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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

09.11.2020 14:55    |    jennss    |    Kommentare (110)

Welcher Elektro-SUV zwischen 60000 und 70000 € gefällt euch am besten?

suvs70000
Suvs70000

Man kann ja wirklich kritisch sein ggü. E-SUVs, denn gerade E-Autos können für eine gute Reichweite auch eine gute Aerodynamik gebrauchen. Trotzdem kommen immer mehr auf den Markt. Diese Bauweise scheint von allen E-Autos aktuell am besten besetzt zu sein. Der hohe Aufbau kostet einiges an Reichweite, aber auch Allrad und Leistung verringern sie wahrscheinlich indirekt.

 

Ich möchte sie hier direkt in einer Umfrage gegeneinander aufstellen und zwar nur die Preisklasse zwischen 60000 bis 70000 €:

 

  • Volvo XC40 Recharge P8 AWD Pure Electric, 78 kWh, WLTP 418 km, 408 PS, 180 km/h, 4,9 s. auf 100, Zuglast gebremst 1500 kg, 60.437 €
  • Ford Mustang Mach-E AWD, 99 kWh, WLTP 540 km, 351 PS, 180 km/h, <5 s. auf 100, Zuglast gebremst 12% 750 kg, 62900 €
  • Tesla Model Y Performance, 75 kWh brutto, WLTP 480 km, ca. 510 PS, 241 km/h, 3,7 s. auf 100, Zuglast gebremst 1600 kg, 65.620 €
  • Audi E-tron 50 Quattro Sportback, 71 kWh brutto, WLTP 287–349 km, 308 PS, 190 km/h, 6,8 s. auf 100, Zuglast gebremst 12% 1800 kg, 67.357,99 € bzw. als Sportback 69.551 €
  • Mercedes EQC, 80 kWh brutto, WLTP 360 km, 408 PS, 180 km/h, 5,1 s. auf 100, Zuglast gebremst 1800 kg, 69.484,00 €
  • BMW iX3, 80 kWh brutto, WLTP 450 - 458 km, 286 PS, 180 km/h, 6,8 s. auf 100, HR-Antrieb, Zuglast gebremst 12% 750 kg, 64.629 €

 

Welches SUV wäre eure Wahl?

j.

 

 

PS: Nicht berücksichtigte SUVs:

Modelle über 70000 €:

  • Jaguar iPace EV400 S, 90 kWh brutto, WLTP 470 km, 400 PS, 200 km/h, 75351 € (auch EV320 SE)
  • Tesla Model X, ca. 400 PS, 100 kWh, WLTP 561 km, 250 km/h, 4,6 s. auf 100, 85990 €
  • Audi E-Tron 55 Quattro, 95 kWh brutto, WLTP 369–441 km, 408 PS, 200 km/h, 5,7 s. auf 100, Zuglast gebremst 12% 1800 kg, 79.445,37 €
  • Hyundai Nexo, 163 PS, WLTP ca. 650 km? (Nefz 756 km), 77008 €

 

Noch kein Preis:

  • Nissan Ariya AWD, 389 PS, 87 kWh, WLTP 500 km, Preis?, ab 2021

 

Preislich unter 60000 €:

  • Skoda Enyaq, 82 kWh, 8,7 s. auf 100, WLTP ca. 500 km, 204 PS, Vollausstattung mit allen Extras wie ID.4 1st Max, 57790 € (gleicher Antrieb schon ab ca. 43000 €)
  • VW ID.4 1st Max (Vollausstattung), 82 kWh brutto, WLTP 487 km, 204 PS, 58.439 € (gleicher Antrieb schon ab ca. 43000 €)
  • DS 3 Crossback E-Tense
  • Kia e-Niro
  • Hyundai Kona Elektro
  • Kia e-Soul
  • Peugeot e-2008

 

 

PPS: Alle Angaben ohne Gewähr. Die Hersteller haben in ihren Technischen Daten leider nicht immer alles drin, so dass ich manches aus anderen Quellen gesucht habe, z.B. teilweise die Zuglast.

