fahrrad bin ich, für die zu bewältigende Entfernung zum Bahnhof, nicht fitt genug. Training würde zu lange dauern um die Fitness zu erreichen um auf Arbeit auch noch diese verrichten zu können. Was nützt mir diese ganze Diskussion, wenn ich mir eh bald nicht mal mehr E10 leisten kann?

Also vordere ich eine höhere Kilometerpauschale oder niedrigere Spritpreise. Wenn ich nicht mehr arbeiten gehen kann, kann ich auch keine Steuern mehr zahlen! Wer finanziert dann die Einkommen der Politiker wenn das vielen so erginge?


09.03.2011 07:43    |    karunjak

Hallo zusammen!

Zynisch und pervers halte ich die Idee, Nahrungsmittel zu verheitzen, währen andere Menschen hungern.

Für solchen Unfug benötigt man ignorante Menschen und natürlich auch Politiker. Daß eine Frau Dr. Angela Merkel (Pysikerin) hier nicht Einhalt gebietet, enttäuscht mich sehr.

 

Bei der geringeren Energiedichte von E10 und dem dadurch verbundenen Mehrverbrauch kommt nicht einmal ein spürbarer Spareffekt zustande. Vermutlich wird Brot teurer, da wir Weizen verheizen!

Wer profitiert eigentlich wirklich von diesem Debakel? Nicht die Umwelt, nicht der Verbraucher, dann hoffenlich die Bauern, die von der Milchwirtschaft zur Kraftstoffherstellung "gezwungen" werden


09.03.2011 07:44    |    Tiger68

E10 das haben sie ganz falsch angefangen.

Es soll weniger CO2 bringen als herkömmlicher Kraftstoff?

Der ADAC hat scheinbar bewiesen, dass mit 0,2 mehr Reifendruck das selbe Ergebnis heraus kommt.

 

--> Also ist der Grund dafür E10 zu fahren somit nicht richtig!!

 

Hätten sie gesagt "Wir mischen 10% Ethanol bei, um uns ein wenig unabhängiger vom Erdöl zu machen", hätten sie viel mehr Einsicht bei den Autofahrern erlangt.

 

Leider ist auch dieser Zug nun abgefahren!

 

Viele verweigern das E10 aus trotz das kann ich verstehen.

Man kann nicht einfach etwas beschliessen und andere dazu zwingen.

Die Macht der EU zieht hier nicht, denn es ist der "Freie Wille" der Tankkunden und den kann man mit keiner Macht der Welt bezwingen.

 

Ich hoffe das dies ein Denkzettel für die EU ist.

Das E10 können sie sich nun in die Haare schmieren.

 

Wird weiterhin darauf herum geritten, wird der Autofahrer sein Auto stehen lassen oder sich keinen PKW mit Benzinkraftstoff mehr kaufen.

Dann ist der Schuss gewaltig in den Ofen gegangen.


09.03.2011 07:45    |    JumpingJohn

So, der Benzin-Gipfel ist vorbei und Politiker und Vertreter der Auto- und Kraftstoffindustrie sind keinen Schritt weiter. Nicht mal die Autoindustrie ist gewillt eine Garantie für die verträglichkeit zu geben um mögliche Schäden auf ihre Kappe zu nehmen, heißt für mich das sie selber nicht 100%ig sicher sind wie sich E10 auf lange sicht auf deren Motoren auswirken wird. Die Politik will an E10 festhalten und auch die Strafen an Die Kraftstoffhersteller weiterleiten, diese dürfen allerdings diese nicht an den Kunden weiterleiten, nur wie wollen die das kontrollieren.

 

Heißt für mich E10 bleibt erstens nur der unausgegorene Versuch die EU-Richtline zur verminderung des CO2-Ausstoßes zu erfüllen, egal auf wessen Rücken dies ausgetragen werden muss und zweitens nur ein möchtegern Öko-Sprit der aus Getreiden und Zuckerrüben gewonnen wird die da stehen wo früher mal ganze Wälder gestanden haben. Das Wälder in der Lage sind wesentlich mehr CO2 aus der Luft zu filtern und das das Zeug auch wieder erst zur Ethanol-Herstellung und von da zur Raffinerie gebracht werden muss spielt ja scheinbar keine Rolle. Von anderen Ökologischen Auswirkungen die die so entstandenen Monokulturen auf die Umwelt haben (Bodenversalzung und -erosion) mal ganz abgesehn.

