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13.06.2020 12:53    |    notting    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: BEV, Fahrzeugkosten, HEV, PHEV, Verbrenner, Wenigfahrer

Logo Verbrenner oder (P)HEV/BEV für Wenigfahrer?Logo Verbrenner oder (P)HEV/BEV für Wenigfahrer?

Hallo!

 

Die erhöhten PHEV-/BEV-Fördersätze sind quasi beschlossen. Auch zur neuen Kfz-Steuer sind schon Details durchgesickert. Aber macht es dadurch nun für Wenigfahrer Sinn, elektrisch zu fahren?

Deswegen möchte ich eine grobe Abschätzung machen, was sich finanziell unterm Strich lohnen könnte, wenn meine Eltern mal wieder ein Auto bräuchten. Meine Eltern fahren ca. 5Mm/Jahr, das meiste Kurzstrecken. Aktuell haben sie einen Captur I Tce 90. Klimaautomatik, einfaches Navi/Multimedia-System (kein Smartphone vorhanden), Regensensor, elektr. anklappbare Außenspiegel, eFH vorne und hinten, PDC hinten. Zwingend ist, dass wir unseren kleineren Anhänger ziehen können (deutl. <750kg zGM). Mehr Leistung und Ausstattung brauchen sie nicht.

Das alte Auto meiner Eltern hat nicht ganz 15 Jahre gehalten. Sie können sich eine Lademöglichkeit zu Hause einrichten. Sie und ich sind sehr Renault-affin. Renault hat auch endlich (P)HEV-Modelle.

Habe mir deswegen für einen Vergleich herausgesucht:

- Captur TCe 100

- Fiktiver Captur HEV (mehr dazu unten)

- Captur PHEV

- Zoe (hat allerdings keine Anhängerlast, deswegen läuft der was meine Eltern angeht eher außer Konkurrenz und der Captur dürfte etwas höher sein, sodass man eignetl. noch einen "SUV-Aufschlag" ggü. der Normalversion des Zoe annehmen müsste)

 

Folgende weitere Annahmen:

Wartungskosten

Gehe davon aus, dass die beim Verbrenner und (P)HEV gleich sind. Meine Eltern zahlen im Schnitt 230EUR/Jahr (hab die letzten Rechnungen jew. von A- und B-Wartung für den Captur I TCe 90 meiner Eltern gemittelt). Einen Zahnriemen hat er nicht bzw. ich konnte auf die schnelle keinen ähnl. Wartungsposten entdecken, der alle paar Jahre richtig reinhaut (außer dem Starter-Akku, das betrifft aber auch BEV). Schätzungsweise würden die Zahnriemenwechsel ca. 140EUR/Jahr kosten, werden aber im Folgenden nicht berücksichtigt.

Für BEV nehme ich statt 230EUR/Jahr 115EUR/Jahr, weil‘s exakt die Hälfte ist und auch gut der Realität entspr. dürfte, wenn man nicht ein Fahrzeug einer "Premium"-Marke mit überzogenen Vertragswerkstattkosten gekauft hat.

Den Starter-Akkuwechsel betrachte ich in keinem der Fälle, da die Kosten pro Jahr zieml. gleich sein dürften wegen des Kurzstrecken-Faktors bzw. Start&Stop (auch) beim Verbrenner ohne Rekuperation.

 

Fahrenergie/Verbrauch

* Benzin im Schnitt 1,50EUR/l inkl. die bereits festgelegte CO2-Steuer & Co. Aktuell sind die Preise bei ca. 1,20EUR/l (Annahme: Man tankt nicht zu den teuersten Zeiten). D.h. wenn die Preise gleichmäßig nach oben und unten schwanken während sie längerfristig steigen, würde der Sprit wenn das Auto verschrottet wird 1,80EUR/l kosten.

