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22.02.2009 23:29    |    HyundaiGetz    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Ansehen, Gesellschaft, Komisch, Leben

Lebst Du Dein Leben? Natürlich wirst Du sagen - wer soll es denn sonst leben als ich?

 

Aber bist Du dir sicher? Lebst Du nicht eher ein Leben, wie es die Gesellschaft von Dir fordert? Träumst Du nicht von Ehefrau / Ehemann, deinen 1,3 Kindern, einem schicken Eigenheim mit Schotterauffahrt, und am besten noch 2 Autos? Der klassische Kleinfamilientraum, in einem Vorort einer Großstadt - schön für die Kinder, praktisch für die Eltern.

 

So ist auch ungefähr der Traum der Gesellschaft. Alles Friede-Freude-Eierkuchen wie man so schön sagt.

 

Doch ist das Leben wirklich so?

 

Hintergrund für meine Frage. Heute kam der Film "Brokeback Mountain" im Fernsehen - klar, über den Film kann man geteilter Meinung sein. Aber es geht um die Aussage, die der Film geben möchte. Diese kann man, wenn man etwas zwischen den "Zeilen" lesen / hören / sehen kann deutlich rausfinden.

 

Lebe Dein Leben. Es kann viel passieren und das Leben kann so schnell vorbei sein. Das Leben anhand der Gesellschaft festmachen zu müssen, zu wollen oder sonstiges finde ich - besonders in der heutigen Zeit - wirklich übertrieben.

 

Wenn ich aber in meinem Freundes / Bekanntenkreis schaue, merke ich selbst, das viele diesem "idealen" Traumleben hinterherjagen...

 

Hier ist man aber auch schon komisch, wenn man sich nicht jedes Wochenende auf einer anderen Party volllaufen lässt... Verrückte Welt!


23.02.2009 00:31    |    Arnimon

Wer hat sich nicht schon mal Gedanken über den Sinn des/seines Lebens gemacht?

 

Ich für meinen Teil,denke bzw. weiß das mein Leben seit ungefähr 3 Jahren so verläuft

wie ich es mir immer gewünscht habe.

 

Was jetzt aber nicht bedeutet das ich im Lotto gewonnen habe,und mir nun alles für Geld

kaufbare leisten kann.

 

Im Gegenteil,es ist kein prunken.

Urlaub hab ich schon seit fast 10Jahren nicht mehr gemacht.

Größere Anschaffungen sind auch nicht drin.

Ich bin nicht verheiratet und habe keine Freundin.

 

Das alles klingt nicht grade toll,und doch...

bin ich nicht unzufrieden.

Ich bin gesund,habe satt zu essen,ein Dach über dem Kopf und wenige aber echte Freunde.

Und ich habe mich von dem Gedanken verabschiedet immer nur auf das zu schauen

was ich nicht habe.

 

Ich finde schon das ich mein Leben lebe.

Ich kann tun und lassen was ich will und wie ich will.

Kann anderen helfen und mich darüber freuen.

Und mich auch darüber freuen zu wissen das es Menschen gibt die mir helfen.

 

Ich lebe mein Leben!


23.02.2009 08:43    |    Halbgott

Das ist halt der Klassiker.

Schön konservativ leben und man macht nicht viel falsch. Den sicheren Lebensweg wählen, ist sicher nicht das schlimmste. Ist halt relativ Risikofrei.

 

Zumindest risikofreier als nach 10 Jahren in der gleichen Firma alles hinschmeißen und anfängt irgendeinen Quatsch zu studieren und nicht wissen, was danach kommt.

Als mit nem Rucksack versuchen um die Welt zu umreisen.

Usw.

Ist halt immer so ein Für und Wider. Wer so lebt und selten an das was kommt denkt, da muss sich vielleicht nie im Alter fragen „Was wäre wenn ich dies und jenes probiert hätte“

Er hat vielleicht alles probiert, was er wollte. Ob er dadurch glücklicher ist? Weiß man wohl leider erst, wenn es zu spät ist.

Zumindest wird er sich nie vorwerfen, es nicht versucht zu haben.

 

Aber immer nur für das Jetzt zu leben, bedeutet eben auch das Morgen zu leugnen. Doch schaue ich nicht in die Zukunft und plane nie etwas… kann mich meine Zukunft dann enttäuschen?

Es verläuft ja nie so wie ich etwas plane, weil ich ja nix plane. Ich kann also damit zufrieden sein, was ich habe.

 

Aber worauf freue ich mich dann? Wofür stehe ich auf und strebe, wenn nicht nach einem Ziel das ich mir stecke?

