• Online: 3.792

MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

05.12.2013 19:44    |    Dynamix    |    Kommentare (75)

goodbye-chevy
Goodbye chevy

Hello Petrolheads,

 

ihr habt es vermutlich schon alle mitbekommen: GM hat heute angekündigt sich mit seiner Marke Chevrolet vom europäischen Markt zurückzuziehen. Mich als Fan amerikanischer Autos schmerzt dieser Verlust natürlich.

 

Die Erklärung dafür lässt mich etwas ratlos zurück. Natürlich lief Chevrolet nicht wirklich gut, aber das tut Opel momentan ja leider auch nicht. Die Idee das die alten Chevrolet Kunden zu Opel überlaufen finde ich ziemlich schräg.

 

Meiner Meinung nach wird man mit dem Rückzug aus Europa Opel nicht zwangsläufig stärken. Eher werden die alten Chevy Kunden zu Marken wie Kia oder Hyundai laufen, da diese Kunden sehr preissensibel sind.

 

Was Opel meiner Meinung nach wirklich stärken würde wären ein paar wirklich moderne Modelle sowie ein neues Design. Mit dem Insignia und dem Astra hatte man ja gut angefangen, aber hier muss definitiv noch einer draufgesetzt werden um gegen das Imperium aus Wolfsburg zu bestehen.

 

Ich hätte es schöner gefunden Chevrolet wie schon gehabt als günstige Alternative zu Opel am Markt zu lassen und dafür Opel wie oben erwähnt weiter aufwerten. Natürlich bin ich mir bewusst das man bei GM genau dies versucht hat, aber der Versuch war meiner Meinung nach etwas halbherzig. Andere Marken haben es hier ja schon vorgemacht wie man mit mehreren Marken am gleichen Markt gut bestehen kann. VW und Skoda sind ein gutes Beispiel wie man eine Mehrmarkenstrategie erfolgreich aufziehen kann. Renault und Dacia funktionieren auch wunderbar zusammen. Alles eine Frage der richtigen Positionierung.

 

Wie schon angedeutet, bin ich nicht der Meinung das Opels Hauptproblem auf den Namen Chevrolet hört. Das ist Mumpitz! Opels Problem ist zum Großteil das immer noch angekratzte Image aus der Lopez Ära sowie die nicht mehr ganz zeitgemäßen Modelle. Zudem fehlt Opel eine Designlinie bzw. ein Konzerngesicht das richtig einschlägt. Das mag zwar jetzt nach automobiler Langeweile klingen, aber was anderes scheint hier in Europa ja nicht zu funktionieren. Auch hier hat VW vorgemacht wie man so etwas machen kann. Ich bin wirklich kein VW Fan aber den Erfolg muss man den Jungs nunmal lassen. Soviel Fairness gehört dazu!

 

Ich bin der Überzeugung das die Konstellation Chevrolet/Opel/Cadillac gut funktionieren könnte, wenn man sich auf die jeweiligen Stärken der Marke besinnen würde sowie diese ausbauen würde.

 

Hierfür wäre aber viel Arbeit nötig, da man zumindestens hier in Europa beim Thema Marketing ein wenig gepennt hat. Erinnert sich noch jemand wie oft man früher hier in D Opelwerbung gesehen hat? Dies ist heute leider nicht mehr so. Zumindestens ist Opel mit der Jürgen Klopp Kampagne hier wieder auf dem richtigen Weg.

 

GM könnte seine 3 Marken beispielsweise wie folgt positionieren:

 

Chevrolet steht in Amerika für ordentliche Autos die sich jeder arbeitende Mensch leisten kann. Dies könnte man hier in Europa auch machen. Quasi eine Art "Edeldacia".

Opel würde sich als VW Konkurrent auf Augenhöhe sehr gut machen! Da dieses Konstrukt in den Köpfen der meisten Deutschen eh noch rumspukt, wäre dies auch vom Image kein großes Problem solange die Autos auch wirklich da mithalten können wo es zählt, bei den Vergleichstest unserer Motorpresse.

 

Weiterhin könnte man die bei GM vorhandenen Plattformen nutzen um Modelle rauszubringen mit denen man einen echten Wettbewerbsvorteil hätte. Welcher deutsche Volumenhersteller bietet heute noch Heckantriebsplattformen oder Motoren mit ordentlich Dampf an? Wer würde sich nicht auf eine sportliche Limousine mit Heckantrieb von Opel freuen?

