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Ein Wolf in der Heide

Ein kleiner Schrauberblog zu Reparaturen, Modifikationen und Erlebnissen mit meinen Fahrzeugen

26.09.2019 14:28    |    niclas1234    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: 3er, BMW, E46

Hallo Leute,

 

Da der letzte Artikel eine ganz nette Resonanz gegeben hat, habe ich wieder Lust gefunden einen weiteren Artikel zu schreiben ?? . Also berichte ich heute von einem Auto, welches ich bereits nicht mehr besitze (warum, dazu später mehr).

 

Wir gehen einmal in der Zeit zurück. Es war der Februar 2018 und ich war auf der Suche nach einem Fahrzeug mit Dieselmotor. Natürlich war ich als Student nicht gut bei Kasse, weshalb es günstig sein sollte. Dabei entdeckte ich bei meiner morgentlichen Kontrolle in den Kleinanzeigen einen BMW E46 320d touring. Es war sogar ein Facelift aus dem letzten Baujahr mit Euro 4 Abgasnorm und einer sehr guten Ausstattung. Dazu gab es fast 2 Jahre frischer TÜV und das Ganze für schlappe 2000 €. Der Haken an der Sache: Die Kardanwelle sollte laut Verkäufer kaputt sein. Ich also direkt mal angerufen, denn die Reparatur dieser sollte für einen Schrauber wie mich eine Leichtigkeit sein. Der Wagen war ganze 20 min im Netz und ich hatte den Hörer schon in der Hand (eigentlich reiner Zufall). Ich bin also hingefahren und habe mir den Wagen vor Ort angesehen.

 

Bei der Besichtigung habe ich einen Wagen in einem gepflegten Zustand vorgefunden mit einer überschaubaren Historie und wenig offensichtlichen Mängeln. Die wenigen Dinge, die ich gefunden habe waren die beschrieben Kardanwelle, eine defekte Wischwasserpumpe und einige Rostansätze rund ums Auto. Alles in allem für den Preis zu verschmerzen. Der Verkäufer war sehr sympathisch und hat den Wagen sogar einen Tag für mich reserviert, damit ich drüber schlafen kann (hätte ich nie gemacht). Am Ende habe ich den Wagen für 1900 € gekauft. Eine gebrauchte Kardanwelle gab es für 100€ und das Mittenlager und die Hardyscheibe kosteten mich 50€. Danach war er wieder flott. Anschließend verschwand er allerdings noch einige Monate in meiner Halle unter einer Plane. Ich hatte einfach kein Geld um die Anmeldung zu bezahlen und eigentlich war der Wagen eh eher als Winterfahrzeug gedacht.

 

Im Juli war es dann soweit. Kurz vor meinem Urlaub holte ich den Wagen aus der Garage und meldete ihn an. Nach ein paar Startschwierigkeiten lief der Wagen gut und das sollte auch bis zum bitteren Ende so bleiben. Gekauft hatte ich Ihn mit 265tkm und verkauft mit 311 tkm. Bedeutet ich bin in knapp einem Jahr mit dem Wagen ca. 45 tkm gefahren. Dabei möchte ich wirklich ein Loblied auf diesen Motor singen. Trotz seiner wirklich rappeligen Laufkultur und dem großen Turboloch, war er immer stets zuverlässig und ein angenehmer Zeitgenosse. Die Leistung von 150 PS fühlte sich stets kräftig an und ich hatte einen Verbrauch von 5,5 – 6 L Diesel auf 100 km. Die Ausstattung war deutlich besser als aus meiner Limo gewohnt. So umfasste sie unter anderem: Volleder Sportsitze, Multifunktions Sportlenkrad, Tempomat, Xenon, Regensensor, Lichtsensor, AHK, PDC, Sitzheizung, Klimaautomatik, Harman Kardon Soundsystem und Mittelarmlehne. Eine Menge Sachen, die ich wirklich schätzen gelernt habe. Auch den Platz eines Kombis (zugegeben eines sehr kleinen) habe ich öfters ausnutzen können.

Auch die Wartung des Wagens hielt sich, dank meines eigenen Arbeitsaufwandes, wirklich in Grenzen. Während meiner Zeit bekam der Wagen eine große Inspektion mit allen Ölen und Filtern zu beginn, neue Querlenkerlager, Neue Bremsen vorne und hinten, neue Thermostate für Motor und AGR, sowie einige andere Kleinigkeiten. Das erklärte Ziel war es nicht zu viel Geld in den Wagen zu investieren, da der Rost und der hohe KM Stand den Erhaltungswert gering hielten.

 

Doch bei all diesem Lob, warum musste der Wagen letztendlich gehen? Nun die erste Sache war der TÜV, welcher im Oktober abgelaufen wäre und der damit zusammenhängende Wartungsstau (ja der kommt auch durch mich :D ). Man hätte grob 1500€ an Teilen investieren müssen in ein Auto, welches keinen reellen Wert mehr hat. Zudem wurde der Rost immer schlimmer und mein anderer BMW hatte mich gelehrt, dass dieser immer harmloser aussah, als er wirklich ist. Da sich zudem meine tägliche Arbeitsstrecke auf 160km am Tag erhöht hatte, sah ich den Wagen nicht mehr als geeignete Lösung an. Technische Mängel zu dem Zeitpunkt waren unter anderem: Kaputtes ZMS nebst Kupplung (fing an zu rutschen), Schlag in der vorderen Bremse, Pfeifen vom Turbolader (Downpipe hatte einen Riss) und rostende Bremsleitungen hinten. Ein Aufwand der dem Fahrzeug nicht gerecht werden würde. Also sollte er noch schnell verkauft werden bevor der TÜV abgelaufen ist. Da der Nachfolger am Ende schneller kam als ich erwartet hatte, ging der Wagen im Juli in den Verkauf. Nach einer Woche und vielen unseriösen Angeboten waren es ein paar Rumänen, welche den Wagen für den Export kauften. Die Herren waren zu dem Zeitpunkt mit dem Glasfaserausbau in Deutschland beschäftigt und wollten nebenbei ein paar Mark mit dem Export von deutsch Autos verdienen. Für 1400€ nahmen sie den Wagen anstandslos mit. Ich bin mir sicher, bei dem handwerklichen Geschick unserer osteuropäischen Kollegen wird der Wagen dort noch einige Kilometer fahren. Falls nicht geht er sicherlich in Teilen bald wieder gen Heimat :D

