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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

12.05.2021 23:34    |    jennss    |    Kommentare (53)

Welches E-Auto wäre eure Wahl?

mittelklassee-autosmittelklassee-autos

 

Kurze Umfrage ohne viel Text...

 

Jetzt füllen sich bei den Mittelklasse-E-Autos die Konfiguratoren langsam mit mehr Motorvarianten. Es gibt jetzt:

 

 

Welches Auto findet ihr am interessantesten für euch selbst? Bedenkt auch, ob ihr für Mehrleistung so viel mehr ausgeben würdet.

j.

 

PS: Habe noch kleine Korrekturen/Ergänzungen eingepflegt.

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19.05.2021 13:46    |    bsa11

Zitat:

@Bistr-O-Mathik schrieb am 19. Mai 2021 um 13:11:15 Uhr:

@bsa11

Ad mehr Gewicht, mehr Feinstaub und mehr Lärm:

 

Mehr Feinstaub aufgrund des Mehrgewichts. Das ist wohl richtig. Insbesondere wenn man die Feinstaubbelastung des Verbrenners (bei vielen ist kein Partikelfilter vorhanden) ausklammert. Aber richtig nur Vorteile gibt es nicht.

 

Mehr Lärm durch mehr Gewicht. Nur dann wenn man die Motoren komplett ausklammert. Ich sehe Sie wohnen nicht neben einer Straße mit 50 km/h. Denn durch die Fenster stören mich eher die Motorengeräusche und weniger die Abrollgeräusche, welche durch mehr Gewicht nur geringfügig zunehmen werden.

 

Aber ok, was wäre dann die Ideallösung ausser PKWs zu verbieten?

- Unabhängig davon, wo ich wohne, ich habe jedes Kommentar für Innengeräusch gemeint.

- Ideallösung? Die gibt es wahrscheinlich noch nicht. Das Thema war auch nicht, was ist die Ideallösung. Die aufgeworfene Frage war, welche von Themenstarters Liste nehmen. Mein Standpunkt ist, nicht alles was neu ist, ist auch zwangsläufig besser. So auch das E-Auto. Mein Satz war: Innovation darf reifen.


19.05.2021 13:52    |    Bistr-O-Mathik

Zitat:

@bsa11 [url=https://www.motor-talk.de/.../...-den-konfiguratoren-t7095092.html?...]

- Unabhängig davon, wo ich wohne, ich habe jedes Kommentar für Innengeräusch gemeint.

- Ideallösung? Die gibt es wahrscheinlich noch nicht. Das Thema war auch nicht, was ist die Ideallösung. Die aufgeworfene Frage war, welche von Themenstarters Liste nehmen. Mein Standpunkt ist, nicht alles was neu ist, ist auch zwangsläufig besser. So auch das E-Auto. Mein Satz war: Innovation darf reifen.

Innovation muss reifen. Da gebe ich recht.

 

Bei 50 km/h und mehr Gewicht = mehr Geräusch habe ich das für Außenwarnehmung interpretiert, weil nach Innen kann man schlicht mit etwas mehr Dämmaterial und Schallschutzverglasung auch arbeiten. Das machen übrigens auch manche ID.4 Modelle, wodurch die von Ihnen zitierten dB Werte noch die Ergänzung benötigen, welche konkrete Modelle gemessen wurden.

 

In diesem Sinne, danke schön für das Gespräch.


20.05.2021 13:26    |    Federspanner49082

Keines, da das fast alles SUV sind oder Asiaten. Und SUV lehne ich wegen des hohen Luftwiderstands ab. Den Asiaten traue ich bei der Qualität nicht so. Tesla, naja das sind halt Sportwagen und die gefallen mir innen überhaupt nicht. Alles leer bis aufs Display.

 

Hier mal eine Tabelle der Luftwiderstände. Es ist schon erheblich, wieviel Energie da ungenutzt verpufft bei den SUV. https://automobil-guru.de/cw-werte-tabelle-stirnflaeche/

 

Mein nächstes Auto fährt mit CNG.


