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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

12.05.2021 23:34    |    jennss    |    Kommentare (53)

Welches E-Auto wäre eure Wahl?

mittelklassee-autosmittelklassee-autos

 

Kurze Umfrage ohne viel Text...

 

Jetzt füllen sich bei den Mittelklasse-E-Autos die Konfiguratoren langsam mit mehr Motorvarianten. Es gibt jetzt:

 

 

Welches Auto findet ihr am interessantesten für euch selbst? Bedenkt auch, ob ihr für Mehrleistung so viel mehr ausgeben würdet.

j.

 

PS: Habe noch kleine Korrekturen/Ergänzungen eingepflegt.

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12.05.2021 23:54    |    Rainer0849

Keines, Das ganze ist ein Irrweg.


13.05.2021 00:04    |    AgilaNJOY

Grösste Batterie mit kleinster Leistung, das geht leider nur beim Mercedes.

E-Autos sind auch mit wenig Leistung ausreichend agil und für hohe Geschwindigkeiten fehlt bis jetzt immer noch die Reichweite.

Der Skoda ist interessant, da generell nicht übermotorisiert - das kommt auch dem Reifenverschleiss entgegen...


13.05.2021 06:01    |    luigibbb

Keines.

Diese Autos müssen alle zuerst beweisen, dass sie besser sind wie die bisherigen Techniken (Otto, Diesel, Wankel, Hybrid).

und, nicht ganz unwichtig: kann genügend Strom angeliefert werden ?

 

Schliesslich die Frage: wird Wasserstoff auch gleichwertig subventioniert ?


13.05.2021 06:54    |    JürgenS60D5

Noch fehlt beim XC 40 die Single Motor Variante. Die wird bald kommen, analog zum Poletar 2. Über die Frage, ob genug Strom kommt, mache ich mir wenig Sorgen. Es gibt genug Studien, die berichten, dass der gesamt Stromverbrauch um maximal 20% steigen wird. Für mich eher interessant ist die Frage, wie es mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien weiter geht. Waren wir mal Musterländle, haben wir mittlerweile auch in dieser Frage den Anschluss verpasst.

 

Und zum Thema Wasserstoff im Auto: für mich ist dieser Weg eine Sachgasse. Wenn es so toll wäre, wäre haben unsere Ingenieure nicht schon längst was entwickelt und auf den Markt gebracht? Für mich hat Wasserstoff eine große Zukunft als Puffer oder Speichertechnologie. Auch in Hochöfen oder ähnlichem. (Wobei sich auch hier die Frage stellt, warum da nicht längst was passiert ist). Sicherlich auch im Bereich der Schiffsantriebe kann ich mir das gut vorstellen. Aber im Pkw ist das viel zu aufwändig und vor allem: in der energetischen Gesamtbilanz verheerend.


13.05.2021 08:26    |    Bavaria R

Habe den Enyaq i80 bestellt weil er mir besser gefällt wie der ID.4 hoffe nur dass sie die Probleme mit der SW in den Griff bekommen haben bis zu meiner Auslieferung im Herbst.

Was mich geärgert hat ist der Aufpreis für die Freischaltung zur Ladung mit über 100kW, Frechheit! Was mich gefreut hat war die Möglichkeit die Anhängerkupplung mit Zuglast zu bestellen.


13.05.2021 08:56    |    notting

Finde in deiner Umfrage hätte man den Preis weglassen oder "ab" davorschreiben sollen. Weil bei einem Modell ist die Wärmepumpe dabei, beim anderen gibt's die gegen vernünftigen Aufpreis oder bei manchen gibt's die nur in einem sauteurem Paket aus dem ich sonst nix brauche.

 

Beim Polestar 2 war ich erst etwas verwirrt. Bei den anderen Modellen hast du Single-Motor auf irgendeine Art explizit dazugeschrieben, hier aber nicht.

 

Beim Kia EV6 hast du die Fragezeichen hingemacht, weil auch die Preisliste die man z. B. unter https://www.goingelectric.de/.../viewtopic.php?f=592&t=66684&start=50 findet noch nicht ganz final ist?

 

Hätte hier der Ford Mustang Mach-E nicht reingepasst?! Ist kaum länger als z. B. das Model 3 und definitiv in o.g. Preisklasse.

Außerdem vermisse ich Fahrzeuge z. B. von Aiways und von MG Motors. Also insb. chin. Marken, die gerade in D Fuß fassen wollen und zumindest soweit ich das bisher sehe keinen schlechten Fahreindruck machen.

 

notting

 

PS: Hast du bei den div. Modellen den Hersteller weggelassen wg. dem Zeilenumbruch in der Standardansicht?


13.05.2021 09:16    |    notting

Bin mir gerade selbst total unschlüssig, was ich kaufen soll. U.a. hängt das mit dem Platz in meiner Garage zusammen. Die meisten sind deutl. breiter, länger und höher als mein Megane III.

- Polestar 2: Von der Höhe und Breite am nächsten an dem, was ich mir vorstelle. Leider ist das Service-Netz nicht so toll, nur bei Tesla ist es noch mieser. Auch mit dem Basis-Antriebsstrang 1,5t AH-Last. Vermutl. kann man die aber mit einem normalen PKW-FS nicht nutzen. Wäpu nur als Teil eines teuren Pakets wo ich sonst nix brauche. Es gibt keine Ionity-Sondertarife (wobei ich das ohnehin selten nutzen werde, sodass sich eine Grundgebühr für mich nicht lohnen wird - z. B. bietet was mit 0EUR Grundgebühr in den ersten paar Jahren und trotzdem deutl. billiger als ad-hoc).