Verbrenner ohne Rekuperation: 9l/100km (Erfahrungswert mit dem aktuellen und vorherigen Auto meiner Eltern)

Wenn in (P)HEV der Verbrenner läuft: Renault verspricht für den Clio HEV (Captur in "Nicht-SUV") bis zu 40% Ersparnis. Bei einem Vergleich der offiziellen Werte von Clio TCe 100 und Clio HEV kamen ca. 20% heraus. Letzteres werde ich hier annehmen, da ich nicht mehr Infos in dieser Richtung habe. Leider wird‘s wohl auch keinen Captur HEV geben, weswegen ich mir aus diesen Infos so ein Fahrzeug fiktiv "baue".

* Strom inkl. Grundgebühren im Schnitt 0,30EUR/kWh. Finde ich für die nächsten 10 Jahre unrealistisch niedrig trotz EEG-Absenkung. Die von den Verbrennern her weniger werdenden Energiesteuern wird der Staat kompensieren wollen. Die einmaligen Kosten für die Infrastruktur kann man glaube ich ignorieren bzw. als dort mit inbegriffen betrachten.

Gratis-Ladesäulen gibt‘s hier praktisch keine, vor allem nicht da wo ein normaler Autofahrer regelmäßig hinfahrt (inkl. Lebensmitteleinkäufe).

Der Zoe nehme ich inkl. Vorklimatisierung (auch am Stromnetz hängend) mit 20kWh/100km an. Den Captur PHEV (9,8kWh Akku und bis zu 65km lt. Hersteller) nehme ich mit 19kWh/100km an, weil der Verbrenner z. T. kinetische und Wärmeenergie liefert.

Alle Werte bzgl. Ladung aus dem Stromnetz inkl. Ladeverluste.

Für die Kurzstrecken meiner Eltern dürften 90% der Fahrenergie aus dem Stromnetz kommen.

Captur TCe 100: 9l/100km * 1,50EUR/l = 13,50EUR/100km

Fiktiver Captur HEV: 9l/100km * 0,8 * 1,50EUR/l = 10,80EUR/100km

Captur PHEV: 19kWh/100km * 0,30EUR/kWh *0,9 + 9l/100km * 0,8 * 1,50EUR/l * 0,1 = 6,21EUR/100km (nehme 10% Verbrenner und 90% Energie aus dem Stromnetz an)

Zoe: 20kWh/100km * 0,30EUR/kWh = 6EUR/100km

 

Steuer

BEV 10 Jahr lang 0EUR (irgendwie ist mir bei den Konjunktur-Paket-Formulierungen nicht klar, ob sich die Verlängerung darauf bezieht, dass länger neue BEV 10 Jahre 0EUR/Jahr bekommen oder ob die 10 Jahre verlängert wurden, sodass alle BEV bis 2030 0EUR/Jahr haben).

Verbrenner: Es wird auch bei (P)HEV die WLTP-CO2-Wert genommen. Die bisherige Regelung mit 2EUR pro angefangene 100cm³ bleibt bestehen und auch das mit 2EUR pro g CO2/km oberhalb von 95g CO2/km. Allerdings wird‘s stufenweise teurer, z. B. ab 115g CO2/km 2,20EUR.

Rechnung: Hubraum + CO2 95-114g + usw.

Captur TCe 100: 20 + 20*2 + 20*2,2 + 9*2,5 = 126,50EUR (schlechtest möglicher Wert 144g)

Fiktiver Captur HEV: 32 + 20*2 = 72EUR (es wurden 20% weniger CO2 angenommen als beim TCe 100 aufgrund des Vergleichs von Clio TCe 100 und Clio HEV)

Captur PHEV: 32 + 0*2 = 32EUR

Zoe: 0EUR (Steuer ab dem 11. Jahr mir unklar)

 

Anschaffungspreise/Rabatte

Es wird auf die Hersteller- und auf die Neuwagen-Vermittler-Webseiten geschaut. Es ist bekannt, dass die (P)HEV-Modelle von Renault noch recht neu sind und die PHEV-Modelle vermutlich die staatl. Prämie inkl. Herstelleranteil bekommen werden, wodurch es kaum zusätzl. Rabatte geben dürfte. Ohne schöneren Lack und AHK.