 

Bleibt für mich, und das sollten aus protest alle machen, nur eine Sinnvolle Gegenmassnahme und zwar weiterhin wenn es gehn SuperE5 oder eben Super Plus zu tanken. Diese Schiene kann die Politik nicht auf lange sicht weiterfahren ohne selbst ungläubig zu wirken und ihren Quoten zu schaden.


09.03.2011 07:49    |    FoVITIS

MIT ESSEN SPIELT MAN NICHT!

 

Daher lieber Reis, Rüben, Mais usw. ESSEN und nicht im Tank verbrennen!

 

 

Essen ist wichtiger als Auto fahren!

Ausserdem wird durch die ganze Herstellung + Transport höchstwahrscheinlich mehr CO2 produziert als es am ende einspart.

 

Deutschland könnte die Forderung die wohl bis 2020 ? Zu erfüllen ist auch anders erfüllen.

z.B. indem mehr Strom über BioMasse hergestellt werden würde. Und dieser Strom dann Elektro-Autos zur Verfügung gestellt werden würde. Das wäre auch wesentlich Umweltschonender, weil die Effizienz bei einem Elektromotor bei weitem höher ist als bei einem Verbrennungsmotor.

 

Wieso macht die CDU/CSU das nicht? ......... manchmal denke ich die Christen wollen die Menschheit ausrotten und eine neue Elite schaffen.


09.03.2011 07:50    |    dieseleckard

Ich finde ja die Herstellerlisten toll!

Ich habe als 2.Wagen einen Smart-Roadster Bj.2004 mit dem 82PS Motor. Laut Smart sind alle Fahrzeuge E10 tauglich, erst einmal, wer auf Nummer sicher gehen will, soll sich mit der Fahrgestellnummer bei Smart melden. Das habe ich gemacht und siehe da, mein Roadster ist nicht E10 tauglich! Also was sollen die Listen, wenn man doch mit der Fahrgestellnummer beim Hersteller nachfragen muß?

Mal ganz davon abgesehen, das die E10 Suppe mit Sicherheit dem Motorenbau keine Aufträge abnimmt.


09.03.2011 07:52    |    trixi1262

Zieht es dann nicht folgendes hinterher ???

 

Habe meine Meinung mal aus den e10 Sammelthread rüberkopiert !

Wenn verboten,Bitte löschen !!!

 

Hallo,ihr lieben Leut,einen schönen guten Morgen !

 

Gilt nur mal als Denkanstoss !!!

 

Ich möchte jetzt nicht mit Verschwörunsgtheoretikern in Verbindung gebracht werden,aber was passiert durch den Boykott von E10 und so weiter eigendlich!

 

Wir wurden durch die Politik und der Lobby mit einer aufgezwungenden Sache konfrontiert , E10.

 

Das Resultat,keiner Tankt das Zeug.

 

Wenn ich die Freie Marktwirtschaft richtig verstanden habe,so regelt Diese sich ,durch Angebot

 

und Nachfrage.

 

Jetzt haben wir den Fall,das die Nachfrage nach Super und Super Plus steigt und das Angebot sinkt.

 

Das Ergebnis sieht man an den Zapfsäulen !

 

Gleichzeitig zieht jeder andere Kraftstoff hinterher.

 

Das hat zur Folge,wie oft schon erwähnt,das Alles was irgendwie von A nach B transportiert werden muss,ebenfalls teurer wird. Lebensmittel usw. natürlich auch

 

Steckt hinter dem ganzen Verwirrspiel und Desinformationen,vielleicht doch eine versteckte Steuererhöhung ?

 

Kassen leer,Mehrwertsteuer auf 20%,geht nicht und die da oben sind ja fein raus

 

"Wir haben nichts erhöht" das war der Autofahrer mit seinem Boykott.