 

Mit Cadillac könnte man dann im Luxussegment gegen BMW und Audi antreten. Das man es kann beweist Cadillac ja gerade mit den aktuellen Modellen. Würde Cadillac seinem alten Standard wieder voll gerecht werden, dann hätte man auch eine reelle Chance in Europa Fuß zu fassen. Auch hier ist GM wieder auf einem guten Weg. Man muss nur am Ball bleiben und dies kontinuierlich ausbauen.

 

Mich ärgert es das man bei GM so viel Potenzial liegen lässt! Meiner Meinung nach war der bereits eingeschlagene Weg mit Chevy/Opel schonmal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung :)

 

So bleibt mir am Ende nur noch eins zu sagen: Machs gut Chevy, es war eine kurze aber spannende Zeit mit dir in meiner Heimat! Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder wenn einer deiner amerikanischen Verwandten bei mir einzieht ;)

 

Jetzt seid Ihr gefragt:

 

Was ist eure Meinung zu GMs Entscheidung? Glaubt Ihr das Opel ohne Chevrolet viel besser dran ist?

 

Welche Gründe seht Ihr für Opels momentane Lage? Findet Opel mit seiner aktuellen Modellpalette wieder zu alter Stärke zurück? Kann Chevrolet mit nur noch 2 Modellen im Portfolio dauerhaft in Europa bestehen?

 

Lasst mich an euren Gedanken teilhaben :)

 

Immer dran denken: Jeder darf seine Meinung sagen, aber dies sollte auch immer in einem respektvollen Ton geschehen. Ich freue mich auf eine interessante und fruchtbare Diskussion :)

 

Greetings,

Dynamix


Ergänzung von Dynamix am 06.12.2013 21:32

Update:

 

Jetzt gibts auch die offizielle Erklärung von Thomas Sedran.

 

https://www.youtube.com/watch?v=mjoe8IBWvbw

06.12.2013 14:28    |    Andi2011

Zitat:

Man könnte den Eindruck gewinnen das die Jungs da drüben bei GM einfach kein Händchen für Europa haben. In den USA läufts doch, warum kriegen die das bei uns nicht hin?! Sind wir einfach zu anspruchsvolle Käufer oder sind die einfach nur zu dämlich?

Das ist halt GM und nicht Ford

 

*duck und wech* :D;)


06.12.2013 14:32    |    Dynamix

Wenigstens haben die die Einführung des Camaro nicht komplett in den Sand gesetzt :D

 

Mal sehen wie sich Ford da schlägt ;) Vielleicht startet Andi ab 2015 einen großen Spendenaufruf für einen Mustang V8 in seinem Blog :D


06.12.2013 14:42    |    Andi2011

Ja und auch dafür das die Einführung des Mondeo/Fusion bei uns noch vor 2020 stattfindet:D


06.12.2013 14:45    |    Dynamix

Das würde ich zu schätzen wissen, sollte Ford das noch vor 2020 hinbekommen :D:D:D:D:D


06.12.2013 15:00    |    GrandeAero

Ich fürchte, ich werde Chevrolet wirklich nicht vermissen. Hat halt ähnlich wie Opel (und leider auch Saab zuletzt) immer den GM-Ruf, der, wenn auch womöglich zu Unrecht, das Produkt gleich irgendwie abwertet. Wenn ich Hyundai, Kia und Chevrolet hören würde, assoziere ich irgendwie ohne recht zu wissen woher: Hyundai etwa Skoda-Niveau, Kia leicht darunter und Chevrolet irgendwo bei bestenfalls Dacia. Von daher wenn ich mir günstiges Auto kaufen müsste und es soll kein Hyundai oder Kia sein, würde ich sowieso eher zum aktuellen Fiesta greifen. Auch mit Opel kann ich mich nicht mehr anfreunden, obwohl ich in den 90iger Jahren einen Calibra Turbo und mehrere 6-Zylinder Omega, zuletzt den MV 6 gefahren, hatte.


06.12.2013 15:06    |    Miep87

Na ja man sollte immer offen sein, etwas neues zu probieren.

 

Oft wird man von der doch guten Qualität überrascht.

 

Ich habe auch immer gesagt, dass ich keinen Chevrolet möchte und dass Hyundai doch nix sein kann.

Dann habe ich mich überwunden, beides mal Probe zu sitzen/fahren und wurde positiv überrascht.

 

Leute haben immer Vorbehalte gegen etwas, das sie aber eigentlich garnicht kennen und noch weniger beurteilen können.


06.12.2013 15:11    |    italeri1947

Zitat:

Hyundai etwa Skoda-Niveau

Hyundai ist qualitativ erheblich besser als Skoda.