Da das mit der etwas niedrigeren MwSt. nur ein halbes Jahr gilt, wird es ignoriert.

Captur TCe 100: 15.922,50EUR (25%)

Fiktiver Captur HEV: 15.922,50EUR + 3.000EUR = 18.922,50EUR (25%, auch auf den Aufschlag von 4000EUR basierend auf dem Preisunterschied Clio TCe 100 -> HEV)

Captur PHEV: 25.200EUR (einerseits finde ich die Angabe 25% (wären hier 8.400EUR), weiß aber noch nicht inwieweit das Teil der neuen Prämie basierend auf staatl. Vorgaben von 6750EUR wird, EDIT: Brandneue Prämie von Renault: Inkl. staatl. Anteil 7.500EUR -> https://www.motor-talk.de/.../...r-p-hev-e-tech-megane-r-t6883340.html)

Zoe: 25.990EUR (hier müsste man eigentl. noch einen "SUV-Aufschlag" beim Kauf vorsehen, 10.000EUR neuer Bonus inkl. Renault- und staatl. Anteil, Kaufakku, ohne CCS, zunächst R110/41kWh ausgewählt und nur soweit erhöht, dass man alle gewünschten Ausstattungsmerkmale bekommt, ähnl. Rabatt-Problematik wie beim Captur PHEV)

Bei den E-Tech-Modellen von Renault ((P)HEV) hat man immer viel mehr Leistung als beim Basis-Benziner, der meinen Eltern reicht.

Beim Captur PHEV und Zoe muss man mit der Ausstattungslinie zieml. nach oben um überhaupt alles gewünschte zu bekommen. Dadurch ist auch einiges dabei was meine Eltern nicht brauchen.

Bemerkenswert ist, dass man bei Captur PHEV und Zoe auf einen sehr ähnl. Preis kommt. Muss aber dazusagen, dass mir die realen Rabatte nicht klar sind, da einerseits absolute EUR-Beträge inkl. staatl. Anteil genannt werden und andererseits Prozentwerte, wobei letztere allerdings bei beiden Modellen recht nahe beieinander liegen. Wobei ich Postings gelesen hatte wonach es schon mit 6kEUR-Prämie fast 10kEUR Rabatt inkl. allem gab. Ist halt die Frage ob der Hersteller-Rabatt bei dem 10k-Prämie-Angebote einfach entspr. reduziert wird.

 

Ergebnis

Habe mir ein Diagramm erstellt und mit den Zahlen herumgespielt. Bei dieser extrem geringen Fahrleistung von 5Mm/Jahr machen die Fahrenergiekosten logischerweise kaum etwas aus, selbst wenn man den Verbrauch aufgrund eines Vergleichs mit einem besser motorisierten Verbrenner macht (wobei hier allerdings auch der Anschaffungspreis steigt). Auch die Wartungskosten sind nicht großartig geringer. Erst mit entspr. Fahrleistung mit Strom aus dem Stromnetz kann es sich lohnen mehr auszugeben um ein PHEV bzw. BEV zu nutzen statt einem Verbrenner oder HEV. Selbst bei 100% Gratis-Strom und im Schnitt 1,50EUR/l Benzin braucht der Zoe mind. 10 Jahre um sich zu amortisieren. Wohlgemerkt, der Verbrenner bekommt keine staatl. Prämie.

 

Wenn ich den Captur TCe 100 in Basisausstattung mit dem Zoe in Basis-Ausstattung vergleiche und dabei auch die genannten Rabatte annehme, sinkt der Break-even-Punkt lediglich auf ca. 10 Jahre.