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09.11.2020 15:25    |    Redirion

also ich vermisse in der Auswahl das Tesla Model Y AWD, was ja knapp unter 60.000 kostet und sich da durchaus gut einreiht mit 345PS.


09.11.2020 15:36    |    jennss

Stattdessen ist die Performance-Variante drin. Die passt preislich perfekt da rein.

Ich wollte auch erst Skoda und VW reinbringen, knapp unter 60000 €, aber eine Vollausstattung gegen sonst Basisausstattungen passt nicht.

j.


09.11.2020 15:54    |    bsa11

Keiner, weil ich bei SUV's vom Gefallen nicht reden kann. Ein Grund, warum sich bei mir die Ernsthaftigkeit einer E-Auto Wahl neben anderen Kriterien noch lange hinauszögert ist, die meisten mit diesem Antrieb sind SUV. Ich nehme aber keinen SUV.


09.11.2020 16:04    |    Alexander67

Keiner, zu dem Preis würde ich ungern ein Auto kaufen.


09.11.2020 16:27    |    Glossy81

Keiner von denen, die sehen echt bescheiden aus. :D


09.11.2020 16:31    |    ankman

Polestar 2 hätte ich auch ganz gut gefunden...

Ansonsten halt der Mercedes. Ist nie falsch. :)


09.11.2020 17:27    |    Ascender

Zitat:

Diese Bauweise scheint von allen E-Autos aktuell am besten besetzt zu sein. Der hohe Aufbau kostet einiges an Reichweite, aber auch Allrad und Leistung verringern sie wahrscheinlich indirekt.

Der hohe Aufbau ermöglicht doch erst eine akzeptable Reichweite zu einigermaßen vertretbaren Kosten. Es ist für die Hersteller die günstigste Variante einen vollelektrischen Antrieb in einem PKW anzubieten.

 

Meiner Meinung nach ist es die Perversion schlechthin. Autos sind nicht umweltfreundlich, egal ob Verbrenner oder Elektroantrieb. Aber ein SUV hat für einen PKW nunmal den größten ökologischen Fußabdruck. Meiner Meinung nach müsste sich genau daran etwas ändern, aber die Politik will Elektroautos um jeden Preis, und die Hersteller wollen eine möglichst hohe Marge, und die Kunden wollen möglichst viel Luxus & Komfort für das Geld und ein gutes Gewissen.


09.11.2020 17:28    |    jennss

Bei Mercedes und BMW sieht man gut die unterschiedlichen Auslegungen. Der Mercedes hat 122 PS mehr und 1800 statt 750 kg Zuglast mit Allrad. Der BMW hat nur 286 PS, HR-Antrieb und 750 kg Zuglast, aber fast 100 km mehr Reichweite, bei gleicher Akkugröße. Das scheint den meisten Kunden wertvoller zu sein. Daher meine ich, dass Mercedes doch auch noch einen EQC300 oder so rausbringen sollte, mit HR-Antrieb und rund 300 PS, denn in der Umfrage liegt der BMW bisher weit vor dem Mercedes. Der dürfte dann auch etwas günstiger sein.

j.


09.11.2020 17:38    |    Goify

Ich bin auch gerade wieder auf PKW-Suche, aber SUVs scheiden komplett aus. Das gilt auch für meine Mitarbeiter: kein SUV und kein ausländischer Konzern*.

Wenn es den EQC als Kombi gibt, steht der auf meiner Liste ganz oben, vielleicht sogar vor Plug-In-Hybriden.

 

Ich bezahle die Kisten, also mache ich die Regeln.