06.12.2013 15:16    |    Dynamix

Zitat:

Zitat:

 

Hyundai etwa Skoda-Niveau

 

Hyundai ist qualitativ erheblich besser als Skoda.

Kommt darauf an woran man Qualität festmacht?!


06.12.2013 15:28    |    italeri1947

Zuverlässigkeit und Service.


06.12.2013 15:34    |    Dynamix

Bei mir würde da Zuverlässigkeit mit Abstand auf Platz eins stehen. Der Service ist mir nicht so wichtig, da ich mit meinen Autos eh lieber zu freien Werkstätten gehe, da kann man auch mal die Probleme am Auto mit dem Meister ausdiskutieren und die haben einfach nen breiteren Erfahrungsschatz dadurch das mehrere Marken und Modelle bei denen reinkommen.


06.12.2013 15:59    |    ConvoyBuddy

Zu den reinen aktuellen PKW von Hyundai kann ich nicht viel sagen, die letzte Mitfahrt liegt schon rund 5 Jahre zurück und fand damals in einem 1½-2 Jahren alten Getz statt. Wohl gefühlt habe ich mich nicht so recht.

 

Allerdings hat mein Nachbar einen Trajet von 2004 (war wohl das letzte Modelljahr) und er flucht ständig über seinen - Zitat - "größten Fehlkauf aller Zeiten". Ein weiterer Kommentar zu dem Fahrzeug ist "Sch**ßkiste, mindestens 1 × im Monat ist was im A*sch" oder "Wenn ich noch was dafür bekommen würde, würde ich ihn in Zahlung geben. So fahre ich ihn eben, bis er ganz platt ist."

 

Die aktuellen Modelle der Marke bis einschließlich i30 sehen nicht schlecht aus, der i40 sagt mir nicht so sehr zu, Veloster hat zumindestens eine originelle Türlösung neben gewöhnungsbedürftiger Form, beim iX35 bleibt für mich ein zwiespältiger Eindruck.

 

Bei der "Schwestermarke" Kia kann mich an Rio und Picanto eigentlich nichts reizen, beim cee'd stört mich am meisten der Name, Carens und Optima wären mir ggf. eine Probefahrt wert. Farbauswahl ist aber recht dürftig ...


06.12.2013 16:41    |    Al Bundy II.

Ich finde, es war die richtige Entscheidung - die Kisten, die uns da als "Chevrolet" angeboten wurden, waren ihres Namens nicht würdig (das "amerikanische Chevrolet" kann das deutlich besser), die Qualität und Zuverlässigkeit (geschweige denn die Optik) war einfach unter aller Sau!


06.12.2013 17:54    |    ConvoyBuddy

Für mich als Liebhaber (leider nicht mehr Besitzer) der guten alten Amis war es wie eine Watschen, neben (besser über) Camaro und Corvette die Daevrolets zu sehen :(

 

EDIT: Modellübersicht Chevrolet USA hinzugefügt



06.12.2013 17:57    |    Miep87

Ich sag's gern zum gefühlt 100sten Mal...:rolleyes:

 

Nicht eines der Modelle auf deinem tollen Bild hat auch nur irgendwas mit Daewoo zu tun!!!


06.12.2013 17:59    |    italeri1947

Zitat:

Nicht eines der Modelle auf deinem tollen Bild hat auch nur irgendwas mit Daewoo zu tun!!!

Natürlich, das ist aber nicht jedem bekannt. Viele haben eben immer noch den Namen Daewoo im Auge, zumal die ersten Euro-Korea-Chevrolet-Typen 2004/2005, als die Markennamen sich änderten, gleichsam unmittelbar davor noch unter dem Markennamen Daewoo verkauft worden sind. Auch Daewoo-Autos waren nie wirklich schlecht, andererseits jedoch nicht bemerkenswert gut.


06.12.2013 18:03    |    Dynamix

Ich sehe da keinen einzigen Daewoo auf dem Foto. Bis auf den Aveo sind noch nichtmal die Modellbezeichnungen aus der Daewoo Ära übrig geblieben. Die Daewoo Verbindung existiert nur in den Köpfen der Leute die sich mit den Eurochevys nie beschäftigt haben. Ist leider so.