Interessant: Er bietet im Verhältnis zur WLTP-Reichweite die mit am höchsten Autobahn-Reichweite, selbst wenn man die Allrad-Variante (was meist deutl. auf den Verbrauch geht) mit der Nicht-Allrad-Variante des Enyaq vergleicht: http://youtu.be/kk-54c6oroo?t=750

- VW ID.4: Finde ihn zu lang und zu hoch. Ist aber kürzer als z. B. Enyaq. Soll demnächst noch etwas mehr Ladeleistung geben. Nur 1,2t AH-Last, wobei man davon mit einem normalen PKW-FS noch weniger nutzen können dürfte als beim Polestar 2. Für die Allrad-Variante wurde mehr AH-Last versprochen, aber nicht gehalten.

Seltsame Reifenkombi vorne/hinten die auch eher teuer sind als andere Reifengrößen.

- Mercedes EQA: Von der Grundfläche her sehr nahe an dem dran was ich mir vorstelle. Viel geringere Reichweite als z. B. der ID.4, aber sehr ähnl. Ladeleistung im Sinne der Mehr-Reichweite pro Zeit wenn man WLTP-Werte vergleich. Mit dem Basis-Antriebsstrang geringere AH-Last. Die Allrad-Varianten kriegen aber nicht die volle Förderung.

- Hyundai Ioniq 5 bzw. Kia EV6: Nochmal breiter als der ID.4 und insb. der Kia ist nochmal ein ganzes Stück länger. Geile Ladegeschwindigkeit. 3,6kW aus dem Akku holen zu können, ist ein geiles Aufpreis-Feature.

 

Der Rest aus der Umfrage ist mir zu teuer, zu groß oder hat ein noch mieseres Service-Netz als Polestar.

Der Ford Mustang Mach-E ist auf den ersten Blick auch sehr interessant, bis z. B. auf die Länge und die miese AH-Stützlast von 30kg und max. 750kg AH-Last.

 

notting


13.05.2021 09:31    |    notting

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 13. Mai 2021 um 06:54:50 Uhr:

Noch fehlt beim XC 40 die Single Motor Variante. Die wird bald kommen, analog zum Poletar 2.

Aber auch die wird wohl deutl. weniger Reichweite als der Polestar 2 haben und teurer sein.

 

Zitat:

Über die Frage, ob genug Strom kommt, mache ich mir wenig Sorgen. Es gibt genug Studien, die berichten, dass der gesamt Stromverbrauch um maximal 20% steigen wird. Für mich eher interessant ist die Frage, wie es mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien weiter geht. Waren wir mal Musterländle, haben wir mittlerweile auch in dieser Frage den Anschluss verpasst.

Ich denke der Vorposter meint Laternenparker & Co. Bei mir gibt's da wo ich öfters mit dem Auto parke (Supermarkt etc.) nirgends eine Ladesäule und komme dort für meinen Strom-Bedarf wenn ich an meine Fahrleistung vor Corona denke zu selten hin.

 

Zitat:

Und zum Thema Wasserstoff im Auto: für mich ist dieser Weg eine Sachgasse. Wenn es so toll wäre, wäre haben unsere Ingenieure nicht schon längst was entwickelt und auf den Markt gebracht?

Haben sie schon. Aber das H2-Tankstellen-Netz hinkt extrem hinterher.

 

Zitat:

Für mich hat Wasserstoff eine große Zukunft als Puffer oder Speichertechnologie. Auch in Hochöfen oder ähnlichem. (Wobei sich auch hier die Frage stellt, warum da nicht längst was passiert ist).

Es gibt so ein Verfahren bereits, nur mit Erdgas. Erdgas kann einfach dem Erdgasnetz entnommen werden. Bei H2 bräuchte man mangels H2-Netz viele LKW oder vor Ort viel Strom bzw. kann das nur sehr bedingt durch das Erdgasnetz durchschleusen. Solar-H2-Tankstellen hat man schon getestet. Aber in der Stahlproduktion bräuchte man viel mehr H2.

 

Zitat:

Sicherlich auch im Bereich der Schiffsantriebe kann ich mir das gut vorstellen.

Dort testet man in der Hauptsache LNG. Ein paar große E-Schiffe gibt's auch schon. Durch die große Oberfläche und da die großen Schiffe selten unter Bäumen oder in Häuserschluchten sind, bietet sich Solar an, was man auch direkt in die Akkus machen könnte. Desweiteren braucht man im Hafen nur Kabel für Landstrom.

 

Zitat:

Aber im Pkw ist das viel zu aufwändig und vor allem: in der energetischen Gesamtbilanz verheerend.

Man könnte aber das H2 eben als Puffer nutzen und in einem PKW-REx nutzen.

 

notting


13.05.2021 10:43    |    Redirion

Bestellt ist der Polestar 2 LR AWD. Aber wären Ioniq 5 und Kia EV6 in wenigen Monaten verfügbar, würde ich da da die LR ohne AWD interessant finden. Was wähle ich jetzt in der Umfrage?

Auf 80% in unter 20 Minuten klingt sehr alltagstauglich. Gespannt bin ich da aber noch auf die Ladezeiten an einer 400V 150kW Säule.


13.05.2021 10:58    |    jennss

Zitat:

@luigibbb schrieb am 13. Mai 2021 um 06:01:26 Uhr:

Diese Autos müssen alle zuerst beweisen, dass sie besser sind wie die bisherigen Techniken (Otto, Diesel, Wankel, Hybrid).

Warum nicht einfach nach aktuellem Stand entscheiden? Elektroantrieb bringt top Komfort und Fahrspaß. Ich fahre mit dem E-Auto z.B. viel lieber durch die Stadt (Hamburg) als mit dem Verbrenner. Um das zu verstehen, muss man es selbst probieren. Die sofortige Gaspedalreaktion erleichtert z.B. spontane Spurwechsel.

 

Zitat:

Schliesslich die Frage: wird Wasserstoff auch gleichwertig subventioniert ?