 

Im Nachhinein kann ich sagen, dass der Wagen mir wirklich etwas fehlen wird. Er hatte sicherlich die ganze Zeit über seine Macken, aber er war stets zuverlässig und genügsam. Zudem war es schön ein Auto zu besitzen wo einem nicht jeder neue Kratzer einen Herzinfarkt beschert hat und welches auch nicht zu schade war um mal grobe Arbeiten wie Anhänger ziehen und Feldwege fahren zu erledigen. Vielleicht kennt ihr ja ähnliche Geschichten. Es sind nicht immer die neusten und schönsten Autos, welche einem mit einem Lächeln in Erinnerung bleiben. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen.

 

Gruß Niclas

 

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16.08.2019 08:44    |    niclas1234    |    Kommentare (45)    |   Stichworte: 3er, BMW, E46

Hallo Leute,

 

sehr lange war es still in meinem Blog und eventuell wird es das auch bald wieder sein, mal sehen :p Jedenfalls hat mich gerade die Lust gepackt mal wieder einen Artikel zu schreiben und mal so ein wenig zu erzählen was in den letzten Jahren so passiert ist. Wer meinen Blog von früher noch kennt der weiß, dass ich schon immer ein Schrauber war und es sich in diesem Blog nahezu ausschließlich um Reparaturen und Umbauten gedreht hat. Dem ganzen bin ich bis heute treu geblieben.

 

Ein schönes Thema für den Wiedereinstieg ist mein grüner BMW 323i E46. Diesen Wagen besitze ich mittlerweile am längsten (Seit 2014 also 5 Jahre). Kommt mir gar nicht so lange vor. Jedenfalls hat der Wagen nun 274.000 km gelaufen (knapp 170.000 bei Kauf). Bei mir hat er schon viel mit gemacht. So war zu Anfang mal der Plan ihn komplett original zu lassen. Später dann habe ich es doch nicht lassen können und ihn umgebaut. Sportfahrwerk, Volllederausstattung, schwarzer Dachhimmel, 18“ Felgen… das ganze Paket halt. Nur leider wurde meine Fahrleistung immer mehr und mehr jedes Jahr und der Benziner war einfach nicht mehr geeignet um mich kostengünstig von A nach B zu bringen. So kam relativ schnell ein Diesel ins Haus. Dazu kann ich an anderer Stelle mehr erzählen. Doch was wurde mit der Limo? Diese hat eine sehr wilde Zeit von mir durchgemacht. Ich habe mich zeitweilig im Car Hifi ausgetobt und auch großen Spaß daran gefunden. Das ganze ist soweit ausgeufert, dass ich zuletzt 200 KG Hifi Anlage im Auto hatte und sich der Wagen selber gefahren ist wie ein schwangeres Nilpferd (freilich die Musik war geil :D ). Das hat mir den Spaß am Wagen versaut. Etwas später habe ich dann mir Zeit genommen um die etlichen Rostansätze genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei traf mich der Schlag. Ohne, dass man es von außen sehen konnte war der hintere rechte Radlauf innen durchgerostet. Es gab weitere kritische Stellen am Schweller, welche ebenfalls behandelt werden müssten und der TÜV war kurz vorm ablaufen. Somit habe ich den Wagen vorerst abgemeldet im Juli 2018. Doch was sollte nun aus dem Wagen werden? Verkaufen oder behalten und fertig machen? Für den Alltag konnte ich Ihn nicht gebrauchen, aber letztendlich habe ich es nicht übers Herzgebracht ihn für einen spärlichen Restbetrag zu verscheuern.

 

Also kam am Ende die Idee den Wagen wiederherzurichten. Aus finanzieller Sicht eine wahre Katastrophe und absolut nicht sinnvoll. Aber irgendwo denken wir Autoverrückten ja nicht rational. Damit ich wieder Spaß am Auto habe beschloss ich also einen großen Schritt zu wagen. Ich wollte schon seit Jahren ein Spaßauto haben um auch gelegentlich mal auf Rennstrecken zu fahren (der eine oder andere mag sich an meine „tollen“ Erfahrungen mit der Nordschleife erinnern :D ). Warum also nicht den Wagen nehmen, den man eh schon besitzt und umbauen? Der Wagen ist sicherlich eine ziemlich schlechte Basis gewesen und gleichzeitig auch noch recht spärlich motorisiert, aber da sind wir wieder an dem Punkt mit dem rationalen Denken. Also habe ich im Herbst/Winter angefangen die kompletten 200 KG Hifi Anlage auszubauen und zu verkaufen. Das gab einiges an Startkapital für mein Projekt. Mit diesem Geld habe ich mich auf den Weg gemacht und erste Umbauteile für das Auto gekauft.

 

 

Folgende Teile haben nach und nach Einzug erhalten:

 

- Ein Bilstein B16 PSS 9 Gewindefahrwerk für die passende Höhe und Straßenlage

 

 

- Ein Satz H&R Stabilisatoren gegen die Wankneigung

 

 

- Ein Satz Wiechers Stahldomstreben vorne und hinten

 

 

- Ein Endschalldämpfer von Eisenmann. In erster Linie, weil der Alte ein Loch hatte, jedoch kann etwas Klang auch nicht schaden.

 

 

- Ein Satz Fischer Hydraulik Stahlflex Bremsleitungen

 

 

- Eine 3 L Ansaugbrücke inklusive Drosselklappenadapter und K&N Luftfiltereinsatz (war günstig, ob es viel bringt sei mal dahingestellt)

 

 

- Einen Satz Ultra Wheels UA3 18“ Felgen in 8,5x18 Zoll und dazu passend Yokohama AD08RS Reifen in 225/40 R18. Mit diesen sollte auch bei gelegentlichem Streckenbetrieb die Haftung gewährt sein.