20.05.2021 15:55    |    Bistr-O-Mathik

Und weil die Asiaten so viel schlechtere Qualität als Amerikaner (Tesla) abliefern, sind die chinesischen Teslas qualitativ besser als die US Teslas?

 

Japaner und Mittlerweile Koreaner sind in Punkto Qualität über den Amerikaner. Manche Hersteller gar besser als die meisten Europäer.


20.05.2021 16:53    |    notting

Zitat:

@Golf-VII schrieb am 20. Mai 2021 um 13:26:44 Uhr:

Keines, da das fast alles SUV sind oder Asiaten. Und SUV lehne ich wegen des hohen Luftwiderstands ab.

Hab den Eindruck, dass du keine Ahnung von dem Thema hast. Z. B. der ID.4 ist "gigantische" 43mm breiter, 72mm höher und der cW-Wert ist 0,013 schlechter als beim ID.3. Gerade bei BEV-SUVs kann man sich doch garkeinen so hohen Luftwiderstand erlauben, weil die Reichweite sonst noch beschissener wird! Mal abgesehen davon braucht man eine gewisse Mindestgröße, damit ein größerer Akku zwecks genug Reichweite reinpasst, damit man auch bei älterem Akku, Umwegen (nicht Stauumfahrung), schlechteren Wetterbedingungen usw. es von der Arbeit wieder sicher nach Hause schafft ohne unterwegs laden zu müssen, bzw. idealerweise noch Reserven für den gesamten nächsten Tag hat, wenn beim Laden über Nacht was schiefgeht :rolleyes:

 

notting


20.05.2021 21:59    |    Federspanner49082

Tut mir leid, aber der cw Wert ist nicht der Luftwiderstand! Dieser ergibt sich aus cw Wert mal Stirnfläche. Sieht man in obiger Tabelle ganz gut. Leider fehlt der Id4 dort noch.

 

Man kann sich die SUVs nicht schön rechnen. Ihre Bilanz ist einfach nur schlecht.


21.05.2021 12:53    |    towe96

Wegen der Batterie im Unterboden werden richtige BEV sowieso etwas höher, der Rest ist Styling.

Und bei den üblichen Geschwindigkeiten eines BEV ist der Luftwiderstand sowieso relativ egal.

Autos wie das Model S sind den langweiligen Deutschen dann wieder zu lang.


21.05.2021 13:45    |    jennss

Es geht im Prinzip schon. Der Corsa-e ist kompakt und flach, aber leider mit Frontantrieb. Wenn man Fußgaragen baut, ist das aufwendiger und nicht so gut zu warten, denke ich, aber damit sind flache Autos möglich. Ein Model 3 könnte vermutlich auch kürzer gebaut werden. Ich denke, 4,4 m wären drin, ohne Frunk und mit 60 kWh.

Insgesamt finde ich, dass ID.3/Born der beste Kompromiss aus Stirnfläche, Platz, Länge und Akkugröße ist.

j.


21.05.2021 14:44    |    Federspanner49082

Es ist eben ein Faktor, der mit steigender Geschwindigkeit immer weiter zunimmt. Klar werden die Autos als SUV gestylt, weil sich die eben aus unerfindlichen Gründen besser verkaufen. Sobald es mehr neue Modelle gibt, die nicht auf irgendwelchen Verbrenner-Plattformen basieren, wird es hoffentlich auch mehr "normale", d.h. flache Autos oder Kombis geben.

 

Eine Rolle spielt natürlich auch, dass der Akku unten sein muss wegen dem Gewicht. Vorne im Motorraum wäre Platz, der Motor ist ja kleiner.

 

Aber ich seh das einfach so: Deutschland hat(te) die besten Ingenieure, leider haben sie den Elektro-Boom komplett verschlafen, kann sein, dass die Vormachtstellung dt. Autos vorbei ist.