 

Wenn man die Preisspirale sich anschaut,kann man ungefähr sagen,das alles Benzin,mit oder

 

ohne Ethanol bestimmt 10-15 cent teurer wird,wenn das reicht ?

 

Sicherlich ist das eine riesen Sauerei,aber Schaden wir uns nicht auch ein wenig selbst.

 

Als ich die Politiker,gestern nach dem Gipfel gehört habe "Wir Autofahrer wären Schuld und hätten uns ja informieren können" hätte ich platzen können !

 

Verdammter Saftladen und wir werden manipuliert,ohne das wir es merken,oder nicht merken wollen?

 

mfg trixi1262


09.03.2011 07:54    |    J.J

Hallo,

in anderen teilen der Welt hungern die Menschen und wir sollen notwendige Lebensmittel verheizen.

Der CO² Ausstoß für das einbringen der Biomasse ist sicherlich auch nicht gering, ich habe mal nachgerechnet um die Biomasse für eine "Biogasanlage" normaler Größe, die gibt es hier an jeder Ecke, sind in 8 Tagen Ernteinsatz 25.000 Liter Diesel notwendig.

Es lebe,

- Biogas

- Biostrom

- Biodiesel

- Biosprit

 

In diesem Sinne mit freundlichem Gruß

 

Jürgen Jensen


09.03.2011 07:55    |    MadMax1313

Irgendwann verhungern wir noch (oder bezahlen sehr hohe Preise für Nahrungsmittel), weil der Anbau von Rohstoffen für Kraftstoff für die Bauern wesentlich gewinnbringender ist.

 

Ja ja, die Öl-Loby.


09.03.2011 07:55    |    rob500

Es geht für mich nur in zweiter Linie darum, ob mein Auto den Sprit verträgt oder nicht.

Mich stört vielmehr die Art und Weise, wie 1. diese bauernschlaue Idee zur Gewinnmaximierung über die Köpfe der Bevölkerung hinweg ausgekungelt wurde und wie sie 2. unter dem völlig absurden Deckmantel der Ökologie unter das Volk gebracht werden soll.

Eine grün angestrichene Umweltschweinerei, die zur Verteuerung des Lebens auf vielen Gebieten beitragen wird.

Die Umstellung auf E10 zeigt mal wieder, dass die Wirtschaft sich seit ihrer "Heiligsprechung" in den 70er Jahren alles erlauben kann und von der Politik ausnahmslos gedeckt wird.

Auf die Laufzeitverlängerung konnte man nur indirekt durch Stromanbieterwechsel reagieren, jetzt geht es ausnahmsweise mal direkt.

- Ich werde so lange es geht Super tanken wie es geht und danach, wenn es sein muss, auf Super-Plus ausweichen.

Die paar Euro sind mir das wert. Mal sehen, wie lange die das durchhalten.

Ich kann nur hoffen, dass viele Verbraucher es genauso machen, denn nur dann wird es funktionieren.

Anregung an die Politik:

Endlich Tempolimit und massives Verteuern der sogenannten "Premium"- Autos, dann klappts auch mit den Klimazielen.

Aber damit ist kein Geld zu verdienen und deshalb sind solche Vorschläge leider nicht Lobbytauglich.


09.03.2011 07:58    |    Tigerhasi

Ich darf nicht E10 tanken mit meinen Marea und auch theoretisch das Super Plus nicht,laut Fiathandbuch nur Normalbenzin.

Wenn ich nun beides nicht nehmen kann und Diesel ;-) sowieso nicht,soll ich mir wohl eine anders Auto kaufen nur weil die

alles ummodeln und voll durchdrehen? Meiner Frau ihr Colt könnte auch E10 tanken,hat Sie auch schon 3 mal gemacht aber

mit dem Ergebniss Null Durchzug,weniger km/h auf der Autobahn und eine Mehrverbrauch von etwa 5 Litern pro Tank.

Ihr Fazit (wörtlich) die sollen Ihre Pisse (sorry) doch selber tanken,ich tank den Scheiß (sorry) nicht mehr.