 

 

Einige weitere Reparaturarbeiten kamen hinzu, welche ich euch jetzt nicht alle einzeln auflisten möchte.

 

 

Das größte Problem blieb jedoch: Der Rost! Nachdem ich mich mit dem Lackierer beraten habe stand fest was gemacht werden musste.

 

- Einschweißen von zwei neuen Radläufen hinten

- Zwei neue Kotflügel

- Ein Blech am Schweller Fahrerseite

- Zwei Bleche am Abschlussblech hinter dem Kofferraum

- Lackieren von beiden Kotflügeln, Schwellern, Türeinstiegen hinten, Seitenteilen hinten, Stoßstange und Abschlussblech

 

Ich kann euch sagen der Preis, der dafür aufgerufen wird hat meine Kinnlade auf den Boden klappen lassen (und das aus dem ersten Stock mit Anlauf :eek:). Am Ende habe ich lange sparen müssen und konnte nach Abschluss meines Studiums mir dann vom ersten Gehalt und dem bis dato Angesparten endlich diese Reparatur leisten. Aber auch diese Hürde wurde im Sommer dieses Jahres genommen. Alle Roststellen wurden erledigt und mein Auto steht wieder vollständig dar.

 

 

Als letzten Schritt gab es Ende Juli den TÜV Termin für Einzelabnahme der Umbauten nach §21 und Hauptuntersuchung. Ich war hierbei ziemlich nervös. Nicht weil ich an der Qualität meiner Umbauten gezweifelt habe, sondern weil ich befürchtete etwas übersehen zu haben. Ein halbes Jahr im Voraus habe ich mich nämlich mit drei Kollegen bei den Track and Safety Days angemeldet. Hierbei handelt es sich um ein Fahrsicherheitstraining welches speziell für umgebaute Fahrzeuge ausgelegt ist. Dieses sollte drei Tage später stattfinden. Bedeutet ich hatte genau einen Versuch, damit ich Abnahme, TÜV und Anmeldung noch an einem Tag unter den Hut bekomme. Sollte das nicht funktionieren, würde meine Teilnahme ins Wasser fallen. Ich hatte glücklicherweise einen sehr freundlichen Prüfingenieur, der den guten Zustand des Fahrzeuges und die fachgerechte Durchführung der Umbauten lobte. Außer einer kaputten Blinkerleuchte, welche ich noch vor Ort wechseln konnte, gab es nichts zu beanstanden und somit gab es sowohl die Abnahme als auch zwei Jahre den Segen des Prüfers.

 

 

Und nachdem ich nun schon die ersten 1000 km nach Anmeldung gefahren bin, inklusive dem Fahrsicherheitstraining, wo ich mal ein wenig die Grenzen austesten durfte, kann ich eine erste Bilanz ziehen. Hat es sich gelohnt? Finanziell bestimmt nicht (wohl eher ein Desaster :D ). Aber irgendwie gibt mir der Wagen nun genau das was ich gesucht habe. Er wirkt nicht mehr so brav und harmlos, sondern vermittelt einem ein wenig das Gefühl eines Gokarts. Durch die straffe Abstimmung wirkt er sehr handlich und ist gut beherrschbar. Mit jeder schnell gefahrenen Kurve scheint der Wagen einem sagen zu wollen „Da geht noch was!“. Somit kann ich für mich sagen: Egal was es gekostet hat, mir ist es das Wert. Es sind auch schon viele weitere Umbauten in Planung. Eventuell gehe ich darauf auch mal näher ein, dieser Artikel war ja nur ein grober Überblick.

 

 

Ich hoffe er hat euch gefallen und man konnte meinen konfusen Gedanken folgen. Wenn ihr Fragen habt immer raus damit. :)

 

Gruß Niclas

 

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20.08.2015 12:03    |    niclas1234    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: 3er, BMW, E46

Hallo Leute,

 

ja auch an meinem Alltagsfahrzeug muss ab und an mal was getan werden und darum wird es auch in diesem Artikel gehen.

 