09.11.2020 17:40    |    Zarrooo

Von den gelisteten am ehesten den Volvo, der sieht insgesamt am wenigsten schlimm aus. Realistisch betrachtet einen e-Niro - der ist von der Höhe her zwar an der unteren Grenze, aber gerade noch OK zum Ein- und Aussteigen - und für die restliche Kohle noch einen dritten Youngtimer. ;)


09.11.2020 18:52    |    Brot-Herr

Zitat:

@Goify schrieb am 9. November 2020 um 17:38:16 Uhr:

Ich bin auch gerade wieder auf PKW-Suche, aber SUVs scheiden komplett aus.

[...]

Ich bezahle die Kisten, also mache ich die Regeln.

So wie bei mir letztes Jahr.


09.11.2020 18:54    |    cso-cso

Ich kaufe mir doch kein Auto und habe dann noch die Ökologie im Hinterkopf. Dieses scheinheilige Umweltgeschwafel geht mir auf den Keks. Erst macht man die Leute Klima und Co2 kirre und dann nutzt man es aus, um klimafreundliche Autos zu verkaufen. Das ist ein Widerspruch in sich. Deshalb ist es völlig egal, welches Auto man sich kauft. Aber immer diese Abfälligkeiten über SUV´s: Zu schwer, zu viel Sprit, zu viel CO2, zu viele Ressourcen...

Wenn man wirklich auf die Umwelt bedacht ist, dann läuft man, fährt Roller oder Fahrrad. Jeder, der dazu noch ein Auto sein Eigen nennt, disqualifiziert sich, ein einziges Wort über die Umweltschädlichkeit von Autos abzulassen.

Unter diesem Gesichtspunkt darf sich doch jeder das Auto kaufen, was er sich leisten kann.

Wir fahren unseren GLK bei Strecken über 300km und wenn die E-Bikes mitkommen sollen. Der E-Golf kommt bei kürzeren Strecken zum Einsatz. Wenn wir das Geld hätten, würden wir uns den EQC kaufen. Da wir uns diesen nicht leisten können, werden wir uns, falls der GLK die 500Tsd KM nicht mehr erlebt, für den Enyaq entscheiden.

Ein SUV ist einfach ein praktikableres Auto als der kleine E-Golf. Hohe Sitzposition, einfacheres Ein-und Aussteigen, mehr Ladevolumen. Den E-Golf haben wir uns aus rein wirtschaftlichen Gründen zugelegt, was sich nach 2 Jahren und 90Tsd Km. absolut bestätigt hat. Unter Ausnutzung von günstigen Lademöglichkeiten kamen wir auf Stromkosten von 1.-€ pro 100km. Das gesparte Geld investieren wir in den Luxus, bedarfsweise den GLK zu fahren.


09.11.2020 19:30    |    Ascender

Das ist auch keine allgemeine Kritik an SUVs gewesen, und du musst dich auch nicht rechtfertigen. Ich gebe aber zu, dass man meinen Post so interpretieren kann. Was mir zuwider ist, ist dass uns das Marketing damit ein grünes Gewissen einreden will. Und, dass wir solche Fahrzeuge über Subventionen auch noch fördern. Das ist - für mich - ein riesiger Skandal.

 

Bin ich jetzt noch immer disqualifiziert eine eigene Meinung haben zu dürfen? :D


09.11.2020 19:48    |    notting

- Es gibt keinen Skoda Enyac, klickt mal auf den Link den du an der Stelle gesetzt hast ;-)

- Anhängelasten z. B. Jaguar i-Pace und Nissan Ariya: https://www.motor-talk.de/.../...r-so-langsam-wird-s-was-t6763711.html

- Nio will 2021 nach Europa kommen und auch mind. eine 100kWh-Akkupack für seine Fahrzeuge vorstellen (von 150kWh wird auch schon gesprochen). Preise habe ich leider keine gefunden wie auch für den Ariya.

- Als 2WD mit Vollausstattung und mit Überführungskosten knackt der Mustang Mach-E auch die 60kEUR ;-)

- Den VW ID.4 und den Skoda Enyaq kriegt man z. B. mit Ausstattung und Zusatz-Garantie auch auf >60kEUR konfiguriert.

