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15.10.2012 08:18    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Autos, Kleinwagen, Kombi, Mini, Probefahrt, Test

Samstagmorgen. Eigentlich sollte es ein ganz normaler Samstagmorgen werden: Schnell ein paar Erledigungen in der Stadt machen und dann wieder nach Hause. Aber schon weitem sah ich den großen Mini-Promotion Stand, der natürlich sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Mini ist nun, ehrlich gesagt, nicht unbedingt eine meiner Lieblingsmarken, aber wenn die Fahrzeuge schon einmal ausgestellt werde, schaue ich mir diese natürlich gerne an.

 

Es waren verschiedene Fahrzeuge, vom Mini One bis zum Clubman, ausgestellt. Und kaum stand ich an einem Fahrzeug, bin ich direkt angesprochen worden, ob ich nicht direkt eine unverbindliche, kostenlose Probefahrt machen möchte. Da ich bisher noch nie Mini gefahren bin, war ich damit natürlich direkt einverstanden.

 

Ich konnte mir „meinen“ Mini aus der Reihe der vorhandenen Fahrzeuge aussuchen. Für’s Cabrio war es nicht unbedingt das richtige Wetter, ebenso wenig für den Roadster. Die Countryman’s waren – wie ich später gesehen habe – alle unterwegs und der Mini One ging gerade an die Leute vor mir. Also, blieb mir nur der Mini Clubmann. Dies war für mich persönlich allerdings nicht so tragisch, da der Clubman eh das Auto ist, was mich bei Mini am meisten anspricht.

 

Nach kurzem Papierkram und den obligatorischen Fragen für die Statistik („Welches Fahrzeug fahren Sie aktuell? Sind Sie bereits Mini gefahren? Steht in den nächsten 12 Monaten ein Fahrzeugkauf an?“) ging die halbstündige Probefahrt auch schon los.

 

Optik des Clubman’s

 

Wie bereits geschrieben ist der Mini Clubman der Mini der mich am meisten anspricht. Ich mag kleine Kombis (auch wenn Fahrzeuge wie ein Skoda Fabia praktischer sind) und finde es schade, dass nicht mehr Hersteller in diesem Bereich ein Fahrzeug anbieten. Die Mini-typischen runden Lichter an der Front sind ja bereits länger bekannt. Durch die optisch erst einmal fehlende hintere Tür wirkt der Mini meiner Meinung recht interessant. Mir persönlich gefällt der Clubman ohne Dachreling aber noch etwas besser. Eigentlich bin ich nicht unbedingt ein Freund der Trendfarbe Braun bei Autos, aber beim Mini sagt mir die Farbe irgendwie zu. Besonders mit den vielen dunklen Akzenten und den dunklen Felgen sieht der Mini echt schickt aus. Mein Arbeitskollege, der die Mini-Bilder gesehen hat, meinte nur „Sieht ja aus wie ein zu heiß gewaschener Leichenwagen!“ – etwas recht hat er…

 

Setzen wir uns rein!

 

Die braune Farbe von Außen wird im Innenraum durch braunes Plastik (bin ich garkein Fan von!) und schönen braunen Lederpolstern (die mag ich dann schon eher) wiederholt. Der Innenraum wird vom großen Tacho in der Mitte förmlich dominiert. Ich bin schon mehrere Fahrzeuge mit Zentraltacho gefahren und habe eigentlich kein Problem damit. Beim Mini ist er aber etwas an der falschen Stelle. Bei der Probefahrt habe ich den Tacho aber dank Digitalanzeige im Drehzahlmesser allerdings garnicht beachtet. Ich glaub, so geht es vielen Mini-Fahrern. Ansonsten ist der Innenraum ja auch bereits bekannt. Viele Knöpfe und Schalter sucht man erst etwas vergeblich. Die Schalter für die Fensterheber gehen z. B. in der Mittelkonsole etwas unter – wenn man natürlich weiß wo sie sind, findet man sie direkt. Qualitativ scheint der Mini im normalen Rahmen zu sein, wobei ich angesichts des Preises teilweise etwas hochwertigere Materialien erwartet hätte. Und, das braune Plastik geht für mich persönlich garnicht!

 

Los geht’s

 

Unter der Haube des Mini’s werkelte ein 112 PS Diesel Motor, den ich ganz angenehm fand. Der Motor zieht ohne merkliches Turboloch von unten hoch und bietet in allen Lebenslagen ausreichend kraft. Auf der Autobahn war bei ca. 190 km/h Schluss. Der Motor hatte allerdings auch erst knapp über 2.000 km gelaufen – eventuell ist auch noch mehr drin. Die 6-Gang Schaltung war super knackig zu schalten, so hätte ich es gerne auch in anderen Autos! Überrascht war ich vom Fahrwerk: Ich hätte gedacht es wäre „Mini-typisch“ etwas straffer und holpriger. Gut, ich bin von meinem Hyundai i20 nun auch kein butterweiches Fahrwerk gewöhnt, aber ich könnte mir mit dem Mini durchaus auch eine längere Strecke vorstellen. Wären dort nicht die lauten Windgeräusche! Die rahmenlosen Scheiben hört man auf der Autobahn doch sehr stark. Finde ich nicht unbedingt angenehm und hinsichtlich des Preises auch nicht unbedingt angebracht. Besonders in der Dieselvariante ist der Mini sicherlich auch ein Fahrzeug für Langstreckenfahrer und da gehen solche lauten Windgeräusche echt nicht.

 

Was für mich noch ungewohnt war: die tiefe Sitzposition. Sie ist zwar angenehm, aber durch das recht weit nach vorn gezogene Dach, war es mit meiner Größe (~ 190 cm) teilweise nicht möglich die Ampel zu sehen. Gut, dass der Mini ein Panoramadach mit dabei hatte, so konnte ich einfach daraus schauen. Störend finde ich auch etwas die geteilte Heckklappe. Die mittige Strebe hat man doch immer im Blick wenn man in den Rückspiegel schaut. Technisch sicherlich nicht anders regelbar, im Alltag aber eher unpraktisch.