Ein bekanntes Problem bei den E 46ern ist das Haubenemblem. Dieses ist mit einer Lackschicht versiegelt (sollte Klarlack sein). Sobald aber diese Schicht weg ist, kann man dem Emblem beim abblättern zuschauen. So war es nun auch bei meinem Emblem und genau dort hat das Auto einen wunden Punkt von mir getroffen. Ich kann nicht mit einem abgeranzten Emblem rum fahren. Da leidet die Ehre als Petrolhead. Nun wäre das bei meinem Golf früher kein Problem gewesen, aber BMW bittet seine Fahrer da ordentlich zur Kasse. Leider sollen nachgebaute Embleme ebenso wenig taugen wie das bereits kaputte welches in diesem Moment meine Haube schmückte. Also in den sauren Apfel gebissen und zum BMW Vertragshändler gefahren. Ich mag diese Glaspaläste mit ihren Wucherpreisen eigentlich nicht, aber der Service vor Ort war super. Der nette Mann am Teiletresen hat mir sofort, über die Fahrgestellnummer, das Emblem samt Halter rausgesucht. „Haben wir beides Vorrätig. Kostet 45,20 € zusammen.“ An meiner in diesem Moment runter klappenden Kinnlade hat er wohl gemerkt, dass er bei mir nicht ganz den Nerv getroffen hat. „Da haben sie echt Pech, das ist wohl eins unserer teuersten Teile wenn man den Nutzen bedenkt.“ Ich entgegnete nur ein „Es muss ja leider sein.“ Doch damit war zum Glück noch nicht das letzte Wort gesprochen. Der Verkäufer meinte er könne mir einen Rabatt geben und dann wäre der Preis nur noch bei 36 €. Keine Ahnung wo dieser Rabatt her kam aber den habe ich natürlich dankend angenommen. Interessiert mich am Ende ja nicht wie es günstiger geworden ist :D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daheim habe ich dann sofort mich daran gemacht das alte Emblem zu entfernen. Hier einmal ein Fluch auf die BMW Ingenieure. Warum zur Hölle kann man das nicht so verbaue, dass man es auch vernünftig ab bekommt? :mad: Das Emblem selber ist quasi in diesen Gummihalterungen verpresst und musst von der Haube gehebelt werden. Natürlich kann man dann keine spitzen oder scharfen Gegenstände nehmen auf dem Lack. Dazu kommt, dass das Emblem durch den Dreck der Jahre quasi mit der Haube verschweißt ist und man gefühlt die Haube zerreißt beim Hochhebeln des Emblems. Plötzlich aus heiterem Himmel kommt dann meist ein „Plonk“ und man hat das Teil in der Hand als wäre es nie fest gewesen. Nunja alles Folgende war nun ganz einfach. Haube etwas säubern, neue Presshülsen einsetzten und Emblem ansehen. Das Ergebnis könnt ihr ja auf den Bildern sehen. Ich bin ganz zufrieden muss ich sagen. So ein Emblem verleiht den Auto nun einmal sein Gesicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweite Amtshandlung in in letzter Zeit war die Beschaffung neuer Beräderung für den BMW. Ich habe den Wagen ja auf Allwetterreifen gekauft. Diese haben mir gute Dienste erwiesen, aber es wurde langsam Zeit für richtige Sommerreifen. Natürlich dann auch auf schönen Felgen. Für mich kamen von Anfang an eigentlich nur Originalfelgen in Frage. Die Frage nach der Größe war recht einfach. 17 Zoll sollten ein guter Kompromiss aus Optik und Komfort sein. Nach dem studieren der gängigen Portale blieben eigentlich nur 3 Felgen zur Auswahl übrig. Die Styling 32, Styling 44 und Styling 68. Ich habe es aus mangelnder Endscheidungsfreude dem Zufall überlassen. Wie dieser es so wollte kam mir an einem schönen Tag beim Stöbern ein Satz Styling 68 also M Styling Felgen unter die Augen. Ein Telefonat später hatte ich einen Termin im benachbarten Munster und habe die Felgen begutachtet. Die Reifen waren runter, der Preis entsprechend klein, aber mir immer noch zu hoch. Die Preisverhandlung mit dem Verkäufer erwies sich als hart, aber machbar. Er wollte mir nicht entgegen kommen. Ich nannte ihm meine Schmerzgrenze welche ich zahlen würde, mit der Betonung darauf, dass ich auch gerne ohne Felgen wieder nach Hause fahre. Als ich schon halb im Auto saß kam dann der Zuspruch und ich bekam die Felgen für den von mir angepeilten Preis. Zufrieden habe ich den Satz also eingeladen und bin damit nach Hause gefahren. Eine naheliegende Lüneburger Werkstatt bekam von mir den Auftrag die hinteren Reifen zu tauschen. Auf den Styling 68 soll eigentlich 225/45 ZR 17 und 245/40 ZR 17 als Mischbereifung gefahren werden. Der Verkäufer hatte kurioser Weise rundum 225er aufgezogen. Ich habe aus finanziellen Gründen vorerst nur hinten getauscht. Vorne soll nun zeitig neu kommen. Bei der Wahl des Reifens fiel meine Entscheidung auf den Hankook Evo V 12. Er ist relativ günstig aber trotzdem ein vernünftiger Markenreifen. Für mein Anforderungsprofil sollte er ausreichen. Zudem fühle ich mich damit sicherer als mit Kumho, Nexen oder ähnlichem (soll keine Anfeindung zu diesem Hersteller sein). Ich bin echt begeistert von den Fahreigenschaften die die neuen Räder mit sich bringen. Der Wagen ist wie zu erwarten härter geworden. Bei einem Umstieg von 15 auf 17 Zoll sollte das keinen wundern. Meine alten 15“ Allwetterreifen werde ich noch diesen Winter runter fahren und danach wahrscheinlich mir auf diese Felgen Winterreifen machen lassen. Kommt noch drauf an wie gut die verfügbar sind in der Größe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Liste an geplanten Arbeiten am BMW ist lang. Vieles ist prophylaktisch, einiges optisch, anderes Spielerei. Was ich dem Wagen hoch anrechne ist, dass er mich noch nicht in die Verlegenheit gebracht hat irgendwo liegen zu bleiben oder unerwartet hohe Reparaturkosten ausgespuckt hat. Geplant in nächster Zeit ist unter anderem:

 

Vanos Dichtringe erneuern

Fahrwerk erneuern

MFL mit Tempomat nachrüsten

Lambdasonden vor Kat erneuern

Thermostat vorsorglich austauschen

Reifen vorne erneuern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das wird alles immer langsam nach und nach gemacht. Immerhin muss ja noch etwas Geld zum Leben und meine beiden anderen Autos (Vor allem dafür :D ) übrig bleiben. Bereits jetzt kann ich Rückblickend sagen, der BMW war kein Fehlkauf! Ich bin echt zufrieden mittlerweile mit ihm und werde ihn in nächster Zeit nicht abstoßen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war es vorerst wieder von mir zum BMW. Alle weiteren Änderungen werden natürlich weiterhin dokumentiert und für euch verschriftlicht. Ich hoffe es hat euch gefallen und ich freue mich über eure Kommentare :)

 

Gruß Niclas

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09.03.2015 18:51    |    niclas1234    |    Kommentare (54)    |   Stichworte: 3er, BMW, CD Radio, E46, Entrosten, Lackieren

Hallo liebe Blogleser :)

 

Einige mögen sich jetzt fragen: „ Was den gibt es auch noch?“ Ja ganz recht ich lebe noch. Seitdem mein Golf kaputt ist, ist auch hier im Blog ziemliche Flaute. Der Grund dafür ist schnell gefunden. Ich habe schlicht und ergreifend nichts zu schreiben und ich werde nicht der Angewohnheit einiger Leute anheimfallen und mir irgendeinen Mist aus den Fingern saugen nur um mal wieder auf der Startseite zu stehen. Nun ist aber meiner Meinung nach mal wieder genug Neues für einen kleinen Artikel zusammen gekommen und davon werde ich euch nun berichten. Zur Enttäuschung vieler geht es leider nicht um mein Golf Projekt. Dieses wird erst Starten wenn es wärmer wird. Hierzu aber am Ende mehr.