- Finde das nicht richtig, wenn du hier Fahrzeuge deswegen nicht aufnimmst, weil es sie auch schlechter ausgestattet gibt bzw. in ansatzweise vergleichbarer Ausstattung (verglichen mit aufgenommenen Autos) auch >60kEUR kosten.

- Von den BEV-SUVs in meiner engeren Auswahl dürften ID.4 und Ariya die kürzesten sein (ich denke an meine Garage).

- e-tron und Ariya dürften die einzigen sein die man mit >=22kW Typ2 bekommt. Gut wenn man innerorts schneller laden will wo's gerade kein CCS gibt, insb. daheim.

- Mustang Mach-E (und Nio-BEVs?) wird's wohl als einzige in dieser Fahrzeuggröße mit ca. 100kWh-Akku geben bzw. dadurch auch unterm Strich die höchste Reichweite habe.

- Hyundai Nexo kann man nicht mit Strom aus dem Stromnetz laden?!

- AHK wg. unserem AH muss sein.

- Andererseits schiele ich auch auf den Megane Z.E., der aber kein SUV sein und einen recht kleinen Akku haben wird.

 

notting


09.11.2020 19:55    |    notting

Zitat:

@bsa11 schrieb am 9. November 2020 um 15:54:17 Uhr:

Keiner, weil ich bei SUV's vom Gefallen nicht reden kann. Ein Grund, warum sich bei mir die Ernsthaftigkeit einer E-Auto Wahl neben anderen Kriterien noch lange hinauszögert ist, die meisten mit diesem Antrieb sind SUV. Ich nehme aber keinen SUV.

Leider entscheiden sich immer mehr Käufer für SUVs und dem entspr. wird produziert/entwickelt. Außerdem ist z. B. der ID.4 nur ca. 7cm höher als der ID.3. Oft passen in SUVs auch größere Akkus.

Von Renault ein ID.3-Konkurrent im Anmarsch.

 

notting


09.11.2020 20:09    |    Citaron

Ich verstehe den Volvo nicht so ganz. Wer ist die Zielgruppe, warum ist er so teuer und wofür hat er 408 PS. Von der, für die Leistung, miserablen Performance ganz zu schweigen. Besonders groß oder geräumig ist er ja auch nicht. Da hätten es auch 100 PS weniger getan und dafür 500km Reichweite.

 

Ich als Ford-Fahrer und gewissermaßen Enthusiast habe natürlich den Mustang gewählt, da stimmt für mich alles bis auf die Anhängelast. Aber da ist wohl noch nicht das letzte Wort gesprochen, so hieß es.

Die klassenbeste Reichweite, eine überaus zügige Beschleunigung, voraussichtlich ein recht gutes Fahrverhalten und dennoch ein vollwertiges Familienauto für 5 Personen. Dazu einen Frunk, welchen viele Modelle trotz ausreichenden Platzes vermissen lassen.

 

Auf gar keinen Fall käme für mich der EQC in Frage, er glänzt nur mit mächtigem Verbrauch und halbherzigen Lösungen. Als Beispiel fallen mir die Fensterscheiben ein, die von einem unschönen dicken schwarzen Balken Unten eingerahmt sind, weil Mercedes auf Teufel komm raus möglichst viele Teile vom GLC nutzen wollte. Das hört sich zwar unwichtig an, zeugt aber davon, wie ernst es MB mit dem EQC ist.


09.11.2020 21:50    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 9. November 2020 um 19:48:36 Uhr:

- Es gibt keinen Skoda Enyac, klickt mal auf den Link den du an der Stelle gesetzt hast ;-)

In den Link brauchte ich nicht gucken, fiel mir bei deinem Satz sofort auf :). Ist korrigiert.