 

Erstaunt war ich über das Platzangebot auf den vorderen Sitzen. Mein Beifahrer und ich hatten ordentlich Platz und ich habe mich nicht unwohl gefühlt. Beim Probesitzen bisher habe ich mich im Mini irgendwie etwas unwohler gefühlt. Der Kofferraum ist aber für die „Kombivariante“ (Ich weiß, es ist kein Kombi im klassischen Sinne) etwas klein geraten. Das Platzangebot auf der Rückbank habe ich mir erst garnicht angeschaut – ist für mich persönlich auch nicht unbedingt ein ausschlaggebender Punkt beim Auto.

 

Der größte Nachteil

 

Kommen wir zum größten Nachteil des Minis: Der Preis! Mini ist teuer. Das war mir klar. Trotzdem ist mir beim Blick auf das Preisschild etwas schlecht geworden. Gefahren bin ich einen Mini Clubman Cooper D (Ich hoffe, das ist richtig so). An Bord waren einige Extras wie Leder, Panoramadach, Soundanlage und noch einiges, was ich nicht aufzählen kann. Auf den ersten Blick hatte der Mini aber gefühlt keine übertrieben hohe Ausstattung! Der gefahrene Mini sollte 35.000 € (!) kosten. Echt heftig. Es waren alleine Extras im Wert meines Hyundai i20 verbaut. Das überzeugt mich beim Mini nicht wirklich…

 

Fazit

 

Mein Beifahrer hat es nach der Probefahrt schon auf den Punkt gebracht: Es war mal ganz nett, aber Mini? Nein danke! Das Auto ist sicherlich ein netter Wagen, mit großen Sympathiepunkten und großer Fangemeinde. Für mich ist er hinsichtlich der gebotenen Leistung und des geforderten Preises aber kein passendes Auto. Ich muss auch ehrlich zugeben: Wenn ich mir einen Luxus-Kleinwagen kaufen würde, wäre es wohl der Audi A1…


21.11.2010 18:02    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Alter, Autos, Kilometer, Tacho, Test, Zeit

Vielleicht hat ja eben auch einer den Bericht bei der Autosendung (ich weiß gerade den Namen nicht mehr... :cool: ) auf Vox gesehen... Zum "Vergleichstest" traten ein neuer Dacia Logan Kombi, ein gebrauchter Opel Zafira sowie ein gebrauchter VW Passat an. Alle Fahrzeuge ca. um 13.000 EUR teuer.

 

Der Dacia Logan war in der Preiskategorie natürlich noch ein Neuwagen, also ohne nennenswerte Kilometer. Die beiden Gebrauchtfahrzeuge waren jeweils 4 - 4,5 Jahre alt. Also im Prinzip im "guten" Gebrauchtwagenalter.

 

Was mich wundert: Der Kilometerstand des Zafira - mit etwas über 40.000 km - wurde schon "Oh der ja schon einiges gelaufen" (Zumindest sinngemäß... ) bewertet. Etwas über 40.000 km in 4 Jahren schon zu viel für den Gebrauchtwagenmarkt?

 

"Schlimmer" - aus Sicht der Tester - sogar noch der Passat mit 90.000 km. 90.000 km bei einem 4 Jahre alten Passat sind 20.000 km pro Jahr, was doch wirklich im Rahmen liegt, oder?

 

Im August habe ich z. B. zum Vergleich meinen 3 Jahre alten Citroen C1 mit 90.500 km abgegeben und der Kilometerstand meines aktuellen Hyundai i20 zeigt nach 3 Monaten auch schon fast 6.500 km. Auch der Audi A4, den ich regelmäßig bewege, ist eher das Langstreckenfahrzeug: fast 180.000 km nach 6 Jahren.

 

Die Erfahrung mit den angeblichen hohen Kilometerständen habe ich schon öfter mal gehört. Letztes Jahr habe ich mit einer Freundin ein Ersatzfahrzeug für ihren Focus gesucht (ist der oben genannte Audi geworden) und wir waren bei einem Mazda Händler. Nach der Probefahrt mit dem Mazda 3 sprachen wir über die mögliche Inzahlungnahme des Ford Focus. Im Prinzip kein Problem, allerdings meinte der Verkäufer auch hier: Der Kilometerstand sei ganz schön hoch. Der Kilometerstand des Focus zeigte "damals" 120.000 km an, was bei einem 8 Jahre alten Auto ja ca. 15.000 km im Jahr bedeutet.

 

Manchmal frage ich mich echt, was manche Gebrauchtwagenhändler erwarten? Man kauft sich doch ein Auto um damit zu fahren...

 

Wie seht ihr das? Wie viele Kilometer sind "normal"?


07.08.2009 09:17    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Autos, Kleinwagen, Lustig, Smart, Spaß, Turbo, Verbrauch

Gestern war es mal wieder so weit: Ein neues Auto stand zum testen bereits. Dies mal war es 2009er Smart ForTwo. Ein guter Bekannter hatte diesen als Leihwagen für einen Tag, und ich musste ihn natürlich auch exklusiv einmal testen. Hinter dem Smart war ich schon länger her, da ich den alten Smart schon einmal getestet habe und einfach mal sehen wollte, wie sich der Neue verbessert hat. Los ging also die Superfahrt... :D

 

Ein paar Daten:

Vor mir Stand ein 2009er Smart ForTwo in der Passion Ausführung. Gekleidet war der Smart in einem schicken Schwarz-Silbernen Outfit, was ihn wirklich edel erscheinen lässt. Unter der Haube werkelte der 1.0 Turbo Motor mit 84 PS ( :eek: ). Auf der Aufpreisliste hat der Vermieter anscheinend ein paar Kreuze gemacht, so hatte der Smart z. B. eine Servolenkung, was ich ganz angenehm empfand.