 

LG


09.03.2011 08:00    |    micmaster

laut renault darf ich e 10 tanken ....

laut renault mechaniker soll ich die finger weg lassen da es keine langzeit studie gibt....

 

meine persönliche meinung ich tank die plörre nicht so lange ich keine garantie von renault oder sonst wen habe .... zumal ein mehrverbrauch und gleichzeitigem leistungsverlust bei e10 vorhanden sein soll zwischen 3 bis gar 15 % wenn das der fall ist kommt mir superplus sogar günstiger und hab auch noch eine bessere leistung des motors bzw weniger verbrauch.....

 

also E10 nein danke...

 

Umweltminister Norbert Röttgen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle nehmen sie ihren hut und verschwinden sie WIR LASSEN UNS NICHT LÄNGER VERARSCHEN


09.03.2011 08:02    |    Rough79

DIE DEUTSCHEN NERVEN TOTAL!!!!!

 

immer diese gezicke über Nichtigkeiten... Würden sich die Leute mal bei jemanden informieren die schon seit über 30 Jahren E85 fahren wüssten sie mehr. Aber nein da wird bei den Autoherstellern gefragt... HALLOOOOO die wollen euch Autos verkaufen die das offiziell können??!!!

 

Die Ölmultis wollen natürlich den Teueren Sprit verkaufen... ist ja klar!!!

 

Ich fahre schon seit Jahren E85 und habs in den meisten Autos zu E50-E70 runtergemischt um den Kaltstart zu verbessern und hatte NOCH NIE Probleme!!! Auch die Anderen aus dem Bekanntenkreis und Internet HATTEN NIE ÄRGER!!! - Komisch nit wahr???

 

Das die Autofirmen sich aus Regressangst nicht zu Irgenwelchen Aussagen hinreisen wollen und lieber was neues Verkaufen wollen ist ja mal klar...

 

Wisst ihr eigentlich das jeder Benziner ohne Probleme 10-15% Wasser mitverbrennen kann????? Laut hersteller sogar können muss?????

Und da machen sich die Leute um 5% Mehralkohol (der im übrigen brennbar ist) in die Hose...

 

LAND DER DICHTER UND DENKER???? HA! hier in unserem Lande wird nurnoch Bild gelesen - RTL gekuckt und mürrisch Unwissendheiten am Stammtisch verbreitet... Macht so weiter liebe Deutsche... Der Abstieg ist gewiss :(

 

P.S: Bei den Meisten Automobilherstellern gibts in der Ersatzteilliste für EUER AKTUELLES AUTO die zur verwendung von E85 verbaut werden(Brasilianischer Markt) aber warscheinlich redet Ihr euch ein dass EXTRA für Brasilien ein NEUER MOTOR entwickelt und verbaut wird....


09.03.2011 08:05    |    seeburg19

Weil Muttis Klügster (Röttgen) gerne mit vorauseilendem Gehorsam seine Karriere beflügelt und uns als steuernzahlende, autofahrende Bürger damit versucht, unter Inkaufnahme von Eigentumsbeschädigung bzw. Enteignung vor seinen Karren zu spannen, boykottiere ich diese Giftsuppe. Zeigt ihm die rote Karte, dann lernt er die Grenzen seiner Macht kennen. Spätestens wenn Mutti merkt, dass die anstehenden Landtagswahlen in Gefahr sind, werden sie den Mist vom Markt nehmen und sang-und klanglos verschwinden lassen.


09.03.2011 08:05    |    christianka6cr

Moin

 

Abartige unverschämtheit mir diese Gülle als non plus ultra für mein Auto verkaufen zu wollen, ich habe allerdings den großen Vorteil in Grenznähe zu Frankreich und der Schweiz zu wohnen, daher "kenne" ich E10 als "den Rüssel, den man nicht nehmen darf" schon länger, muss ihn aber nicht nutzen weil normaler Supersprit noch immer günstiger ist als die Bio-Gülle in D.