 

Zitat:

- Anhängelasten z. B. Jaguar i-Pace und Nissan Ariya: https://www.motor-talk.de/.../...r-so-langsam-wird-s-was-t6763711.html

Ok., danke. Die Daten sind gar nicht so leicht zusammenzusuchen. Ich habe diese dann ja wieder rausgenommen aus der Umfrage und die Daten nicht weiter ergänzt.

 

Zitat:

- Den VW ID.4 und den Skoda Enyaq kriegt man z. B. mit Ausstattung und Zusatz-Garantie auch auf >60kEUR konfiguriert.

- Finde das nicht richtig, wenn du hier Fahrzeuge deswegen nicht aufnimmst, weil es sie auch schlechter ausgestattet gibt bzw. in ansatzweise vergleichbarer Ausstattung (verglichen mit aufgenommenen Autos) auch >60kEUR kosten.

Ich hatte sie erst drin, aber dann wieder rausgenommen, denn sie sind eigentlich eine andere Klasse. Für 60000 € ist da viel mehr an Ausstattung drin als bei den anderen, die dafür mehr PS haben. Käufer sehen die nicht unbedingt als Alternative, denke ich, denn jeder hat so deine Ausstattungspräferenzen und käme bei EQC, E-Tron etc. dann halt auf 80000 €.

 

Zitat:

- Von den BEV-SUVs in meiner engeren Auswahl dürften ID.4 und Ariya die kürzesten sein (ich denke an meine Garage).

Der Volvo ist so ca. 4,43 m, glaube ich. Mir gefällt das Design jedoch nicht so sehr. (kurz und hoch)

 

Zitat:

- e-tron und Ariya dürften die einzigen sein die man mit >=22kW Typ2 bekommt. Gut wenn man innerorts schneller laden will wo's gerade kein CCS gibt, insb. daheim.

Ja, finde ich auch vorteilhaft. Aber so viele km/Min. wie beim Zoe oder Smart bekommen sie auch mit 22 kW AC nicht rein :).

 

Zitat:

- Mustang Mach-E (und Nio-BEVs?) wird's wohl als einzige in dieser Fahrzeuggröße mit ca. 100kWh-Akku geben bzw. dadurch auch unterm Strich die höchste Reichweite habe.

Ja, datenmäßig eigentlich der beste. Dafür ein Ford :).

 

Zitat:

- Hyundai Nexo kann man nicht mit Strom aus dem Stromnetz laden?!

Nein, das geht bei den H2-Autos wohl nur beim Mercedes GLC F-Cell.

j.


10.11.2020 08:39    |    Carlos1706

Ich fahre ja ein "richtiges" SUV, den XC90. Größer geht dann nur noch in Richtung V-Klasse, T6 etc. Die genannten Autos sind keine SUV, gerade mal Crossover. Wer schonmal in einem EQC gesessen hat, wird das nachvollziehen können. Auch I-Pace, MY und Co bilden da keine Ausnahme.

 

Den XC brauchen wir für Reisen mit teilweise 3-4 ausgewachsenen Hunden, andere haben 3 Kinder. Merkwürdigerweise werden zwar die SUV-Fahrer an jeder Ecke beäugt, Busfahrer (siehe oben) mit mehr Verbrauch und Reifenverschleiss aber nicht. Das ist ne Sache in den Köpfen einiger, die m.E. nicht nachdenken können.

 

Der XC ist vernünftig motorisiert und benötigt im Schnitt 8L Diesel, wovon 2,5L in den Vortrieb und 5,5 in heiße Luft umgewandelt werden, ein BEV Äquivalent läge vermutlich im Schnitt bei 25 kwh/100km. Um im hause zu bleiben, liegt ein V90 (Kombi) bei 7L. Ca. 10% Mehrverbrauch tauscht man ein für etwa 7 Sitze, oder Riesenladevolumen oder besseres Reisen.