 

Was ist denn nun in letzter Zeit überhaupt passiert? Ja ich habe das erste halbe Jahr meines dualen Studiums fertig und beginne somit jetzt Grade mit dem ersten Semester an der Hochschule. Alles natürlich neu und aufregend für einen Dorfmenschen wie mich. Doch so aufregend wie meine Arbeit ist, so unauffällig ist mein Fahrzeug aktuell. Der E 46 welcher mich seit meines Unfalls mit dem Golf durch den Alltag bringt ist laut vieler Meinungen von Bekannten einfach langweilig. Oft höre ich solche Aussagen wie: „Das ist ein Allerweltsauto“ oder „Der hat ja nicht mal mehr ein M – Paket“. Beliebt ist auch: „Die Farbe ist häßlich“ und „Bau doch mal die orangen Blinker um“. Ja die Liste der Kritikpunkte seiner Beobachter ist lang und je mehr ich diese Sprüche höre, desto mehr mag ich Ihn eigentlich.

 

Was ist der BMW für mich? Das ist eine für manchen Menschen interessante Frage. Grade noch über das einjährige Jubiläum mit dem Golf berichtet und den Schmerz selbigen zu verlieren, auf einmal so ein Richtungswechsel. Viele hätten sich wieder einen Golf an meiner Seite gewünscht weil dieser laut vieler Aussagen einfach zu mir gepasst hat. Im stillen Kämmerlein trauere ich meinem Wolf auch immer noch hinterher. Der BMW ist und kann natürlich nicht das sein was der Golf war, aber das soll er einfach auch nicht. Ganz bewusst viel die Wahl auf die Bayrische Opakutsche. Denn der BMW kann das was der Golf nie sein konnte und sein wird: Er ist zuverlässig! Auf mittlerweile 15.000 km (eventuell schreibe ich mal einen groß angelegten Fahrbericht) habe ich genau einmal unplanmäßig meine Werkstatt besuchen dürfen. Das war meine eigene Schuld, weil ich beim Kauf die Bremsen nicht kontrolliert habe. Ansonsten hat der Wagen mich noch nie in die Verlegenheit gebracht.

 

Zuverlässig ist ja gut und schön aber das können andere Autos ja auch, was gibt es also noch? Der Verbrauch ist definitiv zu nennen. 8,2 L im Schnitt fahre ich den BMW aktuell auf Winterreifen. Das ist für einen 15 Jahre alten Wagen mit 2,5 L Hubraum 6 Zylindern und 170 strammen Pferdchen doch wirklich sparsam. Letztere Daten spiegeln sich auch in einem sehr vernünftigen Durchzug wieder, welchen ich grade auf den vielen Autobahnfahrten nicht missen möchte. Dazu kommt ein für mich attraktives Design und eine doch wirklich ausreichende Ausstattung. Wer benötigt schon mehr als Klimaautomatik, e Fensterheber und Sitzheizung? :D (Gut etwas mehr hat er dann schon noch) Auch das Design mag mir gefallen. Grade der gute Pflegezustand spricht in Verbindung mit dem absolut von Sportlichkeit befreiten Äußeren für sich. Nur die Sitze werde ich auf die Dauer mal ändern denke ich. Der Wagen bringt für mich einfach das mit was ich im Alltag brauche ohne den Spaß außer Augen zu lassen.

 

 

Doch bevor ich mich verrenne zu den eigentlich Neuerungen am BMW. Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten, aber sie bringen mir eine ganze Menge. Zuerst habe ich das alte Kasettenradio gegen ein moderneres mit CD ausgetauscht. Wichtig war mir hierbei, dass es ein originales BMW Business CD Radio wird. Viele haben mir geraten ein Aux Anschluss nachzurüsten, oder sowas wie einen USB Adapter. Für mich ist das nichts. Ich kann morgens die CD rein schieben und entspannt meine CD durch hören bis ich am Bahnhof bin und gut. Eventuell später mal einen Wechsler aber das wäre Luxus. Während der Fahrt noch am Handy die Musik auszuwählen würde mich eh stören. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt passt sich das neue Radio prima dem Innenraum an (welch Wunder).

 

 

 

Doch das wichtigste für mich ist endlich letzte Woche passiert. Wie viele von euch wissen, habe ich leichte Rostansätze am Radlauf hinten links gehabt. Diese haben mir ganz schön Bauchschmerzen bereitet, denn über den Winter ist die harmlos aussehende Stelle doch ganz schön aufgegangen. Sollte mir als „altem“ Schrauber zwar klar sein, aber ich habe einfach gehofft das bis in den Herbst vertagen zu können. Doch nun im Januar war klar, es musste Schleunigst was geschehen. Also habe ich hier in der Näheren Umgebung mehrere Lackierer besucht und um einen Kostenvoranschlag gebeten. Die Angebote waren ganz unterschiedlich und ebenso auch das Gebotene. Einige wollten nur Punktuell die Stelle ein wenig über lackieren, andere kamen mir mit neuem Blech einschweißen. Ich habe mich mit meiner Vernunft zu letzterem entschieden. Bei genauem Hinsehen war eigentlich klar, dass hier mit etwas drüber pinseln nichts zu machen war. Ich habe mich am Ende für einen noch recht jungen Betrieb in Lüneburg entschieden, welcher mir sehr Kompetent vorkam.