 

Ich darf euch hier allen die Artikel zu den jeweiligen Modellen ans Herz legen. Vielleicht wird dann klarer was die Autos sind/waren oder auch nicht sind/waren. ;)

 

P.S.: Zum Vergleich mal das amerikanische Lineup ;)


Bild

06.12.2013 18:10    |    Kurvenräuber22803

Hans,

Alleinstellungsmerkmale bei Massenherstellern einzufordern finde ich etwas überzogen, zumal die deutschen und europäischen Hersteller in den Sektor auch nichts bieten - jedenfalls kann ich nichts dergleichen bei Ford, Opel, Fiat oder Renault etc. entdecken. Volkswagen bildet hier vielleicht die Ausnahme, deren technische Probleme sind schon einzigartig...

 

Zitat:

Original geschrieben von andis hp

Wenn man einen Camaro oder gar eine Corvette live bei einem Händler sehen will, muss man bei uns auch in die größeren Städte fahren.

Das dürfte doch wohl nachvollziehbar sein. Nach Deutschland werden, um den Kleinserienstatus für das Auto zu erhalten und so Zulassungsprobleme zu vermeiden, nicht mehr als 1000 Camaros pro Jahr importiert. Schon allein aus dem Grund wird nicht jeder Chevrolet-Partner für den Vertrieb des Camaro lizenziert und das sollte auch erklären, weshalb es entsprechend wenig Vorführer gibt.

Die Situation bei der Corvette ist mit Porsche vergleichbar, hier ist ja auch nicht unter jedem Volkswagen Autohausdach ein Porsche-Zentrum.


06.12.2013 18:41    |    italeri1947

Zitat:

Hans,

Alleinstellungsmerkmale bei Massenherstellern einzufordern finde ich etwas überzogen, zumal die deutschen und europäischen Hersteller in den Sektor auch nichts bieten - jedenfalls kann ich nichts dergleichen bei Ford, Opel, Fiat oder Renault etc. entdecken. Volkswagen bildet hier vielleicht die Ausnahme, deren technische Probleme sind schon einzigartig...

Hierzu möchte ich mich gern äußern und gehe auf die von dir genannten Hersteller ein. Sicher sind sie alle keine Fahrzeuge, die im Straßenbild sofort auffallen, aber ein Ford bietet viel Auto für das Geld und zudem komplette Ausstattungen sowie gute Zuverlässigkeit, ein Opel hat seine eingefleischte Stammkundschaft, Fiat baut pfiffige Kleinwagen und praktische SEVEL-Nutzfahrzeuge zu fairen Preisen, und Renault-Fahrer rechtfertigen ihre Wahl entweder mit dem Design (was nicht immer ganz nachvollziehbar ist), oder sind zur Marke gekommen, weil sie ein gutes Verhältnis von Preis und Gegenwert bietet. Echte Charaktereigenschaften fehlen ebenfalls, dafür sind die von dir genannten Hersteller - auch Opel im Ganzen - anerkannt und arriviert.

 

Bei Daewoo und Chevrolet war das stets anders; die Marke war da anerkannt, wo es einen funktionierenden Service gab, Markendenken unwichtig war und aufs Geld geachtet wurde, beziehungsweise wo es regional nicht viele andere Hersteller zu kaufen gab, oder der Händler für guten Kundendienst bekannt war, oder wo die Hauptkonkurrenten Hyundai und Kia nicht erhältlich waren (da kein Betrieb vorhanden). Ansonsten fanden die Autos kaum statt. Hier auf dem flachen Land einen Chevrolet zu sehen, ist sehr selten. Drei Orte weiter gibt es einen Epica LPG Automatik mit großem Vierzylinder, dessen Besitzerin ich sogar kenne, aber auch das ist ein Außenseiter, der hier einmalig ist (gekauft beim regionalen Opel-Händler; der kam eigentlich aus der nächsten Großstadt, wo es hier auch den einzigen Händler für die Autos gibt [großes GM-Haus]; die Frau kaufte den, weil er eben da stand, als der alte Astra die Grätsche gemacht hat und sie schnell ein Auto brauchte - Autos sind ihr egal, mit dem Epica ist sie aber zufrieden) - und ich kenne das Straßenbild der Region sehr gut.

 

Zitat:

Das dürfte doch wohl nachvollziehbar sein. Nach Deutschland werden, um den Kleinserienstatus für das Auto zu erhalten und so Zulassungsprobleme zu vermeiden, nicht mehr als 1000 Camaros pro Jahr importiert. Schon allein aus dem Grund wird nicht jeder Chevrolet-Partner für den Vertrieb des Camaro lizenziert und das sollte auch erklären, weshalb es entsprechend wenig Vorführer gibt.