 

So wie ich die ISI-Studie (die ich auch in https://www.motor-talk.de/.../...tos-und-klimafreundlich-t6581233.html verlinkt habe) verstehe dauert es CO2-techn. auch gerade bei dieser niedrigen Jahresfahrleistung einige Jahre bis z. B. ein BEV wie der Zoe besser dasteht. Dort wurde für Kleinwagen u.a. etwas mehr als 10Mm/Jahr, der Verbrauch eine extrem sparsamen BEV-Modells und eine deutl. kleinere Akkukapazität angenommen. Das Ergebnis waren 2-3 Jahre bis zu einer besseren CO2-Gesamtbilanz. Ich rede hier von weniger als der halben Fahrleistung, einem Fahrzeug mit höherem Verbrauch und eben einem deutl. größeren Akku. Da dürfte sich unterm Strich der höhere Ökoanteil im Stromnetz nur bedingt auswirken. Ich schätze 5-7 Jahre. Solange muss man hoffen, dass das Auto nicht z. B. durch einen Unfall zum wirtschaftl. Totalschaden wird, damit das mit der CO2-Reduktion klappen könnte. Nimmt man als Vergleich ein HEV oder gar ein PHEV wenn letzteres (was eben einen deutl. kleineren Akku als der Zoe hat) fast nur mit Ökostrom aus dem Stromnetz gefahren wird dauert es entspr. länger.

 

Fazit

Wenigfahrer mit eher kleinen Autos die keine Probleme mit dem Laden haben (z. B. Wallbox daheim) sollten sich durchrechnen, ob sich ein PHEV oder BEV für sie lohnt (wenn nicht Carsharing eine praktikable Lösung ist, weil man zufällig deswegen nicht so weite Umwege fahren muss, die Fahrzeuge ausr. verfügbar sind und man keine AHK braucht, was eher schwer zu bekommen ist). Und das obwohl Verbrenner im Kurzstrecken-Betrieb zieml. Spritfresser sind. Mit einem BEV kann man aufgrund der größeren Akkureichweite mehr elektrisch fahren (was mangels Verbrenner bzw. FC auch die einzige Möglichkeit ist). Dafür kann mit an einem PHEV ganz schnell auf herkömml. Art ganz schnell tanken während die Lademöglichkeiten meist noch langsamer sind als bei BEV.

Z. B. bei 20Mm/Jahr ist der Break-Even schon nach ca. 5 Jahren erreicht. Oder wenn man _immer_ mit Strom fährt der _immer_ gratis ist (ggf. Kosten der genutzten PV-Anlage mit einkalkulieren und dran denken, dass immer mehr Gratis-Lademöglichkeiten verschwinden!) bei ca. 10Mm/Jahr ebenfalls nach ca. 5 Jahren.

HEV armortisiert sich übrigens auch nach ähnl. Zeiträumen.

Das einzig sinnvolle was man tut kann ist meiner Meinung nach darauf zu warten, dass insb. die Akkus billiger und auch CO2-effizienter werden. Wobei man hier natürl. nicht einfach Taschenspieler-Tricks anwenden darf wo einfach angenommen wird, dass man natürlich nur Ökostrom bezieht. Das tun viele andere Bereiche auch, ändert aber an der Menge des Ökostroms im Stromnetz nichts. Dazu müsste die Produktion defakto völlig autark mit einer eigenen Ökostrom erzeugenden Anlage versorgt werden, d.h. absolut ohne dass dem Stromnetz etwas entnommen wird. Wobei dann vermutl. wiederum Akkus nötig sind um die Stromproduktionsschwankungen auszugleichen, was man im Endeffekt dem erzeugten Produkt der Fabrik zuschlagen müsste, eben z. B. den hergestellten Akkus.