 

Der Chef hat mich gleich persönlich begleitet als ich eine halbe Stunde vor Ladenschluss noch vor der Tür Stand. Er nahm sich Zeit um sich den BMW genau anzuschauen. Man merkte sofort, dass er die E 46 Schwachstellen alle genau kannte. Auch der dicke Einparkkratzer vom Vorbesitzer kam zur Sprache. Nach ca. 20 min Gespräch stand sein Angebot:

 

- Radlauf hinten Links schweißen

- Seitenteil hinten Links Lackieren

- Radlaufkante hinten rechts Lackieren

- Beide Radläufe hinten Versiegeln

- Stoßstange Spachteln und Lackieren

 

Alles zusammen sollte dann 580 € kosten. Das ist eine wirkliche Stange Geld, aber das ist mir der BMW doch wert und das Komplettpaket weiß zu überzeugen. Zudem hat der Chef mir versprochen, dass es sich um einen Festpreis Handelt und keine weiteren Kosten auf mich zukommen. Auch eine Menge wert wie ich aus Erfahrungen weiß.

 

 

Das Ergebnis dessen durfte ich letzte Woche Dienstag begutachten. Meine Angst, dass ich doch die falsche Wahl getroffen habe war beseitigt. Beide Stellen waren wirklich einwandfrei bearbeitet worden und bei einer genauen Betrachtung im Sonnenlicht konnte ich keine Übergänge finden. Der Chef sagte mir zudem, dass sein Meister aktuell keine weiteren Bedenklichen Roststellen gefunden hätte und ich die nächsten Jahre damit hoffentlich Ruhe habe. Ich glaube jeder der sowas schon mal hinter sich gebracht hat kann sich vorstellen was für ein Stein mir vom Herzen gefallen ist.

 

 

In einem kurzen Satz möchte ich noch anmerken, dass ich den Schaltsack und Handbremssack getauscht habe. Die neuen sind aus dem Zubehör in schwarzem Leder mit weißer Naht. Rein schwarz war mir zu langweilig. Diese Kleinigkeit mache ich bei jedem meiner Wagen. Es wertet doch den Innenraum ungemein auf mit ein paar Handgriffen.

 

Das war es auch fürs erste wieder von mir. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen und kommt beim nächsten Artikel wieder. In diesem geht es dann wohl hoffentlich um den Ausbau unserer Scheune zur Schrauberhalle für den Golf. Eventuell ereilen euch vorher aber auch einige aktuelle Themen zum BMW. Falls ja dann entschuldige ich mich vorweg bei den enttäuschten Freunden älterer Fahrzeug.

 

Wie immer gilt: Meinungen, Lob und Kritik darf gerne in die Kommentare.

 

Gruß Niclas

 

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22.10.2014 19:01    |    niclas1234    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 3er, BMW, E46

Hallo Leute,

 

ja lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Das lag wohl nicht zuletzt auch daran, dass ich mein duales Studium aufgenommen habe und somit einem geregelten Arbeitstag nachgehe. Da bleibt nicht mehr so viel Zeit über wie man es früher mal gewohnt war. Aber ich glaube den meisten brauche ich da nichts zu erzählen, die können da selber ein Lied von singen. Erfreulicherweise ist mein erstes Gehalt ende September auch da gewesen und ich als echter Petrolhead (wie Dynamix es zu sagen pflegt) habe dieses nicht versoffen sondern großteils in mein Auto gesteckt. Doch dazu gleich mehr.

 

 

Die Blogempfehlung ist natürlich auch nicht an mir vorbei gegangen und ich muss sagen, dass ich mich wirklich sehr darüber freue. Es ist noch gar nicht so lange her wo ich mit meinem Blog begonnen habe und mir gedacht habe: „Irgendwann bekommst du vielleicht auch mal eine.“ Tja nun ist es soweit und das schneller als erwartet. Das bis jetzt noch nichts an Artikeln kam, lag auch daran, dass ich einfach nichts zu schreiben hatte und ich keine Artikel schreiben werde nur um irgendwas zu veröffentlichen. Ich versuche auch in Zukunft die Qualität meiner Artikel hoch zu halten und der Blogempfehlung gerecht zu werden.

 

 

Die meisten von euch werden bestimmt wissen wollen wie es mit dem Wolf weiter geht. Bedauerlicherweise kann ich dazu selber kaum etwas sagen im Moment. Ich war am vergangenen Wochenende beim Wrack und habe Bilder gemacht sowie einmal entstaubt und den Motor durchgedreht. Dabei habe ich detaillierte Bilder vom Schaden gemacht. Ich habe mittlerweile mit 2 Betrieben Kontakt. Beide bieten mir einen Preis um ca. 1500 € fürs Richten der Karosserie an. Das tut natürlich richtig weh muss ich sagen. Im Gegenzug muss ich auf der Karosse nichts mehr eintragen lassen weil alles im Schein steht und es wäre der original Wolf mit der originalen Karosserie bzw. Fahrgestellnummer. Hier bin ich aktuell am Abwägen. Ich muss zum Jahresende schauen wie viel Geld ich habe bzw. Auftreiben kann. Leider hat mein Fahrendes Auto also der BMW grade Vorrang an pflege weil er nun mal fahren muss.

 

Und damit kommen wir zur Überleitung. In diesem Blog wollte ich mal ein paar Kleinigkeiten berichten welche in den letzten Tagen am BMW passiert sind. Einige mögen sich erinnern, dass der BMW auf Allwetterreifen ausgeliefert wurde. Zudem noch 195er was das Kleinste ist was auf dem Wagen erlaubt ist. Ich bin da kein Freund von denn der Wagen ist ausreichend motorisiert um auch auf trockener Straße gut quer gehen zu können. Dies möchte ich im Winter nicht ausprobieren und deswegen hatte ich nebenbei immer nach Winterreifen für kleines Geld gesucht. Vor einer Woche fand ich dann in den Kleinanzeigen einer social media Website ein Angebot. Nichtmal eine Minute eingestellt war ich gleich am Hörer. Angeboten wurden 4 Winterreifen auf BMW Stahlfelgen. Da es nur zwei Orte weit weg war bin ich einfach hingefahren zum besichtigen. Ein Blick auf die ET, welche der Verkäufer nicht wusste, sagte mir das die Felgen passten. Wie auf dem Bild zu sehen waren die Felgen rostig, was mir aber egal ist bei Winterrädern. Dann das wichtigere: ein Blick auf die Reifen. Zwei Davon waren von Continental und zwei von Semperit. Beides meiner Meinung nach in Ordnung. Profiltiefe waren so 5,5 mm. Laut DOT sind die Continental 4 Jahre alt und die Semperit wenige Wochen jünger. Was mir gut gefiel waren die 16“ und 205er Bereifung welche beide größer dimensioniert waren als meine jetzigen Räder. Nun kam die interessante Frage nach dem Preis, welchen er bis jetzt noch nicht genannt hatte. „40 € und es sind deine“. Das wurde keine lange Diskussion, für 40 € fahre ich auch gerne auf rostigen Stahlfelgen durch den Winter. Ich habe da auch nicht mehr nach verhandelt und habe sie mitgenommen.