Nein, es wird mehr subventioniert, wenn ich mich nicht irre. Obwohl der aktuell angebotene Wasserstoff zu ca. 90% grauer Wasserstoff ist (aus Erdgas produziert), kostet das Kilo nur 9,50 €. Ohne Subvention käme der Preis auf 14 €, wenn ich mich nicht irre und grüner Wasserstoff (aus regenerativer Energie produziert) nochmals höher. Aber das sind jetzt keine sicheren Zahlen. Strom hingegen wird überhaupt nicht subventioniert. H2-Tankstellen gibt es auch immer mehr, aber eine einzige kostet halt schon 1 Mio. Euro. Die sind mit dem hohen Druck nicht so einfach gebaut.

j.


13.05.2021 11:05    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 13. Mai 2021 um 08:56:54 Uhr:

Finde in deiner Umfrage hätte man den Preis weglassen oder "ab" davorschreiben sollen. Weil bei einem Modell ist die Wärmepumpe dabei, beim anderen gibt's die gegen vernünftigen Aufpreis oder bei manchen gibt's die nur in einem sauteurem Paket aus dem ich sonst nix brauche.

Wäre zu kompliziert, die Ausstattung zu berücksichtigen. Jeder weiß, dass die Autos nicht gleich ausgestattet sind.

 

Zitat:

Beim Polestar 2 war ich erst etwas verwirrt. Bei den anderen Modellen hast du Single-Motor auf irgendeine Art explizit dazugeschrieben, hier aber nicht.

Doch. Es steht da Frontantrieb oder Allrad.

 

Zitat:

Beim Kia EV6 hast du die Fragezeichen hingemacht, weil auch die Preisliste die man z. B. unter https://www.goingelectric.de/.../viewtopic.php?f=592&t=66684&start=50 findet noch nicht ganz final ist?

Ich habe nur die Grundpreise gefunden, keine Preisliste. Danke für den Link. Dann nehme ich die Fragezeichen gleich mal raus.

 

Zitat:

Hätte hier der Ford Mustang Mach-E nicht reingepasst?! Ist kaum länger als z. B. das Model 3 und definitiv in o.g. Preisklasse.

Oh, shit... den habe ich tatsächlich vergessen, packe ich gleich noch dazu. Im Moment haben nur wenige abgestimmt, geht noch.

 

Zitat:

Außerdem vermisse ich Fahrzeuge z. B. von Aiways und von MG Motors. Also insb. chin. Marken, die gerade in D Fuß fassen wollen und zumindest soweit ich das bisher sehe keinen schlechten Fahreindruck machen.

Den packe ich auch noch dazu.

 

Zitat:

PS: Hast du bei den div. Modellen den Hersteller weggelassen wg. dem Zeilenumbruch in der Standardansicht?

Bei VW und Tesla... da ist das so selbstverständlich, dass ich es nicht bemerkt habe :). Füge ich mal hinzu.

j.


13.05.2021 11:15    |    notting

Zitat:

@Redirion schrieb am 13. Mai 2021 um 10:43:57 Uhr:

Bestellt ist der Polestar 2 LR AWD. Aber wären Ioniq 5 und Kia EV6 in wenigen Monaten verfügbar, würde ich da da die LR ohne AWD interessant finden. Was wähle ich jetz in der Umfrage?

Auf 80% in unter 20 Minuten klingt sehr alltagstauglich. Gespannt bin ich da aber noch auf die Ladezeiten an einer 400V 150kW Säule.

Ich glaube, das kann man jetzt schon recht gut abschätzen, wenn man die Ladekurve anschaut: https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?p=1558974#p1558974

Bei niedrigstem Akkustand sind's ca. 5min, wo 150kW etwas mehr als 1/4 weniger Ladeleistung bedeutet, d.h. der Ladevorgang entspr. verlängert wird, bis ca. 15%. Danach ist man schon viel näher an den 150kW. D.h. gerade wenn du nicht auf <=15% SoC gehst, wird der Unterschied vermutl. nicht so groß sein.

 

Allerdings würde ich dir aus Umweltschutzgründen _immer_ empfehlen mit 800V zu laden, auch wenn die Ladesäule nur 150kW kann (in der Praxis sind praktisch alle Ladesäulen mit max. 150kW aber mit max. 400V...).

Bei gleicher Leistung kannst du durch die Verdoppelung der Spannung 75% der Verlustleistung in den Kabeln einsparen. Doppelte Spannung -> halber Strom -> nur 1/4 der Verlustleistung. Und die ist im flexiblen Teil des Ladekabels besonders hoch, weil das ab einem gewissen Strom zu dünn ist, damit es noch flexibel genug ist. Deswegen wird gekühlt. Bzw. bei 150kW bei 800V reicht eine passive Kühlung, was Energie spart. Denn wenig darüber muss schon aktiv gekühlt werden.

Hab mal mit einem rel. kurzen Ladesäulen-Kabel gerechnet und kam bei 150kW Ladeleistung auf 1,2kW Ersparnis inkl. Kühlung durch 800V vs. 400V.

 

notting


13.05.2021 11:19    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 13. Mai 2021 um 11:05:13 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 13. Mai 2021 um 08:56:54 Uhr:

Finde in deiner Umfrage hätte man den Preis weglassen oder "ab" davorschreiben sollen. Weil bei einem Modell ist die Wärmepumpe dabei, beim anderen gibt's die gegen vernünftigen Aufpreis oder bei manchen gibt's die nur in einem sauteurem Paket aus dem ich sonst nix brauche.

Wäre zu kompliziert, die Ausstattung zu berücksichtigen. Jeder weiß, dass die Autos nicht gleich ausgestattet sind.

Dann würde ich eben "ab ... EUR" schreiben damit klarer ist was gemeint ist.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 13. Mai 2021 um 11:05:13 Uhr:

Zitat:

Beim Polestar 2 war ich erst etwas verwirrt. Bei den anderen Modellen hast du Single-Motor auf irgendeine Art explizit dazugeschrieben, hier aber nicht.