 

Jeder Mensch könnte seine Zeit sicher besser nutzen. Nur was dieses Besser ist, ist wohl unmöglich zu definieren.

 

Und um den Zusammenhang zum Film herzustellen.

Ja vielleicht hätten die Jungs den unkonventionellen Weg wählen sollen. Vielleicht muss man manchmal etwas machen, was nicht so gesellschaftskonform ist, um glücklich zu werden.

Und und… ach ich weiß auch nicht

 

Mein Gott ist das ein schwieriges Thema…


23.02.2009 11:40    |    UHU1979

Leben ist für mich auch, seinen eigenen Zielen nachzugehen. Nur wie oft kann man seinen eigenen Weg gehen? Zuviele externe Einflüsse lassen manch einen erkennen, dass die eigenen Ziele unerreichbar sind. Und deshalb stimme ich der Aussage auf der Grafik im Blog nicht zu: Das Leben ist nicht schön - per se; aber es kann schön sein. Anderenfalls sieht es so aus:

 

Zitat:

Ich sehe nach oben,

in den weiten Sternenhimmel,

doch in Wirklichkeit

sehe ich nur das, was ich nie erreichen kann.

 

Ich sehe nach unten,

in den tiefen Ozeans,

doch in Wirklichkeit

sehe ich nur, wie weit ich fallen kann.

 

Ich sehe nach hinten,

die lange Strecke, die ich geschafft habe,

doch in Wirklichkeit

sehe ich nur, was für Steine mir im Weg lagen.

 

Ich sehe nach vorn,

und sehe das Ende, den Tod,

doch in Wirklichkeit

sehe ich nur den Weg bis zu meinem Ziel . . .

 


23.02.2009 12:44    |    Dr Seltsam

Ich mach meine Sachen so wie ich sie gern machen möchte, b.z.w. verlebe meine Zeit so wie ich sie verleben möchte. Das bringt mir bei vielen den Titel "Freak" ein, aber mal ehrlich, sollt ich echt auf das Leben was mir die Gesellschaft vorgauckelt scharf sein? Warum? Was ist so toll daran sich jedes Wochenende die Rübe wegzusaufen, tonnenweise falsche Freunde anzuhäufen und permanent irgendeinen Kram zu kaufen den man nicht braucht?


23.02.2009 14:52    |    ein-Sindar

Guten Tag zusammen

 

Die Antwort kann ich auch bejahen. Ob ich auch als Freak abgestempelt werde, sei es wegen meinem Aussehen, meiner Tätigkeit oder sonst was, sei es drum.

 

Bis jetzt habe ich auch alles erreicht, was ich erreichen wollte und darüber hinaus.

 

Bin seit einem Jahr glücklich Verheiratet, unser Bauvorhaben geht sehr gut vorran, wir sind beide Kerngesund, körperlich wie geistig Topfit und auch sonst ist alles im Lot.

 

Zumal wir auch Beruflich schon mit unseren jungen Jahren sehr gut verdienen und auch sonst ein dickeres Polster zur verfügung haben für härtere Zeiten, über Nachwuchs wird auch schon fleißig nachgedacht, es stehen gute und schöne Autos vor der Haustür.

 

Naja. Wenn das momentan Zeitliche Chaos nicht wäre, das durch Beruf oder Studium (bei mir beides) starke einschränken unserer Hobbies nicht wäre, tja, dann wäre alles natürlich optimal.

 

Wir sind keine Dauerfeiernden Partygänger, keine fleißigen Konsumenten, folgen auch keine Trends und Moden, haben auch wenige, aber gute Freunde und zwei starke Groß-Familien jeweils hinter uns stehen.

 

Wir rauchen nicht, sind Anti-Alkoholiker, nehmen auch keine sonstigen Drogen und machen wie man sieht auch am hiesigen Kölner Karneval nicht mit. :-D

 

Ich denke das ist eine gute Basis um weiterhin unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen.

 

Jeden morgen mit einem guten Gewissen aufwachen, mit einem strahlen im Gesicht und am Lächeln und dann Toi Toi Toi, auf einen hoffentlich guten Tag freuen.

 

MFG, (Valentin) ein Sindar


24.02.2009 00:05    |    fabi221

Ich kann auch nur Ja! sagen ,

denn mit dem Sprung richtung Selbstständigkeit (Beruflich) sind alle Freunde zu Feinen geworden,

aber mittlerweile haben die sich wieder eingekriegt. Auch an sonsten lebe ich mein Leben , auch wenn ich in Sachen Auto nicht wirklich bindungsfähig bin , aber sorry , ist ja mein Leben ;)

 

Fabi


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