 

SUV und Crossover bieten bei marginal höheren Herstellungskosten (vergleicht doch mal einen Golf Plus mit dem ID4, bei gleichen Stückzahlen gehen die Verbrenner baden) viel mehr Auto. Bessere Sitzposition begünstigt vorausschauendes Fahren, schont Rücken und Beinmuskulatur. Bin zwar erst 36, aber fast jeder Ü40 weiß gerade das höhere Sitzen zu schätzen, je älter, desto mehr.

 

Die nun hier genannten Crossover oder Mini-Vans machen das Ganze auf etwas kleinerer Ebene. Man steigt in den ID4 besser ein, als in einen Passat Kombi, dazu etwas mehr Kofferraum, gerade in der Höhe - besser in den EQC als in eine E-Klasse.

 

Gerade die oben getätigten Äußerungen bzgl. NUR DEUTSCH - KEIN SUV kann ich absolut nicht nachvollziehen. Zum einen sind die vom TE genannten Modelle m.E. keine echten, eher was dazwischen, zum anderen überwiegen die Vorteile. Ich würde meinen Angestellten das angenehmere Reisen gönnen, andere sind halt engstirnig, schade drum...

 

MfG Paule


10.11.2020 09:22    |    Goify

SUV haben bei vielen eben ein schlechtes Image und man muss ein solches Fahrzeug ja nicht für Kundentermine benutzen. Ein Porsche 911 ist sozialverträglicher als ein Q7. Ob das sinnvoll ist, habe ich nicht zu entscheiden.


10.11.2020 12:14    |    PIPD black

Zitat:

Ich möchte sie hier direkt in einer Umfrage gegeneinander aufstellen und zwar nur die Preisklasse zwischen 60000 bis 70000 €:

Warum und zu welchem Zweck?:confused:

Gibt es tatsächlich so viele Kunden, die sich sowas leisten können oder ist das hier sowas wie Autoquartett?:confused:

Oder steigt die E-Auto-Prämie auf 50% des Phantasie-Anschaffungs-Preises?:confused:

Ich halte mich für einen Durchschnittsverdiener.....aber selbst die 36 k€ für meinen Ränger fielen mir schon schwer (nicht unbedingt finanziell, da wäre es eher der BLP von über 50 k€ gewesen, sondern hauptsächlich aus Prinzip). Für ein Fahrzeug, was mich von A nach B bringen soll, weit mehr als ein Bruttojahresgehalt auszugeben, kann ich nicht nachvollziehen. Das sind Luxuspreise und diese Umfrage ein Vergleich von Luxusproblemen.

 

Zitat:

Welches SUV wäre eure Wahl?

Keins davon, auch nicht für 50% des Preises.;):cool:


10.11.2020 13:11    |    Brot-Herr

Zitat:

@Goify schrieb am 10. November 2020 um 09:22:39 Uhr:

SUV haben bei vielen eben ein schlechtes Image und man muss ein solches Fahrzeug ja nicht für Kundentermine benutzen. Ein Porsche 911 ist sozialverträglicher als ein Q7. Ob das sinnvoll ist, habe ich nicht zu entscheiden.

Ich würde auch eher einen Porsche 911 wählen als einen SUV. Schon weil ich in den Porsche problemlos einsteigen kann und ein SUV erst einmal eine Tieferlegung um mindestens 20 cm bräuchte, damit ich da überhaupt reinkomme.


10.11.2020 13:29    |    Goify

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 10. November 2020 um 13:11:36 Uhr:

damit ich da überhaupt reinkomme.

Aber auch nur, weil du ein Beinanhebproblem hast. Viele haben das Problem, dass sie aus einem tiefen Auto nicht mehr hoch kommen.


10.11.2020 13:44    |    Alexander67

Zitat:

@Goify schrieb am 10. November 2020 um 13:29:03 Uhr:

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 10. November 2020 um 13:11:36 Uhr:

damit ich da überhaupt reinkomme.

Aber auch nur, weil du ein Beinanhebproblem hast. Viele haben das Problem, dass sie aus einem tiefen Auto nicht mehr hoch kommen.