Der Markt für solche Wagen dürfte wie auch bei anderen exklusiven Marken recht gering sein, und die Kontingente gehen zumeist, denke ich, an markentreue Kunden, die vorher schon einen Camaro oder eine Corvette gehabt haben und diese in Zahlung geben. Zudem sind, wie du schreibst, nur wenige Partner für den Vertrieb und den Service autorisiert - grundsätzlich fast immer sind das große GM-Häuser, die vom Opel Corsa bis zur Corvette alles verkaufen, was GM in Deutschland anbietet. Und wo gibt es die? Richtig: In Großstädten oder Ballungszentren, wo auch ein gewisser Markt da ist. Ich denke, wer sich für bspw. den Camaro interessiert, wird ein Fan sein und auch (wie bei Alfa Romeo) es akzeptieren, dass er für guten Service und den Kauf des Fahrzeugs weitere Anfahrtswege auf sich zu nehmen hat.


06.12.2013 19:02    |    ConvoyBuddy

Zitat:

? 06.12.2013 17:57 | Miep87

 

Ich sag's gern zum gefühlt 100sten Mal...:rolleyes:

 

Nicht eines der Modelle auf deinem tollen Bild hat auch nur irgendwas mit Daewoo zu tun!!!

Zitat:

? 06.12.2013 17:59 | italeri1947

 

Natürlich, das ist aber nicht jedem bekannt. Viele haben eben immer noch den Namen Daewoo im Auge, zumal die ersten Euro-Korea-Chevrolet-Typen 2004/2005, als die Markennamen sich änderten, gleichsam unmittelbar davor noch unter dem Markennamen Daewoo verkauft worden sind. Auch Daewoo-Autos waren nie wirklich schlecht, andererseits jedoch nicht bemerkenswert gut.

Na denn .... Wikipedia übernehmen Sie:

 

Zitat:

Der Daewoo Matiz ist ein Pkw-Kleinstwagen des südkoreanischen Automobilproduzenten Daewoo Motors. Nachdem Ende 2004 General Motors in Europa alle Daewoo-Fahrzeuge als Chevrolet bezeichnete, wurde der Matiz ohne Veränderungen in Chevrolet Matiz umbenannt. Lediglich die Markenlogos wurden ausgetauscht.

 

Zur Markteinführung 1998 bildete der 3,50 Meter kurze Wagen den Einstieg in die Daewoo-Modellpalette. Darüber rangierte das Kompaktmodell Daewoo Lanos. 2002 erhielt der Matiz ein Facelift. Derzeit wird der Daewoo Matiz nur noch in Usbekistan von der Uz-DaewooAvto produziert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Daewoo_Matiz

 

Zitat:

Der Chevrolet Kalos ist ein Personenkraftwagen des koreanischen Automobilherstellers GM Daewoo (Chevrolet). Der Kalos wurde in den Jahren 2002 bis 2005 zunächst von Daewoo als Daewoo Kalos angeboten. Außerdem gab es das Modell auch als Daewoo Gentra und Holden Barina in Australien. In den USA wurde er als Pontiac G3 und in Kanada als Pontiac Wave verkauft. Ebenfalls in Kanada wurde er als Suzuki Swift+ angeboten. Nach der Umbenennung aller Daewoo-Modelle zum Markennamen Chevrolet wurde der Daewoo Kalos im Februar 2005 zum Chevrolet Kalos. 2007 gab es ein Faceliftmodell das ab 2008 wie das kompakte Stufenheckmodell ebenfalls als Chevrolet Aveo angeboten wurde. 2011 endete die Produktion. Der Name Kalos ist griechischen Ursprungs und bedeutet so viel wie "Der Schöne".

http://de.wikipedia.org/wiki/Chevrolet_Kalos

 

Richtig .... die Chevrolets aus Korea haben ja so garnichts mit Daewoo zu tun :D


06.12.2013 19:07    |    Miep87

Und wo bitte siehst du auf deinem Bild den Matiz sowie den Kalos?:D Die aktuelle Palette besteht nur aus US Neuentwicklungen und das ist es was du da gepostet hast.


06.12.2013 19:09    |    ConvoyBuddy

@ italeri1947 :

 

Die noch unter diesem Namen verkauften wirklich "alten" Daewoos, darunter zum Teil leicht modifizierte Opel, waren auch nicht schlecht. Habe ich ja auch nie behauptet.

Und der unter Daewoo Racer bzw. Pontiac LeMans gelabelte und von Daewoo weitergebaute Kadett E war recht beliebt, lange nach Einstellung der Kadett-Produktion. Auch der Nexia, ein modifizierter / weiterentwickelter Kadett E, war nicht übel.