 

Das Outfit:

Erwachsen ist er geworden, der Smart. Der alte Smart hat für mich immer etwas von einem leichten "Kindchenschema" gehabt, der Neue wirkt dagegen schon sehr edel und gut gestylt - eben das perfekte optische Auto für einen Business-Mann (natürlich auch Frau) in der Stadt. Was mich überrascht ist, das der Smart trotz seiner kurzen Außenlänge nicht wackelig oder unsicher aussieht - gut hinbekommen die Damen und Herren bei Smart. Die Alufelgen passen sehr gut in's Bild. Insgesamt ein gelungener Auftritt und gefälliger als der schon getestete Toyota iQ.

 

Der Innenraum:

Der Innenraum passt perfekt zum Äußeren. Schlicht und elegant, ohne billig zu wirken. Kein Vergleich mehr zum Vorgängermodell, was doch durchaus wie aus dem Playmobil-Laden aussah. Schade war, das die Mickey-Mouse-Ohren nicht bestellt wurden. Was optisch leider garnicht geht ist die Handbremse: Die ist viel zu lang geraden und irgendwie packt sie auch nicht richtig. Die Verarbeitungsqualität scheint ganz gut zu sein, die Materialauswahl ist in Ordnung und das mit Stoff (?) überzogene Amaturenbrett wirkt richtig schick. An ein paar Details könnte man sicherlich noch arbeiten, so wirken z. B. die Sonnenblenden für ein Auto in dieser Preisklasse doch etwas billig... Aber gut, darüber kann man hinweg sehen.

 

Nehmen wir Platz:

Der Einstieg ist sehr bequem, große Türen und hohe Sitzposition, gefällt mir sehr gut. Ich bin allerdings auch niemand, der sich gerne in ein Auto fallen lässt - ich sitze lieber "auf" als "unter" dem Auto. Man findet direkt eine gute Sitzposition, obwohl weder Lenkrad noch Sitz verstellbar sind. Gut, das Lenkrad könnte einen Tacken höher sein, aber klappt auch schon so. Für mich - mit den bekanntlichen über 1,90 m - ist auf jedenfall gut Platz vorhanden, selbst wenn man das Panoramadach abdunkelt. Insgesamt ein überzeugendes Platzangebot.

 

Wo packen wir alles hin:

Zum Kofferraum, oder Handschuhfach, oder Handtasche oder wie man es immer nennen möchte. Groß ist dieser nicht, und ich persönlich finde die geteilte Heckklappe eher unpraktisch. Kleinigkeiten kann man glücklicherweise nur durch die Glasscheibe in den Kofferraum packen. Für 2 Leute reicht der Kofferraum aber sicherlich aus.

 

Achtung! Ampel!

Also ein Grund mal die Bremsen zu testen. Meiner Meinung nach eher ein trauriges Kapital. Das Bremspedal ist insgesamt recht schwer und vermittelt keinen guten Druckpunkt. Man muss sich richtig daran zu gewöhnen, wie man wann zu Bremsen hat. Und bei etwas stärkerem Bremsen merkt man schon, dass das Auto etwas unruhig wirkt. Selbst nach ein paar Kilometern hatte ich mich noch nicht richtig daran gewöhnt...

 

Bitte schalten...

Wo ist das Kupplungspedal? So geht es mir bei den meisten Autos mit Automatikgetriebe - erst einmal in's Leere treten. Das Getriebe ist sicherlich eines der größten Kritikpunkte an diesem Auto, deswegen habe ich hier auch besonders drauf geachtet. Beim alten Smart merkte man wirklich ein deutliches Nicken beim Schalten im Automatikmodus, das finde ich ist beim neuen Smart deutlich besser gelöst. Das Getriebe schaltet zwar noch nicht wie ein Vollautomat, aber doch schon recht angenehm wenn man sich mal darauf einlässt. Die manuelle Schaltung hat mir nicht so zugesagt, aber ehrlich gesagt, wenn ich schon einen Automatikmodus habe, möchte ich diesen auch nutzen. Also ich konnte mich nach kurzer Zeit schon daran gewöhnen und wenn man das Auto etwas länger fährt, weiß man sicherlich auch, wann das Auto schalten möchte und kann mit gezieltem Gaswegnehmen die Schaltpausen verbessern. Was schade ist, ist der erst schlecht und zögerlich ansprechende Kickdown...

 

Einmal kurbeln bitte...

Glücklicherweise hatte dieser Smart eine Servolenkung. Ich bin absoluter Servolenkung-Fan und empfand die Lenkung in der Stadt als sehr angenehm. Bei höheren Geschwindigkeiten wird sie spürbar härter, was einen guten Fahrbahnkontakt vermittelt.

 

Hoppel, Hoppel...

Kleines Auto, kurzer Radstand: Man hoppelt über einige Bodenwellen doch deutlich drüber. Auf schlechten Straßen macht der Smart echt keinen Spaß, man spürt jedes Schlagloch, und der Name "Schlaglochspürgerät" ist echt angebracht... Für die Stadt ist aber ausreichender Komfort vorhanden.

 

Bitte einparken...

Dank angenehmer Servolenkung sollte das Einparken kein Problem sein. Denkste! Der Smart ist trotz seiner kurzen Länge nach hinten extrem unübersichtlich - hätte ich selbst nicht gedacht. Besonders der Blick nach schräg hinten ist sehr eingeschränkt.

 

Der Motor...