Doch. Es steht da Frontantrieb oder Allrad.

Aber du schreibst eben ggf. noch zusätzl. Dual-Motor, aber nicht Single-Motor. Das hat mich irritiert. Egal.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 13. Mai 2021 um 11:05:13 Uhr:

Zitat:

Beim Kia EV6 hast du die Fragezeichen hingemacht, weil auch die Preisliste die man z. B. unter https://www.goingelectric.de/.../viewtopic.php?f=592&t=66684&start=50 findet noch nicht ganz final ist?

Ich habe nur die Grundpreise gefunden, keine Preisliste. Danke für den Link. Dann nehme ich die Fragezeichen gleich mal raus.

Lies das Kleingedruckte in der Preisliste, die sind sich aktuell auch noch nicht so 100%ig sicher. Aber ich würde die Fragezeichen unter diesen Umständen auch rausnehmen.

 

Danke auch dafür, dass du nochmal wegen weiteren möglicherweise hier passenden Modellen schaust :-)

 

notting


13.05.2021 11:34    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 13. Mai 2021 um 09:31:04 Uhr:

Zitat:

Und zum Thema Wasserstoff im Auto: für mich ist dieser Weg eine Sachgasse. Wenn es so toll wäre, wäre haben unsere Ingenieure nicht schon längst was entwickelt und auf den Markt gebracht?

Haben sie schon. Aber das H2-Tankstellen-Netz hinkt extrem hinterher.

Zum einen sind die H2-Tankstellen sehr teuer und zum anderen denken viele Länder wohl, dass das Geld eh in den Sand gesetzt wäre. Kein anderes Land hat so viele H2-Tankstellen wie Deutschland (fast 100). Frankreich hat nur 3 in Paris, Italien eine in Bozen... Viele Länder wie Spanien, Tschechien, Polen etc. haben gar keine H2-Tankstelle. Die Technik ist aber darauf angewiesen, weil man nicht zuhause laden kann wie bei Batterien. Also entweder ganz oder gar nicht. Was Deutschland da fördert, ist zweifelhaft... Technisch scheint H2 an allen Punkten (Auto, Infrastruktur, "Sprit") zu teuer zu sein und es braucht etwa doppelt so viel Stromerzeugung wie bei Batterien. "Wo soll so viel Strom herkommen?", fragen die Batteriegegner immer und plädieren dann für H2... ;)

H2-Tankstellen scheinen auch recht anfällig zu sein. https://h2.live/

j.


13.05.2021 11:48    |    Redirion

Zitat:

@notting schrieb am 13. Mai 2021 um 11:15:14 Uhr:

Ich glaube, das kann man jetzt schon recht gut abschätzen, wenn man die Ladekurve anschaut: https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?p=1558974#p1558974

Bei niedrigstem Akkustand sind's ca. 5min, wo 150kW etwas mehr als 1/4 weniger Ladeleistung bedeutet, d.h. der Ladevorgang entspr. verlängert wird, bis ca. 15%. Danach ist man schon viel näher an den 150kW. D.h. gerade wenn du nicht auf <=15% SoC gehst, wird der Unterschied vermutl. nicht so groß sein.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine 800V Ladekurve. 1zu1 auf 400V abbildbar ist oder etwa doch?


13.05.2021 11:52    |    jennss

Ich habe jetzt selbst mal den Volvo angekreuzt, aber er ist hier auch einer der teureren. Unter 50000 € wäre es wohl eher der Ioniq 5. Ich denke, der große Akku lohnt sich meistens. Der kostet oft nur ca. 3000 € mehr und das holt man mit dem Wiederverkaufswert wieder rein. Andererseits macht ein schwerer Akku auch langsamer, wenn das nicht mit mehr PS ausgeglichen ist. Hab ja selbst den mittleren Akku im ID.3 genommen.. gar nicht so einfach zu entscheiden... :)

 

Zwischen ID.4, Enyaq und Q4 würde ich mich wohl für den Q4 entscheiden. Ist ein schönes Auto und es gibt ein vollwertiges Schiebedach zum Öffnen. Das vermisse ich beim ID.3.

j.


13.05.2021 11:55    |    notting

Zitat:

@Redirion schrieb am 13. Mai 2021 um 11:48:48 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 13. Mai 2021 um 11:15:14 Uhr:

Ich glaube, das kann man jetzt schon recht gut abschätzen, wenn man die Ladekurve anschaut: https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?p=1558974#p1558974

Bei niedrigstem Akkustand sind's ca. 5min, wo 150kW etwas mehr als 1/4 weniger Ladeleistung bedeutet, d.h. der Ladevorgang entspr. verlängert wird, bis ca. 15%. Danach ist man schon viel näher an den 150kW. D.h. gerade wenn du nicht auf <=15% SoC gehst, wird der Unterschied vermutl. nicht so groß sein.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine 800V Ladekurve. 1zu1 auf 400V abbildbar ist oder etwa doch?

Es geht hier im Endeffekt nur um die Ladeleistung, die aber bei 400V i.d.R. auf 150kW begrenzt sein wird.

 

notting


13.05.2021 20:23    |    biboca

Keines von diesen rollenden Schuhkartons. Da ist nichts dabei, was auch nur ansatzweise meinen S90 ersetzen könnte.


13.05.2021 21:17    |    Old Faithful

Für die Wasserstoffbefürworter sei angemerkt: Für die Herstellung von einem Kilogramm Wasserstoff im Elektrolyseverfahren, dem einzigen CO2-freien Verfahren, braucht man 55 kWh CO2-freien Strom. Für die Komprimierung auf über 700 bar kommen weitere über 4 kWh Strom hinzu. Damit kann das „Wasserstoffauto“, zurückhaltend gefahren, etwa 100 km schaffen. Mit 60 kWh Strom fährt das Batterie-elektrische Auto gut 300 km. Wer hat also ein Problem mit der Strommenge?