 

Was ich u.a. nicht berücksichtigt habe:

- Unterschiede bei den Versicherungskosten. Zu bedenken sind hier Berichte wie https://www.auto-motor-und-sport.de/.../ wonach E-Autos mehr Unfälle haben (u.a. wohl dadurch, dass die Leute bei niedrigen Geschwindigkeiten wie beim Einparken nicht eine so hohe Beschleunigung erwarten). Mehr Unfälle heißt tendenziell höhere Kosten.

- Zumindest teilw. Austausch der Antriebsakkus aufgrund von Abnutzung bzw. weil dem Nutzer unter gewissen Umständen (z. B. im Winter bzw. auf der Autobahn) die Reichweite nicht mehr reicht.

- Mehr Drehmoment heißt tendenziell mehr Reifenabnutzung. E-Motoren bringen mehr Drehmoment auf die Räder als Benziner.

- Gebrauchtwagenpreise. Verbrenner verlieren offenbar stärker an Wert als insb. BEV. Das würde bei einer Gebrauchtfahrzeug-Betrachtung zu noch stärkeren Kosten-Nachteilen für BEV führen.

- Fälle wo Benziner sehr allergisch auf Kurzstrecken reagieren wie Auspuffwechsel nach einigen Jahren. Hatten meine Eltern bei ihrem aktuellen Fahrzeug allerdings bisher nicht.

- Laternenparker die nie ausreichend dort vernünftig laden können wo sie ohnehin parken. Dementspr. Geht bei PHEV eben der Anteil der Fahrenergie runter die aus dem Stromnetz kommt. Bzw. es macht eben die Nutzung von BEV schwierig bis unmöglich.

- LPG- und Diesel-Antrieb. Diesel wird auf die vielen Kurzstrecken allergisch z. B. mit verstopftem FAP reagieren -> teuer. Bei der LPG-Variante die Renault anbietet ist mir nicht klar, ob die nach jedem Motorstart erstmal garnicht anspringt, sondern den Motor erstmal ein paar 100m bis wenige km auf normalem Sprit warm werden lässt. Zudem sind LPG-Tankstellen hier ca. 4km Fahrerei (hin und zurück) weiter weg. Der Aufpreis beim TCe 100 beträgt nur 1kEUR, sorgt aber AFAIK anders als bei Verbrennern, (P)HEV und BEV für etwas höhere HU-Kosten. Evtl. ist das eine Alternative, wenn einem der TCe 100 bzw. weniger Features im Auto reichen und dabei man wenn man fährt nicht eher nicht zu kurze Kurzstrecken fährt bzw. vielleicht auch pro Jahr etwas mehr. Wenn man nur zu selten laden könnte und und an seinen übl. Wegen eine LPG-Tankstelle hat wären das auch Argumente für LPG.

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Ergänzung von notting am 14.06.2020 09:16

Hatte eine brandneue Prämie von Renault für den Captur PHEV übersehen: 7.500EUR inkl. staatl. Anteil: https://www.motor-talk.de/.../...r-p-hev-e-tech-megane-r-t6883340.html

Da das zwischen dem offiziellen Wert auf Basis der staatl. Regelungen und den 25% Realrabatt liegt (die ich für meine Berechnungen herangezogen habe) hat das keine Auswirkungen auf meine Berechnungen bzw. auch in der Praxis keine großen Auswirkungen über 10 Jahre betrachtet.

13.06.2020 16:15    |    Dr. Shiwago

Den zusätzlichen Verbrennungsmotor eines Plugin können sich Wenigfahrer sparen. Sie würden die meiste Zeit nur elektrisch unterwegs sein und den Verbrennungsmotor unnötig durch die Gegend schleppen. Leiber gleich ein reines BEV. Ohne es nachgerechnet zu haben, langfristig dürfte das BEV am kostengünstigsten und unproblematischsten fahren. Allerdings gibt es bisher nur wenige BEV mit AHK.