Das absolute Highlight dieses Auto! 84 PS auf unter 1.000 kg Leergewicht, dazu noch ein Turbo. Das macht einfach nur Spaß! Man glaubt garnicht, wie schnell man auf über 100 km/h ist und ich glaube, wenn ich so ein Auto täglich hätte, wäre mein Führerschein besonders in der Anfangszeit sicherlich stark gefährdet. In der Stadt kann man super Zwischenspurts einlegen und man gewinnt einige Ampelrennen. Der Motor ist aber schon fast zu viel für das Auto, finde ich jedenfalls. Spaß macht er trotzdem... Er zieht von unten super hoch und man ist nie untermotorisiert (Wer hätte das Gedacht! :D ).

 

Zapfenstreich.

Der Smart wurde vollgetankt übernommen. Gefahren wurden 195 km, davon ca. 150 km auf der Autobahn mit ~ 140 km/h. Die restlichen Kilometer wurden zügig auf der Landstraße und im Stadtverkehr runtergespult, Klimaanlage war immer an. Radio auch. Achja, ein paar Kickdowns waren auch dabei.

Und zack, schon war der Tank leer. Für die paar Kilometer haben wir echt über 20 Liter nachgetankt, was einen Durchschnittsverbrauch von 11,07 Liter (!) / 100 km ergeben hat. Da merkt man: Ein kleines Auto ist nicht zum Rasen da. Hinzu kommt: Turbo läuft, Turbo säuft.

 

Das Lustige

Niemand traut einem Smart solche Fahrleistungen zu, sodass man oft in verblüffte Gesichter schaut, wenn man mal etwas mehr Gas an der Ampel gibt. Ich fand es sehr lustig. Hier im Umkreis sind Smart auch nicht so verbreitet, daher haben wohl viele noch extra geschaut...

 

Und das Ende von der Geschichte?

Lustiges Auto, toller Motor! Aber nichts für jeden Tag. Dafür ist der Komfort etwas zu schlecht und der Verbrauch definitiv zu hoch.

Mein Traum-Smart: Cabrio, 71 PS, ein paar Extras und das dann noch nur als 2. Wagen mit max. 10.000 km im Jahr.


12.06.2009 19:14    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Autos, Citroen C1, iQ, kaufen, Kleinwagen, parken, Teuer, Toyota

Heute hatte ich die Möglichkeit einen Toyota iQ Probe zu fahren, und möchte hier ein paar Daten, Erfahrungen und Kenntnisse zu erzählen.

 

Daten

Vor mir stand ein schwarzer Toyota iQ in der "+" Ausstattung. Zur Serienausstattung zählen u. A. Regensensor, Alufelgen, Klimaautomatik, Keyless-Go etc. Unter der Haube werkelte ein 1.0 Benziner mit 68 PS - genauso wie der Motor in meinem C1. Die Kraft wurde per MMT (Halbautomatik) auf die Straße gebracht.

 

Optik

Die Front und Seitenansicht gefällt mir. Das Heck finde ich eher misslungen. Die Front wirkt für einen Kleinwagen eher bullig, und nicht feminin wie einige Konkurrenten. Beim Heck hat die Designer anscheinend der Mut verlassen... Langweiliger geht fast garnicht.

 

Innenraum

Stylisch ist er ja - aber bitte doch nicht in diesen Farben. Braunes Plastik geht doch mal garnicht! Und dann auch noch Hartplastik! Grauenvoll! Da hat Toyota echt mal daneben gegriffen, besonders weil man noch nichtmal die Option zu einem dunklen Innenraum hat. Leider etwas fehlgeschlagen!

 

Plastik

Wie beschrieben: Hartplastik. Und dann auch noch eins der billigeren Sorte. Selbst nach etwas mehr als 1000 km sieht man überall Gebrauchsspuren. Kratzer, Schrammen... es wirkt einfach irgendwie schmuddelig und wenig einladend. Und die Farbe geht - wie oben beschrieben - echt mal garnicht...

 

Bedienung

Wenige Schalter im Cockpit, trotzdem stimmt die Ergonomie nicht ganz. Der Regler der Klimaautomatik ist noch am praktischten. Leider fehlt eine komplette Radioverstellung am Radio direkt. Das Radio kann nur über die Lenkradfernbedienung bedient werden - sehr unpraktisch. Auch mit dem Keyless-Go System bin ich nicht so recht klar gekommen, auf der Funkfernbedienung sind zwar Knöpfe zum Auf / Zu machen, diese bewirken aber garnichts? Das Auto bleibt einfach offen, selbst wenn man ein paar Meter geht, schließt es irgendwie nicht Automatisch zu... Wunder der Technik?

 

Sitze / Verstellung

Die Sitze sind durchaus bequem, und vollständiger als in manch anderen Klein(st)wagen. Die Lederpolster wirken auf den ersten Blick ganz schick, aber im Detail auch wieder schlecht verarbeitet. Der Verstellbereich ist für mich - etwas über 190 cm groß - leider zu klein. Zwar passen meine Beine gut rein, aber eine Sitzhöhenverstellung fehlt eindeutig. Meine Haare streifen ständig das Dach - für mich auch das k. O. Kriterium dieses Autos. Vielleicht gibt es in einer Modellpflege ja mal eine Höhenverstellung. Der Trick mit der Lehne nach hinten stellen nützt übrigens auch nicht, weil mein Sitz schon fleißig mit der Rückbank kuschelt...

 

Rückbank

Heute habe ich die Rückbank nicht ausgetestet, aber vor ein paar Wochen mal. Der Platz ist in Ordnung, aber ich habe ein unsicheres Gefühl, da der Kopf wirklich nur ein paar Zentimeter von der Scheibe entfernt ist. Es gibt zwar einen Heckairbag- darauf möchte ich aber nicht vertrauen. Die Rückbank ist aber sowieso eher was für kleine Leute und Kurzstrecken.