@jennss: bisschen komisch, die Leistung in PS anzugeben. Findest du nicht? Eine Einheit, die es sei über 30 Jahren offiziell nicht mehr gibt.


13.05.2021 21:23    |    schweik6

Für mich auch keines.

Da bin ich mit "Rainer0849" und "biboca".

Die einseitige Festlegung auf reine Elektromobilität halte ich auch für einen Irrweg.

 

Diversität ist gefragt: in Großstädten macht Elektromobilität sicher Sinn, vor allem, wenn einmal die entsprechende Ladeinfrastruktur vorhanden ist.

 

Für die Langstrecke mit Lastwagengewichten des E-Mobil aufgrund des großen Batteriepack, halte ich einen heutigen Diesel für die bessere Lösung - da kommt fast saubere Luft wieder hinten heraus wie vorne angesaugt wird.

 

Ebenso sollte auch die Entwicklung von E-Fuels gefördert werden.

 

Für den Lkw-Bereich macht die Brennstoffzelle Sinn.

 

Wo soll denn der ganze Strom für einseitig alleinige Elketromobilität herkommen?

Wenn uns der Strom aus erneuerbaren Energien ausgeht, kaufen wir doch schon heute Atomstrom aus unseren Nachbarländern hinzu. Aber Deutschland musste ja unter Merkel wieder einen Sonderweg gehen mit dem Ausstieg aus der Atomkraft nach Fukushima.

 

Bei diesen Überlegungen sollte auch bedacht werden, dass ein großer Teil des Gütertransports über die Schiene erfolgen könnte wie zB. in der Schweiz.

 

Sicherlich muss in allen Bereichen Klimaschutz Vorrang haben. Man sollte aber auch bedenken, dass der Verkehr an der CO2-Belastung nur einen Anteil von rund 20 % hat und dass alleine China für einen Großteil der weltweiten CO2-Belastung verantwortlich ist. Da nützen die Klimazielvorgaben der EU nur einen Bruchteil.


13.05.2021 23:41    |    Rainer0849

Ach ja, Fukushima. Da liegen die Notstromgeneratoren rund 60 Meter über dem Meeresspiegel und werden (angeblich) trotzdem überspült. Da dort bei vier von sechs Generatoren kein Treibstoff vorhanden war durch Schlamperei - konnten diese nicht in Betrieb genommen werden. Aber das darf natürlich nicht öffentlich werden, weil dann die Versicherungen nicht mehr zahlen.....


14.05.2021 07:33    |    dom][bulldozer

Zitat:

@schweik6 schrieb am 13. Mai 2021 um 21:23:53 Uhr:

 

 

Wo soll denn der ganze Strom für einseitig alleinige Elketromobilität herkommen?

Wenn uns der Strom aus erneuerbaren Energien ausgeht, kaufen wir doch schon heute Atomstrom aus unseren Nachbarländern hinzu. Aber Deutschland musste ja unter Merkel wieder einen Sonderweg gehen mit dem Ausstieg aus der Atomkraft nach Fukushima.

Da nützen die Klimazielvorgaben der EU nur einen Bruchteil.

Eine Pro-Atomkraft Agenda wäre selbst für die AfD politischer Selbstmord. Kannst ja gerne mal vorschlagen in Sachsen (oder sonst wo hierzulande) ein neues Atomkraftwerk oder Endlager zu bauen. Atomkraft ist in der Tat super, aber nur wenn er ganz weit weg vom eigenen Hinterhof produziert wird.

 

Übrigens gehört “wo soll denn der ganze Strom herkommen!!” ins Reich der Märchen und Fabeln, das ist einfach nur dummes Stammtischgeschwätz von Leuten, die sich noch nie ne Sekunde darüber Gedanken gemacht hat, wo eigentlich ihr Benzin herkommt - weil es ihn auch scheißegal ist. Aber beim Strom sind plötzlich alle besorgte Bürger.


14.05.2021 18:58    |    towe96

Ich bin so unfassbar froh, dass FWD und träge kleiner Verbrennerchen mit der Elektromobilität endlich aussterben.

Auch die 0815-Fahrer können dann endlich etwas dynamischer fahren.

 

Und zu den anderen Kommentaren:

Wasserstoff-Brennstoffzelle ist ineffizienter Unfug und sollte nicht gefördert werden.

e-Fuels sind ineffizienter Unfug und sollten nicht gefördert werden.

100% BEV-PKW würden 20% mehr Strom benötigen als momentan, abzüglich den vmtl. vernachlässigbaren Einsparungen an Rafinnerien und Tankstellen.

Das Stromnetz wird das schon packen, muss eben auch mal was investiert werden, wofür die Netzbetrieber jahrzehntelang zu geizig waren - Ladestationen dürfen auf keinen Fall abgeworfen werden dürfen.

Alte Traktionsbatterien können als lokale EE-Speicher dienen.

Der Atomausstieg war ein riesiger Fehler, dafür sollte Frau Merkel auch vor Gericht gebracht werden - bis man da wieder angelaufen wäre, sind aber EE ausreichend. Der Atomausstieg ist ursächlich für unser Kohlestromproblem.


15.05.2021 11:32    |    Lewellyn

Es wird einfach noch etwas dauern, bis sich bei denen, die der fossilen Propaganda aufgesessen sind, die Realitäten die Oberhand gewinnen.

 

Das BEV ist die Gegenwart und erst recht die Zukunft. Wer sich heute noch einen Verbrenner kauft, verbrennt neben Benzin in erster Linie sein Geld.

 

Zum Thema: Hyundai i5 mit RWD und großem Akku.

 

Aber nur, bis Tesla seinen Kompakten am Start hat.


15.05.2021 11:36    |    notting

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 15. Mai 2021 um 11:32:12 Uhr:

Es wird einfach noch etwas dauern, bis sich bei denen, die der fossilen Propaganda aufgesessen sind, die Realitäten die Oberhand gewinnen.