 

Gruß


09.03.2011 08:09    |    Tiger68

Ich warte schon darauf bis die ersten Aufkleber kommen mit:

 

E10 Nein Danke!

 

Ich denke, diese Thread´s hier im Forum verteilen der Wirtschaft eine gewaltige Ohrfeige.

Bitte schickt den Link dieses Forum an Ankela Merkel und Co, damit sie sehen was hier los ist.


09.03.2011 08:09    |    trixi1262

Sorry,an alle E10 Gegner !

Ich werde aber das Gefühl nicht los,das der Schuss nach hinten losgeht

und Politk & Lobby eine versteckte Steuer dadurch erzielen !!!

mfg trixi1262


09.03.2011 08:10    |    Rocksy

Thema Umweltschutz:

Besser wären Autos, die weniger Liter auf 100km verbrauchen. Das würde noch mehr Abgase verhindern, als jedes E10.

 

Bio ist doch so toll und im Supermarkt zahlen die Kunden gerne mehr für Bio....seltsam, warum kostet dann der Biosprit weniger als das bisherige bewährte? Meiner Meinung nach würden Umweltschützer gerne sogar mehr für den Sprit bezahlen, wenn der Kraftstoff wirklich umweltfreundlich und fürs Auto verträglich ist. - da stimmt doch irgendwas nicht.

 

Thema Lagerkapazität an den Tankstellen:

Vor nicht allzu langer Zeit gabe es noch den Kraftstoff "Benzin" zu kaufen, der inzwischen vom Markt verschwunden ist. Jetzt wollen die da oben uns weiß machen, dass es kein Super E5 mehr geben soll, da es an den Tankstellen zu wenig Lagermöglichkeiten gibt? Halten die uns für total bescheuert? Ich glaube nicht, dass die alten Tanks (an den Tankstellen) für Benzin zurückgebaut wurden. Somit düfen die gerne den E10 in die Benzin-Tanks füllen und alles (jeder Kraftstoff) hat seinen Platz.

 

Das ganze Thema regt mich inzwischen dermaßen auf. Ich möchte gerne was dagegen tun - kann mir jemand sagen wo und wie?

Die Ganze Sache stinkt doch zum Himmel. Führen die E10 nur ein, um kurzfristig mehr Geld in die Staatskassen zu bringen? Wird das E10 nun doch nicht vom Markt genommen, da es sich ja schön Geld damit verdienen läßt? Wo ist denn bitte der alternative Kraftstoff, der nur 2-3 Cent teurer sein soll????

Mehrverbrauch bei E10 von 1,5% - dass ich nicht lache. Da habe ich schon Zahlen bis zu 10 gehört.

 

Wo ist eiegntlich die Demokratie hin? Dürfen wir auch noch was mitentscheiden??? Könnten die Politiker bitte mal wieder was sinnvolles leisten und ihre Aussagen einhalten? - Ansonsten bitte keine Aussagen mehr machen. (...Atomausstieg - ach ne, doch nicht.....ich habe nicht abgeschrieben und den DR.-Titel behalte ich - ach naja, sind wohl doch mehr ähm "Kopien", den DR-Titel brauch ich auch nicht mehr.....)

 

Mir fällt nur noch eins ein: WAAAAAAAAAAAAAAHnsinn!!!!!!


09.03.2011 08:10    |    sixstar

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht wo die großen Mengen an Äthanol zur E10-Produktion wirklich herkommen?

 

In der letzten Woche konnte ich ein längeres Gespräch mit einem leitenden Mitarbeiter einer großen Raffinerie in Deutschland führen und habe interessante Details erfahren. Nur 25% des dort angelieferten Alkohols kommen tatsächlich aus "BIO Produktion". 75% sind Abfall aus der chemischen Industrie oder s.g. Kondensatalkohol aus der Herstellung höherwertiger Kohlenwasserstoffe. Der reale Einkaufspreis liegt dort im Bereich um 0,613 Cent/Liter ! Das BIO-Äthanol wird fast ausschließlich in der Lebensmittel u. Spirituosenindustrie verwendet. Schlicht zu teuer für die E10 Produktion. Hier hat die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein den Finger auf dem Hahn und dem Geldbeutel der Konsumenten. Ein Liter Brennspiritus (vergällt, nicht genießbar) kostet incl. MwSt. etwa 2,45€ - der reale Preis liegt incl. der Branntweinsteuer u. MwSt. bei ca. 90 Cent / Liter.