 

Kofferraum

In "4-Sitzer"-Stellung kann man wohl nicht von Kofferraum reden, mehr als ein Laptop passt dann wohl nicht rein. Wenn man nur zu zweit unterwegs ist, kann man die Rückbank natürlich gut umklappen, und der Kofferraum wächst auf eine gute Größe.

 

Motor

Der Motor ist mir ja aus meinem C1 schon bekannt, und reicht im Alltag eigentlich aus. Leider raubt das Getriebe ein paar PS, die einem im Alltag schonmal fehlen. Ich denke, die beste Kombination ist der Benziner + Schaltgetriebe. Der Hammer ist sicherlich der 90 PS Diesel... Da lernt die Kiste fliegen! :D

 

Getriebe

Das MMT-Getriebe schaltet wirklich gut. Ich hatte erst Sorgen, da ich mit dem ähnlichen Getriebe im Smart schon schlechte Erfahrungen gesammelt habe. Hier merkt man die Schaltvorgänge aber garnicht, ist wirklich sehr angenehm zu fahren. Zwei Varianten stehen zur Verfügung: "Eco" und "Sport". Mir fehlt irgendwie noch ein Modus dazwischen. Im Eco-Modus schaltet das Getriebe sehr spritsparend, aber der Motor ist dadurch sehr brummig und zäh. Im Sportmodus bleibt der Kleine immer gut auf Drehzahl, was aber auf den Spritverbrauch schlägt. Trotzdem könnte ich mich an das Getriebe sehr gewöhnen...

 

Bremsen

Ein miserables Thema... Der richtige Druckpunk fehlt. Man hat das Gefühl man tritt ins Leere, und die Bremsen bringen keine richtige Leistung auf die Straße. Zwischendurch hat man echt das Gefühl, man fährt dem Vordermann auf...

 

Fahrwerk

Trotz kurzem Radstand erstaunlich komfortabel. Nur kurze Stöße werden durchgelassen. Aber damit kann man ganz gut leben. Ich hab es mir echt so holprig wie im Smart vorgestellt.

 

Geräusche

Der iQ ist wirklich gut gedämmt. Die Innengeräusche bei 120 km/h sind echt in Ordnung, und eine längere Strecke so sicherlich kein Problem.

 

Spaßfaktor

Der Spaßfaktor ist wirklich hoch. Die Lenkung arbeitet sehr gut, schön direkt und sportlich. Und die Wendigkeit ist echt nicht zu übertreffen. Bin auf nem Parkplatz ein paar Runden gefahren, macht echt super viel Spaß! Man denkt echt, man hat ein Go-Kart unter sich. Auch die gute Übersichtlichkeit trägt dazu und einparken ist echt easy.

 

Beobachter

Man merkt, das es noch nicht viele iQ auf der Straße gibt. Überall sieht man verblüffte Gesichter, besonders, wenn man nicht mit 90 km/h auf der Bahn fährt...

 

Preis

Sicherlich das größte Manko des Kleinen. Einfach zu teuer! In der "+" Ausstattung ist man schnell auf 16.000 EUR und dafür bekommt man schon deutlich größere Autos...

 

Fazit

Das Grundkonzept finde ich echt klasse. Ich brauche z. B. eher seltener den 3. (und erst recht den 4.) Platz im Auto, sodass der iQ für mich perfekt wäre. Die schlechte Sitzposition und natürlich der höhere Preis sprechen aber gegen das Auto. Ein C1 / Aygo ist nicht viel größer, deutlich günstiger und noch praktischer.

Zielgruppe? Schlecht zu definieren. Für einen richtigen Cityflitzer wie den Smart schon fast ein paar Zentimeter zu groß. Für die praktische Alltagsnutzung minimal zu klein... Ich denke ein rießen Erfolg wird der Kleine nicht, außer Toyota bietet mal eine "Basisausstattung" für unter 10.000 € an.

 

Noch Fragen?


03.06.2009 21:51    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Autos, Franzose, Geländewagen, Koleos, Renault, Toll

Da unser Corsa wegen Bremsproblemen in der Werkstatt stand, hatte ich gestern die Möglichkeit einen Renault Koleos Probe zu fahren.

 

Vor mir stand ein 150 PS starker SUV, in der Dynamic-Ausstattungsvariante im dezenten Silber-Metallic. Die Alufelgen und die dezente Absetzung des unteren Teils finde ich sehr gut gelungen. Meiner Meinung nach ist der Koleos eh ein ganz sympathischer, schicker SUV, und mal etwas anderes als die kantige Konkurrenz. Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich.

 

Die bequemen Sitze laden zum verweifeln und längeren Reisen ein, leider hat das Leder trotz knapper 15.000 km an den Sitzwangen schon deutlich gelitten - vielleicht ein Tribut an die harte Vorführwagennutzung oder doch Schwächen in der Qualität? Das Cockpit ist schick gestylt, und fasst sich dank weicher Oberflächen auch angenehm an.

 

Was mich etwas stört ist die wirre Bedienung: An die interessante Lenkradfernbedienung (Ein Rädchen zum Senderwechsel? :confused: ) hatte ich mich schnell gewöhnt. Aber wer sucht bitte den Einschalter des Tempomats in der Mittelkonsule ganz unten? Ich eigentlich nicht! Einmal eingeschaltet, lässt sich der Tempomant aber praktisch über die Lenkradfernbedienung bedienen. Auch die kleinen Radioknöpfe sind auf den ersten Blick erst etwas verwirrend, und leider ist das Radio etwas tief angebracht. Ein Austausch mit der Klimaanlage wäre angebracht. Ansonsten bin ich auch nicht so recht mit der Schlüsselkarte zurecht gekommen. Offen & Zu ist logisch, aber was der "Kofferraumknopf" dort zu suchen hat, frage ich mich immer noch. Wenn man darauf drückt, passiert irgendwie nichts. Oder hätte ich erst drei mal um's Auto laufen müssen oder eine interessante Knöpfchenkombination eingeben müssen?