 

 

Somit habe ich nun richtige Winterreifen und ein beruhigtes Gewissen. Doch wie man mich kennt konnte ich die Felgen dann doch nicht lassen. Ich warne alle Lackierer und Freunde sauberer Arbeit vor :D Im Folgenden Abschnitt werde ich bewusst aufs übelste Pfuschen. Also wenn ihr euch das nicht antun wollt einfach überspringen ;) Ich habe also vom Baumarkt eine Tube Lack und Abklebeband sowie einen Drahtbürstenaufsatz für die Bohrmaschiene besorgt. Jetzt im Urlaub wo ich die Zeit habe also Vormittags einfach mal alle Felgen abgeschliffen und abgebürstet. Natürlich bekomme ich damit den Rost nicht weg, aber zumindest die Blasen etwas. Dannach einfach einmal abgeklebt und die Felgen mit Schwarzem Lack in 3 Schichten Lackiert. Reißt mir nicht den Kopf ab, das wird nicht lange halten und das weiß ich auch. Aber egal es soll nur einen Winter so bleiben danach sind die Reifen wahrscheinlich eh fertig. Es schaut in meinen Augen besser aus als billige Radkappen und hat so gut wie nichts gekostet. Also warum nicht? :)

 

 

Weiterhin musste der BMW heute zum Ölservice in die Werkstatt. Gemacht wurden:

 

-Ölwechsel mit Filter

-Innenraumluftfilter

-Bremsflüssigkeitswechsel mit Bremsenpflege

-Tausch des Ölniveausensors

 

Bei letzterem war mir vor ca. einem Monat aufgefallen, dass beim Starten des Motors immer einige Minuten die Ölkontrollleuchte kurz gelb aufleuchtete obwohl genug Öl drin war. Nach kurzer Bemühung der Suchfunktion war klar, dass der Ölniveausensor (TÖNS) aufgegeben hat. Scheint bei den E 46ern häufig zu passieren. Ich wollte erst das originale BMW Ersatzteil kaufen, aber 110 € waren mir dann doch etwas viel. Also habe ich von BMW Zulieferer Hella direkt gekauft. Wer genau hinschaut sieht sogar, dass das Emblem raus gefräst wurde. Und nur weil dies fehlt zahlt man dann 30 € weniger. Wenn es nach mir geht ein guter Deal. Nun ist der BMW jedenfalls erst mal für die nächsten 25.000 km fit (Nach Serviceheft) und ich hoffe etwas Geld für den Wolf ansparen zu können.

 

 

Das war es nun wieder von mir fürs erste. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen. Wie immer sind Kommentare gern gesehen.

 

Gruß Niclas :)

 

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28.07.2014 20:27    |    niclas1234    |    Kommentare (219)    |   Stichworte: 3er, BMW, E46

Hallo Leute,

 

heute gibt es im Gegensatz zum letzten Artikel mal etwas erfreuliches zu erzählen. Und zwar geht es um die Vorstellung meines neuen Wagens. Nun mag sich der eine oder andere Fragen: “Wo bei dem Jungen anscheinend das Geld so knapp sitzt, wie ist da schon wieder Geld für ein neues Auto vorhanden?“ Tja also wie bereits erzählt war es länger geplant in meinem anstehenden Studium ein anderes Auto als den Golf zu fahren. Eigentlich war es gedacht um die vielen Strecken günstiger und entspannter zurück zu legen. Zudem wollte ich den Golf schonen, was nun wohl nicht mehr nötig sein wird. Nun kam der unerwartete Crash und nach dem ersten Schock galt es eine gute Lösung zu finden. Es wäre natürlich möglich gewesen die Teile vom Golf irgendwie zu Geld zu machen und sich davon eine Rostschüssel mit Rest TÜV zu kaufen. Fiel raus da längere Wege anstehen und in 4 Monaten ein neues Auto zu kaufen wäre unsinnig. Zweite Variante wäre eine heile Golf Karosserie zu kaufen und alles umzubauen. Habe ich Gott sei dank nicht gemacht. Ich brauche ein zuverlässiges Auto nun und der Umbau hätte nicht geklappt, da einiges am Golf kaputt gegangen ist, was auf dem ersten Blick nicht ersichtlich war.

 

So kam also die Variante drei. Mein Vater, meine Großeltern und ich haben uns also an den berühmten Krisentisch gesetzt und beratschlagt. Mir wurde also ein null Zins Kredit gewährt (natürlich Geldlich limitiert) mit dem Rückzahlungsplan. Ich denke damit war mir am meisten geholfen. Ich konnte nach einem vernünftigen Wagen suchen der mich nun im Studium begleiten soll. Also habe ich einmal grob meine gewünschten Anforderungen in die gängigen Autobörsen rein gehackt. Mittelklasse wäre schön für die Bahn, so um die 150 PS, Handschaltung, um 150 tkm und eine Klimaanlage wäre super. Das mag nach dem Golf zwar alles etwas hoch gegriffen klingen, aber das ist mir egal. Lange Rede, es lief dann ganz einfach ab. Nach zwei erfolglosen Telefonaten fand ich ein gutes Angebot.