Niemand muß Angst haben, Lebensmittel in den Tank zu schütten.

 

Mein Subaru hat schon vor etlichen Jahren in Schweden E10 in den Tank bekommen und problemlos vertragen. Der Mehrverbrauch liegt unterhalb der Meßgrenze (<1,3%) und auf Nachfrage hat mir eine schwedische SUBARU-Vertretung bestätigt: Keine Schäden durch E10 an den Boxermotoren.

 

 

sixstar


09.03.2011 08:10    |    vic99

... den Protestaufkleber gibt es hier: www.2CVonline.de\e10\e10_bestell.htm


09.03.2011 08:11    |    holaerf

Holaerf

ich sage nein zu E10!

Der Umwelt zu liebe! Gegen Abholzung der Wälder, Reduzierung der Anbauflächen für Lebensmittel in Ländern mit hungernder Bevölkerung


09.03.2011 08:13    |    Corolla e11

Bei mir gibt es noch kein e10. Aber selbst wenn würde ich mir drei mal überlegen das in den Tank zu schütten. Nur weil die Industrie und die Politik mal wieder nen Pinn im Kopf haben, muss ja nicht gleich jeder nach deren Pfeife tanzen. Außerdem zeichnet sich ja ab, dass das für die Mieralölkonzerne mehr und mehr zum Problem wird, wenn sie keinen Absatz haben. Sollen die mal sehen, was se dann machen, wir müssen ja auch für 1,55€ tanken.

 

Toyota hat mir nach einem Anschreiben sogar die Verträglichkeit von e10 bestätigt.


09.03.2011 08:14    |    chris230379

Beim Gipfel Pro-E10,

 

bei Frontal Kontra-E10,

 

wie war das bei Stern-TV?


09.03.2011 08:15    |    zwapp

Sind wir mal ehrlich. Jeder sollte in der Lage sein, sich die Information über die verträglichkeit des E10 für sein Fahrzeug einzuholen. Ebenso finde ich, dass wir in der Demokratie durchaus wichtigere Probleme haben als ein Boykott über E10.


09.03.2011 08:15    |    huskycrosser

Ich Schließe mich da der Meinung der Vorposter an

" Bleibt für mich, und das sollten aus Protest alle machen, nur eine Sinnvolle Gegenmaßnahme und zwar weiterhin wenn es geht SuperE5 oder eben Super Plus zu tanken. Diese Schiene kann die Politik nicht auf lange Sicht weiterfahren ohne selbst ungläubig zu wirken und ihren Quoten zu schaden."

Ich könnte es teilweise bei einem Fahrzeug tanken, mache es aber trotzdem nicht.

Die Hersteller machen bewusst keine klaren Aussagen zur Verträglichkeit.

Dies um nicht irgendwann doch noch zur Kasse gebeten zu werden.

 

Wie war das mit Biodiesel und den Bosch Pumpen??

 

VW gab großherzig in der Betriebsanleitung bekannt das Biodiesel ohne Einschränkung getankt werden kann, als dann die Einspritzpumpen defekt waren verweigerte ( da es Boschpumpen waren ) Bosch die Garantieregelung mit dem Hinweis " Wir haben keine Freigabe erteilt ".

Wenn VW das macht sollen die die Kosten dafür tragen.

Verarscht war also der Verbraucher der den Angaben im Handbuch glauben schenkte!!

 

Wo ist Biodiesel heute :confused: ich sehe bei uns gar keine Tankstelle die das überhaupt führt.

Vielleicht eine Landwirtschaftliche für Trecker :D

 

Für den Boykott für E 10 die Passende " UMWELTPLAKETTE " im Anhang .

Herunterladen , Ausdrucken und ins Auto kleben :cool:


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