 

Der Motor ist natürlich klasse... Gut ich bin dank 68PS-C1 auch schnell zu begeistern. Aber der 150 PS Diesel zieht ohne Anfahrschwäche ordentlich durch, und lässt sich auch gut sparsam schalten. Dabei hätte dem Getriebe eine bessere Führung gut gestanden...

 

Das Fahrwerk ist sehr angenehm Weich. Für sportliche Fahrer ist ein SUV ja sowieso nichts - mein Bruder war natürlich nicht begeistert. Wenn man einen Corsa mit Sportfahrwerk & 17" gewöhnt ist, kommt einem der Koleos natürlich etwas schwammig vor... Auch die Lenkung passt gut hierzu: Etwas französisch indirekt und weich, aber man gewöhnt sich schnell dran...

 

Für die sauerländischen Kurvenstrecken ist der Koleos aber nicht so gemacht... das weiche Fahrwerk macht dort keine Freude, da man keine hohen Kurvengeschwindigkeiten erreicht. Außerdem ist der "Kleine" für die manchmal sehr schmalen Straßen fast schon zu groß... Ab und an wurd es doch etwas eng.

 

Was mir fehlte, sind so angenehme Annehmlichkeiten, wie ein Tippblinker. Gut habe ich in meinem C1 natürlich auch nicht, aber in der Fahrzeugklasse sollte es schon üblich sein.

 

Dank Parkpiepser vorne und hinten ist auch das Rückwärts einparken für mich kein Problem ;).

 

Ansonsten nichts aufregendes zu berichten: Viel Platz auch im Kofferraum, angenehmer Einstieg, gute Übersichtlichkeit.

 

Insgesamt also eine interessante, und preiswertere Alternative zu einem VW Tiguan etc. Aber leider fehlt ein wenig das Image...


15.05.2009 13:45    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Autos, Fehler, kaufen, Konzept, Minus, Plus

Wer kennt es nicht? Ein neues Auto kommt auf den Markt und man denkt "Wow, das ist aber eine tolle Idee!" oder "Was ein interessantes Konzept!".

 

Doch dann beim genauen Hinsehen denkt man: Was haben die bitte aus dem tollen Konzept gemacht?

 

Hier ein paar Beispiele, wo ich denke, Konzept Ja! Umsetzung Nein!

 

Peugeot 1007

Toller Stadtwagen. Klein und wenig. Und mit den Schiebentüren sehr interessant und vor allem praktisch. Jeder kennt es, das man in engen Parklücken aufpassen muss, nicht an das Nachbarauto zu schlagen. Aber wieso gibt es keine manuellen Schiebetüren? Die elektrischen Türen brauchen ewig, das Piepen dabei nervt und die Elektronik scheint dazu noch sehr anfällig zu sein.

Konzept: Stadtwagen, mit praktischen Türen.

Fehler: Elektrische Schiebetüren.

 

VW Fox

Ein Kleinwagen und Innen trotzdem ganz groß. Perfekt! Dazu noch ein relativ annehmbarer Preis (Wobei die Konkurrenz da natürlich schon günstiger ist). Mit dem Design kann man Leben, der Innenraum ist ganz ansehnlich. Aber dann: Die Motoren haben zwar eine ganz gute Durchzugskraft - selbst der 54 PS Motor. Aber ein Verbrauch von über 6 Liter (laut Werk!) ist echt nicht mehr Zeitgemäß.

Konzept: Kleinwagen, und Innen trotzdem groß.

Fehler: Wo bleibt der sparsame Motor?

 

Smart ForTwo

Auch ein perfektes Konzept für die Stadt. Meistens sind die Leute im Auto ja eh nur zu zweit Unterwegs, da reicht ein Smart völlig aus. Natürlich ist der Preis schon ein kleiner Nachteil, aber "Life-Style" hat eben seinen Preis. Schlimmer ist für mich aber das Getriebe. Wieso kann man kein normales, manuelles Getriebe einbauen? Auch die Motoren könnten etwas sparsamer sein.

Konzept: Mehr Auto braucht man nicht in der Stadt.

Fehler: Das Getriebe.

 

Opel Antara

Viele mögen SUV ja nicht. Ich find sie richtig Klasse. Da hab ich mich auch gefreut das ich mehrmals den Opel Antara fahren durfte. Die Optik (Innen / Aupen) ist ja wirklich schick, aber sobald man los fährt, ändert sich das Bild. Schlecht abgestuftes Getriebe, komisch dosierbare Heizung und andere Kleinigkeiten. Schlimmer: Der 6. Gang fehlt bei allen Motoren. Man merkte im Detail doch, das es eher ein Daewoo als ein Opel ist.

Konzept: Optisch ansprechender SUV, den man bezahlen kann.

Fehler: Getriebe, Motoren, Details.

 

Toyota iQ

Ähnlich wie der SmarT: Ein gutes Konzept für die Stadt, und sogar noch einen Platz mehr (Den Sitz hinter dem Fahrer kann man wohl direkt vergessen!). Auch hier ist der Preis ein kleiner Dämpfer, besonders wenn man dann die schlechten Innenraummaterialien anschaut. Leider findet man als großer Mensch (> 1,90) nicht wirklich Platz.

Konzept: 3 Sitzer für die Stadt.

Fehler: Innenraummaterialien, Platz.