Ebenso der Espero, ein Ableger des Ascona C ...


06.12.2013 19:17    |    Dynamix

@ConvoyBuddy: Du hast aber schon meinen Screenshot gesehen? Ich weiß ja nicht wo es noch Matiz und Kalos gibt. In Europa sicherlich nicht mehr!

 

Der Spark hat den Matiz beerbt und der Kalos heißt schon was länger Aveo. Die Dinger basieren schon alle seit mindestens einer Generation nicht mehr auf Daewoo Modellen, also verstehe ich nicht was du da ständig mit Daewoo hast?!

 

Natürlich waren die ersten Chevrolets hier in Deutschlands umgelabelte Daewoos, deswegen nannte man sie ja auch abfällig Deawoolets. Die Zeiten waren bei Chevrolet allerdings relativ schnell vorbei. Man wusste das der Matiz scheiße war weswegen man auch schnell den Spark als Ersatz brachte. Das gleiche galt für die restlichen Modelle. Der Aveo hatte nur noch den Namen und die Grundform der Karosserie mit den Vorgängern gemein. Der Cruze ist quasi Chevrolets Weltauto in der Kompaktklasse und hat mit den alten Daewoowurzeln in etwa soviel gemeinsam wie Angela Merkel mit Barack Obama. Den Malibu gibt es erst mit der aktuellen Generation in Deutschland. Da gabs bei Daewoo nur den Epica und die haben nur die Fahrzeugklasse und das Logo gemeinsam.

 

Nochmal meine Frage:

 

Wo siehst du im aktuellen Chevrolet Europa/USA Programm einen Ex-Daewoo?


06.12.2013 20:09    |    Kurvenräuber22803

Och bitte Hans, Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass Chevrolet nicht anerkannt und arriviert ist.

Chevrolet wurde 1911 gegründet, 1918 wurde die Marke an General Motors verkauft und schon 1927 verkaufte Chevrolet mehr Autos als der bisherige Marktführer Ford, von 1936 bis 1975 wurde in Biel im Kanton Bern in der Schweiz sogar ein Montagewerk betrieben, von dem der europäische Markt mit Autos unterschiedlicher GM Marken bedient wurde.

 

Zum Abschluss möchte ich noch auf die von Dir genannten „Alleinstellungsmerkmale“ der deutschen / europäischen Hersteller eingehen:

Zitat:

ein Ford bietet viel Auto für das Geld und zudem komplette Ausstattungen sowie gute Zuverlässigkeit

Das tun Kia und Hyundai auch. Deiner Interpretation nach gäbe es somit auch keinen Grund mehr, einen Ford zu kaufen. Kein Alleinstellungsmerkmal, also weg mit der Marke.

Zitat:

ein Opel hat seine eingefleischte Stammkundschaft

Wieder nichts, das nur Opel hat, zudem sind die Verkaufszahlen seit Jahren rückläufig, die Stammkundschaft scheint nicht so eingefleischt zu sein oder stirbt langsam weg. Alleinstellungsmerkmal? Nein, also weg damit.

Zitat:

Fiat baut pfiffige Kleinwagen und praktische SEVEL-Nutzfahrzeuge zu fairen Preisen

Ahja. Pfiffige Kleinwagen. Also so etwas wie: Kia Piccanto, Opel Adam, Chevrolet Spark, Hyundai i10, Daihatsu Cuore…

… wieder nichts mit Alleinstellungsmerkmal. Vielleicht klappt's aber mit den SEVEL Nutzfahrzeugen: Ach nee, auch nicht, denn leichte Nutzfahrzeuge gibt es ja auch von Citroen, Peugeot, VW, Ford, Mercedes, Chevrolet, Dodge und tausend anderen – auch weg damit.

Zitat:

Renault-Fahrer rechtfertigen ihre Wahl entweder mit dem Design (was nicht immer ganz nachvollziehbar ist), oder sind zur Marke gekommen, weil sie ein gutes Verhältnis von Preis und Gegenwert bietet.

Das gute Verhältnis von Preis und Leistung hatten wir schon bei Ford, taugt also genau so wenig als Alleinstellungsmerkmal wie die Feststellung, dass es Leute gibt, die einen Renault kaufen, weil er ihnen gefällt – das gibt es garantiert bei jeder Marke auf diesem Planeten.