13.06.2020 16:57    |    notting

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 13. Juni 2020 um 16:15:05 Uhr:

Den zusätzlichen Verbrennungsmotor eines Plugin können sich Wenigfahrer sparen. Sie würden die meiste Zeit nur elektrisch unterwegs sein und den Verbrennungsmotor unnötig durch die Gegend schleppen. Leiber gleich ein reines BEV. Ohne es nachgerechnet zu haben, langfristig dürfte das BEV am kostengünstigsten und unproblematischsten fahren.

Wie ich aber bereits schrieb ist man wenn man so wenig fährt wie meine Eltern meist in einem Amortisationszeitbereich, den viele Autos nur mit Glück erreichen.

 

Zitat:

Allerdings gibt es bisher nur wenige BEV mit AHK.

Dazu hatte ich auch mal einen Artikel gemacht: https://www.motor-talk.de/.../...r-so-langsam-wird-s-was-t6763711.html

 

notting


13.06.2020 17:36    |    Goify

Ein Wenigfahrer fährt wohl am besten mit einem gebrauchten Benziner für 5.000 €. Alles darüber wäre schon ziemlich krasse Geldverschwendung - insbesondere wenn man wenig fährt. Da stellt sich die Frage nach Elektro oder Hybrid nicht. Ok, vielleicht gibt es schon gute Hybriden für 5.000 €, wobei man da nicht weiß, wie gut die Batterie noch ist.


13.06.2020 19:58    |    judyclt

Richtig. Ein gebrauchter Benziner ist mit Abstand die günstigste Wahl. Oder können deine Eltern den Wagen betrieblich abschreiben?


14.06.2020 08:51    |    BenutznameSchonVergeben

Und wer garantiert, dass der Gebrauchtwagen keine ungeplanten Kosten erzeugt? Auch für Wenigfahrer lohnt sich Leasing, weil keine bösen Überraschungen auftreten können.


14.06.2020 08:53    |    Goify

Niemand garantiert einem irgendwas. Man kann auch von bösen Zeitgenossen Schlüsselkratzer in sein Leasingauto bekommen und muss mind. die Selbstbeteiligung dafür zahlen. Leben heißt Risiko.


14.06.2020 08:55    |    notting

Zitat:

@BenutznameSchonVergeben schrieb am 14. Juni 2020 um 08:51:44 Uhr:

Und wer garantiert, dass der Gebrauchtwagen keine ungeplanten Kosten erzeugt? Auch für Wenigfahrer lohnt sich Leasing, weil keine bösen Überraschungen auftreten können.

10-15 Jahre Leasing?! Normalerweise sind die Leasing-Angebote doch so ausgelegt, dass das zunächst brandneue Auto nach ein paar Jahren verkauft wird?

 

Meine Eltern haben sich einfach einen Neuwagen gekauft. Dann können sie auch Dinge einfach unrepariert lassen, statt irgendwann das teuer bezahlen zu müssen nur wegen der Leasing-Rücknahme.

 

Beim Leasing ist man auch an das Auto gekettert. Ohne Leasing kann man das Auto einfach verkaufen, wenn man einen Käufer findet. Beim Leasing kann man nicht wirkl. vorzeitig aussteigen inkl. entspr. weniger zahlen.

 

notting


14.06.2020 09:25    |    BravoI

Bei 5.000km Jahresleistung hätte ich eine beliebege neu Wagen genommen und um Kosten zu sparren hätte ich selber billig Ölwechsen gemacht alle 15.000km. Habe nur 1 mal Garantie gebrauch, Zundkerze kaputt 10€.

 

Wer will Garantie behalten und Geld in Werkstatt bringen - gibst KIA mit 7 Jahren Garantie,

eine Zugpferd - Sportage https://www.autoscout24.de/.../sportage?...

 

Meine Arbeitskollege hat auch Renault geliebt... bei Clio Motorschaden - KIA Rio gekauft, Laguna sollte auch bald kaputt gehen, hat er Freitag über KIA Ceed geredet, kann sein am Montag hat er schon Ceed gekauft.

 

Gruß. I.


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