Wobei dann auch schon das hinein fallen lassen können schwierig werden kann.


10.11.2020 15:54    |    Schwarzwald4motion

Unter mein second favorites läuft auf jeden Fall die Q4 e-tron, Ich weiß der ist noch nicht am Start aber so eilig habe ich nicht schätze allerdings der haut vom Preis auch etwas ab.


10.11.2020 16:50    |    Dr. Shiwago

Rein optisch würde der Mustang bei mir das Rennen machen, technisch dürfte der Y immer noch der Beste sein.


10.11.2020 17:05    |    fire-fighter

Hier fehlt eindeutig die Auswahlmöglichkeit: "Keins, auch nicht die ungenannten!"


10.11.2020 20:27    |    judyclt

Zitat:

@fire-fighter schrieb am 10. November 2020 um 17:05:07 Uhr:

Hier fehlt eindeutig die Auswahlmöglichkeit: "Keins, auch nicht die ungenannten!"

Stimmt, einer hässlicher und fetter als der andere.


10.11.2020 22:16    |    cookie_dent

Zitat:

@PIPD black schrieb am 10. November 2020 um 12:14:25 Uhr:

Gibt es tatsächlich so viele Kunden, die sich sowas leisten können oder ist das hier sowas wie Autoquartett?

Die Umfrage richtet sich wohl hauptsächlich an Großverdiener und Selbständige.

70.000€ sind ungefähr das 3,5 fache des Nettomeridianeineinkommens in DE.

 

Aber für mich stellt sich die Frage nach einem E-Auto sowieso nicht mehr.

Mittlerweile sind von ehemals 4 Ladesäulen im 8 km Umkreis nur noch 2 übrig geblieben, 2 wurden abgebaut da diese auf Betriebsgrund standen.

2 Ladesäulen auf 200 km² für gut 50.000 Einwohner nenne ich mal: Fortschritt made in Germany.

Man wird so gezwungen einen Verbrenner zu fahren und demnächst fleißig CO2 zu zahlen - tolles Geschäftsmodell.


11.11.2020 02:13    |    Alexander67

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 10. November 2020 um 22:16:55 Uhr:

Zitat:

@PIPD black schrieb am 10. November 2020 um 12:14:25 Uhr:

Gibt es tatsächlich so viele Kunden, die sich sowas leisten können oder ist das hier sowas wie Autoquartett?

Die Umfrage richtet sich wohl hauptsächlich an Großverdiener und Selbständige.

70.000€ sind ungefähr das 3,5 fache des Nettomeridianeineinkommens in DE.

....

Bleibt doch die Frage das wievielfache des Nettoeinkommens man in ein KFZ investieren sollte.


11.11.2020 07:52    |    Schwarzwald4motion

Ist schon viel Holz, Allerdings halten die Autos ja viel länger als früher, wenn jetzt auch noch Der Unterhalt günstiger wird...:rolleyes:


11.11.2020 08:08    |    Goify

Autos halten länger als früher? Wie kommst du darauf?

Gut, der Motor und das Getriebe wird eher nicht kaputt gehen, ein Auspuff nicht durchrosten und die Katalysatoren auch nicht zerbröseln. Aber das Fahrwerk ist bei Gewichten durchweg von über 2 t höchst belastet und der ganze Rest, der eher immer häufiger ausfällt, ist hier ja auch verbaut. Naja, und so ein Akku hat eben auch eine begrenzte Halbwertszeit (im wahrsten Sinne des Wortes).

So ein XXL-RC-Auto würde ich nur leasen und mich freuen, wenn es nach spätestens 48 Monaten wieder weg ist. Was dann daran besonders gut für die Umwelt ist, kann mir leider keiner erklären.


11.11.2020 08:19    |    FWebe

Mal abseits der doch etwas kuriosen Preissegmentwahl finde ich die Anhängelasten bei allen Fahrzeugen, insbesondere bei der beworbenen Leistung, ziemlich schlecht.