Es wäre also auch hier nicht schmerzhaft, wenn diese Marke vom (europäischen) Markt verschwinden würde…

 

BTW: Andi kennt das Chevrolet Center in Essen, ein mittelgroßer Händler, der nur die Marke Chevrolet vertritt und zwar für den Vertrieb des Camaro, nicht aber für die Corvette lizenziert ist. Ich bin ja mal gespannt, was demnächst an der Hachestrasse verkauft wird und ob es dort weiterhin den Camaro geben wird.


06.12.2013 20:15    |    Dynamix

@Memphis: In Köln gibts ja den LÖKO der hat auch den ein oder anderen Camaro auf dem Hof stehen. Der scheint also groß genug zu sein um Camaros verkaufen zu dürfen :)


06.12.2013 20:32    |    Andi2011

Zitat:

BTW: Andi kennt das Chevrolet Center in Essen, ein mittelgroßer Händler, der nur die Marke Chevrolet vertritt und zwar für den Vertrieb des Camaro, nicht aber für die Corvette lizenziert ist. Ich bin ja mal gespannt, was demnächst an der Hachestrasse verkauft wird und ob es dort weiterhin den Camaro geben wird.

Ja da war ich ein paar Mal,ein ganz netter Laden und auch das Personal war sehr freundlich, ich finde bei denen merkte man,dass sie zu ihren Produkten stehen und auch der Servicegedanke dort lebt (auch wenn sie mir kein Camaro Prospekt geben konnten und nicht wie versprochen geschickt haben;) ) bin auch mal gespannt was aus denen wird...

 

Grüße

Andi


07.12.2013 00:16    |    scion

Zitat:

das der Cruze zugunsten des Astras entfeinert wurde. Da wo man nicht sofort hinsieht wurde Hartplastik eingesetzt wo beim Astra noch schickere Materialien zum Einsatz kommen.

...wozu sollte der Cruze auch feiner ausgestattet sein? Wenn man sieht, was so ein Ding in USA kostet... ab US$ 17260.-/€ 12600.-, den kaufe ich, fahre ihn ne Weile und dann kaufe ich mal wieder einen neuen. Die ganzen Innenräume, auch von Camaro oder Mustang, sind viel einfacher gehalten, als die ach so geilen deutschen Premiummarken. Meist haben die auch nur manuelle Klimaanlagen, fast immer Automatik und Tempomat. Für vmax 120 km/h braucht man auch kein ESP.

Die Autos sind aber auch, zumindest in USA bezahlbar.

 

Zitat:

Ich glaube, dass die Amerikaner vom Käuferprofil ganz andere Wünsche haben wie wir Europäer.

...na das auf jeden Fall, wieso wäre sonst ein Ford F150 über Jahrzehnte das meistverkaufte Auto und wieso sind dort Lexus, Infiniti und Acura sehr erfolgreich und wieso gibt es von Nissan, Toyota oder Honda viel geilere Modelle, als hier?

gottseidank bleibt denen so peinlicher Schrott wie Touran, Yeti, Roomster oder Golf+ erspart

 

 

Die Händler und Service-Dichte ist natürlich für den Erfolg einer Marke entscheidend. Wer ein Auto kauft, möchte es auch vor Ort warten lassen. Der Kauf eines Toyota Corolla, durch meine Eltern, scheiterte zuletzt daran, das es am Wohnort kein Toyota-Autohaus gab.

 

In den 90ern gab es große Opel-Häuser, wie "Bergmann am Flughafen" in Bremen. Die hatten so eine USA-Ecke im Verkaufsraum und da standen Cadillac STS neben der Corvette C4, dem Pontiac Firebird und dem Chevrolet Blazer. So wird es wohl auch in Zukunft mit dem Camaro laufen. Ausgewählte Opelhäuser werden den anbieten.


07.12.2013 08:47    |    souler22

Ich kann es auch nicht verstehen, dieses Stammtisch-Denken.

 

Der Cruze ist der etwas guenstigere und evtl im Innenraum leicht qualitativ schlechtere Astra, das gleiche macht Vw mit Skoda, etwas guenstigerer Preis und billigere Materialien. Aber scheinbar muss irgendwie in den deutschen Koepfen jeder zusammenhang mit Vw den Kunden magisch anziehen. Am umwerfenden Designe kann es ja kaum liegen.

 

Und immer der Vorwurf der alten Deawoos :-( Auch hier bring ich wieder Skoda, fahren hier alle Skodas mit alter Osttechnik?