11.05.2009 13:24    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Astra, Autos, Caravan, Erfahrungen, Leihwagen, Opel

Da unser Opel Corsa D heute zur ersten Jahresinspektion musste, stand heute morgen ein Leihwagen vor der Haustür, den ich natürlich auch mal testen musste. :D

 

Daten:

Vor mir stand ein Opel Astra Caravan, 1.7 CDTi 125 PS, Silber Metallic, Erstzulassung im März 2008, etwas über 17.000 km gelaufen. Zusätzlich zur Edition-Ausstattung gab es ein paar Extras, wie das Sitzpaket-2 oder einen automatischen Innenspiegel. Insgesamt ein ausreichend ausgestattetet Auto - mir fehlte nur die Einparkhilfe hinten.

 

Optik:

Der aktuelle Astra gehört ja schon irgendwie zum Straßenbild. Optisch meiner Meinung nach immer noch ansprechend und passend für die Kompaktklasse: Schick, aber eher dezent und unaufregend. Ein Auto für einen jungen Mann, genauso wie für das ältere Ehepaar. Alters- und Klassenlos. Die große Chromleiste am Heck finde ich beim Caravan sehr schick, und auch die getönten Scheiben passen perfekt. Leider hatte der Leihwagen noch Winterreifen drauf, und wird mit hässlichen Radkappen verunstaltet.

 

Cockpit:

Dem Cockpit merkt man sein Alter schon etwas an - immerhin gibt es den Astra schon seit 2004 und am Innenraum ist nicht viel renoviert worden. Die leicht goldigen Zierblenden fänd ich in Silber etwas schicker. Tacho / Drehzahlmesser sind gut abzulesen, die Anzeige für die Motortemperatur fehlt mir nicht. Das Cockpit ist optisch nicht mehr ganz Up-To-Date, aber trotzdem noch ganz ansehnlich. Die Verarbeitung und die Materialauswahl ist in Ordnung.

 

Bedienung:

Die Drehregler für die Klimaanlage könnten etwas höher sein. Insgesamt erklärt sich die Bedienung aber von selbst. Gewöhnen muss man sich erst an die nicht einrastenden Blinker- und Scheibenwischerhebel. Da ich aber schon andere Opel gefahren bin, ist das für mich kein Problem.

 

Platzangebot:

Für einen kompakten Kombi ist das Platzangebot wirklich gut. Zwei Erwachsene + zwei Kinder passen sicherlich gut rein, bei 4 Erwachsenen über 1,80 m stößt der Astra aber sicherlich an seine Grenzen. Der Kofferraum ist erfreulich groß.

 

Kupplung / Getriebe:

Die Führung des Getriebes ist etwas weich und schwammig. Die Gänge rasten aber gut ein. Die Kupplung ist gut zu dosieren und man hat das Zusammenspiel schnell raus.

 

Fahrwerk:

Der Astra hatte kein Sportfahrwerk - ich bin kein Sportfahrwerk-Fan daher war es für mich nicht schlimm. Das "normale" Fahrwerk ist eher für die Langstrecke als für schnelle Kurvenjagt auf der Landstraße ausgelegt. Also eher komfortabel als sportlich - für mich perfekt.

 

Sitze:

Die Sitze könnten etwas bequemer sein. Der Seitenhalt lässt auch eher zu wünschen übrig. Andere Kompakte haben sicherlich bessere Sitze. Ich bin zwar kein Sportsitz-Fan, aber ich würde sie im Astra bevorzugen.

 

Übersicht:

Der Astra Caravan ist relativ übersichtlich. Große Scheiben erleichtern das Einparken ungemein. Wenn ich einen Astra bestellen könnte, würde ich aber aufjedenfall die Einparkhilfe mit bestellen. In engen Parklücken kann sie definitiv nicht schaden.

 

Motor:

Ein Sahnestück! Eigentlich bin ich vom dem 1.7 CDTi mit 125 PS nicht begeistert. Aber anscheinend hat der Astra eine andere Motorsteuerung als der in unserem Corsa. Man merkt (fast) keine Anfahrschwäche, der Motor stürmt direkt los. Er macht wirklich sehr viel Spaß. 200 km/h auf der Autobahn sind kein Problem, aber auch eine sparsame Fahrt mit Schalten bei 2.000 Umdrehungen macht der Motor ohne Probleme mit. Mir machte der 1.9 CDTi mit 120 PS aber noch etwas mehr Spaß.

 

Fazit:

Ein schicker Kombi. Ideal für die Familie oder für Langstreckenfahrer. Mir persönlich gefällt der Astra Caravan auch besser als ein Ford Focus Tunier oder VW Golf Variant. Wer einen zuverlässigen und praktischen Kombi sucht ist beim Astra sicherlich richtig - besonders weil man jetzt als Auslaufmodell sicherlich ein paar Extrarabatte bekommt.


07.05.2009 16:49    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Autos, Dreck, Forester, Geländewagen, Matsch, Spaß, Subaru

Heute hatte ich die Möglichkeit einen Subaru Forester 2.0 Active Probe zu fahren. Das Auto gehört dem Opa einer Freundin, daher konnte ich die Probefahrt auch im Wald führen ;).

 

Ein paar Daten:

"Mein" Forester ist Erstzulassung im August 2006. Da es wirklich als Nutzfahrzeug und nicht nur als "Stadt-SUV" genutzt wird (sieht man ja auch ein bisschen auf den Bildern) hat das Auto mittlerweile schon über 104 tkm gelaufen. Unter der Motorhaube werkelt ein 2.0 Benziner mit 158 PS, die "Kraft" wird per 5-Gang Schaltgetriebe auf die Straße gebracht. Natürlich hat der Kleine Allrad. Die Farbe ist Evergreen-Metallic, finde ich wirklich recht schick.