 

Das BEV ist die Gegenwart und erst recht die Zukunft. Wer sich heute noch einen Verbrenner kauft, verbrennt neben Benzin in erster Linie sein Geld.

Das stimmt so nicht, habe das mal durchgerechnet: https://www.motor-talk.de/.../...ev-bev-fuer-wenigfahrer-t6882812.html

Durch die Anschaffungskosten inkl. realer Rabatte (E-Autos sind unter beiden Gesichtspunkten teurer) sind gerade Kleinwagen mit Einstiegsmotorisierungen als Benziner für Wenigfahrer immernoch billiger, da der Sprit und die Wartungskosten nicht so sehr ins Gewicht fallen.

https://www.motor-talk.de/.../...ev-bev-fuer-wenigfahrer-t6882812.html

 

Ggf. sind auch noch hohe Anschaffungskosten für die Wallbox fällig, die noch stark reinhauen und man als Mieter nie weiß, wann man wieder warum auch immer umziehen muss. Näml. der Abbau des Krams wird nicht gefördert und oft kommt man deutl. >900EUR raus.

 

notting


15.05.2021 12:16    |    Lewellyn

Ich dachte eigentlich eher daran, dass gebrauchte 08/15 Verbrenner in ein paar Jahren keiner mehr haben will.

 

Aber ich will hier auch keine Diskussion darüber. Wer immer noch meint, der Verbrenner hat Zukunft, kann das bitte in einem Verbrennerblog diskutieren.

 

Das ist hier nicht das Thema.


15.05.2021 12:36    |    notting

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 15. Mai 2021 um 12:16:11 Uhr:

Ich dachte eigentlich eher daran, dass gebrauchte 08/15 Verbrenner in ein paar Jahren keiner mehr haben will.

 

Aber ich will hier auch keine Diskussion darüber. Wer immer noch meint, der Verbrenner hat Zukunft, kann das bitte in einem Verbrennerblog diskutieren.

 

Das ist hier nicht das Thema.

Verbrenner hat Zukunft != gerade Verbrenner in der von mir beschriebenen Situation sind billiger.

Denke es wird noch eine Weile dauern, bis auch für Wenigfahrer E-Autos günstiger sind. Wird kommen, aber wird eben auch dauern.

 

notting


17.05.2021 10:57    |    RGBLicht

Doch notting, das gibt es schon in einigen Bereichen, nennt sich Öffentlicher Nahverkehr. Da wird bereits viel elektrisch gefahren.

Denke die Diskussion ist nicht ob Verbrenner, Hybrid, Elektro oder Wasserstoff sondern eher, wie und wo kann man den Individualverkehr sinnvoll reduzieren um den Wunsch des Einzelnen und die Anforderung der Allgemeinheit unter einen Hut zu bringen.


17.05.2021 11:30    |    pavlov991

Wieso fehlen in der Auswahl die E-Autos von BMW???


17.05.2021 17:30    |    jennss

Der i3 wird bald eingestellt, ist auch keine Mittelklasse, und der iX3 ist eine Klasse drüber. Den iX3 habe ich zu EQC und Co gepackt:

https://www.motor-talk.de/blogs/jennss/elektro-suvs-t6977520.html

Aber die top Modelle der Autos in dieser Umfrage liegen tatsächlich schon am Preis des iX3.

j.


18.05.2021 09:50    |    XF-Coupe

... ich habe für den Mustang Mach E mit Allrad und 269 PS gestimmt. Grund ist der Listenrpeis, denn der Bruttolistenpreis muss unter 60 k€ bleiben, wenn man in den Genuß der 0,25% Versteuerung kommen möchte. Alternative wäre der Enyaq als Allrad, wenn er dann kommt.

Ich hab aber noch ein bisschen Zeit, jetzt warte ich erstmal auf den Tucson PHEV als Übergangslösung.


18.05.2021 20:15    |    bsa11

KEINEN! Will keinen SUV oder den einzigen nicht SUV, den Tesla (Verarbeitung, Servicemängel bekannt), außerdem soll mir das Design auch gefallen. Die ersten Pressegrafiken zum Audi e-tron etwa als A6 Derivat, oder für den BMW i4 oder 5 heben meine Stimmung, daß sich das warten evtl. lohnt.

Aber um objektiv(er) zu bleiben: In der Anlage ist ein unvollständiger Überblick aus Vergleichtests AutoBild und AutoZeitung, nur E-autos. Zur Orientierung abe ich hinreichend gute Erfahrung gemacht mit Testverbräuchen der Redaktion als Ergebnis deren Route und Geschwindigkeitsregime. Die gesetzlichen Verbrauchsangaben passen bei mir nicht. Nun, in der Tabelle sind neben WLTP Verbauch und Reichweite dasselbe aus dem Test auch angegeben. Meine Schlußfolgerung (für mich): was soll ich mit 381 km Reichweite anfangen? Der beste Wert aus der Selektion - Mirai nicht erwähnt, da Wasserstoff.

Bitte nicht gleich sturmlaufen, daß man das nicht jeden Tag braucht! Stimmt zwar, aber als Beipiel meine ich, in Deutschland als "Kombiland" braucht man auch nicht jeden Tag den kompletten Laderaum (zumindest nicht typischerweise). Man wählt das Auto auch nach "wenn es gerade darauf ankommt, will ich es nicht missen". So für mich die Reichweite, wenn es 7-1000 km sein soll! Ich will noch am gleichen Tag ankommen! Mit Diesel kein Thema. Deshalb... für mich darf die Innovation weiter reifen.

Ich habe auch die Geräuschmesswerte erfaßt, weil es ja immer heißt, E-autos "seien so leise". Tja,, die Meßwerte ergeben gewohntes Niveau von Verbrennern. Ein Ballon weniger, da weiß ich jetzt auch Bescheid.