 

Ein BMW 323 I E 46 in Lübeck. Aus zweiter Hand mit 171000 km auf der Uhr. Ich also dem Anbieter eine Mail gesendet da keine Nummer vorhanden war. Zwei Stunden später kam prompt der Anruf vom Verkäufer. Auf nachfrage wurde mir gleich bestätigt, dass der Wagen aus der Zeit nach der Hinterachsproblematik beim E 46 kommt. Probefahrt und Besichtigung war kein Problem für ihn und folglich bin ich mit einem Bekannten am selben Abend nach Lübeck gefahren. Der Verkäufer begrüßte mich mit den bitteren Worten: „Der Preis ist allerdings ein Festpreis.“ Aber im weiteren Gesprächsverlauf wurde der Wagen immer besser. Den TÜV wollte er vor dem Kauf für mich komplett neu machen. Auf die Frage bis wo das Scheckheft geführt sei, sagte er: „ Wie bis wo? Liegt im Handschuhfach.“ Ein Blick hinein bestätigte, dass der Wagen immer noch Scheckheftgepflegt ist und in 5000 km wieder zur Inspektion muss. Mängel habe ich bis auf einen Einparkkratzer und leichte Rostblasen im Radlauf hinten links nicht gefunden. Beides wurde mir allerdings bereits am Telefon gesagt. Auf einer knapp 80 km langen Probefahrt über Land, BAB und durch die Stadt gab es nichts zu meckern und ich habe mich bereits leicht in den laufruhigen und kräftigen Sechszylinder verliebt. An dem Preis wollte ich nicht mehr Handeln da er eh ein Festpreis ist und dieser durchaus fair ist. Nach einem Gespräch mit meinem Vater und meiner Versicherung waren alle Weichen gestellt und dem Kauf stand nichts mehr im Weg.

 

Nun also die Daten im Überblick:

 

BMW 323 I E 46

Erstzulassung 04/2000

Motor 2,5 L Reihensechszylinder 24 Ventile 125 KW/170 PS

Laufleistung 171.00 km

Farbe Farngrün metallic

TÜV bis 07/2016 (Vollständig Scheckheftgepflegt)

2te Hand (Erster Besitzer Baujahr 1948 und zweiter Besitzer ein Polizist im mittleren Alter)

 

Ausstattung: Elektrische Fensterheber vorne, Elektrisch verstellbare/ beheizte Außenspiegel, automatisch abblendende Innenspiegel, abnehmbare Anhängerkupplung, elektrisches Heckrollo, Sitzheizung vorne, Klimaautomatik, PDC hinten

 

Nun mag der interessierte Blogleser sagen: „ Das ist doch nicht vergleichbar. Wie soll das ein guter Ersatz für den Golf sein? „ Daraufhin mag ich nur zu sagen, dass er das auch nicht sein soll. Dieser Wagen wird auch für mich ein Werkstattfahrzeug bleiben. Ich möchte daran nicht selber Hand anlegen. Er ist so wie er da steht Scheckheft gepflegt und soll es auch bleiben. Das mag vielleicht teuer sein aber ich will es auch nicht anders. Mir fehlt bei diesem Auto die Lust selber Hand anzulegen. Auch großartige umbauten wird es nicht geben. Er ist bereits am Donnerstag in der Werkstatt angemeldet, um die Bremsbeläge vorne zu wechseln. Das könnte ich wohl selber machen, werde ich aber nicht.

 

Zum Ende habe ich noch einmal schnell Flagge gezeigt und mich unauffällig als Teil der Motor Talk Community gekennzeichnet (siehe Aufkleber). Die Bilder sind aus dem Fahrzeugprofil geklaut da ich zu faul bin neue zu machen :D

 

Vielen Dank fürs Lesen und ich hoffe auf eure Meinungen in Form von Kommentaren :)

 

Kleiner Anhang: ich habe mal meine VIN eingegeben und schauen lassen, welche Kreuzchen so gemacht wurden bei meinem Dicken.

 

Modellbezeichnung: 323I

Ausführung: Europa

Typschlüssel: AM31

E-Code: E46 (4)

Karosserie: Limousine

Lenkung: links

Türen: 4

Motor: M52/TU - 2,50l (125kW)

Antrieb: Heckantrieb

Getriebe: manuell

Außenfarbe: Farngruen Metallic (386)

Innenraum: Stoff Flock Raute/anthrazit (E3AT)

Produktionsdatum: 04.04.2000

Werk: München

 

Serienausstattung

 

S286A BMW LM Rad BMW Styling

S520A Nebelscheinwerfer

S548A Kilometertacho

S550A Bordcomputer

S832A Batterie im Kofferraum

 

Sonderausstattung

 

S240A Lenkrad Leder Airbag

S415A Sonnenschutzrollo hinten

S423A Fussmatten Velours

S428A Warndreieck und Verbandstasche

S431A Innenspiegel automatisch abblendend

S464A Skisack

S473A Armlehne vorne

S494A Sitzheizung Fahrer/Beifahrer

S508A Park Distance Control (PDC)

S534A Klimaautomatik

S661A Radio BMW Business (C43)

L801A Länderausführung Deutschland

S863A Händlerverzeichnis Europa

S879A Bordliteratur deutsch

P972A Komfortpaket

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Mein Blog hat am 03.09.2014 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Schrauben leicht gemacht

Dies ist mein kleiner Blog, in dem ich lesewilligen Besuchern von meines Erlebnissen im Automobilbereich berichte. Angefangen zu Schrauben habe ich aus finanzieller Not mit 18 Jahren an meinem Golf 2. Mitlerweile bin ich 24 und bin dem Basteln treu geblieben. Von Ölwechsel bis Motorschaden gibt es nur wenige Dinge die ich noch nicht ausprobiert habe. Neben einer nicht zu leugnenden Leidenschaft für Umbauten am Fahrzeug, hege ich noch ein großes Interesse an Motorsport und Autocross. Dies dürfte sich in einigen Blogartikeln sicherlich wiederspiegeln. :p

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