07.12.2013 11:39    |    scion

Also werden wir nach dem neuen Chrysler 300

http://www.youtube.com/watch?v=HRkzk4lE490

http://www.youtube.com/watch?v=f6fJisBuYS8

 

den neuen Chevrolet SS

http://www.youtube.com/watch?v=x7aJZn3cNBE

 

hier auch nicht zu sehen bekommen... sehr schade


07.12.2013 12:11    |    italeri1947

Zitat:

Och bitte Hans, Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass Chevrolet nicht anerkannt und arriviert ist.

Nein, so meinte ich das nicht; ich sah das eher mit den koreanischen Modellen der Marke. Die US-Fahrzeuge sind anerkannt und arriviert - während die koreanischen Exemplare das eben bei uns leider nicht sind oder zumindestens eher regional dort, wo es die Vertragswerkstätten gibt und kaum andere Marken erhältlich sind.


29.12.2013 10:43    |    Birddog

Die Ikonen Corvette und Camaro sollen ja bleiben...


08.11.2017 19:25    |    waldick

Ich hätte mal eine Frage und biete um ein Tipps und zwar:

 

nach dem Kauf des Aveo, 62 kw, Benzin / LPG habe ich festgestellt, dass der Km Stand auf dem Tacho nicht dem tatsächlichen Laufleistung entspricht. Um die zu ermitteln, habe ich versucht bei Opel in Göppingen und im Autohaus Steiger in Stuttgart die Speicher auszulesen. Leider vergeblich - alle Daten sind gelöscht und an das Motor Steuergerät und Instrumente kommen wir nicht ran.

 

Weiß jemand mit welcher Software, oder bei welcher Werkstatt in Süddeutschland, Stuttgarter Raum, man doch die tatsächliche Laufleistung des Aveo ermitteln könnte?

Danke Vorab für eure Ratschläge


08.11.2017 19:27    |    Dynamix

Müsste man nicht mit einem stinknormalen Tech II an das Steuergerät rankommen? Sollte doch jeder Opel Betrieb haben da die das meines Wissens ebenso genutzt haben.


08.11.2017 19:50    |    waldick

Habe bei 2 Opel Händler versucht, die kommen an das Motorsteuergerät und Instrumentenspeicher nicht ran.


08.11.2017 19:53    |    Dynamix

Womit haben die es versucht? Welches Modelljahr ist dein Aveo?

 

Wenns ein neuerer ist sollte es eigentlich kein Thema mit einem Tech II sein, schließlich wurde die Kiste auch in den USA als Sonic verkauft.


11.11.2017 19:51    |    waldick

BJ 2009?


Deine Antwort auf "Goodbye Chevrolet!"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 16.03.2021 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Wer war´s?

Dynamix Dynamix

Ivar, Ivar!Shelving unit!


Als Autonarr geboren und bei US-Cars hängengeblieben, so könnte man meinen automobilen Werdegang wohl am besten beschreiben ;) Meine Leidenschaft gehört allen US-Cars, aber meine Technikliebe erstreckt sich eigentlich auf alles was Räder hat, also auch Zweiräder, egal ob mit oder ohne Motor :D

Welcome!

Willkommen in Dynamix Garage,

 

hier dreht sich alles um den American Way of Drive und andere spannende Themen die für mich zum Thema Auto einfach dazugehören. Wer auf amerikanisches Blech steht ist hier genau richtig ;)

 

Mittlerweile haben sich in meinem Blog diverse Blogreihen etabliert:

 

Memory Lane: Vorstellungen besonderer/bemerkenswerter Fahrzeuge

 

Whale Diaries: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1992 Caprice Classic

 

Sheriff Tales: Erzählungen/Erlebnisse aus dem Leben unseres 1993 Caprice 9C1

 

La macchina nera: Geschichten um die Wiederauferstehung meiner Vespa ET4 50

 

Ihr könnt aber auch einfach im Diner vorbeischauen um hemmungslos zu spammen oder Off-Topic zu werden :D

 

Zum Diner gehts übrigens hier entlang! ;)

 

Von Zeit zu Zeit gibts aber auch Artikel die ein wenig aus der Reihe fallen. Dies können aktuelle Themen sein, Spezialthemen die nicht in die etablierten Blogreihen passen, eigene Gedanken oder einfach nur anderes Zeug an dem ich irgendwie geschraubt habe :D

 

Enjoy your stay!

 

Dynamix

Cool wall (218)

Der Fuhrpark

Strange blokes

  • anonym
  • SunIE
  • Niedersachse1969
  • Dynamix
  • WupperTigra
  • Trottel2011
  • Gururom
  • M607
  • Sir Firekahn
  • Jungbiker