Bild

19.05.2021 09:50    |    Bistr-O-Mathik

@bsa11

Danke, die Tabelle ist interessant

 

Verbräuche:

Bei den Verbrauchstests muss man dazu sagen, dass die zu hoch sind und manche davon für das ganze Jahr hinaus weniger Aussagekraft haben, da die meisten eben Wintertestverbräuche sind. So gesehen kann man sagen, im Winter fehlt an Reichweite deutlich (das ist aber keine Überraschung), sobald es wärmer wird und trockener wird, sollte man schon an WLTP - 20% rankommen, auch wenn man kein Reichweitenflüsterer ist.

 

Geräuschkulisse:

Unter 30 km/h sind die Elektroautos so leise, dass sie extra Geräusche erzeugen müssen. Wäre das nicht so, gäbe es dafür keine gesetzliche Regelung. Ab 30 - 40 km/h sind die Reifen lauter als ein leiser Motor. Und ab ca. 80 - 100 kommen dann die Windgeräusche im Inneren zu den Reifengeräuschen außen hinzu. Wobei mit 120 km/h auf der Autobahn ist mein alter Benziner bei 2700 Umdrehungen definitiv lauter als ein Fahrzeug der praktisch nur Wind und Reifengeräusche produziert.

 

In der Stadt wird man je nachdem ob man neben einer 70 km/h Straße oder einer 30 km/h Straße wohnt Elektroautos ganz anders wahrnehmen. Allein das Laufenlassen von knatternden Dieselmotoren zwecks Klimatisierung (ist eh verboten, es gibt aber immer einen der sich nicht daran hält) und das Aufbrummen der Motoren bei Beschleunigen um schnell einzuordnen, anzugeben oder schnell noch über rot drüber zufahren (ja es gibt auch davon genug Spezialisten) entfällt.


19.05.2021 10:25    |    Amen

Zitat:

@Bistr-O-Mathik schrieb am 19. Mai 2021 um 09:50:47 Uhr:

 

Geräuschkulisse:

Unter 30 km/h sind die Elektroautos so leise, dass sie extra Geräusche erzeugen müssen. Wäre das nicht so, gäbe es dafür keine gesetzliche Regelung. Ab 30 - 40 km/h sind die Reifen lauter als ein leiser Motor. Und ab ca. 80 - 100 kommen dann die Windgeräusche im Inneren zu den Reifengeräuschen außen hinzu. Wobei mit 120 km/h auf der Autobahn ist mein alter Benziner bei 2700 Umdrehungen definitiv lauter als ein Fahrzeug der praktisch nur Wind und Reifengeräusche produziert.

Alles relativ. Ein E-Auto macht bei 50km/h durchaus mehr Lärm als ein Benziner, weil es viel schwerer ist. Dazu kommen Themen wie Feinstaubemissionen (mehr Reifenabrieb durchs Gewicht und das hohe Anfahrdrehmoment) und Fahrbahnverschleiss.

 

Ich glaube es ist einfach noch nicht durchgedrungen: Seit der Diskussion um den sauren Regen geht es um die Abschaffung des Autos. Dummerweise findet die Industrie nur immer wieder Wege, der nächsten Sau, die durchs Dorf getrieben wird, aus dem Weg zu gehen (3-Wege-Kat, Dieselpartikelfilter, NOx-Filter, E-Antrieb,...). Und die Menschen kaufen es, auch gegen den Wunsch der "Heilsbringer" und egal wie "unattraktiv" Auto fahren gemacht wird.

 

Wenn das E-Auto Standard ist, werden Verkehrsopferzahlen herhalten müssen. Und Flächenverbrauch. Und Elektrosmog. Oder was weiss ich... . Für die Annalenas dieser Welt müssen die Autos weg.

 

Dazu kann man stehen wie man will, aber BEV und ICEV unterscheiden sich im Umwelteinfluss nur marginal und zwar in der CO2-Bilanz. Und das ist nur einer von vielen Punkten der Nicht-Nachhaltigkeit des Autos.


19.05.2021 11:38    |    bruno.banani

Zitat:

@towe96 schrieb am 14. Mai 2021 um 18:58:25 Uhr:

Wasserstoff-Brennstoffzelle ist ineffizienter Unfug und sollte nicht gefördert werden.

Methanol ist definitiv eine Option und da geht hoffentlich noch was. Google mal nach der Nathalie von Gumpert ...


19.05.2021 12:09    |    bsa11

Zitat:

@Bistr-O-Mathik schrieb am 19. Mai 2021 um 09:50:47 Uhr:

@bsa11

Danke, die Tabelle ist interessant

 

Verbräuche:

Bei den Verbrauchstests muss man dazu sagen, dass die zu hoch sind und manche davon für das ganze Jahr hinaus weniger Aussagekraft haben, da die meisten eben Wintertestverbräuche sind. So gesehen kann man sagen, im Winter fehlt an Reichweite deutlich (das ist aber keine Überraschung), sobald es wärmer wird und trockener wird, sollte man schon an WLTP - 20% rankommen, auch wenn man kein Reichweitenflüsterer ist.

Das mögen Werte in kühleren Temperaturen sein, gar vielleicht Winter. Aber bei nicht winterlichen Fahrbahnen fahre ich dann auch schneller, wo die nächste Unannehmlichkeit des Konzeptes droht. Für mich ist das keine Kompensation.

 

Geräuschkulisse:

Unter 30 km/h sind die Elektroautos so leise, dass sie extra Geräusche erzeugen müssen. Wäre das nicht so, gäbe es dafür keine gesetzliche Regelung. Ab 30 - 40 km/h sind die Reifen lauter als ein leiser Motor. Und ab ca. 80 - 100 kommen dann die Windgeräusche im Inneren zu den Reifengeräuschen außen hinzu. Wobei mit 120 km/h auf der Autobahn ist mein alter Benziner bei 2700 Umdrehungen definitiv lauter als ein Fahrzeug der praktisch nur Wind und Reifengeräusche produziert.