 

Etwas zum Äußeren:

Vor mir steht ein Geländewagen und kein weichgewaschener SUV alá VW Tiguan. Quadratisch, praktisch und gut. Kein Design-Highlight aber wirklich gut anzuschauen. Wie schon gesagt, mir gefällt die Farbe. Recht dezent, und trotzdem besser als Silber. Auch das der Wagen untenrum anders lackiert ist gefällt mir sehr. Bei den ganzen Kilometern hat die Optik bei diesem Forester leider schon etwas gelitten, Beulen hier, Kratzer dort... Das harte Autoleben hinterlässt deutliche Spuren...

 

Zum Innenraum:

Der Innenraum ist okay. Es gibt aber deutlich schöneres. Aber alles ist einfach zu bedienen und sehr robust verarbeitet. Die kleinen Tasten auf dem Radio stören leider etwas. Praktisch sind die vielen Ablagen, die auch mit Klappen versehen sind. Ansonsten würde ein ganz schwarzes Cockpit sicherlich etwas besser aussehen.

 

Die Leistung:

Laut Fahrzeugschein sollen 158 PS da sein.... Ich suche sie immer noch etwas. Aber kann natürlich auch daran liegen, das Opa eher der Schleicher ist. Der Verbrauch scheint aber recht hoch zu sein, genaueres wird es aber erst in ein paar Tagen geben.

 

Auf der Straße:

Angenehmes Fahrwerk, nicht zu weich, nicht zu hart. Es gibt einem ein sicheres Gefühl. Die Lenkung ist etwas leicht und gefühllos. Den Bremsen fehlt mir persönlich der richtige Druckpunkt. Getriebe und Kupplung spielen gut zusammen. Perfekt ist die Rundumsicht, man sieht wo er anfängt und endet. Die Sitze - die sich auch gut für große Leute einstellen lassen - sind sehr bequem.

 

Im Gelände:

Wo gehört ein Geländewagen hin? Natürlich ins Gelände - und davon haben wir im Sauerland genug! Es war meine erste Geländefahrt, und es macht rießig Spaß. Bei der ersten großen Pfütze habe ich mich echt gefreut wie ein Kleinkind! Immer mehr! :D Der Forester ist wirklich gut im Wald. Schotterwege, Matsch, Wasser - kein Problem. Natürlich gibt es sicherlich Grenzen und manch größerer Geländewagen kommt noch weiter, aber es macht wirklich viel Spaß. Und die Leistung des Motors reicht hier auch wirklich aus. Nach Ende meiner Probefahrt war das Auto doch etwas dreckig geworden... aber die Waschstrasse hat schon eine gute Arbeit geleistet! ;)

 

Fazit:

Wer einen Geländewagen sucht ist hier genau richtig. Praktisch, robust und im Gelände nicht schnell Klein zu bekommen! Ich freu mich schon auf Sonntag, da soll es nochmal eine kleine Probefahrt geben. :D


04.05.2009 01:02    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: Aua, Autos, Italien, Kratzer

Bin eben von einem Wochenendendtripp in Mailand nach Hause gekommen...

 

Echt ein Interessantes Volk die Italiener, in vielen Punkten doch ganz anders als die Deutschen ;)

 

Der größte Punkt der mir aufgefallen ist der Umgang mit den Autos. Klar es ist ein Gebrauchsgegenstand, aber in Italien käme ich garnicht klar! :D

 

Jedes Auto hat irgendwelche Schrammen, Macken, Beulen. Und nicht nur die "günstige" Klasse wie ein Citroen C1 oder Fiat Seicento - bei denen das ja als reines Stadtauto nicht ganz so schlimm wäre. Nein, es zieht sich bis zu den teuren BMW und Mercedes durch...

 

So richtige Verkehrsregeln kennen sie da ja auch nicht ;)

 

Mir ist auch noch aufgefallen, das Italien wohl ein Dieselland ist? An den meisten Autos steht JTD, Multijet etc. Gibt es da nicht so hohe Steuern wie hier?

 

Was mir noch aufgefallen ist: Die meisten Italiener fahren Autos einer Italienischen Marke. Ich persönlich fand das die Straßen deutlicher von Fiat / Lancia gezeichnet wurden, als es hier z. B. von VW und Opel ist.

 

Also mit den Schrammen an den Autos käme ich echt nicht klar...


06.02.2009 13:42    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (68)    |   Stichworte: Arbeit, Autos, Deutschland, Ford, Opel, VW

Vor ein paar Wochen / Monaten (Ich weiß die genaue Ausgabe nicht mehr) war ein Artikel in der Auto Bild, in dem Stand, das ein Bürgermeister im Osten von Deutschland als Dienstwagen 30 (oder 40) neue Suzuki Splash gekauft hat. Als Begründung wurd angegeben, das es von Deutschen Herstellern kein vernünftiges Auto für unter 10.000 € gibt. Warum es kein Opel Agila - der ja Baugleich, und nicht mehr kostet - geworden ist, wurd allerdings nicht gesagt.

 

Worauf ich rausmöchte. Sollten Deutsche Behörden nur Fahrzeuge fahren die von einem Deutschen Hersteller sind? Oder ist das im Prinzip egal, weil die Fahrzeuge ja sowieso irgendwo in der Welt gebaut werden, egal ob VW oder Suzuki drauf steht? Vergessen sollte man nicht, das ja so oder so der Händler vor Ort davon profitiert.

 

Nur als Beispiel: Ich arbeite auch im Öffentlichen Dienst, und wir haben einige Dienstwagen. Alles Deutsche Modelle. Wir haben mehrere Ford (Focus 5-Türer / Tunier, Mondeo), ein paar Opel (Combo, Corsa C, Corsa D) und auch VW (Polo, Bulli, Caddy). Nur als Transporter werden auch Fiat-Modelle "geduldet". :D

 

Was haltet ihr von dem Thema? Deutsche Autos für Deutsche Behörden?


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