Generell frage ich mich, welchem Zweck die Fahrzeuge damit noch großartig dienen sollen. Als Reisefahrzeug sind sie zu ineffizient, große Lasten dürfen sie nicht ziehen, obwohl man typischerweise bei größeren PKW mit relativ hoher Leistung auch höhere Lasten erwartet, die Reichweiten sind, insbesondere mit Anhänger, lausig und Platz bieten sie in Bezug auf die Außenabmessungen auch nur eher bedingt.

 

Zur Relation:

Ein GLC 200 kostet ab 46.057,80 € und darf 2 t ziehen. Da muss man den EQC schon wirklich wollen, wenn man sich für 23k € mit weniger Nutzwert zufrieden gibt.

Ein C 180 kostet ab 36.598,00 € und darf 1,8 t ziehen. Da reden wir schon von 33k € Differenz.

 

Wobei ich mir grundsätzlich keinen Mercedes kaufen würde, allein schon wegen der schlechten Ausstattungspolitik, da reden wir noch gar nicht über den Preis an sich.

 

Zitat:

@Goify schrieb am 10. November 2020 um 13:29:03 Uhr:

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 10. November 2020 um 13:11:36 Uhr:

damit ich da überhaupt reinkomme.

Aber auch nur, weil du ein Beinanhebproblem hast. Viele haben das Problem, dass sie aus einem tiefen Auto nicht mehr hoch kommen.

Ich glaube allerdings auch, dass viele nicht wissen, dass die meisten Fahrzeuge Ein- und Ausstiegshilfen haben.


11.11.2020 08:20    |    Schwarzwald4motion

Bloß weil mal ab und zu Irgendwas repariert werden muss brauche ich kein neues Auto, allemal günstiger als der Wertverlust eines neuen Autos. Den Akku habe ich für mich schon eingepreist, kann mir aber vorstellen dass die Teile deutlich länger als erwartet ihren Dienst tun solange man sie pfleglich behandelt.

 

Jedenfalls wer alle 2~3 Jahre ein neues Auto möchte ist nicht Teil der Lösung sondern Teil des Konsumrausches :rolleyes: Aber solange es Abnehmer für günstige neuwertige Autos gibt zum Glück noch nicht Teil des Problems.


11.11.2020 08:44    |    Goify

Bei Firmenwagen, und das sind die Autos da oben zu 80 %, kommt außer Leasing fast nichts anderes in Frage. Das sind dann zwangsläufig maximal 4 Jahre Haltedauer.


11.11.2020 08:46    |    Schwarzwald4motion

Ja schon klar, falsch verstandene Wirtschaftsförderung.


11.11.2020 09:59    |    Dr. Shiwago

Zitat:

@Goify schrieb am 11. November 2020 um 08:08:52 Uhr:

Autos halten länger als früher? Wie kommst du darauf?

Eindeutig ja, vor rund 40 Jahren gab es Autos, die erlebten schon ihren zweiten TÜV-Termin (nach 4 Jahren) nicht mehr, weil sie komplett durchgerostet waren.


11.11.2020 10:12    |    Schwarzwald4motion

Der Alfasud rostet schon im Prospekt ;) Bei den Golf I unserer Familie gab es alle 5 Türen auf Garantie neu..

Klar dass man da nur ein Bruchteil der Kohle hingelegt hätte.


11.11.2020 10:15    |    Goify

Ok, wenn ihr zwei schon 80 seid, stimmt das. Aber ein Auto aus den späten 90ern läuft sicherlich seine 30 Jahre ziemlich unauffällig. Ein Auto von 2020 eher nicht unbedingt.


11.11.2020 10:18    |    Schwarzwald4motion

Naja bei neu auf den Markt gekommenen E-Autos würde ich jetzt eine geplante Obsoleszenz noch nicht voraussetzen.


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