 

In der Stadt wird man je nachdem ob man neben einer 70 km/h Straße oder einer 30 km/h Straße wohnt Elektroautos ganz anders wahrnehmen. Allein das Laufenlassen von knatternden Dieselmotoren zwecks Klimatisierung (ist eh verboten, es gibt aber immer einen der sich nicht daran hält) und das Aufbrummen der Motoren bei Beschleunigen um schnell einzuordnen, anzugeben oder schnell noch über rot drüber zufahren (ja es gibt auch davon genug Spezialisten) entfällt.

Ist mir alles bekannt. Die zitierten Daten sind Innenmeßwerte. Bei meinem gut gedämmten Diesel ändert sich die dominierende (Innen)Geräuschquelle ab ca. 50 km/h zum puren Fahrgeräusch (bei gleichmäßigem Tempo). Also, kein nennenswerter Gewinn pro E-Auto. Zumindest nicht so groß, wie die Schwärmerei suggeriert.


19.05.2021 12:11    |    bsa11

Zitat:

@Bistr-O-Mathik schrieb am 19. Mai 2021 um 09:50:47 Uhr:

@bsa11

Danke, die Tabelle ist interessant

 

Verbräuche:

Bei den Verbrauchstests muss man dazu sagen, dass die zu hoch sind und manche davon für das ganze Jahr hinaus weniger Aussagekraft haben, da die meisten eben Wintertestverbräuche sind. So gesehen kann man sagen, im Winter fehlt an Reichweite deutlich (das ist aber keine Überraschung), sobald es wärmer wird und trockener wird, sollte man schon an WLTP - 20% rankommen, auch wenn man kein Reichweitenflüsterer ist.

 

Geräuschkulisse:

Unter 30 km/h sind die Elektroautos so leise, dass sie extra Geräusche erzeugen müssen. Wäre das nicht so, gäbe es dafür keine gesetzliche Regelung. Ab 30 - 40 km/h sind die Reifen lauter als ein leiser Motor. Und ab ca. 80 - 100 kommen dann die Windgeräusche im Inneren zu den Reifengeräuschen außen hinzu. Wobei mit 120 km/h auf der Autobahn ist mein alter Benziner bei 2700 Umdrehungen definitiv lauter als ein Fahrzeug der praktisch nur Wind und Reifengeräusche produziert.

 

In der Stadt wird man je nachdem ob man neben einer 70 km/h Straße oder einer 30 km/h Straße wohnt Elektroautos ganz anders wahrnehmen. Allein das Laufenlassen von knatternden Dieselmotoren zwecks Klimatisierung (ist eh verboten, es gibt aber immer einen der sich nicht daran hält) und das Aufbrummen der Motoren bei Beschleunigen um schnell einzuordnen, anzugeben oder schnell noch über rot drüber zufahren (ja es gibt auch davon genug Spezialisten) entfällt.

Ist mir alles bekannt. Die zitierten Daten sind Innenmeßwerte. Bei meinem gut gedämmten Diesel ändert sich die dominierende (Innen)Geräuschquelle ab ca. 50 km/h zum puren Fahrgeräusch (bei gleichmäßigem Tempo). Also, kein nennenswerter Gewinn pro E-Auto. Zumindest nicht so groß, wie die Schwärmerei suggeriert.


19.05.2021 12:21    |    bsa11

Zitat:

@Amen schrieb am 19. Mai 2021 um 10:25:42 Uhr:

Zitat:

@Bistr-O-Mathik schrieb am 19. Mai 2021 um 09:50:47 Uhr:

 

Geräuschkulisse:

Unter 30 km/h sind die Elektroautos so leise, dass sie extra Geräusche erzeugen müssen. Wäre das nicht so, gäbe es dafür keine gesetzliche Regelung. Ab 30 - 40 km/h sind die Reifen lauter als ein leiser Motor. Und ab ca. 80 - 100 kommen dann die Windgeräusche im Inneren zu den Reifengeräuschen außen hinzu. Wobei mit 120 km/h auf der Autobahn ist mein alter Benziner bei 2700 Umdrehungen definitiv lauter als ein Fahrzeug der praktisch nur Wind und Reifengeräusche produziert.

Alles relativ. Ein E-Auto macht bei 50km/h durchaus mehr Lärm als ein Benziner, weil es viel schwerer ist. Dazu kommen Themen wie Feinstaubemissionen (mehr Reifenabrieb durchs Gewicht und das hohe Anfahrdrehmoment) und Fahrbahnverschleiss.

 

Ich glaube es ist einfach noch nicht durchgedrungen: Seit der Diskussion um den sauren Regen geht es um die Abschaffung des Autos.

Ein aktueller heimischer Komedian mit sehr feinem Humor sagte (so etwa): die Grü.... geben erst Ruhe, wenn wir alle zurück sind auf die Bäume. Gefühlt läuft es wirklich darauf hinaus.


19.05.2021 13:11    |    Bistr-O-Mathik

@bsa11

Ad mehr Gewicht, mehr Feinstaub und mehr Lärm:

 

Mehr Feinstaub aufgrund des Mehrgewichts. Das ist wohl richtig. Insbesondere wenn man die Feinstaubbelastung des Verbrenners (bei vielen ist kein Partikelfilter vorhanden) ausklammert. Aber richtig nur Vorteile gibt es nicht.

 

Mehr Lärm durch mehr Gewicht. Nur dann wenn man die Motoren komplett ausklammert. Ich sehe Sie wohnen nicht neben einer Straße mit 50 km/h. Denn durch die Fenster stören mich eher die Motorengeräusche und weniger die Abrollgeräusche, welche durch mehr Gewicht nur geringfügig zunehmen werden.

 

Aber ok, was wäre dann die Ideallösung ausser PKWs zu verbieten?


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