21.05.2021 15:55    |    towe96

Ja das hoffe ich auch. Eine E-Klasse T-Modell mit elektrischem RWD, 300 kW und 80 kWh würde sich gut verkaufen.

 

Batterien so weit vor zu legen ist aber wieder für's Fahrverhalten ungünstig. Die müssen schon in die Mitte, und sowieso so tief wie möglich. Vorn gehört natürlich ein kein Motor hin, außer mit Allrad - was man aber eigentlich ob der Schwerpunktlage eh nicht braucht.

 

Ja da bin ich auch gespannt. Der MEB ist gut gelungen, aber gerade Hyundai macht da ordentlich Druck.


21.05.2021 18:51    |    Old Faithful

Zitat:

@towe96 schrieb am 21. Mai 2021 um 12:53:15 Uhr:

Wegen der Batterie im Unterboden werden richtige BEV sowieso etwas höher, der Rest ist Styling.

Und bei den üblichen Geschwindigkeiten eines BEV ist der Luftwiderstand sowieso relativ egal.

Autos wie das Model S sind den langweiligen Deutschen dann wieder zu lang.

Das trifft auf die meisten BEV zu. Dass es anders geht, siehst du beim Model S oder 3.

 

Bist du schon mal 40 km/h mit dem Fahrrad (nicht e-Bike!) gefahren? Da würdest du merken, wie der Wind (=Luftwiderstand) dir um die Ohren pfeift. Es ist ein Märchen, dass der Luftwiderstand unter 100/80/50 km/h keine Rolle spielt.


23.05.2021 10:52    |    Her1bert

Der Luftwiderstand wächst im Quadrat der Geschwindigkeit,

aber nur linear mit Stirnfläche bzw. cw-Wert.

Da ich mit meinem gemütlichen SUV stets deutlich langsamer

unterwegs bin als mit meinem Cabrio, ist es nicht erstaunlich,

dass Luftwiderstand bzw. Verbrauch bei Zweitgenantem

deutlich höher liegen.

Es reicht eben nicht, sich seine Meinung anhand von Tabellen

zu bilden, man sollte auch praktische Erfahrung miteinbeziehen.

VG Herbert


31.05.2021 14:37    |    Dampfschiff

Ich habe für den Enyaq 50 gestimmt. Viel Auto für einen noch einigermaßen erträglichen Preis - wenngleich die Reichweite für ein Allzweck-Auto (nicht nur Nahverkehr) an der untersten Grenze ist.

Aber bis jetzt ist immer noch allen einigermaßen bezahlbaren E-Autos gemein, dass die erlaubten Zuladungen für die Familien-Urlaubsreise mit großem Gepäck VIEEEEEL zu gering sind. Unter 600 kg erlaubter Zuladung fange ich nicht an! Alle darunter kommen für mich nur als Zweitwagen in Frage. Und für einen reinen Zweitwagen-Einsatz sind mir alle diese Autos um Größenordnungen zu teuer.

Meine Lösung für den Moment:

Kleines, preisgünstiges E-Auto für den Alltagsverkehr (VW E-up!), + größeres konventionelles Auto für die "schweren" (und eher seltenen) Aufgaben. Beides zusammen ist billiger, als ein einziges größeres E-Auto, was auch nur annähernd alles kann, und heute schon erhältlich ist.

Für die Zukunft des bezahlbaren Allzweck-Familienautos für den "größeren" Bedarf sehe ich schwarz.


01.06.2021 10:24    |    jennss

Der Enyaq 50 ist wirklich günstig. 362 km nach WLTP sind auch meiner Einschätzung nach mit 50 kW laden die Untergrenze für ein einziges Auto, aber das hängt auch immer von den persönlichen Umständen ab. Bei UVP 33800 ist der Anteil der Umweltprämie besonders hoch, also über 28%. Bei einem 60000 €-Auto sind es nur noch knapp 8000 € Umweltprämie und ca. 13%.

j.


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